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Strauß

Lebensraum

Strauße sind die größten Vögel der Welt und gehören zur Ordnung der Laufvögel. Diese sind zwar flugunfähig, können dafür aber schnell laufen – bis zu 60 km/h. Der bekannste Vertreter der Straußenfamilie ist wohl der Afrikanische Strauß, dessen Heimat  Savannen und Wüsten in Afrika ist. Zu den Laufvögeln die mit dem Strauß verwandt sind gehören aber auch der Emu in Australien, der Kiwi in Neuseeland, der Kasuar in Neuguinea und der Nanda in Südamerika. Insofern erstreckt sich die Verbreitung der Strauße ausschließlich auf der Südhalbkugel, da sie ein warmes und trockenes Klima bevorzugen. Die wohl bekanntesten Merkmale der Strauße sind ihr schlanker Körperbau, ihr langer Hals und die schlanken kräftigen Füße. Strauße sind hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten – als Beilage nehmen sie mitunter aber auch kleine Insekten und Würmer zu sich.

Krafttier Strauss/Emu

Mythologie

In vielen indigenen Völkern Afrikas und Australiens genießen Strauße ein hohes Ansehen und waren ein wichtiger Lieferant für Fleisch, Eier und Federn. In Ägyptischen Mythologie steht der Strauss mit Maat, Göttin der Wahrheit und der Gerechtigkeit, in Verbindung weshalb Maat auch in Frauengestalt mit einer Straußenfeder auf dem Kopf abgebildet wird. Maat hütet die irdische und kosmische Ordnung und erhält das natürliche Gleichgewicht. In der Mythologie der australischen Aborigines nimmt der Emu eine ähnlich zentrale Rolle wie die Eidechse und das Känguru ein. Einer Legende der Traumzeit zu Folge soll der Emu der Schöpfer und die ErdMutter aller Menschen sein. Alle Menschen sind sind demnach die Kinder eines großes UrEmus. Auch heute noch genießt der Emu in Australien ein hohes Ansehen, sodass er sogar gemeinsam mit dem Känguru als Schildträger auf dem Wappen Australiens abgebildet wird. Inofiziell gilt der Emu sogar als Nationalvogel Australiens.

Strauß/Emu – Medizin

Wenn der Strauß als Krafttier in Ihr Leben läuft, gilt es Schnelligkeit und Stärke zu entwickeln und die Eigenschaften des eigenen Herzens zu prüfen. Gleichermaßen schenkt Ihnen das Krafttier Strauß aber auch die Fähigkeiten Klugheit und Wachsamkeit. Sein weltlicher Vertreter ist in der Lage ungebetenen Gästen mit seinen großen und kräftigen Füßen einen starken Tritt zu verpassen, damit sie ihn in Ruhe lassen und Land gewinnen. Ebenso kann jedoch auch sein spiritueller Vertreter, das Krafttier Strauß, Ihnen dabei helfen bestimmte Menschen auf Distanz zu halten und Anderen auch deutlich die Grenzen aufzuzeigen. Insofern macht das Krafttier Strauß/Emu auch auf die Themen Wahrheit und Gerechtigkeit hin. Mit seinier Hilfe erhalten Sie einen Einblick in die irdischen und kosmischen Gesetze und können dadurch besser Urteilen. Das hilft Ihnen nicht nur enorm bei der Wahrheitsfindung, sondern auch dabei strittige Angelegenheiten fair und gerecht zu klären. Die Fähigkeit des Straußes bei Gefahr oder Angriff schnell zu laufen wird auch Ihnen zu Teil, wenn der Strauß Ihr Krafttier ist. Mit seiner Hilfe können Sie sich „schnell aus dem Staub“ machen wenn es von Nöten ist oder unerwartet und schnell zuschlagen, bevor der Angegriffene überhaupt weiß was lost ist. So ein Überraschungsangriff kann in so manchen Situationen von Vorteil sein und setzt oft das  deutlichste Zeichen. Obwohl es nur ein Mythos ist, dass der Strauß und der Emu ihren Kopf in den Sand stecken, so wollen sie als Krafttier dennoch davor warnen. Es mag angenehm erscheinen, in hitzigen Situationen den Kopf in die kühle Erde zu stecken, doch ist es keine Lösung, die Gutes verspricht. Wenn Sie einfach „dicht machen“, die Augen vor der Realität verschließen und nichts tun, wird es nur noch schlimmer. Vielleicht aber ist es auch gar nicht so schlimm wie Sie denken und es droht vielleicht auch gar keine Gefahr, nur sehen Sie das erst, wenn Sie Ihren Kopf wieder aus dem Sand herausnehmen (oder ihn gar nicht erst dort hineinstecken).

