Schlagwort-Archive: Schutz

Orca

Lebensraum

Orcas – auch Große Schwertwale genannt – sind im Wasser lebende Säugetiere, die kalte Meere wie etwa den Nordpazifik, Nordatlantik und die Polarmeere bevorzugen. So findet man Orcas nicht nur an der Küste Kanadas und Grönlads, sondern auch an den Küsten vor Neuseeland, Japan und Hawaii. Das heißt der Lebensraum der Orcas erstreckt sich von Kanada über Nordamerika bis nach Europa (Grönland), Asien und Australien.

Mythologie

Orcas genießen bei vielen indigenen Völkern Nordamerikas und Kanadas ein hohes Ansehen – so auch bei den Makah, einem Indianerstamm des Nordwestlichen Plateaue. Einer Legende zu Folge gehört der Orca gemeinsam mit dem Donnervogel und dem Wolf zu den drei wichtigsten Tieren.

„Die drei mächtigsten Tiere unserer Mythologie sind Donnervogel, Wolf und Wal. Die Orcas sind die Wölfe der Meere und deren Ruf ist das Echo der Rufe der Wölfe. Donnervogel war der erste Walfänger. Er war ein riesiger Vogel, so groß, dass sein Flügelschlag Donner und Sturm hervorbrachte und mit dem Schließen und Öffnen seiner Augen machte er Blitze. Eines Tages tauchte ein Orca, ein Killerwal, auf und brachte den Menschen viel Leid. Da verließ der Donnervogel seine Höhle und packte den Orca, als dieser an die Wasseroberfläche kam um zu atmen, und trug ihn fort. Sie kämpften dreimal, dreimal bebte die Erde. Aber der Vogel besiegte das Raubtier des Meeres.“

Aus diesem Grund wird der Orca bei vielen indigenen Völkern auch „Seewolf“ genannt und als Hüter des kosmischen Wissens verehrt. Die Maori – ein indigenes Volk Neuseelands – glauben, dass das erste Stammesmitglied vor über 1000 Jahren auf dem Rücken eines Wals nach Neuseeland geritten sein soll. Dieser Mann gilt seitdem als UrVater aller nachfolgenden Generationen der Maori. Die Kwakiutl – ein Indianerstamm im Norden Kanadas, sahen in Orcas mächtige, übernatürliche Wesen, weil sie die Menschen mit Allem versorgten was sie benötigten (Fleisch, Fett, Öl, Knochen) und ihnen durch ihr Fernbleiben damit auch alles nehmen konnten. Andere indianische Stämme glauben, dass verstorbene Häuptlinge und eherenvolle Krieger als Orca wiedergeboren werden. Wenn sie rufen, dann gilt ihr Ruf meist den Hinterbliebenden oder den Verwandten – einfach um zu sagen „Ich bin hier bei Dir, wenn auch nicht als Mensch“.

Auf Grund seiner überwiegend schwarzen Farbe und weil der Orca an der Spitze der Nahrungskette im Meer steht, wurde der Orca schon in der Antike mit der Unterwelt und dem Totenreich in Verbindung gebracht. Sein wissenschaftlicher Name „Orcinus orca“ bezeichnet ursprünglich den römischen Gott der Unterwelt „Orkus“, der auch als Pluto und in Griechenland als Hades bekannt ist. Man sagte, dass er die Toten foltere, schrieb ihm aber auch gleichzeitig die Eigenschaften eines Psychompom zu, als welcher er Seelen von Verstorbenen sicher in die Unterwelt geleitet. Der Orca gilt daher laut Auffassung der spätgriechischen Mythologie als der Wächter des Tores zum Reich der Toten. Aus diesem Grund sah man im Orca aber auch einen Führer, Begleiter und Beschützer der Toten, welche die Seelen jener sicher ins Jenseit führt (ähnlich den Walküren).

Die deutsche Sprache gebraucht das Wort „Orkus“ in der Regel für den Abgrund, das Totenreich oder die Unterwelt. Die bekannte Redewendung „Orkus des Vergessens“ beschreibt daher den Verfall des Erinnerns (ergo  das Vergessen). Im Übrigen leitet sich daher auch die Bezeichnung „Ork“ für die nichtmenschlichen und bösartigen Wesen aus Mordor vom dunklen Herrscher Sauron ab, mit denen J.R.R. Tolkien in seiner Trilogie eine Kreuzung aus Mensch, Elb und Zwerg beschreibt. Die altenglische Bezeichnung für „orc“ lautet nämlich „Dämon“. Auf Grund seines räuberischen Jagdverhaltens, dass allerings in seiner Natur liegt, und seiner wissenschaftlichen Bezeichnung, die auf einem Gott der Unterwelt basiert, verwundert es nicht, dass der Orca auch heute leider noch als mörderisches und gefährliches Tier angesehen wird (Nomen es Omen), weshalb ihn die Menschen auch „Killerwal“ nennen. Dass der Große Schwertwal einfach nur seinem Instinkt folgt und sich – wie jeder andere Tier auch – einfach nur seine Nahrung beschafft, daran denken wohl die wenigstens Menschen. Tiere können nicht einfach in den Supermarkt gehen oder schwimmen, sondern müssen sich ihr Fressen hart erarbeiten und erjagen. Das einzige was Orcas aggressiv macht sind Becken und Vorführshows. Aber würden wir anders reagieren, wenn man uns der Freiheit beraubt und zur Schau stellt? Der Orca ist daher nicht gefährlicher als andere Tiere, deren Privatsphäre und Lebensraum man nicht respektiert. Und sie sind auch nicht aggressiver als andere Wildtiere, denn Wildtiere sind niemals zahm und zutraulich und Raubtiere sind und bleiben nunmal Raubtiere, die andere Tiere jagen und töten, um zu überleben – das ist der natürliche Kreislauf des Lebens.

