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Eisbär

Lebensraum

Eisbären leben ausschießlich in der Polarregion rund um den Nordpol. So sind Eisbären nicht ausschließlich in der Arktis, sondern auch in Alaska, Sibirien, Kanada und Grönland anzutreffen – vereinzelt sogar auch auf Neufundland und Island.


Mythologie

Inuit: Es heißt, dass ein „Herr der Eisbären“ namens „Nanuq“ (Inuktitut-Wort für Eisbär) über eine erfolgreiche Eisbärenjagd entscheide. Der entsprechende Jäger muss sich zuvor allerdings als würdig, respektvoll und im Hinblick auf die Regeln als zuverlässig erwiesen haben.

Eisbär – Medizin

Bei den Eskimos in Grönland gilt der Eisbär ähnlich wie der Grizzly in Nordamerika und der Braunbär in Europa als mächtiges Schamanentier. Wie auch sein Verwandter aus der gemäßigten Klimazone steht auch der Eisbär in der Polarregion für Männlichkeit, Mut, Kraft und Heilung. Als Krafttier hilft der Eisbär seinem Schützling besonders starken Widerständen zu trotzen und auch in einer Umgebung mit eisigen Emotionen und sogar in kalten und kargen Lebenssituationen zu überleben. Der Eisbär als Krafttier weiß nicht nur, wie man sich mit einem dicken Pelz gegen kalte Temperaturen schützt, sondern auch wie man in einer emotionalen Eiszeit die eigene Herzenswärme erhält. Wer dem Eisbären als Krafttier begegnet, kann von ihm lernen, seine Emotionen zu beherrschen und selbst in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Als Krafttier warnt der Eisbär jedoch ebenso davor, aus dem Inneren heraus zu verkühlen oder sogar zu erfrieren. Wenn er in die eigenen Lebenskreise schreitet, kann es auch ein Hinweis auf ein frierende Seele seines Schützlings in einer eisigen Umgebung sein.

Traumdeutung

Als Traumsymbol kündigt das Erscheinen des Eisbäres nicht nur sein Kommen als Krafttier an, sondern auch einen Enttäuschung in Liebesangelenheiten. Er kann aber auch auch auf fehlende Herzenswärme und Liebe und auf eiskalt berechnete Emotionen hinweisen – sowohl bei sich selbst, als auch im unmittelbaren Umfeld.

Sonstiges

Der Eisbär ziert Wappen und Flaggen vieler nordischer und arktischer Länder, in denen er auch anzutreffen ist.

Der Eisbär ist der König der Tiere am Nordpol. Wenn diese friedvollen und starken Wesen die Arktis verlassen, wird auch der Frieden am Nordpol und die schützende Kraft der Arktis verschwinden. Und stirbt die Arktis, beginnt ebenfalls die Erde ihre Lebenskraft zu verlieren. Eisbären sind die Schützer der Arktis und dürfen weder bedroht, getötet, noch ausgerottet werden, damit der Mensch sein verschwenderisches Luxusleben in Saus und Braus weiterleben kann. Rette die Eisbären!

© Wiebke Haarkemper | 6. August, 2012, 14:00 Uhr

Schlange

Lebensraum

Schlangen sind Kriechtiere, die – mit Ausnahme polarer Regionen – weltweit beheimatet sind und sich an unterschiedlichste Lebensräume und -bedingungen angepasst haben. In unseren Breiten ist am ehesten die Kreuzotter zu anzutreffen, die zwar zu den Giftschlangen zählt, deren (Nerven-) Gift jedoch nur für Kinder oder alte Menschen wirklich gefährich ist und bei denen es äußerst selten zu Todesfällen kommt.

Mythologie

Schlangen sind das älteste Symbol für Schöpfung, Sexualität und – neben den Drachen – das wohl bekannteste Tier, das mit dem Teufel in Verbindung stehen und mit dämonischen Kräften ausgestattet sein soll. In vielen Kulturen ist die Schlange jedoch weder gut, noch böse sondern vielmehr eine „Hüterin der Schwelle“ und wacht über den Eingang ins Totenreich. Sie gilt jedoch auch als weises Geisttier, das die Kraft Kundalini in sich trägt und auch weitergibt. Ebenso werden Schlangen mit Männlichkeit und Heilung in Verbindung gebracht (Schlangenstab des Heilgottes Äskulap).

