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Hornisse

Lebensraum

Hornissen sind Insekten, die mit den Wespen sichtlich verwandt und ursprünglich auf der Nordhalbkugel beheimatet sind. Deshalb sind Hornissen auch hauptsächlich in Europa und in den gemäßigten Teilen von Asien beheimatet. Sogar im Norden von Afrika sind die Hornissen anzutreffen. Durch menschliche Hilfe bevölkern Hornissen mittlerweile auch Nordamerika –  jedoch erst seit Mitte des 19 Jahrunderts. Hinter der bei uns heimischen und wohl auch bekanntesten und am häufigsten vorkommende Hornissenart versteckt sich niemand anderes als der größte Vertreter der Faltenwespe in Mitteleuropa. Hornissen ernähren sich hauptsächlich von kleinen Insekten, wie Bienen, Wespen und Fliegen, aber auch Libellen, Heuschrecken und Spinnen stehen auf dem Speiseplan. Darüber hinaus ernähren sich Hornissen gerne von Baum- und Pflanzensäften, als auch von den Säften von Fallobst.

Krafttier Hornisse

Mythologie

In der Mythologie ist leider nichts über die Hornisse bekannt und im Volksglauben hat sich die Meinung gefestigt, dass Hornissen gefährlicher als Wespen sind, was allerdings keinesfalls der Wirklichkeit entspricht und damit ein Mythos ist. Ein Sprichwort besagt: „7 Stiche töten ein Pferd, 3 Stiche einen Menschen“, jedoch sind Hornissen deswegen nicht giftiger als die Biene oder Wespe. Hornissen sind zwar größer und wirken dadurch bedrohlicher, jedoch sind sie längst nicht so stechfreudig wie Wespen. Wie viele Tiere, so macht auch die Hornisse von ihrem Stachel nur Gebrauch, wenn sie unmittelbar bedrängt oder bedroht wird und keine Fluchtmöglichkeit hat – ebenso, wenn man sich in der Nähe ihres  Nestes befindet und wie bei der Wespe wild mit den Armen herumfuchtelt, um sie zu vertreiben. Ihr Stich schmerzt nicht deshalb mehr, weil ihr Stachel giftigere Inhaltsstoffe enthält, sondern einfach weil er größer ist und tiefer in die Haut eindringt.

Hornissen – Medizin

Fliegt oder brummt die Hornisse als Krafttier als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie in erste Linie auf tief sitzende Ängste und Vorurteile aufmerksam. So auch die Hornisse seit vielen Jahren Opfer von übler Nachrede und falschen Behauptungen über ihr Wesen ist, so scheint es Ihnen ähnlich zu gehen oder scheinen Sie über Andere zu denken. Möglicherweise haben Sie vor Etwas eine unglaublich große, aber eigentlich unbegründete Angst und das hindert Sie daran, Ihre aktuelle Lebensphase erfolgreich zu meistern. Die Hornisse kommt jetzt deshalb als Krafttier zu Ihnen, damit Sie sich mit dieser Angst und ihrem wahren Grund auseinanderzusetzen. Je länger Sie es meiden, Ihren Ängsten auf den Grund zu gehen, desto größer und hartnäckiger werden sie. Vielleicht haben Sie in Ihrem Umfeld zur Zeit auch selbst mit übler Nachrede, Beleidigung oder Vorurteilen Ihnen gegenüber zu Kämpfen, dass Sie sich nicht anders zu helfen wissen und einfach „zurückstechen“. Das Krafttier Hornisse rät Ihnen, Ihren Stachel behutsam einzusetzen und Ihre Konkurrenten, Neider oder Mitbewerber vielmehr durch eine starke Präsenz und eine imposante Erscheinung zu beeindrucken oder in die Schranken zu weisen. Weniger ist bekanntlich mehr. So wie auch die Menschen die Hornisse auf Grund ihrer äußeren Erscheinung und ihrem Auftreten mehr als die Wespe respektieren – obwohl sie nicht gefährlicher oder giftiger ist – so zeigt Ihnen das Krafttier Hornisse, wie Sie mehr Anerkennung und Respekt bekommen, indem Sie Ihren Mitmenschen gegenüber selbsbewusster und erhabener und der Welt gegenüber gelassener und zuversichtlicher entgegen treten. Nichts beeindruckt mehr als Selbstsicherheit ohne Arroganz und Stärke ohne Gewalt. Als „Naturpolizei“ macht die Hornisse als Krafttier aber auch auf das Bedürfnis aufmerksam, unrechten Dingen auf den Grund zu gehen und für die Wahrheit zu kämpfen. Wenn Sie für die Wahrheit kämpfen wollen, dann achten Sie darauf, dass Sie sich nicht verbeißen, verrennen oder der Zweck die Mittel heiligt. Die Wahrheit hat mitunter viele Gesichter – und doch nur einen Kopf. Betrachten Sie die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven – auch aus Jenen, die Sie sich nur schwer vorstellen können oder für unmöglich halten – und urteilen Sie nicht, ehe Sie sich nicht ein umfassendes Bild von einer Sache gemacht, möglichst viele Beteiligte und vor allem Ihr eigenes Herz gefragt haben. So entgehen Sie nicht nur folgenschweren Fehlern, sondern helfen auch Anderen dabei, sich langfristig von Vorurteilen oder übler Nachrede zu befreien.

