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Fliege

Lebensraum

Fliegen sind kleine bis mittelgroße, weltweit vorkommende Insekten (mit Ausnahme der Artkis und Antarktis) und daher nicht nur Asien und Europa, sondern auch in Nordamerika, Südamerika, Afrika und Australien anzutreffen. Die bekanntesten und auch gemeinsamen Merkmale der Fliegen sind ihre sechs Beine, ihre zwei Flügel und  ihre schwarz-braune oder grünliche glänzende Färbung. Sie haben die Fähigkeit an Decken zu laufen und haben mit ihren „Mosaik-Augen“ durch einen sehr großen Sichtradius fast alles im Blick – und das gleichzeitig. Fliegen sind in der Regel Aasfresser, weshalb sie sich in der Regel an toten Tieren oder Exkrementen von Mensch und Tier zu schaffen machen. Darüber hinaus ernähren sich Fliegen auch von Pilzen, Flechten und anderem pflanzlichem Material. In unserem Breiten trifft man Fliegen am Häufigsten auf Bauernhöfen, Feld und Flur auf dem land oder in der Nähe von Gastronomien und öffentlichen Toiletten. Als Kulturfolger sind Fliegen (insb. Stubenfliegen und Schmeißfliegen) deshalb nicht nur in ländlichen Regionen, sondern mittlerweile auch zahlreich in der Stadt vertreten, wo sie meistens vom Schweiß- oder Essensgeruch angelockt werden. Andere Fliegen wiederum wie z.B. die Schwebfliege ernähren sich überwiegend von pflanzlichem Material wie Knopsen, Blüten und Gräsern und werden vom Duft der Blumen angelockt – aber auch kleinere Insekten und deren Larven werden nicht verschmäht. Hier soll es jedoch nur um die Stuben- und Schmeißfliege als Krafttier gehen.

Krafttier FliegeMythologie

Loki, Blutsbruder von Odin und der germanische Gott des Feuers, der Verwandlung und der List erscheint meistens in  der Gestalt von einem Lachs oder einer Fliege, um seine Opfer auszuhorchen, zu ärgern und auszutricksen. Generell war Loki – und damit auch die Fliege – für die Germanen das, was der Kojote für die Indianer Nordamerikas ist: Ein Trickster, der es liebt Schabernack zu treiben und Andere zu veräppeln.

Im Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ von den Gebrüdern Grimm erschlägt ein Schneider sieben Fliegen auf einen Streich und schneidert sich voller Stolz einen Gürtel mit der Aufschrift „7 auf einen Streich“, den er auch fortan trug. Im heutigen Sprachgebrauch haben sich die „7 auf einen Streich“ als Redewendung etabliert, bei der man mit nur einer Handlung  mehrere Dinge gleichzeitig bewältigt. Heute ist diese Redewendung auch besser bekannt als „2 Fliegen mit einer Klappe schlagen“.

Das in der christlichen Mythologie erwähnte Synonm „Beelzebul“, „Baal-Zebub“ oder „Beelzebub“ für den Teufel bedeutet übersetzt nichts anders als „Herr der Fliegen“. Man geht davon aus, dass der Beiname „Beelzebub“ hearblassender Natur ist und ursprünglich von „Baal Zebul“ (einer Gottheit der Philister und Kanaaniter) abstammt, der wiederum eine Fliegengottheit ist. So gelang es den Christen sich auf indirekte Weise bis heute über heidnische Götter – insb. Baal, der viele Namesnformen besitzt (darunter auch Baal Zebul) – und den Götzendienst lustig zu machen. Baal-Zebub galt aber auch als Herr der Fliegen, der angerufen wurden um Fliegen abzuwehren oder die Pest zu vertreiben. Man sagt, dass die Namensform Baal-Zebub Name daher kommt, weil der Altar von Baal häufig von zahllosen Fliegen umschwirrt wurde. So verwundert es nicht, dass der Teufel „Fliegen frisst“ (und damit sein eigenes Gefolge vernichtet), wenn er selbst in Not ist. Bis heute kennen wir die Redewendung „in der Not frisst der Teufel Fliegen“, die mehr als doppeldeutig ist. zum Einen bedeutet sie, dass man in ausweglos erscheinenden Situationen oder Lebenslagen nicht wählerisch sein und sich mit allem zufrieden geben sollte, was man bekommt, zum Anderen bedeutet diese Redewendung aber auch, dass man aus Not Dinge tut, die man sonst nicht tun würde und die vorher undenkbar erschienen. Diese Redewendung, die zugleich eine Weisheit ist, spiegelt ein tatsächliches psychologisches Phänomen wider: In Zeiten der Not ist sich meist jeder selbst der Nächste und macht man keinen Unterschied zwischen Freund und Feind – aus reinem Überlebensinstinkt heraus. Gleichermaßen kann man in unzähligen Filmen, Märchen und Romanen beobachten, wie sich die Bösewichte am Ende oftmals selbst vernichten, weil sie sich gegenseitig misstrauen und töten. Somit gesehen bedeutet dieses Redewendung metaphorisch aber auch: Der Satan lebt von den Seelen, die er sich einverleiben kann.

