Schlagwort-Archive: Wut

Aal

Lebensraum

Der Aal ist in vielen Regionen auf der Nordhalbkugel beheimatet – darunter befinden sich Europa, Kleinasien, Nordamerika und sogar auch Nordafrika.

Mythologie

Der Aal galt in der Mythologie der Germanen und Christen auf Grund seiner ungewöhnlichen Form vielerort als Unglückbote oder schlechtes Omen. Doch nur etwas später (im Mittelalter) fand man heraus, dass man sein Blut gegen allerlei Krankheiten und Leiden einsetzen konnte. In keltischen Legenden heißt es, dass sich Aale bei auserwählten Kriegern in mächtige Waffen (oftmals Speere) verwandeln können.

Aal – Medizin

Sobald der Aal anderweitig in ihr Leben gleitet, zeigt er Ihnen aber auch, sich neuen Situationen schnell anzupassen, flexibel zu bleiben und sich nicht vom äußeren Erscheinungsbild trügen zu lassen. Neid und Missgunst sind nicht nur hier zu Lande die höchste Form der Anerkennung, sondern überall auf der Welt wo Menschen sind. Entgegnen Sie Neider mit einem Lächeln und schicken Sie die Energien und Verwünschungen mit bestem Dank gleich wieder zurück and den Absender oder überlassen Sie das einem (spirituellen) Medium, das sich mit Verwünschungen, Mobbing und (kollegialen) Giftspritzen und -pfeilen auskennt. Der Aal als Krafttier warnt Sie aber auch vor Überladung. Sorgen Sie immer für einen Ausgleich, sodass Sie nicht irgendwann so sehr geladen sind, dass Sie unter Höchstspannung stehen und sich am nächstbesten Mitmenschen abreagieren. Das könnte zu ungewollten Konfkikten führen – mitunter auch mit Menschen, die Ihnen eigentlich sehr am Herzen liegen.

Traumdeutung

Wenn der Aal durch einen Traum Ihre Aufmerksamkeit fordert, dann zeigt er Ihnen, dass es wichtig ist, sich nicht um anderer Willen zu verstellen und nicht jedem zu Munde zu reden, um Erfolg in einer Sache zu bekommen. Es heißt aber auch, wenn Kranke von einem Aal träumen, deute das auf eine baldige Genesung hin.

Sonstiges

Der Aal wird der Rune Laguz zugeordnet. Diese wiederum steht für Gefühle, Leben und Sehnsucht. Mit dem Aal als Krafttier hilft Laguz die eigenen Gefühle und Triebkräfte zu kontrollieren und den eigenen Ängsten auf den Grund zu gehen. Ebenfalls kann mit der Rune Laguz Albträumen entgegen gewirkt und das Traumgeschehen beeinflusst werden.

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2011, 15:00 Uhr

Fuchs

Lebensraum

Füchse sind in vielen Regionen der Welt anzutreffen und haben sich an die jeweils dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen angepasst. So ist der Fuchs nicht nur in den gemäßigten Klimazonen Asiens und Europas beheimatet, sondern auch in polaren Regionen (wie z.B. der Polarfuchs).

Mythologie

Germanen: Alle rothaarigen Tiere waren Thor, dem germanischen Wettergott, auf Grund Ihrer Färbung heilig, denn sie trugen die rote Farbe seines Blitzes. Ebenfalls heißt es im deutschen Volksmund, dass der Fuchs hin und wieder verirrte Wanderer und Reisende wieder auf den rechten Weg zurück oder sicher ans Ziel führt.

Kelten: Bei den Kelten verkörperte der Fuchs Wildheit und Klugheit. Druiden wussten ihn deshalb in schwierigen Situationen als Diplomaten besonders zu schätzen.

Christentum: Wegen seines rötlichen Fells wurde der Fuchs schon früh von den Christen dämonisiert und als Tier angesehen, das eng mit dem Teufel in Verbindung steht. Daher – und auch weil er Tollwut überträgt – kommt auch die Bezeichnung “fuchsteufelswild”.

Finnland: Das Nordlicht wird auf Grund seiner Farben in Finnland “Feuer des Fuchses” genannt. In einer Legende heißt es nämlich, dass einst der Fuchs (repo) das himmlische Feuer (tuli) gestohlen hat und seitdem mit einem brennendem Fuchsschwanz über das Firmament läuft.

