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Widder

Lebensraum

Der Widder ist eine Art Wildschaf und gehört deshalb zur Familie der Schafe. Unter der Bezeichung „Widder“ versteht man für gewöhnlich Mufflons und Kreishornschafe, welche beide gedrehte, korkenzieherartige Hörner – das Markenzeichens der Widders – besitzen. Genau genommen ist „Widder“ also keine Tierart, sondern ein Begriff aus dem Volksmund, welche für Schafe mit gedrehten Hörnern verwendet wird. Darüber hinaus bezeichnet „Widder“ auch nur ein männliches Tier der Mufflons oder Kreishornschafe. Das weibliche Tier wird „Mutterschaf“ genannt. So ist der „Widder“ im Prinzip  vielmehr ein Symbolbild, das aus der abendländischen Astrologie abgeleitet wurde und sich an den besagten Tierarten anlehnt. Der Lebensraum der Mufflons lag ursprünglich in in Europa, während der Lebensraum der Kreishornschafe sich im Wesentlichen auf Asien konzentrierte. Durch Domestizierung und Nutztierhaltung sind die beiden Arten mittlerweile nahezu weltweit anzutreffen. Die meisten Mufflons, die auch Widder genannten werden, leben in Mischwäldern und teilweise felsigen Regionen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern und Blättern, fressen mitunter aber auch Samen und Beeren.

Mythologie

Im traditionellen Volksglauben gilt die korkenzieherartige Hornform des Widders als Sinnbild für Willenskraft und Durchsetzungsvermögen. In Ägypten kennt man die Götter Chnum und Amun als widderkopfartige Gottheiten. Chnum, Fruchtbarkeitsgott und Gatte der Heket, galt lange Zeit als Schöpfergott im alten Reich, etwas später (etwa um das 16. Jhd.) wurde dann Amun, der Wind- und Fruchtbarkeitsgott, zum Hauptgott der Ägypter. Seine Name bedeutet „der Verborgene“ und lehnt sich an sein bevorzugtes Element, den Wind an. Es heißt daher auch, dass Amun und Amaunet gemeinsam ihre Götter mit ihrem Schatten schützen. Schon bei den alten Ägypten war die Verbindung des widderkopfartigen Gottes Amun zu Sonne deutlich, denn Amun-Re gilt dieser seit jeher als Orakel- und Sonnengott. Amun-Re vereint in sich die Götter Re, Min und Amun und gilt damit auch als Sonnen-, Wind- und Fruchtbarkeitsgott. Als Herrscher des Lebens wurde der falkenkopfartige Gott im alten Ägypten deshalb auch als „König der Götter“ bezeichnet und sogar als Verkörperung der Sonne betrachtet. Ihm zu Ehren säumten daher auch liegende Widdersphingen auf Podesten die Wege oder Eingänge zu seinem Tempel.

Auch in Griechenland wurde der Widder hoch in Ehren gehalten. Dort und auch hierzulande gilt der Widder als Sternenbild und Tierkreiszeichen des abendländischen Horoskopes. Seine Existenz geht der Mythologie zu Folge auf die Vorgeschichte der Sage von Jason und dem goldenen Flies zurück. So bestimmte König Athamas eines Tages seinen Sohn Phrixos zu seinem Nachfolger. Der Stiefmutter Ino gefiel das gar nicht, denn lieber hätte sie ihren eigenen Sohn als Thronfolger gesehen. Und so versuchte sie aus Neid und Eifersucht heraus mit allen Mitteln die Inthronisierung von Phrixos zu verhindern. So sorgte sie z.B. für Missernten, indem sie die Saat verderben ließ. Sie erpresste schließlich König Athamas, dass eine Hungersnot nur abgewandt werden könne, wenn dieser seinen Sohn Phrixos opfern würde. Gerade als der verzweifelte König seinen Sohn auf dem Altar opfern wollte erschien am Himmel ein Widder mit goldenem Fell. Als dieser auf Phrixos zugerannt kam, nutzte dieser die Gelegenheit und sprang mit seiner Schwester sofort auf den Widder und flog mit ihm davon. Seine Schwester verlor auf der Reise leider den Halt und stürzte ins Meer, Phrixos aber war gerettet. Als der Widder Phrixos in Sicherheit gebracht hatte, bat ihn der Widder, ihn an seiner Statt zu opfern, was Phrixos dann auch tat. Zum Dank dafür wurde der Widder als Sternenbild in den Himmel versetzt und wird sein goldenes Fell – das auch als das goldene Flies bekannt ist – seit jeher an einem Heiligen Ort vom Kriegsgott Ares aufbewahrt und von einem Drachen bewacht. Seitdem stehen Widder und Drache deshalb auch für Schutz, Kampf und Siegeswillen und sind beide dem Element Feuer zugeordnet. Es verwundert daher nicht, dass der Widder auch mit dem römischen Kriegsgott Mars verbunden ist.

Im Horoskop ist der Widder den Monaten März und April, als auch dem Element Feuer zugeordnet. Auf Grund seines starken Willens und Durchsetzungsvermögens gilt er als Sinnbild für Kampf, Erfolg und Sieg.

