Schlagwort-Archive: Egoismus

Ratte

Lebensraum

Die Ratte  ist ein Nagetier aus der Familie der Mäuseartigen, das (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) weltweit verbreitet ist – ob in Asien, Europa, Afrika, Nordamerika, Südamerika oder Australien. Damit ist die Ratte mit der Maus verwandt. Ursprünglich stammt die Ratte jedoch aus dem asiatischen Raum. In unseren Breiten findet sich die Ratte nicht nur in der freien Natur in Wassernähe, sondern auch besonders häufig in der Kanalisation, in häuslichen Kellern und Dachböden oder auf Müllkippen. Ansonsten bewohnt sie auch ausgehöhlte Baumstümpfe, Erdbauten oder Felsspalten. Als hauptsächlich nachtaktiver Einzelgänger besitzt die Ratte einen ausgeprägten Geruchs- und Gehörsinn, die ihr sowohl bei der Jagd, als auch bei der Kommunikation mit Artgenossen eine große Hilfe sind.

Krafttier RatteMythologie

China:
In China gilt die Ratte als Symbol für Glück und Wohlstand, weshalb auch häufig eine entsprechende Figur in manchen Wohnungen zur Raumenergetisierung aufgestellt wird. Laut Feng-Shui lehre, soll eine Rattenfigur schutz vor Unheil bieten und materiellen Reichtum anziehen. Doch nicht nur in der chinesischen Feng-Shui Lehre, sondern auch im chinesischen Horoskop hat die Ratte Eingang gefunden. So ist die Ratte als Tierkreiszeichen den Jahren 1900, 1912, 1924, 1936, 1948, 1960, 1972, 1984, 1996 und 2008 zugeordnet und sind Menschen, die im Jahr der Ratte geboren wurden für Ihre Kreativität und Überlebenskunst bekannt. Sowohl in China, als auch in Japan gibt es sogar eine der Ratte zugeordnete Gottheit, welche ebenso Glück und Wohlstand repräsentiert.

Indien:
Im Hinduismus ist die Ratte das Reittier von Ganesha, dem indischen Elefantengott für Weisheit. Man sagt, dass nicht unbedingt ihre Kraft, sondern ihre Intelligenz  den großen und schweren Gott zu tragen vermochte, weshalb die Ratte als Symbol für Intelligenz gilt.

Europa:
Im heimischen Volksglauben genießt die Ratte auf Grund der Christianisierung leider kein so hohes Ansehen, da sie sich auf Grund ihre Raubzüge in häuslichen Vorratskellern und ihren Wühlaktionen im Müll. Das ist womöglich auch die Ursache dafür, dass es nur wenige Geschichten gibt, in denen die Ratte vorkommt und sie in den Geschichten, die es über sie gibt, nur schlecht wegkommt. So dichtete man letzendlich der Ratte eine Verbindung zu Dämonen nach, weshalb sie dann einfach zum Begleittier von Hexen und Zauberern ernannt wurde. Redewendungen wie „Landratte“, „Rattenloch“ zeigen, dass sich die Ratte nicht gerade beliebt gemacht hat. Die Redensart „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“, welche meistens für Menschen benutzt wird, die sich langsam aus einer gefährlichen Situation zurückziehen oder vor einem Problem flüchten, zeigt, dass die Ratte auch positive Aspekte hat – wenn diese in der Sprache auch leider nicht deutlich genug zum Tragen kommen.

Ratten – Medizin

Huscht die Ratte als Krafttier in Ihr Leben, gilt es kreativ zu werden und Ihrem Instinkt zu vertrauen. So wie auch die Ratte Katastrophen vorausahnen und sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen versuchen, so verleiht Ihnen auch das Krafttier Ratte die Fähigkeit, großes Unheil, Probleme und Schwierigkeiten vorauszusehen, damit sie rechtzeitig reagieren – und dadurch vielleicht auch das ein odere andere Unglück noch abwenden – können. Als kreative Lebenskünstlerin zeigt Ihnen die Ratte, ähnlich wie die Maus, wie man mit Wenig zurechtkommt, wann man sich besser zurückzieht und wann man sich an dunkle Orte begibt, um dort entweder lebensnotwendige Dinge zu sammeln oder aufzuräumen. So möchte Sie die Ratte auch darauf aufmerksam machen, in den dunklen Ecken Ihrer Seele zu wühlen und die „Müllberge“ aufzuräumen, die sich über die Jahre bei Ihnen angesammelt haben.