Japan: Im japanischen Volksglauben gelten Füchse (Kitsune) als Verwandlungskünstler und besitzen magische Zauberkräfte, welche mit den Jahren zu nehmen. Mit zunehmendem Alter eines Fuchses wächst aber nicht nur seine Macht, sondern auch die Anzahl seiner Schweife. Auf der höchsten zu erreichenden Magiestufe stehen neunschwänzige Füchse. Diese werden als unsterblich und nahezu unbesiegbar angesehen. Füchse können sich aber auch in Menschen verwandeln oder Besitz von deren Geist ergreifen. Sie werden deshalb auch mit Exorzismus und Besessenheit in Verbindung gebracht. Frauen sollen besonders anfällig für die Zauber der Füchse sein, sowie sich diese auch in schöne Frauen verwandeln können, um wohlhabende Männer zu verführen und sie um den Verstand zu bringen.

Korea: In jenen Breitengraden kommt der Fuchs leider wenig gut weg und wird als ein dämonisches und durch und durch böses Wesen bezeichnet. Kumiho, der neunschwänzige Fuchs Koreas, verführt Menschen, nutzt sie schamlos aus und saugt ihnen ihre ganze Energie ab. Abschließend tötet er sein Opfer und genießt den Tötungsakt in ekstaseähnlichen Zustand.

Fuchs – Medizin

Wenn der Fuchs in Ihr Leben schleicht, dann hilft er Ihnen anstehende Probleme mit Schläue und Geschick zu lösen. Der Fuchs gilt als listig, schlau, intelligent und scharfsinnig. Es gilt jetzt unser Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten und für alle möglichen und unmöglichen Lösungswege offen zu sein. Alles kann, nichts muss heißt hier die Devise. Wenn es nicht so geht, dann geht es anders. Der Fuchs findet immer seinen Weg. Er vermeidet den Kampf wenn er kann, doch hat er keine Wahl weil er mit dem Rücken zur Wand steht, wird er mit Hilfe des Kriegsgottes Tyr seinen Gegner schmerzhaft in die Schranken weisen. Das Krafttier Fuchs warnt uns davor den falschen Menschen zu vertrauen und genau zu prüfen, wem wir unser Vertrauen schenken. Haben wir uns im übertragenen Sinne verlaufen und unser (Lebens-) Ziel aus den Augen verloren kommt der Fuchs als Krafttier jetzt zu uns, um uns wieder auf den rechten Weg zurückzuführen. Und er hilft uns dabei uns auf unseren Jagden lautlos anzuschleichen und wenn nötig perfekt zu tarnen trotz des scheinbar recht auffälligen roten Fells.

Der Fuchs ist aber auch recht verspielt und neckt sehr gerne. Er ist ein Trickster wie der Kojote und damit quasi der europäische geistige Verwandte des neckischen Kojoten. Jetzt ist es Zeit Probleme spielerisch anzugehen, damit sie uns nicht zu last werden und und die Lösungen leicht fallen. Lassen Sie sich vom Krafttier Fuchs begleiten, führen und neue Energie schenken, er  kennt alle Tricks, die Quelle der Kraft und lehrt die Kunst des lautlosen Kampfes.

Traumdeutung

Wenn der Fuchs in Ihren Träumen erscheint, sollten man sich Gedanken über die gesetzten Ziele machen. Fragen Sie sich, ob das anvisiertes Ziel noch den eigenen Vorstellungen entspricht und ob der Weg dahin derselbe bleiben soll. Schlagen Sie den Weg nur ein, wenn Sie ihn aus ganzem Herzen bejahen und auch verantworten können. Der Fuchs hilft Ihnen den richtigen Mittelweg zu finden, wenn man nicht mehr weiter weiß. Siegt man im Traum gegen einen Fuchs, dann ist man mit sich im Reinen und kann Angriffen gut standhalten. Allerdings warnt Sie der Fuchs im Traum auch vor Falschheit und Täuschung in Ihrem unmittelbarem Umfeld. Möglicherweise werden Sie gerade hintergangen. Seien misstrauisch und vorsichtig, wenn die Sache, um die es geht, zu riskant ist, um entdeckt zu werden.

Sonstiges

Der Fuchs ist mit der Rune Dagaz verbunden, welche für die unterschiedlichen Tageszeiten und Polaritäten steht. Mit dem Fuchs als Krafttier hilft sie, das Denken in Einklang mit dem Handeln zu bringen und auf natürliche Wechselwirkungen und Widersprüche aufmerksam zu machen.

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2011, 14:00 Uhr