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Widder

Lebensraum

Der Widder ist eine Art Wildschaf und gehört deshalb zur Familie der Schafe. Unter der Bezeichung „Widder“ versteht man für gewöhnlich Mufflons und Kreishornschafe, welche beide gedrehte, korkenzieherartige Hörner – das Markenzeichens der Widders – besitzen. Genau genommen ist „Widder“ also keine Tierart, sondern ein Begriff aus dem Volksmund, welche für Schafe mit gedrehten Hörnern verwendet wird. Darüber hinaus bezeichnet „Widder“ auch nur ein männliches Tier der Mufflons oder Kreishornschafe. Das weibliche Tier wird „Mutterschaf“ genannt. So ist der „Widder“ im Prinzip  vielmehr ein Symbolbild, das aus der abendländischen Astrologie abgeleitet wurde und sich an den besagten Tierarten anlehnt. Der Lebensraum der Mufflons lag ursprünglich in in Europa, während der Lebensraum der Kreishornschafe sich im Wesentlichen auf Asien konzentrierte. Durch Domestizierung und Nutztierhaltung sind die beiden Arten mittlerweile nahezu weltweit anzutreffen. Die meisten Mufflons, die auch Widder genannten werden, leben in Mischwäldern und teilweise felsigen Regionen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern und Blättern, fressen mitunter aber auch Samen und Beeren.

Mythologie

Im traditionellen Volksglauben gilt die korkenzieherartige Hornform des Widders als Sinnbild für Willenskraft und Durchsetzungsvermögen. In Ägypten kennt man die Götter Chnum und Amun als widderkopfartige Gottheiten. Chnum, Fruchtbarkeitsgott und Gatte der Heket, galt lange Zeit als Schöpfergott im alten Reich, etwas später (etwa um das 16. Jhd.) wurde dann Amun, der Wind- und Fruchtbarkeitsgott, zum Hauptgott der Ägypter. Seine Name bedeutet „der Verborgene“ und lehnt sich an sein bevorzugtes Element, den Wind an. Es heißt daher auch, dass Amun und Amaunet gemeinsam ihre Götter mit ihrem Schatten schützen. Schon bei den alten Ägypten war die Verbindung des widderkopfartigen Gottes Amun zu Sonne deutlich, denn Amun-Re gilt dieser seit jeher als Orakel- und Sonnengott. Amun-Re vereint in sich die Götter Re, Min und Amun und gilt damit auch als Sonnen-, Wind- und Fruchtbarkeitsgott. Als Herrscher des Lebens wurde der falkenkopfartige Gott im alten Ägypten deshalb auch als „König der Götter“ bezeichnet und sogar als Verkörperung der Sonne betrachtet. Ihm zu Ehren säumten daher auch liegende Widdersphingen auf Podesten die Wege oder Eingänge zu seinem Tempel.

Auch in Griechenland wurde der Widder hoch in Ehren gehalten. Dort und auch hierzulande gilt der Widder als Sternenbild und Tierkreiszeichen des abendländischen Horoskopes. Seine Existenz geht der Mythologie zu Folge auf die Vorgeschichte der Sage von Jason und dem goldenen Flies zurück. So bestimmte König Athamas eines Tages seinen Sohn Phrixos zu seinem Nachfolger. Der Stiefmutter Ino gefiel das gar nicht, denn lieber hätte sie ihren eigenen Sohn als Thronfolger gesehen. Und so versuchte sie aus Neid und Eifersucht heraus mit allen Mitteln die Inthronisierung von Phrixos zu verhindern. So sorgte sie z.B. für Missernten, indem sie die Saat verderben ließ. Sie erpresste schließlich König Athamas, dass eine Hungersnot nur abgewandt werden könne, wenn dieser seinen Sohn Phrixos opfern würde. Gerade als der verzweifelte König seinen Sohn auf dem Altar opfern wollte erschien am Himmel ein Widder mit goldenem Fell. Als dieser auf Phrixos zugerannt kam, nutzte dieser die Gelegenheit und sprang mit seiner Schwester sofort auf den Widder und flog mit ihm davon. Seine Schwester verlor auf der Reise leider den Halt und stürzte ins Meer, Phrixos aber war gerettet. Als der Widder Phrixos in Sicherheit gebracht hatte, bat ihn der Widder, ihn an seiner Statt zu opfern, was Phrixos dann auch tat. Zum Dank dafür wurde der Widder als Sternenbild in den Himmel versetzt und wird sein goldenes Fell – das auch als das goldene Flies bekannt ist – seit jeher an einem Heiligen Ort vom Kriegsgott Ares aufbewahrt und von einem Drachen bewacht. Seitdem stehen Widder und Drache deshalb auch für Schutz, Kampf und Siegeswillen und sind beide dem Element Feuer zugeordnet. Es verwundert daher nicht, dass der Widder auch mit dem römischen Kriegsgott Mars verbunden ist.