Traumdeutung

Ein Strauß oder Emu im Traum will Ihnen signalisieren, nicht die Augen nicht vor der Realität und anstehenden Problemen zu verschließen. Die Kopf-in-den-Sand-stecken Methode wird nicht so funktionieren, wie Sie sich das wünschen. Treten Sie stattdessen dem Leben mutig entgegen und gestalten Sie es realitätsnah und ohne Illusionen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 26. Juli, 2013, 09:37 Uhr

Hummel

Lebensraum

Hummeln sind tagaktive Insekten, die mit der Biene, der Wespe und der Hornisse verwandt sind und ursprünglich auf der Nordhalbkugel in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet sind. Im südlichen Afrika und in ganz Australien fehlen sie allerdings gänzlich. Die bei uns heimische und wohl auch bekannteste Art ist die Gartenhummel, die sich hauptsächlich von Nektar und Pollen ernährt. Ihr Lebensraum konzentriert sich hauptsächlich auf Felder und Wegränder mit reichlich blühenden Kräutern und Blumen und kleine blühende wilde Baumstände. Als Kulturfolger ist die Hummel mittlerweile aber auch in Gärten, auf Wiesen, in Obstgärten und in Parkanlagen zu finden. Die auffälligsten Merkmale der Hummeln sind ihre beachtliche Größe, ihr runder Körperbau, ihr Pelz und das gestreifte – ja man kann fast schon sagen „getigerte“ – Farbmuster.

Mythologie

Ihre imposante Größe und das deutlich vernehmbare Brummen beim Fliegen waren den Menschen – besonders im Mittelalter – unheimlich. Aus diesem Grund sagte man der Hummel im Volksglauben wohl auch lange Zeit nach, dass sie eine Verköperung von verstorbenen oder astral reisenden Hexen und verurteilten Straftätern seien. Unterirdisch summende Hummeln wie z.B. die Erdhummel  sollen Boten der Toten oder sogar die Totengeister selbst gewesen sein, die auf der Erde nach dem recht sehen.

Wer nicht still sitzen kann, hyperaktiv oder all zu arbeitseifrig ist, dem wird häufig nachgesagt, dass er „Hummeln im Hintern“ habe. Dieses Sprichwort hat sich bis heute gehalten und wird oft im Zusammenhang von unruhigen und nervösen Menschen verwendet, die nicht zur Ruhe kommen, zu viel Arbeiten und im Grunde vor sich selbst weglaufen.

In der keltischen Vorstellung und dem irischen Volksglauben, sollen sich Glück und Reichtum bringende Kobolde in Hummeln verwandeln können. Manche Menschen haben deshalb Hummel in ihre Geldbörsen gelegt, um Geld anzuziehen und den Geldbesitz vor dem Versiegen zu schützen. In der traditionellen Wettervorhersage bedeutetet das Fliegen von Hummeln warmes, trockenes und sonniges Wetter, wenn die Hummeln jedoch  nicht ausfliegen, kündigen sie bevorstehenden Regen an. Tatsächlich spüren Hummeln wie auch Bienen und andere Insekten am Luftdruck und der Luftfeuchtigkeit wie sich das Wetter in den nächsten Stunden entwickeln wird und planen an Hand dessen ihre Rundflüge und Ausgänge.