Orca – Medizin

Schwimmt oder taucht der Orca als Krafttier in Ihr Leben dann bricht eine Zeit der Fürsorge und Gemeinschaft an. Es gibt Dinge, die kann man nicht alleine schaffen und wenn man es zulässt, dann wird man in diesen Dingen nun liebevoll von der Familie, Bekannten, dem Partner oder Freundeskreis unterstützt. Nehmen Sie sich ein Beispiel an den Orcas, die nicht nur hochsensibel, sondern auch sozial vorbildlich organisiert sind. Sie schwimmen nie alleine, sondern nur in Familienverbänden. Verlangt es die Zeit oder eine bestimmte Situation bilden sie mit anderen Familien – die sie eigentlich gar nicht kennen – kurfristig sogar richtige Herden. In dieser Herde geht jedes Mitglied respektvoll und fürsorglich mit dem anderen um, bis sich die die Familien wieder trennen und ihre eigenen Wege schwimmen. In der gemeinsamen Zeit schwimmen, atmen und tauchen sie sogar synchron. Sie nehmen rasch Stimmungen und Gefühle der anderen Herdenmitglieder wahr und beruhigen sich gegenseitig durch ihre Gesänge und liebevollen Berührungen. Lernen Sie vom Orca, wie schön, angenehm und befreiend es sein kann gemeinsam mit der Familie oder Freunden den Alltag zu Erleben, Hindernisse zu meistern oder Probleme zu lösen. Sie werden ganz schnell verstehen, wieso geteiltes Leid halbes Leid ist und dass jedes Team seine Ziele erreichen kann und keiner „auf der Strecke bleibt“, wenn alle Teams zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen. Denken Sie immer daran, dass Sie nie alleine auf dem weiten Meer des Lebens sind, auch wenn es Ihnen manchmal so vorkommt und dass es da draußen auf dem großen offenen Meer noch mehr von Ihrer Sorte gibt, die Sie gerne treffen würden. Begegnen Sie Ihren Mitmenschen stets so, wie diese auch Ihnen begegnen sollen und das Gesetz der Anziehung wird solche Menschen umgehend in Ihr Leben ziehen und Ihr Leben mit wunderbaren Menschen und Freundschaften bereichern.

Der Orca als Krafttier lehrt Sie aber nicht nicht die Kraft des Atems und der Kreativität, sondern bringt auch die Medizin der Klänge in Ihr Leben. Alles, was in Bewegung ist schwingt und erzeugt einen Klang. Jeder Klang ist Energie, die sich unendlich fortsetzt und nicht verloren geht. Das Beste Beispiel hierfür sind die Walgesänge unter Wasser, mit denen sich Familien und Herden über tausende Kilometer verständigen können. Versuchen Sie zu verstehen, weshalb die Zeit unter Wasser langsamer geht und warum Töne, die weit zu hören sein sollen in Ruhe entstehen müssen und ihre Zeit benötigen, bis sie von anderen wahrgenommen werden. Üben Sie sich in Klangschalenmeditation um das Wesen der Orcas und die Medizin der Klänge zu verstehen. Fühlen Sie wie der hörbare Klang zu spürbare Energie wird, sich diese unsichtbare Kraft fortsetzt und durch ihre Schwingung Körper, Geist und Seele berührt. Veilleicht rufen die UrGesänge ja sogar unbewusst Erinnerungen an Ihre Herkunft oder Ihr spirituelles Erbe wach. Lassen Sie sich vom Krafttier Orca in das Geheimnis der Gesänge einweihen und finden Sie in der Tiefe Ihres Seins eigene Liebeslieder und Seelenmelodien. Schwimmen Sie mit dem Orca in Ihre Freiheit! Kämpfen Sie stets für Dinge, die Ihnen wichtig sind und stehen Sie immer für die Menschen ein, die Ihnen am Herzen liegen. Auch dem Orca ist die Familie das Heiligste!

