Schlagwort-Archive: Angst

Meerschweinchen

Lebensraum

Das Meerschweinchen ist ein Nagetier, das ursprünglich aus Südamerika stammt und dort auch weit verbreitet ist. Als domestiziertes Hausmeerschweinchen ist es mittlerweile sogar weltweit verbreitet (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) – ob in Asien, Europa, Afrika, Nordamerika oder Australien. So ist das Meerschweinchen als Nagetier zum Beispile mit dem Kaninchen, der Ratte und mit der Maus verwandt.

In seiner Heimat bevorzugt das Meerschweinchen flache Graslandschaften und Bergregionen, wo sie unterirdische Höhlen als Unterschlupf vorfinden oder selber bauen können. In unseren Breiten findet sich das Meerschweinchen (besonders bei Kindern) als beliebtes Haustier oftmals in Käfigen in der Wohnung, wo es nur kaum ausreichend Auslauf und die benötige Abwechslung vorfindet. Auch wenn Meerschweinchen hin und wieder von ihren Besitzern in der Wohnung oder im Garten laufen gelassen werden finden wir, dass Meerschweinchen in freier Wildbahn in der Natur und nicht in Käfigen in der Wohnung leben sollten. Als hauptsächlich tagaktives und teilweise auch sehr scheues und ängstliches Gruppentier besitzt das Meerschweinchen einen beachtlichen Geruchs- und Gehörsinn und vor allem ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, das besonders in Notsituation Zusammenhalt und Schutz in der Gruppe ermöglicht.

Mythologie

Der Name des Meerschweinchen setzt sich aus „Meer“ und „Schweinchen“ zusammen. Die Silbe „Meer“ entstand vermutlich durch den Schifftransport der Meerschweinchen von über das Meer, als die Spanier ein paar Tiere nach Europa brachten. Den Beinamen eines Schweins bekam das Meerschweinchen ganz offensichtilich durch seine sehr hohe und quietschenden Lautäußerungen, die einem Schwein ähneln. Auf Grund seiner Größe wurde dann noch der Diminutiv (die Verkleinerungsform) „-chen“ angehängt, wodurch das Meerschwein dann zum Meeerschweinchen wurde.

In seiner Heimat Südamerika dient das wild lebende Meerschweinchen bei vielen Andenvölkern als Opfertier und Nahrungsquelle. Als Opfertier wurde es häufig zu Fruchtbarkeitsritualen und Erntefesten geopfert, wenn man die Götter um gutes Wetter, reiche Ernte oder ein Kind bitten wollte, sowie um Unfruchtbarkeit oder Unlust zu heilen und die Virilität zu steigern. Schamanen jener indigenen Stämme benutzen das Meerschweinchen häufig als „Ersatzwesen“ für die Geister der Krankheit bei Heilungszeremonien und schamanischen Exktraktionen. Man zog die Krankheit aus dem Kranken heraus und übertrug sie auf das Meerschweinchen. Abschließend wurde das Meerschweinchen dann geopfert, um die Ahnen und Götter um Vergebung, Erlösung und Gesundheit zu bitten. So nahm das Meerschweinchen oft große Unnannehmlichkeiten auf sich um dem Großen Ganzen zu dienen. Daher schätze man die Fähigkeit, Kraft und Eigenschaft des Meerschweinchens, sich Größerem hinzugeben und sich dafür selbst zu opfern sehr, sodass die Andenvölker auch heute noch eine ganz besondere Verbindung zum Geist aller Meerschweinchen und den Meerschweinchen selbst haben.

