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Nilpferd

Lebensraum

Das Nilpferd – auch als Flusspferd bekannt – gehört zur Famile der Säugetiere und ist mit dem Elefant und dem Nashorn verwandt. Wissenschaftlich gesehen ist der Wal der nächste Verwandte des Nilpferdes. Darüber hinaus ist das Nilpferd nach dem Elefant das zweitschwerste auf dem Land lebende Säugetier. Es wiegt zwischen 1 und 4 Tonnen und hat eine Widerristhöhe von bis zu 1,65m. Von der Größe her ist es mit einem Pferd vergleichbar, vom Aussehen her könnte man meinen, dass es sich um ein riesiges Schwein handelt. Auch wenn es Flusspferd heißt und wie ein großes Schwein aussieht, so ist weder mit dem Pferd, noch mit dem Schwein verwandt. Die wohl bekanntesten und auffälligsten Merkmal des Nilpferdes sind sein großer Kopf und sein breites Maul. Ebenfalls auffällig sind die sehr kurzen aber kräftigen Beine, welche zum wuchtigen und schweren Körper verhältnismäßig kurz und unproportional ausfallen. Erstaunlicherweise ermöglichen es die kurzen Beine dem Nilpferd dennoch zu schwimmen und zu tauchen.  Seine Verbreitung beschränkt sich auf das südliche Afrika, wo es als Lebensraum die Sahara und tropischen Regenwald mit großen Gewässern bevorzugt.

Nilpferde sind nicht immer Einzelgänger, sondern können auch in großen Gruppen leben, die aus über 100 Tiere bestehen können. Ebenso wie das Nashorn und der Elefant ist das Nilpferd an und für sich ein scheues Tier, welche menschliche Nähe eher meidet als sucht. Geraten Nilpferde jedoch in Bedrängnis oder in Gefahr, dann wissen sich diese kräftigen Tiere auch zu verteidigen. Die den Nilpferden, als auch den Nashörnern oftmals nachgesagte Angriffslust ist nach wie vor nur ein Mythos, der keinesfalls der Wahrheit entspricht. Nilpferde greifen – wie alle anderen Tiere auch – nur an, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihre Jungen beschützen wollen. Sie sind je nach Art sowohl tag-, als auch nachtaktiv und hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten.

Mythologie

Die Bezeichnung „Nilpferd“ bekam das Flusspferd, weil bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts im Niltal beheimatet war, den Nil und Jordan als Lebensraum hatte und dort zuerst entdeckt wurde. Den Namen „Flusspferd“ bekam das Nilpferd später von Wissenschaftlern aufgrund seiner Affinität zu Flüssen als Lebensraum. Schon vor vielen tausend Jahren zierten unzählige Malereien von Nilpferden Höhlen und Felswände, wurde ihr Abbild in Knochen oder Steine geritzt und wurden sogar Tonfiguren in Form eines Nilpferdes modelliert. Seit jeher findet das Nilpferd als Kultobjekt und Symbol für Weiblichkeit und Fruchtbarkeit einen ganz besonderen Platz in den Herzen der Menschen. So gilt das Nilpferd vielerorts als Beschützer schwangerer und gebärender Frauen.

Nilpferd – Medizin

Schreitet das Nilpferd als Krafttier in Ihr Leben und taucht ein Flusspferd in Ihrem Fluss des Lebens auf, so wird es Zeit für die Krafttiermedizin des Nilpferdes/Flusspferdes. Als kräftig gebautes Tier macht das Krafttier Nilpferd auf Stabilität aufmerksam, seine Liebe zum Wasser deutet auf Spiritualität, Mystik und die eigene Gefühlswelt hin. Seine weiblichen Rundungen machen das  Nilpferd vielen Stämmen Afrikas zu einem Symbol für  Weiblichkeit, Mutterschaft, Fruchbarkeit und Reinigung. So macht das Krafttier Nilpferd auf genau diese Themen aufmerksam und möchte Sie dazu anregen, sich selbst mehr mit Ihrer Gefühlswelt zu beschäftigen und Ihre Standhaftigkeit im Fluss des Lebens zu prüfen. Lassen Sie sich eher ziellos umhertreiben, schwimmen Sie gegen den Strom oder geben Sie sich eher entspannt und sicher dem Wasser hin und lassen sich mit dem Strom zum UrMeer der Gefühle treiben? Finden Sie es heraus, indem Sie sich mehr mit sich selbst, dem Element Wasser und dem Krafttier Nilfperd/Flusspferd beschäftigen. Als sowohl zu Lande, als auch zu Wasser lebendes Tier zeigt das Nilpferd als Krafttier wie man die Balance zwischen seinen Gefühlen und dem Verstand hält und sogar Beides miteinander in Einklang bringt. Gleichermaßen macht die Verbindung des Nilpferdes zum Wasser und der Erde auf fruchtbare und feuchte Erde hin, in welche ohne Bedenken Samen gesäht werden und gesäte Samen reichlich wachsen und gedeihen können. Insofern verkörpert das Flusspferd als Krafttier auch die Aspekte Schöpfung, Werden, Wachstum und Gedeihen. Vor allem aber symbolisiert so das Krafttier Nilpferd/Flusspferd die eigene Empfänglichkeit – und das in vielerlei Hinsicht. Wie offen sind Sie? Geben Sie sich dem Leben und der Liebe hin oder haben Sie Schwierigkeiten in Beides Vertrauen zu fassen?