Traumdeutung

Taucht, springt oder schwimmt ein Orca durch Ihre Träume macht er auf unterdrückte Emotionen aufmerksam, die sich wie eine Welle aufbäumen und schon bald über den Träumenden hereinbrechen könnten. Andereseits verheißt ein Orca im Traum eine große Überraschnung und Freude, mit der man nicht mehr gerechnet hat. Etwas im Träumenden erwacht und versucht sich an seine spirituelle Herkunft zu erinnern.

Gürteltier

Lebensraum

Das Gürteltier ist ein hauptsächlich nachtaktives Säugetier, welches auf dem amerikanischen Doppelkontinent beheimatet ist und daher ausschließlich in Nord- und Südamerika (sehr häufig z.B. in Argentinien und Brasilien) vorkommt. Es bevorzugt trockenes und warmes Klima, weshalb es zum Leben nicht nur Steppen und Savannen, sondern auch Halbwüsten benötigt. Ein paar Arten und Exemplare bewohnen den Regenwald, wenige Arten leben sogar in den Hochlagen der Anden. Als Nahrung bevorzugen Gürteltiere zwar Pflanzen und Insekten, verschmähen aber auch kleinere Wirbeltiere und Aas nicht. Gürteltiere sind eine sehr alte und die einzige heute noch lebende Ordnung der Nebengelenktiere, die mit dem Faultier und dem Ameisenbär verwandt sind. Ursprünglich waren sie einmal kleine pflanzenfressende „Dinosaurier“ mit eine Gewicht von bis zu 2 Tonnen. Das auffälligste Erkennungsmerkmal des Gürteltieres ist zweifellos ihr  Körperpanzer aus Knochen und Horn, der bis auf den Schwanz den gesamten Köper (d.h. Kopf, Rücken und Beine) bedeckt. Ebenfalls typisch für das Gürteltier ist das Zusammenrollen bei Gefahr, was wir sonst nur vom Igel kennen. Beim Anlegen ihres Erdbaus oder während der Nahrungssuche wühlen Gürteltiere nur all zu gerne in der Erde herum und graben diese auch gerne mal abschnittsweise komplett um. Bei allem, was Sie tun, verlassen sich Gürteltiere stets auf ihre Nase und ihren außergewöhnlich guten Geruchssinn, mit dem sie Beute aufspüren und Gefahren rechtzeitig wittern können. Auf Grund dieser Eigenschaften und Vorlieben könnte man fast meinen, dass das Gürteltier eine Mischung aus Igel, Schildkröte und Wildschwein ist.

Krafttier Gürteltier

Mythologie

Bei den Guarani, einem indigenen Volk aus Südamerika (deren Siedlungsgebiete sich von Paraguy und Bolivien über Agentinien, Brasilien und Uruguay erstrecken), gilt das Gürteltier „Tatu“ als Heiliges Wesen und Hüter der Erde. Die Erdgötting Núnkui soll das Gürteltier angeblich aus Ton erschaffen haben. Im Sternenbild der Nördlichen Krone,  das laut keltischer Mythologie „Corona Borealis“ genannt wurde und als das Rad oder das Schloss von Arianrhod bekannt ist, sehen Indianer im Flußgebiet des Rio Negro in Nordbrasilien stattdessen ein „Gürteltier“, da die halbkreisförmige Anordnung der Sterne in diesen Gebiet nach unten offen erscheint. Andere Mythologien der Ureinwohner Südamerikas bezeichnen das Gürteltier deshalb als Botschafter zwischen Himmel und Erde und als Mittler zwischen Göttern und Menschen.

Gürteltier- Medizin

Trippelt das Gürteltier als Krafttier in Ihr Leben, will es Sie auf Themen wie Schutz, Abgrenzung und Erdverbundenheit aufmerksam machen. Mit Hilfe des Gürteltiers als Krafttier lernen Sie sich abzugrenzen und sich einen selbst definierten Raum zu schaffen. Dieser abgegrenzte Raum schützt sie zugleich vor Fremdeinflüssen, negativen und ungebetenen Gästen, die sich aufdrängen wollen. Jeder braucht seinen Freiraum zum Nachdenken, als auch zum Erholen und Schützen seines Inneren. Kommt das Gürteltier also als Krafttier zu uns, dann schenkt es uns eine Schutzpanzerung, die uns vor Angriffen schützt und uns ermöglicht, Herz und Seele zu öffnen. Dieser Schutz ermöglicht uns eine freie und ungestörte Entwicklung, sowie die Konzentration auf das Wesentliche. Im Schutz und der Geborgenheit des Panzers können alte Wunden geheilt werden und lernen wir uns so zu akzeptieren, wie wir sind – mit allen Erfahrungen und Einzigartigkeiten, welche dazugehören und uns zu einem Individuum machen. Das Gürteltier als Krafttier sagt uns, wass wir unsere innere Welt nicht länger von der Außenwelt manipulieren lassen und uns niemals von den Meinungen andere abhängig oder uns sogar dadurch definieren dürfen. Je konzentrierter wir innen werden, desto stärker werden wir auch im Außen.