Im Horoskop ist der Widder den Monaten März und April, als auch dem Element Feuer zugeordnet. Auf Grund seines starken Willens und Durchsetzungsvermögens gilt er als Sinnbild für Kampf, Erfolg und Sieg.

Im Hinduismus reitet der Feuergott und Götterbote Agni auf einem Widder durch die Welten, um Gebete und Opferbitten den entsprechenden Gottheiten zu überbringen und die Menschen durch sein reinigendes Feuer von Kummer, Sorgen, schlechtem Karma und Lastern zu befreien. In der afrikanischen Mythologie gibt es einen widderartigen Gewitter- und Himmelsgott names So Xerviso, der mit dem Donner Zwiesprache hält. Man sagt, dass er stets mit eine Donnersteinaxt bewaffnet sei.

Sogar im Alten Testament ist die Rede von einem Widder. Als Abraham auf Gottes Bitte hin seinen erstgeborenen Sohn Isaak opfern soll, um seine Loyalität unter Beweis zu stellen, schreitet Gott im allerletzten Moment ein und schickt Abraham einen Widder, den er anstelle seines Sohnes opfern soll. So gilt der Widder seit langem in vielen Kulturen als beliebtes Opfertier, das sich zum Wohl der Gemeinschaft in den Dienst des Höchsten stellt.

Widder – Medizin

Springt der Widder in Ihr Leben, dann kündigt er eine Wende an und begünstigt Neuanfänge. Es kann gut sein, dass sich die Dinge nun sprunghaft verändern und neues Leben in tot geglaubte Idee, Wünsche, Vorstellungen und Pläne einkehrt. So wie auch der Widder dem Frühling zugeordnet ist, kann nun auch in Ihnen neues Leben erwachen. Seien Sie spontan und öffnen Sie sich der abwechslungsreichen und lebhaften Krafttiermedizin des Widders. Mit dem Widder als Krafttier gelingt es Ihnen jetzt große Hindernisse zu überwinden oder aus dem Weg zu räumen und sich mutig neuen Herausforderungen zu stellen. Wenn Sie Ihre aktuelle Lebensphase meistern oder zum Positiven wenden wollen, müssen Sie jetzt aktiv werden und Durchsetzungsvermögen beweisen. Seien Sie allerdings vorsichtig, bei wem oder was Sie mit dem Kopf durch die Wand wollen, denn Sie können damit auch geliebten oder befreundeten Menschen vor den Kopf stoßen. Seien Sie mutig und wagen Sie den Sprung ins Ungewisse, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Das Krafttier Widder hilft Ihnen daher auch, wieder Ihre Kraft und Ihren Mut zu finden, damit Sie Selbstinitiative ergreifen können, anstatt die Dinge über sich ergehen zu lassen – denn das liegt absolut nicht in der Natur des Widders.

Ist der Widder als Krafttier, dann werden Ihnen damit auch Neugierde, Kampfgeist und ein scharfer Verstand zu Teil. Mit dem Widder als Krafttier entdecken Sie neues, unbekanntes Terain und haben auch den Mut unkonventionelle Wege im Denken und Handeln zu beschreiten. Doch teilen Sie sich Ihre Kräfte gut ein, damit Sie auf Ihrem Weg zu Ziel nicht ausbrennnen. Das Krafttier Widder hilft Ihnen Entbehrungen, Fehlschläge und Widerstände nicht all zu sehr zu Herzen zu nehmen und nicht gleich aufzugeben. So schenkt Ihnen der Widder als Krafttier Optimisus, Lebenskraft und Durchhaltevermögen, damit Sie all ihre Ziele erreichen und Ihre Grenzen abstecken und verteidigen können. Der Widder sagt Ihnen: Träumen Sie nicht länger Ihr Leben, sondern leben Sie Ihre Träume!

