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Meerschweinchen

Lebensraum

Das Meerschweinchen ist ein Nagetier, das ursprünglich aus Südamerika stammt und dort auch weit verbreitet ist. Als domestiziertes Hausmeerschweinchen ist es mittlerweile sogar weltweit verbreitet (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) – ob in Asien, Europa, Afrika, Nordamerika oder Australien. So ist das Meerschweinchen als Nagetier zum Beispile mit dem Kaninchen, der Ratte und mit der Maus verwandt.

In seiner Heimat bevorzugt das Meerschweinchen flache Graslandschaften und Bergregionen, wo sie unterirdische Höhlen als Unterschlupf vorfinden oder selber bauen können. In unseren Breiten findet sich das Meerschweinchen (besonders bei Kindern) als beliebtes Haustier oftmals in Käfigen in der Wohnung, wo es nur kaum ausreichend Auslauf und die benötige Abwechslung vorfindet. Auch wenn Meerschweinchen hin und wieder von ihren Besitzern in der Wohnung oder im Garten laufen gelassen werden finden wir, dass Meerschweinchen in freier Wildbahn in der Natur und nicht in Käfigen in der Wohnung leben sollten. Als hauptsächlich tagaktives und teilweise auch sehr scheues und ängstliches Gruppentier besitzt das Meerschweinchen einen beachtlichen Geruchs- und Gehörsinn und vor allem ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, das besonders in Notsituation Zusammenhalt und Schutz in der Gruppe ermöglicht.

Mythologie

Der Name des Meerschweinchen setzt sich aus „Meer“ und „Schweinchen“ zusammen. Die Silbe „Meer“ entstand vermutlich durch den Schifftransport der Meerschweinchen von über das Meer, als die Spanier ein paar Tiere nach Europa brachten. Den Beinamen eines Schweins bekam das Meerschweinchen ganz offensichtilich durch seine sehr hohe und quietschenden Lautäußerungen, die einem Schwein ähneln. Auf Grund seiner Größe wurde dann noch der Diminutiv (die Verkleinerungsform) „-chen“ angehängt, wodurch das Meerschwein dann zum Meeerschweinchen wurde.

In seiner Heimat Südamerika dient das wild lebende Meerschweinchen bei vielen Andenvölkern als Opfertier und Nahrungsquelle. Als Opfertier wurde es häufig zu Fruchtbarkeitsritualen und Erntefesten geopfert, wenn man die Götter um gutes Wetter, reiche Ernte oder ein Kind bitten wollte, sowie um Unfruchtbarkeit oder Unlust zu heilen und die Virilität zu steigern. Schamanen jener indigenen Stämme benutzen das Meerschweinchen häufig als „Ersatzwesen“ für die Geister der Krankheit bei Heilungszeremonien und schamanischen Exktraktionen. Man zog die Krankheit aus dem Kranken heraus und übertrug sie auf das Meerschweinchen. Abschließend wurde das Meerschweinchen dann geopfert, um die Ahnen und Götter um Vergebung, Erlösung und Gesundheit zu bitten. So nahm das Meerschweinchen oft große Unnannehmlichkeiten auf sich um dem Großen Ganzen zu dienen. Daher schätze man die Fähigkeit, Kraft und Eigenschaft des Meerschweinchens, sich Größerem hinzugeben und sich dafür selbst zu opfern sehr, sodass die Andenvölker auch heute noch eine ganz besondere Verbindung zum Geist aller Meerschweinchen und den Meerschweinchen selbst haben.

Meerschweinchen – Medizin

Flitzt das Meerschweinchen als Krafttier in Ihr Leben oder fordert es durch intesives quieken Ihre Aufmerksamkeit, dann stehen Ihnen glücklicke und fruchtbare Zeiten bevor. Sein Erscheinen kündigt Heilung und Regeneration in Liebesangelegenheiten an und verbindet mit Mutter Erde. Als erdverbundes Wesen, dass an Land dicht über der Erde lebt und seinen Unterschlupf unter der Erde – und damit direkt in Mutter Erdes Schoß – hat kann das Meerschweinchen wohl am Besten Erdvebundenheit lehren und den Kontakt zu Erdgeistern wie Zwergen, Wichtel, Gnome und Trolle vermitteln. Wenn Sie das Meerschweinchen auffordert, ihm zu folgen, dann vertrauen Sie ihm und folgen Sie ihm durch das verschlungene Höhlensystem unter der Erde. Mit Hilfe des Meerschweinchens als Krafttier gelangen Sie nämich über verschlungene Pfade an geheime Orte und machen außergewöhnliche Entdeckungen. Möglicherweise stehen Sie bald einem Naturgeist gegenüber, finden die wahre Liebe oder einen Schatz, der Ihre Seele oder das innere Kind zum Strahlen und Leuchten bringt.

