Schlagwort-Archive: Schönheit

Fasan

Lebensraum

Der Fasan ist ein Hühnervogel mit einem farbenprächtigen Gefieder und langen Schwanzfedern, der mit dem Pfau verwandt ist und ursprünglich aus Asien stammt. Mittlerweile ist der Fasan durch menschliche Hilfe auch in Europa und Nordamerika anzutreffen. Während der Fasanenhahn ein buntes Federkleid trägt, sehen Fasanenhennen eher unauffällig aus und haben eine bräunliche Tarnfärnung. Fasane – ob männlich oder weiblich – werden zwar leider auch zu Jagdzwecken gehalten, sind mittlerweile wie Pfauen aber auch beliebte Ziervögel. Und als dieser lebt nicht nur der Pfau, sondern auch der Fasan mittlerweile in vielen Tierparks, Gärten und Zoos, in seiner Heimat bevorzugt er jedoch eine halboffene Landschaft mit genügend Unterschlupfmöglichkeiten – wie z.B. hohes Gras, Gebüsch oder kleine Wälder. Er ist jedoch ebenso in Feuchtgebieten mit Schilfbestand anzutreffen, sofern er dort Sträucher zum Verstecken vorfindet.

Mythologie

In seinem Heimatland Asien spielt der Fasan in vielen Märchen, Erzählungen und Legenden eine bedeutende Rolle. Auf Grund seines Gefieders steht der Fasan vielerorts für Schönheit, Vielfältigkeit und Eitelkeit. In China ist er zusätzlich ein Symbol für Glück, Licht und Wohlstand. In Japan sagt man ihm Fruchtbarkeit, Reichtum und Tugendhaftigkeit nach. Der heimischen Volksglauben besagt, dass wenn nicht zu Anfang des 12. Monats der Ruf des Fasans zu hören ist, eine große Flut oder ein heftiges Unwetter bevorstehe. Wenn sein Ruf nicht bis zur Monatsmitte erklungen ist, so sollen die Frauen unsittlich werden und als Fasanengeister fremde Männer verführen. In der chinesischen Mythologie ist ein neunköpfiger Fasan sogar einer der drei Begleiter von „Nüwa,“ der  Schöpfungsgöttin der Menschen. Sogar der „Fenghuang“, ein chinesisches Fabelwesen, das dem Phönix ähnelt, besitzt einen Fasanenkopf.

Fasanen – Medizin

Wenn der Fasan als Krafttier Deine Lebenskreise betritt, dann möchte er Dich mit seinem schönen Federkleid auf die Vielfalt des Lebens und die schönen Dinge in Ihrem Leben aufmerksam machen, die gerade um Sie herum passieren. Gleichermaßen erinnert der Fasan als Krafttier daran, nicht länger das graue Mauerblümchen zu sein, sondern aus sich herauszugehen und die innere Schönheit nach Außen zu tragen. Im Gegensatz zum Pfau geht es dabei nicht darum, die Schönheit zur Schau zu stellen, sondern die Farben der Seele leuchten zu lassen, damit Andere erkennen können, wie bunt und schön Sie wirklich sind. In der freien Natur sind Fasane eher die geborenen Läufer als Flieger, weshalb sie auch sehr schnell laufen können. Dabei legen sie nicht selten große Strecken zurück. Dafür können sie sich, wenn es die Situation verlangt, aber auch blitzschnell senkrecht in die Lüfte erheben. Im übertragenen Sinne bedeutet das, dass Ihnen mit dem Krafttier Fasan an Ihrer Seite nun ebenso die Fähigkeit zu Teil wird eine große Strecke auf Ihrem Lebensweg zurückzulegen, wodurch Sie Ihrem Lebensziel oder – traum deutlich näher kommen.