So wie auch der Elefant und das Nashorn, so gilt auch das Nashorn im Volksmund als gutmütiger und gemütlicher Dickhäuter. Es macht damit nicht nur auf Gelassenheit, sondern auch auf Dick- oder Dünnhäutigkeit aufmerksam. Vielleicht ist es in Ihrer aktuellen Lebenslage angebracht, dickhäutig zu sein und seine Dünnhäutigkeit hinter sich zu lassen. Vielleicht aber waren Sie auch schon zu lange dickhäutig und damit vielleicht auch schon zu lange gefühlskalt, depressiv, aggressiv und unsensibel. Denn genau das kann passieren, wenn Sie sich zu lange hinter einer dicken Mauer, einem dicken Fell oder eine dicken Haut verstecken. Als Beschützer schwangerer und gebärender Frauen und Symbol für Weiblichkeit will das Krafttier Nilpferd/Flusspferd aber auch auf Liebe und Sexualität hinweisen. Nicht selten erscheint das Flusspferd als Krafttier besonders alleinerziehenden Müttern, schwangeren oder gebärenden Frauen oder Frauen mit Kinderwunsch. So weist das Krafttier Nilpferd/Flusspferd ebenso auf die Sehnsucht nacht tiefer Liebe, als auch auf die eigene weibliche UrKraft hin, die entdeckt und gelebt werden will.

Traumdeutung

Taucht ein Nilpferd im Fluss in Ihren Träumen auf, so macht es auf versteckte Größe und Qualitäten aufmerksam. Möglicherweise versucht der Träumende durch ein hinabtauchen in seine innere Welt seiner Kraft – und damit sich selbst – zu entfliehen. Als weibliches UrSymbol macht ein Nilpferd im Traum aber auch auf weibliche Themen und Qualitäten hin – entweder gilt es sich mit der inneren Frau zu beschäftigen und sie zu erwecken oder aber etwas Neues zu erschaffen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 16. Juli, 2013, 09:55 Uhr

Skorpion

Lebensraum

Skorpione sind kleine bis große Insekten aus der Familie der Spinnentiere (zu denen unter anderem auch die Spinne und die Zecke gehören). Mit Ausnahme der Arktis und Antarktis sind Skorpione nahzu weltweit anzutreffen – bevorzugt jedoch in Wüsten, Halbwüsten, Savannen und tropischen Wäldern im Norden von Europa, in Nordamerika und Südamerika, als auch in Afrika und Asien. Der  nachtaktive Skorpion lebt hauptsächlich in sandigen oder steinigen Böden und hält sich als Kulturfolger auch in der Nähe menschlicher Behausungen auf. Die meisten Skorpione sind eher Räuber und ernähren sich hauptsächlich von anderen Insekten und Spinnentieren, mitunter sogar auch auch von Eidechsen, Schlangen und Schnecken.