Im Hinduismus reitet der Feuergott und Götterbote Agni auf einem Widder durch die Welten, um Gebete und Opferbitten den entsprechenden Gottheiten zu überbringen und die Menschen durch sein reinigendes Feuer von Kummer, Sorgen, schlechtem Karma und Lastern zu befreien. In der afrikanischen Mythologie gibt es einen widderartigen Gewitter- und Himmelsgott names So Xerviso, der mit dem Donner Zwiesprache hält. Man sagt, dass er stets mit eine Donnersteinaxt bewaffnet sei.

Sogar im Alten Testament ist die Rede von einem Widder. Als Abraham auf Gottes Bitte hin seinen erstgeborenen Sohn Isaak opfern soll, um seine Loyalität unter Beweis zu stellen, schreitet Gott im allerletzten Moment ein und schickt Abraham einen Widder, den er anstelle seines Sohnes opfern soll. So gilt der Widder seit langem in vielen Kulturen als beliebtes Opfertier, das sich zum Wohl der Gemeinschaft in den Dienst des Höchsten stellt.

Widder – Medizin

Springt der Widder in Ihr Leben, dann kündigt er eine Wende an und begünstigt Neuanfänge. Es kann gut sein, dass sich die Dinge nun sprunghaft verändern und neues Leben in tot geglaubte Idee, Wünsche, Vorstellungen und Pläne einkehrt. So wie auch der Widder dem Frühling zugeordnet ist, kann nun auch in Ihnen neues Leben erwachen. Seien Sie spontan und öffnen Sie sich der abwechslungsreichen und lebhaften Krafttiermedizin des Widders. Mit dem Widder als Krafttier gelingt es Ihnen jetzt große Hindernisse zu überwinden oder aus dem Weg zu räumen und sich mutig neuen Herausforderungen zu stellen. Wenn Sie Ihre aktuelle Lebensphase meistern oder zum Positiven wenden wollen, müssen Sie jetzt aktiv werden und Durchsetzungsvermögen beweisen. Seien Sie allerdings vorsichtig, bei wem oder was Sie mit dem Kopf durch die Wand wollen, denn Sie können damit auch geliebten oder befreundeten Menschen vor den Kopf stoßen. Seien Sie mutig und wagen Sie den Sprung ins Ungewisse, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Das Krafttier Widder hilft Ihnen daher auch, wieder Ihre Kraft und Ihren Mut zu finden, damit Sie Selbstinitiative ergreifen können, anstatt die Dinge über sich ergehen zu lassen – denn das liegt absolut nicht in der Natur des Widders.

Ist der Widder als Krafttier, dann werden Ihnen damit auch Neugierde, Kampfgeist und ein scharfer Verstand zu Teil. Mit dem Widder als Krafttier entdecken Sie neues, unbekanntes Terain und haben auch den Mut unkonventionelle Wege im Denken und Handeln zu beschreiten. Doch teilen Sie sich Ihre Kräfte gut ein, damit Sie auf Ihrem Weg zu Ziel nicht ausbrennnen. Das Krafttier Widder hilft Ihnen Entbehrungen, Fehlschläge und Widerstände nicht all zu sehr zu Herzen zu nehmen und nicht gleich aufzugeben. So schenkt Ihnen der Widder als Krafttier Optimisus, Lebenskraft und Durchhaltevermögen, damit Sie all ihre Ziele erreichen und Ihre Grenzen abstecken und verteidigen können. Der Widder sagt Ihnen: Träumen Sie nicht länger Ihr Leben, sondern leben Sie Ihre Träume!

Gleichwohl prüft der Widder Ihre Opferbereitschaft. Was sind Sie bereit für Ihr Ziel oder Ihren Wunsch zu opfern? Das Leben ist ein ewiges Geben und Nehmen und für jeden Tod gibt es ein Leben. Achten Sie jedoch auch darauf, dass Sie sich nicht ständig zum Opfer machen, indem Sie sich für alles verantwortlich machen (lassen). Denn die Krafttiermedizin des Widders kann sich ins Gegenteil verkehren und damit zur Opferhaltung, zu Sturheit und Egoismus, als auch zu Impulsivität und Unberechenbarkeit führen. Fühlen Sie die Kraft und den Tatendrang, aber bedenken Sie stets, dass aus großer Kraft auch eine ebenso große Verantwortung wächst.

Traumdeutung

Wenn ein Widder durch Ihre Träume springt, will er Sie auffordern endlich aktiv zu werden und Ihr Leben in die Hand zu nehmen. Gleichwohl kann das Auftauchens eines Widders im Traum auch daraufh hinweisen, dass Jemand in unserem unmittelbaren Umfeld unsere Aufmerksamkeit, Zuneigung oder Liebe mit Gewalt erzwingen und uns von ihm abhängig machen will. Bleiben Sie wachsam und packen Sie den Widder mit Mut und Verstand bei den Hörnern, um ihre Grenzen abzustecken und Anderen aufzuzeigen. Ein Widder im Traum kann aber auch auf innere Konflikte und Gefühlsblockaden beim Träumenden hinweisen. Möglicherweise tragen Sie eine große Wut und Zorn auf Jemanden oder etwas in sich und würden nur all zu gerne mit dem Kopf durch die Wand Amok laufen. Hier ist Vorsicht geboten, damit Se nicht in der Wand stecken bleiben oder sich in etwas verrennen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 31. März, 2014, 12:15 Uhr