Gleichwohl schenkt Ihnen das Krafttier Fasan das nötige Geschick, im Notfall rasch die Flucht anzutreten. So schenkt der Fasan als Krafttier nicht nur Schönheit und Ausdauer, sondern auch Kraft und Fruchtbarkeit. Wo der Fasan lebt, soll die Erde fruchtbar sein, heißt es es in so manchem Volksglauben. So bringt er Wohlstand, Glück und Reichtum zu Ihnen, wenn sich der Fasan als Krafttier bei Ihnen niederlässt. Sowohl auf der materiellen, als auch auf der spirituellen Ebene wird Ihnen jetzt großer Segen zu Teil. Alle Projekte, Ideen, Visionen und Vorhaben erhalten jetzt die notwendige Unterstützung, um verwirklicht und in die Tat umgesetzt zu werden. Seine Liebe zur Bodennähe weist auf Bodenständigkeit, Tatkraft und Geduld hin. Er erhebt sich nur in die Lüfte, wenn es die Situation erfordert – nicht früher und auch nicht später, obwohl er es könnte. Für Sie bedeutet das, dass Sie daran denken sollten, nicht immer abhauen, flüchten oder wegfliegen zu wolllen. Bleiben Sie doch einfach am Boden und schätzen Sie die Situation ersteinmal richtig ein, bevor Sie die Flucht aus dem Alltag oder der Realität antreten.

Traumdeutung

Als Traumsymbol steht der Fasan für Glück, Erfolg, Wohlstand und Lebensfreude. Wenn also ein Fasan durch Ihre Träume stolziert, weist das auf Glücksgefühle und eine gute seelische Verfassung hin. Je nach dem wie der Fasan erscheint und welches Federkleid er trägt, weist er auf den eigenen Gesundheitszustand hin. Jagd und erlegt man einen Fasan, so steht Anerkennung bevor. Ihnen wird bald entweder eine besondere Ehre zu Teil werden oder Sie erhalten ein besonderes Privileg. Gleichwohl bedeutet es ein gutes Vorankommen im Beruf. Sehen in Ihrem Traum einen Fasan hingegen balzen, kündigt das Glück in der Liebe an.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 19. November, 2013, 10:26 Uhr

Pfau

Lebensraum

Der Pfau ist ein leuchtend blauer Vogel, der mit dem Fasan verwandt ist und ursprünglich vom indischen Subkontinent stammt (Asien). Ihr stark  blau leuchtendes Gefieder, die Federkrone auf dem Scheitel und seine langen mit Augen gemusterten Schwanzfedern, die zu einem Fächer aufgestellt werden können machen den Pfau als Vogel unverwechselbar. Kaum ein anderer Vogel hat solch markante Merkmale. Als Ziervogel lebt der Pfau mittlerweile in vielen Tierparks, Gärten und Zoos, in seiner Heimat bevorzugt er jedoch den Dschungel und Wassernähe. Als Feinde hat  der Pfau in freier Wildbahn besonders den Tiger und Leopard zu befürchten, bei denen er regelmäßig auf dem Speiseplan steht.

Krafttier PfauMythologie

In verschiedenen Mytholgien gilt der Pfau als Göttervogel und Bote der Götter. Der Gott Phaon galt als Vogelgott und wurde dem Pfau zugeordnet, sogar Hera, die griechische Göttin des Himmels, der Liebe und der Frauen wurde auf den Pfau bezogen.

Als Symbolvogel für Macht und Schönheit findet man den Pfau in der Geschichte häufig als Ziervogel von mächtigen Herrschern wieder. Als Emblem verschiedener Könige, Kaiser und Pharaonen ziert der Pfau so manches Gemälde und so einige Geschichttsbücher.

Im Volksmund sagt man häufig, dass Jemand sich nicht „wie ein Pfau benehmen“ oder „wie ein Pfau stolzieren“ soll, wenn er dieser Jemand arrogant oder selbstverliebt auftritt.

