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Eichelhäher

Lebensraum

Der Eichelhäher ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel und daher auch mit der Krähe, dem Raben und der Amsel verwandt. Entgegen der weitläufigen Meinung ist der Eichlhäher aber kein Nesträuber. Ihr Bauch ist meist beige und weiß, ihr Rücken und ihr Gefieder sind ebenfalls hauptächlich in einem teilweise mit grau gemischten Beige gehalten. Während ihr Schwanz eher rotbraun ist, sind ihre zarten Beine eher gelbrosa. Ursprünglich ist der Eichhäher in Europa heimisch, hat sich über Asien aber auch bis in den Norden von Afrika verbreitet. Im Sommer stehen hauptsächlich Insekten (wie z.B. die Fliege), Würmer (wie z.B. der Regenwurm) und Spinnentiere (wie z.B. die Spinne) auf dem Speiseplan. Im Winter begnügt sich der Eichelhäher auch mit pflanzlicher Nahrung wie z.B. mit Nüssen (wie etwa Eicheln), Beeren und anderen Früchten. In Europa bevorzugt der Eichelhäher grundsätzlich alle Arten von lichten Wäldern, in unseren Breiten fühlt sich der Eichelhäher jedoch in Misch- und Laubwäldern am Wohlsten.

Krafttier Eichelhäher

Mythologie

Der Name des Eichelhähers leitet sich von “ Eichel“ und „Häher“ ab. Beobachtungen haben gezeigt, dass der Eichelhäher eine Vorliebe für Eicheln hat und dass er oft in den Baumwipfeln von Eichen sitzt. Von seiner Lieblingsspeise kann der Eichelhäher übriges bis zu zehn im Kehlsack transportieren, um sie woanders einfach nur zu vergraben und einen Vorrat anzulegen (wie ein Eichhörnchen). Das Wort „Häher“ stammt von „Heger“ und „Hüter“ ab und ist auf seine zweite Vorliebe das Stehlen, Sammeln und Hüten bzw. Horten des „Diebesgutes“ zurückzuführen. In manchen Regionen ist der Eichelhäher deshalb auch als „Nussgackl“ und „Marktwart“ bekannt. Der berühmte Dichter Hermann Löns bezeichnet den Eichelhäher sogar als „Wächter des Waldes“. Dieser Beiname kommt natürlich nicht von ungefär, sondern von der besonderen Eigenschaft des Eichelhähers des Imitierens von Stimmen und Rufen anderer Tiere. Dadurch schreckt er diese oft ab oder warnt deren Beute vor ihrer Ankunft. So wacht er quasi über seine Waldstück, indem er seine Feinde mit ihren eigenen Waffen schlägt und deren potenzielle Beute vor dem nahenden Unheil warnt. Gleichzeitig spiegelt sich hier die bekannte Intelligenz der Rabenvögel wieder, denn der Eichelhäher kann nicht nur den Ruf einer Eule nachahmen, sondern auch das Miauen einer Katze, den Ruf eines Habichts, Laute eines Spechts und sogar Klingeltöne.

Der Volksmund nennt ihn „Gärtner des Waldes“. Womöglich ist dies auf die Vergesslichkeit des Eichelhähers bei Anlegen von Vorratskammern zurückzuführen, denn oftmals weiß der Eichelhäher nicht mehr, wo er die einst sorgfältig gesammelten und eingegrabenen Nüsse versteckt hat. Dadurch hilft er ungemein bei der Verbreitung von Bäumen. In der Vergangenheit soll der Eichelhäher gemeinsam mit dem Eichhörnchen dadurch besonders zur Entstehung und Ausbreitung von Eichenwäldern beigetragen haben. Auch heute noch unterstützt er die Verbreitung von Eichen, Buchen und Haseln – ganz besonders in monotonen Nadelwäldern (wie z.B. den Nutzwäldern in Bayern), wo sonst nur Fichten, Tannen und Kiefern wachsen. Jäger und Förster wissen seine Tat als sog. „Hähersaat“ zu schätzen.