Die Ratte hat keine Scheu vor Dunkelheit, Nässe oder Dreck und läuft zielstrebig in die Müllhaufen, um das Beste für sich herauszuholen. So will Sie auch die Ratte als Krafttier dazu ermuntern, Ihren Ekel, Ihre Eitelkeit und Angst zu überwinden, damit Sie das tun können, was endlich getan werden muss und was sonst Keiner für Sie macht. So möchte das Krafttier Ratte dazu auffordern, endlich den „seelischen Müll“ aufarbeiten, damit Sie die verbogenen Schätze entdecken können. Gleichzeitig warnt die Ratte als Krafttier aber auch davor, andere auszunutzen. Es liegt zwar in ihrer Natur sich von dem zu ernähren, was anderen gehört oder zumindest einmal gehörte, doch die Ratte kann auch zum Plagegeist werden, die sich auf Kosten andere „durchzuschnorren“ versucht. Achten Sie also darauf, dass sie nicht zum Plagegeist werden und nur auf die Kosten Anderer leben. Werden Sie selbstständig, stehen Sie zu sich selbst und schwimmen Sie gemeinsam mit der Ratte zu neuen Ufern.

Als Nagetier macht Sie das Krafttier Ratte aber auch auf Gewissensbisse oder Gedankenkarusselle aufmerksam. Etwas „nagt“ an Ihnen oder Sie „nagen“ an etwas, das Sie einfach nicht mehr loslässt. Egal an was Sie momentan zu „knabbern“ haben, die Ratte hilft Ihnen mit ihren scharfen Zähnen sich durchzubeißen. Als Lebewesen, das im Verborgenen lebt, die Dunkelheit zu Ihrem Begleiter macht und an Orten lebt, die andere meiden (u.a. auch Friedhöfe) steht die Ratte auch mit Geistern, Verstorbenen, Dunkelelfen und anderen zwielichtigen Gestalten aus der Anderswelt in Verbindung.

Traumdeutung

Eine Ratte im Traum warnt vor negativer Beeinflussung und Energieraub. Gleichermaßen fordert eine Ratte im Traumgeschehen dazu auf, sich den dunklen Ecken der Seele zu widmen. Es gilt etwas aufzuarbeiten und die seelischen Müllberge zu beseitigen. Andererseits warnt das Erscheinen einer Ratte im Traum auch vor Verrat und Unheil und symbolisiert die eigenen Ängste und Zweifel.

Sonstiges

Die Ratte ist der Rune Eihwaz zugeordnet, welche bei Reisen durch die Anderswelt behilflich ist, die eigenen Schattenseiten aufdeckt und an das Licht bringt. In Verbindung mit der Ratte als Krafttier werden Sie in das Große Geheimnis von Leben und Tod eingeweiht und bekommen neue Wege aufgezeigt.

© Wiebke Haarkemper | 24. September, 2013, 10:58 Uhr

Pfau

Lebensraum

Der Pfau ist ein leuchtend blauer Vogel, der mit dem Fasan verwandt ist und ursprünglich vom indischen Subkontinent stammt (Asien). Ihr stark  blau leuchtendes Gefieder, die Federkrone auf dem Scheitel und seine langen mit Augen gemusterten Schwanzfedern, die zu einem Fächer aufgestellt werden können machen den Pfau als Vogel unverwechselbar. Kaum ein anderer Vogel hat solch markante Merkmale. Als Ziervogel lebt der Pfau mittlerweile in vielen Tierparks, Gärten und Zoos, in seiner Heimat bevorzugt er jedoch den Dschungel und Wassernähe. Als Feinde hat  der Pfau in freier Wildbahn besonders den Tiger und Leopard zu befürchten, bei denen er regelmäßig auf dem Speiseplan steht.

Krafttier PfauMythologie

In verschiedenen Mytholgien gilt der Pfau als Göttervogel und Bote der Götter. Der Gott Phaon galt als Vogelgott und wurde dem Pfau zugeordnet, sogar Hera, die griechische Göttin des Himmels, der Liebe und der Frauen wurde auf den Pfau bezogen.

Als Symbolvogel für Macht und Schönheit findet man den Pfau in der Geschichte häufig als Ziervogel von mächtigen Herrschern wieder. Als Emblem verschiedener Könige, Kaiser und Pharaonen ziert der Pfau so manches Gemälde und so einige Geschichttsbücher.