Gleichwohl prüft der Widder Ihre Opferbereitschaft. Was sind Sie bereit für Ihr Ziel oder Ihren Wunsch zu opfern? Das Leben ist ein ewiges Geben und Nehmen und für jeden Tod gibt es ein Leben. Achten Sie jedoch auch darauf, dass Sie sich nicht ständig zum Opfer machen, indem Sie sich für alles verantwortlich machen (lassen). Denn die Krafttiermedizin des Widders kann sich ins Gegenteil verkehren und damit zur Opferhaltung, zu Sturheit und Egoismus, als auch zu Impulsivität und Unberechenbarkeit führen. Fühlen Sie die Kraft und den Tatendrang, aber bedenken Sie stets, dass aus großer Kraft auch eine ebenso große Verantwortung wächst.

Traumdeutung

Wenn ein Widder durch Ihre Träume springt, will er Sie auffordern endlich aktiv zu werden und Ihr Leben in die Hand zu nehmen. Gleichwohl kann das Auftauchens eines Widders im Traum auch daraufh hinweisen, dass Jemand in unserem unmittelbaren Umfeld unsere Aufmerksamkeit, Zuneigung oder Liebe mit Gewalt erzwingen und uns von ihm abhängig machen will. Bleiben Sie wachsam und packen Sie den Widder mit Mut und Verstand bei den Hörnern, um ihre Grenzen abzustecken und Anderen aufzuzeigen. Ein Widder im Traum kann aber auch auf innere Konflikte und Gefühlsblockaden beim Träumenden hinweisen. Möglicherweise tragen Sie eine große Wut und Zorn auf Jemanden oder etwas in sich und würden nur all zu gerne mit dem Kopf durch die Wand Amok laufen. Hier ist Vorsicht geboten, damit Se nicht in der Wand stecken bleiben oder sich in etwas verrennen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 31. März, 2014, 12:15 Uhr

Känguru

Lebensraum

Kängurus sind wie auch der Koala Beuteltiere und gehören zur Famile der Säugetiere. Ihre Lebensraum konzentriert sich auf den Kontinent Australien, erstreckt sich aber auch über die australischen Inseln Tasmanien und Neuguinea. Es gibt viele verschiedene Arten, große und kleine, doch alle teilen die bekannten Merkmale eines Kängurus: Die langen kräftige Hinterbeine zum Springen, einen langen Schwanz zum Stützen oder Balancieren und die Weibchen den typischen Beutel am Bauch, in welchem Sie ihre Jungen mit sich herumtragen und aufziehen. Kängurus sind sowohl nacht- als auch tagaktiv und hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten.

Krafttier Känguru

Mythologie

Die Bezeichnung „Känguru“ entstammt der Sprache der Aborigines (der Ureinwohner Australiens) und bedeutet wahrscheinlich so viel wie „hüpfendes Langbein“. Die genaue Übersetzung ist leider nicht bekannt. In der Mythologie der Aborinies nimmt das Känguru darüber hinaus eine ähnlich zentrale Rolle wie die Eidechse und der Emu ein. Den Legenden der Traumzeit zu Folge soll es ein „großes Känguru“ geben, dass dafür gesorgt haben soll, dass die Tierleute das Wasser während der großen Flut aufhielten. Danach soll das „große Känguru“ alle Worte ausgesprochen haben, welche die Menschen auf der ganzen Erde sprechen. So wurde das Känguru zum Schöpfer aller Sprachen, Dialekete, Laute und Töne. Neben dem Emu ist das Känguru das wohl bekannteste Wappentier Australiens.