Krafttier SkorpionMythologie

In vielen afrkianischen und asiatischen Kulturen gilt der Skorpion seit jeher als Symbol von Leben und Tod, da er über beides zu entscheiden vermag. Er kann Leben nehmen, wenn er seinen Stachel benutzt und er kann Leben geben, wenn er davon absieht. Damit symbolisiert der Skorpion aber auch Angst vor dem Leid im Leben und Angst vor dem Tod als Erlösung. In Ägypten gibt es die Schutzgöttin Selket, die seit jeher mit einem Skorpion oder Skorpionstachel auf dem Kopf dargestellt wird. In Zeremonien wird sie oft angerufen, wenn sie das Leben der Menschen schützen und die Toten sicher in die Unterwelt geleiten soll. Einer Sage nach sollen der Göttin Selket einst sieben Skorpione geholfen haben, als sie in Not war und seitdem sind Skorpione deshalb Ihre Verbündete. Sogar bei den Maya hat es eine Skorpiongottheit gegeben – sie nannte sich Ek-Chuah und war der Gott des Krieges. Auf vielen Zeichnungen wird Ek-Chuah mit einem Skorpionschwanz abgebildet, welche die tiefe Verbundenheit dieses Gottes mit den Skorpionen symbolisiert.

Im zweiten Teil der modernen Abenteuerfilmtriologie „Die Mumie“, als auch im eigenständigen Film „The Scorpion King“ (=Der Skorpionkönig) gibt es eine interessante Abhandlung über den Pakt eines verzweifelten und machthungrigen Kriegsherrn mit der Totengöttin Anubis, die einen Skorpion zu Hilfe schickt. Als Gegenleistung soll der Kriegsherr namens Mathayus der Totengöttin seine Seele überlassen. Mit dem Verzehr des von Anubis gesandten Skorpions wird der Pakt dann endgültig besiegelt und Mathayus die Möglichkeit zu Teil, untote Wesen aus der ägyptischen Mythologie als Soldaten zu rekrutieren, um diese für seine Zwecke einzusetzen. Jedoch verwandelt sich nach dem Verzehr des Skorpions auch der stolze und siegessichere Kriegsherr selbst in ein mythologisches Wesen, das halb Mensch und halb Skorpion ist. Das war der Preis für die fast unbesiegbare Armee der Untoten und das eigene Überleben. Selbstverständlich kommt dieses Filmidee nicht von ungefähr, sondern basiert auf vielen ägyptischen Legenden – vor allem aber auf dem Skorpiongott Ek-Chuah der Maya und der ägyptischen Skorpiongöttin Selket. Das interessante dabei ist, dass es im alten Ägypten tatsächlich zwei Könige mit dem Namen „Skorpion“ gegeben hat – und zwar Skorpion I. (um 3200 v.Chr.) und Skorpion II. (um 3100 v.Chr.)

In der griechischen Mythologie heißt es, dass einst die Jagdgöttin Artemis einen Skorpion hervorgebracht haben soll, um den übereifrigen und riesenhaften Jäger Orion durch einen Stich zu töten, der wiederum alle wilden Tiere der Erde umbringen wollte. Mit Hilfe des Skorpions gelang es Artemis zwar dies zu verhindern, jedoch wurden Skorpion und Orion von Zeus als Sternebilder am Himmel festgehalten, wo sich ihre Jagd immer weiter fortsetzt (auch heute noch). Sofern man das Sternenbild Skorpion im Osten sieht, soll das Sternenbild des Orion im Westen zu sehen sein. Im übertragenen Sinne bedeutet dass, dass der Orion nach wie vor vor dem Skorpion flieht und bei der untergehenden Sonne Schutz sucht. In der Bibel kommt der Skorpion weniger gut weg, da er im Bunde mit dem Teufel sein soll und als Höllentier gilt. Darüber hinaus wird ihm eine Verbindung zu den Ahnen und dem Reich der Toten nachgesagt, was sich wiederum mit den Überlieferungen aus der ägyptischen Mythologie deckt.