Das Krafttier Gürteltier hilft uns aber nicht nur Grenzen zu stecken, sondern auch die eigenen Grenzen zu erkennen. Niemand kann alles und das muss auch keiner. Wenn wir begreifen, dass es nicht die Quantität ist die unsere Arbeit gut macht, sondern die Qualität, dann müssen wir uns auch nicht selbst übermäßig unter Druck setzen. Wenn jeder das macht, was er kann funktioniert die Teamarbeit am Besten und tun wir auch mehr für die Gemeinschaft, als wenn wir uns bei mehreren Aufgaben verzetteln und nur mit halben Herzen dabei sein.

Das Krafttier Gürteltier lädt uns aber auch dazu ein, den Panzer nicht zu missbrauchen und stets zu überprüfen wann und warum man sich darin zurückziehen möchte. Oftmals wollen wir uns schon bei der kleinsten Brise, die uns um die Nase weht, verstecken. Dadurch bauen wir uns selbst zusätzliche Panzer, wodurch unsere Herz sich unnötig verhärtet – weil es nicht genutzt und deshalb „steif“ wird! Deshalb hilft uns das Gürteltier als Krafttier auch Illusionen und Trugbilder zu erkennnen und den Schleier zu lüften, der auf unseren Augen liegt, damit wir die Realität erkennen. Nur wenn wir bereit sind mehr wahrnehmen zu wollen und unser Herz auch benutzen, vergrößern sich auch unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein.

Traumdeutung

Ein Gürteltier im Traum weist auf den Wunsch nach Abgrenzung und Schutz hin. Möglicherweise wünschen Sie sich Grenzen oder Freiraum gegenüber bestimmten Personen oder Situationen, den Ihre Seele auch dringend benötigt. Ziehen Sie Grenzen und lassen Sie sich ein „dickes Fell“ wachsen, damit Probleme Sie nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen und Ihr Inneres verletzen können.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Raupe

Lebensraum

Als Raupe bezeichnet man für gewöhnlich ein Entwicklungsstadium von bestimmten Insekten wie Tag- und Nachtfaltern. So ist die Raupe zwar ein eigenständiges Insekt, in ihrer Entwicklung jedoch nicht auf den Schmetterling beschränkt. Genau genommen ist die Raupe bei vielen Falterarten fast ausschließlich eine Art Fresstadium, das so viel Nahrung wie nur möglich zu sich nimmt, da viele Arten kurz nach ihrer Verpuppung zum Schmetterling nichts mehr fressen, sich nur vermehren und danach sterben. Die Raupe ist damit als Teil einer Metamorphose anzusehen, bei dem die Raupe das Stadium einer Larve bei den Tag- oder Nachtfaltern verkörpert. Als kälteempfindliches Insekt kommt die Raupe hauptsächlich in gemäßigten und tropischen Klimazonen der Welt vor, weshalb die Raupe auch in der Arktis und Antarktis fehlt. Zum Leben und Wohnen bevorzugen sie hauptsächlich Bäume und größere Waldbestände, an die sie sich meist ohne Probleme optisch anpassen. So haben Raupen meist eine grüne oder braune Färbung – je nach dem an welche Umgebung sie sich anpassen müssen. Wärend der in Nadelwäldern lebende Kiefernschwärmer grün-braun gefärbt und mit gelben Flecken besetzt ist und damit im Laub oder auf Baumstüpfen nahzu unauffindbar ist, hat die Raupe des Lindenschwärmers eine durchgend grüne Färbung, weil er sich meist in Wiesen oder auf den grünen und saftigen Blättern von Laubbäumen aufhält.

Andere Raupen besitzen auffällige Warnfarben wie gelb, rot und blau, um Fressfeinde abzuwehren. Interessant ist aber auch, dass die Farbe der Raupe nichts mit dem späteren Aussehen des verpuppten Falters zu tun hat. Ihre Größe in Verbindung mit ihrem auffälliger segmentartiger Körperbau macht die Raupe unverwechselbar und leicht von den Larven anderer Insekten zu unterscheiden. Auf dem Rücken besitzen sie ein verhärtetes Nackenschild, das ihnen Schutz gegen äußere Einflüsse wie etwa Wind, Regen, Hagel und andere Insekten bietet – während der Bauch und die Brustseite, auf der sich die Raupen fortbewegen – meist weich und ungeschützt, dafür aber umso beweglicher ist. Ihre ganz ureigene Gangart ist ebenso unverwechselbar und einzigartig. Kriechend wie eine Schlange und robbend wie ein Seehund an Land bewegt sich die Raupe zwar langsam, aber dafür trittsicher vorwärts. Dadurch, dass sie beim Fotbewegen Segment für Segment bewegt kann die Raupe auch widrige Hindernisse überwinden und unwegsame Pfade einschlagen.