Känguru – Medizin

Wenn das Känguru als Krafttier in Ihr Leben springt, dann wird es Zeit für Veränderung. So hilft Ihnen das Krafttier Känguru mit großen Sprüngen voranzukommen und sie vor allem auch zu wagen. Viele Dinge und Themen katapultieren sich jetzt fast gleichzeitig in Ihr Leben und springen Sie fast sogar regelrecht an. Das Känguru konfrontiert Sie ohne Vorwarnung mit neuen Dingen, um Ihre Spontanität und Flexibilität zu prüfen. Falls Sie diese Fähigkeiten noch nicht besitzen, wird Ihnen das Krafttier Känguru jetzt dabei helfen. Mit Hilfe des Kängurus als Krafttier sind spirituelle Quantensprünge und bedeutsame materielle Fortschritte möglich. Es gilt sich jetzt ganz dem Fortschritt anzuvertrauen und sich den Weiterentwicklungen hinzugeben. Niemand vermag den Lauf des Flusses aufzuhalten und wer es dennoch versucht, ertrinkt im angestauten Wasser oder wird zwangsweise mitgerissen. Also versuchen Sie erst gar nicht sich zu wehren, sondern lassen Sie sich vom Strom an andere Ufer und in andere Flüsse und Gewässer treiben. Wenn Sie sich dem Strom des Lebens hingeben, wird Ihnen auch nichts passieren. Die großen Sprünge des Kängurus führen nicht selten in neue und unbekannte Gebiete, die einem zunächst noch unheimlich erscheinen. Doch ohne dem Überwinden von Hindernissen und dem Zurücklassen der Vergangenheit kommen Sie nicht voran.

Möchten Sie das neue Terrain in Ruhe erkunden, dann begeben Sie sich in den Kängurubeutel und lassen Sie sich in dessen Schutz die neue Region vom Känguru zeigen. Dadurch halten Sie den Wandel und den Wechsel des Gebietes zwar nicht auf, aber Sie gewinnen Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Als aus der Traumzeit stammendes Wesen ist das Känguru besonders mit den Ahnen verbunden. Es springt mit Ihnen durch die Welten und möchte Ihnen Mut machen, auf Ihrem eigenen Traumpfad zu wandeln. So macht das Känguru als Krafttier auch darauf aufmerksam Projekte endlich in Angriff zu nehmen und Träume und Visionen zu verwirklichen. Die Schnelligkeit, Spontanität und die Sprunghaftigkeit des Krafttieres Känguru werden Ihnen dabei eine große Hilfe sein. Apropos ist das Thema Sprunghaftigkeit ein weiteres wichtiges Thema auf welches das Känguru als Krafttier aufmerksam machen möchte. Möglicherweise sind Sie zu phlegmatisch und unspontan un benötigen dringend mehr Sprunghaftigkeit oder aber Sie übertreiben es etwas und hüpfen laufend von einem Ereignis zum Anderen – und eilen damit Ihrem Leben voraus und vor sich selbst weg.

Traumdeutung

Träumen Sie von einem Känguru, treten zur Zeit möglicherweise sehr plötzliche Veränderungen in Ihr Leben, die Sie zu überfordern scheinen. Sie kommen wahrscheinlich gar nicht so schnell nach die Dinge zu realisieren und zu verarbeiten, wie sie geschehen. Gleichermaßen macht die Sprunghaftigkeit des Kängurus auf die selbige Problematik beim Träumenden aufmerksam. Möglicherweise sind Sie unentschlossen und lieben die Abwechslung – vor allem ohne sich binden oder festnageln zu lassen. Die Sprunghaftigkeit des Kängurus kann also eine Warnung sein, nicht blind von einem Ereignis zum nächsten zu hüpfen und nicht ständig unterwegs zu sein.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 20. Juli, 2013, 09:30 Uhr

Grashüpfer

Lebensraum

Grashüpfer sind grüne Insekten aus der Familie der Heuschrecken, die im mittleren Europa, in Nordamerika und Teilen von Asien verbreitet sind. Zum Leben bevorzugen Grashüpfer ein einigermaßen gemäßigtes Klima und je Unterart frisches Grasland, Trockenrasen, Wald- und Wegränder. Als Kulturfolger sind sie mittlerweile auch in Gärten, Parks und auf Verkehrsinseln zu finden. Viele Grashüpfer und deren Larven sind Räuber und ernähren sich von anderen Insekten und Larven, aber auch von schwachen oder kranken Artgenossen. Darüber hinaus ernähren sich Grashüpfer von weichen Pflanzen und Kräutern.

Mythologie

Im Volksglauben heißt es, dass das kleine Volk (Elfen, Feen, Wichtel und Zwerge) auf Grashüpfern durch die Wiesen reitet und Grashüpfer oftmals Botschaften von den Naturgeistern überbringen.