Und so macht auch die Redewendung „den Teufel mit dem Beelzebub“ austreiben Sinn, denn wie soll man den Teufel mit dem Teufel selbst austreiben (da Beelzebub ja nur ein anderer Name für den Teufe ist) – geschweige denn Fliegen mit Fliegen (da der Teufel ja der Herr der Fliegen ist und Beelzebub nur eine anderere Namensform für den Fliegengott ist)?

So ist es nicht verwunderlich, dass die Fliege im christlichen Glauben bis heute noch mit dem Teufel und Dämonen assoziiert wird. Womöglich wird sie aber auch deshalb mit dem Tod und der Unterwelt assoziiert, weil sich der weltliche Vertreter der Fliege gerne an toten Tieren  und Menschen (und deren Exkremente) zu schaffen macht.

Der Ekel vor der sonderbaren Lebensweise der Fliege und die enorme Lästigkeit dieses Insektes brachte ihr nicht gerade einen guten Ruf ein. Um so erstaunlicher ist ein Glaube aus der östlichen Mythologie, der besagt, dass es sich bei den Fliegen um umherirrende, rastlose und nicht inkarnierte Seelen von Verstorbenen handelt. Dem zu Folge könnte man sich auch die bei uns etablierte Redewendung „wie die Fliegen“ betrachtet. Wenn wir sagen, „sie kommen wie die Fliegen“, meinen wir, dass eine große Menschenmasse auf etwas „fliegt“ und sie von irgendetwas „magisch angezogen“ wird. Dabei kann es sich um eine Attraktion oder ein Ereignis handeln, aber auch um einen spirituellen Menschen, der eine „magische“ oder lichtvolle Ausstrahlung hat, sodass die Seelen von Verstorbenen in Form der Fliegen meinen, sie würden ins Licht fliegen. Sagen wir „lästig wie die Fliegen“, meinen wir damit Menschen, die uns einfach nicht in Ruhe lassen wollen und uns auf die Nerven gehen. Wo auch immer wir hinsehen, ist die Fliege präsent und wird genauso geliebt, wie sie gehasst wird.

Im Zeichentrickfilm “Biene Maja” begegnet die neugierige und abenteuerlustige Biene namens “Maja” der frechen Stubenfliege namens „Puck“. Diese Stubenfliege präsentiert der Maja stolz seine Welt und dass er sich keine Sorgen ums Essen machen muss, weil ihm alles von den Menschen serviert wird. So richtig gefallen tut das der Maja aber nicht und schließlich müssen beide vor der Fliegeklatsche fliehen, mit der sie gejagt werden. So muss Maja am Ende feststellen: so richtig heil und schön ist diese Welt nicht, in der man alles serviert bekommt und dass alles zwei Seiten hat.

