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Ameise

Lebensraum

Ameisen sind kleine Insekten, die sich in sogenannten Staaten organisieren, welcher aus bis zu hundert oder Millionen von Arbeitern bestehen kann. Ihr altdeutscher Name âmeizâ bedeutet soviel wie „das emsige, arbeitsame Tier“. Ameisen sind weltweit in unterschiedlichen Arten verbreitet, 200 davon leben in Europa. Biologisch gesehen gehören Ameisen gemeinsam mit dem Schmetterling, dem „Ohrenkneifer“ und derm Skorpion zu den Gliederfüßern. Viele Ameisen sind Allesfresser und ernähren sich deshalb nicht nur von von pflanzlichem Material wie Blättern, Früchten, Pollen und Samen, sondern auch von verschiedenen Insekten, wie z.B. der Fliege, der Raupe, dem Schmetterling oder der Spinne. Ganz besonders beliebt bei den Ameisen ist jedoch die Ausscheidung der Läuse, die auch „Honigtau“ genannt wird. Im Gegenzug zu dieser Leckerei bewachen und beschützen Ameisen die Läuse vor Fressfeinden. Zu der wohl bekanntesten Allesfresser-Ameisenart gehört die Rote Waldameise, die in unseren Breiten sehr häufig in jeglichen Laub- und Nadelwäldern anzutreffen ist. Die in Deutschland am häufigsten vorkommende Schwarze Wegameise und ihre etwas hellere Vertreterin, die Gelbe Wiesenameise, gehören zu den Räubern und Aasfressern. Sie ernähren sich, wie es der Name schon sagt, zusätzlich von Kadavern, kleinen Säugetieren, Vögeln und sogar Schlangen. Ameisen wohnen in der Regel unter der Erde in sogenannten Erdbauten, Erdhügel oder Erdnestern. Mitunter bevorzugen sie auch feuchte Standorte unter Steinen.

Mythologie

In der griechischen Mythologie soll sich der Göttervater Zeus in eine Ameise verwandelt haben, um sich seiner angebeteten Klytoris nähern und seine sinnlich Lust befriedigen zu können. Eine europäisches Märchen erzählt von einer Ameise, die in einen Bach gefallen und schon am Ertrinken war, als sie sich im allerletzen Moment noch an einen Grashalm klammern konnte, der ihr von einer hilfsbereiten Taube hingehalten wurde. Als die Taube einige Zeit später in Not war, weil ein Jäger diese erschießen wollte half die Ameise wiederum der Taube als sie dem Jäger in den Fuß biss. So konnte die Taube davon fliegen und hatte sich die Ameise für ihre Rettung revanchiert. Auch die Bibel bestärkt den Fleiß und die Schlauheit der Ameise und, dass man sich an ihrem Fleiß ein Beispiel nehmen könne. Ameisen sind äußerst aktive Insekten, die immer irgendwo herumwuseln, weshalb sich wohl auch das Sprichwort „Ameisen im Hintern haben“ entwickelt hat. Jemand der „Ameisen im Hintern“ hat kann nicht ruhig sitzen, ist aufgeweckt und muss immer irgendetwas arbeiten. Weitere Redewendugen, die sich aus den Beobachtungen von Ameisen entwickelt und über die Jahre fest etabliert haben sind „Fleißig wie eine Ameise“ und „Hier geht es zu, wie auf einem Ameisenhaufen“. Tatsächlich hat man  herausgefunden, dass Ameisen sich gerne an Störzonen wie Wasseradern und Currynetzen aufhalten, welche die Erdstrahlen nur noch verstärken. Ameisen lieben jedoch ebenso Elektrosmog, weshalb sie auch Orte in der Nähe von Transformatoren, Stromleitungen, Sicherungskästen und Hochspannungmasten bevorzugen, dort häufig ihre Nester bauen und in Massen anzutreffen sind.

Ameisen – Medizin

Krabbelt die Ameise als Krafttier in Ihr Leben, will sie zu mehr Disziplin, Organisation und Fleiß aufrufen. Nur mit der richtigen Logistik werden sie alle Dinge unter einen Hut bekommen. Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Ameise – sie ist loyal, stark und arbeitet kontinuierlich.  Niemand traut ihr zu, dass sie ein Vielfaches ihres Körpergewichtes tragen kann und gemeinsam mit ihren Artgenosse innerhalb kürzester Zeit ganze (Ameisen-) Berge versetzen kann. Das Krafttier Ameise sagt Ihnen also, dass nicht nur Sie selbst sich um ein Vielfaches unterschätzen, sondern Sie von Ihren Mitmenschen auch laufend um ein Vielfaches unterschätzt werden. Jetzt ist die Zeit um Allen – vor allem sich selbst – zu zeigen, was wirklich in Ihnen steckt. Übertreiben Sie es aber nicht, sondern gehen Sie ein Schritt nach dem Anderen, denn nur wenn sie kontinuierlich Ihren Weg gehen (Eile mit Weile), werden die das gewünschte Ziel auch erreichen. Darüber hinaus apelliert das Krafttier Ameise an Ihren Gemeinschaftssinn, den sie mehr fördern und fordern sollten. Seien Sie einfach ein bisschen weniger egoistisch und versuchen Sie als Teil der Gemeinschaft Ihren Platz zu finden und den anderen bei der Arbeit zu helfen – so wie auch die Anderen Ihnen bei der Arbeit helfen. Auf der anderen Seite steht die Ameise als Krafttier auch für Chaos, Zerstreuung und Verwirrung. Versuchen Sie nicht immer alles auf einmal zu wollen, sondern alles nach und nach zu erledigen. Rom ist schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden. Überprüfen Sie Ihren seelischen Zustand, denn das Auftauchen der Ameise als Krafttier kann womöglich darauf hinweisen, dass sich Ihre Seelenteile über die Jahre über eine breite Fläche verstreut haben. Fügen Sie die Seelenanteile wieder zusammen, damit Sie sich wieder „ganz“ fühlen können – bitten Sie notfalls die Ameise und Ihre Freunde um etwas Hilfe bei der Suche und dem Zusammentragen der verschiedenen Anteile Ihrer Persönlichkeit. Sie wird Ihnen sicher helfen, wenn Sie sie ehrlichen Herzens darum bitten und die Ameise in Zukunft mehr wertschätzen.

