Schlagwort-Archive: Leichtigkeit

Libelle

Lebensraum

Libellen sind in vielen Teilen der Welt beheimatet und siedeln sich hauptsächlich an stillen Gewässern wie Teichen, Seen und Tümpel an. Sie brauchen flache Uferzonen und ein feuchtes Mikroklima, damit sie ihre Eier ablegen und ihre Larven heranwachsen können.

Krafttier Libelle

Mythologie

Germanen: Libellen sollen Begleiter der Göttin Frigg sein und ihr dabei Helfen, Kontakt zu den Seelen in Hel herzustellen.

Kelten: Das englische Wort für Libelle ist “Dragonfly” (=Drachenfliege) und zeigt, dass die Libelle im keltischen Kulturkreis für einen kleinen fliegenden Drachen gehalten wurde. Die Libelle soll eine kleine Drachenart sein auf denen Feen und Elfen fliegen sollen – deshalb nannte man die Libelle auch Feendrache. Anderorts glaubt man, dass sich Elfen und Feen selbst in eine Libelle verwandeln, um unerkannt in der Welt der Menschen zu bleiben.

Sonstiges: Laut Volksglauben sollen sich kürzlich verstorbene Seelen in Libellen verwandeln, um in den Himmel aufzusteigen und an den Ort der Wiedergeburt zu fliegen.

Libellen – Medizin

Fliegt die Libelle als Krafttier in Ihr Leben so möchte die Libelle auf Themen wie Leichtigkeit, Stille, Dynamik und Flexibilität aufmerksam machen. Die Libelle hilft Ihnen, sich von jeglichem Ballast zu befreien, damit auch Sie wie eine Libelle in der Luft mit dem Wind tanzen können. Beobachten wir Libellen in ihrem natürlichen lebensraum auf, so scheinen sie immer gut gelaunt zu sein, gut balancieren zu können und Gefahren und Hindernisse durch ihre Wendigkeit unglaublich schnell ausweichen zu können. Das Krafttier Libelle möchte Sie daher auch von Ihrer Erstarrung lösen und Sie körperlich und geistig agiler machen. In Ihrer aktuellen Lebensphase ist Leichtigkeit zwingend notwendig, damit Sie wie Wolke aufsteigen und über den Berg von Problemen oder über auftauchende Hindernisse einfach hinwegziehen können. Es ist jetzt wichtig, schnell Entscheidungen zu treffen und den Blickwinkel zu ändern, bevor sich die Umstände wieder ändern und Ihnen eine günstige Gelegenheit verloren geht. Ebenso macht die Libelle als Krafttier auf Naturgeister, Elfen und Feen aufmerksam, denen Sie sich vermehrt zuwenden sollten. Möglicherweise erwartet Sie dort eine wichtige Botschaft oder ein Hinweis für Ihren spirituellen Weg. Vielleicht möchten die Elfen und Feen Sie sogar in ihr Reich einladen und Ihnen das Sehen von Naturgeistern ermöglichen. Fragen Sie das Krafttier Libelle einfach danach, wenn es sanft und leise in Ihr Leben fliegt. Es wird Ihnen nicht nur ein guter Lehrmeister für Leichtigkeit und Stille sein, sondern auch gerne ein Vermittler zwischen Ihnen und der Anderswelt oder den Naturgeistern. Mit Hilfe der Libelle als Krafttier entdecken Sie nicht nur die Leichtigkeit des Lebens, sondern auch die Welt der Naturgeister neu.

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Libelle, dann weist sie auf geistige Erneuerung und ungelebten Freiheitsdrang hin. Eine im Sonnenlicht schillernde Libelle warnt vor Täuschungen. Man lässt sich zu leicht von äußeren Erscheinungen blenden und verführen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 15. Februar, 2013, 13:00 Uhr

Meise

Lebensraum

Die Meise ist eine Singvogelart, die hauptsächlich in Europa auf der Nordhalbkugel, aber auch in Teilen Asiens beheimatet ist. Als Lebensraum bevorzugt sie meist einzelne Baumgruppen in der Nähe von menschlichen Siedlungen. Darüber hinaus ist die Meisee ein Standvogel und deshalb auch im Winter anzutreffen. In Deutschland und auch als Krafttier finden sich wohl am Häufigsten die Kohlmeise und Blaumeise an.

Krafttier Meise

Mythologie

In der keltischen Mythologie stand die Meise eng mit den Barden und der Kunst in Verbindung. So soll die Meise Dichtern geholfen haben, indem sie entweder für die Dichter die richtigen Worte fand und zuflüsterte oder den Dichtern interessante Geschichten und Neuigkeiten zutrug. Die Dichter wiederum sollen dann diese Geschichten und Neuigkeiten umformuliert und in ihren Gedichten geschickt verarbeitet haben.

