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Krebs

Lebensraum

Der Krebs ist ein Krustentier aus der Urzeit, dass schon seit Anbeginn der Zeit auf der Erde existiert. Als Gliederfüßer ist der Krebs mit dem Tausendfüßler, Skorpion und Schmetterling verwandt – ja sogar mit der Kellerassel, die, genau genommen, ebenfalls zur Ordnung der Krebstiere gehört. Sein Lebensraum sind verschiedenste Gewässer wie Seen, Flüsse, Bäche und Meere auf der ganzen Welt – ob Afrika, Asien, Australien, Europa, Nordamerika oder Südamerika. Die wohl deutlichsten Erkennungsmerkmale der Krebse sind ihr segmentartiger Körperbau, ihre harte Schale (umgangssprachlich auch als „Panzer“ bezeichnet), die sechs Gliederfüße, ihre hervorstechenden stielartigen Augen und ein Paar Greifzangen oder Scheren, die je nach Art unterschiedlich lang und breit ausfallen.

Krafttier KrebsMythologie

Im Volksglauben gelten Einsiedlerkrebse als Symboltier für Abgeschiedenheit, Einsamkeit und Frömmigkeit. Man vergleicht dabei den Einsiedlerkrebs mit einem Mönch oder eine Nonne, die zurückgezogen ihren Glauben lebt. Daher kommt übrigens auch die umgangssprachliche Bezeichnung „Einsiedler“. Im Volksmund ist der Krebs etwas bekannter. So kennt man etwa die Aussprüche „Krebser“ und „herumkrebsen“, die beide auf das Seitwärts- und Rückwärtsgehen des Krebses zurückzuführen sind. Jemand der „heumkrebst“, der weicht aus, kommt nicht wirklich voran mit sich selbst oder seinem Vorhaben und macht eher Rückschritte als Fortschritte. Es wird oft im Zusammenhang mit finanziellen oder gesundheitlichen Misslagen benutzt. Daher auch der Ausdruck „Jemand hat schwer zu krebsen“. Womöglich lässt sich darauf auch die umgangssprachliche Bezeichnung „Krebs“ für bösartiger Tumore zurückführen.

Die Redensart „Lieber Hummer in der Tasche als Krebs im Sack“ bezeichnet in etwa dasselbe wie „Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach“. Etwas positiver scheint die umgangssprachliche Bezeichnung „Krabbe“ für Kleinkinder zu sein, die noch nicht gehen können und stattdessen auf allen vieren „herumkrabbeln“. Eine italienische Redensart besagt, dass man „den Krebs aus dem Loch“ bekommt, wenn man Jemanden entlarvt oder aus seinem Versteck hervorholt – was sich in etwa mit dem deutschen Sprichwort „Die Kastanien aus dem Feuer holen“ deckt.

Die Redewendungen „Rot wie ein Krebs“ bezeichnet meist Menschen, die vor Scham erröten, „krebsrot“ ist man umgangsprachlich dann, wenn man einen Sonnenbrand hat. Sogar das Sprichwort „In der Klemme stecken“ ist auf den Krebs zurückzuführen – oder besser gesagt auf seine Scheren und Greifarme. Jemand der „in der Klemme“ steckt, befindet sich in einer „verzwickten“ Situation – wird also metaphorisch gesehen von den Greifarmen des Krebes festgehalten. Ähnliches gilt auch für die Mundarten, wenn etwas „zwickt“ oder „klemmt“.

Griechenland:
Einer griechischen Sage nach soll die Hydra, ein schlangenähnliches Ungeheuer, von einem Riesenkrebs namens Karkinos bewacht worden sein. Niemand anderes als Hera selbst,  die Ehefrau des Göttervaters Zeus, hatte der Hydra diesen Beschützer geschickt. Dieser sollte die Wasserschlange vor feindlichen Göttern und Helden beschützen, welche der Hydra nach dem Leben trachteten. Der Held Herakles ließ sich jedoch nicht vom Riesenkrebs aufhalten und zerquetsche ihn mit seinem Fuß, nachdem er von diesem mit seinen Scheren am Fuß angegriffen wurde. Als Dank und letzte Ehre honorierte Hera die Leistungen des Riesenkrebes Karkinos, indem sie diesen als Sternbild in den Himmel setzte. Seitdem gibt es den Krebs als Sternenbild am Himmel und als Sternzeichen im abendländischen Horoskop.