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Hornisse, dann weist es auf ein überdurchschnittlich aktives Unrechtsbewusstsein hin. Möglicherweise haben Sie das Gefühl der Einzige zu sein, der Licht ins Dunkel zu bringen oder eine Sache aufklären vermag.  Vielleicht haben Sie aber auch das Bedürfnis, sich gegen äußere Angriffe schützen zu müssen und professionelle Hilfe aufzusuchen. Üble Nachrede und Beleidigungen sind meistens entweder das Ergebnis von fehlendem Wissen, übernommenen Halbwahrheiten oder eigenen Wesensarten die man nur zu gern von sich wegschieben und auf andere projizieren möchte. Glauben Sie nicht alles, was man Ihnen erzählt und hintefragen Sie möglichst viel. Wahrheitsfindung ist eine wichtige Sache, die der ganzen Umwelt zu Gute kommt.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 6. Mai, 2013, 14:00 Uhr

Marienkäfer

Lebensraum

Marienkäfer sind kleine aber nützliche Käfer mit einem roten oder gelben Rücken und mehr oder weniger vielen schwarzen Punkten darauf. Es gibt aber auch Ausnahmen mit einem orange, beige oder schwarz gefärbten Rücken und keinen Punkten. Marienkäfer ernähren sich hauptsächlich von Blatt- und Schildläusen, ihre Larven von Spinnmilben wodurch Marienkäfer als einer der besten Freunde eines Gärtners gelten. Marienkäfer sind weltweit beheimatet, bevorzugen aber eher ein warmes bis tropisches Klima,  weshalb sie nicht nur in Europa, sondern besonders zahlreich auch in Afrika, Asien, Südamerika und Australien vorkommen und in kälteren Regionen wie Asien, Europa und Nordamerika recht artenarm vertreten sind bzw. in der Arktis und Antarktis sogar gänzlich fehlen. Es gibt viele verschiedene Arten von Marienkäfern, die sich hauptsächlich durch die Anzahl der Punkte und die Farbe des Rücken unterscheiden. In unseren Breiten ist der Siebenpunkt-Marienkäfer wohl der bekannteste und beliebteste.

