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Eichelhäher

Lebensraum

Der Eichelhäher ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel und daher auch mit der Krähe, dem Raben und der Amsel verwandt. Entgegen der weitläufigen Meinung ist der Eichlhäher aber kein Nesträuber. Ihr Bauch ist meist beige und weiß, ihr Rücken und ihr Gefieder sind ebenfalls hauptächlich in einem teilweise mit grau gemischten Beige gehalten. Während ihr Schwanz eher rotbraun ist, sind ihre zarten Beine eher gelbrosa. Ursprünglich ist der Eichhäher in Europa heimisch, hat sich über Asien aber auch bis in den Norden von Afrika verbreitet. Im Sommer stehen hauptsächlich Insekten (wie z.B. die Fliege), Würmer (wie z.B. der Regenwurm) und Spinnentiere (wie z.B. die Spinne) auf dem Speiseplan. Im Winter begnügt sich der Eichelhäher auch mit pflanzlicher Nahrung wie z.B. mit Nüssen (wie etwa Eicheln), Beeren und anderen Früchten. In Europa bevorzugt der Eichelhäher grundsätzlich alle Arten von lichten Wäldern, in unseren Breiten fühlt sich der Eichelhäher jedoch in Misch- und Laubwäldern am Wohlsten.

Krafttier Eichelhäher

Mythologie

Der Name des Eichelhähers leitet sich von “ Eichel“ und „Häher“ ab. Beobachtungen haben gezeigt, dass der Eichelhäher eine Vorliebe für Eicheln hat und dass er oft in den Baumwipfeln von Eichen sitzt. Von seiner Lieblingsspeise kann der Eichelhäher übriges bis zu zehn im Kehlsack transportieren, um sie woanders einfach nur zu vergraben und einen Vorrat anzulegen (wie ein Eichhörnchen). Das Wort „Häher“ stammt von „Heger“ und „Hüter“ ab und ist auf seine zweite Vorliebe das Stehlen, Sammeln und Hüten bzw. Horten des „Diebesgutes“ zurückzuführen. In manchen Regionen ist der Eichelhäher deshalb auch als „Nussgackl“ und „Marktwart“ bekannt. Der berühmte Dichter Hermann Löns bezeichnet den Eichelhäher sogar als „Wächter des Waldes“. Dieser Beiname kommt natürlich nicht von ungefär, sondern von der besonderen Eigenschaft des Eichelhähers des Imitierens von Stimmen und Rufen anderer Tiere. Dadurch schreckt er diese oft ab oder warnt deren Beute vor ihrer Ankunft. So wacht er quasi über seine Waldstück, indem er seine Feinde mit ihren eigenen Waffen schlägt und deren potenzielle Beute vor dem nahenden Unheil warnt. Gleichzeitig spiegelt sich hier die bekannte Intelligenz der Rabenvögel wieder, denn der Eichelhäher kann nicht nur den Ruf einer Eule nachahmen, sondern auch das Miauen einer Katze, den Ruf eines Habichts, Laute eines Spechts und sogar Klingeltöne.

Der Volksmund nennt ihn „Gärtner des Waldes“. Womöglich ist dies auf die Vergesslichkeit des Eichelhähers bei Anlegen von Vorratskammern zurückzuführen, denn oftmals weiß der Eichelhäher nicht mehr, wo er die einst sorgfältig gesammelten und eingegrabenen Nüsse versteckt hat. Dadurch hilft er ungemein bei der Verbreitung von Bäumen. In der Vergangenheit soll der Eichelhäher gemeinsam mit dem Eichhörnchen dadurch besonders zur Entstehung und Ausbreitung von Eichenwäldern beigetragen haben. Auch heute noch unterstützt er die Verbreitung von Eichen, Buchen und Haseln – ganz besonders in monotonen Nadelwäldern (wie z.B. den Nutzwäldern in Bayern), wo sonst nur Fichten, Tannen und Kiefern wachsen. Jäger und Förster wissen seine Tat als sog. „Hähersaat“ zu schätzen.

Laut einer christlichen Sage soll der Eichelhäher einst am ganzen Körper wunderschön blau gefärbt und gemustert gewesen sein. Weil er angeblich Jesus verraten haben soll, wurde ihm das bezaubernde Federkleid jedoch wieder genommen und als Erinnerung an dieses Vergehen und den unverzeihbaren Verrat zieren den Eichelhäher heute nur noch kleine Flecken an den Flügeln.