Andere Erzählungen berichten davon, dass der Göttervater Zeus einen Krebs dazu verpflichtet haben soll, ihm beim Fangen einer Nymphe zu helfen, damit er sie in seinen Besitz bringen und mit ihr seine sexuelle Lust befriedigen kann.

Krebs – Medizin

Krabbelt der Krebs in Ihre Lebenskreise, dann gilt es sich der Traum- und Gefühlswelt zuzuwenden. In Ihren Träumen liegt der Schlüssel zu Ihrer Gefühlswelt verborgenen und in Ihrer Gefühlswelt finden die den Schlüssel zu Ihrem Selbst. Achten Sie jetzt besonders auf Ihre Träume und Ihren Gemütszustand – sie zeigen Ihnen, was geheilt, gereinigt und verstanden werden möchte. Lassen Sie sich vom Krebs zum Strand des Lebens führen und tauchen Sie ggf. mit ihm in das UrMeer ein. Beobachten Sie die Gezeiten, wie sie kommen und gehen und sich die Dinge jedesmal verändern, obwohl sie gleich zu bleiben scheinen. Kehren Sie in sich und seien Sie ehrlich zu sich selbst: Was hat Sie am meisten verletzt und was tut Ihnen immernoch weh? Was brennt Ihnen auf der Seele und was fühlen Sie wirklich? Entdecken Sie gemeinsam mit dem Krafttier Krebs als Führer Ihre Gefühlswelt und finden Sie heraus, ob sie wie ein Krebs eine harte Schale und einen weichen Kern besitzen oder ob durch schlechte Erfahrungen auch Ihr Kern verbittert, verhärtert und das Herz durch Wechselduschen in Sachen Liebe kalt geworden ist.

Nutzen Sie die reinigende Kraft des Salzwassers und lassen Sie das Krafttier Krebs Sie  auf die Dinge und Wunden aufmerksam machen, die geheilt werden müssen – auch wenn es wehtut. Die Eigenschaftet des Krebses seitlich oder gar rückwärts zu laufen können auch Sie sich zu Eigen machen, der der Krebs Ihr Krafttier ist. Dadurch können Sie sich rasant und geschickt brenzligen oder unangenehmen Siutationen entziehen. So verleiht Ihnen der Krebs als Krafttier durch sein Rückwärtsgehen auch die Fähigkeit in die Vergangenheit zu blicken und ggf. diese schamanisch zu bereisen, um Dinge aufzuarbeiten, die bearbeitet werden müssen, damit diese Dinge Sie in der Gegenwart nicht blockieren und die ihnen bestimmte Zukunft nicht verhindern. Durch das Seitwärtsgehen lernen Sie vom Krafttier Krebs auch mal unkonventionell zu sein und Dinge zu tun, die für andere unmöglich oder undenkbar scheinen.

Wenn der Krebs als Krafttier in Ihr Leben kommt, dann kommt er womöglich auch deshalb zu Ihnen, um Sie von Ihren Gefühlsschwankungen oder depressiven Verstimmungen zu heilen. Möglicherweise sind Sie zur Zeit übersensibel und leiht gereizt. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Gefühle Sie zu überfluten scheinen, dann wird es Zeit für die Krafttiermedizin des Krebses, welche überschwängliche Gefühle durch Innenschau, Reflexion und Intuition „abfließen“ lässt, damit wieder der normale „Pegelstand“ erreicht wird.

So lehrt das Krafttier Krebs, zuerst in sich selbst zu kehren, bevor man nach aussen geht und selbst die Veränderung zu sein, die man in der Welt sehen möchte. Seine Zangen helfen dabei, sich von unliebsamen oder nicht mehr benötigten Verstrickungen und Abhängingkeiten zu lösen und wortwörtlich Verbindungen durch einen sauberen Schnitt zu lösen. Der harte Panzer des Krebses, der zugleich auch sein Zuhause ist, gewährt Schutz und fördert Regeneration. So können Sie sich überall wo Sie sind zu Hause fühlen und ist Zuhause immer dort, wo Sie sind. Das Krafttier Krebs schützt Sie mit seinem Panzer vor aufdringlichen Gästen und verteibt Angreifer mit seinen „zwickenden“ Scherenarmen.