Einer Überlieferung aus dem 18. Jahrhundert zu Folge bewunderte ein arroganter und selbstverliebter Pfau einst seine eigene Schönheit und verspottete sogar den Regenbogen. Einige andere gut aussehnde Tiere wie z.B. der Buntspecht stimmten ihm zu, nur der Marder nicht, denn er hielt ihm im übertragenen Sinne den Spiegel vor und ließ ihn erkennen, was bleibt, wenn die Schönheit vergangen ist, da alle Schönheit vergänglich ist. Somit lehrte der Marder dem Pfau die Vergänglichkeit der Schönheit und dass falscher Stolz und falsche Eitelkeit nicht die Vergänglichkeit jener Schönheit verhindern.

Pfau – Medizin

Schreitet der Pfau als Krafttier in Dein Leben, so gilt es die Schönheit in allen Dingen zu entdecken und Ihre eigene Schönheit zu leben. Gleichermaßen macht das Krafttier Pfau aber auch auf falschen Stolz, Arroganz und, Selbstverliebtheit aufmerksam. Schönheit hat zwei Seiten, vor allem aber ist sie vergänglich. Fühlen Sie sich in den Pfau hinein und entdecken auch Sie, dass Sie ein schönes und einzigartiges Gefieder besitzen. Erkennen Sie ihre innere und äußere Schönheit und vor allem die Schönheit in allen anderen Wesen. Schönheit liegt im Auge des Betrachters, denn was für den Einen keiner Beachtung wert ist, bekommt vom Anderen wiederum volle Aufmerksamkeit. Vergessen Sie die Schönheitsiedeal, die Ihnen von den Medien und der Gesellschaft wie ein Korsett aufgezwungen werden. Lassen Sie Ihrer eigenen Schönheit freien Lauf und lassen Sie Ihrer Schönheit genug Zeit sich zu entfalten. Beim Einen dauert das länger und beim anderen geht es schneller.

Länger zu brauchen oder schneller zu sein ist weder ein Vebrechen, noch ein Gewinn. Jeder entwickelt sich in seiner eigenen Tempo und dass muss auch so sein, damit die volle Schönheit zur Geltung kommen kann. So wie auch der Pfau mit gefächertem Schwanz herumstolziert, so können auch Sie ruhig auch Ihre Pracht zur Schau stellen – solange Sie sich nicht besser oder schöner als alle anderen empfinden. Auch wenn jeder Mensch im Grunde anders ist, sind alle Menschen in gewissem Sinne gleich, da jeder von ihnen etwas Anderes gut beherrscht und sie sich gemeinsam ergänzen. Das ist allen gemein, sie müssen es nur erkennen – auch Sie! Wenn der Pfau als Krafttier sein Rad spannt, dann will er Sie damit symbolisch auf das Rad des Lebens aufmerksam machen. Wenn Sie erkennen, dass Schönheit und Anmut schon immer Begeleiter Ihres Lebens waren, dann fällt es Ihnen auch leichter endlich Ihr wahres Ich zu zeigen. Entfalten Sie das Kleid Ihrer Seele, so wie der Pfau sein Gefieder entfaltet. Tragen Sie Anmut und Schönheit würdevoll und charismatisch nach außen, dann wird Ihnen die Welt zu Füßen liegen und es wird alles für Sie möglich werden. Erkennen Sie, dass das Paradies nicht der HIimmel, sondern die Erde ist und sie als bereits Paradiesvogel auf der Erde wohnen.

Traumdeutung

Schlägt der Pfau ein Rad in Ihren Träumen oder zieht er anderweitig Ihre Aufmerksamkeit im Traumgeschehen auf sich, will er Ihnen Mut machen Ihr eigenes Licht und Ihre eigene Schönheit nach außen zu tragen. Ebenso kann ein Pfau im Traum darauf aufmerksam machen, dass sie zur Zeit sehr selbsverliebt, arrogant und stolz sind und Ihren Mitmenschen gegenüber demütiger gegenüber treten und ihnen mehr Respekt entgegen bringen sollten. Schönheit ist nicht alles im Leben.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 2. September, 2013, 16:54 Uhr

Antilope

Lebensraum

Antilopen – auch als „Rehe der Savanne“ bekannt – gehören zur Famile der Säugetiere und leben in Afrika und Asien. Als Lebensraum bevorzugen Sie Savannen, Grasgelände und Steppen. Ihre wohl bekanntesten Merkmale sind ihr schlanker Körperbau und ihre gekrümmten oder geringelten Hörner. Antilopen sind hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten.