Wegen seiner lautstarken Äußerungen im Frühling wird der Eichelhäher im Volksmund auch „Polizist des Waldes“ genannt, weil die Lautstärke an Trillerpfeifen von Verkehrspolizisten erinnert. Ebenso ist er aber auch als „Schreiwäkster“ im Emsland, als „Magolwes“ im Siegerland und als „Nußgratsche“ im Stubaital bekannt. Sogar in seinem plattdeutschen Spitznamen „Holteekster“ spiegelt sich seine Verwandtschaft zur Elster („Heckster“, Platt = „Elster“) und seine Vorliebe zu Eicheln („Eckel“, Platt = Eichel) und Eichbäumen („Eekboom“, Platt = Eiche) wieder.

Eichelhäher- Medizin

Hüpft oder fliegt der Eichelhäher als Krafttier in Ihr Leben, dann gilt es wachsam zu bleiben und Veränderungen kritisch zu betrachten. Nicht alles was neu ist ist gut und nicht alles was alt ist ist alter Tobak. Es sind oft das alte Wissen und die Erfahrungen der Vergangenheit, die uns überhaupt eine friedliche und harmonische Gegenwart und eine bessere Zukunft ermöglichen. Als Wächter des Waldes macht das Krafttier Eichehäher aber auch auf den Zustand des eigenen Waldes hin. Wie sieht es in Ihrem Wald aus? Ist es ein dunkler Wald mit fast ausschließlich Nadelbäumen oder lassen ein paar Laubbäume Licht ins Dunkel? Gibt es viel Gestrüpp, Dornen und Brennesseln oder zieren Lupinen, Taubnesseln und Bärlauch den Waldboden? Gibt es begehbare Wege oder sind es vielmehr verschlungene Pfade, durch die man sich durchkämpfen muss? Fragen und bitten Sie den Eichelhäher als Krafttier Ihnen zu zeigen, wie es in Ihnen selbst aussieht und wie Sie Ihren inneren Wald pflegen können.

Als Wächter des Waldes wacht das Krafttier Eichelhäher nämlich auch über den Wald Ihrer inneren Welt. Wollen Sie diesen Wald betreten, müssen Sie am Eichelhäher vorbei und ihn um Erlaubnis bitten, den Wad zu betreten. So wie der Eichelhäher gerne am Boden seine Nahrung versteckt, so gerne sitzt er auch in den Baumwipfel, um von dort oben das Geschehen zu beobachten. So steht das Krafttier Eichelhäher auch für die Verbindung von Himmel und Erde, Geist und Körper, Spiritueller Welt und Alltäglicher Wirklichkeit. Es geht darum Beide Dinge miteinander zu vereinen, Gedanken zu materalisieren und flexibel wie die Erde zu bleiben, die sich von Wasser und Wind an andere Orte tragen lässt. Sein lautstarkes Gekrächzte weist darauf hin, dass sie ein lauten Lebensstil verfolgen und gerne Krach und Rabatz machen – oftmals auch zum Nachsehen Ihrer Familie, Freunde, Bekannte oder Kollegen. Versuchen Sie nicht immer gleich einen Aufstand zu machen, denn die meisten  bedeutsamen Dinge werden im Stillen getan.

Die erstaunliche Fähigkeit des Eichelhähers, Stimen und Rufe nachzuahmen ermahnt auch Sie dazu, nicht alles nachzuplappern, was andere so von sich geben. Gleichzeitig warnt das Krafttier Eichelhäher vor Nachahmung und der Gefahr, dass Sie nicht achtsam genug mit sich selbst umgehen. So macht der Eichelhäher als Krafttier nicht nur auf Innenschau, sondern auch auf Leichtsinnigkeit, Wachsamkeit und Schutz aufmerksam. Ebenso ermuntern Sie das Krafttier Eichelhäher sie dazu, sich auch in der alltäglichen Wirklichkeit in den Wald zu begeben und Kontakt zu den Waldgeistern aufzunehmen – seien es Baumgeiste, Trolle, Wichtel oder Zwerge. Wenn Sie auf der Suche nach Ihren Wurzeln sind, begeben Sie sich in den Wald, um letzten Endes in sich selbst die Stabilität und Kraft zu finden, die Sie im Außen suchen.

