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Stier

Lebensraum

Unter einem Stier versteht man für gewöhnlich ein geschlechtsreifes männliches Haus- oder Wildrind, das mitunter auch als Bulle bekannt ist. Die Kuh ist damit das weibliche Gegenstück zum Stier. Sein Körperbau ist meist von kräftiger Statur und beeindruckender Größe, seine Hörner sind lang und kräftig und je nach Rinderart entweder gerade oder geschwungen. Durch dieses Markenzeichen hat der Stier weltweite Bekanntheit erlangt, obwohl es sich beim Stier um keine eigene Tierart, sondern lediglich um einen Begriff aus dem Volksmund für ein männliches Rind handelt. So ist der „Stier“ im Prinzip vielmehr ein Symbolbild, das aus der abendländischen Astrologie abgeleitet wurde und sich an der besagten Tierart anlehnt. Der Lebensraum der Wildrinder erstreckte sich ursprünglich von Europa über Asien bis hin nach Afrika. Durch Domestizierung sind viele ursprügliche Wildrinder heute als Hausrinder weltweit anzutreffen und werden in Massen zur Fleischerzeugung gehalten – wobei Indien das Land mit dem größten Hausrind Vorkommen ist. Stiere und Bullen, die auch Rinder genannt werden, leben im Gruppenverband und bevorzugen offene Landschaften wie etwa Wiesen mit nur wenig Baumbestand. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern und Kräutern und mitunter auch von Beeren und Samen.

Krafttier Stier

Mythologie

In vielen Kulturen steht der Stier als Männlichkeitssymbol für Zeugungskraft und Fruchtbarkeit. Höhlenmalereien aus alter Zeit beweisen, dass der Stier schon sehr früh eine ganz besondere Rolle für die Menschen spielte. In heimischen Breiten dichtete man dem Stier eine Verbindung zum Mond an, da seine geschwungenen Hörner wie Mondsicheln des zu oder abnehmenden Mondes aussahen und der Zwischenraum zwischen seinen Hörnern auch als Vollmond angesehen wurde, indem die Hörner den Rand symbolisierten. Aus dem selben Grund assozierten ihn aber viele Völker auch mit der Sonne, indem seine Hörner die Strahlen der Sonne repräsentierten und weil die Sonne, wie auch der Stier, Fruchtbarkeit und Leben bedeutet. So wie es ohne Sonne kein Leben gibt, konnten sich auch die Menschen ein Leben ohne Stier nicht vorstellen. Wenn er für diese nämlich nicht gerade Fleischlieferant war, nahm er den Menschen eine Menge Arbeit ab, indem er vor einen Karren gespannt wurde und große Lasten trug und schwere Erntewagen zog. So galt der Stier als großes Geschenk, dass die Lebensqualität deutlich verbesserte. Seine Hörner werden seit jeher aber auch mit einem erregten männlichen Geschlechtsteil verglichen, woher auch die Symbolik der Virilität und Männlichkeit kommt.

Im sumerischen Weltbild existierte einst sogar eine Stiergottheit als oberste Gottheit, die das das gesamte Universum regierte und dehalsb auch mit Herrschaft und Macht in Verbindung gebracht wurde. Eine griechische Metamorphose vom Dichter Ovid erzählt unter anderem wie sich Zeus einst in einen wilden Stier verwandelt haben soll, um die schöne Europa zu entführen. Ein weiterer griechischer Mythos berichtet von einem großen Wesen, das wie ein Stier aussieht und wie ein Mensch nur auf zwei Beinen gehen und sogar auch aufrecht steheh kann. Es wird oft auch als Mischwesen mit einem menschliche Körper und einem Stierkopf dargestellt. Als Sohn des Zeus soll es seit langer Zeit auf der Insel Kreta in einem Labyrinth sein Unwesen treiben.

Auf Grund seiner Hörner gilt der Stier als Tier des Gottes Pan, wodurch der Stier auch heute noch leider oft dämonisiert und mit dem Teufel in Verbindung gebracht wird. Der Missbrauch des Stiers zum spanischen Stierkampf trägt auch nicht gerade dazu bei, das wahre Wesen des Stiers, das eigentlich sanft, gutmütig und geduldig ist, zum Vorschein zu bringen. Vielmehr vermitteln uns diese Stierkämpfe ein völlig falsches Bild, das geprägt ist von Gewalt, Aggressivität und Tod. Im Christenum steht der Stier als Symbol für die vier Evangelisten für den Opfertod und der Kamp mit einem Stier für den Kampf zwischen Gut und Böse. Bei vielen NatUrVölkern hingegen steht der Kampf mit dem Stier für den Kampf mit ungebändigten inneren Trieben und wilden NatUrKräften – in Ritualen bedeutet ein solcher Kampf den Übergang vom Jungen zum Mann, vom Kind zum Erwachsen.

Im Horoskop ist der Stier den Monaten April und Mai, als auch dem Element Erde zugeordnet. Auf Grund seiner Kraft, seiner Geduld und seiner Ausdauer gilt er als Sinnbild für Arbeit, Fleiß und Gesundheit.