Skorpion – Medizin

Erregt ein Skorpion als Krafttier auf besondere Weise ihre Aufmerksamkeit, dann will er, dass Sie sich mit den Themen Leid und Erlösung auseinandersetzen. Fragen Sie sich selbst, welches Leid in Ihrem Leben am Meisten erlöst werden möchte und was Sie darin hindert, es zu erlösen. Dabei geht es nicht um das Klären von irgendwelchen Schuldfragen, sondern in erster Linie darum, das Leid zu beenden und wertvolle Lebensenergie zurückzugewinnnen. Der Skorpion ist zwar ein kleines, aber durchaus weniges und gefährliches Tier, das sich zu behaupten weiß. Droht Gefahr, zückt es blitzschnell seinen Stachel und sticht zu – mitunter kann das eine tödliche Angelegenheit werden. So macht Sie das krafttier Skorpion auch darauf aufmerksam, dass Sie nicht länger hilflos dem Schicksal ausgeliefert, sondern gut bewaffnet und gut gewappnet sind. Erregt der Skorpion stechend Ihre Aufmerksamkeit, dann will er Sie sowohl warnen, als auch zwingen, ihm zuzuhören. Er hat eine wichtige Botschaft, die keinen Aufschub duldet und die Sie dringender benötigen, als Sie denken. Haben Sie erstmal zum Skorpion als Krafttier Vertrauen gefasst, dann haben Sie in ihm einen erfahrenen Begleiter für die Unterwelt gefunden, mit dessen Hilfe Sie Kontakt zu den Ahnen und Verstorbenen aufnehmen können. Gleichermaßen führt Sie der Skorpion jedoch ebenso in Ihre eigene Unterwelt und zeigt Ihnen alle unerlösten Schatten, unterbewussten Verlangen und unterdrückten Sehnsüchte. Beobachten Sie, wohin der Skorpion geht und wo er zusticht, denn genau, dort wo er sprichwörtlich den Finger (in diesem Fall den Stachel) auf die Wunde legt, gilt es etwas zu erlösen oder zu heilen. Mit Hilfe des Skorpions als Krafttier besiegen Sie Ihre inneren Dämonen und erlösen sich von selbstauferlegtem Leid, nicht einhaltbaren Versprechen und unbewusst geschlossenen Seelenverträgen.

Traumdeutung

Taucht der Skorpion in Ihren Träumen auf, so verheißt er das Ende des Leidens und bevorstehende Erlösung. Ein Skorpion im Traum ist aber auch ein Symbol des Unterbewusstsein, der auf Ihre dunklen Seiten aufmerksam machen möchte. Möglicherweise wollen Sie Ihre schlechten Seiten kaschieren, was aber nicht lange funktionieren wird, da auch diese ein Teil von Ihnen sind und sozusagen Ihre zweite Seite der Medaillie sind. Gleichermaßen ist ein Skorpion im Traum auch oftmal ein Boter aus der Geistigen Welt, der Sie dazu auffordern möchte, sich mehr mit den Themen Magie, Mystik, Dunkelheit, Tod und Auferstehung – und vor allem Ihrer eigenen Spiritualität auseinanderzusetzen.

Sonstiges

Der Skorpion ist das achte Tierkreiszeichen im abendländischen Horoskop und das Sternzeichen all Jener, die zwischen dem 23. Oktober und dem 21. November geboren wurden. Skorpion-Menschen sind geheimnisvolle Menschen, die philosopisch und eher introvertiert veranlagt sind. Obwohl es man ihnen nicht ansieht, denken Sie viel und mitunter auch sehr tiefgründig, neigen aber auch zu Impulsivität, Neid und Eifersucht.

© Wiebke Haarkemper | 29. Juni, 2013, 09:55 Uhr

Seehund

Lebensraum

Die Heimat des Seehundes beschränkt sich auf die Nordhalbkugel, da sie nur dort die von ihnen bevorzugte Nahrung vorfinden. Darüber hinaus finden sie auch nur dort das so sehr geliebte Wattenmeer, auf dessen Sandbänken sie sich nur all zu gerne ausruhen. Am häufigsten ist der Seehund daher an der Nordseeküste anzutreffen, in der Ostsee ist er eher eine Seltenheit. Man findet den Seehund an allen Küsten der Nordsee, die trockenfallenden Sandbänken haben, auf denen er Schutz vor Feinden suchen kann. Er liebt jedoch auch geschützte Felsküsten, auf denen er sich genüsslich sonnen kann.

Krafttier Seehund

Mythologie

Germanen: Der Meeresriese Äegir, als auch der Schutzgott Heimdall sollen die Fähigkeit besitzen sich in Robben zu verwandeln, um das Geschehen auf und im Meer zu erkunden.

Kelten: Man sagt, dass Robben an Land kommen, ihr Fell ablegen und sich in Menschen verwandeln können. Eine Legende erzählt von einem Jäger, der einst am Strand spazieren ging und dort eine wunderschöne Frau traf. Beide verliebten sich ineinander und heirateten. Doch ihr Glück währte nur kurz, weil die Frau Sehnsucht nach dem Meer hatte. So ging sie zum Strand zurück, legte ihr Fell wieder an und schwamm zurück ins Meer. Einige Zeit später erlegte der Jäger auf eine seiner Jagden eine Robbe, von der er nicht wusste, dass diese seine Frau war. Solche Wesen nennt man in der schottischen Mythologie auch Selkies oder „Selchies“.