Durch seine besondere Verbindung zur Eiche möchte Sie der Eichelhäher als Krafttier aber auch auf die schamanischen & spirituellen Qualitäten der Eiche aufmerksam machen. Möglicherweise ist die Eiche zur Zeit Ihr Kraftbaum. So wie auch der Eichelhäher einen Vorrat für den Winter anlegt, so möchte Sie auch das Krafttier Eichelhäher daran erinnern, immer gut vorbereitet zu sein und sich einen Vorrat an Kraft, Nerven oder finanziellen Mitteln für die Zukunft zurückzulegen, weil sie diese brauchen werden. Gleichzeitig weist er damit symbolisch auf das alte Wissen hin, das von unseren Vorfahren einst angelegt wurde und von uns nur wiedergefunden und freigelegt werden muss – wie die einst im Herbst vergrabenen Eicheln für den Winter. Seine positve Eigenschaft zur Verbreitung des Waldes beizutragen, erinnert an die geistige Entwicklung. So wie der Eichelhäher die Eicheln in seiner Kehle sammelt, gilt es für uns Wissen und Weisheit anzusammeln und zu hüten. Wenn der Eichelhäher die Eichel in die Erde legt, weist uns dieser Akt darauf hin, dass wir das Weisheit und Wissen nicht ewig behalten können und es teilen müssen. Wir müssen beides behutsam wie Samen in die Erde legen, damit neue Entwicklungen ihren Lauf nehmen und andere das Wissen und die Weisheit finden können. Gleichwohl steht dieses einpflanzen und Hüten des Samens auch für unseren eigenen Reifeprozess, bei dem unser Geist und unser Potenzial wachsen. Der Wächter des Waldes ist auch Ihr Wächter, wenn er Ihnen als Krafttier erscheint und er wird sein Wissen und seine Weisheit mit Ihnen teilen, wenn Sie diese anschließend auch wieder mit Jemandem teilen.

Traumdeutung

Als Traumsymbol warnt der Eichelhäher vor Nachahmung und das Leben nur durch Betrug und List zu meistern. Auf Dauer ist das keine Lösung, die glücklich macht. Ein fliegender und sich auf einem Baum niederlassender Eichelhäher weist auf die Überwindung großer Hindernisse und Schwierigkeiten hin, die zwar eine große Anstrengung erfordern, aber mit Erfolg und Bravur gemeistert werden können. Mehrere Eichelhäher im Traum kündigen Besuch von Freunden oder der Familie an, die eventuell interessanten Klatsch zu berichten haben. Ein toter Eichelhäher im Traumgeschehen warnt for häuslichem Streit, zwist und teils heftigen und lautstarken Auseinandersetzungen – so wie auch der Eichelhäher im Frühling ordentlich Rabatz macht

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 3. Januar, 2014, 08:55 Uhr

Steinbock

Lebensraum

Der Steinbock (ein weiblicher Steinbock wird Steingeiß genannt) ist eine Ziegenart, die in Europa und (Klein-)Asien beheimatet ist. Als Lebensraum bevorzugt der Steinbock hauptsächlich felsige Regionen, hohe Gebirge und Wälder kurz vor der Baum- und Eisgrenze. In unseren Breiten ist der Steinbock im gesamten Alpenraum und sogar auch in Teilen des Balkans und der Karpaten anzutreffen. Die meisten Steinböcke Europas jedoch bewohnen die Alpen in der Schweiz und Italien.Sein wohl bekanntestes und eindeutigstes Merkmal sind seine Hornlänge, die bis zu 1m betragen kann, und die nur leicht gebogene, fast schon sichelartige und von einem einzigartigen Muster geprägte Hornform – wobei anzumerken ist, dass die Hörner der Steingeiße oftmals nur kurz und wenig gebogen sind.