Traumdeutung

Eine Krebs im Traum erinnert den Träumenden daran, sich mit seiner Gefühlswelt auseinanderzusetzen und anchzuschauen wo es „zwickt“ und „klemmt“. Die Verbundenheit des Krebses mit dem Element Wasser macht den Krebs aber nicht nur zum Botschafter der Gefühle, sondern auch zum Symbol für Lebensenergie. Ein im Traum auftauchender Krebs möchte auf Ihre Lebensenergie aufmerksam machen, ein zwickender Krebs möchte, dass Sie aufhören zu Träumen und in der Wirklichkeit ankommen. Gleichermaßen sagt Ihnen damit der Krebs im Traum, dass Sie aufhören sollen Ihr Leben zu träumen und stattdessen Ihren Traum Leben sollen. Das Erscheinen eines Krebses im Traum kann mitunter aber auch ein Symbol für überschwängliche  und stark schwankende Gefühle, erdrückende Liebe und zu viel Bemutterung sein.

Sonstiges

Der Krebs wird gemeinsam mit dem Aal und dem Lachs der Rune Laguz zugeordnet, welche für Gefühle, Leben und Sehnsucht steht. Mit dem Krebs als Krafttier hilft Laguz die eigenen Schwächen in Stärken zu verwandeln die eigenen Gefühle zu ordnen und von Fremden zu trennen. Ebenfalls kann mit der Rune Laguz Albträumen entgegen gewirkt und das Traumgeschehen beeinflusst werden.

© Wiebke Haarkemper | 8. Oktober, 2013, 10:00 Uhr

Marder

Lebensraum

Der Marder ist ein Raubtier aus der Familie der hundeartigen, das nahezu weltweit verbreitet ist – u.a. auch Nordamerika, Südamerika und Afrika. Am häufigsten ist der Marder jedoch in Asien und Europa anzutreffen, wo er ein gemäßigtes und teilweise arktisches Klima bevorzugt. Als hauptsächlich nachtaktiver Einzelgänger besitzt der Marder einen ausgeprägten Geruchs- und Gehörsinn, die ihm sowohl bei derJagd, als auch bei der Kommunikation mit Artgenossen eine große Hilfe sind. Eine Behausung suchen Marder meist  in der Nähe von Wäldern und Tundren, entsprechende Arten leben sogar in Ufernähe von Seen, Flüssen und Meeren. – wie z.B. der Otter, der ebenso ein direkter Verwandter des Marders ist, wie der Dachs und das Wiesel.

Mythologie

Im Volksglauben genießt der Marder lein kein hohes Ansehen, da er sich auf Grund seiner Raubzüge in Hühnerställen einen schlechten Ruf geschaffen hat. Das ist womöglich auch die Ursache dafür, dass es nur wenige Geschichten gibt, in denen der Marder vorkommt und er in den Geschichten, die es über ihn gibt, nur schlecht wegkommt. Eine Ausnahme bildet da allerindings eine Überlieferung aus dem 18. Jahrhundert, in welcher ein arroganter und selbstverliebter Pfau seine eigene Schönheit bewundert und anpreist und sogar den Regenbogen verspottet. Einige andere gut aussehnde Tiere wie z.B. der Buntspecht stimmen ihm zu, nur der Marder nicht, denn er hält ihm im übertragenen Sinne den Spiegel vor und lässt ihn erkennen, was bleibt, wenn die Schönheit vergangen ist, da elle Schönheit vergänglich ist. Somit lehrte der Marder dem Pfau die Vergänglichkeit der Schönheit und dass falscher Stolz und falsche Eitelkeit nicht die Vergänglichkeit jener Schönheit verhindern.