Hai

Lebensraum

Haie sind große und kräftige Fische, die gemeinsam mit dem Rochen zur Klasse der Knorpelfische gehören. Sie können bis zu 50 Jahre alt und 80km/h schnell werden. Der Lebensraum der Haie erstreckt sich über nahezu alle wärmeren Weltmeere, vor allem in Küstennähe mit flachem Gewässer, wo sie reichlich Nahrung in Form von kleineren Fischen vorfinden – ob im pazifischen Ozean (und damit auch in der Arktis, Nordamerika, Südamerika), indischen Ozean (und damit auch in Afrika, Asien, Australien und Teilen der Antarktis) oder dem antlantischen Ozean (und damit auch in Europa, Afrika und Teilen der Arktis). Nicht alle Haie sind Räuber und Fleischfresser, denn einige, wenn auch wenige, Haiarten besitzen Barten und ernähren sich von Plankton (wie z.B. der Walhai), indem sie dieses filtrieren bzw. sieben – andere Haiarten wiederum ernähren sich von kleinen Fischen, Krustentieren oder Tintenfischen. Aber auch die Robbe, der Seelöwe und See-Elefant gehören bei einien Haiarten zum Speiseplan. Man kann also sagen, dass es ähnlich wie beim Wal zwei verschiedene Arten gibt, die sich in der Ernährung unterscheiden. Beim Wal unterscheidet man in der Biologie deshalb auch zwischen Bartenwalen und Zahnwalen – Änliches könnte man in etwa auch auf die Haie beziehen. Die bekanntesten Vertreter aus der Haifamilie sind wahrscheinlich der Weiße Hai, der Hammerhai, der Tigerhai und der Walhai.

Krafttier HaiMythologie

Bei vielen Naturvölkern und Kulturen auf der Südhalbkugel, die an der Küste leben, nimmt der Hai seit jeher eine zentrale Rolle ein. Besonders in der hawaiianischen Kultur werden Haie seit jeher als heilig verehrt und respektiert. Man sah in ihm nicht nur einen wertvollen Lieferanten für Fleisch und Werkzeuge, sondern auch einen Boten von den Geistern der Toten und auch die Wiedergeburt eventuell verstorbener Familienmitglieder oder Klanangehöriger. Aus diesem Grund sahen einige Küstenbewohner im Hai auch eine Art Familiengott, der Familien zusammenführen kann. Schließlich brachte sein Fleisch als Nahrung auch alle gemeinsam an einen Tisch. Haifischzähne galten bei vielen Küstenbewohnern als traditionelles Kultobjekt und Symbol für Macht und Kraft. Auch heute noch tragen einige Schwimmer, Taucher und Surfer Haiknochen- oder Haifischzahnketten um den Hals, was sich in der Szene mittlerweile als Erkennungsmerkmal durchgesetzt hat. Doch Haifischzähne wurden auch zur Herstellung von Waffen, Keulen und Messern verwendet. Häuptlinge und Könige, welche die Augen der „Niuhi“ aßen, sollten sich laut Mythologie damit auch deren Fähigkeiten wie Weitblick, Hellsehen und Hellhörigkeit durch diese Einverleibung angeeignet haben, um ihren Stamm oder ihr Reich besser zu führen und Gefahren rechtzeitig zu erkennen. „Niuhi“ bedeutet soviel wie „Menschen fressender Hai“ und wurde sowohl für den Weißen Hai, als auch für den Tigerhai verwendet.

Ein leider immer noch lebendiger Mythos stellt den Hai als menschenfressendes Monster dar, das – wie der Wolf – nur Unglück und Verderben bringt. Die Wahrheit ist aber, dass von den über 500 Haiarten nur eine handvoll Allesfresser sind, die sogar als „Müllfresser“ bezeichnet werden, weil sie sogar Autoreifen und Plastikmüll fressen – was ihnen natürlichen nicht bekommt. Die häufigsten Ursachen für Haiangriffen sind Unwissenheit oder Provokation seitens der Menschen. Zum Einen vergessen die Meisten, dass Haie wilde Raubtiere und keine putzigen Fische sind – so wie auch der Löwe und der Bär in der freien Wildbahn keine zahmen Haus- oder Kuscheltiere sind – und zum Anderen provozieren und locken manchen Menschen die Haie regelrecht an. Man hört immer wieder von Mutproben diverser Jugendlicher, die einen Hai unbedingt mal anfassen, mit ihm schwimmen oder sich mit ihm fotografieren lassen wollen, um die Anderen zu beeindrucken. Darüber hinaus ist es völlig normal, das Raubtiere wie auch der Hai von frischem Blut offener Wunden angelockt werden, denn es ist ihr Instinkt. Bei den Angriffen auf Surfer hat man sogar herausgefunden, dass die Surfbretter ein Geräusch unter Wasser verursachen, was manche Haie zu einem „Probebiss“ animiert. Weiterhin hat man festegestelle, dass manche Haiarten auch einfach nur neugierig sind und eigentlich nicht richtig zubeißen, sondern vielmehr nur festhalten oder zugreifen. Auf Grund der enormen Bisskraft ihres Kiefers, der großen und messerscharfen Zähne kommt den Menschen der leichte Biss dann größer vor, wie er eigentlich gemeint war.