Gleichwohl fördert das Krafttier Meerschweinchen soziale Eigenschaften, schenkt uns Vertrauen, Geborgenheit und Freundschaft. Es zeigt uns, wie man sich zum Wohl der Gemeinschaft opfert und wie sie die ganze Gemeinschaft zum Wohl des Einzelnen einsetzt. Verbundheit und Treue sind damit auch zentrale Themen, auf welche das Krafttier Meerschweinchen aufmerksam machen möchte. Körperliche Nähe und  emotionale Wärme geben uns gegenseitig Kraft, Halt und Hoffnung. So zeigt das Meerschwinchen als Krafttier wie angenehem und hilfreich der Rückhalt in der Familie oder im Freundeskreis sein kann und dass Freundschaften auch gepflegt werden müssen. Das Krafttier Meerschweinchen symbolisiert somit die Kraft des Herzens, die Zartheit der Seele und die Unbefangheit des inneren Kindes.

So macht das verspielte und fröhliche Meerschweinchen darauf aufmerksam, sich selbst etwas zu gönnen, sich mit Kindern zu beschäftigen oder sogar selbst wieder zum Kind zu werden, um die Lebensfreude neu zu entdecken und Ihre Seele wieder in allen Farben erstrahlen zu lassen.

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Traumdeutung

Das Erscheinen eines Meerschweinches im Traum kündigt meist Fruchtbarkeit, Glück in der Liebe oder freudige Ereignisse an. Es steht eine Zeit der Gemeinschaftm des Zusammenhalts und der Treue an. Gleichwohl mach ein Meerschweinchen im Traum aber auch auf Verniedlichung und die Angst des Träumenende nicht ernst genommen zu werden hin. Möglicherweise werden Probleme und Gefühle unterdrückt und kleiner gemacht, als sie wirklich sind. So warnt ein Meerschweinchen im Traum auch davor, Menschen, Ereignisse und Gefühle abzuwerten oder klein zu machen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 17. Dezember, 2013, 12:55 Uhr

Ziege

Lebensraum

Die Ziege ist ein Säugetier aus der Familie der Hornträger, das (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) als Nutztier mittlerweit weltweit verbreitet ist – ob in Asien, Europa, Afrika, Nordamerika, Südamerika oder Australien. Damit ist die Ziege mit dem Steinbock, dem Schaf, der Kuh und dem Büffel verwandt. Ursprünglich stammt die Ziege jedoch aus Gebirgsregionen von Europa, Asien und Afrika, wo sie auch heute noch wild anzutreffen ist. In unseren Breiten findet sich die Ziege jedoch nicht nur als Wildtier in alpinen Regionen, sondern auch als Nutztier auf diversen Bauernhöfen. Ihre Haltung lohnt sich nicht nur deshalb, weil die Ziege anspruchslos ist, sondern auch, weil sie schmackhafte und gesunde Milch abgibt, aus der auch heute noch Käse hergestellt wird. Auf ihrem Speisplan stehen hauptsächlich frisches Gras und leckere Kräuter, die sie auch gerne einmal mitsamt den Wurzeln herausrupft und Ziegenherden deshalb nicht selten eine kleine Spur der Verwüstung hinterlassen. Als Wiederkäuer lässt sich die Ziege Zeit beim Verdauen und ihre Hörner setzt die Ziege nur zur Verteidigung ein – z.B. wenn es ihre Jungen zu beschützen gilt. Die Böcke hingegen machen vielmehr zur Paarungszeit Gebrauch von ihren Hörnern, wenn sie um das Paarungsvorrecht kämpfen.