Andernorts sind die Selkies auch als Meerjungfrauen und Wassermänner bekannt. Für die keltischen Druiden steht der Seehund in unmittelbarer Verbindung mit den Tiefen der Seele, mit unstillbarer Sehnsucht und emotionaler Liebe.

Seehund – Medizin

Schwimmt oder robbt der Seehund in Ihr Leben, so möchte er Sie auf eine Reise in das eigene Urmeer und die Tiefen Ihrer Seele mitnehmen. Der Seehund als Krafttier führt Sie auf den Grund Ihres Seins, um Ihnen die wahren Ursachen für Ihre Gefühle zu zeigen. Möglicherweise entdecken Sie am Meeregrund einen verborgenen Schatz in Form einer verloren geglaubten Fähigkeit wie z.B. Liebe oder aber sie werden an eine unterdrückte Sehnsüchte und Wünsche erinnert, die nicht länger hingehalten sondern erfüllt werden wollen. Das Krafttier Seehund kommt jetzt zu Ihnen, um Ihnen einen Einblick in Ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu schenken und um Ihnen zu zeigen, wie Sie Ihre Träume verwirklichen können. Was wünschen Sie sich schon so lange, was ist Ihre größte Sehnsucht und welchen Traum wollen Sie verwirklichen? Der Seehund als Krafttier hilft Ihnen nicht nur, Ihre Gefühle zu ordnen und Träume zu verwirklichen, sondern er fordert Sie auch dazu auf Ihr Spiegelbild zu betrachten und bei Angelegenheiten tiefer unter die Wasseroberfläche zu schauen und sich nicht von den Wasserspiegelungen irritieren zu lassen. Das Krafttier Seehund möchte Sie aber auch (Ur-)Vertrauen lehren, insbesondere in sich selbst und das Leben. Machen Sie es dem Seehund nach und springen Sie mutig vom Fels ins Wasser – auch wenn Sie nicht sehen können, wie tief es ist. Sie werden sehen, wie wunderbar ruhig es unter Wasser ist, wie viel leichter Sie sich fühlen und wie viel schneller Sie sich fortbewegen können. Tauchen Sie gemeinsam mit dem Seehund ins Meer ein und erforschen Sie ihre Gefühlswelt. Seien Sie ohne Angst, denn mit dem Seehund als Krafttier können Sie schließlich auch schwimmen und unter Wasser atmen. So zeigt uns das Krafttier Seehund, wie wir unter den vielen Gefühlen, in denen wir manchmal zu ertrinken scheinen, noch Luft holen und schwimmen können ohne unterzugehen. Mit Hilfe des Seehundes können unsere Gefühle niemals Überhand nehmen. Achten Sie jetzt besonders auf Ihre Träume und Meditationserlebnisse – möglicherweise lässt Ihnen der Seehund als Krafttier gerade dort besondere Botschaften oder Zeichen zukommen.

Traumdeutung

Wenn ein Seehund in Ihren Träumen erscheint, so weist er auf Gefühle wie Melancholie, Fernweh und unterdrückte Sehnsucht hin. Ein Seehund im Traum holt Gefühle aus den Tiefen des Unterbewusstseins an die Oberfläche und konfrontiert die Seele des Träumers mit tief sitzenden Ängsten oder nicht vollendeten Dingen. Ein sich auf einer Sandbank oder einem Felsen sonnender Seehund möchte auf die Vernachlässigung mancher Pflichten aufmerksam machen. Möglicherweise vergnügen Sie sich lieber und streben eher nach Spiel und Spaß, als Verantwortung zu nehmen. Es kann aber auch genau anders herum sein, dass Sie womöglich zu sehr am Ernst des Lebens hängen und deshalb mehr Freude und Leichtigkeit in Ihr leben bringen soll.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 29. Januar, 2013, 18:00 Uhr

Rabe

Lebensraum

Der hier vorgestellte und hauptsächlich auf der Nordhalbkugel beheimatete Kolkrabe gehört gemeinsam mit Dohlen, Elstern, Eichelhähern und Krähen zur Familie der Rabenvögel, die sich von den Tropenwäldern Südostasiens über die ganze Welt ausgebreitet haben. So besiedeln Kolkraben mittlerweile nicht nur Europa und Sibirien, sondern auch Nordamerika, Alaska und sogar Teile des Polarkreises.