Fakt ist somit, dass nicht die Haie eine Bedrohung für die Menschen sind, sondern die Menschen eine Bedrohung für die Haie. Nach wie vor ist Jagd nach Haien einen ein beliebter Sport, der mit Trophäen und ausgestopften Haiköpfen belohnt wird und werden viele Millionen Tonnen jährlich an Haien für die Nahrungsmittelindustrie gefangen, wodurch sich der Bestand einiger Haiarten sogar schon gefährlich dezimiert hat. Als Speisefisch ist der Hai besonders in Grönland und China beliebt, wobei die größte Gefahr für den Hai vom übertriebenen Fischfang der Chinesen ausgeht, wie auch der rücksichtlose Walfang der Japaner.

Hai – Medizin

Schwimmt der Hai als Krafttier in Ihr Leben, gilt es Ihre wahre Stärke und Ihre wahren Fähigkeiten zu entdecken. Der Hai ist nicht nur ein flinker Schwimmer, sondern auch ein cleverer Räuber, von dem Sie lernen können, wie Sie mit Geduld und der richtigen Strategie auch an große Ziele gelangen. So wie Sie auch mit dem Wal die Tiefen des Meeres erkunden und Dingen auf den Grund gehen können, führt Sie auch das Krafttier Hai zum Meeresgrund und den Grund aller Dinge. Vor allem aber zeigt Ihnen der Hai, woher Ihre Aggressionen kommen und gegen wen sich diese eigentlich richten. Zügeln Sie Ihren Zorn und Ihre Wut, denn diese haben andere Ursachen, wie Sie im Moment denken. Haie sind aber nicht nur gut Schwimmer und Jäger, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes hellhörig und hellseherisch veranlagt. Im Gegenteil zu vielen anderen Tieren können Haia Farben erkennen, feinste Schwingungen unter Wasser registrieren, im Dunkeln ihre Beute erkennen und mit ihren ausgeprägten Geruchssinn potenzielle Gefahren oder Opfer kilometerweit wahrnemen. Der Hai ist also ein richtiger Wahrnehmungskünstler, weshalb auch sein spiritueller Vertreter, das Krafttier Hai, Ihnen Fähigkeiten wie Hellsehen, Hellhörigkeit und Hellfühligkeit zu Teil werden lässt, damit Sie Ihre Umgebung und Ihr Leben aus einer anderen Persepektive wahrnehmen können. Das hilft Ihnen zu erkennen, dass die besagte spirituelle Welt nicht irgenwo im Weltall ist, sondern direkt um uns herum und vor allem auch parallel existiert. Mit Hilfe des Hais als Krafttier gelingen auch Ihnen Blitzangriffe, wenn sie von Nöten sind und eine starke Verteidigung aufzubauen, wenn Sie angegriffen werden.

So führt Sie nicht nur der Wal, sondern auch der Hai als Krafttier durch das UrMeer des eigenen Lebens oder der eigenen Gefühlswelt. Das Krafttier Hai verleiht Ihnen seine Flossen, damit auch Sie flink und elegant in den Strömen des Lebens schwimmen können und schneller ans Ziel kommen. Der Hai als Krafttier sagt Ihnen, dass Sie auch mal zum Räuber werden sollten, um sich zu nehmen was Ihnen zusteht. Wer ständig um des lieben Friedens willen nachgibt, wird irgendwann das große Nachsehen haben – oder anders ausgedrückt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Mit Hilfe des Hais als Krafttier nehmen Sie Witterung auf und erhalten einen überdurchschnittlichen Orietierungssinn, damit Sie in der Eile nicht den Überblick verlieren oder sich verirren. Die enorme Bisskraft und die starken Zähne des weltlichen Verwandten vom Krafttier Hai weisen metaphorisch gesehen auf Willensstärke, Lebenskraft und körperliche Gesundheit hin. Das sind jetzt die zentralen Themen, um die es sich bei Ihnen dreht und welche die Krafttiermedizin des Hais beherbergt. Achten Sie allerdings darauf, es mit Ihrer Willensstärke nicht zu übertreiben und brutal, rücksichtslos und gewissenlos zu werden – denn auch das liegt in der Krafttiermedizin des Hais. Lassen Sie sich weder Zeit, noch Energie berauben und versuchen Sie Ihre gewonnene Kraft und Stärke zum Guten einzusetzen. Zielgerichtetes Handeln und eine ausgeklügelte Taktik sind von jetzt Nöten.

Traumdeutung

Das Erscheinens eines Hais im Traum weist auf Energieraub und unterdrückte Aggressionen hin. Möglicherweise steht ein Gefühlsausbruch kurz bevor, der es in sich hat und Sie auf andere gewissenlos wirken lässt.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 4. August, 2013, 17:30 Uhr