Im Volksmund sagt man häufig, dass Jemand sich nicht „wie ein Pfau benehmen“ oder „wie ein Pfau stolzieren“ soll, wenn er dieser Jemand arrogant oder selbstverliebt auftritt.

Einer Überlieferung aus dem 18. Jahrhundert zu Folge bewunderte ein arroganter und selbstverliebter Pfau einst seine eigene Schönheit und verspottete sogar den Regenbogen. Einige andere gut aussehnde Tiere wie z.B. der Buntspecht stimmten ihm zu, nur der Marder nicht, denn er hielt ihm im übertragenen Sinne den Spiegel vor und ließ ihn erkennen, was bleibt, wenn die Schönheit vergangen ist, da alle Schönheit vergänglich ist. Somit lehrte der Marder dem Pfau die Vergänglichkeit der Schönheit und dass falscher Stolz und falsche Eitelkeit nicht die Vergänglichkeit jener Schönheit verhindern.

Pfau – Medizin

Schreitet der Pfau als Krafttier in Dein Leben, so gilt es die Schönheit in allen Dingen zu entdecken und Ihre eigene Schönheit zu leben. Gleichermaßen macht das Krafttier Pfau aber auch auf falschen Stolz, Arroganz und, Selbstverliebtheit aufmerksam. Schönheit hat zwei Seiten, vor allem aber ist sie vergänglich. Fühlen Sie sich in den Pfau hinein und entdecken auch Sie, dass Sie ein schönes und einzigartiges Gefieder besitzen. Erkennen Sie ihre innere und äußere Schönheit und vor allem die Schönheit in allen anderen Wesen. Schönheit liegt im Auge des Betrachters, denn was für den Einen keiner Beachtung wert ist, bekommt vom Anderen wiederum volle Aufmerksamkeit. Vergessen Sie die Schönheitsiedeal, die Ihnen von den Medien und der Gesellschaft wie ein Korsett aufgezwungen werden. Lassen Sie Ihrer eigenen Schönheit freien Lauf und lassen Sie Ihrer Schönheit genug Zeit sich zu entfalten. Beim Einen dauert das länger und beim anderen geht es schneller.

Länger zu brauchen oder schneller zu sein ist weder ein Vebrechen, noch ein Gewinn. Jeder entwickelt sich in seiner eigenen Tempo und dass muss auch so sein, damit die volle Schönheit zur Geltung kommen kann. So wie auch der Pfau mit gefächertem Schwanz herumstolziert, so können auch Sie ruhig auch Ihre Pracht zur Schau stellen – solange Sie sich nicht besser oder schöner als alle anderen empfinden. Auch wenn jeder Mensch im Grunde anders ist, sind alle Menschen in gewissem Sinne gleich, da jeder von ihnen etwas Anderes gut beherrscht und sie sich gemeinsam ergänzen. Das ist allen gemein, sie müssen es nur erkennen – auch Sie! Wenn der Pfau als Krafttier sein Rad spannt, dann will er Sie damit symbolisch auf das Rad des Lebens aufmerksam machen. Wenn Sie erkennen, dass Schönheit und Anmut schon immer Begeleiter Ihres Lebens waren, dann fällt es Ihnen auch leichter endlich Ihr wahres Ich zu zeigen. Entfalten Sie das Kleid Ihrer Seele, so wie der Pfau sein Gefieder entfaltet. Tragen Sie Anmut und Schönheit würdevoll und charismatisch nach außen, dann wird Ihnen die Welt zu Füßen liegen und es wird alles für Sie möglich werden. Erkennen Sie, dass das Paradies nicht der HIimmel, sondern die Erde ist und sie als bereits Paradiesvogel auf der Erde wohnen.

Traumdeutung

Schlägt der Pfau ein Rad in Ihren Träumen oder zieht er anderweitig Ihre Aufmerksamkeit im Traumgeschehen auf sich, will er Ihnen Mut machen Ihr eigenes Licht und Ihre eigene Schönheit nach außen zu tragen. Ebenso kann ein Pfau im Traum darauf aufmerksam machen, dass sie zur Zeit sehr selbsverliebt, arrogant und stolz sind und Ihren Mitmenschen gegenüber demütiger gegenüber treten und ihnen mehr Respekt entgegen bringen sollten. Schönheit ist nicht alles im Leben.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 2. September, 2013, 16:54 Uhr

Wespe

Lebensraum

Wespen sind ursprünglich auf der Nordhalbkugel in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet, besiedeln aber Dank menschlicher Hilfe mittlerweile auch Südamerika und Australien. Die bei uns heimische und wohl auch bekannteste Art ist die Gemeine Wespe, die sich hauptsächlich von Nektar und Pflanzensäften ernährt.