Mythologie

Bei einigen Völkern Südafrikas symbolisiert die Antilope den höchsten Schöpfer. Ihre Medizin wird seitjeher von Schamanen und Buschmännern geschätzt und in Ritualen angerufen. Da die Antilope unserem heimischen Reh sehr ähnlich ist, wird es auch das „Reh der Savanne“ genannt. Der Name „Antilope“ kommt aus dem Griechischen und bezeichnet ursprünglich ein Fabelwesen, das so flink sei, dass es kein Jäger – weder Mensch noch Tier – es verfolgen und erbeuten kann. Darüber hinaus sollen die Hörner dieses Fabelwesens so scharf wie Sägen sein, wodurch das Tier in der Lage sein soll, mit Hilfe seiner Hörner Bäume zu fällen. Interessanterweise hat das dieses fabelhafte Antilopenwesen in der mittelalterlichen Heraldik derart große Anerkennung bekommen, dass es als Wappentier diverse Siegel von bekannten englischen Königen zierte (wie z.B. Heinrich dem IV.).

Antilopen – Medizin

Wenn das Reh der Savanne Ihr Reich betritt, dann möchte es Sie an Ihre Schönheit, Sensibilität und Grazie erinnern. Es geht nicht darum, wie ein stolzer Hahn aufzutreten und anzugeben, sondern darum, dem Leben in Demut und dennoch selbstbewusst und mit einer gewissen Grazie entgegen zu treten. Weiterhin vermittelt das Krafttier Antilope Schnelligkeit, Entschlossenheit und Mut zum Handeln. Vertrauen Sie ihr, denn sie zeigt Ihnen, wie Sie trotz aller momentanen Probleme nicht den Anschluss an die Realität verlieren. Als flinke Fabelwesen macht es darauf aufmerksam schnell zu handeln und in brenzligen Situationen nicht zu zögern. Sobald es die Situation erfordert müssen Sie bereit sein und sobald Sie einen Impuls verspüren, müssen Sie handeln. Nur so schlagen Sie Ihren Feinden und Neidern ein Schnippchen. Als Hornträger macht das Krafttier Antilope jedoch auch auf Ihre Willenskraft aufmerksam, die momentan möglicherweise etwas eingebüßt hat oder gedämpft werden muss. Dies wird durch das gedrehte oder gekrümmte Horn der Antilope als Krafttier symbolisiert.

Auch wenn Ihnen die Antilope als Krafttier Grazie, Anmut und Schönheit verleiht, so werden Sie nicht umhinkommen, hin und wieder Ihre Hörner einzusetzen – sanft, aber bestimmt. Als schreckhaftes Tier, das auf eine gute Intuition und eine geschärfte Sinneswahrnehmung angewiesen ist, schenkt Ihnen auch das Krafttier Antilope die Fähigkeiten die Botschaften der Erde wahrzunehmen, dem Flüstern des Windes zu lauschen und das innere Feuer rechtzeitig zu erwecken. Gleichermaßen macht die Anitlope als Krafttier auf innere Schönheit und äußerliche Grazie aufmerksam. Es geht nicht darum der oder die Schönste zu sein, sondern darum Anmut, Liebe und Grazie als Eigenschaften im Herzen zu tragen und zu leben.