Fliege

Lebensraum

Fliegen sind kleine bis mittelgroße, weltweit vorkommende Insekten (mit Ausnahme der Artkis und Antarktis) und daher nicht nur Asien und Europa, sondern auch in Nordamerika, Südamerika, Afrika und Australien anzutreffen. Die bekanntesten und auch gemeinsamen Merkmale der Fliegen sind ihre sechs Beine, ihre zwei Flügel und  ihre schwarz-braune oder grünliche glänzende Färbung. Sie haben die Fähigkeit an Decken zu laufen und haben mit ihren „Mosaik-Augen“ durch einen sehr großen Sichtradius fast alles im Blick – und das gleichzeitig. Fliegen sind in der Regel Aasfresser, weshalb sie sich in der Regel an toten Tieren oder Exkrementen von Mensch und Tier zu schaffen machen. Darüber hinaus ernähren sich Fliegen auch von Pilzen, Flechten und anderem pflanzlichem Material. In unserem Breiten trifft man Fliegen am Häufigsten auf Bauernhöfen, Feld und Flur auf dem land oder in der Nähe von Gastronomien und öffentlichen Toiletten. Als Kulturfolger sind Fliegen (insb. Stubenfliegen und Schmeißfliegen) deshalb nicht nur in ländlichen Regionen, sondern mittlerweile auch zahlreich in der Stadt vertreten, wo sie meistens vom Schweiß- oder Essensgeruch angelockt werden. Andere Fliegen wiederum wie z.B. die Schwebfliege ernähren sich überwiegend von pflanzlichem Material wie Knopsen, Blüten und Gräsern und werden vom Duft der Blumen angelockt – aber auch kleinere Insekten und deren Larven werden nicht verschmäht. Hier soll es jedoch nur um die Stuben- und Schmeißfliege als Krafttier gehen.

Krafttier FliegeMythologie

Loki, Blutsbruder von Odin und der germanische Gott des Feuers, der Verwandlung und der List erscheint meistens in  der Gestalt von einem Lachs oder einer Fliege, um seine Opfer auszuhorchen, zu ärgern und auszutricksen. Generell war Loki – und damit auch die Fliege – für die Germanen das, was der Kojote für die Indianer Nordamerikas ist: Ein Trickster, der es liebt Schabernack zu treiben und Andere zu veräppeln.

Im Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ von den Gebrüdern Grimm erschlägt ein Schneider sieben Fliegen auf einen Streich und schneidert sich voller Stolz einen Gürtel mit der Aufschrift „7 auf einen Streich“, den er auch fortan trug. Im heutigen Sprachgebrauch haben sich die „7 auf einen Streich“ als Redewendung etabliert, bei der man mit nur einer Handlung  mehrere Dinge gleichzeitig bewältigt. Heute ist diese Redewendung auch besser bekannt als „2 Fliegen mit einer Klappe schlagen“.

Das in der christlichen Mythologie erwähnte Synonm „Beelzebul“, „Baal-Zebub“ oder „Beelzebub“ für den Teufel bedeutet übersetzt nichts anders als „Herr der Fliegen“. Man geht davon aus, dass der Beiname „Beelzebub“ hearblassender Natur ist und ursprünglich von „Baal Zebul“ (einer Gottheit der Philister und Kanaaniter) abstammt, der wiederum eine Fliegengottheit ist. So gelang es den Christen sich auf indirekte Weise bis heute über heidnische Götter – insb. Baal, der viele Namesnformen besitzt (darunter auch Baal Zebul) – und den Götzendienst lustig zu machen. Baal-Zebub galt aber auch als Herr der Fliegen, der angerufen wurden um Fliegen abzuwehren oder die Pest zu vertreiben. Man sagt, dass die Namensform Baal-Zebub Name daher kommt, weil der Altar von Baal häufig von zahllosen Fliegen umschwirrt wurde. So verwundert es nicht, dass der Teufel „Fliegen frisst“ (und damit sein eigenes Gefolge vernichtet), wenn er selbst in Not ist. Bis heute kennen wir die Redewendung „in der Not frisst der Teufel Fliegen“, die mehr als doppeldeutig ist. zum Einen bedeutet sie, dass man in ausweglos erscheinenden Situationen oder Lebenslagen nicht wählerisch sein und sich mit allem zufrieden geben sollte, was man bekommt, zum Anderen bedeutet diese Redewendung aber auch, dass man aus Not Dinge tut, die man sonst nicht tun würde und die vorher undenkbar erschienen. Diese Redewendung, die zugleich eine Weisheit ist, spiegelt ein tatsächliches psychologisches Phänomen wider: In Zeiten der Not ist sich meist jeder selbst der Nächste und macht man keinen Unterschied zwischen Freund und Feind – aus reinem Überlebensinstinkt heraus. Gleichermaßen kann man in unzähligen Filmen, Märchen und Romanen beobachten, wie sich die Bösewichte am Ende oftmals selbst vernichten, weil sie sich gegenseitig misstrauen und töten. Somit gesehen bedeutet dieses Redewendung metaphorisch aber auch: Der Satan lebt von den Seelen, die er sich einverleiben kann.

Und so macht auch die Redewendung „den Teufel mit dem Beelzebub“ austreiben Sinn, denn wie soll man den Teufel mit dem Teufel selbst austreiben (da Beelzebub ja nur ein anderer Name für den Teufe ist) – geschweige denn Fliegen mit Fliegen (da der Teufel ja der Herr der Fliegen ist und Beelzebub nur eine anderere Namensform für den Fliegengott ist)?

So ist es nicht verwunderlich, dass die Fliege im christlichen Glauben bis heute noch mit dem Teufel und Dämonen assoziiert wird. Womöglich wird sie aber auch deshalb mit dem Tod und der Unterwelt assoziiert, weil sich der weltliche Vertreter der Fliege gerne an toten Tieren  und Menschen (und deren Exkremente) zu schaffen macht.