Hummel – Medizin

Fliegt oder brummt die Hummel als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie auf Themen wie Bewegung, neue Erkentnisse, Orientierung und Entfaltung aufmerksam. Als Ursymbol für Mutter Erde und die Natur fordert Sie das Krafttier Hummel dazu auf, sich mehr mit der inneren und der äußeren Natur auseinanderzusetzen und den Kontakt zu den Pflanzengeistern zu suchen. Hummeln sind wie auch die Biene von Grund auf fleißige Insekten, weshalb die Hummel als Krafttier auch auf Arbeit, Geschäftigkeit, Tüchtigkeit und Fleiß hinweist. Möglicherweise haben Sie zur Zeit viel zu tun oder geht es bei Ihnen zu wie im Bienenstock. Dann kommt das Krafttier Hummel zu Ihnen, um Ihnen Abstand zur Arbeit zu verschaffen und Sie auf eine kleine Auszeit aufmerksam zu machen – diese schadet (sofern sie sich im Rahmen hält) weder Ihnen, noch Ihrer Arbeit. Ähnlich wie die Bienen, helfen auch Hummeln bei der Bestäubung der Blüten, was die Hummel als Krafttier im gewissen Sinne auch zu einem Symbol für Fruchtbarkeit und Vielfalt macht. Ihre Fähigkeit fliegen zu können, trotz ihres eigentlich schweren Körpers, grenzt an ein Wunder. Denn eigentlich müsste die Hummel nach phsysikalischen Gesetzen eigentlich flugunfähig sein. So macht das Krafttier Hummel auch auf Geheimnisse und die Rätsel des Lebens, wie auch auf innere Visionen aufmerksam. Mit der Hummel als Krafttier gelingt es uns bisher scheinbar unmögliche Dinge in die Tat umzusetzen – entgegen jeglicher spirituellen und weltlichen Gesetze. Ihr kräftiger Körperbau macht aber auch auf Themen wie Kraft, innere Stärke und Ausdauer aufmerksam, die es sich anzueignen gilt, wenn die Hummel als Krafttier in Ihr Leben fliegt. Der Instinkt der Hummel und ihr gut ausgeprägter Orientierungssinn machen darauf aufmerksam, dass auch wir der inneren Stimme folgen und ihr vertrauen sollen – dann werden wir uns auch nicht mehr verIrren. So möchte das Krafttier Hummel, dass Sie sich fragen, welche Ziele Sie sich gesetzt haben, ob diese tatsächlich realistisch sind und in welchem Bereich Ihres Lebens es an Orientierung mangelt. Mit Hilfe der Hummel als Krafttier werden Sie Ihren Weg finden, auf dem richtigen Weg bleiben und innere Stärke entwickeln, so sie notwendig ist.

Traumdeutung

Eifrig herumschwirrende und brummende Hummeln im Traum, weisen auf Unkonzentriertheit und auf nicht ausgereifte Ideen hin. Möglicherweise steht der Träumende kurz davor, sich zu übernehmen, weil er sich überschätzt hat. Wenn Sie im Traum von einer Hummel belästigt werde, will diese Hummel vor übler Nachrede und Rufmord warnen. Sie sollten sich nur auf das Wesentliche konzentrieren und durch Ihre Taten überzeugen – damit die verleumderischen Aussagen über Sie unglaubwürdig und damit hinfällig werden und aus den Gedanken der Mitmenschen verschwinden.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 22. Juli, 2013, 09:55 Uhr

Nashorn

Lebensraum

Das Nashorn – auch als Rhinozeross bekannt – gehört zur Famile der Säugetiere und ist mit dem Elefant und dem Nilpferd verwandt. Darüber hinaus gehört das Nashorn zu den letzten überlebenden Megaherbivornen, die vor ca. 40 Millionen Jahre lebten. Seine Verbreitung erstreckt sich über Asien bis hin zu Afrika, wo es als Lebensraum tropische Regenwälder in Westafrika und Indien, Savannen in Südafrika und Laubwälder und Dornbuschland in Asien bevorzugt. Nashörner sind nicht nur Einzelgänger, sondern auch an und für sich sehr scheue Tiere, welche menschliche Nähe er meiden als suchen. Geraten Nashörner jedoch in Bedrängnis oder in Gefahr, dann wissen sich diese kräfitgen Tiere auch zu verteidigen. Die den Nashörnern oftmals nachgesagte Angriffslust ist nach wie vor nur ein Mythos, der keinesfalls der Wahrheit entspricht. Nashörner greifen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihre Jungen beschützen wollen. Womöglich spielt dabei auch ihr schlechter Sehsinn eine Rolle, dafür ist ihr Gehör aber umso besser. Sie greifen allerdings nicht gezielt Menschen aus Lust an der Freude an – auch wenn man ihnen das bis heute nachsagt. Sie sind je nach Art tag-oder nachtaktiv und hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten. Obwohl es viele verschiedene Nashornarten gibt, so lässt sich an Hand eines einfachen Merkmales meistens leicht feststellen, ob ein Nashorn in Afrika oder Asien heimisch ist: die Anzahl der Hörner. Denn im Gegensatz zum indischen Nashorn besitzt das afrikanische Nashorn gleich zwei Hörner – ein Großes und ein Kleines.