Krafttier Ziege

Mythologie

Im Volksmund kennen wir die – wenn auch etwas herablassende – Redewendungen „Zicke“, „Meckerliese“ und „alte Ziege“, die allesamt Menschen bezeichnen, die sich mit Nichts zufrieden geben, an allem Möglichem herumnörgeln und immer alles Ausdiskutieren müssen. Die Eigensinnigkeit der Ziege hat jedoch ebenso Eingang in den Volksmund gefunden. So kommt der Spruch „störrisch wie eine Ziege“ nicht von ungefähr, sondern von der beobachteten Eigensinnigkeit bei den Ziegen. Weitere bekannte Sprichwörer sind „den Bock zum Gärter machen“ und „Sündenbock“.

So kommt die Bezeichnung des Sündenbocks ebenfalls nicht von ungefähr, sondern von den alten Traditionen anderer Kulturen, bei denen die Ziege als Opfertier galt. Laut dem christlichen Glauben wurden zum Beispiel einst alle Sünden bei einem Ritual symbolisch auf einen einzigen Ziegenbock geladen, der daraufhin geopfert wurde – wodurch die Sünden dann aus der Welt geschaffen und vergeben waren. Die Bibel selbst bezeichnet Ungläubige als Ziegen, weshalb das Opfern des Ziegenbocks auch zugleich ein Symbol für das Gericht Gottes war, dass die Ungläubigen und damit Anhänger Satans hinrichtet.

Der Grund, warum augerechnet eine Ziege geopfert wurden hatte ganz einfache Gründe: Zum Einen galt die Ziege auf Grund ihrer gespaltenen Hufe laut Bibel ohnehin als unreines und nicht essbares Tier – was sollte man also sonst mit der Ziege anstellen – zum Anderen sind Ziegen seit jeher dafür bekannt, Wiesen und alle darauf wachsenden Pflanzen zu zertrampeln, zu fressen und sogar mitsamt den Wurzeln herauszureißen, womit sie – einmal freigelassen – eine echte Plage darstellten und Landschaft verwüsteten, anstatt sie zu pflegen.

So wurde der Ziegenbock nicht nur zum Sündenbock, sondern auch zum Teufelstier. Auf nahzu allen Abbildungen findet sich der Teufel mit Ziegenhörnern, Ziegenbeinen oder Ziegenhufen. Auch Dämonen  wie Sukkubus und Inkubus werden durch eine Ziege bzw. einen Ziegenbock dargestellt, wo sie den Menschen Alpträume bescheren und ihnen dort sexuell nachstellen. Womöglich kommt daher auch die abwertende Bezeichnung „geiler Bock“ für sexsüchtige Männer.

Der Aberglaube im Mittelalter brachte Böcke ind Verbindung mit Hexen. Laut diesem sollen die Hexen nicht nur Besen, sondern auch Böcke als Reittier genutzt haben, um am Nachthimmel ihr Unwesen zu treiben. Abbildungen aus dem späten Mittelalter zeigen deshalb häufig Hexen, die auf Böcken in der Luft fliegen. Andere Abbildungen zeigen sogar, wie auf dem Bock sitzende Hexen sein Hinterteil küssen. So sollten all diese Abbildungen die enge Verbindung zwischen den Hexen und dem Teufel in Form einer Bocksgestalt hervorheben, wodurch der Ziegenbock wie auch die schwarze Katze und der Igel zum Hexentier wurde. In der Neuzeit exisitieren sogar noch Überbleibsel dieses alten Aberglaubens, wenn auch abgewandelt. Sowohl bei den Wiccas, einer neopaganen Bewegung, als auch bei den Satanisten wird der einst von den Tempelrittern verehrte Götze namens Baphomet in Bocksgestalt abgebildet und spielt im Glauben eine zentrale Rolle. Auch das im Neopaganismus bekannte Baphomet-Pentagramm, bei der in der Mitte eines umgedrehten Pentagramms der Ziegenkopf von Baphomet zu sehen ist, findet in diesem Aberglauben seinen Ursprung. Dieses Symbol wird sowohl von Satanisten, als auch von Wiccas als Amulett genutzt.