Mythologie

Auf Grund seiner Nützlichkeit und weil die Menschen damals sehr auf die Erträge aus dem eigenen Garten angewiesen waren, gilt der Marienkäfer im Volksglauben seit jeher als gutes Omen und Glückssymbol. Er ist deshalb wie auch das Schwein ein beliebtes Motiv auf Postkarten, Briefmarken und auch in der Kunst selbst. Die Verehrung des Marienkäfers spiegelt sich auch deutlich in den ihm gegebenen Namen wieder. So heißt der Marienkäfer nicht zuletzt deshalb Marienkäfer, weil er mit der Heiligen Jungfrau Maria und Maria Magdalena in Verbindung stehen soll. Auch sein englischer Name „Ladybird“ (=Frauenkäfer) ist auf diesen Glauben zurückzuführen. In Schweden nennt man den Marienkäfer „Marias Schlüsselmagd“ und seine Punkte stehen für die sieben Tugenden der Maria. Andere Bezeichnungen für den Marienkäfer (besonders im bajuwarischen Raum) sind: Herrgottskäfer, Gotteskäfer, Herrgottswürmchen. Am bekanntesten ist in der Mythologie der Siebenpunkt-Marienkäfer auf Grund der Zahl 7, die als heilige und mytische Zahl gilt. Aus diesem Grund war der Marienkäfer für Viele auch ein Orakel. In Frankreich beispielsweise steht einem Mann laut Volksglauben eine Heirat bevor, wenn ein Marienkäfer auf ihm landet und ledige Frauen sollen sich einen Marienkäfer auf den Zeigefinger gesetzt und jede Sekunde bis zum Abflug gezählt haben, um so zu erfahren, wann sie heiraten werden, wobei jede Sekunde steht für ein Jahr stand, dass sie bis zur Hochzeit warten müssen.

Marienkäfer – Medizin

Fliegt der Marienkäfer als Krafttier in Ihr Leben, so steht Ihnen eine glückliche Zeit und gutes Gelingen bei all Ihren Vorhaben bevor. Wenn Ihnen bisher immer eine Portion Glück für bestimmte Sachen gefehlt hat, dann können Sie jetzt sicher sein, dass Ihnen das Krafttier Marienkäfer genug Glück schenken wird, damit Sie sich endlich ein paar Träume und Wünsche erfüllen können. Gleichermaßen schenkt er Ihnen Hoffnung und Zuversicht, dass sich alles so entwickeln wird, wie es für Sie am Besten ist. Sind Sie verzweifelt, traurig oder verletzt dann spendet Ihnen das Krafttier Marienkäfer Trost und macht Ihnen neuen Mut, damit Sie einmal mehr aufstehen, wie Sie hinfallen. Ebenso nimmt Ihnen der Marienkäfer als Krafttier die Zweifel, die Sie an sich selbst, an Anderen oder einer bestimmten Sache hegen und auch die Angst, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Denn letzendlich kommt doch alles wie es soll – egal ob wir uns im ersten Moment dafür oder dagegen entscheiden. Lassen Sie die Liebe in Ihr Herz und trauen Sie sich mehr zu. Erarten Sie voller Freude eine positive Wendung in Ihrem Leben, die Sie mit Freude, Dankbarkeit und inneren Frieden erfüllen wird. Der Marienkäfer als Krafttier sagt Ihnen aber auch, dass man nicht immer auf das Glück warten oder es suchen sollte, da es meistens dort wartet, wo wir es nie erwarten oder suchen würden – in uns selbst!  Entdecken Sie daher die Schönheit und Einfachheit in Ihrem Leben neu, dann finden Sie auch das Glück von ganz alleine.

Traumdeutung

Sehen Sie in Ihrem Traum einen Marienkäfer so kündigt er kleine Erfolge, Glück in der Liebe, als auch einen glücklichen Wandel an.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 3. Mai, 2013, 12:58 Uhr

Spinne

Lebensraum

Mit Ausnahme der Arktis und Antarktis kommen Spinnen in nahezu allen Regionen und Klimazonen der Welt vor. Hauptsächlich bevorzugen sie Wälder, Felder und die Nähe von Gewässern zum Leben, weil sie dort am ehesten Insekten vorfinden, welche ihre Nahrung darstellen – aber auch in den Bergen und Wüsten haben sich Spinnentiere angesiedelt. Sogar in den Wohnbereichen der Menschen sind sie zu finden, wenn sie dort dunkle Ecken vorfinden, in denen sie ungestört hausen können oder offene Fenster vorfinden, vor die sie ihre Netze spinnen können, um Insekten einzufangen.

Krafttier SpinneMythologie

In vielen Kulturen gilt die Spinne als Schicksalgöttin, welche die Fäden des Lebens eines Jeden wortwörtlich in ihren Händen – oder besser gesagt: Beinen – hält und mit der Kunst der Weberei assoziiert wird.