Traumdeutung

Ebenso wie das heimische Reh ist die Antilope scheu und misstrauisch. Wenn das Reh der Savanne also in Ihren Träumen erscheint, möchte es Sie zu mehr Mut auffordern und davor warnen, immer klein beizugeben.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 24. Juli, 2013, 09:55 Uhr

Kröte

Lebensraum

Kröten sind Amphibien, die fast überall auf der Welt anzutreffen sind – von Europa über Nord- und Südamerika bis hin zu Australien, Japan und China. Im Gegenteil zu den Fröschen bevorzugen sie nicht unbedingt ein Leben in der Nähe von süßwasserhaltigen Gewässern wie kleinen Seen, Teichen oder Tümpeln. Sie brauchen zwar Gewässer um zu laichen, halten sich aber generell eher weniger in Feuchtgebieten, sondern vielmehr in Wäldern, Wiesen und in sandigen und erdreichen Regionen auf. Im Gegensatz zu den Fischen sind Kröten auch viel größer und haben eine trockene, fast schon lederartige Haut, die häufig von Warzen übersäht ist. Frösche sind kleiner und haben eine glatte Haut, Schwimmhäute und bevorzugen ein Leben am und im Wasser. Kröten haben deshalb auch keine Schwimmhäute wie Frösche, da sie sich fast vollständig an ein Leben auf dem Land angepasst haben.

Mythologie

Während der Frosch mit dem Element Wasser und den Wassergeistern verbunden ist, so steht die Kröte unmittelbar mit dem Element Erde und den Erdgeistern in Verbindung. Auf Grund Ihrer Erdverbundenheit erscheint die Kröte in Märchen oft als Wegweiser, Ratgeber und Lehrer, was sie auch zu einer Botin von Gaia, unserer Mutter Erde macht.

Denn mythologisch gesehen verkörpert der Frosch eher die männlichen Aspekte und die Kröte eher die weiblichen Qualitäten. Als durch und durch erdverbundenes Wesen, das Feuchtigkeit und Dunkelheit liebt, könnte es kein passenderes Symboltier für die Erdmutter geben.

Laut Volksglauben soll so manche am Wegesrand sitzende Kröte eine verzauberte Hexe aus der Unterwelt sein und nur darauf warten, Reisende oder Ungläubige vom rechten Weg abzubringen und in die Irre zu führen. Ethnologisch und symbolisch betrachtet ist es kein Wunder, dass man die Kröte mit Unheil oder Hexen assoziierte – wo sie doch nicht dem bekannten Schönheitsideal entspricht und von hässlichen Warzen nur so übersäht ist. Denn früher galten so manche behinderte oder nicht dem Schönheitsideal entsprechenden Menschen als verhext, verflucht und Ausgeburten der Finsternis, die mit dem Teufel im Bunde oder mit der Hexerei in Verbindung stehen sollten. Fast immer wurden solche Menschen wie Aussätzige behandelt und mitunter sogar wegen Hexerei oder Teufelsanbetung angeklagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Zudem soll die Kröte auch gerne auf Steinen und Pilzen sitzen, sowie sich Erdgeister wie Kobolde und Zwerge laut Volksglauben gerne in eine Kröte verwandeln. So ist es kein Wunder, dass die auf der Erde herumhüpfende Kröte auch unmittelbar mit dem unteren Erdreich – der Unterwelt – verbunden (und damit auch ein Symbol für die untere Welt, Mutter Erde und Gaia) ist.

Bei unseren Vorfahren, den Kelten, war die Kröte ebenso wie der Frosch und seine Entwicklungsstadien ein weiteres Symbolbild der dreifaltigen Göttin und ihrer drei Gesichter (und damit auch der Entwicklungsstadien der Menschen): Kindheit – Erwachsenenalter – Alter ; Wachsen – Fruchtbarkeit – Vergehen. Die Kröte war bei den Kelten aber auch ein wichtiger Lehrer und Führer in das Erdreich, in die untere Welt und damit auch zu Mutter Erde. Wer den Kontakt zu Gaia suchte, musste sich nur an eine Kröte wenden, denn diese kannte die richten Wege auf und unter der Erde, die zu Mutter Erde führen.