Krafttier Raupe

Mythologie

Im Hinduismus sind die Raupe und der Schmetterling eng mit dem Glauben der Reinkarnation verbunden. Es heißt dass Brahma, der Schöpfergott des Priestertums, von tiefer Ruhe erfüllt gewesen sein soll, als er die Verwandlung einer Raupe beobachtet hatte. Durch dieses Erlebnis war Brahma davon überzeugt, dass Vollkommenheit durch Wiedergeburt erlangt werden kann. Der römische Schriftsteller Plinius war der Auffassung, dass Raupen durch Tautropfen entstehen würden, die im Frühling auf die Blätter fallen. Die griechische Mythologie kennt die sog. Kampe, ein weibliches und raupenähnliches Ungeheuer, welches Kyklopen (einäugige Dämonen) und Hekatoncheiren (hundertarmige Riesen) in der Unterwelt bewachte bis Zeus diese während des Kampfes der Titanen erschlug.

Bereits im alten China wusste man die feinen und glänzenden Fäden des Kokons der Raupe zu schätzen. So kam es auch, dass man die Fäden der Kokons seit jeher für die Seidenproduktion nutzt und mittlerweile leider auch in Indien, Japan domestizierte Seidenspinner gezüchtet werden. Die aus den Fäden des Kokons gewonne Seide wird nicht nur zur Herstellung von Kleidung, sondern auch für Saiteninstrumente verwendet. Seide war einst ein wertvolle und begehrte Handelsware, die über die berühmte Seidenstraße von Asien nach Europa transportiert wurde. Die Seidenstraße hat ihren Namen übringes auch nicht von ungefähr, sondern vom Erzeugnis der Seide. Durch die regelmäßige, häufige und hauptsächliche Nutzung als Handelsweg für Seidenprodukte kam diese Straße eben zu ihrem Namen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin, als auch die Vitalpilzkunde kennt einen sog. Raupenpilz (Ophiocordyceps sinensis) und weiß diesen als Heilpilz zu schätzen. Seinen Namen trägt dieser Pilz natürlich genausowenig von ungefähr. Sein  schlankes, längliches und segmentartiges Aussehen, sowie seine bräunliche Färbung und seine geringe Größe erinnern sehr an eine Raupe – daher eben auch sein Name.

In der Literatur finden wir die Geschichte der Raupe „Nimmersatt“ des erfolgreichen amerikanischen Kinderbuchautors Eric Carle. Die Geschickte erzählt von der immer hungrigen Raupe „Nimmersatt“, die eine Woche lang viele verschiedene Lebensmittel frisst. Am Ende der Woche wird sie vom vielen Essen schließlich dick und fühlt sich schlecht. Dann findet sie ein grünes Blatt, das ihr saftiger, frischer und leckerer erscheint, als alles, was sie bisher gegesessen hat. Sie kann der Versuchung nicht widerstehen und frisst dieses Blatt – und stellt zu ihrem Erstaunen fest, dass es ihr danach viel besser geht. Dann wurde sie richtig satt und legte sich schlafen. Als sie wieder aufwacht, stellt sie fest, dass sie sich in einen wunderschönen Schmetterling verwandelt hat.

Gleichwohl finden wir in der Litaratur auch die Geschichte von der Raupe Valtentin und seinen Freunden. Sie erzählt von einer neugierigen und abentuerlustigen Raupe, welche die Welt erkunden möchte und auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist. Dabei begegnet die Raupe Valentin vielen anderen Insekten, die seine Hilfe benötigen. Da er sich als mutig und hilfsbereit erweist macht er sich auf seiner Reise viele Freunde, die ihm dabei helfen Gefahren zu überwinden und einen neuen Schlafplatz zu finden. Die Geschichte zeigt auf wunderbare Weise, dass auch eine noch so kleine und hilflos geglaubte Raupe große Wege zurücklegen, schwierige Hindernisse überwinden und anderen helfen kann.

In der Heraldik ist die Raupe zwar nicht zu  finden, dafür aber als Fahrzeug in der Forst- und Landwirtschaft, der Bauindustrie und dem Militär. Als Raupe versteht man in dieser Hinsicht nämlich für gewöhnlich große Kettenfahrzeuge, die keine Reifen, sondern Gleisketten haben, welche die Last gleichmäßig verteilen und es so der Raupe ermöglichen, sich auf unebenem oder weichen Untergrund wie Waldboden, Sand, Kies oder anderem steinigen und leicht hügeligem Gelände sicher und schnell bewegen zu können – wie auch die echte Raupe, von dem das Fahrzeug seinen Namen hat.