Fliegen – Medizin

Wenn die Fliege als Krafttier in Ihr Leben brummt oder krabbelt, dann wird es Zeit für die Krafttiermedizin der Fliege. Diese beinhaltet nicht nur Ruhe und Gelassenheit, sondern birgt auch die Chance, über seinen Schatten zu springen und Dinge zu tun, die man sich bisher nicht getraut hat.Das Krafttier Fliege fodert aber auch dazu auf, anstehende Dinge nicht länger aufzuschieben, sondern sofort zu erledigen. Gleichermaßen lehrt Sie die Fliege Beharrlichkeit, Nervenstärke, Ausdauer und Geduld, denn all dies sind die Fähigkeit, die Sie sich aneignen müssen, um Ihre aktuellen Lebensphase zu meistern. So wie auch die weltlichen Verwandten der Fliege äußerst lästig sein könnnen, so weist auch das Krafttier Fliege darauf hin, dass es in Ihrem Leben etwas oder jemanden gibt, das oder der Sie belästigt und Ihre Nerven raubt. Sie haben zwei Möglichkeit der Sache entgegen zu treten: Entweder Sie finden die Störquelle und schalten sie ab oder aber Sie trainieren sich Gelassenheit und Nerven aus Stahl an, damit nichts und niemand Sie mehr ablenken und nerven kann. So testet eine Fliege als Krafttier meistens Ihre Geduld und Ihre Grenzen – wie lange lassen Sie sich etwas gefallen, bis Sie zurückschlagen und wenn Sie zurückschlagen, kenn Sie dann das richtige Maß von Unrercht und Vergeltung oder schießen Sie mit Kanonen auf Spatzen? Stellen Sie sich diesen Fragen, denn die Antworten werden Sie zur Krafttiermedizin der Fliege führen.

Doch eine Fliege als Krafttier macht auch auf die untere Welt und Botschaften von Verstorbenen aufmerksam. Das Krafttier Fliege will, dass Sie Ihren Ekel und Ihre Vorurteile überwinden und sich gemeinsam mit ihr auf die Reise in Ihre untere Welt begeben, damit Sie sich selbst stellen. Sie zeigt Ihnen ob und welche „Leichen“ Sie im Keller haben. Vielleicht erkennen Sie daran, dass so Manches, was Ihnen widerfährt, Sie selbst auch an Andere austeilen und dass es vielleicht gar nicht die Anderen sind, die nerven, sondern Sie selbst. Vielleicht erkennen Sie aber auch, dass Sie momentan nicht sehr geduldig sind und Sie aus Streßgründen ziemlich genervt oder mit sich selbst beschäftigt sind, dass Ihnen jedes Entgegenkommen von Außen als lästig erscheint. Die Lästigkeit der Fliege kann aber auch auf Einmischung von Außen, ungebetene Gäste oder ungefragte Hilfe von Jemandem aufmerksam machen. Was auch immer jetzt der Fall ist ist, so gilt es es jetzt Ruhe und Gelassenheit zu entwickeln. Wenn Sie nervös werden, können Sie sich nicht auf Ihre Aufgaben konzentrieren und machen vielleicht Fehler. Versuchen Sie am besten einfach „nichts ins Schwitzen“ zu kommen, denn das lockt nur noch mehr Fliegen in Form von ungebetenen Gästen an. Die Beharrlichkeit und der Mut einer Fliege, trotz aller Hindernisse immer und immer wieder zu einem Ort zurückzukehren, den sie gut findet lehrt Sie, dass man sich nicht gleich verscheuchen lassen darf. Lernen Sie von der Fliege, wie man sich nicht vertreiben lässt, aber seien Sie dabei nicht naiv und erkennen Sie die Gefahr, wenn sie da ist und fliegen Sie rasch davon, denn dann bringt auch alle Beharrlichkeit nichts.