In dem Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ der Gebrüder Grimm kennen wir die Ziege als fürsorgliche Mutter, die ihre Kinder aus dem Bauch des Wolfs befreit, der zuvor ihre Kinder fraß. Mit einer List und der Hilfe eines ihrer Kinder, das nicht gefressen wurde, weil es sich rechtzeitig vor dem Wolf versteckt hatte, gelingt es ihr schließlich die Kinder zu befreien und den Bauch des Wolfes stattdessen mit Steinen zu füllen. Am Ende wacht der Wolf auf, torkelt ein paar Schritte und fällt in der Brunnen. Symbolisch gesehen geht es hier auch um die Mutter als „Sündebock“, die Schuld auf sich geladen hatte, weil sie ihre Kinder alleine ließ und welche deshalb in Not gerieten. Andererseits zeigt die Geschichte auch Paralellen zum Märchen der Frau Holle, wo zwei Mädchen in den Brunnen fallen und das faule Mädchen mit Pech anstatt mit Gold bestraft wird. Vom Prinzip her aber, scheint das Märchen der „Sieben Geißlein“ an die griechische Mythologie und die Geburt von Zeus, dem obersten aller Götter, zu erinnern. Dennoch kommt die Ziege selbst im Großen und Ganzen besser weg, als ihr männliches Gegenstück und wurde in vielen nordischen Märchen zum Muttersymbol. So verkörpert sie zum Beispiel mit „goldenen Hörnern und strotzendem Euter“ den gütigen, spendenden Mutteraspekt im norwegischen Märchen „Die Insel Udroest“ (von BeitBd. I, S. 98).

China:
In China gilt die Ziege als Symbol für Fülle und Lebensnergie, weshalb auch häufig eine entsprechende Figur in manchen Wohnungen zur Raumenergetisierung aufgestellt wird. Laut Feng-Shui lehre, soll eine Rattenfigur Reichtum anziehen und Frieden verbreiten. Doch nicht nur in der chinesischen Feng-Shui Lehre, sondern auch im chinesischen Horoskop hat die Ziege Eingang gefunden. So ist die Ziege als Tierkreiszeichen den Jahren 1919, 1931, 1943, 1955, 1967, 1979, 1991 und 2003 zugeordnet und sind Menschen, die im Jahr der Ziege geboren wurden für Ihre Eigensinnigkeit, Liebenswürdigkeit und Kreativität bekannt.

Germanen:
Der Donnergott Thor/Donar soll vor seinen Streitwagen Ziegenböcke gespannt haben, die ihm zusätzlich Kraft und Willensstärke gaben. Darüber hinaus sollten die Ziegenböcke auch seine Virilität betonen.

Griechenland:
In der griechischen Mythologie wird Pan, der Gott der Natur und des Waldes, als Mischwesen mit einem menschlichen Oberkörper, Hörnern auf dem Kopf und dem Unterkörper eines Ziegenbocks dargestellt. Es heißt, dass Pan ein Hirtengott ist, um dessen Beistand häufig die Hirten baten, wenn sie mit ihrer Herde  durch das Land zogen. Er soll Musik, Tanz und Fröhlichkeit lieben, weshalb er auch muszierend dargestellt wird. Die Bezeichnung der Panflöte geht ebenfalls auf den griechischen Hirtengott zurück. Dieser soll einst aus Liebe zur einer Nymphe jener nachgestellt haben, woraufhin diese vor ihm floh. Am Ende verwandelte sich die Nymphe an einem Flussufer in ein Schilfrohr, um sich vor Pan zu verstecken. Dieser aber ließ sich nicht täuschen und umarmte das Schilf, während der Wind vorwurfsvoll aber melodisch durch das Schilfrohr heulte. Pan liebte die Nymphe als auch den Klang des Schilfrohres so sehr, dass er beide nicht mehr gehen ließ und aus dem Schilfrohr die bekannte Hirtenflöte baute, die er fortan immer bei sich trug.

Die Satyrn, Anhänger des Dionysos (dem griechischen Gott des Weines, der Freude, der Fruchtbarkeit und der Ekstase), genossen ebenso wie dieser Frauen und guten Wein. So genossen die Satyrn auch große Freiheiten und waren bekannt für ihre sexuellen Eskapaden. Dass sie der Wollust, einer der sieben Todsünden, zum Opfer fielen, störte sie nicht, denn sie lebten einfach in den Tag hinein, genossen das Leben mit allem was es zu bieten hatte. Vom Aussehen her ähneln sie Pan, da auch die Satyrn ein ziegenähnliches Aussehen haben. So ist es nicht verwunderlich, dass die Ziege durch Pan und die Satyrn auch zu einem Symbol der Begierde, Fruchtbarkeit und Vitalität wurde.