Germanen: Bei unseren Vorfahren kommt der Spinne genau eine solche Rolle zu, denn dort wurde sie mit den Nornen (=Schicksalsweberinnen) in Verbindung gebracht. Die Spinne soll ein Symbol für die Macht aller drei Nornen sein und auch ihre Kräfte vereinen. So schrieb man der Spinne ebenfalls die Fähigkeit zu, Einfluss auf das Schicksal zu haben und das Leben der Menschen mit Anderen zu verknüpfen. So gilt sie bei den Germanen wie auch die Nornen als Schicksalweberin, welche nicht nur Lebensnetze miteinander verbindet, sondern auch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Griechenland: Arachne ist eine verwandelte Frau, die einen menschlichen Oberkörper, jedoch die Beine einer Spinne besitzt. Sie war eine begnadete Künstlerin und Weberin, was Athene, der Göttin des Kampfes und der Weisheit, ein Dorn im Auge war. Einer Legende nach, soll sich Arachne mit Athene einen Wettstreit geliefert haben, in welchem sich beide in der Webkunst gegenseitig übertreffen wollten. Arachne gewann schließlich den Wettstreit und aus Wut, Neid und Eifersucht zerriss Athene den Wandteppich von Arachne und schlug mit ihren Wandschiffchen auf Arachne ein. Aus Angst vor Athenes Zorn und Rache erhängte sich Arachne. Athene jedoch ließ ihre Konkurrentin nicht einfach sterben, sondern löste den Strick etwas und sprühte Arachne mit dem gifitgen Eisenhut an, woraufhin sich der Strick in ein Spinnennetz und Arachne sich in eine Spinne verwandelte. Darüber hinaus verdammte Athene Arachne und ihre Nachkommen dazu, in alle Ewigkeit Netze zu weben und an den Fäden zu hängen. Auch heute noch spiegelt sich dieser Mythos in der griechischen Sprache wieder, denn Arachne ist das griechische Wort für „Spinne“.

Kelten: Wie auch bei den Germanen, so galt das Netz als Symbolbild für das alles Leben, das miteinander verbunden ist. unsere Vorfahren wussten also damals schon, woran wir uns heute erst wider erinnern: zwischen allem was ist, besteht eine Verbindung, der man sich bewusst sein muss.

Nordamerika: Bei den Hopi ist die Spinne Kokyang Wuuti die Urgroßmutter aller Wesen und nimmt in der Schöpfungsgeschichte eine zentrale Rolle ein. Der Usprung des Traumfängers geht auf die Spinne Iktumi zurück, welche einem Lakota-Ältesten auf einem Hügel in einer Vision erschien. Dort erklärte sie ihm die Verbundheit allen Lebens und zeigte ihm ihr Netz als Symboldbild zum besseren Verständnis. Sie betonte, dass das Netz im Grunde ein vollkommener Kreis ist, aber ein Loch im Zentrum hat. Das Netz soll alle guten Ideen, Gedanken, Vorhaben und Träume einfangen und festhalten. Alles Schädliche hingegen wird durch Loch verschwinden. Seitdem nutzen die Lakota-Indianer den Traumfänger als religiöses Objekt um ihre Träume zu sieben und große Visionen einzufangen. Die Navajos sagen hingegen, dass Ihnen eine Spinnenfrau und ein Spinnenmann das Weben beigebracht haben soll.

Sonstiges: Eine ähnliche Bedeutung der Spinne als Lehrerin für die Webkunst findet sich auch in asiatischen Kulturen. Überhaupt geht man davon aus, dass die Menschen das Spinnen und Weben von der Spinne abgeschaut haben sollen und die Webkunst in Asien perfektioniert wurde, weshalb auch heute noch Teppiche und Wandteppiche aus Asien in aller Welt hoch geschätzt und teuer gehandelt werden.

