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Murmeltier

Lebensraum

Das Murmeltier ist ein Nagetier, das in Asien, Europa und Nordamerika beheimatet ist. Es gehört wie auch das Eichhönchen zur Gattung der Erdhörnchen und ist mit dem Eichhörnchen deshalb auch verwandt – was man am Äußeren des Murmeltieres auch deutlich erkennen kann. In unseren Breiten ist das Murmeltier am ehesten in den Alpen anzutreffen. Murmeltiere bevorzugen karge Landschaften wie Steppen und (Hoch-) Gebirge und können auch jenseits der Baumgrenze Leben (wie z.B. das Alpenmurmeltier).

Mythologie

An vielen Orten Nordamerikas und Kanadas wird jährlich am 2. Februar der sog. „Murmeltiertag“ gefeiert. An dem sowohl kirchlichen, als auch heidnischen Feiertag Imbolc bzw. Lichtmess werden die Waldmurmeltiere aus ihrem Bau gelockt und je nach dem ob die Sonne scheint und bei den Murmeltieren einen Schatten wirft oder nicht, lässt sich laut Volksglauben daran erkennen und vorhersagen, wie lange der Winter noch andauern wird. Andernorts trifft man die Wettervorhersage mit Hilfe des wohl bekanntesten Murmeltieres namens „Punxsutawney Phil“, dessen Statue in Pennsylvania steht und an Hand dessen Schattens eine Vorhersage getroffen wird. Seit über 100 Jahren, in denen dieses traditionelle Volksfest schon durchgeführt wird haben sich die Murmeltiere erstaunlicherweise noch nie geirrt. Das Murmeltier gilt also vierlorts als äußerst zuverlässiger Wetterprophet.

Während das Murmeltier in Nordamerika das Wetter des restlichen Winters vorhersagt, so tut dies der Dachs in unseren Breiten. Eine heimische Bauernregel besagt nämlich Folgendes: „Sonnt sich der Dachs in der Lichtmesswoch‘, bleibt er 4 Wochen noch in seinem Loch.“

Murmeltier – Medizin

Huscht das Murmeltier in Ihr Leben, so macht es auf Themen wie Schnelligkeit, Geselligkeit und Klugheit aufmerksam. Möchten Sie ein Ziel erreichen, müssen Sie nun schnell reagieren und gleichzeitig den Weg klug vorausplanen. Welche Hindernisse und Ggefahren lauern auf dem Weg? Wie viel Kraft benötigen Sie für den Weg und haben Sie sich Reserven angelegt? Das Krafttier Murmeltier möchte, dass Sie sich jetzt – und nicht später – mit diesen Fragen auseinandersetzen und ehrlich zu sich selbst sind. Haben Sie einen Plan B in der Tasche und steht ein Fluchtweg bereit, den außer Ihnen Niemand kennt? Das Murmeltier als Krafttier hilft Ihnen dabei ein verzweigtes Höhlensystem zu Ihrem Vorteil anzulegen und ein ausgefeiltes Warnsystem zu entwickeln, das entweder Sie, Ihre Freunde oder Ihre Familie rechtzeitig vor Gefahren oder seltsamen und unstimmigen Ereignissen oder Personen warnt. Es feilt daher auch an Ihrem Spürsinn und verbessert Ihre Intuition und Ihren Gefahrensinn, damit Sie immer wissen, was los ist und sich keiner Gefahr aussetzen.

Die Bedeutung des Murmeltieres als Krafttier erinnert Sie aber auch daran an Ihren Winterschlaf zu denken, um Energie zu tanken und Ihre Reserven aufzufüllen. Andererseits und außerhalb der Winterzeit weist das Krafttier Murmeltier darauf hin, dass man eventuell schon zu lange schläft und endlich aufwachen soll, da man ansonsten eine günstige Gelgenheit verpasst. Als soziales und geselliges Tier, dem ein Gruppenverband überaus wichtig ist, weist demnach ein Murmeltier als Krafttier auf Geselligkeit, Freundschaft und Zusammenhalt hin. Die aktuelle Lebensphase erfodert möglicherweise stärkeren Zusammenhalt und mehr Zusammenarbeit, als Sie bisher dachten. Nehme Sie sich die Zeit für Ihre Familie oder Ihre Freunde und stärken Sie die Verbindung zu Ihnen, damit Ihnen später Ihre Freunde und Ihre Famile Ihnen den Rücken stärken können.

Traumdeutung

Taucht ein Murmeltier in Ihren Träumen auf, so warnt es vor schlauen Feinden und Neidern, die Sie nicht unterschätzen sollten. Darüber hinaus bedeutet das Erscheinen eines Murmeltieres im Traum, dass man Versuchungen ausgesetzt ist, die man genau prüfen sollte, damit man nicht in eine Falle tappt.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 6. März, 2013, 13:00 Uhr

Storch

Lebensraum

Störche sind in vielen Teilen Afrikas, Asiens und Europas beheimatet, aber auch in Australien und Südamerika verbreitet. In Nordamerika hingegen bewohnen sie ausschließlich den äußeren Süden. Interessant ist, dass nur die wenigsten Arten in den gemäßigten Zonen leben (genaugenommen sind es nur drei) und die meisten Arten in den Tropen zu Hause sind.

Krafttier StorchMythologie

Wegen seines schwarz-weißen Federkleides gilt der Storch als Symbol für die Verbindung der Gegensätze von Männlichkeit und Weiblichkeit, Gut und Böse und Licht und Dunkelheit. Im Volksglauben heißt es, dass das Haus bald brennen würde, wenn sich der Storch nicht wieder in sein Nest niederließe. Man glaubte aber auch, dass es einen nassen Sommer geben würde, wenn der Storch im Frühjahr mit einem auffallend schmutzigen Fellkleid zurückkehre.

Da er sich hauptsächlich von Kriechtieren und anderen auf dem Boden lebenden Tieren ernährt, entstand im Mittelalter der Glaube, dass seine Beute verlorene oder verstorbene Seelen repräsentiere, welche er aufnimmt und weiterträgt. Seitdem nennt man ihn auch „Seelenträger“ und weiß seine Kraft in schamanischer Praxis bei Seelenrückholungen besonders zu schätzen.

Storch – Medizin

Wenn der Storch in Ihr Leben fliegt, kündigt er Zuwachs und Glück an. Das kann Nachwuchs sein oder eine neue Liebe. Aber es kann auch heißen, dass eine neue Freundschaft oder eine neue Geldquelle auf Sie wartet. Vielleicht denken Sie aber auch darüber nach, sich ein Haustier anzuschaffen. Jetzt wäre der optimale Zeitpunkt für die Erfüllung eines Wunsches, der Storch als Krafttier hilft Ihnen dabei. Andererseits warnt der Storch auch vor Überheblichkeit oder Unfruchtbarkeit in Folge einer seelischen Verletzung oder zu viel Druck bzw. Stress.

Traumdeutung

Wenn Ihnen der Storch im Traum erscheint verkündet er neue Ideen und Gefühle, für die Sie sich öffnen sollten. Des Weiteren symbolisiert er seelische Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.

Sonstiges

Der Storch wird der Rune Othala zugeordnet, welche für Verwurzelung und familiären Zusammenhalt steht. Sie hilft, das eigene spirtuelle Erbe aufzuspüren und zu leben, schützt gleichzeitig aber auch die Privatsphäre und den Grundbesitz. Mit dem Storch als Krafttier löst sie Familenprobleme und fördert den Kontakt zu den Ahnen.

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2011, 15:00 Uhr