Raupen – Medizin

Kriecht  die Raupe als Krafttier in Ihr Leben, dann wird es Zeit sich auf das Wesentliche zu besinnen und zu erkennen, dass man auch mit kleinen Schritten ans Ziel kommt – vielleicht nicht unbedingt schneller, dafür aber sicherer. Obwohl die Raupe zunächst winzig und bedeutungslos wirkt, wohnt in ihr dafür eine umso größere spirituelle Medizin. Als Teil einer Metamorphose zeigt uns das Krafttier Raupe, dass wir in unserer Entwicklung noch mitten drin – quasi noch „in den Kinderschuhen“ – stecken. Zunächst ist da das Ei, aus dem die Larve in Form der Raupe schlüpft. Im übertragenen Sinne bedeutet das, das gewissen Vorhaben, Ideen und Vorstellungen gerade erst geschlüpft sind und sich erst noch entwickeln müssen, bevor man darüber urteilen oder eine Ernte einfahren kann. Ihr segmentartiger Körperbau und ihre ureigene und nur für Raupen typische Fortbewegungsweise unterstützt diese Symbolik. Es ist jetzt nicht die Zeit für große Dinge und große Schritte, sondern die Zeit kleine Abschnitte mit kleinen Schritten zu meistern. Es ist ein langer und sicher auch beschwerlicher Weg bis zum Ziel und daher ist die Raupe als Krafttier auch ein Symbol für Zielstrebigkeit. Ihre Fähigkeit auch widrige Hindernisse zu überwinden und unwegsame Pfade einzuschlagen zeigt, dass auch Sie in Ihrer aktuelle Lebensphase gemeinsam mit der Raupe als Krafttier jedes noch so unüberwindbar geglaubte Hindernis meistern und jeden noch so weichen Boden begehen können, ohne einzusinken oder auszurutschen.

Das Krafttier Raupe stärkt Ihnen in jedem  Fall den Rücken – auch wortwörtlich – und schützt Sie gegen äußere Einflüsse, damit Sie Ihren Weg unbeirrt fortsetzen können. Gleichermaßen sorgt das Krafttier Raupe dafür, dass ihr Herz weich und ihr Körper beweglich bleibt, damit Sie agil genug sind, um sich fortzubewegen. All dies lässt erkennen, dass die Raupe nicht für Zielstrebigkeit, sondern auch für Geduld und Willensstärke steht, denn von ihr können wir lernen, dass man nicht aufgeben, sondern geduldig sein, an sich selbst glauben und sein Ziel nicht aus den Augen verlieren darf, wenn man es jemals erreichen möchte. Während das Ei für den Anfang (unsere Pläne) und der Schmetterling das Ziel (das Ergebinis)  ist, so steht die Raupe genau dazwischen. Sie ist der Übergang vom Kind zum Erwachsenen. Gleichwohl repräsentiert die Raupe eine Art Arbeitsstadium, in dem es nur ums Fressen und Wachsen gilt. Im übertragenen Sinne bedeutet das, dass das Krafttier Raupe darauf aufmerksam macht, dass das Krafttier Raupe mit Arbeit, Fleiß und Beständigkeit in Verbindung steht. Es die Zeit der Arbeit, nicht die Zeit der Ernte. Nach dieser Zeit kommt die Zeit der Ruhe und der Besinnung in Form eine Kokons (die Entwicklung), in welchem wir uns auf die Verpuppung vorbereiten. Ist unsere Zeit gekommen, wird es Zeit sich selbst zu erkennen und sein wahres Wesen nach Außen zu tragen. Erst nach der Ruhephase erkennen wir uns als Schmetterling wieder und können die Ernte einfahren, für die wir als Raupe so hart gearbeitet haben. Ebenso zeigt die Raupe, dass man nicht vorschnell urteilen sollte. Eine Weisheit von Erich G. Wickenburg bringt es auf den Punkt: „Wer eine Raupe zertritt, hat einen Schmetterling getötet.“

Das Krafttier Raupe erinnert uns daran, dass wir uns auf dem Weg selbst fragen müssen, ob der Weg, den wir gehen immernoch der Weg ist, den wir gehen wollen und ob sich die Dinge so entwickeln, wie wir es vor dem Schlüpfen geplant hatten. Nicht immer läuft alles nach Plan, daher ist es nicht wichtig, wie wir uns einmal die Dinge ausgemalt haben, sondern wie sie nun wirklich sind. Das Krafttier Raupe holt uns damit – im wahrsten Sinne des Wortes – zurück auf den Boden der Tatsachen. Gleichwohl möchte sie darauf aufmerksam machen, was genau wir in der Arbeitsphase „zu uns nehmen“. Denn all dies wird unsere Entwicklung prägen und unsere Art der späteren Verpuppung bestimmen. Erst die gesammelten Erfahrungen und die daraus resultierende Reife lässt uns später zum Tag- oder Nachtfalter werden. Die Zeit der Arbeit kommt mit der Raupe als Krafttier in Ihr Leben, die Zeit der Wandlung steht kurz bevor – arbeiten sie  jetzt gut, gewissenhaft und gründlich, damit die spätere Verwandlung umso einfach und schöner werden kann. Geben Sie jedem tag die Chance der Schönste in Ihrem Leben zu werden und erledigen Sie anfallende Arbeiten immer sofort, damit Ihnen neue Arbeiten nicht zu viel werden.