Spinnen – Medizin

Krabbelt die Spinne lautlos als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie auf schicksalshafte Verbindungen und dunkle Ecken der Seele aufmerksam. Sie steht aber auch für die Verbindung zu den Ahnen, Verstorbenen und Wesen aus anderen Leben. Das Krafttier Spinne hilft ihnen, schicksalshafte Verbindungen zu erkennen und zu verstehen, dass es keinen Zufall gibt. Alles hat seinen Sinn, seinen Platz und seine Verbindung zu einem selbst. Nur wenn wir uns der Verbindung zu allen Wesen bewusst werden, können wir unseren eigenen Platz im Leben finden und verstehen. Mit dem Krafttier Spinne gelingt es Ihnen jedoch auch, sich aus unliebsamen Verstrickungen, Verbindungen oder Fallen zu lösen. So weiht Sie die Spinne als Krafttier in die Webkunst des Schicksals ein und zeigt Ihnen, wann es Fäden zu weben und wann es sie auszubessern oder zu zerschneiden gilt. Erkennen Sie, dass Sie Teil eines großen Ganzen sind und gemeinsam mit Anderen das Netz des Lebens weben und erhalten müssen. Haben Sie sich anderweitig in einem Netz verfangen, kommt die Spinne zu Ihnen, um Sie zu befreien und in die Freiheit zu führen – allerdings unter der Bedingung, dass Sie Mut beweisen und sich den einst gewebten Fäden der Vergangenheit stellen. Auf Grund der Kraft, auch unter widrigsten Bedingungen neue Netze zu weben, steht die Spinne als Krafttier in unmittelbarer Verbindung mit Weiblichkeit und Schöpferkraft, denn oftmals webt die Spinne im Verborgenen oder in der Dunkelheit – so wie auch das Leben im Verborgenen wächst und aus der Dunkelheit im Bauch von Mutter Erde geboren wird. Insofern ist das Krafttier Spinne eng mit den weiblichen Mysterien, der Illusion und den universellen Gesetzen verbunden. Wer also die Netze der Illusion zerreißen, die weibliche UrKraft oder den Kreislauf des Lebens verstehen will, sollte die Spinne aufsuchen. In vielen Kulturen gilt die Spinne nicht nur als begabte Weberin, sondern auch als Todesbote, weil die Weibchen bei manchen Spinnenarten die Männchen nach dem Akt töten und fressen. Die Kraft der Spinne ist also eine ähnliche UrKraft wie die des Drachen die erschaffen, aber auch zerstören kann.

Traumdeutung

Eine im Traum auftauchende Spinne weist auf lähmende Ängste oder Sorgen hin. Möglicherweise fühlt sich der Träumende in seiner aktuellen Lebenssituation wie ein kleines hilfloses Insekt, das im Netz der Spinne gefangen und ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Eine Spinne im Traum kann aber auch auf die Vergangenheit oder Wesen aus der Anderswelt aufmerksam machen, welche die Gegenwart blockieren und den Träumenden daran hindern, seine volle Kraft und sein ganzes Potenzial zu entfalten.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 10. April, 2013, 14:00 Uhr

Rentier

Lebensraum

Das Rentier, das in Nordamerika auch Karibu genannt wird, ist mit den Hirschen verwandt und hauptsächlich in zirkumpolaren Gebieten und Regionen anzutreffen. Der Lebensraum der Rentiere erstreckt sich daher im Sommer in über die Tundren und im Winter in den Taigawäldern Nord-Eurasiens und Nordamerikas. Sogar in Grönland und anderen arktischen Inseln sind Rentiere anzutreffen.

Krafttier Rentier

Mythologie

In vielen Regionen, wo das Rentier beheimatet ist, wird es als Wappen einer Stadt dargestellt – z.B. in schwedischen Provinzen und russischen Tundren. Sogar die Höhlenzeichnungen aus der Steinzeit zeigen Rentiere und ihre Bedeutung als wichtige und begehrte Jagdbeute.

Bei den Samen und Inuit gelten Rentiere als Schamanentiere, die Reisende in die Anderswelt hinein- und auch wieder herausführen. Sie kennen die Umgebung wie kein Anderer, wissen um das unwegsame Gelände und auch einen sicheren Weg durch den Schnee und das Eis. Im englischen Kulturkreis findet sich das Rentier in Zusammenhang mit dem Weihnachtsman wieder. Gemeinsam mit anderen Rentieren zeiht es seinen Schlitten. Der Weihnachtsmann wiederum kommt laut Volksglauben ursprünglich aus dem Norden, lebt am Nordpol und bringt nicht nur Geschenke, sondern vor allem auch das Licht des Nordens nach der Wintersonnenwende. Anders betrachtet könnte man den Weihnachtsmann als Weltenwanderer und damit als Schamanen betrachten, der mit seinen Krafttieren den Rentieren durch die Welten wandert, wobei seine Rentiere als Seelenführer fungieren. So könnte man sich unter anderem die Bedeutung des Rentieres als Schamanentier erklären und vorstellen.