Stier – Medizin

Schreitet oder stürmt der Stier als Krafttier in Ihr Leben fordert er Sie zu mehr Ruhe, Geduld und Gelassenheit auf, denn die Fehler liegen nun in der Eile. Es gilt jetzt, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und seine Kraft nicht unnötig zu verschwenden. Das Krafttier Stier weiß, dass ein Kampf nicht mit dem Körper, sondern mit dem Geist gewonnen wird. Er vermeidet Kämpfe wo er nur kann, stellt sich aber auch jedem Kampf, dem er nicht entgehen kann – meistens erfolgreich. Mit Hilfe des Krafttieres Stier lernen wir die Bedeutung von Gelassenheit, denn Gelassenheit bedeutet nicht, dass einem alles egal ist, sondern nur, dass man sich nicht von unwesentlichen Dinge aus der Ruhe bringen lässt. Und damit wiederum schärft Gelassenheit unseren Blick für das Wesentliche, denn in der Stille liegt die Offenbahrung. Das Krafttier Stier hat eine enorme Kraft und wehe dem der sich dieser entgegen stellt. Bis es aber soweit kommt muss schon Einiges passieren. So rät Ihnen das Krafttier Stier sich zu schonen und sich nicht reizen zu lassen. Sticheleien dienen nur dazu, sie aus der Fassung zu bringen und Sie zu schwächen, also gehen Sie einfach nicht darauf ein.

Als Krafttier bringt der Stier aber nicht nur Ruhe und Gelassenheit in Ihr Leben, sondern auch Ausdruckskraft, Gesundheit, Fülle und Schutz. Werden Sie sich bewusst, dass Sie der alleinige Schöpfer Ihres Lebens sind und dieses jederzeit nach Belieben gestalten können. Wenn Sie kreativ oder handwerklich begabt sind, dass erschaffen Sie doch einfach mal etwas Kunstvolles! Wenn Sie privat oder beruflich Probleme haben, dass lassen Sie sich vom Stier zeigen, wie man allein durch Präsenz, Beharrlichkeit und ohne Kampf seinen Standpunkt definieren kann. Ziehen Sie Grenzen, wo sie gebraucht werden und verteidigen Sie diese wenn nötig. Als Lastenträger macht Sie das Krafttier Stier aber auch darauf aufmerksam, dass man nicht allen Lasten entgehen kann. Jeder hat seine Lasten und Laster zu tragen, die Frage ist nur, wie Sie damit umgehen. So zeigt Ihnen der Stier als Krafttier, dass Sie Lasten durchaus mit Würde, aber nicht mit Stolz, tragen können.

Ist der Stier Ihr Krafttier, dann werden Ihnen damit auch innere Stärke, Lebenskraft und Erdverbundenheit zu Teil. Mit dem Stier als Krafttier lernen Sie, sich mehr in sich selbst zu verankern und nur aus der Ruhe und dem inneren Frieden heraus zu agieren, nicht aus Zorn, Wut oder Hass. Bedenken Sie stets, dass aus großer Kraft auch eine ebenso große Verantwortung wächst.

Traumdeutung

Wenn ein Stier durch Ihre Träume stürmt, fordert er Sie zu mehr Tatendrang, Dursetzungsvermögen und Beharrlichkeit im Alltag auf. Wenn Sie etwas erreichen wollen müssen Sie zum richtigen Zeitpunkt aktiv werden und zur rechten Zeit still sein können. Gleichzeitig warnt das Auftauchen eines Stieres im Traum auch vor Hartnäckigkeit und Sturheit. Auch wen beide Eigenschaften zum gegebenen Zeitpunkt durchaus hilfreich sein können, sollten Sie sich im Moment eher davor in acht nehmen. Es gibt etwas in ihrem Leben, das Sie nicht loslässt und bei dem Sie sich auf Teufel komm raus durchsetzen möchten. Vergessen Sie dabei bitte nicht, dass der Zweck nicht die Mittel heiligt. Als Fruchtbarkeitsymbol kündigt ein Stier im Traum aber auch eine Zeit der Fülle, der Kraft,  Gesundheit und Heilung an. Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Weg und üben Sie Gelassenheit, denn es macht keinen Unterschied wie schnell Sie diesen gehen – er wird immer derseble bleiben und Sie erhalten auch keine Auszeichnung für die kürzeste Zeit.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Widder

Lebensraum

Der Widder ist eine Art Wildschaf und gehört deshalb zur Familie der Schafe. Unter der Bezeichung „Widder“ versteht man für gewöhnlich Mufflons und Kreishornschafe, welche beide gedrehte, korkenzieherartige Hörner – das Markenzeichens der Widders – besitzen. Genau genommen ist „Widder“ also keine Tierart, sondern ein Begriff aus dem Volksmund, welche für Schafe mit gedrehten Hörnern verwendet wird. Darüber hinaus bezeichnet „Widder“ auch nur ein männliches Tier der Mufflons oder Kreishornschafe. Das weibliche Tier wird „Mutterschaf“ genannt. So ist der „Widder“ im Prinzip  vielmehr ein Symbolbild, das aus der abendländischen Astrologie abgeleitet wurde und sich an den besagten Tierarten anlehnt. Der Lebensraum der Mufflons lag ursprünglich in in Europa, während der Lebensraum der Kreishornschafe sich im Wesentlichen auf Asien konzentrierte. Durch Domestizierung und Nutztierhaltung sind die beiden Arten mittlerweile nahezu weltweit anzutreffen. Die meisten Mufflons, die auch Widder genannten werden, leben in Mischwäldern und teilweise felsigen Regionen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern und Blättern, fressen mitunter aber auch Samen und Beeren.

