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Falke

Lebensraum

Falken sind kleine bis mittelgroße Greifvögel, die weltweit vorzufinden sind. Man trifft sie daher nicht nur in Mitteleuropa, sondern auch in Nordamerika und Afrika (z.B. Ägypten) an. Die größte Artenvielfalt gibt es jedoch in Mittel-und Südamerika. Ihre wohl markantesten Merkmale sind der sehr gebogene Schnabel, der fast einem Haken gleicht und die großen und dunklen Augen, die durchdringend und stechend wirken. Auffallend sind jedoch auch ihre ihre sichelartigen Flügel und ihr langer Schwanz.

Mythologie

Ägypten: Der Falke gilt nicht nur als Götterbote, sondern auch als Symbol für den Himelsgott Horus, der seit jeher mit einem Falkenkopf dargestellt wird. Ebenso steht der Falke mit dem Sonnengott Re und dem Mondgott Chons in Verbindung. Isiris, die Schwester von Horus, wird auf allen Zeichnungen mit ausgebreiteten Falkenschwingen dargestellt. Das Auge des Horus, das einem Falkenauge gleicht, ist zu einem wichtigen Symbolbild geworden. Es steht für die Sonne und gleichzeitig für den Mond und soll ein mächtiges Schutzsymbol sein. Der Falke nimmt in der Rolle der ägyptischen Mythologie eine ähnliche Rolle ein, wie der Adler in der Mythologie einiger Indianerstämme Nordamerikas. Als nahezu bekanntestes Sonnensymbol und Bote des Sonnegottes selbst genießt der Falke in der ägyptischen Mythologie also ein hohes Ansehen.

Germanen: Freya, die Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit, aber auch des Glücks und des Frühlings, trägt ein Falkengewandt, damit sie blitzschnell durch die Lüfte gleiten kann. Das Falkengewandt ermöglicht Freya jedoch auch, sich in einen Falken zu verwandeln, um unerkannt in der Welt der Menschen zu bleiben.

Kelten: Auch in der keltischen Mythologie kommt dem Falken die Rolle eines Botschafters zu. So soll er ein Mittler zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt sein.

Sonstiges:In der slawischen Mythologie ist der Falke (Sokol) eine Gestalt der Sonne und des Lichtes. Er ist bekannt für seinen großen Mut, seine scharfen Augen, und seine unübertreffliche Schnelligkeit. All dies sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen Krieger, weshalb er auch als Symbol- und Leitfigur aller Krieger gilt. In der russischen Mythologie verwandeln sich einiger Märchen und alter Überlieferungen zu Folgen die meisten Helden in Falken, damit sie in der Lage sind, schwere Aufgaben schnell zu lösen.

Falken – Medizin

Wenn der Falke über Ihrem Leben kreist, dann möchte er sie dazu auffordern, Gelegenheiten beim Schopf zu packen und rasch zu handeln. Die Fähigkeit des Falken, impulsiv, schnell und klug zu handeln, wird nun auch Ihnen zu Teil. Mit seiner Hilfe erlangen Sie schnell den Überblick über eine Situation und erkennen sofort Fremdenergien. So gelingt es Ihnen, in Ihrem Revier Ordnung zu halten und Probleme durch seinen Weitblick schneller und besser zu lösen. Wie auch der Falke auf seiner Warte sitzt und das Geschehen von dort aus in aller Ruhe beobachtet, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen oder einzugreifen, so liegt auch die Krafttiermedizin des Falken darin, die nötige Geduld und Ausdauer zu entwickeln, um Dinge und Vorhaben zu vollenden. Es liegt in der Natur des Falken Geschehen schnell zu erfassen und Dinge schnell zu erlernen, doch führt diese schnelle Auffassungsgabe oftmals dazu, dass er nicht lange an einer Aufgabe und einem Ort verweilt. Er sucht Abwechslung, liebt Abenteuer und natürlich auch seine Freiheit, die ihm wichtiger als alles Andere ist. So oder ähnlich ergeht es auch den Menschen, welche den Falken als Krafttier haben. Das Geheheimnis der Falken-Medizin liegt darin, Schnelligkeit, Ausdauer und Geduld miteinander zu verbinden. Deshalb macht der Falke als Krafttier auch auf Themen wie Ungeduld, Impulsivität und Neugier aufmerksam. Im Falken als Krafttiver haben Sie nicht nur einen eleganten Begleiter gefunden, der Ihnen immer zur Seite steht, wenn’s brenzlig wird, sondern auch einen zuverlässigen Botschafter, der zwischen Ihnen und den Geistern vermittelt. Mit seiner Hilfe erlangen Sie schnell die nötige Klarheit für eine bestimmte Situation und auch die Klarheit für Ihren persönlichen spirituellen Weg.