Krafttier WespeMythologie

In der griechischen Mythologie soll eine Wespe den auf Grund seiner Siege arrogant und hochmütig gewordenen Königssohn Bellerophon wieder zu Vernunft gebracht haben. Dies tat sie, indem sie das Pferd stach, auf dem Bellerophon saß, woraufhin das Pferd aufbäumte und seinen Reiter zu Boden warf. Bei dem Pferd handelte es sich um Pegasus, das seitdem auch als Sternenbild im Andromedanebel zu finden war.

Wespen – Medizin

Fliegt oder summt die Wespe als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie auf Themen wie Selbstbewusstsein, Egozentrik, Agressivität, Opposition, Rebellion und Willenskraft aufmerksam. Das Krafttier Wespe macht aber auch deutlich, dass Ihr Leben momentan viel zu sehr von Hektik und Streß bestimmt ist und Sie sher gereizt sind. Es genügt der kleinste Anlass, damit Sie emotional explodieren, aus der Haut fahren und den Stachel ausfahren. Das Krafttier Wespe kommt zu Ihnen, um Sie darauf aufmerksam zu machen, dass es den Stachel sinnvoll zu nutzen gilt. Entgegen der weitläufigen Meinung stirbt eine Wespe nicht, sobald sie zugestochen kann, denn sie kann mehrfach zustechen – ganz im Gegensatz zur Biene, die nach dem Stechen stirbt, weil sie mit dem mit Widerhaken besetzten Stachel auch sich selbst innerlich auseinanderreißt. Das ist auch der Grund weshalb Bienenstiche oftmals mehr wehtun, als Wespenstiche. Insofern macht die Wespe als Krafttier auf unterdrückte Aggressionen und nicht kontollierbare Wutausbrüche hin, denen Sie sich widmen sollten. Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Wespe und stechen Sie nicht prophylaktisch zu, sondern wirklich nur, wenn Sie angegriffen werden und sich in unmittelbarer Gefahr befinden.

Die wenigsten Wespen sind von Natur aus aggressiv und haben es auf den Menschen abgesehen. Es ist vielmehr so, dass die Menschen durch ihr hektisches herumfuchteln der Wespe den Krieg erklären, woraufhin diese sich natürlich zu verteidigen weiß. Das Bild der Wespe als aggressives Insekt, das gerne angreift entspricht also nicht den Tatsachen. Gleichermaßen macht Sie die Wespe so aber auf die Themen Hektik und Streß aufmerksam. Sie will, dass Sie sich fragen, warum Sie sich selbst überhaupt so einen Streß machen und ob man ein paar Dinge nicht tatsächlich ruhiger und entspannter angehen könnte. Die Fähigkeit der Wespe im Ernstfall zuzustechen sagt Ihnen, dass Sie keine Angst haben brauchen, weil Sie sich im Ernstfall durchaus zu verteidigen wissen und alles andere als unbewaffnet und hilflos sind. Durch diese Überlegenheit macht das Krafttier Wespe aber auch auf Egoismus, Arroganz und Machtmissbrauch aufmerksam. Möglicherweise sind Sie momentan zu selbstbezogen und genießen es, Macht über Andere zu haben. Die Wespe als Krafttier kommt dann zu Ihnen, um Sie das richtige Verhältnis von Macht und Demut, Herrschaft und Unterordnung zu lehren. Auch eine Wespe ist ein Teil eines großen Ganzen und dient zusammen mit anderen der Königin und erhält so den Staat aufrecht.

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Wespe, dann bedeutet das, dass Ihr Leben von zu viel Hektik und Streß geprägt ist. Erscheinen Ihnen im Traum stechende Wespen oder werden Sie sogar von einer Wespe gestochen, dann bedeutet das aus tiefenpsychologischer Sicht, dass Sie – bewusst oder unbewusst – momentan zu aggressiv, neidisch oder egozentrisch sind und sich so die meisten Probleme selbst schaffen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 28. April, 2013, 13:05 Uhr