Meisen – Medizin

Wenn dieser putzige Piepmatz in Ihr Leben fliegt, dann will er Sie zu mehr Verspieltheit aufrufen und mehr Humor und Fröhlichkeit in Ihr Leben bringen. Wenn Sie zur Zeit in einem Stimmungstief stecken oder häufig schlecht gelaunt, verdriesslich oder emotional verkrampft sind, dann hüpft die Meise als Krafttier in Ihr Leben, um sie emotional aufzulockern. Mit Hilfe der Meise erlangen Sie neue Lebensfreude und kommen aus Ihrem Phlegmatismus heraus. Das Krafttier Meise weckt die nahezu unstillbare Neugierde in Ihnen, damit Sie wieder in Bewegung kommen, beweglich bleiben und nicht das Interesse am Weltgeschehen verlieren. So wie auch die Meise sehr lebhaft und verspielt ist, so will auch die Meise als Krafttier das innere Kind in Ihnen wecken und sie zu mehr körperlicher und geistiger Bewegung animieren. Sicher gibt es Einiges, das sie gerne tun würden, es aber immer wieder aus irgendwelchen Gründen aufschieben – entweder weil Sie zu müde sind, gerade keine Lust haben oder sich Gedanken darüber machen, was ihre Freunde und Nachbarn davon halten würden. Das Krafttier Meise rät Ihnen nicht länger zu warten und nicht länger zu nachzudenken, sondern einfach zu machen. Es ist Ihr Leben, nicht das der Anderen. Lassen Sie Ihr inneres Kind frei, lassen Sie es spielen, toben und sammeln, solange Sie dabei Freude haben und keinem anderen schaden. Brechen Sie aus dem Käfig des Alltags und der Routine aus und fangen Sie an zu leben, damit auch das Glück wieder gerne an Ihrer Seite weilt!

Traumdeutung

Hören Sie in Ihren Träumen eine Meise singen oder sehen Sie sie auf einem Ast sitzen, verheißt sie bevorstehendes Glück und anstehenden Erfolg. Darüber hinaus bedeutet das Auftauen einer Meise im Traum, dass sich der Träumende emotional öffnet, glücklich und zufrieden mit seiner aktuellen Situation ist.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 8. Februar, 2013, 12:00 Uhr

Waschbär

Lebensraum

Der Waschbär ist ein dämmerungs- und nachtaktives Säugetier, der hauptsächlich in Nord- und Mittelamerika beheimatet ist. Als Neozoon (eine Tierart, die sich durch den Menschen in Europa angesiedelt hat) ist der Waschbär mittlerweile auch in Deutschland anzutreffen. Seine Verwandtschaft mit den Kleinbären ist dem putzigen und cleveren Tierchen zwar kaum anzusehen, doch bei genauerer Betrachtung erkennt man die vielen Merkmale und Gemeinsamkeiten, welche die Familie der Kleinbären ausmachen. Der Waschbär ist ein anpassungsfähiger Allesfresser, der gewässerreiche Laub- und Mischwäldern bevorzugt und mitunter sogar auch in Bergwäldern, Salzwiesen und auch der Stadt anzutreffen ist. In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere hunderttausend Waschbären, die in in unseren Laub- und Mischwäldern leben und jagen – und ihre Population wächst stetig.

Krafttier Waschbär

Mythologie

In der germanischen, als auch in der keltischen Mythologie wird der Waschbär nicht erwähnt, da er sich erst im 19. und 20. Jahrhundert in Europa mit Hilfe der Menschen angesiedelt hat. In der Mythologie einiger Indianerstämme Nordamerikas wird der Waschbär hingegen oft erwähnt und nimmt dort auch eine wichtige Rolle ein. Als Symbol für Dualität und die Verbindung zwischen den Welten, erinnert er immer an die zwei Seiten einer Medaillie. Sein schwarz-weißes Fellkleid steht für Licht und Dunkelheit, das Männliche und das Weibliche, aber auch für die irdische Welt und die nicht sichtbare Anderswelt. Zur Erinnerung an dieses Dualitätsprinzip trugen manche Indianer während einer Zeremonie eine schwarz-weiße Gesichtsbemalung – jedoch um den Geist des Waschbären zu ehren, mit ihm Eins zu werden und seine Fähigkeiten zu erlangen.

Einigen indianischen Legenden zu Folge, soll der Waschbär sogar in der Lage sein, den Wolf und den Koyoten als “Trickster” zu überbieten. Der Waschbär ist also durchaus in der Lage, den Wolf und den Koyoten auszutricksen und hat deshalb wohl den größten Ruf eines tierischen Gauners, den man nur haben kann.