Meerschweinchen – Medizin

Flitzt das Meerschweinchen als Krafttier in Ihr Leben oder fordert es durch intesives quieken Ihre Aufmerksamkeit, dann stehen Ihnen glücklicke und fruchtbare Zeiten bevor. Sein Erscheinen kündigt Heilung und Regeneration in Liebesangelegenheiten an und verbindet mit Mutter Erde. Als erdverbundes Wesen, dass an Land dicht über der Erde lebt und seinen Unterschlupf unter der Erde – und damit direkt in Mutter Erdes Schoß – hat kann das Meerschweinchen wohl am Besten Erdvebundenheit lehren und den Kontakt zu Erdgeistern wie Zwergen, Wichtel, Gnome und Trolle vermitteln. Wenn Sie das Meerschweinchen auffordert, ihm zu folgen, dann vertrauen Sie ihm und folgen Sie ihm durch das verschlungene Höhlensystem unter der Erde. Mit Hilfe des Meerschweinchens als Krafttier gelangen Sie nämich über verschlungene Pfade an geheime Orte und machen außergewöhnliche Entdeckungen. Möglicherweise stehen Sie bald einem Naturgeist gegenüber, finden die wahre Liebe oder einen Schatz, der Ihre Seele oder das innere Kind zum Strahlen und Leuchten bringt.

Gleichwohl fördert das Krafttier Meerschweinchen soziale Eigenschaften, schenkt uns Vertrauen, Geborgenheit und Freundschaft. Es zeigt uns, wie man sich zum Wohl der Gemeinschaft opfert und wie sie die ganze Gemeinschaft zum Wohl des Einzelnen einsetzt. Verbundheit und Treue sind damit auch zentrale Themen, auf welche das Krafttier Meerschweinchen aufmerksam machen möchte. Körperliche Nähe und  emotionale Wärme geben uns gegenseitig Kraft, Halt und Hoffnung. So zeigt das Meerschwinchen als Krafttier wie angenehem und hilfreich der Rückhalt in der Familie oder im Freundeskreis sein kann und dass Freundschaften auch gepflegt werden müssen. Das Krafttier Meerschweinchen symbolisiert somit die Kraft des Herzens, die Zartheit der Seele und die Unbefangheit des inneren Kindes.

So macht das verspielte und fröhliche Meerschweinchen darauf aufmerksam, sich selbst etwas zu gönnen, sich mit Kindern zu beschäftigen oder sogar selbst wieder zum Kind zu werden, um die Lebensfreude neu zu entdecken und Ihre Seele wieder in allen Farben erstrahlen zu lassen.

180x150_Small-Rectangle_(freier Werbeplatz)

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Meerschweinches im Traum kündigt meist Fruchtbarkeit, Glück in der Liebe oder freudige Ereignisse an. Es steht eine Zeit der Gemeinschaftm des Zusammenhalts und der Treue an. Gleichwohl mach ein Meerschweinchen im Traum aber auch auf Verniedlichung und die Angst des Träumenende nicht ernst genommen zu werden hin. Möglicherweise werden Probleme und Gefühle unterdrückt und kleiner gemacht, als sie wirklich sind. So warnt ein Meerschweinchen im Traum auch davor, Menschen, Ereignisse und Gefühle abzuwerten oder klein zu machen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Krokodil

Lebensraum

Krokodile sind, wie auch manche Vögel, echte Nachkommen der Archosaurius-Gruppe, deren Verwandschaft mit den bereits ausgestorbenen Dinosauriern nicht all zu fern ist. In gewisser Weise sind Krokodile also nicht nur mit den Vögeln verwandt, sondern wie auch Leguane und Warane quasi auch die letzten überlebenden Dinsosaurier. Auf Grund ihrer dicken Haut und der starken Ähnlichkeit zu den Echsen (wie z.B. dem Leguan oder dem Gecko) werden Sie im Volksmund auch als „Panzerechsen“ gennant. Streng genommen sind Krokodile amphibische Reptilien, die sich viele unterschiedliche Lebensräume zu eigen gemacht haben – darunter z.B. die Tropen und Subtropen in Südamerika, Afrika, Australien und im südlichen Asien. Krokodile bewohnen sowohl Salz-, als auch Süßwassergewässer, weshalb Krokodile nicht nur in Flüssen, Seen und Sümpfen, sondern auch in offenen Gewässern wie dem Meer vorkommen, wo sie sich hauptsächlich an Küstenregionen aufhalten. Als Fleischfresser und Räuber ernähren sich Krokodile deshalb nicht nur von Insekten, sondern vor allem auch von Fröschen, Fischen und kleineren Säugetieren, die zum Trinken ans Wasser kommen und nicht vorsichtig genug sind oder zu schwach und damit zu langsam zum Fliehen sind.