Der Ekel vor der sonderbaren Lebensweise der Fliege und die enorme Lästigkeit dieses Insektes brachte ihr nicht gerade einen guten Ruf ein. Um so erstaunlicher ist ein Glaube aus der östlichen Mythologie, der besagt, dass es sich bei den Fliegen um umherirrende, rastlose und nicht inkarnierte Seelen von Verstorbenen handelt. Dem zu Folge könnte man sich auch die bei uns etablierte Redewendung „wie die Fliegen“ betrachtet. Wenn wir sagen, „sie kommen wie die Fliegen“, meinen wir, dass eine große Menschenmasse auf etwas „fliegt“ und sie von irgendetwas „magisch angezogen“ wird. Dabei kann es sich um eine Attraktion oder ein Ereignis handeln, aber auch um einen spirituellen Menschen, der eine „magische“ oder lichtvolle Ausstrahlung hat, sodass die Seelen von Verstorbenen in Form der Fliegen meinen, sie würden ins Licht fliegen. Sagen wir „lästig wie die Fliegen“, meinen wir damit Menschen, die uns einfach nicht in Ruhe lassen wollen und uns auf die Nerven gehen. Wo auch immer wir hinsehen, ist die Fliege präsent und wird genauso geliebt, wie sie gehasst wird.

Im Zeichentrickfilm “Biene Maja” begegnet die neugierige und abenteuerlustige Biene namens “Maja” der frechen Stubenfliege namens „Puck“. Diese Stubenfliege präsentiert der Maja stolz seine Welt und dass er sich keine Sorgen ums Essen machen muss, weil ihm alles von den Menschen serviert wird. So richtig gefallen tut das der Maja aber nicht und schließlich müssen beide vor der Fliegeklatsche fliehen, mit der sie gejagt werden. So muss Maja am Ende feststellen: so richtig heil und schön ist diese Welt nicht, in der man alles serviert bekommt und dass alles zwei Seiten hat.

Fliegen – Medizin

Wenn die Fliege als Krafttier in Ihr Leben brummt oder krabbelt, dann wird es Zeit für die Krafttiermedizin der Fliege. Diese beinhaltet nicht nur Ruhe und Gelassenheit, sondern birgt auch die Chance, über seinen Schatten zu springen und Dinge zu tun, die man sich bisher nicht getraut hat.Das Krafttier Fliege fodert aber auch dazu auf, anstehende Dinge nicht länger aufzuschieben, sondern sofort zu erledigen. Gleichermaßen lehrt Sie die Fliege Beharrlichkeit, Nervenstärke, Ausdauer und Geduld, denn all dies sind die Fähigkeit, die Sie sich aneignen müssen, um Ihre aktuellen Lebensphase zu meistern. So wie auch die weltlichen Verwandten der Fliege äußerst lästig sein könnnen, so weist auch das Krafttier Fliege darauf hin, dass es in Ihrem Leben etwas oder jemanden gibt, das oder der Sie belästigt und Ihre Nerven raubt. Sie haben zwei Möglichkeit der Sache entgegen zu treten: Entweder Sie finden die Störquelle und schalten sie ab oder aber Sie trainieren sich Gelassenheit und Nerven aus Stahl an, damit nichts und niemand Sie mehr ablenken und nerven kann. So testet eine Fliege als Krafttier meistens Ihre Geduld und Ihre Grenzen – wie lange lassen Sie sich etwas gefallen, bis Sie zurückschlagen und wenn Sie zurückschlagen, kenn Sie dann das richtige Maß von Unrercht und Vergeltung oder schießen Sie mit Kanonen auf Spatzen? Stellen Sie sich diesen Fragen, denn die Antworten werden Sie zur Krafttiermedizin der Fliege führen.

Doch eine Fliege als Krafttier macht auch auf die untere Welt und Botschaften von Verstorbenen aufmerksam. Das Krafttier Fliege will, dass Sie Ihren Ekel und Ihre Vorurteile überwinden und sich gemeinsam mit ihr auf die Reise in Ihre untere Welt begeben, damit Sie sich selbst stellen. Sie zeigt Ihnen ob und welche „Leichen“ Sie im Keller haben. Vielleicht erkennen Sie daran, dass so Manches, was Ihnen widerfährt, Sie selbst auch an Andere austeilen und dass es vielleicht gar nicht die Anderen sind, die nerven, sondern Sie selbst. Vielleicht erkennen Sie aber auch, dass Sie momentan nicht sehr geduldig sind und Sie aus Streßgründen ziemlich genervt oder mit sich selbst beschäftigt sind, dass Ihnen jedes Entgegenkommen von Außen als lästig erscheint. Die Lästigkeit der Fliege kann aber auch auf Einmischung von Außen, ungebetene Gäste oder ungefragte Hilfe von Jemandem aufmerksam machen. Was auch immer jetzt der Fall ist ist, so gilt es es jetzt Ruhe und Gelassenheit zu entwickeln. Wenn Sie nervös werden, können Sie sich nicht auf Ihre Aufgaben konzentrieren und machen vielleicht Fehler. Versuchen Sie am besten einfach „nichts ins Schwitzen“ zu kommen, denn das lockt nur noch mehr Fliegen in Form von ungebetenen Gästen an. Die Beharrlichkeit und der Mut einer Fliege, trotz aller Hindernisse immer und immer wieder zu einem Ort zurückzukehren, den sie gut findet lehrt Sie, dass man sich nicht gleich verscheuchen lassen darf. Lernen Sie von der Fliege, wie man sich nicht vertreiben lässt, aber seien Sie dabei nicht naiv und erkennen Sie die Gefahr, wenn sie da ist und fliegen Sie rasch davon, denn dann bringt auch alle Beharrlichkeit nichts.