Mythologie

Im traditionellen Volksglauben gilt die korkenzieherartige Hornform des Widders als Sinnbild für Willenskraft und Durchsetzungsvermögen. In Ägypten kennt man die Götter Chnum und Amun als widderkopfartige Gottheiten. Chnum, Fruchtbarkeitsgott und Gatte der Heket, galt lange Zeit als Schöpfergott im alten Reich, etwas später (etwa um das 16. Jhd.) wurde dann Amun, der Wind- und Fruchtbarkeitsgott, zum Hauptgott der Ägypter. Seine Name bedeutet „der Verborgene“ und lehnt sich an sein bevorzugtes Element, den Wind an. Es heißt daher auch, dass Amun und Amaunet gemeinsam ihre Götter mit ihrem Schatten schützen. Schon bei den alten Ägypten war die Verbindung des widderkopfartigen Gottes Amun zu Sonne deutlich, denn Amun-Re gilt dieser seit jeher als Orakel- und Sonnengott. Amun-Re vereint in sich die Götter Re, Min und Amun und gilt damit auch als Sonnen-, Wind- und Fruchtbarkeitsgott. Als Herrscher des Lebens wurde der falkenkopfartige Gott im alten Ägypten deshalb auch als „König der Götter“ bezeichnet und sogar als Verkörperung der Sonne betrachtet. Ihm zu Ehren säumten daher auch liegende Widdersphingen auf Podesten die Wege oder Eingänge zu seinem Tempel.

Auch in Griechenland wurde der Widder hoch in Ehren gehalten. Dort und auch hierzulande gilt der Widder als Sternenbild und Tierkreiszeichen des abendländischen Horoskopes. Seine Existenz geht der Mythologie zu Folge auf die Vorgeschichte der Sage von Jason und dem goldenen Flies zurück. So bestimmte König Athamas eines Tages seinen Sohn Phrixos zu seinem Nachfolger. Der Stiefmutter Ino gefiel das gar nicht, denn lieber hätte sie ihren eigenen Sohn als Thronfolger gesehen. Und so versuchte sie aus Neid und Eifersucht heraus mit allen Mitteln die Inthronisierung von Phrixos zu verhindern. So sorgte sie z.B. für Missernten, indem sie die Saat verderben ließ. Sie erpresste schließlich König Athamas, dass eine Hungersnot nur abgewandt werden könne, wenn dieser seinen Sohn Phrixos opfern würde. Gerade als der verzweifelte König seinen Sohn auf dem Altar opfern wollte erschien am Himmel ein Widder mit goldenem Fell. Als dieser auf Phrixos zugerannt kam, nutzte dieser die Gelegenheit und sprang mit seiner Schwester sofort auf den Widder und flog mit ihm davon. Seine Schwester verlor auf der Reise leider den Halt und stürzte ins Meer, Phrixos aber war gerettet. Als der Widder Phrixos in Sicherheit gebracht hatte, bat ihn der Widder, ihn an seiner Statt zu opfern, was Phrixos dann auch tat. Zum Dank dafür wurde der Widder als Sternenbild in den Himmel versetzt und wird sein goldenes Fell – das auch als das goldene Flies bekannt ist – seit jeher an einem Heiligen Ort vom Kriegsgott Ares aufbewahrt und von einem Drachen bewacht. Seitdem stehen Widder und Drache deshalb auch für Schutz, Kampf und Siegeswillen und sind beide dem Element Feuer zugeordnet. Es verwundert daher nicht, dass der Widder auch mit dem römischen Kriegsgott Mars verbunden ist.

Im Horoskop ist der Widder den Monaten März und April, als auch dem Element Feuer zugeordnet. Auf Grund seines starken Willens und Durchsetzungsvermögens gilt er als Sinnbild für Kampf, Erfolg und Sieg.

Im Hinduismus reitet der Feuergott und Götterbote Agni auf einem Widder durch die Welten, um Gebete und Opferbitten den entsprechenden Gottheiten zu überbringen und die Menschen durch sein reinigendes Feuer von Kummer, Sorgen, schlechtem Karma und Lastern zu befreien. In der afrikanischen Mythologie gibt es einen widderartigen Gewitter- und Himmelsgott names So Xerviso, der mit dem Donner Zwiesprache hält. Man sagt, dass er stets mit eine Donnersteinaxt bewaffnet sei.

Sogar im Alten Testament ist die Rede von einem Widder. Als Abraham auf Gottes Bitte hin seinen erstgeborenen Sohn Isaak opfern soll, um seine Loyalität unter Beweis zu stellen, schreitet Gott im allerletzten Moment ein und schickt Abraham einen Widder, den er anstelle seines Sohnes opfern soll. So gilt der Widder seit langem in vielen Kulturen als beliebtes Opfertier, das sich zum Wohl der Gemeinschaft in den Dienst des Höchsten stellt.

