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Papagei

Lebensraum

Papageien sind mittelgroße bis große Vögel aus der Familie der Papageien (zu denen unter anderem auch der Kakadu gehört) mit einem kräftigen Schnabel, einem ausgeprägten Kletterfuß und einem auffällig bunten Gefieder. Mit Ausnahme der Arktis und Antarktis, sowie Europa sind Papageien nahezu weltweit anzutreffen und haben sich an die unterschiedlichsten Lebensräume angepasst – darunter befinden sich z.B.tropische Regenwälder, Meeresküsten und Felsinseln. So trifft man den Papagei nicht nur in Südamerika und Afrika, sondern auch in Australien und im südöstlichenlichen Asien an. Der tagaktive Papagei lebt hauptsächlich und ursprünglich in den Baumwipfeln und brütet in Baumhöhlen. Als beliebtes Haustier wird der Papagei aber seit einiger Zeit auch in Gefangenschaft gehalten, woraufhin sich die Papageienhaltung schnell zu einem beliebten Hobby entwickelte und zu einer Art Statussymbol wurde. Die meisten Papageien sind eher Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Wurzeln, Blättern, Blüten, Früchten und Samen, mitunter sogar auch auch von Insekten und deren Larven, sofern sie als Beilage auf Blättern, Wurzeln oder Früchten zu finden sind.

Krafttier PapageiMythologie

Bei vielen Naturvölkern, wo der Papagei heimisch ist, gilt er in den Märchen und Erzählungen als weiser und gewitzter Rat- und Zeichengeber. Seine Federn dienen bei schamanischen Zeremonien und Stammesriten zur Verzierung von Kultobjekten und als Schmuck zur Erinnerung an die spirituelle Kraft des Papageis. Sogar zur Dekoration von Waffen, Ferderhauben und – kronen werden die Papageifedern von indigenen Völkern verwandt. In Indien gilt der Papagei nicht zuletzt wegen seiner Schönheit als Sinnbild der freien Liebe und Hüter der Tugenden. Vor einiger Zeit glaubte man in Europa und Indien sogar, dass das Fleisch des Papageien Gelbsucht und Lungenkrankheiten zu heilen vermag. Doch nicht nur Im Volksglauben, der Mythologie und der Literatur, sondern auch in der Kunst hat der Papagei Eingang gefunden. So findet man seine Abbildungen nicht nur auf Steinmosaiken und Wappen, sondern mittlerweile auch in Comics, als Briefmarke und als beliebtes Postkartenmotiv.

Die Hopi-Indianer haben sogar einen Klan nach dem Papagei benannt – den sog. “Papageienklan”, welcher der Ursprung aller anderen Klans ist (sozusagen die UrMutter). Somit erkennt man auch hier eine Assoziation des Papageien mit Weiblichkeit und den weiblichen Qualitäten wie Mütterlichkeit, Fürsorge, Liebe und Fruchtbarkeit. Eine indianische Legende berichtet davon, wie sich ein älteres Ehepaar in den Dschungel begibt, um eine Medizin der Fruchtbarkeit für Ihen Stamm zu finden, damit er nicht ausstirbt. Am Ende werden sie auch fündig und vom Geist aller Vogelstämme zu Papageieneiern geführt, die ihr Stamm essen soll, damit sie sich vermehren. Es heißt, dass der Papagei all die Heilkräfte jener Farben besitzt, die sein Gefieder zieren und seine  Farben die Nuancen der Seele widerspiegeln.

Papageien – Medizin

Fliegt, schreit oder krächzt ein Papapagei in der letzten Zeit besonders häufig oder intensiv, um Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, dann wird es womöglich Zeit für den Papagei als Krafttier und seine Krafttiermedizin. Sein regenbogenfarbenes Gefieder macht auf Schönheit, Vielfalt und Kreativität aufmerksam und fordert Sie dazu auf das Leben facettenreicher zu sehen und vor allem mehr Farbe in Ihr Leben zu bringen. Alles was trist und grau oder nur schwarz und weiß ist, will farbig werden. Die Redseligkeit und Nachahmungsfähigkeit des Papageis macht aber auch auf Kommunikation, Redseligkeit und Tratsch aufmerksam. Möglicherweise ist Kommunikation momentan ohnehin ein zentrales Thema bei Ihnen, weshalb Sie darauf achten sollten, nicht wie ein Wasserfall zu plappern, das letzte Wort zu haben oder über andere herzuziehen. Der Papagei ist jedoch ebenso ein intelligentes und humorvolles Krafttier, dass Sie dazu ermuntern möchte, mehr Freude am Leben zu haben und die Schönheit in allen Dingen zu erkennen. Erkennen Sie die Schönheit in sich selbst, in anderen, in der Welt und in jedem Wesen, das auf dieser Erde weilt. Papageien sind von Natur aus kommunikative Vögel, weshalb Ihnen das Krafttier Papagei auch bei der Kommunikation mit anderen Wesen aus anderen Welten behilflich ist. So ist es Ihnen möglich, sich nicht nur mit Ihrer Umwelt in der alltäglichen Wirklichkeit, sondern auch mit Ihrer Umwelt aus der nichtalltäglichen Wirklichkeit auseinanderzusetzen.