Germanen: Die Weltenschlange Jörmungandr wurde ebenso wie Fenris und Hel von Loki und Angrboda gezeugt und gehört zu den sog. drei germanischen Weltfeinden. Sie umspannt die die Welt, indem sie sich selbst in den Schwanz beißt. Man nennt sie deshalb auch Midgardschlange. Der Sage nach traf Thor sie dreimal und versuchte zweimal sie zu vernichten. Das allerdings gelang ihm erst beim letzen Mal. Er schaffte es gerade noch sie mit seinem Hammer tödlich zu verwunden, als sie schon ihre Zähne in seinen Arm bohrte und er am Ende durch das Gift der Schlange starb.

Kelten: Die Schlange repräsentiert den Kreislauf von Leben und Tod und durch ihre Fähigkeit zur Selbsterneuerung war sie ein Symbol der Wiedergeburt. Da sie oftmals aber auch als Fruchtbarkeitssymbol angesehen wurde, stand sie auch mit Cernunnos in Verbindung.

Schlangen – Medizin

Schlangen symbolisieren Unendlichkeit und Dualität, spiegeln zugleich aber auch die Rhythmen und Gesetze der Natur wider. Da die Schlange – so wie die Natur – sowohl zerstören, als auch erschaffen (Häuten, Gift) kann, steckt in der Schlange nicht nur schöpferisches Potenzial, sondern auch etwas Göttliches. Menschen mit dem Krafttier Schlange sind aufgefordert dieses Potenzial zu nutzen und nicht verstauben zu lassen. Schlangen-Medizin ist ein machtvolles Instrument, das mit Bedacht eingesetzt werden sollte. Es ist jetzt an der Zeit, das eigene Selbst und die eigene Macht zu erkennen und zu leben – jedoch ohne sie zum Nachteil Anderer einzusetzen. Die Schlange als Krafttier hilft die nächste Entwicklungsstufe zu erreichen und Lebensabschnitte hinter sich zu lassen, um von vorne anzufangen. Ist die Schlange Ihr Krafttier, dann haben Sie in ihr eine weise Heilerin und kraftvolle Beschützerin gefunden, die Ihnen beim haushalten der persönlichen Lebensenergie hilft. Die Lektion hinter der Schlangen-Medizin ist das Gleichgewicht zu wahren. Manchmal muss man ein wenig schlängeln, um sein Ziel zu erreichen oder Hindernissen auszuweichen, manchmal muss man ihnen allerdings auch in die Augen sehen und sich mit ihnen auseinandersetzen. Die Schlange als Krafttier sagt Ihnen, dass Sie auch mal „Nein“ sagen und auch bissig oder giftig sein dürfen, wenn die Situation es erfodert. Doch vergessen Sie nie: Die Schlange ist weder gut noch böse, denn sie ist ein Spiegel des eigenen Selbst. Sie zeigt Ihnen, was oder wer wirklich in Ihnen steckt, was erlöst und was endlich gelebt werden will. Folgen Sie der Schlange, dann wird sie Sie zu Ihrem wahren Ich führen, damit Sie endlich Sie selbst sein können.

Traumdeutung

Schlangen werden in der Tiefenpsychologie als Phallussymbol gedeutet und als Hinweis auf sexuelle Bedürfnisse verstanden. Aus spiritueller Sicht ist das Auftauchen einer Schlange im Traum vom Geschehen abhängig. Wenn Ihnen eine oder mehrere Schlangen auflauern, warnen diese damit vor der Heimtücke oder der bösen Zunge einer Person aus dem nähren Umfeld. Die Bedeutung bunter Schlangen ist von der Farbe abhängig. Eine weiße Schlange beispielsweise gilt als Übringerin von Botschaften und Weisheiten, wohingegen eine rote Schlange auf unterdrückte sexuelle Bedürfnisse aufmerksam machen möchte. Erscheint im Traum die ‚Schlange des Äskulap‘ so kündigt sie Heilung und gutes Gelingen an. Tötet man eine Schlange so ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass man seine Feinde besiegen und Herr der Lage werden wird.