Im Christentum kommen Heuschrecken und damit auch Grashüpfer allerdings weniger gut weg, da sie fast ausschließlich für Plagen, Katastrophen, Zerstörung und Hungersnot verantwortlich sind. Des Weiteren wird der Grashüpfer als reines Tier bezeichnet, das man essen darf und hält auch für so einige Vergleiche her. In der Bibel heißt es zum Beispiel, dass israelitische Kundschafter berichteten, dass die Bewohner Kanaans so groß seien, dass sie sich selbst im Vergleich zu den Kanaanitern wie Grashüpfer vorkämen. (4Mo 13:33). Darüber hinaus spielen Heuschrecken bei den zehn biblischen Plagen eine zentrale Rolle. Als achte Plage sollten sie dem Pharao verdeutlichen, dass er das Volk von Mose (die Israeliten) ziehen lassen und von der Sklaverei erlösen soll. So sagte Gott zu Mose: „Recke deine Hand über Ägyptenland, dass Heuschrecken auf Ägyptenland kommen und alles auffressen, was im Lande wächst, alles, was der Hagel (die vorangegangene siebte Plage) übriggelassen hat“ (2Mos 10,12).

Im Zeichentrickfilm „Biene Maja“ steht der neugierigen und abenteuerlustigen Biene namens „Maja“ ein musikalischer Grashüpfer namens „Flip“ zur Seite, der ihr immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht und gerne Geige spielt.

Grashüpfer – Medizin

Springt der Grashüpfer oder die Heuschrecke als Krafttier durch Ihr Leben, dann lädt es Sie ein, das Leben spielerisch anzugehen und mit den vielen Möglichkeiten zu jonglieren, die sich Ihnen jetzt bieten. Seien Sie spontan, kreativ und aufgeschlossen, damit eine leichte Sommerbrise durch Ihr Leben wehen und alle Vorhaben und Gedanken mit frischer Luft erfüllen kann. Spingt das Krafttier Grashüpfer zu Ihnen, dann lädt er Sie ein, sich auf seinen Rücken zu setzen und das Leben zu genießen. Der Grashüpfer als Krafttier trägt Sie gerne für eine Weile durch das Leben, so wie es hin und wieder auch Elfen, Feen, Wichtel und Zwerge von einem Ort an den Anderen befördert. Kommt der Grashüpfer als Krafttier in Ihr Leben, möchte er mehr Leichtigkeit, Unbeschwertheit und Kreativität in Ihr Leben bringen. Bringen Sie Ihre Freude, Dankbarkeit und den inneren Frieden zum Ausdruck, damit sich diese Gefühle längerfristig manifestieren können und Sie ständig umgeben. Widmen Sie sich der Musik, singen Sie, malen Sie Bilder, töpfern Sie – je nach dem was Ihnen liegt und Ihnen Spaß macht. Genießen Sie das Leben und erfreuen Sie sich an der Vielfalt, die Ihnen das Leben zur Zeit bietet. Hüpfen Sie doch mal vor Freude und zeigen Sie Anderen, wie gut es hnen gut geht. Das Krafttier Grashüpfer/Heuschrecke macht aber auch auf das Thema Hingabe und Erneuerung aufmerksam. Nur wenn Sie ganz bei der Sache sind, wird die Sache auch gut werden. Und nur, wenn Sie sich wirklich hingeben können, können Sie auch gänzlich dem entsagen, was Sie nicht mehr brauchen oder wollen. So wie sich auch der Grashüpfer und die Heuschrecke häuten, so können auch Sie endlich Ihr altes Ich abstreifen und einen Neubeginn wagen. Wagen Sie den Sprung in ein neues Leben!

Traumdeutung

Sehen im Traum einen odere mehrere Grashüpfer durch den eigenen Garten springen kündigt das Verluste an. Springt ein Grashüpfer in freier Natur durch Ihre Träume, dann macht er auf Zerstreutheit, Unachtsamkeit, eine flatterhafte Geistehaltung und ein sprunghaftes Wesen aufmerksam. Möglicherweise hüpfen Sie zur Zeit wie Grashüpfer von einem interessanten und leckeren Grashalm zum Nächsten ohne dabei auf den Weg oder Fressfeinde zu achten.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 24. Juni, 2013, 13:52 Uhr

Pferd

Lebensraum

Als Pferde domestiziert wurden, gab es sie nur in Afrika, Asien und Europa. Mittlerweile sind Wildpferde in der ganzen Welt anzutreffen – sogar in Amerika und Australien. So gibt es in England auch heute noch wilde Exmoor-Ponys, in Polen die vom Tarpan abstammenden Koniks, in Frankkreich die Camarguepferde und in Portugal die Sorraias. Sogar in Deutschland gibt es noch Wilpferde, die zwar nicht mehr so frei und unabhänging leben können, wie früher, deren Bestand aber dennoch in einem begrenztem Areal (350 ha) geschützt wird. Die Stadt, in deren Umgebung diese deutschen Wildpferde zu Hause sind, heißt Dülmen und ist in Nordrhein-Westfalen zu finden.