Krafttier Steinbock

Mythologie

Im traditionellen Volksglauben der Bervölker gilt die sichelförmige Hornform des Steinbocks als magisches Schutzsymbol, welches vor Dämonen und dem Tod schützen soll. Wem ein Steinbock beim Wandern in den Bergen oder beim Aufstieg auf einen solchen erscheint, dessen Vorhaben steht unter einem guten Stern, da er fortan den Steinbock als Schutzgeist zur Seite hat. Dieser soll den Menschen, denen er begegnet laut Volksglauben vor Unfällen schützen und ihn wieder sicher zurück ins Tal führen. Ebenfalls zu schätzen, wusste man die imposanten und starken Hörner, welche dem Steinbock eine außergeöhnliche Lebenskraft verleihen und ein langes Leben schenken sollten. Gleichwohl sah man in den langen Hörnern der Steinbocke ein Symbol für Virilität und Fruchtbarkeit. In der Volksmedizin werden deshalb auch heute noch verschiedene Körperteile – darunter auch das Gehörn – als traditionelles Heilmitteln gegen verschiedene Gebrechen geschätzt. Bis heute gibt es sog. „Steinbockapotheken“, die solche oder ähnliche Heilmittel vertreiben.

Im Volksglauben hat sich durch Beobachtungen zugetragen, dass der Steinbock ein Meister schwieriger Entscheidungen ist, die unter harten Umständen schnell und sicher getroffen werden müssen, um Leben zu retten – sei es das eigene oder das Leben anderer. So gilt der Steinbock als erfahrener Alpenbewohner, der hoch hinaus kann, aber auch weiß, wann es Zeit ist aus den luftigen Höhen herabzusteigen, um nicht tief zu fallen (was seinen Tod bedeuten könnte) oder zu verhungern (beispielsweise in den Wintermonaten). Weiterhin gilt der Steinbock als Wetterprophet, an dessen Verhalten man herannahenes Wetter oder Unwetter erkennen können soll.

Griechenland:

Wie auch die Ziege und die Gemse, so ist auch der Steinbock eng mit dem Gott Pan verbunden, der gerne die Gestalt von Horn- und Hufträgern wie diversen Böcken annahm. Laut einer Sage soll Pan der Götterwelt geholfen haben gegen die Titanengöttin Rhea und das Meeresungeheuer Typhon zu kämpfen. Am Ende soll er sogar Zeus, den Göttervater selbst, gerettet und geheilt haben, woraufhin ihn dieser zum Dank  als Sternbild im Himmel verewigte. Seitdem ist der Steinbock am Himmelszelt zu sehen und dem Abendländischen Horoskop als Tierkreiszeichen bekannt. In Horoskop ist der Steinbock den Monaten Dezember und Januar, als auch dem Element Erde zugeordnet. Auf Grund seiner inneren Stärke und Gelassenheit gilt er als Sinnbild für Beharrlichkeit und Stabilität.

Steinbock – Medizin

Springt der Steinbock in Ihr Leben, dann fordert er Sie auf, sich Ihrer Umgebung mehr bewusst zu werden und den vor Ihnen liegenden steinigen und steilen Weg als Herausforderung zu betrachten. Es mag auf den ersten Blick unmöglich erscheinen sich in der Gebirgswelt zurechtzufinden, geschweige denn einen begehbaren Weg zu finden, aber so ist das nunmal in luftigen Höhen und wenn man Gott und dem Himmel nahe sein möchte. Wer hoch hinaus will, muss auch mit den extremen Bedingungen an der Bergspitze zurechtkommen. So zeigt Ihnen das Krafttier Steinbock, womit Sie rechnen müssen, wenn Sie hoch hinaus wollen, aber auch wie Sie sicher wieder zurück ins Tal finden, wenn Sie sich verschätzt haben und lieber wieder den sichereren Weg gehen wollen – auch wenn dieser mehr Zeit erfordert. In unserem Leben werden wir ständig mit Herausforderungen und Entscheidungen konfrontiert, die wir meistern müssen. Mal führt uns eine Entscheidung sicher durch die Berge, die sich neben uns auftürmen, ein anderes Mal führt uns eine Entscheidung mit großer Kraftanstrengung hoch hinaus, damit wir von oben einen Überblick erhalten. Beides wechselt sich  regelmäßig ab. Der Steinbock als Krafttier hilft uns in Ruhe und Gelassenheit jede noch so notwendige, wichtige Entscheidung zu treffen und selbst unter Zeitdruck richtig und souverän zu handeln.