Krafttier KrokodilMythologie

Bei vielen Naturvölkern und Kulturen auf der Südhalbkugel nimmt das Krokodil seit jeher eine zentrale Rolle ein. In Ägypten wurde dem Krokodilgott Sobek ein Tempel geweiht, in welchem ein Novize lernt, seine Ängste zu überwinden, die Vergangenheit zu bewältigen, sich seiner ganzen Kraft bewusst zu werden und Heilung zuzulassen – auch wenn diese manchmal schmerzhaft sein kann. Der ägyptische Krokodilgott Sobek, – der mitunter auch als Suchos bekann ist, – gilt in Ägypten als Gott der Fruchtbarkeit und Gott des Wassers, der sich in ein Krokodil verwandeln kann. Wann auch immer der Nil über die Ufer tritt und die Ernte vernichtet, als auch wenn sich der Nil sanft über die Felder legt, um diese fruchtbar zu machen oder sich ein Regen darüber ergießt, ist Sobek im Spiel. Er besitzt die Kraft der Schöpfung, als auch die Macht der Zerstörung und ist besonders launisch – schnell kann sich seine einst lebensbejahende Energie in ein wildes und unkontrollierbares Chaos entwickeln, weshalb man immer viel Respekt vor Sobek hatte. In der Mythologie der Maya soll ein Krokodil names Imix die Welt auf seinem Rücken tragen – ähnlich wie die Schildkröte bei den nordamerikanischen Indianern – und im Urmeer schwimmen, das den Weltenbaum umgibt. Insofern repräsentiert das Krokodil bei vielen Naturvölkern eine Art Mutter und Erdgöttin, welche die Gefühlswelt in Form des Elementes Wasser mit dem Materiellen in Form des Elementes Erde verbindet und damit auch die Möglichkeit besitzt Gefühle zu materialisieren. Erst die Verbindung von Wasser und Erde macht die Erde fruchtbar und lässt das Wasser zur Ruhe kommen und sich an einem Ort aufhalten – ohne in jegliche Richtungen zu fließen. In anderen südamerikanischen Naturvölkern gilt das Krokodil allerdings nicht nur als Lebensspender, sondern auch Reisefüher in die Unterwelt und Begleiter für die letzte Reise ins Reich der Toten. So zeigt beispielsweise ein Sarkophag in Mexiko, wie ein Herrscher von einem Krokodil verschlungen wird und durch das Krokodil in die Erde gelangt – und damit stirbt. So bedeutet das Krokodil in der Mythologie nicht nur Leben und Tod, Schöpfung und Zerstörung, sondern auch Wiedergeburt, Heilung, Transformation und steht mit der Welt der Toten und dem reich Ahnen in Verbindung.