Indien:
Im Hinduismus soll der vedische Feuergott Agni laut Überlieferungen auf einem Ziegenbock reiten, was dem Agni als Feuergott zusätzlich Lebenskraft und Viralität schenkt.

Ziegen – Medizin

Springt die Ziege als Krafttier in Dein Leben, kündigen sich sprunghafte, aber fruchtbare Zeiten an. Als Krafttier verbindet die Ziege mit der Natur und dem Kräuterwissen, zumal auch ihre weltliche Vertreterin genau weiß, wo sie schmackhafte und heilende Pflanzen zum Fressen vorfindet. Mit ihren Hörnern repräsentiert das Krafttier Ziege Willenskraft, Durchsetzungsvermögen und Wohlstand (Füllhorn), es sagt Ihnen aber auch, dass Sie es nicht übertreiben sollen – man muss nicht immer mit dem Kopf durch die Wand. Die der Ziege nachgesagte Sturheit und Eigensinnigkeit können auch so ihre Vorteile haben, denn manchmal können so Wege entdeckt werden, die vorher keiner gesehen hat oder es tun sich Möglichkeiten auf, die vorher undenkbar waren. Manchmal muss man einfach stur bleiben und seine Sache durchziehen, wenn man sich dieser absolut sicher ist. Aber übertreiben sie es nicht, sonst ecken sie überall an und schaffen sich neue Probleme in ihrem Umfeld. Stoßen Sie vor allem aber Ihren Liebsten nicht vor dem Kopf, das könnte böse enden.

Ein meckernde Ziege als Krafttier sagt Ihnen, dass Sie an sich selbst und anderen möglicherweise viel zu viel meckern, herumnörgeln und kritisieren. Sie sollten unbedingt Fünfte mal gerade sein lassen, wenn sich Sie nicht als „Meckerliese“ oder „meckernde Ziege“ abgestempelt werden wollen. Andererseits liegt in der Meckerei der Ziege auch eine positive Kraft die, wenn sie richtig eingesetzt wird, Großes bewirken kann. So kann ständiges Hinterfragen dazu führen, Dinge aufzudecken, die sonst verborgen bleiben würden. Wenn man in die richtige Richtung fragt und auch nicht vor sich selbst halt macht, kann es äußerst interessant und erkenntnisreich sein. Mitunter kann so eine Änderung der Lebensweise herbeigeführt werden, die schon dringens notwendig war. Wenn Sie also etwas ändern möchten, aber nicht wissen was, dann fragen Sie die Ziege und lassen Sie sich mit ihr auf eine Diskussion ein – auch wenn diese sehr ausdauernd werden könnte.

Eigensinnigkeit muss nicht zwangsweise bedeuten, dass Ihnen die anderen egal sind, denn es heißt meist nur, dass Sie Ihren eigenen Weg gehen und Ihre eigenen Erfahrungen sammeln wollen und die Anderen auf diese Weise bitten, sie alleine und in Ruhe zu lassen. Insofern macht das Krafttier Ziege auf Abgrenzung aufmerksam. Ein Ziegenbock als Krafttier hingegen macht auf Virilität, sexuelle Begierde und Opferhaltung aufmerksam. Wo haben Sie das Gefühl ständig der Sündenbock zu sein?  Warum verspüren Sie sexuelle Lust oder Unlust und verbirgt sich dahinter in Wirklichkeit nicht die Sehnsucht nach tiefer und bedingungsloser Liebe? Gehen Sie in sich und klären Sie gemeinsam mit dem Ziegenbock diese zentralen Fragen.