Mythologie

Schon vor vielen tausend Jahren zierten unzählige Malereien von Nashörnern Höhlen und Felswände, wurde ihr Abbild in Knochen oder Steine geritzt und wurden sogar Tonfiguren in Form eines Nashorn modelliert. Seit jeher findet also das Nashorn samt unzähliger Kultobjekte einen ganz besonderen Platz in den Herzen der Menschen. Legenden zu Folge soll das aus der griechischen Mythologie bekannte Einhorn eine Kreuzung zwischen einem Nashorn und einem Pferd sein. Vorstellbar wäre, dass es sich bei der Kreuzung mit dem Nashorn um ein indisches Nashorn handelt, dass im dortigen Volksglauben auch als eine Art „Einhorn“ bezeichnet wird, weil es im Gegenteil zum afrikanischen Nashorn nur ein Horn auf der Nase trägt. Möglicherweise stammt daher auch seine umgangssprachliche Bezeichnung Rhinozeross (von „Ross“, der alten Bezeichnung für ein Pferd). Schließlich lautet sein lateinischer Name auch „Rhinoceros unicornis“, wo bei „unicornis“ aus dem Lateinischen kommt und im Englischen als „Unicorn“ bekannt ist – und das bedeutet übersetzt wiederum „Einhorn“.

Nashorn – Medizin

Trabt das Nashorn als Krafttier in Ihre Lebenskreise wird es Zeit für die Krafttiermedizin des Nashorns. Als kräftig gebautes und absolut erverbundenes Tier macht das Krafttier Nashorn auf Stabilität und Erdverbundenheit aufmerksam. Wie stabil ist Ihre aktuelle Lebenslage und sind sie genug im Boden verankert, damit Sie den Stürmen Lebens standhalten können? Sofern es Ihnen an Kraft, Stabilität oder Erdverbundheit mangelt, kommt das Nashorn als Krafttier zu Ihnen um Ihnen genau diese Qualitäten mit Ihnen zu teilen. Mit seinen kurzen und stämmigen Beinen ist das Nashorn auch kein geborener Langstreckenläufer, sondern vielmehr der geborene Sprinter. Wo trifft das in Ihrem Leben zu? Das Krafttier Nashorn sagt Ihnen, dass Sie auch mit kurzen Etappen ans Ziel kommen und sich auf Ihrem Weg nicht immer völig verausgaben müssen. Machen Sie eine Pause, halten Sie inne und ruhen Sie sich aus, damit Körper und Geist sich regenerieren können. Als Einzelgänger macht das Krafttier Nashorn auch auf Themen wie das Eremitendasein und den Gemeinschaftssinn hin. So möchte Sie das Nashorn als Krafttier dazu anregen, sich Gedanken über das Verhältnis von Einzelgängertum und Herdentrieb zu machen. Sind Sie momentan eher ein Einzelgänger und etwas eigenbrötlerisch oder lieben Sie Geselligkeit und finden schnell neue Freunde?