Laut einer christlichen Sage soll der Eichelhäher einst am ganzen Körper wunderschön blau gefärbt und gemustert gewesen sein. Weil er angeblich Jesus verraten haben soll, wurde ihm das bezaubernde Federkleid jedoch wieder genommen und als Erinnerung an dieses Vergehen und den unverzeihbaren Verrat zieren den Eichelhäher heute nur noch kleine Flecken an den Flügeln.

Wegen seiner lautstarken Äußerungen im Frühling wird der Eichelhäher im Volksmund auch „Polizist des Waldes“ genannt, weil die Lautstärke an Trillerpfeifen von Verkehrspolizisten erinnert. Ebenso ist er aber auch als „Schreiwäkster“ im Emsland, als „Magolwes“ im Siegerland und als „Nußgratsche“ im Stubaital bekannt. Sogar in seinem plattdeutschen Spitznamen „Holteekster“ spiegelt sich seine Verwandtschaft zur Elster („Heckster“, Platt = „Elster“) und seine Vorliebe zu Eicheln („Eckel“, Platt = Eichel) und Eichbäumen („Eekboom“, Platt = Eiche) wieder.

Eichelhäher- Medizin

Hüpft oder fliegt der Eichelhäher als Krafttier in Ihr Leben, dann gilt es wachsam zu bleiben und Veränderungen kritisch zu betrachten. Nicht alles was neu ist ist gut und nicht alles was alt ist ist alter Tobak. Es sind oft das alte Wissen und die Erfahrungen der Vergangenheit, die uns überhaupt eine friedliche und harmonische Gegenwart und eine bessere Zukunft ermöglichen. Als Wächter des Waldes macht das Krafttier Eichehäher aber auch auf den Zustand des eigenen Waldes hin. Wie sieht es in Ihrem Wald aus? Ist es ein dunkler Wald mit fast ausschließlich Nadelbäumen oder lassen ein paar Laubbäume Licht ins Dunkel? Gibt es viel Gestrüpp, Dornen und Brennesseln oder zieren Lupinen, Taubnesseln und Bärlauch den Waldboden? Gibt es begehbare Wege oder sind es vielmehr verschlungene Pfade, durch die man sich durchkämpfen muss? Fragen und bitten Sie den Eichelhäher als Krafttier Ihnen zu zeigen, wie es in Ihnen selbst aussieht und wie Sie Ihren inneren Wald pflegen können.

Als Wächter des Waldes wacht das Krafttier Eichelhäher nämlich auch über den Wald Ihrer inneren Welt. Wollen Sie diesen Wald betreten, müssen Sie am Eichelhäher vorbei und ihn um Erlaubnis bitten, den Wad zu betreten. So wie der Eichelhäher gerne am Boden seine Nahrung versteckt, so gerne sitzt er auch in den Baumwipfel, um von dort oben das Geschehen zu beobachten. So steht das Krafttier Eichelhäher auch für die Verbindung von Himmel und Erde, Geist und Körper, Spiritueller Welt und Alltäglicher Wirklichkeit. Es geht darum Beide Dinge miteinander zu vereinen, Gedanken zu materalisieren und flexibel wie die Erde zu bleiben, die sich von Wasser und Wind an andere Orte tragen lässt. Sein lautstarkes Gekrächzte weist darauf hin, dass sie ein lauten Lebensstil verfolgen und gerne Krach und Rabatz machen – oftmals auch zum Nachsehen Ihrer Familie, Freunde, Bekannte oder Kollegen. Versuchen Sie nicht immer gleich einen Aufstand zu machen, denn die meisten  bedeutsamen Dinge werden im Stillen getan.

Die erstaunliche Fähigkeit des Eichelhähers, Stimen und Rufe nachzuahmen ermahnt auch Sie dazu, nicht alles nachzuplappern, was andere so von sich geben. Gleichzeitig warnt das Krafttier Eichelhäher vor Nachahmung und der Gefahr, dass Sie nicht achtsam genug mit sich selbst umgehen. So macht der Eichelhäher als Krafttier nicht nur auf Innenschau, sondern auch auf Leichtsinnigkeit, Wachsamkeit und Schutz aufmerksam. Ebenso ermuntern Sie das Krafttier Eichelhäher sie dazu, sich auch in der alltäglichen Wirklichkeit in den Wald zu begeben und Kontakt zu den Waldgeistern aufzunehmen – seien es Baumgeiste, Trolle, Wichtel oder Zwerge. Wenn Sie auf der Suche nach Ihren Wurzeln sind, begeben Sie sich in den Wald, um letzten Endes in sich selbst die Stabilität und Kraft zu finden, die Sie im Außen suchen.