Mythologie

Der Rabe genießt in vielen Kulturen ein hohes Maß an Bewunderung auf Grund seiner überragenden Intelligenz, seiner magischen Ausstrahlung und seines pechschwarzen und gleichzeitig leicht bläulich schimmernden Gefieders.

Germanen: Das Rabenpärchen Hugin und Munin fliegt täglich Botengänge für den Göttervater Odin. Sie fliegen bei Sonnenaufgang fort, kehren bei Sonnenuntergang wieder und setzen sich auf Odins Schulter, um ihm die Neuigkeiten zuzuflüstern. Hugin bedeutet „der Gedanke“, Munin „das Gedächtnis“. Aus kulturanthropologischer Sicht geht man davon aus, dass das Rabenpärchen Hugin und Munin das fehlende linke Auge von Odin ersetzen sollen, das Odin einst geopfert hatte, um Weisheit zu erlangen.

Kelten: Morrigan, die Göttin des Todes, soll die Seelen von in der Schlacht gefallenen Kriegern in der Gestalt eines Raben holen und nach Walhalla fliegen. Walhalla ist die sog. Ruhmes- und Ehrenhalle in der Anderswelt, in welcher die Seelen verstorbenener Soldaten gebracht werden. Man nennt Walhalla auch „Halle der Gefallenen“.

Raben – Medizin

Rabe und Krähe als Krafttier haben eine ähnlich starke Medizin. Schamanen mit diesem Krafttier werden gefürchtet und verehrt. Der Rabe kann ins Jenseits und wieder zurück fliegen. Wenn Sie den Raben als Krafttier haben, steckt starke Magie in Ihnen. Er erinnert Sie daran, dass Sie hellseherische und heilende Kräfte in sich tragen. Wenn Sie diese noch nicht entdeckt haben, haben Sie womöglich die Vergangenheit noch nicht losgelassen und können deshalb die Gegenwart nicht sehen. Die Zukunft spielt eine zu große Rolle. Nutzen Sie mehr das Hier und Jetzt. Versuchen Sie die Kräfte der Dunkelheit zu gewinnen, haben Sie keine Angst vor der schwarzen Leere. In ihr liegt ein sehr starker Heilzauber, der auch auf große Entfernungen wirkt. Wenn Sie diese Energie aber missbrauchen, kann sie sich gegen Sie kehren und Ihnen schaden. Der Rabe ist der Beschützer aller geheimen Dinge, plaudern Sie diese also nicht aus. Wissen, wagen, wollen und schweigen ist angebracht! Bringen Sie dieser Art von Magie den nötigen Respekt entgegen, denn die Rabenkraft kann sich sonst sehr schnell gegen Ihre Person richten. Ziehen Sie keinen materiellen Nutzen dieser Kraft und bedanke Sie sich regelmäßig beim Raben für seine Unterstützung.

Traumdeutung

Wenn Raben in Ihren Träumen erscheinen, kündigen sie meist Unglück und Misserfolg an oder warnen vor Gefahr. Hört man den Ruf eines Raben, so will er damit auf schlechten Nachrichten, einen bevorstehenden Todesfall oder drohendes Unheil im unmittelbarem Umfeld hinweisen. Taucht der Rabe jedoch in einem positiven Zusammenhang auf, kann er nicht nur als Krafttier auf sich aufmerksam machen, sondern auch als verstorbener Verwandter, der in Gestalt des Raben den Kontakt zum Träumenden sucht.

Sonstiges

Totemtier: KräheIm Medizinrad und indianischen Horoskop ist der Rabe gemeinsam mit der Krähe der „Zeit der fallenden Blätter“ (23.09. bis 23.10.) zugeordnet. Raben-Menschen gelten als klug, wissbegierig und spirituell, können aber auch nachtragend, konfliktscheu und naiv sein. Sie sind äußerst gesellige Wesen, die es sehr schätzen mit anderen zusammenzuarbeiten und Schwierigkeiten haben allein zu sein. [Weiterlesen…]

Rune: Algiz Der Rabe ist eng mir der Rune Algiz verbunden, welche nicht nur ein Geweih, sondern auch einen Rabenfuss symbolisiert. Gemeinsam mit dem Raben als Krafttier schützt Algiz vor schädlichen Einflüssen und hilft Geheimnisse gut aufzubewahren. Des Weiteren fördert sie die aktive Verteidigung und zieht Glück magisch an.

© Wiebke Haarkemper | 4. Oktober, 2012, 14:00 Uhr