Krokodil – Medizin

Schwimmt das Krokodil als Krafttier in Ihr Leben, gilt es alte Wunden zu heilen und Mißbrauch in Ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten. Möglicherweise wurden Sie häufig benutzt, hintergangen oder auf andere Weise physisch oder psychisch schwer und tief verletzt. Wann auch immer diese Dinge geschehen sind, ob in diesem oder in früheren Leben, so kommt das Krafttier Krokodil nun zu Ihnen um die Schmerzen zuzulassen und zu transfomieren, damit die alten Wunden endlich verheilen können – wenn auch nicht unbedingt narbenfrei. Dafür jedoch können diese Wunden nicht mehr aufreißen, wenn das Krokodil als Krafttier sie geheilt und versiegelt hat. Das Krokodil als Krafttier macht aber auch auf das Ahnenreich und die Totenwelt aufmerksam – möglicherweise erhalten Sie aus einem dieser beiden Reiche Unterstützung oder Botschaften für die aktuelle Lebensphase. Hören Sie genau hin und achten Sie auf Zeichen, es kann gut sein, dass sich jetzt seltsame, aber sinnvolle Zu-Fälle ereignen. Als flinker Schwimmer zeigt Ihnen das Krafttier Krokodil, wie Sie sich mit Leichtigkeit durch die Gefühlswelt bewegen anstatt das Schwimmen zu vergessen und durch Trauer in Depression, Selbstmitleid oder Hoffnungslosigkeit zu versinken und in einem Teufelskreis zu landen. Gleichermaßen ist das Krokodil aber auch in der Lage an Land schnell und erbarmungslos zuzuschlagen, wenn dies von Nöten ist. Das Krafttier Krokodil verkörpert deshalb auch einen starken Schutzgeist an Ihrer Seite, der Sie vor neuen seelischen Verletzungen beschützt und rechtzeitig vor heimtückischen Angriffen aus Ihrem Umfeld warnt. Mit dem Krokodil als Krafttier haben Sie also einen starken Krieger an Ihrer Seite, mit dem Ihnen Niemand so schnell etwas anhaben kann. Die Krokodilmedizin ist eine starke Medizin, die auch Willenskraft und innere Stärke voraussetzt. Ohne diese beiden Voraussetzungen erscheint Ihnen das Krokodil erst gar nicht. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass das Krokodil auch nur dann zu Ihnen kommt, wenn sie emotional wirklich bereit sind. Vertrauen Sie dem Krokodil, auch wenn es auf den ersten Blick unberechenbar und bedrohlich erscheinen mag, denn dann hilft es Ihnen Ihre tiefsitzenden Ängste aufzulösen und sich von Gefühlen wie Rache, Schuld und Zerstörungswut zu befreien. Weinen Sie ruhig „Krokodilstränen“ wenn dies von Nöten ist – Hauptsache, Sie lassen den Schmerz zu und Heilung geschehen.

Traumdeutung

Das Erscheinens eines Krokodils im Traum warnt vor einer Übermacht an Feinden und bevorstehenden Schwierigkeiten, denen man nur mit viel Geschick und Klugheit begengne kann. Werden Sie im Traum von einem Krokodil gebissen, deutet das daraufhin hin, dass Sie sich in einer gefährlichen Situation befinden und Ihnen eine Solche kurz bevorsteht. Kämpfen Sie im Traum mit einem Krokodil und töten es, bedeutet dass, dass Sie schon bal mit einem starken Gegener zu kämpfen haben werden, der Kampf nicht leicht werden, Sie ihn aber gewinnen werden.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Kondor

Lebensraum

Der Kondor ist einer der größten Vögel weltweit und gehört zur Gattung der Greifvögel und der Familie der Geier. Man sagt, dass er zu den ältesten Tieren gehört, da sich seine Existenz auf Grund von Fossilien Millionen von Jahre nachweisen lässt – laut Wissenschaft sollen es sogar über 50 Millionen Jahre sein. Der Ursprung und die Verbreitung des Kondor beschränken sich auf Nord- und Südamerika, wobei der Andenkondor in Südamerika heimisch ist und der Kailfornische Kondor eher aus Nordamerika stammt und auch dort in der Prärie zu Hause ist. Der Kalifornische Kondor ist deshalb am Ehesten an der nordamerikanischen Westküste anzutreffen, während man den berühmten Andenkondor eher im Gebiet der Anden findet. Kondore sind hauptsächlich Aasfresser, die sich von den Überresten toter Tiere ernähen, die entweder eines natürlichen Todes gestorben sind und oder bereits von anderen gejagt und getötet wurden. Der Kondor jagt also nicht wirklich selbst, sondern beobachtet, lässt andere die Arbeit machen, wartet meistens bis die Jäger satt sind und gesellt sich dann auch an den Tisch, um seinen Teil einzufordern.