Marder – Medizin

Huscht der Marder als Krafttier in Dein Leben, gilt es Hindernisse und Probleme durch Geschick und List zu überwinden. In freier Natur ist der Marder ein geschickter Kletterer, lautloser Jäger und kühner Räuber, Als Krafttier macht Sie das Krafttier auf genau diese Qualitäten aufmerksam. So können Sie vom Krafttier Marder lernen, wie man große Hindernisse auch als kleines Wesen überwinden kann, indem man nicht vor ihnen flieht, sondern sie frontal in Angriff nimmt. Im Falle des Marders müssen Sie einfach nur Ihren Mut zusammen nehmen und darüber klettern. Der Weg findet sich, wenn Sie ihn gehen wollen, also haben Sie das Vertrauen, dass sich Ihnen ein Weg oder eine Möglichkeit eröffnen wird. So gilt es Vertrauen zu entwickeln, Mut zu beweisen und Geschlichkeit zu prüfen, wenn der Marder als Krafttier Ihre Lebenskreise betritt. Als kühner Räuber auf leisen Sohlen können Sie vom Krafttier Marder lernen, wie Sie sich richtig und vor allem möglichst unbemerkt an ihr Ziel heranpirschen, um im letzten Monat dann blitzschnell zuzuschlagen.

Was die Beute angeht, so ist bekannt, dass der Marder nicht sehr wählerisch ist und sich mitunter auch an Autokabeln vergreift und keine scheu hat in fremden Behausungen zu übernachten. Auch diese Eigenart ist ein Teil der Krafttiermedizin des Marders. Mit der Hilfe des Marders als Krafttier lernen Sie mit dem zufrieden zu sein, was sie bekommen oder haben. Haben Sie keine scheu, ihre Zelte abzubrechen und an einem neuen Ort wieder neu aufzustellen – sie sind frei, wild und anpassungsfähig wie eine Marder. In einem anderen Licht betrachtet bedeutet die Verbissenheit des Marders aber auch, dass man womöglich zu oft die Zähne fletscht – besonders denen gegenüber, die es eigentlich gut mit einem meinen. Seien Sie selbst nicht all zu verbissen, dann beißen die anderen auch nicht so sehr. Das Krafttier Marder warnt aber auch vor Neid, Eifersucht und Energieraub. Irgendetwas oder Irgendjemand stiehlt Ihre Nerven oder Ihre Lebensenergie. Es wäre nicht falsch, sich von solchen Abhängigkeiten, Personen oder Dingen loszubeißen, um die eigene Lebenskraft zurückzubekommen. Der Marder als Krafttier wird Ihnen zeigen, wann es wild und aggressiv und wann es zahm und zärtlich zu gilt, vertrauen Sie ihm einfach – auch wenn man beim Marder oft das Gefühl hat, nicht zu wissen, woran man ist.

Kurzum: Mit dem Marder als Krafttier lernen Sie geschickt zu klettern und zu jagen, um Hindernisse zu überwinden und sich das zu holen, was Ihnen zusteht.

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Marders im Traum warnt vor Raubzügen Dritter. Sie sollten sich vor Diebstahl, Rufmord, Betrug und Energieverlust in acht nehmen. Möglicherweise spielen Si sogar selbst mit dem Gedanken auf Raubzug zu gehen, weshalb Sie gerade jetzt bedenken sollten, nicht rücksichtlos oder hinterhältig zu werden nicht oder in einen regelrechten Blutrausch zu verfallen, wenn Sie einmal Blut geleckt haben.

Sonstiges

Der Marder ist der Rune Eihwaz zugeordnet, welche bei Reisen durch die Anderswelt behilflich ist, die eigenen Schattenseiten aufdeckt und an das Licht bringt. In Verbindung mit dem Wiesel als Krafttier werden Sie in das Große Geheimnis von Leben und Tod eingeweiht und bekommen neue Wege aufgezeigt.

© Wiebke Haarkemper | 3. September, 2013, 08:55 Uhr

Ente

Lebensraum

Enten sind mittelgroße Wasservögel die mit den Gänsen verwandt sind und ein Leben am und auf dem Wasser bevorzugen. Mit Ausnahme der Antarktis sind Enten nahezu überall dort vertreten, wo sie Süßwassergewässer vorfinden – ob in der arktischen Tundra oder tropischen Regenwäldern. So sind Enten nicht nur in Europa, Asien und Nordamerika, sondern auch in der Arktis, Südamerika, Afrika und Australien anzutreffen. In den kälteren Regionen, wie etwa in Europa, Nordamerika und der Arktis unternehmen die Vögel im Herbst Wanderungen, um den Winter in wärmeren Regionen zu verbringen und im Frühling wieder in die gemäßigten Klimazonen zurückzukehren. Enten ernähren sich hauptsächlich von Wasserinsekten, Pflanzenteilen und Krebstieren. In städtischen Parks verzehren Enten sogar fast alles, was Ihnen die Menschen zuwerfen – ob altes Brot, Wurst oder Käse. Inwiefern das sinnvoll oder gut für die Enten ist, ist natürlich fraglich.