Gleichermaßen bedeutet diese beständige Rückkehr zum selben Ort aber auch, dass Sie vielleicht nicht loslassen können. Fragen Sie sich deshalb, welche Gedanken Sie qäulen und wo Sie sich in Ihrem Leben im Kreis drehen. Alles was nervt, blockiert Sie und was Sie blockiert, kann Sie im (Energie-)Fluss des Lebens nicht weitertragen. Finden Sie heraus, ob Sie sich durch Selbsttäuschung selbst blockieren oder Ihnen einfach „der Nerv“ für die Konfrontation mit dem Hindernis oder der Blockade fehlt. Gleichermaßen macht das Krafttier Fliege auf Unkonzenttrierheit und Unruhe in den Gedanken hin. Möglicherweise sind Sie gerade dabei, sihc zu verzetteln, weil Sie viele Dinge zu tun haben, aber nich wissen wo Sie anfangen und in welcher Reihenfolge Sie die Dinge abarbeiten sollen. So wie auch die Fliegen manchmal ziellos umherzuschwirren scheinen, so ergeht es im Moment auch Ihnen – ohne Ziel und ohne Rast. Lernen Sie von der Fliege als Krafttier Ausdauer und Willenskraft, damit Sie sich nicht mehr so leicht vom Ziel abbringen lassen und (innere) Ruhe und Ihren (inneren) Frieden finden.

Traumdeutung

Lästige Fliegen im Traum warnen vor Streit und Ärger in der Familie oder der Beziehung hin. Möglicherweise spielen Sie mit dem Gedanken alles hinzuschmeißen und aufzugaben, doch die Fliege im Traum will Ihnen sagen, dass Sie innehalten und nicht voreilige Schlüsse ziehen sollten. Möglicherweise werden Sie zur Zeit auch von anderen belästigt oder es „nervt“ Sie ein bestimmtest Thema. Widmen Sie sich dem oder derjenigen, der oder die an Ihren Nerven nagt und klären Sie das mit ihm oder ihr. Umherschwirrende Fliegen im Traum machen aber auch auf ein Durcheinander und Unruhe in Ihren Gedanken aufmerksam. Sie sollten Ihren Geist zur Ruhe bringen, damit Sie klare Gedanken fassen können.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Der Satan lebt von den Seelen, die er sich einverleiben kann.

© Wiebke Haarkemper | 2. August, 2013, 09:55 Uhr

Nashorn

Lebensraum

Das Nashorn – auch als Rhinozeross bekannt – gehört zur Famile der Säugetiere und ist mit dem Elefant und dem Nilpferd verwandt. Darüber hinaus gehört das Nashorn zu den letzten überlebenden Megaherbivornen, die vor ca. 40 Millionen Jahre lebten. Seine Verbreitung erstreckt sich über Asien bis hin zu Afrika, wo es als Lebensraum tropische Regenwälder in Westafrika und Indien, Savannen in Südafrika und Laubwälder und Dornbuschland in Asien bevorzugt. Nashörner sind nicht nur Einzelgänger, sondern auch an und für sich sehr scheue Tiere, welche menschliche Nähe er meiden als suchen. Geraten Nashörner jedoch in Bedrängnis oder in Gefahr, dann wissen sich diese kräfitgen Tiere auch zu verteidigen. Die den Nashörnern oftmals nachgesagte Angriffslust ist nach wie vor nur ein Mythos, der keinesfalls der Wahrheit entspricht. Nashörner greifen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihre Jungen beschützen wollen. Womöglich spielt dabei auch ihr schlechter Sehsinn eine Rolle, dafür ist ihr Gehör aber umso besser. Sie greifen allerdings nicht gezielt Menschen aus Lust an der Freude an – auch wenn man ihnen das bis heute nachsagt. Sie sind je nach Art tag-oder nachtaktiv und hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten. Obwohl es viele verschiedene Nashornarten gibt, so lässt sich an Hand eines einfachen Merkmales meistens leicht feststellen, ob ein Nashorn in Afrika oder Asien heimisch ist: die Anzahl der Hörner. Denn im Gegensatz zum indischen Nashorn besitzt das afrikanische Nashorn gleich zwei Hörner – ein Großes und ein Kleines.

Mythologie

Schon vor vielen tausend Jahren zierten unzählige Malereien von Nashörnern Höhlen und Felswände, wurde ihr Abbild in Knochen oder Steine geritzt und wurden sogar Tonfiguren in Form eines Nashorn modelliert. Seit jeher findet also das Nashorn samt unzähliger Kultobjekte einen ganz besonderen Platz in den Herzen der Menschen. Legenden zu Folge soll das aus der griechischen Mythologie bekannte Einhorn eine Kreuzung zwischen einem Nashorn und einem Pferd sein. Vorstellbar wäre, dass es sich bei der Kreuzung mit dem Nashorn um ein indisches Nashorn handelt, dass im dortigen Volksglauben auch als eine Art „Einhorn“ bezeichnet wird, weil es im Gegenteil zum afrikanischen Nashorn nur ein Horn auf der Nase trägt. Möglicherweise stammt daher auch seine umgangssprachliche Bezeichnung Rhinozeross (von „Ross“, der alten Bezeichnung für ein Pferd). Schließlich lautet sein lateinischer Name auch „Rhinoceros unicornis“, wo bei „unicornis“ aus dem Lateinischen kommt und im Englischen als „Unicorn“ bekannt ist – und das bedeutet übersetzt wiederum „Einhorn“.