Durch seine besondere Verbindung zur Eiche möchte Sie der Eichelhäher als Krafttier aber auch auf die schamanischen & spirituellen Qualitäten der Eiche aufmerksam machen. Möglicherweise ist die Eiche zur Zeit Ihr Kraftbaum. So wie auch der Eichelhäher einen Vorrat für den Winter anlegt, so möchte Sie auch das Krafttier Eichelhäher daran erinnern, immer gut vorbereitet zu sein und sich einen Vorrat an Kraft, Nerven oder finanziellen Mitteln für die Zukunft zurückzulegen, weil sie diese brauchen werden. Gleichzeitig weist er damit symbolisch auf das alte Wissen hin, das von unseren Vorfahren einst angelegt wurde und von uns nur wiedergefunden und freigelegt werden muss – wie die einst im Herbst vergrabenen Eicheln für den Winter. Seine positve Eigenschaft zur Verbreitung des Waldes beizutragen, erinnert an die geistige Entwicklung. So wie der Eichelhäher die Eicheln in seiner Kehle sammelt, gilt es für uns Wissen und Weisheit anzusammeln und zu hüten. Wenn der Eichelhäher die Eichel in die Erde legt, weist uns dieser Akt darauf hin, dass wir das Weisheit und Wissen nicht ewig behalten können und es teilen müssen. Wir müssen beides behutsam wie Samen in die Erde legen, damit neue Entwicklungen ihren Lauf nehmen und andere das Wissen und die Weisheit finden können. Gleichwohl steht dieses einpflanzen und Hüten des Samens auch für unseren eigenen Reifeprozess, bei dem unser Geist und unser Potenzial wachsen. Der Wächter des Waldes ist auch Ihr Wächter, wenn er Ihnen als Krafttier erscheint und er wird sein Wissen und seine Weisheit mit Ihnen teilen, wenn Sie diese anschließend auch wieder mit Jemandem teilen.

Traumdeutung

Als Traumsymbol warnt der Eichelhäher vor Nachahmung und das Leben nur durch Betrug und List zu meistern. Auf Dauer ist das keine Lösung, die glücklich macht. Ein fliegender und sich auf einem Baum niederlassender Eichelhäher weist auf die Überwindung großer Hindernisse und Schwierigkeiten hin, die zwar eine große Anstrengung erfordern, aber mit Erfolg und Bravur gemeistert werden können. Mehrere Eichelhäher im Traum kündigen Besuch von Freunden oder der Familie an, die eventuell interessanten Klatsch zu berichten haben. Ein toter Eichelhäher im Traumgeschehen warnt for häuslichem Streit, zwist und teils heftigen und lautstarken Auseinandersetzungen – so wie auch der Eichelhäher im Frühling ordentlich Rabatz macht

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 3. Januar, 2014, 08:55 Uhr

Strauß

Lebensraum

Strauße sind die größten Vögel der Welt und gehören zur Ordnung der Laufvögel. Diese sind zwar flugunfähig, können dafür aber schnell laufen – bis zu 60 km/h. Der bekannste Vertreter der Straußenfamilie ist wohl der Afrikanische Strauß, dessen Heimat  Savannen und Wüsten in Afrika ist. Zu den Laufvögeln die mit dem Strauß verwandt sind gehören aber auch der Emu in Australien, der Kiwi in Neuseeland, der Kasuar in Neuguinea und der Nanda in Südamerika. Insofern erstreckt sich die Verbreitung der Strauße ausschließlich auf der Südhalbkugel, da sie ein warmes und trockenes Klima bevorzugen. Die wohl bekanntesten Merkmale der Strauße sind ihr schlanker Körperbau, ihr langer Hals und die schlanken kräftigen Füße. Strauße sind hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten – als Beilage nehmen sie mitunter aber auch kleine Insekten und Würmer zu sich.