Besteigen Sie mit dem Steinbock als Krafttier ruhig den Fels der Entscheidung und den Berg der Schwierigkeiten, damit Sie über sich selbst hinauswachsen können. Folgen Sie dem Steinbock in die luftigen Höhen, erklimmen und bezwingen Sie den Berg, der vor Ihnen liegt und finden Sie Ihren eigenen Weg nach oben. Haben Sie das geschafft, werden Sie mit einem Blick in eine andere Welt belohnt und eine andere Sicht der Dinge erfahren. Das was Ihnen einst wichtig war, ist nun nichtig und klein, während das, was Sie für Unmöglich hielten, nun genau unter Ihren Füßen liegt – weil Sie es gewagt haben, die Herausforderungen als Chancen zu betrachten.

Getreut dem Sprichwort: „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“

Folgen Sie dem Steinbock aber auch hinab, wenn die Zeit dafür gekommen ist, denn man kann nicht immer oben sein. Wer sich selbst etwas Gutes tun möchte, muss hin und wieder auch mal absteigen. Das Krafttier Steinbock sagt Ihnen wann und zeigt Ihnen wie – vertrauen Sie ihm.

Traumdeutung

Wenn ein Steinbock oder eine Steingeiß durch Ihre Träume springt, so deutet dies auf den Wunsch nach Erfolg hin. Sie haben ein hohes Ziel im Auge, wollen hoch hinaus oder sich selbst einfach beweisen, dass Sie den Berg bezwingen können – welcher auch immer das sein mag. Gleichermaßen weist ein Steinbock im Traum auf Ehrgeiz und einen hohen Gerechtigkeitssin hin – möglicherweise stehen Sie momentan auf dem Fels der Entscheidung und wollen edel und gerecht sein. Bedenken Sie, dass Sie es nicht immer allen recht machen können und das Gerechtigkeit im Auge des Betrachters liegt. Ein verletzter Steinbock im Traum macht auf den Verlust der Ehre oder der Lebenskraft aufmerksam. Sehen Sie hingegen einen vitalen Steinbock, der selbstsicher und kraftvoll durch das Gelände springt, deutet das darauf hin, dass Sie momentan vor Lebenskraft nur so strotzen und Sie nicht übermütig werden sollten.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 5. November, 2013, 11:03 Uhr

Tausendfüßler

Lebensraum

Tausendfüßler sind kleine längliche Insekten mit bis zu 750 Beinen, die mit der Spinne, dem Skorpion und dem Schmetterling verwandt sind und mit Ausnahme der Arktis und Antarktis in vielen Teilen der Welt beheimatet sind – von Asien und Europa, bis hin zu Nordamerika und Südamerika, sogar in Afrika und Australien. Tausendfüßler gibt es in allen Größen und Variationen, wobei man festhalten kann, dass die größeren Tausendfüßler eher auf der Südhalbkugel vorkommen und die kleineren Tausenfüßler eher die Nordhalbkugel bevölkern. Tausendfüßler ernähren sich nicht nur von Pilzen,  Flechten und anderem pflanzlichem Material, sondern mitunter auch von tierischen und pflanzlichen Überresten. In unserem Breiten trifft man den Tausenfüßler am ehesten unter dem Laub in Wäldern, unter Steinen am Wegesrand oder in dicht bewachsen Feldern.

Mythologie

In Ägypten wurde der Gott Sepa als Tausendfüßler dargstellt und als Helfer gegen bösartige Tiere verehrt. Auf Grund der Bevorzugung dunkler und feuchter Orte des Tausendfüßlers wurde auch der ägyptischen Gottheit Sepa eine Verbindung zur Totenwelt und zum Totengott Osiris nachgesagt.

Im Zeichentrickfilm “Biene Maja” hat der griesgrämige Tausendfüßler Hieronimus vor lauter Meckern und Zweifen keine Zeit mehr das Leben zu genießen. Erst nach der Begegnung mit der „Biene Maja“ erkennt er, wie schön das Leben ist und dass man sich Zeit für die schönen Dinge des  Lebens nehmen sollte.