Krafttier KondorMythologie

Seine imposante Erscheinung auf Grund des dunklen Gefieders und der beachtlichen Flügelspannweite von bis zu drei Metern verschaffte ihm ganz besonders in Südamerika ein hohes Ansehen – vor allem in den Bergregionen. Seit jeher verehren die Menschen in Südamerika den Kondor als Götterbote, der Leben und Tod bringen kann. Als Nationalvogel ist der Kondor auf vielen Wappen südamerikanischer Länder wie Bolivien, Chile, Ecuador und Kolumbien zu finden. Weil der Kondor ein Aasfresser ist und meistens nur dort in der Luft seine Kreise zieht, wo auch tote Tiere zu finden sind, assoziiert man ihn traditionell auch als Unglücks- oder Todesbote. Dort wo der Kondor kreist, ist der Tod nicht fern. Darüber hinaus soll der Kondor unmittelbar mit den Berggeistern in Verbindung stehen und mit Hilfe seiner Krallen das Urteil der Götter vollstrecken. Während der Adler in Nordamerika mit dem Großen Geist verbunden ist und Botschaften von ihm überbringt so macht dies in Südamerika sein dunkles Gegenstück: der Andenkondor. Der Kondor soll Botschaften und den Willen der Götter an die Menschen übermitteln und diese gegebenenfalls mit Blitz und Donner zur Rechenschaft ziehen, wenn ein Tabu gebrochen wurde. Wie kein Anderer wandelt er zwischen den Welten, kennt weder Raum, noch Zeit und fliegt die Seelen der Verstorbenen zurück zu den Bergen.

Kondor – Medizin

Zieht der Kondor als Kraftier seine Kreise über Ihrem Leben, dann kündigt er Wandlung, Erlösung und Erwachen an. Leben und Tod stehen dicht beiander, sind beide Anfang und Ende. Das Krafttier Kondor fliegt zu Ihnen, um Sie mit Altlasten, problematischer Verbindungen und den eigenen Schatten zu konfrontieren. Er prüft Sie auf Herz und Nieren, ob Sie für die Krafttiermedizin des Kondors bereits sind. Denn die Krafttiermedizin des Kondors wird Einiges von Ihnen verlangen – vor allem Opfer. Was sind Sie bereit zu geben, um mit dem Kondor zu fliegen, einmal in seine Welt ohne Zeit und Raum einzutreten und etwas von seinem Wissen und seiner Weisheit zu erhalten? Was ist Ihnen Heilig? Stellen Sie sich diesen Fragen und vor allem sich selbst, denn nur Sie hindern sich selbst daran, mit dem Kondor zu fliegen. Breiten Sie Ihre Flügel aus und entdecken Sie die enorme Spannweite, die Sie haben und von der Sie nichts gewusst haben, weil Sie Ihre Flügel bisher nicht benutzt haben. Der Kondor als Krafttier hilft Ihnen beim Entdecken der Freiheit und sich von Allem zu lösen, das Sie an die Erde bindet und am Fliegen hindert. Polaritäten sind nicht unvereinbare Gegensätze, sondern Teil eines großen Ganzen, die zwei Seiten einer Medaillie. Licht und Schatten, Gut und Böse gehören auf eine Weise zusammen, die wir nicht immer verstehen können und haben einen gemeinsamen Ursprung. Der Kondor als Krafttier hilft uns zu verstehen, dass Tag und Nacht mehr als nur Zeiten sind und sich darin jeden Tag aufs neue Leben und Tod widerspiegeln. Beide können nur zusammen exisitieren und lösen einander im ständigen Wechsel ab. Springen Sie gemeinsam mit den Kondor vom Felsen des Berges, breiten Sie Ihre Flügel aus und erkunden Sie gemeinsam mit dem Kondor als Krafttier tiefe Schluchten, steinige Wege und schwindelerregende Höhen. Stürzen Sie sich mit ihm gemeinsam hinab in die Tiefe und vertrauen Sie in die Kraft ihrer Flügel die sie wieder in die Höhe schnellen lassen werden, wenn Sie sie ausbreiten. Die Krafttiermedizin des Kondors erzählt also nicht nur von Leben, Tod und Transformation, sondern auch von Vertrauen, Loslassen und Erwachen. Irgendwann werden Sie feststellen, dass die tiefsten Flüge Sie nur zu sich selbst und nicht in die Irre geführt haben. Der tiefste Punkt sind und bleiben Sie Selbst. So hoch wie Sie fliegen können, können Sie auch sinken – doch genauso gut können Sie sich nach einem Sinkflug auch wieder in die Lüfte Schwingen. Als Aasfresser macht das Krafttier Kondor darauf aufmerksam, dass Sie sich Ihrer eigenen Größe mehr bewusst werden sollten und mehr Innenschau betreiben sollten, wenn Sie im Außen etwas suchen. Dann lässt Sie der Kondor auch an seiner Weisheit und seinem Wissen über den Lauf der Dinge teilhaben. Gleichermaßen warnt das Krafttier Kondor Sie auch davor, nicht ständig auf Anderen herumzuhacken – vor allem dann nicht, wenn sie bereits am Boden liegen. Zügeln Sie Ihren Sarkasmus und lassen Sie es nicht zu, dass sich Ihre Trauer über etwas oder jemanden in Rache, Wut oder blinden Zorn verwandelt.