Krafttier Strauss/Emu

Mythologie

In vielen indigenen Völkern Afrikas und Australiens genießen Strauße ein hohes Ansehen und waren ein wichtiger Lieferant für Fleisch, Eier und Federn. In Ägyptischen Mythologie steht der Strauss mit Maat, Göttin der Wahrheit und der Gerechtigkeit, in Verbindung weshalb Maat auch in Frauengestalt mit einer Straußenfeder auf dem Kopf abgebildet wird. Maat hütet die irdische und kosmische Ordnung und erhält das natürliche Gleichgewicht. In der Mythologie der australischen Aborigines nimmt der Emu eine ähnlich zentrale Rolle wie die Eidechse und das Känguru ein. Einer Legende der Traumzeit zu Folge soll der Emu der Schöpfer und die ErdMutter aller Menschen sein. Alle Menschen sind sind demnach die Kinder eines großes UrEmus. Auch heute noch genießt der Emu in Australien ein hohes Ansehen, sodass er sogar gemeinsam mit dem Känguru als Schildträger auf dem Wappen Australiens abgebildet wird. Inofiziell gilt der Emu sogar als Nationalvogel Australiens.

Strauß/Emu – Medizin

Wenn der Strauß als Krafttier in Ihr Leben läuft, gilt es Schnelligkeit und Stärke zu entwickeln und die Eigenschaften des eigenen Herzens zu prüfen. Gleichermaßen schenkt Ihnen das Krafttier Strauß aber auch die Fähigkeiten Klugheit und Wachsamkeit. Sein weltlicher Vertreter ist in der Lage ungebetenen Gästen mit seinen großen und kräftigen Füßen einen starken Tritt zu verpassen, damit sie ihn in Ruhe lassen und Land gewinnen. Ebenso kann jedoch auch sein spiritueller Vertreter, das Krafttier Strauß, Ihnen dabei helfen bestimmte Menschen auf Distanz zu halten und Anderen auch deutlich die Grenzen aufzuzeigen. Insofern macht das Krafttier Strauß/Emu auch auf die Themen Wahrheit und Gerechtigkeit hin. Mit seinier Hilfe erhalten Sie einen Einblick in die irdischen und kosmischen Gesetze und können dadurch besser Urteilen. Das hilft Ihnen nicht nur enorm bei der Wahrheitsfindung, sondern auch dabei strittige Angelegenheiten fair und gerecht zu klären. Die Fähigkeit des Straußes bei Gefahr oder Angriff schnell zu laufen wird auch Ihnen zu Teil, wenn der Strauß Ihr Krafttier ist. Mit seiner Hilfe können Sie sich „schnell aus dem Staub“ machen wenn es von Nöten ist oder unerwartet und schnell zuschlagen, bevor der Angegriffene überhaupt weiß was lost ist. So ein Überraschungsangriff kann in so manchen Situationen von Vorteil sein und setzt oft das  deutlichste Zeichen. Obwohl es nur ein Mythos ist, dass der Strauß und der Emu ihren Kopf in den Sand stecken, so wollen sie als Krafttier dennoch davor warnen. Es mag angenehm erscheinen, in hitzigen Situationen den Kopf in die kühle Erde zu stecken, doch ist es keine Lösung, die Gutes verspricht. Wenn Sie einfach „dicht machen“, die Augen vor der Realität verschließen und nichts tun, wird es nur noch schlimmer. Vielleicht aber ist es auch gar nicht so schlimm wie Sie denken und es droht vielleicht auch gar keine Gefahr, nur sehen Sie das erst, wenn Sie Ihren Kopf wieder aus dem Sand herausnehmen (oder ihn gar nicht erst dort hineinstecken).

