Schlagwort-Archive: Loyalität

Hund

Lebensraum

Die Hunde, wie wir sie heute kennen, sind keine wild lebenden Tiere mehr wie ihre Verwandten die Füchse, Kojoten und Wölfe – obwohl der Hund vom Wolf abstammt. Die Forscher gehen davon aus, dass der Mensch den Wolf irgendwann gezähmt hat, indem er seine Welpen mit der Hand aufzog. Später sollen sich dann die gezähmten Wölfe mit Hilfe von teilweise zufälligen Kreuzungen und teilweise durch gezielte Züchtungen zum uns bekannten domestizierten Hund entwickelt haben. Vielleicht haben sich jedoch auch ein paar Wölfe den Menschen aus Freundschaft angeschlossen – wer weiß. Fakt ist, das schon seit jeher eine enge Beziehung zwischen Wolf, Hund und Mensch besteht. Mittlerweile gehören der Hund und die Katze sogar zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen. Durch die Domestizierung gibt es den Hund mittlerweile auf allen Kontinenten, ursprünglich jedoch sollen sie jedoch in Australien, Neuseeland, Neuguinea, Madagaskar und der Antarktis gefehlt haben. Durch menschliche Hilfe gibt es heute jedoch auch in diesen Regionen Hunde – manche davon sind sogar wieder verwildert, wie z.B. der austral. Dingo.

Krafttier Hund

Mythologie

In vielen Kulturen ist der Hund ein Begleiter von Göttern und bewacht Zugänge und Tore, die in die Anderswelt führen. Ein dreiköpfiger Hund namens Cerberus bewacht das Tor zu unteren Welt und achtet darauf, dass weder die Lebenden, noch die Toten dieses Tor durchschreiten. Seine Augabe ist es, keine Toten ins Reich der Lebenden und keine Lebenden ins Reich der Toten zu lassen.

Hunde – Medizin

Wenn der Hund in Ihr Leben tappst, dann haben Sie in ihm einen treuen und aufrichtigen Begleiter und Lehrer gefunden. Wann immer Sie sich hilflos und allein fühlen, steht Ihnen der Hund als Krafttier mir Rat und Tat, aber auch mit emotionaler Nähe zur Seite. Das Krafttier Hund zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Spürsinn erwecken, richtig nutzen und damit auch interessanten und möglicherweise sogar bisher unbekannten Dingen auf die Spur kommen können. Die Medizin des Hundes als Krafttier liegt in seiner Loyalaität, Treue, bedingunslosen Liebe und Verspieltheit begründet. Mit seiner Hilfe meistern Sie nicht nur schwierige und einsame Lebenssituationen, sondern lernen auch, wie Sie selbst Anderen in solchen Situationen beistehen können. Denn sehr oft (be)wirkt menschliche Nähe mehr, als jeder noch so gut gemeinte Ratschlag. Mit dem Hund als Krafttier lernen Sie schwierige Zeiten zu durchleben ohne Ihre Lebensfreude zu verlieren.

Das Krafttier Hund wird Ihnen ein treuer Wegbegleiter sein, wenn Sie ihm mit Respekt, Toleranz und Liebe begegnen. Der Hund als Krafttier lehrt Sie jedoch auch Ausdauer, Pflichtbewusstsein und Demut. Mit seiner Hilfe lernen Sie, wie Sie meher Freude, Spaß und Leichtigkeit in Ihr Leben bringen können, wodurch wiederum die Ihnen gestellten Aufgaben leichter von der Hand gehen. Haben Sie sich ersteinmal die Tiermedizin des Hundes verinnerlicht, werden auch Sie in der Lage sein, sich einmal unterzuordnen und Fehler einzugestehen, ohne sich gleich beschnitten zu fühlen. Das Krafttier Hund sagt Ihnen: Niemand will Sie verbiegen, sondern nur Ihrer Persönlichkeit den letzen Schliff geben. Der Hund als Krafttier zeigt Ihnen also, wie Sie selbst ein guter Freund in der Not sein können und anderen ihre Fehler verzeihen. Mit dem Krafttier Hund an Ihrer Seite, werden Sie jede noch so schwierige Lebenssituation meistern ohne zu verzweifeln!