Sein Name geht auf ein Wort aus der Algonkin-Sprache und der Legende von Pocahontas zurück. Der Häuptling Powhatan und seine Tochter Pocahontas sollen dem Waschbären bei ihrer ersten Begegnung ein indianisches Synonym gegeben haben, das in unserer Sprache „der mit seinen Händen reibt, schrubbt und kratzt“ bedeutet. Die Azteken gaben ihm die Bezeichnung “Mapachitel”, was soviel wie “der alles in die Hände nimmt” bedeutet und bei den Dakota und Sioux Indianern war der Waschbär als “weeka tegelega”, der “Magier mit dem bemalten Gesicht” bekannt.

Waschbär – Medizin

Auf Grund seines bestens ausgeprägten Tastsinnes schreibt man dem Waschbären als Krafttier die Fähigkeit des Hell- und Klarfühlens zu. Er weiß um so manche Dinge, ohne sie zu sehen und ist deshalb in keinster Weise benachteiligt. Der Waschbär als Krafttier zeigt, wie man Vertrauen fassen kann, ohne zu sehen und wie man Glauben kann ohne zu wissen. Das Krafttier Waschbär möchte uns also sagen, dass wir nicht immer alles sehen müssen, um es zu verstehen, und das wir mit was wir bereits in den Händen halten, zufrieden sein sollen. Als flinker und geschickter Jäger erbeutet und stiehlt er so Manches, das man ihm nicht zutraut. Wenn also ein Waschbär in Ihr Leben huscht, dann möchte er Ihnen einige Tricks und Tips zeigen, wie sie doch an Ziele kommen, die Sie wahrscheinlich schon aufgegeben hatten. Sind Sie in einer verzwickten Situation, dann ist der Waschbär neben dem Wiesel wohl der Beste Helfer in der Not, denn er findet durch List und Geschick fast immer einen Weg aus aussichtslos erscheinenden Situationen.

Traumdeutung

Wenn Sie von einem Waschbär geträumt haben, dann möchte der Waschbär als Traumsymbol vor falschen Freunden warnen, die den Träumer hinters Licht führen wollen. Begegnen Sie im Traum einem freundlichen Waschbären, der etwas in seinen Pfoten hält, so kann dies ein Hinweis darauf sein, dass Sie bald ein Geschenk erhalten werden.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop gibt es den Seelenpfad der Reinigung, dem der Waschbär als Hüter und Lehrer zugeordnet ist. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 26. Januar, 2013, 13:00 Uhr

Buchfink

Lebensraum

Buchfinken sind hauptsächlich in Europa und Westasien verbreitet und sogar auch in Teilen Nordafrikas. Der Buchfink bevorzugt ein gemäßigtes Klima, kleine Wälder und Wiesen mit genügend Hecken und Dickkicht. Als Kulturfolger trifft man Buchfinken mittlerweile auch in Städten, Parks und Gärten an.


Mythologie

In der Mythologie wird dem Buchfink die Fähigkeit der Weissagung zugeschrieben und bei den Bauern galt er wahrlich als Wettervogel. In einer Bauerregel kündigen Finken Regen an, wenn sie früh auf dem Dach sitzen und obwohl ihn der Volksmund auch als Dreck- oder Schmutzfink bezeichnet, so bedeutet er im Schamanismus genau das Gegenteil.

Buchfink – Medizin

Wenn der Buchfink in Ihr Leben fliegt, möchte er Sie daran erinnern, das Leben nicht zu schwer zu nehmen und mit mehr Fröhlichkeit entgegen zu treten. Eine indianische Weisheit bringt es auf den Punkt: Jeder Tag ist gut, weil Du am Leben bist! In diesem Sinne hilft Ihnen der Buchfink dabei, den Blickwinkel zu ändern und mehr Struktur in Ihr Leben zu bringen.

Sicherlich hat sich schon wieder Einiges in ihrem Keller oder Ihrer Seele angesammelt, das nicht dahin gehört. Räumen Sie auf und schaffen Sie unnötigen Ballast fort! Manchmal redet der Buchfink sogar noch weiter ins Gewissen und fordert seinen Schützling dazu auf für Frieden und Wohlergehen in Ihrem nähren Umfeld zu sorgen. Das kann ein schon längst überfälliges Gespräch mit dem Ehemann, den Kindern, einem Kollegen oder Freund sein oder auch ein aufgeschobener Arztbesuch.

Traumdeutung

Wenn der Buchfink in Ihren Träumen erscheint, so bringt er frischen Wind in ihre Projekte/Vorhaben und erinnert Sie daran, niemals die Freiheit um der Sicherheit willen aufzugeben.

Sonstiges

In Bearbeitung.

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2011, 15:00 Uhr