So wie auch der Elefant und das Nilpferd, so gilt auch das Nashorn im Volksmund als gutmütiger und gemütlicher Dickhäuter. Es macht damit nicht nur auf Gelassenheit, sondern auch auf Dick- oder Dünnhäutigkeit aufmerksam. Vielleicht ist es in Ihrer aktuellen Lebenslage angebracht, dickhäutig zu sein und seine Dünnhäutigkeit hinter sich zu lassen. Vielleicht aber waren Sie auch schon zu lange dickhäutig und damit vielleicht auch schon zu lange gefühlskalt, depressiv, aggressiv und unsensibel. Denn genau das kann passieren, wenn Sie sich zu lange hinter einer dicken Mauer, einem dicken Fell oder eine dicken Haut verstecken. Lassen Sie sich vom Krafttier Nashorn die Vor- und Nachteile der Einsamkeit und die Vor- und Nachteile eines Herdendaseins zeigen und entscheiden Sie dann selbst, welcher Weg im Moment der bessere für Sie ist. Als Millionen Jahre altes Tier, das fast schon seit Anbeginn der Zeit exisitert, kann man das Krafttier Nashorn auch als eine Art UrTier betrachten, das über das UrWissen und alte Weisheit verfügt. Im Wandel der Zeiten, wenn wir selbst keinen Halt mehr finden, sollten wir uns an das Nashorn wenden, das als Fels in der Brandung stets den GeZeiten trotzt und das sich nicht den Boden unter den Füßen wegziehen lässt. So ermöglicht Ihnen das Nashorn als Krafttier den Zugang zum uralten Wissen der Erde und den tiefen Zugang zu sich selbt. Das Horn des Nashorns symbolisiert seine Willenskraft, also schauen Sie genau, ob sich Ihnen ein Nashorn mit ein oder zwei Hörnern als Krafttier zeigt. Je mehr Hörner das Nashorn als Krafttier hat, desto mehr Willensstärke wird für die aktuelle Lebensphase und auch die Krafttiermedizin des Nashorns gebraucht. Obwohl das Nashorn schlecht sehen kann, so hört es dafür um ein Vielfaches besser. Deshalb macht Sie das Krafttier Nashorn auch darauf aufmerksam, sich nicht ausschließlich auf Ihren Sehsinn zu verlassen, sondern vielmehr Ihren momentan besonders gut ausgeprägten Gehörsinn zu nutzen. Im Übertragenen Sinne möchte Sie das Krafttier Nashorn dazu animieren, Ihre Augen zu schließen und mehr auf Ihre innere Stimme zu hören, damit Sie sich optisch nicht mehr von Kleinigkeiten und Nichtigkeiten ablenken lassen.

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Nashorns im Traum gilt als Symbol der Macht und Kraft. Je nach dem ob es verletzt, gesund, schüchtern oder aggressiv und aufdringlich ist, macht es entweder auf Minderwertigkeitsgefühle oder Geltungsdrang aufmerksam.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 13. Juli, 2013, 09:00 Uhr

Hornisse

Lebensraum

Hornissen sind Insekten, die mit den Wespen sichtlich verwandt und ursprünglich auf der Nordhalbkugel beheimatet sind. Deshalb sind Hornissen auch hauptsächlich in Europa und in den gemäßigten Teilen von Asien beheimatet. Sogar im Norden von Afrika sind die Hornissen anzutreffen. Durch menschliche Hilfe bevölkern Hornissen mittlerweile auch Nordamerika –  jedoch erst seit Mitte des 19 Jahrunderts. Hinter der bei uns heimischen und wohl auch bekanntesten und am häufigsten vorkommende Hornissenart versteckt sich niemand anderes als der größte Vertreter der Faltenwespe in Mitteleuropa. Hornissen ernähren sich hauptsächlich von kleinen Insekten, wie Bienen, Wespen und Fliegen, aber auch Libellen, Heuschrecken und Spinnen stehen auf dem Speiseplan. Darüber hinaus ernähren sich Hornissen gerne von Baum- und Pflanzensäften, als auch von den Säften von Fallobst.

Krafttier Hornisse

Mythologie

In der Mythologie ist leider nichts über die Hornisse bekannt und im Volksglauben hat sich die Meinung gefestigt, dass Hornissen gefährlicher als Wespen sind, was allerdings keinesfalls der Wirklichkeit entspricht und damit ein Mythos ist. Ein Sprichwort besagt: „7 Stiche töten ein Pferd, 3 Stiche einen Menschen“, jedoch sind Hornissen deswegen nicht giftiger als die Biene oder Wespe. Hornissen sind zwar größer und wirken dadurch bedrohlicher, jedoch sind sie längst nicht so stechfreudig wie Wespen. Wie viele Tiere, so macht auch die Hornisse von ihrem Stachel nur Gebrauch, wenn sie unmittelbar bedrängt oder bedroht wird und keine Fluchtmöglichkeit hat – ebenso, wenn man sich in der Nähe ihres  Nestes befindet und wie bei der Wespe wild mit den Armen herumfuchtelt, um sie zu vertreiben. Ihr Stich schmerzt nicht deshalb mehr, weil ihr Stachel giftigere Inhaltsstoffe enthält, sondern einfach weil er größer ist und tiefer in die Haut eindringt.