Traumdeutung

Das Auftauchen eines Kondors im Traum kündigt eine Wendung des Schicksals und eine gravierende Veränderung in Ihrem Leben an. Sehen Sie im Traum einen fressenden Kondor, weist dieses Traumsymbol mitunter darauf hin, dass auf Ihnen herumgehackt wird und Sie ausgenommen werden. Kreist ein Kondor über Ihnen, symbolisiert das meist eine große Angst vor Verlust, Tod oder Unglück. Ein geradeaus fliegende Kondor bedeutet wiederum, dass einen Botschaften aus der Anderswelt erwarten.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Maus

Lebensraum

Mäuse sind kleine nachtaktive Nagetiere, die überwiegend Bodenbewohner sind. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst Afrika, Europa und Asien. Als Kulturfolger und durch menschliche Hilfe sind Mäuse mittlerweile weltweit (also auch in Nordamerika, Südamerika und Australien) anzutreffen – mit Ausnahme der Arktis und Antarktis. Als Lebensraum bevorzugen Sie Wälder und Felder, in denen Sie wie der Maulwurf unter der Erde ein verzweigtes Höhlensystem anlegen können. Sie bevorzugen Höhlen, Felsspalten und andere dunkle Unterschlupfe, bei denen Sie sicher vor ihren natürlichen Feinden wie diversen Vögeln und Katzen sind und eine Nahrungsquelle in unmittelbarer Nähe vorfinden. Der Speiseplan der Maus ist recht abwechslungreich und reicht von Samen, Wurzeln, Blättern, Nüssen und Beeren bis hin zu Insekten und normalen Nahrungsmitteln wie Brot und Käse – je nach dem wo sie wohnen und was sie dort vorfinden.