Traumdeutung

Der Hund im Traum macht auf Aspekte wie bedingungslose Liebe, Gehorsam und Treue aufmerksam. Ein friedlicher, freundlicher und verspielter Hund im Traumgeschehen weist darauf hin, dass man von guten Freunden umgeben ist und der Partner trotz der vielen Widersprüche dennoch treu ist.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 31. Januar, 2013, 14:00 Uhr

Lachs

Lebensraum

Lachse laichen in Flüssen, schwimmen über diese ins Meer und kehren nach der dortigen Wachstumsphase zum Laichen und Sterben wieder in die Flüsse zurück. Während die Lachse im Meer leben, bevorzugen sie küstennahe Gewässer in gemäßigten und teils auch arktischen Klimazonen. So trifft man Lachse nicht nur in der Ostsee an den Küsten Norddeutschlands und im Nordpolarmeer um Island, Großbritannien und Grönlands an, sondern auch im Atlantik an der Küste von Quebec in Kanada und an den Küsten des amerikanischen Bundesstaates Connecticut.

Krafttier Lachs

Mythologie

Kelten: Gemeinsam mit Adler, Amsel, Eule und Hirsch gehört der Lachs zu den fünf am längsten auf der Erde lebenden Tieren. Dem irischen Volksglauben zu Folge lebte einst ein Lachs im Fluß Boyne, dem nachgesagt wurde, dass er sehr weise sei. Diese Weisheit ging auf Jeden über, der von seinem Fleisch aß. So kam es eines Tages, dass ein Barde namens Finnegas den großen, weisen Lachs aus dem Fluß Boyne angelte und ihn seinem Novizen Fionn Mac Cumhal zum Kochen gab. Nach dem der Fisch zubereitet war und Fion Mac Cumhal ein Stückchen gekostet hatte, erlangte er magische Kräfte. Seitdem gelten alle Lachse bei den Kelten als Träger der Weisheit.

Lachs – Medizin

Der Lachs ist der einzigste Fisch, der stromaufwärts schwimmen und auch springen kann – manchmal sogar bis zu 2m hoch. Für die Bedeutung des Lachses als Krafttier bedeutet das, dass Menschen mit dem Lachs als Krafttier einen starken Verbündeten zur Seite bekommen, mit dem sie bisher Unmögliches erreichen können. Mit dem Lachs an ihrer Seite schaffen es solche Menschen ebenfalls gegen den Strom zu schwimmen, Zeichen zu setzen und sich erfolgreich gegen eine Übermacht zu wehren. Menschen mit dem Lachs als Krafttier wird nicht nur Weisheit, sondern auch die Fähigkeit des Einzelkämpfers verliehen. Der Lachs als Krafttier zeigt uns, wie wir uns auch mit Widerständen und Hindernissen durchs Leben bewegen können und an das gewünschte Ziel kommen. Der Lachs zeigt uns als Krafttier aber auch, wie wir wieder zurück zu unserer eigenen und zur Quelle des Lebens gelangen, wenn wir genug Mut haben, gemeinsam mit ihm gegen den Strom zu schwimmen – die nötige Kraft dafür erhalten wir vom Lachs.

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Lachses im Traum ist seit jeher eher ein gutes, als ein schlechtes Omen. Es kündigt Glück und Gewinn an, wenn man im Traum einen Lachs fängt. Isst man hingegen einen Lachs, so weist das auf wachsende Weisheit hin, wohingegen ein verdorbener oder toter Lachs eher Verlust und Streit bedeutet.

Sonstiges

Totem: LachsIm Medizinrad und Indianischen Horoskop ist der Lachs dem „Mond der Reifenden Beeren“ (23.07. – 22.08.) zugeordnet. Lachs-Menschen sind selbstbewusste und zugleich sehr sensible Menschen. Sie vereinen in sich die Kraft des Feuers, die Liebe, Wärme und Geborgenheit beinhaltet, mit der Kraft des Wassers, die Einfühlsamkeit, aber auch überschwängliche Gefühle beinhaltet. [Weiterlesen…]

Der Lachs wird, wie auch der Aal, der Rune Laguz zugeordnet, welche für Gefühle, Leben und Sehnsucht steht. Mit dem Lachs als Krafttier hilft Laguz die eigenen Schwächen in Stärken zu verwandeln die eigenen Gefühle zu ordnen und von Fremden zu trennen. Ebenfalls kann mit der Rune Laguz Albträumen entgegen gewirkt und das Traumgeschehen beeinflusst werden.