Sonstiges

Totem: Schlange Im indianischen Horoskop ist die Schlange der „Zeit der ersten Froste“ (24.10. bis 21.11.) zugeordnet. Schlangen-Menschen sind anspruchsvoll und ehrgeizig aber auch rücksichtslos und nicht selten ein Mysterium für sich.  [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 13. November, 2011, 14:00 Uhr

Büffel

Lebensraum

Büffel sind Wildrinder und gehören zur Gattung der Bisons. Der hier vorgestelle amerikanische Bison wird auch Indianerbüffel oder einfach nur Büffel genannt, weshalb er auch hier so bezeichnet wird. Als Lebensraum bevorzugt der amerikanische Bison Prärien und Wälder in Nordamerika, eine Unterart des amerikanischen Bisons kam einst sogar in Mexiko und den Rocky Mountains vor.

Mythologie

In der indischen Mythologie symbolisiert der Wasserbüffel ein Mischwesen, das halb Mensch und halb Büffel sein und den Dämon Mahishasura verkörpern soll. Darüber hinaus heißt es, dass Yama, der Herr der Unterwelt, auf einem Wasserbüffel reitet. In der nordamerikanische Mythologie nimmt der Büffel bei vielen indianischen Stämmen eine zentrale Rolle ein. So gilt er unter anderem als Friedensbringer und Fruchtbarkeitssymbol und bekam von Sun Bear sogar einen Platz im indianischen Medizinrad.

Büffel – Medizin

Der Büffel/Bison ist bei vielen indianischen Stämmen ein heiliges Tier, welches Fruchtbarkeit, Tapferkeit und Familiensinn repräsentiert. Wenn der Büffel in Ihr Leben trabt, dann verheißt er eine Zeit der Fülle und der Reife. In Verbindung diesem Krafttier steht die Weiße Büffelfrau, welche die Überbringerin der Friedenspfeife der Lakota ist. Deshalb symbolisiert der Büffel neben Mut und Kraft, auch Frieden und Liebe. Er verleiht uns die Fähigkeit verlässlich zu sein, pflichtbewusst zu handeln, aufrichtig zu leben und loyal zu bleiben, wenn die Umstände es erfordern. Die Kraft des Büffels verhilft zu Recht und Gerechtigkeit – man sät, was man erntet. Aber er weist auch auch auf den Schutz und die Verbindung mit der eigenen Familie hin, welche uns im Alltag den Rücken stärkt.

Wenn eine große Aufgabe vor Ihnen liegt, und Sie nicht wissen wie sie diese meistern sollen, dann bitten Sie den Büffel um Hilfe. Er wird Ihnen den Weg weisen und zeigen, dass in der Ruhe die Kraft und die Macht liegt, kleine und große Wunder zu vollbringen. Der Büffel veranschaulich Ihnen den Kreislauf des Lebens und trägt besondere Gebete dem Großen Geist vor. Wer aufrichtig aus der Tiefe seines Herzens betet, dem wird bald aus höheren Sphären geantwortet. Wenn wir verstehen, dass wir Teil eines großen Ganzen sind, dann wissen wir, dass wir alle miteinander verwandt und aufeinander angewiesen sind. Mitakuye Oyasin!

Traumdeutung

Tauch ein Büffel in Ihren Träumen auf, so weist er meistens auf unterdrückte sexuelle Triebe oder nicht ausgelebte Sexualität hin. Er kann aber auch ein Zeichen auf bevorstehenden Reichtum, einen großen Gewinn oder eine Zeit hinweisen, in der viel Kraft von Nöten sien wird.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop ist der Büffel das Krafttier des Nordens & Winters im Medizinrad und verkörpert den Geisthüter Waboose. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2011, 16:00 Uhr