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Grille

Lebensraum

Grillen sind braun-schwarze bis ockerfarbene Insekten aus der Familie der Heuschrecken (zu denen auch der Grashüpfer gehört), die fast weltweit in allen Regionen mit wärmeren und frostfreiem Klima anzutreffen sind – z.B. in Europa, Asien und im Norden von Afrika. Je nach Grillenfamilie bevorzugen Grillen unterschiedliche Lebensräume. Grillen haben sich über die Zeit auch viele Lebensräume zu Eigen gemacht, weshalb man sie nicht nur auf Hügeln, Feldern und Wiesen, sondern auch in lichten Nadelwäldern, im Fallaub von Laubwäldern, in Sümpfen und Mooren, in der Heide und sogar in Kiesgruben findet. Die in unseren Breiten wohl am häufigsten anzutreffenden Grillenfamilien sind die Feldgrille, die Waldgrille und die Sumpfgrille, von deren Namen man leicht auf deren Lebensraum zurückschließen kann. Die meisten Grillen sind Allesfresser, ernähren sich aber hauptsächlich von Blättern und Wurzeln verschiedenster Bäume, Pflanzen und Kräuter. Bodentiere und deren Ausscheidungen gehören jedoch ebenso zum Speiseplan.

Mythologie

Den im Volksmund bekannten Beinamen “Grabheuschrecke” erhielt die Grille, weil sie sich gerne eingräbt, in Erdmulden aufhält und zur Familie der Heuschrecken gehört. Im Unterschied zu der Zikade, die über ein spezielles Organ zur Lautäußerung verfügt, sägt die Grille lediglich mit ihren Flügeln, indem sie ihre Flügel aneinanderstreicht. An dem einen Flügel hat die Grille eine sog. Schrillader, deren Geräusch erst erklingt, wenn der andere Flügel darüberstreicht – wie bei einem Streichinstrument. Das abendliche Zirpen auf den Wiesen und Feldern im Sommer erscheint vielen Menschen als entspannende Musik, was auch dazu geführt hat, dass die Grille im Volksglauben als Musiker des Sommers gilt.

Im Zeichentrickfilm “Pinnochio” steht der neugierigen und abenteuerlustigen Holzpuppe namens “Pinnochio” eine musikalische Grille namens “Jiminy” zur Seite, die von der blauen Fee dazu auserwählt wurde sein Gewissen zu sein und ihm immer wieder mit Rat und Tat zur Seite zu steht. Im Film wird er als Vollblutmusiker dargestellt, der gerne singt und Geige spielt – wie auch seine Verwandten in der Wirklichkeit.

Grille – Medizin

Wenn die Grille als Krafttier zirpend auf sich aufmerksam macht, wird es Zeit, sich zu entspannen und zu erholen. Sind Sie jetzt innerlich angespannt, werden Sie dieses Spannung auf Andere übetragen. Das kann zu ungewollten Auseinandersetzungen und emotionalen Entladungen führen, die eigentlich gar nicht nötig sind. Nehmen Sie sich Zeit und lauschen Sie dem beruhigenden Abendkonzert der Grillen an einem lauen Sommerabend. Gönnen Sie sich den “Feierabend” und kommen Sie zur Ruhe, damit sich Ihre Nerven wieder stärken können. Das Krafttier Grille kommt aber auch zu Ihnen ins Leben, um sie auf Glück, innere Visionen und Harmonisierung aufmerksam zu machen. Schauen Sie, welcher Lebensbereich sich bei Ihnen im Ungleichgewicht befindet und harmonisiert werden sollte. Versuchen Sie friedliche Lösungen für anstehende Probleme zu finden – zum Wohle Aller. Als Krafttier möchte Sie die Grille aber auch auf die Welt der Töne und Klänge aufmerksam machen. Nehmen Sie sich mehr Zeit für Musik, öffnen Sie sich den zauberhaften Klängen und lauschen Sie schönen Melodien. Lassen Sie harmonische Stimmen Ihre Seele berühren und sich von einzigartigen Tönen in die Traumwelt tragen. Tagträumen Sie ruhig ein bisschen und lassen Sie sich bei all ihrem Tun von Musik begleiten. Sie werden staunen, wie viel leichter so Manches von der Hand geht, wenn Musik nebenbei läuft und wie erleichterter und glücklicher Sie sich fühlen, wenn Sie Ihre Lieblingslieder hören, mitsummen oder sogar mitsingen. Das Krafttier Grille möchte Sie an die Musik im Leben erinnern und dass Sie verstehen, dass alles in der Welt einen Klang hat und Töne von sich gibt. Das Leben ist also nicht nur voller Farben, sondern auch voller wunderschöner Melodien, denen man nur lauschen muss.