Krafttier Pferd

Mythologie

Germanen: Odin der Göttervater reitet oft auf seinem achtbeinigen Pferd namens Sleipnir durch die verschiedenen Welten, um nach dem Rechten zu sehen. Darüber hinaus ziehen die Pferde Arvak und Alsvid den Wagen von Sól über den Himmel. Sól ist die Göttin der Sonne und die Schwester des Mondgottes Mán. Gefolgt vom Wolf Skalli muss der Wagen der Sonne immer in Bewegung bleiben um ihm nicht zum Opfer zu fallen. Am Tag des Weltunterganges (Ragnarök) wird der Wolf der Edda zu Folge dann doch noch den Sonnenwagen einholen und die Sonne verschlingen, weswegen der Weltuntergang auch Götterdämmerung genannt wird. Man könnte jedoch ebenso davon ausgehen, dass die Götterdämmerung kein einmaliges, sondern regemäßiges Ereignis ist, das letzendlich eine vereinfachte Darstellung des täglichen Sonnenunterganges (die Sonne wird von der Nacht verschlungen) ist. Allerdings wurde das Pferd auch zur Abwehr von Flüchen benutzt. Ein auf der Stange aufgespießter Pferdekopf in Richtung der Gefahr oder des des Feindes sollte Unheil abwenden und stattdessen zum Feind reflektieren. Dieser germanische Ritus ist auch als Nidstang bekannt und einer der mächtigsten und schlimmsten Flüche, den die Germanen jemals kannten und einsetzten.

Pferde – Medizin

Das Pferd als Krafttier verkörpert Lebenskraft, Freiheitsdrang und Reichtum. Wer ein Pferd besaß als es noch kein Auto gab, der musste nicht mehr so hart arbeiten und konnte in kürzester Zeit mehr erreichen, als ohne Pferd. Das bedeutete für viele Menschen nicht nur Entlastung, sondern auch Reichtum, da man länger arbeiten und mehr Geld verdienen konnte. So kommt auch das Pferd als Krafttier in unser Leben um uns vorübergehend Lasten abzunehmen und uns ggf. ein Stück des Weges zu tragen – solange bis wir wieder bei Kräften sind. Es zeigt uns aber auch, dass wir selbst hin und wieder zu einem wilden Mustang werden müssen, um uns nicht in einem Golden Käfig zu verfangen. Jeder braucht seine Freiheit und seinen Freiraum und der Preis der Freiheit ist immer unterschiedlich. Das Pferd kommt als Krafttier um uns auf den Aspekt der Freiheit und Unanhängigkeit aufmerksam zu machen. Es rät uns immer wachsam und auf der Hut zu sein, um rechtzeizig fliehen zu können. Wenn das Pferd als Krafttier in die eigenen Lebenskreise schreitet, trabt oder galoppiert, dann zeigt es uns, wie man groß, kräftig und agil zugleich sein kann und mit Leichtigkeit über Hindernisse springt – selbst wenn diese genauso groß sind, wie man selbst. Zugleich warnt es aber auch davor zu impulsiv oder sprunghaft zu handeln, ohne es sich zuvor reichlich überlegt zu haben.

Traumdeutung

Ein frei laufendes Pferd im Traum weist auf unterdrückten oder unbefriedigten Freiheitsdrang hin, ein Pferd im Stall hingegen verheißt Wohlstand, Glück und Reichtum. Ein krankes oder verletztes Pferd weist auf enormen Kraft- und Energieverlust des Träumers hin. Ausbrechende und fliehende Pferde weisen auf eine bevorstehende Gefahr oder unterdrückte Ängste hin. Sieht man im Traum hingegen, wie ein Pferd einen Wagen zieht, so kündigt dies viel Arbeit aber auch Erfolg an.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 17. Dezember, 2012, 14:00 Uhr