Mythologie

In vielen Kulturen spielt die Ente wichtige Rollen, meistens jedoch sind diese recht unauffällig oder nicht zentral. Manche Märchen berichten von Enten, die erst dann erscheinen, wenn es Ufer zu überqueren oder Jemanden vor dem Ertrinken zu retten gilt. Andere Überlieferungen wiederum lassen Enten in einem weniger guten Licht erscheinen, in welchem sich die Enten überhaupt um Andere kümmern, etwas tollpatschig sind und ihren Alltag gerne mit Klatsch und Trasch verbringen. So manche Comicfiguren vertreten auch heute noch diese Aufassung wie z.B. Donald Duck, Dagobert oder Darkwing Duck. Bei unseren Vorfahren stand die Ente eng mit der Frühlingsgöttin Ostara in Verbindung und symbolisierte (passend zur Jahreszeit) Wiedergeburt, Hoffnung und neues Leben.

Enten – Medizin

Watschelt, fliegt oder schwimmt die Ente in Ihren See oder Fluss des Lebens, dann kommt sie, um das emotionale Gleichgewicht wiederherzustellen.  Das Krafttier Ente hilft Ihnen Ihre Herzenskräfte wieder aufzuladen und schädliche Emotionen oder Fremdenergien von Anderen wie Wasser an ihrem Federkleid abperlen zu lassen. Der Lebensraum der Ente sind die Luft, das Wasser und manchmal auch die Erde. Die Ente als Krafttier kann Ihnen also auch dabei helfen, Botschaften aus der Geistigen Welt (Luft) in Ihren Träumen (Wasser) zu empfangen und richtig zu deuten (Erde). Sie hilft Ihnen jedoch auch dabei, sich selbst mehr zuzuhören und Ihre Lebensaufgabe besser zu verstehen. Das Krafttier Ente besitzt jedoch nicht nur ein sensibles, sondern auch beschützerisches und mütterliches Wesen, das Ihnen Zuneigung, emotionale Wärme und Geborgenheit schenkt. Die Ente als Krafttier sagt Ihnen aber auch, dass Sie lernen müssen, Mitgefühl und Verständnis für Andere zu haben, ohne dass das Leid der Anderen ständig Ihr Innerstes berührt und Ihre Herzenskraft aus dem Gleichgewicht bringt. Wahren Sie stets die nötige Distanz um Ihrer selbst willen. Das Krafftier Ente zeigt Ihnen gerne, wie Sie in sich selbst ruhen können, selbst wenn Sie auf dem See des Lebens schwimmen und dieser Wellen schlägt. Ihre clevere Devise dabei ist, sich äußerlich den Gegebenheiten anzupassen, sicher innerlich dafür jedoch nicht zu verbiegen. Lassen Sie sich von der Ente und Ihrer Lebensweise inspirieren, dann übertragen sich die spirituellen Fähigkeiten der Ente wie von selbst auf Sie. Manchmal machen Sie möglicherweise mehr aus den Dingen, als sie es sind oder haben Angst, nicht richtig wahr- oder ernst genommen zu werden. Das Krafttier Ente sagt Ihnen, dass Sie keine Befürchtungen haben müssen, wenn Sie in der Mitte Deines Herzens ruhen. Nehmen Sie die Dinge einfach wie sie sind und lassen Sie die Angst nicht Ihre Herzenskraft lähmen. Die Ente als Krafttier sagt: Haben Sie Vertrauen und trauen Sie sich Gefühle zuzulassen!