Gleichermaßen bedeutet diese beständige Rückkehr zum selben Ort aber auch, dass Sie vielleicht nicht loslassen können. Fragen Sie sich deshalb, welche Gedanken Sie qäulen und wo Sie sich in Ihrem Leben im Kreis drehen. Alles was nervt, blockiert Sie und was Sie blockiert, kann Sie im (Energie-)Fluss des Lebens nicht weitertragen. Finden Sie heraus, ob Sie sich durch Selbsttäuschung selbst blockieren oder Ihnen einfach „der Nerv“ für die Konfrontation mit dem Hindernis oder der Blockade fehlt. Gleichermaßen macht das Krafttier Fliege auf Unkonzenttrierheit und Unruhe in den Gedanken hin. Möglicherweise sind Sie gerade dabei, sihc zu verzetteln, weil Sie viele Dinge zu tun haben, aber nich wissen wo Sie anfangen und in welcher Reihenfolge Sie die Dinge abarbeiten sollen. So wie auch die Fliegen manchmal ziellos umherzuschwirren scheinen, so ergeht es im Moment auch Ihnen – ohne Ziel und ohne Rast. Lernen Sie von der Fliege als Krafttier Ausdauer und Willenskraft, damit Sie sich nicht mehr so leicht vom Ziel abbringen lassen und (innere) Ruhe und Ihren (inneren) Frieden finden.

Traumdeutung

Lästige Fliegen im Traum warnen vor Streit und Ärger in der Familie oder der Beziehung hin. Möglicherweise spielen Sie mit dem Gedanken alles hinzuschmeißen und aufzugaben, doch die Fliege im Traum will Ihnen sagen, dass Sie innehalten und nicht voreilige Schlüsse ziehen sollten. Möglicherweise werden Sie zur Zeit auch von anderen belästigt oder es „nervt“ Sie ein bestimmtest Thema. Widmen Sie sich dem oder derjenigen, der oder die an Ihren Nerven nagt und klären Sie das mit ihm oder ihr. Umherschwirrende Fliegen im Traum machen aber auch auf ein Durcheinander und Unruhe in Ihren Gedanken aufmerksam. Sie sollten Ihren Geist zur Ruhe bringen, damit Sie klare Gedanken fassen können.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Der Satan lebt von den Seelen, die er sich einverleiben kann.

© Wiebke Haarkemper | 2. August, 2013, 09:55 Uhr

Grille

Lebensraum

Grillen sind braun-schwarze bis ockerfarbene Insekten aus der Familie der Heuschrecken (zu denen auch der Grashüpfer gehört), die fast weltweit in allen Regionen mit wärmeren und frostfreiem Klima anzutreffen sind – z.B. in Europa, Asien und im Norden von Afrika. Je nach Grillenfamilie bevorzugen Grillen unterschiedliche Lebensräume. Grillen haben sich über die Zeit auch viele Lebensräume zu Eigen gemacht, weshalb man sie nicht nur auf Hügeln, Feldern und Wiesen, sondern auch in lichten Nadelwäldern, im Fallaub von Laubwäldern, in Sümpfen und Mooren, in der Heide und sogar in Kiesgruben findet. Die in unseren Breiten wohl am häufigsten anzutreffenden Grillenfamilien sind die Feldgrille, die Waldgrille und die Sumpfgrille, von deren Namen man leicht auf deren Lebensraum zurückschließen kann. Die meisten Grillen sind Allesfresser, ernähren sich aber hauptsächlich von Blättern und Wurzeln verschiedenster Bäume, Pflanzen und Kräuter. Bodentiere und deren Ausscheidungen gehören jedoch ebenso zum Speiseplan.

Mythologie

Den im Volksmund bekannten Beinamen „Grabheuschrecke“ erhielt die Grille, weil sie sich gerne eingräbt, in Erdmulden aufhält und zur Familie der Heuschrecken gehört. Im Unterschied zu der Zikade, die über ein spezielles Organ zur Lautäußerung verfügt, sägt die Grille lediglich mit ihren Flügeln, indem sie ihre Flügel aneinanderstreicht. An dem einen Flügel hat die Grille eine sog. Schrillader, deren Geräusch erst erklingt, wenn der andere Flügel darüberstreicht – wie bei einem Streichinstrument. Das abendliche Zirpen auf den Wiesen und Feldern im Sommer erscheint vielen Menschen als entspannende Musik, was auch dazu geführt hat, dass die Grille im Volksglauben als Musiker des Sommers gilt.

Im Zeichentrickfilm „Pinnochio“ steht der neugierigen und abenteuerlustigen Holzpuppe namens „Pinnochio“ eine musikalische Grille namens „Jiminy“ zur Seite, die von der blauen Fee dazu auserwählt wurde sein Gewissen zu sein und ihm immer wieder mit Rat und Tat zur Seite zu steht. Im Film wird er als Vollblutmusiker dargestellt, der gerne singt und Geige spielt – wie auch seine Verwandten in der Wirklichkeit.