Traumdeutung

Das Erscheinen oder Zirpen einer Grille im Traum verkündet mühelosen Erfolg und glückliche Fügungen. Nichts ist Zufall, alles ist Schicksal – auch das kleinste Ereignis ist ein Teil vom großen Plan des Lebens. Schätzen Sie das, was Ihnen zufällt und lassen Sie sich von der Grille zeigen wie man sich am Besten entspannen und zur Ruhe kommen kann. Denn auch das ist etwas, was Ihnen eine Grille im Traum sagen will.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 28. Juni, 2013, 09:55 Uhr

Wespe

Lebensraum

Wespen sind ursprünglich auf der Nordhalbkugel in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet, besiedeln aber Dank menschlicher Hilfe mittlerweile auch Südamerika und Australien. Die bei uns heimische und wohl auch bekannteste Art ist die Gemeine Wespe, die sich hauptsächlich von Nektar und Pflanzensäften ernährt.

Krafttier WespeMythologie

In der griechischen Mythologie soll eine Wespe den auf Grund seiner Siege arrogant und hochmütig gewordenen Königssohn Bellerophon wieder zu Vernunft gebracht haben. Dies tat sie, indem sie das Pferd stach, auf dem Bellerophon saß, woraufhin das Pferd aufbäumte und seinen Reiter zu Boden warf. Bei dem Pferd handelte es sich um Pegasus, das seitdem auch als Sternenbild im Andromedanebel zu finden war.

Wespen – Medizin

Fliegt oder summt die Wespe als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie auf Themen wie Selbstbewusstsein, Egozentrik, Aggressivität, Opposition, Rebellion und Willenskraft aufmerksam. Das Krafttier Wespe macht aber auch deutlich, dass Ihr Leben momentan viel zu sehr von Hektik und Stress bestimmt ist und Sie sehr gereizt sind. Es genügt der kleinste Anlass, damit Sie emotional explodieren, aus der Haut fahren und den Stachel ausfahren. Das Krafttier Wespe kommt zu Ihnen, um Sie darauf aufmerksam zu machen, dass es den Stachel sinnvoll zu nutzen gilt. Entgegen der weitläufigen Meinung stirbt eine Wespe nicht, sobald sie zugestochen kann, denn sie kann mehrfach zustechen – ganz im Gegensatz zur Biene, die nach dem Stechen stirbt, weil sie mit dem mit Widerhaken besetzten Stachel auch sich selbst innerlich auseinanderreißt. Das ist auch der Grund weshalb Bienenstiche oftmals mehr wehtun, als Wespenstiche. Insofern macht die Wespe als Krafttier auf unterdrückte Aggressionen und nicht kontrollierbare Wutausbrüche hin, denen Sie sich widmen sollten. Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Wespe und stechen Sie nicht prophylaktisch zu, sondern wirklich nur, wenn Sie angegriffen werden und sich in unmittelbarer Gefahr befinden.

Die wenigsten Wespen sind von Natur aus aggressiv und haben es auf den Menschen abgesehen. Es ist vielmehr so, dass die Menschen durch ihr hektisches herumfuchteln der Wespe den Krieg erklären, woraufhin diese sich natürlich zu verteidigen weiß. Das Bild der Wespe als aggressives Insekt, das gerne angreift entspricht also nicht den Tatsachen. Gleichermaßen macht Sie die Wespe so aber auf die Themen Hektik und Stress aufmerksam. Sie will, dass Sie sich fragen, warum Sie sich selbst überhaupt so einen Stress machen und ob man ein paar Dinge nicht tatsächlich ruhiger und entspannter angehen könnte. Die Fähigkeit der Wespe im Ernstfall zuzustechen sagt Ihnen, dass Sie keine Angst haben brauchen, weil Sie sich im Ernstfall durchaus zu verteidigen wissen und alles andere als unbewaffnet und hilflos sind. Durch diese Überlegenheit macht das Krafttier Wespe aber auch auf Egoismus, Arroganz und Machtmissbrauch aufmerksam. Möglicherweise sind Sie momentan zu selbstbezogen und genießen es, Macht über Andere zu haben. Die Wespe als Krafttier kommt dann zu Ihnen, um Sie das richtige Verhältnis von Macht und Demut, Herrschaft und Unterordnung zu lehren. Auch eine Wespe ist ein Teil eines großen Ganzen und dient zusammen mit anderen der Königin und erhält so den Staat aufrecht.