Traumdeutung

Ein Strauß oder Emu im Traum will Ihnen signalisieren, nicht die Augen nicht vor der Realität und anstehenden Problemen zu verschließen. Die Kopf-in-den-Sand-stecken Methode wird nicht so funktionieren, wie Sie sich das wünschen. Treten Sie stattdessen dem Leben mutig entgegen und gestalten Sie es realitätsnah und ohne Illusionen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 26. Juli, 2013, 09:37 Uhr

Antilope

Lebensraum

Antilopen – auch als „Rehe der Savanne“ bekannt – gehören zur Famile der Säugetiere und leben in Afrika und Asien. Als Lebensraum bevorzugen Sie Savannen, Grasgelände und Steppen. Ihre wohl bekanntesten Merkmale sind ihr schlanker Körperbau und ihre gekrümmten oder geringelten Hörner. Antilopen sind hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten.

Mythologie

Bei einigen Völkern Südafrikas symbolisiert die Antilope den höchsten Schöpfer. Ihre Medizin wird seitjeher von Schamanen und Buschmännern geschätzt und in Ritualen angerufen. Da die Antilope unserem heimischen Reh sehr ähnlich ist, wird es auch das „Reh der Savanne“ genannt. Der Name „Antilope“ kommt aus dem Griechischen und bezeichnet ursprünglich ein Fabelwesen, das so flink sei, dass es kein Jäger – weder Mensch noch Tier – es verfolgen und erbeuten kann. Darüber hinaus sollen die Hörner dieses Fabelwesens so scharf wie Sägen sein, wodurch das Tier in der Lage sein soll, mit Hilfe seiner Hörner Bäume zu fällen. Interessanterweise hat das dieses fabelhafte Antilopenwesen in der mittelalterlichen Heraldik derart große Anerkennung bekommen, dass es als Wappentier diverse Siegel von bekannten englischen Königen zierte (wie z.B. Heinrich dem IV.).

Antilopen – Medizin

Wenn das Reh der Savanne Ihr Reich betritt, dann möchte es Sie an Ihre Schönheit, Sensibilität und Grazie erinnern. Es geht nicht darum, wie ein stolzer Hahn aufzutreten und anzugeben, sondern darum, dem Leben in Demut und dennoch selbstbewusst und mit einer gewissen Grazie entgegen zu treten. Weiterhin vermittelt das Krafttier Antilope Schnelligkeit, Entschlossenheit und Mut zum Handeln. Vertrauen Sie ihr, denn sie zeigt Ihnen, wie Sie trotz aller momentanen Probleme nicht den Anschluss an die Realität verlieren. Als flinke Fabelwesen macht es darauf aufmerksam schnell zu handeln und in brenzligen Situationen nicht zu zögern. Sobald es die Situation erfordert müssen Sie bereit sein und sobald Sie einen Impuls verspüren, müssen Sie handeln. Nur so schlagen Sie Ihren Feinden und Neidern ein Schnippchen. Als Hornträger macht das Krafttier Antilope jedoch auch auf Ihre Willenskraft aufmerksam, die momentan möglicherweise etwas eingebüßt hat oder gedämpft werden muss. Dies wird durch das gedrehte oder gekrümmte Horn der Antilope als Krafttier symbolisiert.

Auch wenn Ihnen die Antilope als Krafttier Grazie, Anmut und Schönheit verleiht, so werden Sie nicht umhinkommen, hin und wieder Ihre Hörner einzusetzen – sanft, aber bestimmt. Als schreckhaftes Tier, das auf eine gute Intuition und eine geschärfte Sinneswahrnehmung angewiesen ist, schenkt Ihnen auch das Krafttier Antilope die Fähigkeiten die Botschaften der Erde wahrzunehmen, dem Flüstern des Windes zu lauschen und das innere Feuer rechtzeitig zu erwecken. Gleichermaßen macht die Anitlope als Krafttier auf innere Schönheit und äußerliche Grazie aufmerksam. Es geht nicht darum der oder die Schönste zu sein, sondern darum Anmut, Liebe und Grazie als Eigenschaften im Herzen zu tragen und zu leben.