Die Ziegel als Krafttier hat viele positive Eigeschaften, wie z.B. Fürsorge, Geborgenheit und Wärme, sie hat aber auch negative Seiten. Übertreiben Sie es mit der Krafttiermedizin der Ziege neigen Sie schnell dazu zickig, bockig, halsstarrig und stur zu sein. Letzendlich sind Sie mit sich selbst und der Welt einfach nur noch unzufreiden und meckern ständig herum – ohne Sinn und Zweck. Gleichermaßen kann ein Mißbrauch der Krafttiermedizin der Ziege zu unkontrollierbar sexuellen Trieben und Perversion führen. Bleiben Sie also immer im Gleichgewicht und setzten Sie die Krafttiermedizin der Ziege behutsam ein.

Traumdeutung

Eine Ziege im Traum macht auf Ausdauer und Genügsamkeit, aber auch auf Sturheit und Opferhaltung aufmerksam. Springende oder hüpfende Ziegen im Traumgeschehen warnen den Träumenden vor Leichtisinnigkeit und Übermut. Meckernde Ziegen wiederum symbolisieren die Unzufriedenheit des Träumers mit sich selbst, seinen Freunden oder den Lebensumständen. Ein Ziegenbock im Traum macht auf unterdrückte sexuelle Triebe aufmerksam und warnt davor, zum „geilen Bock“ zu werden. Eine im Traum geopferte Ziege symbolisiert den Sündenbock, von dem der Träumende das Gefühl hat dieser ständig zu sein.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 1. Oktober, 2013, 10:00 Uhr

Einhorn

Lebensraum

Das Einhorn taucht zwar gelegentlich auch in den Mythologien außereuropäischer Kulturen auf, jedoch in etwas abgewandelter Form. Die bekannteste Form des Einhorn entstammt allerdings keltischen Legenden. Dennoch ist und war das Einhorn nie ein in der Realität existierendes Tier, weshalb sein Lebensraum sich nach wie vor ausschließlich die Anderswelt, als auch auf die Fantasie und der Vorstellung der Menschen beschränkt. Seine Bekannheit jedoch erstreckt sich weltweit und da die spirituelle Welt keine Grenzen kennt, zeigt sich das Einhorn auch Menschen auf der ganzen Welt.

Mythologie

Im Volksglauben gilt das spiralförmig gewundene Horn als Sinnbild der himmlischen Urkraft, der Entwicklung, der Wandlung und des Aufstiegs.

In der keltischen Mythologie hütet das Einhorn die weiblichen Mysterien und verkörpert den jungfräulichen Aspekt der dreifaltigen Göttin. Darüber hinaus wird ihm eine Verbindung zur geheimnisvollen und sagenumwobenen Insel Avalon, dem Apfelbaum und auch der Liebesfrucht (dem Apfel) selbst nachgesagt.

In vielen germanischen und keltischen Legenden stehen Einhorn und Drache für das Gute und das Böse, die gleich stark sind und sich einen ewigen Kampf liefern. Laut der christlichen Vorstellung soll das Einhorn in der Schoß der Jungfrau Maria gesprungen sein. Dadurch ist es ein Symbol für Christus und damit entspricht das Einhorn auch dem heute in der Esoterik bekannten Christusbewustsein.

Je nach Kultur und Religion erscheint das Einhorn in verschiedenen Formen. So ähnelt das Einhorn auf manchen Abbildungen einem Pferd (Europa), einer Antilope (Ägypten) und sogar einem Rind (China), auf anderen Abbildungen wiederum hat es zusätzlich noch einen Löwenschwanz und Ziegenbart. Die häufigste und bekannteste Darstellung des Einhorns beruht auf die keltischen Vorstellungen und bezieht sich auf ein weißes Pferd mit einem gedrehten Horn.

Einhorn – Medizin

Taucht das Einhorn als Krafttier auf, so prüft es die Reinheit des Herzens und die Fähigkeit des Dienens in Demut. Wie auch das Krafttier Pegasus, so steht auch das Einhorn eng mit den oberen Welten und deren Bewohnern in Verbindung. Wer mit dem Einhorn Kontakt aufnimmt wird es meistens im Wald finden, wo es gut versteckt ist und nur selten in Erscheinung tritt. Wenn man es in schamanischen Reisen, Träumen oder Meditationen zu sehen bekommt, so sieht man es meistens an klaren Gewässern wie kleinen Seen oder Teichen trinken und sofort wieder im Dickkicht verschwinden. Nicht selten halten sich auch Elben in seiner Nähe auf, die darauf acht geben, dass dem Einhorn nichts geschieht und dass es verborgen bleibt – so wie auch das Einhorn dasselbe für die Elben tut. Das Krafttier Einhorn kommt nicht zu jedem und wählt sich seinen Schützling sorgfältig aus. Nur Menschen mit guten Absichten und einer reinen Seele können es sehen und seine Sprache verstehen, für alle Anderen bleibt das Einhorn unsichtbar und stumm. Denn der Legende nach kann es nur von einem jungfräulichen Mädchen eingefangen werden. Das bedeutet, dass die Grundessenz des Einhornwesens (und auch Ihres eigenen Wesens) nicht mit physischen-materiellen Mitteln, sondern nur durch unschuldige Empfänglichkeit eingefangen werden kann.