Grille – Medizin

Wenn die Grille als Krafttier zirpend auf sich aufmerksam macht, wird es Zeit, sich zu entspannen und zu erholen. Sind Sie jetzt innerlich angespannt, werden Sie dieses Spannung auf Andere übetragen. Das kann zu ungewollten Auseinandersetzungen und emotionalen Entladungen führen, die eigentlich gar nicht nötig sind. Nehmen Sie sich Zeit und lauschen Sie dem beruhigenden Abendkonzert der Grillen an einem lauen Sommerabend. Gönnen Sie sich den „Feierabend“ und kommen Sie zur Ruhe, damit sich Ihre Nerven wieder stärken können. Das Krafttier Grille kommt aber auch zu Ihnen ins Leben, um sie auf Glück, innere Visionen und Harmonisierung aufmerksam zu machen. Schauen Sie, welcher Lebensbereich sich bei Ihnen im Ungleichgewicht befindet und harmonisiert werden sollte. Versuchen Sie friedliche Lösungen für anstehende Probleme zu finden – zum Wohle Aller. Als Krafttier möchte Sie die Grille aber auch auf die Welt der Töne und Klänge aufmerksam machen. Nehmen Sie sich mehr Zeit für Musik, öffnen Sie sich den zauberhaften Klängen und lauschen Sie schönen Melodien. Lassen Sie harmonische Stimmen Ihre Seele berühren und sich von einzigartigen Tönen in die Traumwelt tragen. Tagträumen Sie ruhig ein bisschen und lassen Sie sich bei all ihrem Tun von Musik begleiten. Sie werden staunen, wie viel leichter so Manches von der Hand geht, wenn Musik nebenbei läuft und wie erleichterter und glücklicher Sie sich fühlen, wenn Sie Ihre Lieblingslieder hören, mitsummen oder sogar mitsingen. Das Krafttier Grille möchte Sie an die Musik im Leben erinnern und dass Sie verstehen, dass alles in der Welt einen Klang hat und Töne von sich gibt. Das Leben ist also nicht nur voller Farben, sondern auch voller wunderschöner Melodien, denen man nur lauschen muss.

Traumdeutung

Das Erscheinen oder Zirpen einer Grille im Traum verkündet mühelosen Erfolg und glückliche Fügungen. Nichts ist Zufall, alles ist Schicksal – auch das kleinste Ereignis ist ein Teil vom großen Plan des Lebens. Schätzen Sie das, was Ihnen zufällt und lassen Sie sich von der Grille zeigen wie man sich am Besten entspannen und zur Ruhe kommen kann. Denn auch das ist etwas, was Ihnen eine Grille im Traum sagen will.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 28. Juni, 2013, 09:55 Uhr

Kolibri

Lebensraum

Der Kolbri ist die kleinste Vogelart der Welt und lebt ausschließlich in Nord-, Mittel- und Südamerika. Er ernährt sich von Insekten und Blütennektar und bevorzugt Waldgebiete mit genügend Blumen und blühenden Bäumen.

Krafttier Kolibri

Mythologie

Bei vielen Indianerstämmen wird der Kolibri hoch in Ehren gehalten und kommt ihm eine besondere Bedeutung zu. Die Mayas und Azteken sahen in ihm ein Symbol der Sonne und der Liebe, aber auch einen Kenner der Magie und Öffner der Herzen. Der Kriegs- und Sonnengott Huitzilopochtili (=Kolibri des Südens) der Azteken beispielsweise hat eine blaue Körperbemalung und ist mit Kolibrifedern geschmückt. In manchen indianischen Kulturen wurden Kolibrifedern zum Räuchern bei Liebesritualen und Seelenrückholungen verwendet, weil man glaubte, dass der Kolibri nicht nur die Liebe, sondern auch die Seele wieder zurückbringen kann. Die Mayas wiederum sind der Ansicht, dass Kolibri Boten der neuen Welt und zukünftigen Epoche sind und aus der Zukunft in unsere Zeit gekommen sind, um uns Licht, Hoffnung und Liebe zu schenken und uns so auf die neue Welt vorzubereiten.