Widder – Medizin

Springt der Widder in Ihr Leben, dann kündigt er eine Wende an und begünstigt Neuanfänge. Es kann gut sein, dass sich die Dinge nun sprunghaft verändern und neues Leben in tot geglaubte Idee, Wünsche, Vorstellungen und Pläne einkehrt. So wie auch der Widder dem Frühling zugeordnet ist, kann nun auch in Ihnen neues Leben erwachen. Seien Sie spontan und öffnen Sie sich der abwechslungsreichen und lebhaften Krafttiermedizin des Widders. Mit dem Widder als Krafttier gelingt es Ihnen jetzt große Hindernisse zu überwinden oder aus dem Weg zu räumen und sich mutig neuen Herausforderungen zu stellen. Wenn Sie Ihre aktuelle Lebensphase meistern oder zum Positiven wenden wollen, müssen Sie jetzt aktiv werden und Durchsetzungsvermögen beweisen. Seien Sie allerdings vorsichtig, bei wem oder was Sie mit dem Kopf durch die Wand wollen, denn Sie können damit auch geliebten oder befreundeten Menschen vor den Kopf stoßen. Seien Sie mutig und wagen Sie den Sprung ins Ungewisse, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Das Krafttier Widder hilft Ihnen daher auch, wieder Ihre Kraft und Ihren Mut zu finden, damit Sie Selbstinitiative ergreifen können, anstatt die Dinge über sich ergehen zu lassen – denn das liegt absolut nicht in der Natur des Widders.

Ist der Widder als Krafttier, dann werden Ihnen damit auch Neugierde, Kampfgeist und ein scharfer Verstand zu Teil. Mit dem Widder als Krafttier entdecken Sie neues, unbekanntes Terain und haben auch den Mut unkonventionelle Wege im Denken und Handeln zu beschreiten. Doch teilen Sie sich Ihre Kräfte gut ein, damit Sie auf Ihrem Weg zu Ziel nicht ausbrennnen. Das Krafttier Widder hilft Ihnen Entbehrungen, Fehlschläge und Widerstände nicht all zu sehr zu Herzen zu nehmen und nicht gleich aufzugeben. So schenkt Ihnen der Widder als Krafttier Optimisus, Lebenskraft und Durchhaltevermögen, damit Sie all ihre Ziele erreichen und Ihre Grenzen abstecken und verteidigen können. Der Widder sagt Ihnen: Träumen Sie nicht länger Ihr Leben, sondern leben Sie Ihre Träume!

Gleichwohl prüft der Widder Ihre Opferbereitschaft. Was sind Sie bereit für Ihr Ziel oder Ihren Wunsch zu opfern? Das Leben ist ein ewiges Geben und Nehmen und für jeden Tod gibt es ein Leben. Achten Sie jedoch auch darauf, dass Sie sich nicht ständig zum Opfer machen, indem Sie sich für alles verantwortlich machen (lassen). Denn die Krafttiermedizin des Widders kann sich ins Gegenteil verkehren und damit zur Opferhaltung, zu Sturheit und Egoismus, als auch zu Impulsivität und Unberechenbarkeit führen. Fühlen Sie die Kraft und den Tatendrang, aber bedenken Sie stets, dass aus großer Kraft auch eine ebenso große Verantwortung wächst.

Traumdeutung

Wenn ein Widder durch Ihre Träume springt, will er Sie auffordern endlich aktiv zu werden und Ihr Leben in die Hand zu nehmen. Gleichwohl kann das Auftauchens eines Widders im Traum auch daraufh hinweisen, dass Jemand in unserem unmittelbaren Umfeld unsere Aufmerksamkeit, Zuneigung oder Liebe mit Gewalt erzwingen und uns von ihm abhängig machen will. Bleiben Sie wachsam und packen Sie den Widder mit Mut und Verstand bei den Hörnern, um ihre Grenzen abzustecken und Anderen aufzuzeigen. Ein Widder im Traum kann aber auch auf innere Konflikte und Gefühlsblockaden beim Träumenden hinweisen. Möglicherweise tragen Sie eine große Wut und Zorn auf Jemanden oder etwas in sich und würden nur all zu gerne mit dem Kopf durch die Wand Amok laufen. Hier ist Vorsicht geboten, damit Se nicht in der Wand stecken bleiben oder sich in etwas verrennen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Steinbock

Lebensraum

Der Steinbock (ein weiblicher Steinbock wird Steingeiß genannt) ist eine Ziegenart, die in Europa und (Klein-)Asien beheimatet ist. Als Lebensraum bevorzugt der Steinbock hauptsächlich felsige Regionen, hohe Gebirge und Wälder kurz vor der Baum- und Eisgrenze. In unseren Breiten ist der Steinbock im gesamten Alpenraum und sogar auch in Teilen des Balkans und der Karpaten anzutreffen. Die meisten Steinböcke Europas jedoch bewohnen die Alpen in der Schweiz und Italien.Sein wohl bekanntestes und eindeutigstes Merkmal sind seine Hornlänge, die bis zu 1m betragen kann, und die nur leicht gebogene, fast schon sichelartige und von einem einzigartigen Muster geprägte Hornform – wobei anzumerken ist, dass die Hörner der Steingeiße oftmals nur kurz und wenig gebogen sind.