Traumdeutung

Krabbelt die Raupe durch Ihre  Träume, dann weist sie darauf hin, dass Sie zur Zeit eine Veränderung durch machen und sich mitten in einem Prozess befinden. Das Erscheinen eine Raupe oder einer sich verpuppenden Raupe im Kokon kann auf die Angst hinweisen, wie sich Dinge am Ende enteickeln werden und ob sich manche Vorhaben oder Menschen am Ende auf eine unangenehme Art und Weise „entpuppen“ werden. Eine Raupe im Traum macht uns aber auch auf unentdecktes oder ungefördertes Potenzial aufmerksam, das entfaltet, gelebt und weiterwentickelt werden will, damit wir unsere Seelenfrieden und unsere Berufung finden können.

Buchempfehlungen

Du musst JavaScript aktiveren und Deinen AdBlocker ausschalten, um die Buchtipps zu sehen!

Seepferdchen

Lebensraum

Das Seepferdchen ist eine kleine Fischart, die als Stachelflosser mit dem Barsch verwandt ist. Vom Aussehen erinnert das Seepferdchen aber vielmehr an einen Wurm oder eine Raupe mit einem Pferdekopf, woher es übrigens auch seinen Namen hat. Den Seepferdchen fehlt die für Fische sonst typische breite Schwanzflosse und auch diese bewegen sie nicht nur horizontal, sondern auch vertikal – d.h. nach unten. Das ermöglicht ihnen absolute Präzision beim Schwimmen und ein schnelle Flucht vor Gefahren und Fressfeinden. Wird der Schwanz nicht gebraucht,  rollt er sich automatisch zusammen. Man nennt ihn deshalb auch Wickelschwanz. Zwei weitere Besonderheiten unterstreichen die Einzigartigkeit des Seepferdchens besonders. Zum Einen tragen nicht die Weibchen, sondern die Männchen den Nachwuchs aus (sie können bis zu 500 Eier in sich aufnehmen) und zum Anderen kann sich ein Seepferchen durch einen Farbwechsel wie ein Chamäleon rasch an die Umgebung anpassen – besonders beim berühmten Paarungstanz der Seepferdchen spielt der Farbwechsel eine große Rolle.

So erstrahlen Seepferdchen unter Wasser in vielen Formen und Farben, was die Unterscheidung einzelner Arten auch so schwierig macht. Zum Leben bevorzugt das Seepferdchen ausschließlich warme und salzhaltige Gewässer, weshalb man das Seepferdchen auch nur in tropischen und gemäßigten Meeren antrifft wie etwa im Schwarzen Meer, im Mittelmeer und dem Pazifik – sogar an den Küsten des Atlantik und Indischen Ozeans. Es fehlt daher in der Arktis, der Antarktis und manchen Teilen von Asien. Die meisten Arten finden sich in den Meeren vor Afrika,  Australien und Neuseeland. Der Speiseplan des Seepferdchens besteht hauptsächlich aus Wasserpflanzen, die es sich meistens mit seinem Schwanz einfach greift oder mit dessen Hilfe durch einen Klammergriff herauszieht. So dient der Schwanz nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als Greifarm zur Nahrungsbeschaffung. Darüber hinaus ernährt sich das Seepferdchen auch gerne von kleineren Krebstieren wie etwa dem Wasserfloh oder Schwebgarnelen.

Krafttier Seepferdchen

Mythologie

In der Antike war das Seepferdchen als Fabelwesen namens Hippocamp bekannt,  dessen Oberkörper dem eines Pferdes glich und dessen Unterkörper ab der Hüfte abwärts nur aus einer Schwanzflosse bestand. Das Wort Hippocamp setzt sich aus den griechischen Wörtern für Pferd (=Hippo) und Raupe (=Campos) zusammen. So bedeutet der wissenschaftliche Name „Hippocamp“, unter dem das Seepferdchen seit 1570 bekannt ist, nichts anderes als „Pferderaupe“. Viele Darstellungen aus Griechenland machen deutlich wie sehr dieses Fabelwesen einer Meerjungfrau ähnelt. Halb Pferd und halb Fisch soll es in der Mythologie ein Zug- und Reittier von verschiedenen Meeresgöttern gewesen sein. Die griechische Mythologie besagt, dass Seepferdchen sogar die Nachfahren der Pferde sein sollen, die Poseidons Wagen gezogen haben. In Walt Disneys Zeichtrickfilm „Arielle“ befindet sich sogar noch ein Überbleibsel diesen Glaubens. Dort wird der Wagen von Arielles Vater Triton, dem Herrscher des Meeres, von Seepferdchen durch das Wasser gezogen.

In der Heraldik ist das Seepferdchen kaum zu finden, in Deutschland gibt es aber tatsächlich ein Wappen, auf dem ein Seepferdchen abgebildet ist. Es ist das Wappen von der Gemeinde „Timmendorfer Strand“ aus dem Bundesland Schleswig Holstein. Dort ist das Seepferdchen gemeinsam mit einem Segelboot als gelbe Silhoutte auf blauem Hintergrund abgebildet. Daüber hinaus ist das Seepferdchen ein bekanntes Frühschwimmerabzeichen für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren – natülich mit entsprechender Abbildung.