Das Einhorn als Krafttier kommt meistens dann ins eigene Leben, wenn eine Einweihung bevorsteht. Nicht selten fordert das Krafttier Einhorn seinen Schützling dazu auf, ihm zu folgen und bedingungslos zu vertrauen – auch wenn der Weg unheimlich, bedrochlich oder gefährlich erscheinen mag. Denn oft führt uns das Einhorn durch einen dunklen, dicht bewachsenen Wald oder durch ein karges Gebirge, um unser Vertrauen und unseren Mut zu prüfen. Wer bestanden hat wird mehr als belohnt, denn das Ziel ist meistens die ganze Mühe wert gewesen: Man sagt, dass Einhörner nur Menschen mit reinem Herzen zu den Göttern und ihren Tempeln führen, die ohnehin nur wenige Ausgewählte zu sehen bekommen. Darüber hinaus zeigt Ihnen das Einhorn als Krafttier verborgene Schätze – sei es in Ihnen selbst, in der spirituellen oder materiellen Welt. Das Einhorn ist zwar ein sanftes und liebevolles Wesen, doch seine Krafttiermedizin und seine Magie sind gerade deshalb besonders stark. Wenn es darauf ankommt, weiß das Einhorn sich und seinen Schützling durchaus vor Dämonen und bösen Drachen zu verteidigen – so, wie es auch aus der Mythologie bekannt ist. Das Einhorn ist das reinste Wesen und zeigt Ihnen, wie auch Sie sich spirituell und emotional reinigen und schützen können, um das Göttliche in Ihnen zu wecken und mit den oberen Wesen in unmittelbare Verbindung zu treten. Wem es das Einhorn erlaubt sein Horn zu berühren, der sollte dieses Angebot demütig und dankbar annehmen, denn einen besseren Vertrauensbeweis gibt es nicht – zudem besitzt das Horn des Einhorns magische Kräfte, die Wunden sofort und narbenfrei verheilen lassen und umgehend von Besetzungen oder negativen Energien befreien können sollen.

Traumdeutung

Erscheint Ihnen im Traum ein Einhorn, so macht es auf Unschuld, Jungfräulichkeit und kindliche Naivität aufmerksam. Es kündigt aber auch den Kontakt zu Lichtwesen an und von den Lichtwesen bevorstehende Botschaften. Wer ein Einhorn im Traum berühren oder reiten darf, dem wird Heilung und Reinigung auf höchster Ebene zu Teil.

Sonstiges

Das Einhorn ist ein Fabelwesen aus der europäischen Mythologie und ein Mischwesen, das den Körper eines weißen Pferdes und das Horn einer Ziege besitzt. Es existiert ausschließlich in der spirituellen Welt und nichtalltäglichen Wirklichkeit.

© Wiebke Haarkemper | 7. April, 2013, 13:00 Uhr

Schaf

Lebensraum

Wilde Schafe kommen heute nur noch in Asien, Nordamerika und wenigen Teilen Europas vor. Das gezähmte und vielmehr bekannte Hausschaaf ist weltweit vorzufinden und damit sogar auch in Afrika und Australien. Schafe sind Herdentiere und bevorzugen weite Graslandschaften mit mäßigem Bewuchs und wenig Baumbestand.