Krafttier Steinbock

Mythologie

Im traditionellen Volksglauben der Bervölker gilt die sichelförmige Hornform des Steinbocks als magisches Schutzsymbol, welches vor Dämonen und dem Tod schützen soll. Wem ein Steinbock beim Wandern in den Bergen oder beim Aufstieg auf einen solchen erscheint, dessen Vorhaben steht unter einem guten Stern, da er fortan den Steinbock als Schutzgeist zur Seite hat. Dieser soll den Menschen, denen er begegnet laut Volksglauben vor Unfällen schützen und ihn wieder sicher zurück ins Tal führen. Ebenfalls zu schätzen, wusste man die imposanten und starken Hörner, welche dem Steinbock eine außergeöhnliche Lebenskraft verleihen und ein langes Leben schenken sollten. Gleichwohl sah man in den langen Hörnern der Steinbocke ein Symbol für Virilität und Fruchtbarkeit. In der Volksmedizin werden deshalb auch heute noch verschiedene Körperteile – darunter auch das Gehörn – als traditionelles Heilmitteln gegen verschiedene Gebrechen geschätzt. Bis heute gibt es sog. „Steinbockapotheken“, die solche oder ähnliche Heilmittel vertreiben.

Im Volksglauben hat sich durch Beobachtungen zugetragen, dass der Steinbock ein Meister schwieriger Entscheidungen ist, die unter harten Umständen schnell und sicher getroffen werden müssen, um Leben zu retten – sei es das eigene oder das Leben anderer. So gilt der Steinbock als erfahrener Alpenbewohner, der hoch hinaus kann, aber auch weiß, wann es Zeit ist aus den luftigen Höhen herabzusteigen, um nicht tief zu fallen (was seinen Tod bedeuten könnte) oder zu verhungern (beispielsweise in den Wintermonaten). Weiterhin gilt der Steinbock als Wetterprophet, an dessen Verhalten man herannahenes Wetter oder Unwetter erkennen können soll.

Griechenland:

Wie auch die Ziege und die Gemse, so ist auch der Steinbock eng mit dem Gott Pan verbunden, der gerne die Gestalt von Horn- und Hufträgern wie diversen Böcken annahm. Laut einer Sage soll Pan der Götterwelt geholfen haben gegen die Titanengöttin Rhea und das Meeresungeheuer Typhon zu kämpfen. Am Ende soll er sogar Zeus, den Göttervater selbst, gerettet und geheilt haben, woraufhin ihn dieser zum Dank  als Sternbild im Himmel verewigte. Seitdem ist der Steinbock am Himmelszelt zu sehen und dem Abendländischen Horoskop als Tierkreiszeichen bekannt. In Horoskop ist der Steinbock den Monaten Dezember und Januar, als auch dem Element Erde zugeordnet. Auf Grund seiner inneren Stärke und Gelassenheit gilt er als Sinnbild für Beharrlichkeit und Stabilität.

Steinbock – Medizin

Springt der Steinbock in Ihr Leben, dann fordert er Sie auf, sich Ihrer Umgebung mehr bewusst zu werden und den vor Ihnen liegenden steinigen und steilen Weg als Herausforderung zu betrachten. Es mag auf den ersten Blick unmöglich erscheinen sich in der Gebirgswelt zurechtzufinden, geschweige denn einen begehbaren Weg zu finden, aber so ist das nunmal in luftigen Höhen und wenn man Gott und dem Himmel nahe sein möchte. Wer hoch hinaus will, muss auch mit den extremen Bedingungen an der Bergspitze zurechtkommen. So zeigt Ihnen das Krafttier Steinbock, womit Sie rechnen müssen, wenn Sie hoch hinaus wollen, aber auch wie Sie sicher wieder zurück ins Tal finden, wenn Sie sich verschätzt haben und lieber wieder den sichereren Weg gehen wollen – auch wenn dieser mehr Zeit erfordert. In unserem Leben werden wir ständig mit Herausforderungen und Entscheidungen konfrontiert, die wir meistern müssen. Mal führt uns eine Entscheidung sicher durch die Berge, die sich neben uns auftürmen, ein anderes Mal führt uns eine Entscheidung mit großer Kraftanstrengung hoch hinaus, damit wir von oben einen Überblick erhalten. Beides wechselt sich  regelmäßig ab. Der Steinbock als Krafttier hilft uns in Ruhe und Gelassenheit jede noch so notwendige, wichtige Entscheidung zu treffen und selbst unter Zeitdruck richtig und souverän zu handeln.

Besteigen Sie mit dem Steinbock als Krafttier ruhig den Fels der Entscheidung und den Berg der Schwierigkeiten, damit Sie über sich selbst hinauswachsen können. Folgen Sie dem Steinbock in die luftigen Höhen, erklimmen und bezwingen Sie den Berg, der vor Ihnen liegt und finden Sie Ihren eigenen Weg nach oben. Haben Sie das geschafft, werden Sie mit einem Blick in eine andere Welt belohnt und eine andere Sicht der Dinge erfahren. Das was Ihnen einst wichtig war, ist nun nichtig und klein, während das, was Sie für Unmöglich hielten, nun genau unter Ihren Füßen liegt – weil Sie es gewagt haben, die Herausforderungen als Chancen zu betrachten.