Weil der Papagei aber auch gerne nachahmt, will Sie der Papagei als Krafttier auch vor Nachahmung warnen. Entweder werden Sie in Versuchung geführt etwas nachzuahmen, oder es gibt Jemanden in Ihrem unmittelbaren Umfeld, der Sie (oder Ihre Ideen) nachahmt und kopiert. Gleichermaßen sollten Sie nicht alles ohne nachzudenken weitererzählen, was Ihnen so alles erzählt wird, sondern die Behauptungen erst auf ihren Wahrheitsgehalt untersuchen. Sie haben es doch gar nicht nötig, Jemand anderen nachzumachen oder etwas den anderen nachzumachen – Sie haben sicher genug eigene Ideen, die genausogut zum Erfolg führen (wenn nicht sogar besser). Als Schamanentier südamerikanischer und indischer Völker will das Krafttier Papagei aber auch auf die Farben der Seele aufmerksam machen und dass die Seele sich ausdrücken möchte. So ist es nicht verwunderlich, dass Menschen, dem der Papagei als Krafttier erscheint, oftmals wie ein Paradiesvogel aus der Menge herausstechen, kreativ, neugierig und erfinderisch sind und Farben, Kunst und Literatur lieben. Der Papagei als Krafttier bringt also nicht nur Schönheit, sondern auch Originalität und Kunnst in Ihrem Leben, damit es facettenreicher wird – so wie ein schöner Regenbogen nach einem leichten Sommerregen.

Traumdeutung

Krächzt oder fliegt ein Papagei in Ihrem Traum, dann will er dazu ermahnen, zu hinterfragen und zu kritisieren, anstatt alles hinzunehmen oder nachzuahmen. Er will, dass Sie sich fragen wo es Ihrem Leben an Einzigartikei mangelt und wo Sie über andere Klatsch & Tratsch verbreiten. Gleichermaßen warnt der Papagei im Traum aber auch vor Geder über Sie und Bloßstlelung in Ihrem unmittelbaren Umfeld.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2013, 12:00 Uhr

Salamander

Lebensraum

Salamander bevorzugen feuchte Laubwälder in Europa, Afrika und Nordamerika. Obwohl der Salamander wie auch der Molch zu den Amphibien gezählt werden, unterscheiden sich die Beiden Familien in ihrer Anpassung. Salamander sind stärker an das Landleben angepasst und Molche verbringen ihr Leben größtenteils im Wasser. So kommen Molche zum Laichen an Land und gehen Salamander zur Eiablage ins Wasser.

Mythologie

Bei den Germanen und Kelten galt das Krafttier Feuersalamander als Begleiter der Seelen – sowohl von den Lebenden, als auch von den Toten – in die Untere Welt. Da der Salamander in der alltäglich Wirklichkeit tatsächlich dunkle und feuchte Orte liebt und sich bei Gefahr sofort in solche Erdlöcher zurückzieht, kam es womöglich auch zu der Vorstellung des Salamanders als Begleiter in die Untere Welt. Die Erdlöcher interpretierten die Germanen und Kelten ähnlich wie Höhlen als Eingang in die Untere Welt.

Salamander – Medizin

Der Salamander kommt als Krafttier in unser Leben, um uns an das eigene innere Feuer und unsere Träume zu erinnern. Mit dem Salamander als Krafttier wird die eigene Schöpferkraft aktiviert, durch welche Träume verwirklicht werden können. Der Salamander als Krafttier öffnet aber ebenso den Zugang in die Traumwelt, durch den man mehr über den Ursprung und die wahre Bedeutung seiner Träume erfährt. Als Amphibien-Tier zeigt uns der Salamander, wie wir uns gleichermaßen der Erde und dem Wasser anpassen, um mit dem Wandel der Zeit zu gehen und zu überleben. Im übertragenen Sine heißt das, dass uns der Salamander als Krafttier zeigt, wie wir den Verstand (Element Erde) mit unseren Gefühlen (Element Wasser) in Einklang bringen und durch diese Vebrindung neues Erschaffen (Element Feuer). Denn das haben alle Salamander gemein: Durch Tatkraft, Durchsetzungsvermögen und Liebe zum Detail Dinge zu erschaffen oder unterstützen. Darüber hinaus ist der Salamander – insbes. der Feuersalamander – eines der 4 Elementarwesen aus dem Naturreich und der Hüter des Feuers. Sein Element ist das Feuer, seine Fähigkeiten Schöpferkraft, Wärme und die Reinigung durch das Feuer.

Traumdeutung

Taucht der Salamander im Traum auf, so kommt er meist als Retter, um in brenzligen Situation oder hitzigen Auseinandersetzungen für Abkühlung zu sorgen. Schließlich ist er der Hüter des Feuers und hat nicht nur die Macht, es zu entflammen, sondern auch es wieder zum glimmen zu bringen. Nicht umsonst vereint er in seinem Lebensraum Erde und Wasser miteinander – die besten Erste-Hilfe-Löschmittel, falls mal was anbrennen sollte. Durch seine reinigende Kraft des Feuers kommt der Salamander im Traum aber ebenfalls zum Träumenden, um ihn von Altlasten und falschen Schuldgefühlen zu befreien. Gleichermaßen vermag er im Träumenden aber auch das Feuer der Liebe und Leidenschaft für eine Person oder Sache zu entfachen. Plant der Träumende in der Wirklichkeit ein Projekt, so hilft der Salamander, es bestmöglichst und erfolgversprechend in die Tat umzusetzen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 16. September, 2012, 13:00 Uhr