Traumdeutung

Das Auftauchen eines Falken im Traum weist darauf hin, dass man vom Feind umzingelt wurde oder von Menschen umgeben ist, die neidisch sind. Als Traumsymbol macht der Falke auch auf die eigene Beobachtungsgabe aufmerksam und wie man diese im eigenen Leben am Besten einsetzt. Nicht immer ist sofortiges Handeln sinnvoll, nachdem man eine Sache durchschaut hat und ein anderes Mal ist es Sinnvollsten, eine Sache durch einen Überraschungsangriff sofort abrupt zu beenden. Der Falke rät Ihnen genau abzuwägen, wann es zu beobachten und wann es einzugreifen gilt und sich der Konsequenzen immer bewusst zu sein.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop ist der Habicht gemeinsam mit dem Falken und Bussard dem “Mond der knospenden Bäume” (20.03. bis 19.04.) zugeordnet.  Habicht-Menschen handeln und denken blitzschnell, wodurch sich Andere manchmal etwas überfahren und auch überfordert fühlen. Da sie Situationen und Personen sofort durchschauen, fühlen sich Betroffene in ihrer Nähe unwohl, jedoch liegt es in der Natur der Habicht-Menschen immer zu sagen was sie denken. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 28. Januar, 2013, 14:00 Uhr

Katze

Lebensraum

Die Katze ist neben Hund und Vogel das weltweit beliebteste Haustier. Erstmals gezähmt wurde ein Katze vor ca. 5000 Jahren in Ägypten. Sie erwies sich als besonders nützlich gegen ungebetende Gäste wie Ratten, Mäuse und Schlangen, weshalb die Katze als einer der ältesten natürlichen Schädlingsbekämpfer im Haushalt gilt. Aus diesem Grund hielt man Katzen damals im alten Ägypten und auch auf dem Land. Mittlerweile sind Katzen nicht nur auf dem Land anzutreffen, sondern auch in der Stadt und auch nicht mehr ausschließlich aus praktischen Gründen, sondern auch aus Tierliebe.

Mythologie

Ägypten: In Äpyten erwies sich die Katze nicht nur besonders nützlich in der Schädlingsbekämpfung, sondern galt auch als Sinnbild für Anmut und Schönheit, weshalb man sie hoch in Ehren hielt und zu einer Gottheit erklärte. Die katzenköpfigen Göttin namens Bastet ist seit jeher das Sinnbild für Schönheit und heilende Liebe und wacht über die Seelen der Toten. Aus diesem Grund zierten auch unzählige Katzen-Statuen die Eingänge von Tempeln.

Germanen: Es heißt, dass zwei Wildkatzen namens Bygul und Trjgul den Wagen von Freyja, der nordischen Göttin für Fruchtbarkeit & Liebe und der Anführerin der Walküren, durch den Götterhimmel ziehen.

Kelten: In einer walisischen Legende heißt es, dass einst eine große Wildkatze Britannien in Anngst und Schrecken versetzt haben soll, bis sie von Arthus und seinem Pflegebruder erlegt wurde.

Sonstiges: In weiteren mitteralterlichen Überlieferungen kommt die Katze leider ähnlich schlecht weg. Sie gilt entweder als Unglückbote oder Schutzgeist von schwarzen Hexen. Womöglich ist das auch der Grund weshalb die Katze in der keltischen Mythologie der Unterwelt zugeordnet ist und ihr die Fähigkeit zugesprochen wird, mit Toten und Geistern zu kommunzieren. Man betrachtete sie, ähnlich wie in Ägypten, als Wächterin über die Totenwelt.

Katzen – Medizin

Die Katze als Krafttier ist eine ausgezeichnete Seelenführerin und kann dank ihres 7. Sinnes auch Geistwesen aus der Anderswelt wahrnehmen. Mit Geschick und Eleganz passt sie sich jeder Situation an, ohne dabei untertänig zu sein. Bei allem was sie tut bleibt sie stets frei, eigenständig und selbstbewusst – und nichts Anderes will uns die Katze als Krafttier zeigen. Wo auch immer wir sind, sollten wir mit allen Sinnen wachsam durch das Leben gehen und die Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufgeben. Sie zeigt uns, wie wir auch in einer ungewohnten Umgebung zu jeder Zeit zu unserer Mitte zurückfinden und neue Kraft schöpfen können.

Wer einmal eine Katze einen Tag lang bei all ihrem Tun beobachtet hat und es ihr am Tag darauf gleich tat, wird wissen, weshalb Katzen-Medizin so wertvoll ist und Katzen in Ägypten heilig waren. Katzen sind aber auch ausgezeichnete Messgeräte, wenn es Erdstrahlen oder Wasseradern zu finden gilt. Sie bevorzugen Plätze, an denen Wasseradern, Erdstrahlen oder Currynetze zu finden sind. Sie haben die Fähigkeit negative Strahlungen und Schwingungen aufzuspüren und auch abzuleiten. Mit der Katze als Krafttier gelingt es uns, schlechte Stimmung abzufangen und nicht zu nah an uns herankommen zu lassen – ebenso hilft die Katzen-Medizin Verwünschungen, Flüche und andere negative Einflüsse an den Absender zurückzuschicken, sobald sie ausgesprochen werden. Die Katze als Krafttier ist demnach ein idealer Schutzgeist für schamanische oder magische Arbeiten.

Traumdeutung

Wenn wilde Katzen im Traum erscheinen wollen sie vor Streit mit den Nachbarn warnen. Wird man hingegen von einer Katze im Traum gebissen, deutet das auf falsche Freunde oder gefährliche Feinde hin. Taucht eine Katze in einem positiven Traumgeschehen auf, so symbolisiert sie damit eine zarte, stetig wachsende Liebe zu einem anderen Menschen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 4. Mai, 2012, 14:00 Uhr