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Wespe, dann bedeutet das, dass Ihr Leben von zu viel Hektik und Streß geprägt ist. Erscheinen Ihnen im Traum stechende Wespen oder werden Sie sogar von einer Wespe gestochen, dann bedeutet das aus tiefenpsychologischer Sicht, dass Sie – bewusst oder unbewusst – momentan zu aggressiv, neidisch oder egozentrisch sind und sich so die meisten Probleme selbst schaffen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 28. April, 2013, 13:05 Uhr

Lachs

Lebensraum

Lachse laichen in Flüssen, schwimmen über diese ins Meer und kehren nach der dortigen Wachstumsphase zum Laichen und Sterben wieder in die Flüsse zurück. Während die Lachse im Meer leben, bevorzugen sie küstennahe Gewässer in gemäßigten und teils auch arktischen Klimazonen. So trifft man Lachse nicht nur in der Ostsee an den Küsten Norddeutschlands und im Nordpolarmeer um Island, Großbritannien und Grönlands an, sondern auch im Atlantik an der Küste von Quebec in Kanada und an den Küsten des amerikanischen Bundesstaates Connecticut.

Mythologie

Kelten: Gemeinsam mit Adler, Amsel, Eule und Hirsch gehört der Lachs zu den fünf am längsten auf der Erde lebenden Tieren. Dem irischen Volksglauben zu Folge lebte einst ein Lachs im Fluß Boyne, dem nachgesagt wurde, dass er sehr weise sei. Diese Weisheit ging auf Jeden über, der von seinem Fleisch aß. So kam es eines Tages, dass ein Barde namens Finnegas den großen, weisen Lachs aus dem Fluss Boyne angelte und ihn seinem Novizen Fionn Mac Cumhal zum Kochen gab. Nach dem der Fisch zubereitet war und Fion Mac Cumhal ein Stückchen gekostet hatte, erlangte er magische Kräfte. Seitdem gelten alle Lachse bei den Kelten als Träger der Weisheit.

Lachs – Medizin

Der Lachs ist der einzige Fisch, der stromaufwärts schwimmen und auch springen kann – manchmal sogar bis zu 2m hoch. Für die Bedeutung des Lachses als Krafttier bedeutet das, dass Menschen mit dem Lachs als Krafttier einen starken Verbündeten zur Seite bekommen, mit dem sie bisher Unmögliches erreichen können. Mit dem Lachs an ihrer Seite schaffen es solche Menschen ebenfalls gegen den Strom zu schwimmen, Zeichen zu setzen und sich erfolgreich gegen eine Übermacht zu wehren. Menschen mit dem Lachs als Krafttier wird nicht nur Weisheit, sondern auch die Fähigkeit des Einzelkämpfers verliehen. Der Lachs als Krafttier zeigt uns, wie wir uns auch mit Widerständen und Hindernissen durchs Leben bewegen können und an das gewünschte Ziel kommen. Der Lachs zeigt uns als Krafttier aber auch, wie wir wieder zurück zu unserer eigenen und zur Quelle des Lebens gelangen, wenn wir genug Mut haben, gemeinsam mit ihm gegen den Strom zu schwimmen – die nötige Kraft dafür erhalten wir vom Lachs.

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Lachses im Traum ist seit jeher eher ein gutes, als ein schlechtes Omen. Es kündigt Glück und Gewinn an, wenn man im Traum einen Lachs fängt. Isst man hingegen einen Lachs, so weist das auf wachsende Weisheit hin, wohingegen ein verdorbener oder toter Lachs eher Verlust und Streit bedeutet.

Sonstiges

Totem: LachsIm Medizinrad und Indianischen Horoskop ist der Lachs dem “Mond der Reifenden Beeren” (23.07. – 22.08.) zugeordnet. Lachs-Menschen sind selbstbewusste und zugleich sehr sensible Menschen. Sie vereinen in sich die Kraft des Feuers, die Liebe, Wärme und Geborgenheit beinhaltet, mit der Kraft des Wassers, die Einfühlsamkeit, aber auch überschwängliche Gefühle beinhaltet. [Weiterlesen…]

Der Lachs wird, wie auch der Aal, der Rune Laguz zugeordnet, welche für Gefühle, Leben und Sehnsucht steht. Mit dem Lachs als Krafttier hilft Laguz die eigenen Schwächen in Stärken zu verwandeln die eigenen Gefühle zu ordnen und von Fremden zu trennen. Ebenfalls kann mit der Rune Laguz Albträumen entgegen gewirkt und das Traumgeschehen beeinflusst werden.

© Wiebke Haarkemper | 8. August, 2012, 16:00 Uhr