Tausenfüßler – Medizin

Krabbelt der Tausendfüßler als Krafttier in Ihr Leben, gilt es Fähigkeiten wie Koordination, Konzentration, Balance und Gelassenheit zu entwickeln. Auch wennn der Tausenfüßler keine Tausend Füße hat, so bringt er dennoch alle Füße miteinander in Einklang, indem er mit System ein Fuß vor den Anderen setzt. So macht Sie das Krafttier Tausendfüßler darauf aufmerksam, den zweiten Schritt nicht vor dem Ersten zu gehen und nicht alles auf einmal zu wollen. Lassen Sie sich Zeit beim Erreichen Ihrer Ziele und erarbeiteten Sie ein System, damit Sie nicht ins Stolpern geraten und von Vorne beginnen müssen. Denn so wie auch der Tausenfüßler niemals ins Stolpern gerät, können auch Sie von seinem spirituellen Vertreter, dem Krafttier Tausenfüßler, lernen, mit kleinen Schritten, aber dafür beständig und sicher voran und am Ziel anzukommen. Gleichermaßen macht das Krafttier Tausendfüßler aber auch auf Stabilität und Sicherheit aufmerksam, da er mehrere Füße hat, die im Halt und Kontakt zur Erde ermöglichen. So sagt Ihnen der Tausendfüßler als Krafttier ebenso, dass Sie sich in Ihrem Leben um mehr Erdkontakt und Stabilität bemühen müssen, wenn Sie Ihre Ziele erreichen wollen. Die vielen Füße des Tausendfüßlers helfen Ihnen jedoch auch große Hindernisse zu überwinden und schein unlösbare Schwierigkeiten zu meistern. So wie auch der Tausenfüßler in nahezu jedem Gelände problemlos krabbeln und laufen kann und sogar senkrecht krabbeln kann, zeigt Ihnen sein spiritueller Vertreter, das Krafttier Tausendfüßler, wie Sie Hindernisse einfach überwinden können.

Andererseits warnt das Krafttier Tausendfüßler auch vor impulsiven und unüberdachten Handlungen. Möglicherweise haben Sie zur Zeit die Eigenart „Wände hochzugehen“, weshalb Sie der Tausenfüßler als Krafttier wieder auf die Erde und den Boden der Tatsachen zurückholt. Doch der Tausendfüßler als Krafttier führt Sie auch zu verborgenem Wissen und Ihren innersten Träumen, die tief in Ihrem Unterbewusstsein lagern und nie das Tageslicht sahen. Schließlich ist der Tausendfüßler auch ein Meister der Tarnung und kann schnell in den kleinsten Spalten und unter kleinsten Steinen verschwinden, wenn es von Nöten ist. Als Insekt macht er auf Verletzbarkeit, aber auch auf Sensitivät aufmerksam. Mit seinen Füßen und Fühlern kann er seine Umgebung viel besser warhnehmen, als wir es können. So hilft Ihnen die Sensitivität des Tausendfüßlers als Krafttier, mehr auf die Signale zu vertrauen, die Ihre Antennen empfangen. Tausendfüßler können sich aber auch gut zur Wehr setzen, wenn es darauf ankommt. Entdecken sie Fressfeinde oder Konkurrenten können Tausendfüßler im wahrsten Sinne des Worte „gifitig“ werden. Manche Tausensfüßler benutzen dann ihre Giftklauen, andere Tausendfüßler wiederum sondern gifitge oder ätzende Sekrete ab. Diese Eigenschaft des Tausendfüßlers zeigt Ihnen, dass Sie sich auch mal trauen sollten, Grenzen zu setzen, andere auf diese Grenzen aufmerksam zu machen und Anderen Gegenüber achtsam, wachsam und respektvoll entgegen zu treten – mit Worten, wie auch mit Taten. Manchmal bewirken Worte mehr als Taten – ein anderes Mal umgekehrt. Finden Sie heraus, wann welche Variation in welchen Bereichen Ihres Lebens am Besten passt – das Krafttier Tausendfüßler wird Ihnen mit Freude dabei helfen, wenn Sie es darum bitten.

Traumdeutung

Krabbelt ein Tausendfüßler durch Ihre Träume dann will er auf unehrliche Gefühle  und Gedanken aufmerksam machen. Möglicherweisen überlegen Sie gerade, wie Sie Jemanden Schaden zufügen oder ihn verletzen können, um sich zu rächen. Ebenso symbolisiert ein Tausendfüßler im Traum auch tausende von Ängsten, die sich zwischen Ihnen und dem anvisierten Ziel stellen oder Realität werden könnten. So ermahnt auch der Tausendfüßler im Traum, Ihren Weg ruhig, gelassen und konzentriert zu gehen, um nicht zu stolpen. Eine chinesische Weisheit bringt es auf den Punkt: „Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 28. Juli, 2013, 09:55 Uhr

Elefant

Lebensraum

Der Elefant gehört zur Famile der Säugetiere und ist das größte und schwerste Landtier überhaupt, das schon bei der Geburt um die 100kg auf die Waage bringt. Seine Verbreitung erstreckt sich über Asien bis zu Afrika, wo er als Lebensraum Regenwälder in Westafrika und Indien, Savannen in Südafrika und Laubwälder und Dornbuschland in Asien bevorzugt.