Hornissen – Medizin

Fliegt oder brummt die Hornisse als Krafttier als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie in erste Linie auf tief sitzende Ängste und Vorurteile aufmerksam. So auch die Hornisse seit vielen Jahren Opfer von übler Nachrede und falschen Behauptungen über ihr Wesen ist, so scheint es Ihnen ähnlich zu gehen oder scheinen Sie über Andere zu denken. Möglicherweise haben Sie vor Etwas eine unglaublich große, aber eigentlich unbegründete Angst und das hindert Sie daran, Ihre aktuelle Lebensphase erfolgreich zu meistern. Die Hornisse kommt jetzt deshalb als Krafttier zu Ihnen, damit Sie sich mit dieser Angst und ihrem wahren Grund auseinanderzusetzen. Je länger Sie es meiden, Ihren Ängsten auf den Grund zu gehen, desto größer und hartnäckiger werden sie. Vielleicht haben Sie in Ihrem Umfeld zur Zeit auch selbst mit übler Nachrede, Beleidigung oder Vorurteilen Ihnen gegenüber zu Kämpfen, dass Sie sich nicht anders zu helfen wissen und einfach „zurückstechen“. Das Krafttier Hornisse rät Ihnen, Ihren Stachel behutsam einzusetzen und Ihre Konkurrenten, Neider oder Mitbewerber vielmehr durch eine starke Präsenz und eine imposante Erscheinung zu beeindrucken oder in die Schranken zu weisen. Weniger ist bekanntlich mehr. So wie auch die Menschen die Hornisse auf Grund ihrer äußeren Erscheinung und ihrem Auftreten mehr als die Wespe respektieren – obwohl sie nicht gefährlicher oder giftiger ist – so zeigt Ihnen das Krafttier Hornisse, wie Sie mehr Anerkennung und Respekt bekommen, indem Sie Ihren Mitmenschen gegenüber selbsbewusster und erhabener und der Welt gegenüber gelassener und zuversichtlicher entgegen treten. Nichts beeindruckt mehr als Selbstsicherheit ohne Arroganz und Stärke ohne Gewalt. Als „Naturpolizei“ macht die Hornisse als Krafttier aber auch auf das Bedürfnis aufmerksam, unrechten Dingen auf den Grund zu gehen und für die Wahrheit zu kämpfen. Wenn Sie für die Wahrheit kämpfen wollen, dann achten Sie darauf, dass Sie sich nicht verbeißen, verrennen oder der Zweck die Mittel heiligt. Die Wahrheit hat mitunter viele Gesichter – und doch nur einen Kopf. Betrachten Sie die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven – auch aus Jenen, die Sie sich nur schwer vorstellen können oder für unmöglich halten – und urteilen Sie nicht, ehe Sie sich nicht ein umfassendes Bild von einer Sache gemacht, möglichst viele Beteiligte und vor allem Ihr eigenes Herz gefragt haben. So entgehen Sie nicht nur folgenschweren Fehlern, sondern helfen auch Anderen dabei, sich langfristig von Vorurteilen oder übler Nachrede zu befreien.

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Hornisse, dann weist es auf ein überdurchschnittlich aktives Unrechtsbewusstsein hin. Möglicherweise haben Sie das Gefühl der Einzige zu sein, der Licht ins Dunkel zu bringen oder eine Sache aufklären vermag.  Vielleicht haben Sie aber auch das Bedürfnis, sich gegen äußere Angriffe schützen zu müssen und professionelle Hilfe aufzusuchen. Üble Nachrede und Beleidigungen sind meistens entweder das Ergebnis von fehlendem Wissen, übernommenen Halbwahrheiten oder eigenen Wesensarten die man nur zu gern von sich wegschieben und auf andere projizieren möchte. Glauben Sie nicht alles, was man Ihnen erzählt und hintefragen Sie möglichst viel. Wahrheitsfindung ist eine wichtige Sache, die der ganzen Umwelt zu Gute kommt.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 6. Mai, 2013, 14:00 Uhr