In Asien sind Seepferdchen mittlerweile vom Aussterben bedroht, da diese in der Tradionellen Chinesischen Medizin in Pulverform als Heilmittel und Aphrodisiakum gelten und als Solche leider nach wie vor außerst begehert sind. Als Zierfisch gehören sie mittlerweile aber auch zum umstrittenen Exotenhandel und haben mancherorts bittererweise schon Eingang in so manches Aquarium gefunden.

Seepferdchen – Medizin

Schwimmt das Seepferdchen als Krafttier in Ihr Leben, dann kommt es zu Ihnen, um Sie den Tanz und das Farbenspiel des Lebens zu lehren. Mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite können Sie mit Freude durchs Leben tanzen und die Veränderungen des Lebens als Tanzarten wahrnehmen, die es zu meisten gilt. So lehrt das Krafttier Seepferdchen, Taktgefühl und verleiht das Gespür für den richtigen Rhythmus, in dem es sich (fort-) zu bewegen gilt. Gleichermaßen symbolisiert das Seepferdchen als Krafttier Treue, Verbundenheit, Schutz und Liebe. Denken Sie immer daran: die kleinste Einheit der Welt sind zwei Menschen. Im Schutz und der Geborgenheit des Anderen kann man sich wohlfühlen, fallen lassen und sich sicher fühlen. Solche Gefühle kann man nicht kaufen und auch keine Versicherung der Welt kann uns dieses Gefühl geben. So lehrt Sie das Krafttier Seepferdchen den liebe- und respektvollen Umgang mit allen Kindern der Erde – ob Menschen, Tiere, Pflanzen, Bäume oder Steine – und hilft Ihnen bei der Suche nach dem (Tanz-) Partner fürs Leben.

In der verschlungenen Einheit der Seepferdchen beim Paarungstanz erkennen und finden wir die Harmonie und die Einheit nach der wir ein Leben lang suchen. Als Wassertier weist das Seepferdchen als Krafttier aber auch auf die Gefühlswelt hin. Es möchte, dass Sie sich auf seinen Rücken setzen und mit ihm gemeinsam das Meer erkunden und tiefen Gefühlen auf den Grund gehen. Betrachten Sie das Krafttier Seepferdchen wie Odins Pferd Sleipnir als schamanisches Reittier, das Sie auf eine Reise durch die WeltenMeere mitnehmen möchte. So steht es gleichermaßen für das Mystische, das Geheimnisvolle und das Verborgene. Es gibt so Vieles, was noch niemand im Meer zu sehen bekam, weil es im Schutz von Dunkelheit oder im Verborgenen liegt. Das Seepferdchen als Krafttier führt Sie genau dahin, damit Sie den Ozean des Lebens in seiner Ganzheit kennen lernen – denn zu diesem gehören nicht nur lustige Clownfische, zauberhafte Seesterne und wunderschöne Seepferdchen, sondern auch imposante Wale, freche Haie, stachelige Igel und brennende Quallen. Alles ist Teil des Ozeans und Teil von vielen Legenden, Märchen und Mythologien – auch Sie!

Das Seepferdchen hat die Eigenschaft, sich farblich an die Umgebung anzupassen und so macht auch das Krafttier Seepferdchen auf Themen wie Anpassung, Tarnung und Flexibilität aufmerksam. Manchmal ist es von Nöten sich schnell und geschickt an seine Umwelt anzupassen, um von ungebetenen Gästen, Feinden oder Peinigern nicht gefunden zu werden. Genau diese Fähigkeiten verleiht Ihnen das Seepferdchen, wenn es als Krafttier in Ihr Leben tritt. Gleichermaßen möchte es, dass Sie Ihr Weltbild überarbeiten. Es gibt Dinge, die nicht so sind, wie sie scheinen oder wie Sie sie festgestellt haben. Das beste Beispiel hierfür ist der Rollentausch der Geschlechter bei den Seepferdchen, wenn es um den Nachwuchs geht. Sie ahnen es sicher schon – genau darauf möchte auch das Seepferdchen als Kraftier aufmerksam machen. Nicht immer ist etwas ausschließlich „Frauensache“ oder ein „Männerding“. Oft helfen bei Problemen erfrischende Erkenntnisse des anderen Geschlechts durch dessen anderen Blickwinkel und anderes Empfinden weiter. Frauen sind nicht nur Erzieher und Hüter des Hauses und Männer nicht nur Arbeitstiere. Wollen Sie wirklich die Einheit mit Ihrem Partner, dann werden Sie wohl auch mit ihm irgendwann einmal tauschen müssen, denn: in der Einheit gibt es keine Trennung. Keine Trennung von Bett und Tisch, keine Trennung von Berufsbildern oder Arbeitsaufgaben. Jeder übernimmt einmal die Aufgaben des Anderen und Jeder ist mal der Kranke, der genesen muss und auch mal der gesunde Krankenpfleger, der sich um den Anderen kümmert und ihm von seiner Kraft gibt.

Traumdeutung

In Bearbeitung.

Sonstiges

Nichts bekannt.