All dies zeigt, was für eine zentrale Bedeutung das Rentier in der Geschichte dieser Länder und vor allem auch bei den Ureinwohnern hat.

Rentier – Medizin

Das Rentier und Karibu als Krafttier lehren Ausdauer und Geduld, innere Stärke und Tapferkeit. Darüberhinaus schenkt Ihnen das Rentier neue Lebenskraft, wenn Sie sich verausgabt haben sollten. Das Krafttier Rentier wird Ihnen zeigen, wie Sie sich in der Not auch den widrigsten Umständen anpassen können und schwere Zeiten am Besten meistern können. Das Krafttier Rentier fordert Sie jedoch ebenso dazu auf, auf Ihre unmittelbare Umgebung zu achten und mit großer Sorgfalt und Zuverlässigkeit Dinge zu bewerkstelligen und zu vollenden. Das Rentier und Karibu zeigen Ihnen die Bedeutung des Dualitätsprinzips und wie Sie die männlichen und weiblichen Qualitäten in sich wecken und harmonisieren können. Es ist Zeit, sich an den eigenen Platz im Leben zu erinneren und eine etwas dominantere und führende Rolle in Ihrem Leben – besonders in Ihrer Arbeit und in Ihrer Beziehung- einzunehmenen und eine selbstbewusstere Haltung an den Tag zu legne. Das Rentier als Krafttier wird Ihnen jedoch nicht nur in der alltäglichen Welt zur Seite stehen, sondern auch als Geistführer in der nichtalltäglichen Wirklichkeit, wenn Sie z.B. vor einem spirituellen Übergang oder einer spirituellen Wandlung stehen. Als äußerst soziales Säugetier fördert es Ihre Kommunikationsfähigkeit und prüft Ihre soziale Einstellung. Das Rentier als Krafttier zeigt Ihnen, wie Sie gemeinsam mit der Gruppen immer in Bewegung bleiben und das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Die Tiermedizin des Rentieres und Karibus als Krafttier beinhaltet also auch Bewegung und Gruppendynamik. Gemeinsam mit dem Rentier finden Sie inneren Frieden und Ihren Platz im Leben.

Traumdeutung

Das Auftauchen eines Rentieres oder Karibus im Traum weist auf eine außergewöhliche oder besonders treue Freundschaft hin. Ein Rentier im Traum möchte aber auch an Ihr Ehr- und Pflichtgefühl appellieren und Ihre soziale Einstellung prüfen. Wenn Sie selbst einen Rentierschlitten im Traum fahren oder sehen, wie Jemand einen solchen Schlitten fährt kann dies nicht nur einen Kraftverlust bedeuten, sondern auch, dass Ihnen bei Etwas die Zeit davonrennt. Allerdings bedeutet es ebenso, dass Ihnen ein guter Freund in einer kurz bevorstehenden, schwierigen Zeit beistehen wird.

Sonstiges

Im Medizinrad teilt sich das Rentier mit dem Elch den Platz für die “Zeit des langen Schnees” (22.11. bis 21.12.). Rentier-Menschen sind warmehrzig, bescheiden und kraftvoll. Wenn sie können, dann meiden Sie Kämpfe und Auseinandersetzungen, doch wenn es um Leben oder Tod geht, scheuen sich in keinster Weise davor ihre Kraft in vollem Umfang einzusetzen und kämpfen bis zum bitteren Ende. [Weiterlesen…]

Rune: Algiz Das Rentier ist der Rune Algiz zugeordnet, welche nicht nur einen Krähenfuss sondern auch ein Geweih symbolisiert. Mit dem Rentier als Krafttier schützt Algiz vor Angriffen und Unglück. Des Weiteren fördert sie die aktive Verteidigung und zieht langlebiges Glück an. Sie hilft Gefahren im Vorraus zu erkennen und ihnen sicher aus dem Weg zu gehen.

© Wiebke Haarkemper | 15. März, 2013, 14:00 Uhr