Traumdeutung

Ebenso wie das heimische Reh ist die Antilope scheu und misstrauisch. Wenn das Reh der Savanne also in Ihren Träumen erscheint, möchte es Sie zu mehr Mut auffordern und davor warnen, immer klein beizugeben.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 24. Juli, 2013, 09:55 Uhr

Milan

Lebensraum

Der Milan ist ein mittelgroßer Greifvogel mit einem langen Schwanz, der in vielen Teilen Europas, Asiens und Australiens beheimatet ist. Einige Milane sind Standvögel und verweilen den ganzen Winter über, anderen Milane ziehen in wärmere Regionen. Dabei können dieses Regionen mal näher und mal weiter entfernt sein, da der Milan sowohl ein Kurz- als auch ein Langstreckenzieher ist. Im westlichen Europa und in Deutschland ist am ehesten Rotmilan anzutreffen. Es bevorzugt offene Landschaften wie Felder und Wiesen zum Jagen und Gehölze und kleine Baumbestände am Waldrand zum Nisten und Brüten.

Mythologie

In der ägyptische Mythologie soll sich die Göttin Isis in einen Milan verwandelt haben, um ihren Bruder und Ehemann Osiris wiederzuerwecken, der zuvor von Seth aus Eifersucht ermordert wurde. Obwohl Isis es schaffte, ihn wieder zum Leben zu erwecken, so durfte Osiris nicht mehr unter den Lebenden weilen und wurde vom Totengericht zum Herrscher über die Unterwelt ernannt.

Milan – Medizin

Wenn der Milan als Krafttier über Ihrem Leben kreist, dann hilft er Ihnen in bisher unbekanntes Terrain vorzudringen und dieses auszukundschaften. Seinen scharfen Augen entgeht nichts und durch seinen Gleit- Segelflug kann er stundenlang über einer bestimmten Stelle kreisen und diese nach Beute absuchen. In ähnlicher Weise hilft Ihnen auch das Krafttier Milan, einen Überblick zu bekommen, geduldig zu bleiben und Probleme und Lösungen mehrfach zu betrachten. Es gibt viele Facetten, die man nicht alle auf einmal erblicken kann, deshalb sollten Sie sich genug Zeit nehmen und einen gesunden Abstand halten, wenn Sie etwas oder Jemanden prüfen wollen. Andererseits sagt Ihnen die Krafttiermedizin des Milans auch, dass man immer Etwas findet, wenn man nur lange genug sucht. Das kann zwar durchaus positiv sein, wenn man darauf angewiesen ist, Beute zu machen, aber es kann für Andere auch lästig sein, wenn Sie die Fehler immer nur bei Anderen suchen oder nur darauf warten, dass der Andere einen Fehler macht, damit Sie sich für Ihren Fehler nicht entschuldigen oder schämen müssen. Jeder macht irgendwann Fehler, jeder hat etwas zu Verbergen und auch Geheimnisse. Gräbt oder beobachtet man lange genug, wird man auch etwas finden. Der Milan sagt Ihnen: Denken Sie darüber nach, wann ein Suchen und Spionieren angesagt ist, und wann nicht. Das Krafttier Milan hilft Ihnen aber nicht nur beim Finden von Fehlern und Erkennen von Details, sondern auch beim Zurückholen von verloren Dingen wie z.B. Gegenständen, Personen, aber auch Seelenanteilen und sogar auch verlorene Energien. So ist der Milan, wie auch der Adler, ein durchaus beliebter und zuverlässiger Schamanenvogel für Seelenrückholungen und schamanische Extraktionen. Erheben Sie sich mit dem Milan in die Lüfte und betrachten Sie das Leben von einer völlig neuen Perpektive!

Traumdeutung

Träumen Sie von einem Milan, so ist es an der Zeit sich für Neues zu öffnen und geistig wach zu bleiben, um den Wandel mit vollem Bewusstsein zu erleben. Das Auftauchen eines Milans im Traum kann aber auch ein Hinweis darauf sein, dass in Ihrer aktueller Lebenssituation schnelles Denken und Handeln angesagt oder aber Sie sollten Dinge und Geschehen zuerst gut beobachten, bevor Sie zuschlagen oder (voreilig) Schlüsse ziehen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 17. Februar, 2013, 13:30 Uhr