Kolibri – Medizin

Der Kolibri ist ein prächtiges kleines Geschöpf, das, anders als jeder andere Vogel, in jede Richtung fliegen und sogar in der Schwebe verharren kann. Mit seinem langen, spitzen Schnabel kann er Nektar aus einer Vielfalt von Blumen saugen. Sein Flug von einer Blume zur anderen ist ein Tanz des Entzückens und sein Gesang ist eine Melodie der Ekstase. In indianischen Märchen wird der Kolibri mit Liebe und Freude assoziiert. Seine Erscheinung als Krafttier deutet auf reine Freude am Leben und die Wonne eines Lebens in Liebe. Er beinhaltet die Fähigkeit, Schönheit in allen Dingen zu sehen, und das Beste in den Menschen und das Gute in jeder Situation zum Vorschein zu bringen. Der Kolibri vertritt die höchsten Prinzipien und bringt die Magie des spirituellen Reichs in die irdischen Aktivitäten. Er kann Ihnen helfen, aus den Lebensvorgängen einen Tanz der Schönheit zu machen. Kurzum: Der Kolibri steht für Freude am Leben, Anmut und Zusammenklang. Wenn er als Krafttier in unser Leben kommt, werden wir ermutigt, uns der Schönheit und Fülle des Lebens hinzugeben. Er lehrt uns Herzenswärme aufbauen und geben, um die Welt durch positive Taten ein klein wenig zum Guten zu verändern.

Traumdeutung

Das Auftauchen eines Kolibris im Traum bedeutet, das alte Wunden geheilt werden wollen. Als Bote aus der spirituellen Welt kündigt ein Kolibri im Traum an das Licht der Seele und fordert dazu auf, mehr Liebe und Harmonie ins Leben zu bringen.

Sonstiges

Der Kolibri ist das Totem für den östlichen Seelenpfad der Klarheit im Medizinrad, wo er lehrt, wie man mit Geschick und Geschwindigkeit Hindernisse überwindet, Probleme löst oder Strategien ausarbeitet. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 18. März, 2013, 13:00 Uhr

Falke

Lebensraum

Falken sind kleine bis mittelgroße Greifvögel, die weltweit vorzufinden sind. Man trifft sie daher nicht nur in Mitteleuropa, sondern auch in Nordamerika und Afrika (z.B. Ägypten) an. Die größte Artenvielfalt gibt es jedoch in Mittel-und Südamerika. Ihre wohl markantesten Merkmale sind der sehr gebogene Schnabel, der fast einem Haken gleicht und die großen und dunklen Augen, die durchdringend und stechend wirken. Auffallend sind jedoch auch ihre ihre sichelartigen Flügel und ihr langer Schwanz.

Mythologie

Ägypten: Der Falke gilt nicht nur als Götterbote, sondern auch als Symbol für den Himelsgott Horus, der seit jeher mit einem Falkenkopf dargestellt wird. Ebenso steht der Falke mit dem Sonnengott Re und dem Mondgott Chons in Verbindung. Isiris, die Schwester von Horus, wird auf allen Zeichnungen mit ausgebreiteten Falkenschwingen dargestellt. Das Auge des Horus, das einem Falkenauge gleicht, ist zu einem wichtigen Symbolbild geworden. Es steht für die Sonne und gleichzeitig für den Mond und soll ein mächtiges Schutzsymbol sein. Der Falke nimmt in der Rolle der ägyptischen Mythologie eine ähnliche Rolle ein, wie der Adler in der Mythologie einiger Indianerstämme Nordamerikas. Als nahezu bekanntestes Sonnensymbol und Bote des Sonnegottes selbst genießt der Falke in der ägyptischen Mythologie also ein hohes Ansehen.

Germanen: Freya, die Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, aber auch des Glücks und des Frühlings, trägt ein Falkengewandt, damit sie blitzschnell durch die Lüfte gleiten kann. Das Falkengewandt ermöglicht Freya jedoch auch, sich in einen Falken zu verwandeln, um unerkannt in der Welt der Menschen zu bleiben.