© Wiebke Haarkemper | 8. August, 2012, 16:00 Uhr

Katze

Lebensraum

Die Katze ist neben Hund und Vogel das weltweit beliebteste Haustier. Erstmals gezähmt wurde ein Katze vor ca. 5000 Jahren in Ägypten. Sie erwies sich als besonders nützlich gegen ungebetende Gäste wie Ratten, Mäuse und Schlangen, weshalb die Katze als einer der ältesten natürlichen Schädlingsbekämpfer im Haushalt gilt. Aus diesem Grund hielt man Katzen damals im alten Ägypten und auch auf dem Land. Mittlerweile sind Katzen nicht nur auf dem Land anzutreffen, sondern auch in der Stadt und auch nicht mehr ausschließlich aus praktischen Gründen, sondern auch aus Tierliebe.

Mythologie

Ägypten: In Äpyten erwies sich die Katze nicht nur besonders nützlich in der Schädlingsbekämpfung, sondern galt auch als Sinnbild für Anmut und Schönheit, weshalb man sie hoch in Ehren hielt und zu einer Gottheit erklärte. Die katzenköpfigen Göttin namens Bastet ist seit jeher das Sinnbild für Schönheit und heilende Liebe und wacht über die Seelen der Toten. Aus diesem Grund zierten auch unzählige Katzen-Statuen die Eingänge von Tempeln.

Germanen: Es heißt, dass zwei Wildkatzen namens Bygul und Trjgul den Wagen von Freyja, der nordischen Göttin für Fruchtbarkeit & Liebe und der Anführerin der Walküren, durch den Götterhimmel ziehen.

Kelten: In einer walisischen Legende heißt es, dass einst eine große Wildkatze Britannien in Anngst und Schrecken versetzt haben soll, bis sie von Arthus und seinem Pflegebruder erlegt wurde.

Sonstiges: In weiteren mitteralterlichen Überlieferungen kommt die Katze leider ähnlich schlecht weg. Sie gilt entweder als Unglückbote oder Schutzgeist von schwarzen Hexen. Womöglich ist das auch der Grund weshalb die Katze in der keltischen Mythologie der Unterwelt zugeordnet ist und ihr die Fähigkeit zugesprochen wird, mit Toten und Geistern zu kommunzieren. Man betrachtete sie, ähnlich wie in Ägypten, als Wächterin über die Totenwelt.

Katzen – Medizin

Die Katze als Krafttier ist eine ausgezeichnete Seelenführerin und kann dank ihres 7. Sinnes auch Geistwesen aus der Anderswelt wahrnehmen. Mit Geschick und Eleganz passt sie sich jeder Situation an, ohne dabei untertänig zu sein. Bei allem was sie tut bleibt sie stets frei, eigenständig und selbstbewusst – und nichts Anderes will uns die Katze als Krafttier zeigen. Wo auch immer wir sind, sollten wir mit allen Sinnen wachsam durch das Leben gehen und die Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufgeben. Sie zeigt uns, wie wir auch in einer ungewohnten Umgebung zu jeder Zeit zu unserer Mitte zurückfinden und neue Kraft schöpfen können.

Wer einmal eine Katze einen Tag lang bei all ihrem Tun beobachtet hat und es ihr am Tag darauf gleich tat, wird wissen, weshalb Katzen-Medizin so wertvoll ist und Katzen in Ägypten heilig waren. Katzen sind aber auch ausgezeichnete Messgeräte, wenn es Erdstrahlen oder Wasseradern zu finden gilt. Sie bevorzugen Plätze, an denen Wasseradern, Erdstrahlen oder Currynetze zu finden sind. Sie haben die Fähigkeit negative Strahlungen und Schwingungen aufzuspüren und auch abzuleiten. Mit der Katze als Krafttier gelingt es uns, schlechte Stimmung abzufangen und nicht zu nah an uns herankommen zu lassen – ebenso hilft die Katzen-Medizin Verwünschungen, Flüche und andere negative Einflüsse an den Absender zurückzuschicken, sobald sie ausgesprochen werden. Die Katze als Krafttier ist demnach ein idealer Schutzgeist für schamanische oder magische Arbeiten.

Traumdeutung

Wenn wilde Katzen im Traum erscheinen wollen sie vor Streit mit den Nachbarn warnen. Wird man hingegen von einer Katze im Traum gebissen, deutet das auf falsche Freunde oder gefährliche Feinde hin. Taucht eine Katze in einem positiven Traumgeschehen auf, so symbolisiert sie damit eine zarte, stetig wachsende Liebe zu einem anderen Menschen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 4. Mai, 2012, 14:00 Uhr