Getreut dem Sprichwort: „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“

Folgen Sie dem Steinbock aber auch hinab, wenn die Zeit dafür gekommen ist, denn man kann nicht immer oben sein. Wer sich selbst etwas Gutes tun möchte, muss hin und wieder auch mal absteigen. Das Krafttier Steinbock sagt Ihnen wann und zeigt Ihnen wie – vertrauen Sie ihm.

Traumdeutung

Wenn ein Steinbock oder eine Steingeiß durch Ihre Träume springt, so deutet dies auf den Wunsch nach Erfolg hin. Sie haben ein hohes Ziel im Auge, wollen hoch hinaus oder sich selbst einfach beweisen, dass Sie den Berg bezwingen können – welcher auch immer das sein mag. Gleichermaßen weist ein Steinbock im Traum auf Ehrgeiz und einen hohen Gerechtigkeitssin hin – möglicherweise stehen Sie momentan auf dem Fels der Entscheidung und wollen edel und gerecht sein. Bedenken Sie, dass Sie es nicht immer allen recht machen können und das Gerechtigkeit im Auge des Betrachters liegt. Ein verletzter Steinbock im Traum macht auf den Verlust der Ehre oder der Lebenskraft aufmerksam. Sehen Sie hingegen einen vitalen Steinbock, der selbstsicher und kraftvoll durch das Gelände springt, deutet das darauf hin, dass Sie momentan vor Lebenskraft nur so strotzen und Sie nicht übermütig werden sollten.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Fliege

Lebensraum

Fliegen sind kleine bis mittelgroße, weltweit vorkommende Insekten (mit Ausnahme der Artkis und Antarktis) und daher nicht nur Asien und Europa, sondern auch in Nordamerika, Südamerika, Afrika und Australien anzutreffen. Die bekanntesten und auch gemeinsamen Merkmale der Fliegen sind ihre sechs Beine, ihre zwei Flügel und  ihre schwarz-braune oder grünliche glänzende Färbung. Sie haben die Fähigkeit an Decken zu laufen und haben mit ihren „Mosaik-Augen“ durch einen sehr großen Sichtradius fast alles im Blick – und das gleichzeitig. Fliegen sind in der Regel Aasfresser, weshalb sie sich in der Regel an toten Tieren oder Exkrementen von Mensch und Tier zu schaffen machen. Darüber hinaus ernähren sich Fliegen auch von Pilzen, Flechten und anderem pflanzlichem Material. In unserem Breiten trifft man Fliegen am Häufigsten auf Bauernhöfen, Feld und Flur auf dem land oder in der Nähe von Gastronomien und öffentlichen Toiletten. Als Kulturfolger sind Fliegen (insb. Stubenfliegen und Schmeißfliegen) deshalb nicht nur in ländlichen Regionen, sondern mittlerweile auch zahlreich in der Stadt vertreten, wo sie meistens vom Schweiß- oder Essensgeruch angelockt werden. Andere Fliegen wiederum wie z.B. die Schwebfliege ernähren sich überwiegend von pflanzlichem Material wie Knopsen, Blüten und Gräsern und werden vom Duft der Blumen angelockt – aber auch kleinere Insekten und deren Larven werden nicht verschmäht. Hier soll es jedoch nur um die Stuben- und Schmeißfliege als Krafttier gehen.

Krafttier FliegeMythologie

Loki, Blutsbruder von Odin und der germanische Gott des Feuers, der Verwandlung und der List erscheint meistens in  der Gestalt von einem Lachs oder einer Fliege, um seine Opfer auszuhorchen, zu ärgern und auszutricksen. Generell war Loki – und damit auch die Fliege – für die Germanen das, was der Kojote für die Indianer Nordamerikas ist: Ein Trickster, der es liebt Schabernack zu treiben und Andere zu veräppeln.

Im Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ von den Gebrüdern Grimm erschlägt ein Schneider sieben Fliegen auf einen Streich und schneidert sich voller Stolz einen Gürtel mit der Aufschrift „7 auf einen Streich“, den er auch fortan trug. Im heutigen Sprachgebrauch haben sich die „7 auf einen Streich“ als Redewendung etabliert, bei der man mit nur einer Handlung  mehrere Dinge gleichzeitig bewältigt. Heute ist diese Redewendung auch besser bekannt als „2 Fliegen mit einer Klappe schlagen“.