Traumdeutung

Das Erscheinen einer Ente im Traum ist grundsätzliches ein positives Zeichen, das Glück, Erfolg und Wohlstand verheißt. Eine schwimmende Ente symbolisiert Vertrauen in den Fluss des Lebens, eine fliegende Ente verkündet den Beginn einer emotionalen Winterzeit, eine watschelnde Ente warnt vor Schwierigkeiten, die Ihr Fortkommen behindern können. Sehen Sie im Traum Enteneier oder schlüpfende Küken, dann stehen auch berufliche und private Vorhaben vor einem positiven Durchbruch oder einer angenehmen Vollendung.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 19. Mai, 2013, 12:38 Uhr

Libelle

Lebensraum

Libellen sind in vielen Teilen der Welt beheimatet und siedeln sich hauptsächlich an stillen Gewässern wie Teichen, Seen und Tümpel an. Sie brauchen flache Uferzonen und ein feuchtes Mikroklima, damit sie ihre Eier ablegen und ihre Larven heranwachsen können.

Krafttier Libelle

Mythologie

Germanen: Libellen sollen Begleiter der Göttin Frigg sein und ihr dabei Helfen, Kontakt zu den Seelen in Hel herzustellen.

Kelten: Das englische Wort für Libelle ist „Dragonfly“ (=Drachenfliege) und zeigt, dass die Libelle im keltischen Kulturkreis für einen kleinen fliegenden Drachen gehalten wurde. Die Libelle soll eine kleine Drachenart sein auf denen Feen und Elfen fliegen sollen – deshalb nannte man die Libelle auch Feendrache. Anderorts glaubt man, dass sich Elfen und Feen selbst in eine Libelle verwandeln, um unerkannt in der Welt der Menschen zu bleiben.

Sonstiges: Laut Volksglauben sollen sich kürzlich verstorbene Seelen in Libellen verwandeln, um in den Himmel aufzusteigen und an den Ort der Wiedergeburt zu fliegen.

Libellen – Medizin

Fliegt die Libelle als Krafttier in Ihr Leben so möchte die Libelle auf Themen wie Leichtigkeit, Stille, Dynamik und Flexibilität aufmerksam machen. Die Libelle hilft Ihnen, sich von jeglichem Ballast zu befreien, damit auch Sie wie eine Libelle in der Luft mit dem Wind tanzen können. Beobachten wir Libellen in ihrem natürlichen lebensraum auf, so scheinen sie immer gut gelaunt zu sein, gut balancieren zu können und Gefahren und Hindernisse durch ihre Wendigkeit unglaublich schnell ausweichen zu können. Das Krafttier Libelle möchte Sie daher auch von Ihrer Erstarrung lösen und Sie körperlich und geistig agiler machen. In Ihrer aktuellen Lebensphase ist Leichtigkeit zwingend notwendig, damit Sie wie Wolke aufsteigen und über den Berg von Problemen oder über auftauchende Hindernisse einfach hinwegziehen können. Es ist jetzt wichtig, schnell Entscheidungen zu treffen und den Blickwinkel zu ändern, bevor sich die Umstände wieder ändern und Ihnen eine günstige Gelegenheit verloren geht. Ebenso macht die Libelle als Krafttier auf Naturgeister, Elfen und Feen aufmerksam, denen Sie sich vermehrt zuwenden sollten. Möglicherweise erwartet Sie dort eine wichtige Botschaft oder ein Hinweis für Ihren spirituellen Weg. Vielleicht möchten die Elfen und Feen Sie sogar in ihr Reich einladen und Ihnen das Sehen von Naturgeistern ermöglichen. Fragen Sie das Krafttier Libelle einfach danach, wenn es sanft und leise in Ihr Leben fliegt. Es wird Ihnen nicht nur ein guter Lehrmeister für Leichtigkeit und Stille sein, sondern auch gerne ein Vermittler zwischen Ihnen und der Anderswelt oder den Naturgeistern. Mit Hilfe der Libelle als Krafttier entdecken Sie nicht nur die Leichtigkeit des Lebens, sondern auch die Welt der Naturgeister neu.

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Libelle, dann weist sie auf geistige Erneuerung und ungelebten Freiheitsdrang hin. Eine im Sonnenlicht schillernde Libelle warnt vor Täuschungen. Man lässt sich zu leicht von äußeren Erscheinungen blenden und verführen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 15. Februar, 2013, 13:00 Uhr