Krafttier Schaf

Mythologie

In vielen Kulturen waren Lamm und Schaf neben Ziegen die häufigsten Opfertiere, die man opferte, um Gott, Götter oder Herrscher milde zu stimmen, begnadet und gesegnet zu werden (und damit nicht länger in Ungnade zu fallen). Man dachte aber auch, dass man sich durch ein Opfer des unschuldigsten aller Tiere von Sünden, gebrochenen Tabus oder anderen Freveltaten reinigen und von der Schuld befreien könne. So wurde das Schaf beispielsweise im Christentum ein traditionelles Opfertier für Alle, die sich bei Gott für ihr Fehlverhalten, Verstöße gegen die 10 gebote und andere begangene Greueltaten entschuldigen und um Vergebung bitten wollten.

Schaf – Medizin

Wenn das Schaf als Krafttier in Ihr Leben kommt, will es Sie an die Kraft der Träume erinnern und auf Sanftmut und Erneuerung aufmerksam machen. Möglicherweise erfodert Ihre aktuelle Lebensphase ein Opfer, damit Sie weiterkommen und ein Ziel erreichen können. Vielleicht sehen Sie sich selbst aber auch zu oft als Opfer und es wird Zeit, dass Sie diese Rolle endlich ablegen, aus dem alten Kreis heraus- und in einen neuen Kreis hineintreten. Als scheues, aber durchaus soziales und sanftmütiges Herdentier macht das Krafttier Schaf auf Gemeinschaftssinn, ehrliche Liebe und friedliche Absichten aufmerksam. Sie werden von Allem etwas benötigen, wenn Sie sich selbst finden, Ihren persönlichen Herzensweg gehen und in eine erfolgreiche Zukunft gehen wollen. So wie auch das Schaf ein Teil eines größeren Gruppenverbandes ist, so sind auch Sie nicht alleine, sondern Teil einer Gemeinschaft. Achten Sie daher genau auf Ihre Gedanken und Handlungen, denn sie wirken sich auf die Gemeinschaft und Ihre Familie aus (und umgekehrt). Geben Sie sich der wohlwollenden Tiermedizin des Schafes als Krafttier einfach hin, wenn Sie die Einfachheit des Lebens erfahren wollen.

Gestatten Sie sich selbst, Ihre Seele baumeln zu lassen und genüsslich und entspannt in der Sonne zu liegen. Erlauben Sie es sich, mit Ihren Freunden, Ihrer Familie oder Ihrem Lebenspartner näher zusammenzurücken, zu kuscheln und sich in Ihrer Gemeinschaft geborgen und sicher zu fühlen. Doch seien auf der Hut, dass sich Ihnen kein Wolf im Schafspelz nähert, während Sie gerade nicht aufpassen. Kommt das Krafttier Schaf zu Ihnen, dann stehen ebenso Themen wie Naivität, Existenzangst, Schutzlosigkeit und Herdentrieb an der Tagesordnung. Seien Sie nicht zu gutgläubig, denn ansonten werden Sie ausgenutzt. Haben Sie Angst oder fühlen Sie sich alleine, dann suchen Sie die Nähe zur Gemeinschaft, aber achten Sie auch darauf, dass Sie sich nicht irgendeiner Gemeinschaft nähern, sondern einer Gemeinschaft, die Sie auch tatsächlich schützt und stärkt. Das Schaf als Krafttier sagt Ihnen aber auch, dass Sie Ihren Herdentrieb prüfen sollten. Möglicherweise fühlen Sie sich bevormundet und müssen ständig das machen, was andere wollen. Nicht immer ist es richtig, was die Masse denkt und tut und manchmal muss man sich auch gegen die Masse wenden und das tun,w as man selbst für richtig hält.

Traumdeutung

Ein Schaf im Traum weist meistens auf leichte Beeinflussbarkeit und Naivität des Träumenden hin. Möglicherweise ist man zu gutgläubig und wird ausgenutzt. Darüber hinaus weist das Erscheinen eines Schafes im Traum auf den Wunsch nach innere Frieden und Liebe hin. Träumt man von einer Schafherde kündigt das eine gewinnbringende und erfolgreiche Zeit an. Darüber hinaus verkünden auf der Weide stehende Schafe im Traum Glück, Gesundheit und Arbeit. Kranke oder struppige Tiere warnen vor dem Scheitern eines Vorhabens und verheißen einen finanziellen Engpass, den man nur mit Sparsamkeit, Fleiß und Geduld besiegen kann.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 8. März, 2013, 13:00 Uhr