Traumdeutung

Wuseln Ameisen durch Ihre Träume verspricht es Glück und Erfolg bei der Arbeit. Sie sagen Ihnen aber auch, dass Sie nicht untätig sein dürfen, denn von nichts kommt nichts. Wenn Sie beständig arbeiten, werden Sie auch dafür entlohnt werden, doch geben Sie acht, dass Sie es nicht übertreiben, denn im Traum eifrig herumkrabbelnde Ameisen weisen auch auf Unruhe, Streß und Nevosität hin. Möglicherweise haben Sie sich zu viel vorgenommen oder Angst, die anstehenden Dinge nicht in der vorgegebenen Zeit zu schaffen und das Gefühl jetzt deshalb hetzen zu müssen.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop gibt es den Seelenpfad der Stärke, dem die Ameise als Hüter und Lehrer zugeordnet ist. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 15. Juni, 2013, 09:55 Uhr

Drache

Lebensraum

Aus Überlieferungen und diversen Legenden ist bekannt, dass es den Drachen nicht nur in Asien, sondern auch in Europa gegeben hat – auch wenn China nahezu die bekannteste Heimat des Drachen ist.

Mythologie

In vielen Kulturen der Welt gilt der Drache als mächtiges Urtier und magisches Misch- und Fabelwesen.

Bei den indianischen Kulturen wie den Azteken und Maya sieht man ihn als gefiederte Schlange und Schöpfergott namens Quetzalcoatl. In der babylonischen Mythologie wird die Urgöttin Tiamat als Drache dargestellt, die auch als Weltenschlange bezeichnet wird und alle Mischwesen des Tierkreises hervorgebracht haben soll.

In den europäischen Legenden kommt dem Drachen eher die Rolle des grausamen Zerstörers zu, der Schätze bewachte oder hübsche Prinzessinnen entführte. Wer seinen Mut beweisen oder als Held gelten wollte, musste gegen einen Drachen kämpfen und ihn töten. Symbolisch betrachtet handelt es sich bei solchen Drachenkämpfen um das Bändigen der im Mann vorhandenen Urmächte und Urkräfte und das Kontrollieren der inneren Triebe.

Während dem Drachen in Europa eher die Rolle des Zerstörers und Teufelstier zukommt, so kommt ihm in Asien eine gegenteilige Rolle zu. In China beispielsweise ist der Drache ein weiser Lehrer und Glücksbringer, der Tempel und Ahnenschreine vor Dämonen bewacht. Auch heute noch zieren in Asien deshalb Drachenstatuen Tempeleingänge oder Friedhöfe. Der Drache ist also nicht nur ein Wächter, sondern gilt auch als ein Hüter der Schwelle. Der Kampfgeist und die Kraft des Drachen fand in Asien sogar so viel Anerkennung, dass man einen Kampfstil nach ihm benannte – den Long Quan. Er lehrt die Kontrolle über die Lebensenergie, die Gefühle und die Macht der Konzentration.

Drachen – Medizin

Wenn der Drache als Krafttier in Ihr Leben tritt, dann möchte er, dass Sie lernen ihn zu reiten. Wenn Sie wilde, übermächtige Phantasien oder Ihre Gefühle nicht unter Kontrolle haben, wird Ihnen früher oder später Beides über den Kopf wachsen und noch mehr Chaos verursachen. Chaos ist auch das Thema, auf das Sie das Krafttier Drache aufmerksam machen möchte. Bringen Sie deshalb mehr Ordnung und Struktur in Ihr Leben und richten Sie die gewaltigen Feuerenergien nicht gegen sich selbst. Wenn Sie gelernt haben, den Drachen zu reiten, dann haben Sie im Drachen einen mächtigen Begleiter und ein energiegeladenes Krafttier gefunden, das Ihnen beim Erschaffen einer Realität hilft, in der Ihre Wünsche – auch im größten Chaos – endlich wahr werden können. Der Drache als Krafttier rät aber auch, sich hin und wieder aus den Fesseln des Denkens zu befreien, um kraftvoll handeln zu können. Finden Sie das richtige Maß und halten Sie es – dann wird sich alles zum Besten wenden.

Traumdeutung

Das Auftauchen eines Drachen im Traum kündigt Glück an, wenn Sie einen friedfertigen Drachen sehen, der Ihre Nähe duldet oder Ihnen im Traum zur Hilfe kommt. Möglicherweise entdecken Sie auch gerade Ihre Sammelleidenschaft. Werden Sie im Traum hingegen von einem Drachen gejagt, so deutet das auf bevorstehende Gefahren und ungezügelte, zerstörerische Kräfte hin, die es zu bändigen gilt.

Sonstiges

Der Drache ist ein chinesisches Sternzeichen.

© Wiebke Haarkemper | 5. April, 2013, 13:00 Uhr