Bei den Azteken, den Ureinwohnern Mittelamerikas verkörperte die Erdgottheit ein krötenartiges Ungeheuer. In vielen weiteren Naturreligionen wird der Kröte ebenfalls eine Verbindung zur Erde nachgesagt und der Aspekt der Leben gebenden und Leben nehmenden Mutter geehrt.

Kröten – Medizin

Hüpft die Kröte als Krafttier in Ihr Leben, dann will Sie diese zurück zu Mutter Erde führen und Sie in das geheime Erdwissen einführen. Die Kröte hat ihren ganz eigenen Zugang zu Schätzen, Weisheiten und Wesenheit die mit der Erde in Verbindung stehen und Ihnen in Ihrer aktuellen Lebensphase helfen wollen. Ebenso macht das Krafttier Kröte auf Themen wie inne Schönheit, Kräuterwissen, Magie und Naturverbundenheit aufmerksam. Die Kröte als Krafttier lädt Sie dazu ein, sich in Ihre Lage zu versetzen, klein und „hässlich“ zu werden und mehr Kontakt zur Erde zu haben. Sie werden lernen, sich zu zentrieren, zu erkenen, worauf es im Leben wirklich ankommt und dass die Schönheitsideale der Gesellschaft weder gesund, noch haltbar sind – sie kommen und gehen wie der Rauch. Worauf es wirklich ankommt, ist nicht mit den Augen zu sehen – Naturverbundenheit, innere Schönheit, tiefe Weisheit und inneres Wissen kann nur mit dem Herzen gefühlt werden. So kommt die Kröte als Krafttier in Ihr Leben, um Sie selbst zur Kröte zu machen.

Nur aus ihrer Perspektive lernen Sie, worauf es wirklich ankommt und welche Schätze es in Erdnähe alles zu entdecken gibt. Als Krafttier kommt die Kröte aber auch meist dann, wenn ihr Schützling Probleme mit dem Äußeren hat und nicht zufrieden mit sich selbst ist. Nur weil die Kröten verwarzt ist, ist sie noch lange nicht hässliche, teuflisch oder böse. Ganz im Gegenteil: Die Warzen sind weder ein Unfall noch eine Krankheit, sondern ein Teil ihrer Tarnung und Täuschung. Ein einfacher, aber erfolgreicher Trick, der ihr jeden vom Hals hält, der oberflächlich ist. Nur wer über den Tellerrand hinausschauen kann, über genug innere Weisheit verfügt und dem anderen sein Anderssein verzeihen und ihn tolerieren kann wie er ist, wird die Warzen übersehen und die wahre Schönheit der Kröte erkennen können. Legen Sie Ihren Ekel vor der Kröte beiseite und lassen Sie sich von ihr zum Erdwissen und zu unser aller Erdmutter führen – Sie werden es nicht bereuen.

Traumdeutung

Wenn Sie eine Kröte in Ihren Träumen entdecken, dann macht diese auf die Themen Hässlichkeit und Schönheit hin. Eine solche Kröte im Traum macht auf Ihre innere Angst vor Vergänglichkeit oder ansteckende Hässlichkeit aufmerksam. Fragen Sie sich selbst, wieso Sie diese Angst haben und ob sie begründet ist – oder nur ein Produkt Ihrer Phantasie. Wovor ängstigen Sie sich wirklich und warum verstecken Sie Ihre wahre und unvergängliche innere Schönheit und heben stattdessen ihre vergängliche äußere Schönheit künstlich hervor?

Eine Kröte im Traum weist aber auch auf Erfolg und Gewinn hin. Sie will aber auch vor Ungereimheiten in Ihrem priavten oder beruflichen Umfeld warnen – irgendwo scheint sprichwörtlich eine Kröte (ein Haken) zu sein.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 8. Juli, 2013, 09:00 Uhr