Das in der christlichen Mythologie erwähnte Synonm „Beelzebul“, „Baal-Zebub“ oder „Beelzebub“ für den Teufel bedeutet übersetzt nichts anders als „Herr der Fliegen“. Man geht davon aus, dass der Beiname „Beelzebub“ hearblassender Natur ist und ursprünglich von „Baal Zebul“ (einer Gottheit der Philister und Kanaaniter) abstammt, der wiederum eine Fliegengottheit ist. So gelang es den Christen sich auf indirekte Weise bis heute über heidnische Götter – insb. Baal, der viele Namesnformen besitzt (darunter auch Baal Zebul) – und den Götzendienst lustig zu machen. Baal-Zebub galt aber auch als Herr der Fliegen, der angerufen wurden um Fliegen abzuwehren oder die Pest zu vertreiben. Man sagt, dass die Namensform Baal-Zebub Name daher kommt, weil der Altar von Baal häufig von zahllosen Fliegen umschwirrt wurde. So verwundert es nicht, dass der Teufel „Fliegen frisst“ (und damit sein eigenes Gefolge vernichtet), wenn er selbst in Not ist. Bis heute kennen wir die Redewendung „in der Not frisst der Teufel Fliegen“, die mehr als doppeldeutig ist. zum Einen bedeutet sie, dass man in ausweglos erscheinenden Situationen oder Lebenslagen nicht wählerisch sein und sich mit allem zufrieden geben sollte, was man bekommt, zum Anderen bedeutet diese Redewendung aber auch, dass man aus Not Dinge tut, die man sonst nicht tun würde und die vorher undenkbar erschienen. Diese Redewendung, die zugleich eine Weisheit ist, spiegelt ein tatsächliches psychologisches Phänomen wider: In Zeiten der Not ist sich meist jeder selbst der Nächste und macht man keinen Unterschied zwischen Freund und Feind – aus reinem Überlebensinstinkt heraus. Gleichermaßen kann man in unzähligen Filmen, Märchen und Romanen beobachten, wie sich die Bösewichte am Ende oftmals selbst vernichten, weil sie sich gegenseitig misstrauen und töten. Somit gesehen bedeutet dieses Redewendung metaphorisch aber auch: Der Satan lebt von den Seelen, die er sich einverleiben kann.

Und so macht auch die Redewendung „den Teufel mit dem Beelzebub“ austreiben Sinn, denn wie soll man den Teufel mit dem Teufel selbst austreiben (da Beelzebub ja nur ein anderer Name für den Teufe ist) – geschweige denn Fliegen mit Fliegen (da der Teufel ja der Herr der Fliegen ist und Beelzebub nur eine anderere Namensform für den Fliegengott ist)?

So ist es nicht verwunderlich, dass die Fliege im christlichen Glauben bis heute noch mit dem Teufel und Dämonen assoziiert wird. Womöglich wird sie aber auch deshalb mit dem Tod und der Unterwelt assoziiert, weil sich der weltliche Vertreter der Fliege gerne an toten Tieren  und Menschen (und deren Exkremente) zu schaffen macht.

Der Ekel vor der sonderbaren Lebensweise der Fliege und die enorme Lästigkeit dieses Insektes brachte ihr nicht gerade einen guten Ruf ein. Um so erstaunlicher ist ein Glaube aus der östlichen Mythologie, der besagt, dass es sich bei den Fliegen um umherirrende, rastlose und nicht inkarnierte Seelen von Verstorbenen handelt. Dem zu Folge könnte man sich auch die bei uns etablierte Redewendung „wie die Fliegen“ betrachtet. Wenn wir sagen, „sie kommen wie die Fliegen“, meinen wir, dass eine große Menschenmasse auf etwas „fliegt“ und sie von irgendetwas „magisch angezogen“ wird. Dabei kann es sich um eine Attraktion oder ein Ereignis handeln, aber auch um einen spirituellen Menschen, der eine „magische“ oder lichtvolle Ausstrahlung hat, sodass die Seelen von Verstorbenen in Form der Fliegen meinen, sie würden ins Licht fliegen. Sagen wir „lästig wie die Fliegen“, meinen wir damit Menschen, die uns einfach nicht in Ruhe lassen wollen und uns auf die Nerven gehen. Wo auch immer wir hinsehen, ist die Fliege präsent und wird genauso geliebt, wie sie gehasst wird.

Im Zeichentrickfilm “Biene Maja” begegnet die neugierige und abenteuerlustige Biene namens “Maja” der frechen Stubenfliege namens „Puck“. Diese Stubenfliege präsentiert der Maja stolz seine Welt und dass er sich keine Sorgen ums Essen machen muss, weil ihm alles von den Menschen serviert wird. So richtig gefallen tut das der Maja aber nicht und schließlich müssen beide vor der Fliegeklatsche fliehen, mit der sie gejagt werden. So muss Maja am Ende feststellen: so richtig heil und schön ist diese Welt nicht, in der man alles serviert bekommt und dass alles zwei Seiten hat.

Fliegen – Medizin

Wenn die Fliege als Krafttier in Ihr Leben brummt oder krabbelt, dann wird es Zeit für die Krafttiermedizin der Fliege. Diese beinhaltet nicht nur Ruhe und Gelassenheit, sondern birgt auch die Chance, über seinen Schatten zu springen und Dinge zu tun, die man sich bisher nicht getraut hat.Das Krafttier Fliege fodert aber auch dazu auf, anstehende Dinge nicht länger aufzuschieben, sondern sofort zu erledigen. Gleichermaßen lehrt Sie die Fliege Beharrlichkeit, Nervenstärke, Ausdauer und Geduld, denn all dies sind die Fähigkeit, die Sie sich aneignen müssen, um Ihre aktuellen Lebensphase zu meistern. So wie auch die weltlichen Verwandten der Fliege äußerst lästig sein könnnen, so weist auch das Krafttier Fliege darauf hin, dass es in Ihrem Leben etwas oder jemanden gibt, das oder der Sie belästigt und Ihre Nerven raubt. Sie haben zwei Möglichkeit der Sache entgegen zu treten: Entweder Sie finden die Störquelle und schalten sie ab oder aber Sie trainieren sich Gelassenheit und Nerven aus Stahl an, damit nichts und niemand Sie mehr ablenken und nerven kann. So testet eine Fliege als Krafttier meistens Ihre Geduld und Ihre Grenzen – wie lange lassen Sie sich etwas gefallen, bis Sie zurückschlagen und wenn Sie zurückschlagen, kenn Sie dann das richtige Maß von Unrercht und Vergeltung oder schießen Sie mit Kanonen auf Spatzen? Stellen Sie sich diesen Fragen, denn die Antworten werden Sie zur Krafttiermedizin der Fliege führen.