Mythologie

Elefanten sind starke und respekteinflößende Tiere, die sehr alt werden können. Schon allein deshalb gelten sie vielerorts als Symbol für ein vitales und langes Leben. Auf Grund seiner beeindruckenden Größe sind Elefanten in ihren Heimatländern jedoch auch teilweise zu Statussymbolen geworden. Ähnlich wie die Schildkröte in Nordamerika, so gilt auch der Elefant in vielen asiatischen Kulturen als Weltenträger, der die Welt auf seinem Rücken trägt. Im Buddhismus gilt der Elefant sogar als heilig, weil die Geburt Buddhas seiner Mutter im Traum von einem weißen Elefanten vorhergesagt wurde. Doch auch im Hinduismus nimmt der Elefant eine zenrale Rolle ein, was man daran erkennt, dass der Gott der Weisheit und Wissenschaft namens Ganesha mit einem Elefantekopf dargestellt – was seine Gelehrtheit betonen soll. In vielen Legenden erscheint Ganesha in der Gestalt eines Elefanten, um Menschen vor Gefahren zu retten oder zu warnen.

Elfanten – Medizin

Erscheint der Elefant in Ihrem Leben, so lädt er Sie in das Königreich der sanften Riesen ein und möchte Ihnen zeigen, dass große Menschen und Tiere oftmals nicht die gefährlichsten Wesen, sondern die liebevollsten Wesen sind, die – symbolisch gesehen – ein überaus großes Herz besitzen und mehr Gefühle haben, als manch Andere überhaupt zeigen können. Der Elefant als Krafttier weist auf Mitgefühl, Feingefühl und Geduld hin, die es entweder zu wecken oder in der momentanen Lebensphase zu wahren gilt. Nicht nur in Wirklichkeit, sondern auch in der nichtalltäglichen, spirituellen Wirklichkeit ist der Elefant als Krafttier ein gutmütiger Begleiter, den besonders seine Hilfbereitschaft und sein exzellentes Gedächtnis auszeichnen. Insofern macht das Krafttier Elefant auch auf Themen wie Gedächtnis, Erinnerung, Weisheit und Wissen aufmerksam. Mit seiner Hilfe gelingt es Ihnen leichter Wissen aufzunehmen, Weisheit zu verstehen und sich an Vergangenes zu erinnern. Die Krafttiermedizin des Elefanten beinhaltet jedoch nicht nur Klugheit, Macht und Stärke, sondern auch Verantwortung. Große Macht bringt bekanntliche große Verantwortung mit sich, weshalb Sie vom Krafttier Elefant das Führen lernen können – während Sie gleichzeitig ein natürlicher Teil der Gemeinschaft sind, von der Sie respektiert werden. Der Elefant kann jedoch auch sehr nachtragend sein, weil er Nichts vergisst, was ihm angetan wurde. Normalerweise sind der Elefant als auch das Krafttier Elefant friedliebende Wesen, die kämpferische Auseinandersetzungen im Grunde verabscheuen, doch sollte es nötig sein, ist der Elefant durchaus in der Lage sich mit aller Macht zu verteidigen. Wer auch immer sich dann in seinen Weg stellt, dessen Tage sind mit Sicherheit gezählt, weil ihn die geballte Kraft des Elefanten vernichten wird.

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Elefanten im Traum ist ein gutes Zeichen, das Glück, Wohlstand und Stabilität verheißt. Ein Elefant im Traum macht aber auch auf Themen wie Macht und Familie aufmerksam. Wenn Sie in einer Führungsposition sind, sollten Sie Ihren Führungsstil überdenken und wenn Sie eine Familie haben, sollten Sie sich mehr Zeit für sie nehmen, ohne, dass Sie sich selbst dabei aufgeben müssen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 30. März, 2013, 14:00 Uhr