Kelten: Auch in der keltischen Mythologie kommt dem Falken die Rolle eines Botschafters zu. So soll er ein Mittler zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt sein.

Sonstiges:In der slawischen Mythologie ist der Falke (Sokol) eine Gestalt der Sonne und des Lichtes. Er ist bekannt für seinen großen Mut, seine scharfen Augen, und seine unübertreffliche Schnelligkeit. All dies sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen Krieger, weshalb er auch als Symbol- und Leitfigur aller Krieger gilt. In der russischen Mythologie verwandeln sich einiger Märchen und alter Überlieferungen zu Folgen die meisten Helden in Falken, damit sie in der Lage sind, schwere Aufgaben schnell zu lösen.

Falken – Medizin

Wenn der Falke über Ihrem Leben kreist, dann möchte er sie dazu auffordern, Gelegenheiten beim Schopf zu packen und rasch zu handeln. Die Fähigkeit des Falken, impulsiv, schnell und klug zu handeln, wird nun auch Ihnen zu Teil. Mit seiner Hilfe erlangen Sie schnell den Überblick über eine Situation und erkennen sofort Fremdenergien. So gelingt es Ihnen, in Ihrem Revier Ordnung zu halten und Probleme durch seinen Weitblick schneller und besser zu lösen. Wie auch der Falke auf seiner Warte sitzt und das Geschehen von dort aus in aller Ruhe beobachtet, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen oder einzugreifen, so liegt auch die Krafttiermedizin des Falken darin, die nötige Geduld und Ausdauer zu entwickeln, um Dinge und Vorhaben zu vollenden. Es liegt in der Natur des Falken Geschehen schnell zu erfassen und Dinge schnell zu erlernen, doch führt diese schnelle Auffassungsgabe oftmals dazu, dass er nicht lange an einer Aufgabe und einem Ort verweilt. Er sucht Abwechslung, liebt Abenteuer und natürlich auch seine Freiheit, die ihm wichtiger als alles Andere ist. So oder ähnlich ergeht es auch den Menschen, welche den Falken als Krafttier haben. Das Geheheimnis der Falken-Medizin liegt darin, Schnelligkeit, Ausdauer und Geduld miteinander zu verbinden. Deshalb macht der Falke als Krafttier auch auf Themen wie Ungeduld, Impulsivität und Neugier aufmerksam. Im Falken als Krafttiver haben Sie nicht nur einen eleganten Begleiter gefunden, der Ihnen immer zur Seite steht, wenn’s brenzlig wird, sondern auch einen zuverlässigen Botschafter, der zwischen Ihnen und den Geistern vermittelt. Mit seiner Hilfe erlangen Sie schnell die nötige Klarheit für eine bestimmte Situation und auch die Klarheit für Ihren persönlichen spirituellen Weg.

Traumdeutung

Das Auftauchen eines Falken im Traum weist darauf hin, dass man vom Feind umzingelt wurde oder von Menschen umgeben ist, die neidisch sind. Als Traumsymbol macht der Falke auch auf die eigene Beobachtungsgabe aufmerksam und wie man diese im eigenen Leben am Besten einsetzt. Nicht immer ist sofortiges Handeln sinnvoll, nachdem man eine Sache durchschaut hat und ein anderes Mal ist es Sinnvollsten, eine Sache durch einen Überraschungsangriff sofort abrupt zu beenden. Der Falke rät Ihnen genau abzuwägen, wann es zu beobachten und wann es einzugreifen gilt und sich der Konsequenzen immer bewusst zu sein.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop ist der Habicht gemeinsam mit dem Falken und Bussard dem “Mond der knospenden Bäume” (20.03. bis 19.04.) zugeordnet.  Habicht-Menschen handeln und denken blitzschnell, wodurch sich Andere manchmal etwas überfahren und auch überfordert fühlen. Da sie Situationen und Personen sofort durchschauen, fühlen sich Betroffene in ihrer Nähe unwohl, jedoch liegt es in der Natur der Habicht-Menschen immer zu sagen was sie denken. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 28. Januar, 2013, 14:00 Uhr