Doch eine Fliege als Krafttier macht auch auf die untere Welt und Botschaften von Verstorbenen aufmerksam. Das Krafttier Fliege will, dass Sie Ihren Ekel und Ihre Vorurteile überwinden und sich gemeinsam mit ihr auf die Reise in Ihre untere Welt begeben, damit Sie sich selbst stellen. Sie zeigt Ihnen ob und welche „Leichen“ Sie im Keller haben. Vielleicht erkennen Sie daran, dass so Manches, was Ihnen widerfährt, Sie selbst auch an Andere austeilen und dass es vielleicht gar nicht die Anderen sind, die nerven, sondern Sie selbst. Vielleicht erkennen Sie aber auch, dass Sie momentan nicht sehr geduldig sind und Sie aus Streßgründen ziemlich genervt oder mit sich selbst beschäftigt sind, dass Ihnen jedes Entgegenkommen von Außen als lästig erscheint. Die Lästigkeit der Fliege kann aber auch auf Einmischung von Außen, ungebetene Gäste oder ungefragte Hilfe von Jemandem aufmerksam machen. Was auch immer jetzt der Fall ist ist, so gilt es es jetzt Ruhe und Gelassenheit zu entwickeln. Wenn Sie nervös werden, können Sie sich nicht auf Ihre Aufgaben konzentrieren und machen vielleicht Fehler. Versuchen Sie am besten einfach „nichts ins Schwitzen“ zu kommen, denn das lockt nur noch mehr Fliegen in Form von ungebetenen Gästen an. Die Beharrlichkeit und der Mut einer Fliege, trotz aller Hindernisse immer und immer wieder zu einem Ort zurückzukehren, den sie gut findet lehrt Sie, dass man sich nicht gleich verscheuchen lassen darf. Lernen Sie von der Fliege, wie man sich nicht vertreiben lässt, aber seien Sie dabei nicht naiv und erkennen Sie die Gefahr, wenn sie da ist und fliegen Sie rasch davon, denn dann bringt auch alle Beharrlichkeit nichts.

Gleichermaßen bedeutet diese beständige Rückkehr zum selben Ort aber auch, dass Sie vielleicht nicht loslassen können. Fragen Sie sich deshalb, welche Gedanken Sie qäulen und wo Sie sich in Ihrem Leben im Kreis drehen. Alles was nervt, blockiert Sie und was Sie blockiert, kann Sie im (Energie-)Fluss des Lebens nicht weitertragen. Finden Sie heraus, ob Sie sich durch Selbsttäuschung selbst blockieren oder Ihnen einfach „der Nerv“ für die Konfrontation mit dem Hindernis oder der Blockade fehlt. Gleichermaßen macht das Krafttier Fliege auf Unkonzenttrierheit und Unruhe in den Gedanken hin. Möglicherweise sind Sie gerade dabei, sihc zu verzetteln, weil Sie viele Dinge zu tun haben, aber nich wissen wo Sie anfangen und in welcher Reihenfolge Sie die Dinge abarbeiten sollen. So wie auch die Fliegen manchmal ziellos umherzuschwirren scheinen, so ergeht es im Moment auch Ihnen – ohne Ziel und ohne Rast. Lernen Sie von der Fliege als Krafttier Ausdauer und Willenskraft, damit Sie sich nicht mehr so leicht vom Ziel abbringen lassen und (innere) Ruhe und Ihren (inneren) Frieden finden.

Traumdeutung

Lästige Fliegen im Traum warnen vor Streit und Ärger in der Familie oder der Beziehung hin. Möglicherweise spielen Sie mit dem Gedanken alles hinzuschmeißen und aufzugaben, doch die Fliege im Traum will Ihnen sagen, dass Sie innehalten und nicht voreilige Schlüsse ziehen sollten. Möglicherweise werden Sie zur Zeit auch von anderen belästigt oder es „nervt“ Sie ein bestimmtest Thema. Widmen Sie sich dem oder derjenigen, der oder die an Ihren Nerven nagt und klären Sie das mit ihm oder ihr. Umherschwirrende Fliegen im Traum machen aber auch auf ein Durcheinander und Unruhe in Ihren Gedanken aufmerksam. Sie sollten Ihren Geist zur Ruhe bringen, damit Sie klare Gedanken fassen können.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Der Satan lebt von den Seelen, die er sich einverleiben kann.