Nashorn – Medizin

Trabt das Nashorn als Krafttier in Ihre Lebenskreise wird es Zeit für die Krafttiermedizin des Nashorns. Als kräftig gebautes und absolut erverbundenes Tier macht das Krafttier Nashorn auf Stabilität und Erdverbundenheit aufmerksam. Wie stabil ist Ihre aktuelle Lebenslage und sind sie genug im Boden verankert, damit Sie den Stürmen Lebens standhalten können? Sofern es Ihnen an Kraft, Stabilität oder Erdverbundheit mangelt, kommt das Nashorn als Krafttier zu Ihnen um Ihnen genau diese Qualitäten mit Ihnen zu teilen. Mit seinen kurzen und stämmigen Beinen ist das Nashorn auch kein geborener Langstreckenläufer, sondern vielmehr der geborene Sprinter. Wo trifft das in Ihrem Leben zu? Das Krafttier Nashorn sagt Ihnen, dass Sie auch mit kurzen Etappen ans Ziel kommen und sich auf Ihrem Weg nicht immer völig verausgaben müssen. Machen Sie eine Pause, halten Sie inne und ruhen Sie sich aus, damit Körper und Geist sich regenerieren können. Als Einzelgänger macht das Krafttier Nashorn auch auf Themen wie das Eremitendasein und den Gemeinschaftssinn hin. So möchte Sie das Nashorn als Krafttier dazu anregen, sich Gedanken über das Verhältnis von Einzelgängertum und Herdentrieb zu machen. Sind Sie momentan eher ein Einzelgänger und etwas eigenbrötlerisch oder lieben Sie Geselligkeit und finden schnell neue Freunde?

So wie auch der Elefant und das Nilpferd, so gilt auch das Nashorn im Volksmund als gutmütiger und gemütlicher Dickhäuter. Es macht damit nicht nur auf Gelassenheit, sondern auch auf Dick- oder Dünnhäutigkeit aufmerksam. Vielleicht ist es in Ihrer aktuellen Lebenslage angebracht, dickhäutig zu sein und seine Dünnhäutigkeit hinter sich zu lassen. Vielleicht aber waren Sie auch schon zu lange dickhäutig und damit vielleicht auch schon zu lange gefühlskalt, depressiv, aggressiv und unsensibel. Denn genau das kann passieren, wenn Sie sich zu lange hinter einer dicken Mauer, einem dicken Fell oder eine dicken Haut verstecken. Lassen Sie sich vom Krafttier Nashorn die Vor- und Nachteile der Einsamkeit und die Vor- und Nachteile eines Herdendaseins zeigen und entscheiden Sie dann selbst, welcher Weg im Moment der bessere für Sie ist. Als Millionen Jahre altes Tier, das fast schon seit Anbeginn der Zeit exisitert, kann man das Krafttier Nashorn auch als eine Art UrTier betrachten, das über das UrWissen und alte Weisheit verfügt. Im Wandel der Zeiten, wenn wir selbst keinen Halt mehr finden, sollten wir uns an das Nashorn wenden, das als Fels in der Brandung stets den GeZeiten trotzt und das sich nicht den Boden unter den Füßen wegziehen lässt. So ermöglicht Ihnen das Nashorn als Krafttier den Zugang zum uralten Wissen der Erde und den tiefen Zugang zu sich selbt. Das Horn des Nashorns symbolisiert seine Willenskraft, also schauen Sie genau, ob sich Ihnen ein Nashorn mit ein oder zwei Hörnern als Krafttier zeigt. Je mehr Hörner das Nashorn als Krafttier hat, desto mehr Willensstärke wird für die aktuelle Lebensphase und auch die Krafttiermedizin des Nashorns gebraucht. Obwohl das Nashorn schlecht sehen kann, so hört es dafür um ein Vielfaches besser. Deshalb macht Sie das Krafttier Nashorn auch darauf aufmerksam, sich nicht ausschließlich auf Ihren Sehsinn zu verlassen, sondern vielmehr Ihren momentan besonders gut ausgeprägten Gehörsinn zu nutzen. Im Übertragenen Sinne möchte Sie das Krafttier Nashorn dazu animieren, Ihre Augen zu schließen und mehr auf Ihre innere Stimme zu hören, damit Sie sich optisch nicht mehr von Kleinigkeiten und Nichtigkeiten ablenken lassen.

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Nashorns im Traum gilt als Symbol der Macht und Kraft. Je nach dem ob es verletzt, gesund, schüchtern oder aggressiv und aufdringlich ist, macht es entweder auf Minderwertigkeitsgefühle oder Geltungsdrang aufmerksam.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 13. Juli, 2013, 09:00 Uhr