Mythologie

Die Maus war damals und ist auch heute noch ein nicht unbedingt gern gesehener Gast, weil sie sich an Nahrungsvorräten zu schaffen macht. In Not- oder Kriegszeiten war das natürlich fatal, was ihren schlechten Ruf in vielen Redewenungen erklärt. Die alte Redewendung „arm wie eine Kirchenmaus“ wird seit jeher gerne im Zusammenhang mit Armut, Verlust oder Entbehrungen benutzt. Die Herkunft dieser Redewendung ist darauf zurückzuführen, dass Mäuse, die ihren Unterschlupf oder ihre Behausung in der Kirche hatten, wenig bis gar keine Nahrung vorfanden, da es dort auch keine gibt. Man sagt, dass sie dadurch leer ausgingen und deshalb werden sie als arm bezeichnet. Jemand der „mausgrau“ oder ein „graues Mäuschen“ ist, gilt als schüchtern, introvertiert und ängstlich. Diese Redewendung wird man oft im Zusammenhang von Menschen erwähnt, die mehr aus sich machen könnten, wenn sie nicht so bescheiden wären. Eine bekannte Fabel namens „Das Mäuschen und der Löwe“ von Aesop bringt die wahre Bedeutung der Maus ans Tageslicht und zeigt, dass die Maus nicht nur eine Plage, sondern auch ein Segen kann. In jeder Fabel wird davon berichtet, wie eine Maus einen im Netz gefangenen Löwen rettet, indem Sie die Fäden des Netzes einfach durchbeißst. Der Löwe hatte die Maus noch kurze Zeit davor verspottet und gemeint, dass eine kleine Maus nichts ausrichten oder bewirken könne. Diese Fabel zeigt wunderbar, dass klein sein nicht unbedingt schwach sein oder hilflos sein bedeutet. Womöglich entstand aus dieser Fabel auch die Redewendung „Da beißt die Maus keinen Faden ab“, was soviel bedeutet wie „das steht definitiv fest“, „daran ist nichts mehr zu rütteln“. Weil sie im Abfall wühlt und an den Wurzeln des Lebensbaumes nagen soll galt sich im Christentum als unsittlich und schädlich. Es verwundert daher nicht, dass man ihr auch heute noch im Volksmund eine Verbindung zum Teufel nachsagt – was natürlich nach wie vor ein Irrglaube ist.

Maus – Medizin

Huscht die Maus als Krafttier in Ihr Leben, so will sie auf Bescheidenheit und Sparsamkeit, aber auch auf Selbstbewusstsein und Kreativität aufmerksam machen. Möglicherweise fühlen Sie sich momentan kleiner als Sie wirklich sind oder haben vergessen, zu was sie wirklich fähig sind. Das Krafttier Maus kommt jetzt zu Ihnen, um Ihnen zu sagen, dass in Ihnen mehr steckt, als Sie denken und sie nicht länger das kleine, schüchterne graue Mäuschen mehr sein müssen. Auch Mäuse können stark, charmant, liebenswürdig und clever sein. Als Krafttier sagt Ihnen die Maus jedoch ebenso, dass es Zeit ist, sich etwas zurückzunehmen und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel  zu betrachten – und zwar nicht aus der Adlerperspektive, sondern aus der Mäuseperspektive. Die Maus hat eine unverkennbare Verbindung zur Erde und sieht die Dinge, die vor ihr liegen, klar und deutlich. Die Maus als Krafttier kommt meistens dann, wenn man den Blick für die nahestehenden Dinge oder Menschen verloren hat und kleine Dinge oder Ereignisse zu wenig wertschätzt. Die kleinen Ereignisse, die uns meistens nicht von Bedeutung erscheinen, sind oftmals ein wichtiges Bindeglied zum nächstgrößeren Ereignis. Ohne diese Verbindung wären Sie wahrscheinlich nie zu diesem Ereignis gelangt, also messen Sie den kleinen Dingen mehr Bedeutung zu.

Achten Sie auf die Details und kommen Sie mit dem zu recht, was sie bereits haben. Lassen Sie dabei die Maus ihr Vorbild sein, denn obwohl sie klein zierlich und ängstlich ist, vermag sie große Dinge zu vollbringen. Trotz all dieser vermeintlichen Handicaps schafft sie es ihre Familie zu versorgen, Nahrung zu sammeln und mit sehr wenig glücklich zu sein. Sie ist clever und kreativ, weiß für jedes Problem eine Lösung – egal wie groß das Problem ist. Trennen Sie sich von Ihren Sorgen und Bedenken, die momentan an ihnen nagen, denn diese drehen sich in Wahrheit entweder nur um belanglose Nichtigkeiten oder Probleme, die größer erscheinen als sie es wirklich sind oder leichter zu lösen sind, als Sie es sich im Moment vorstellen können. Die Stärken der Maus sind Schnelligkeit, Improvisationsfähigkeit und die kleine Körpergröße, die ihr es ermöglicht  durch nahezu jedes Schlupfloch zu flüchten. Machen auch Sie sich diese Stärken zu eigen und sehen Sie sie nicht länger als Schwächen. Üben Sie sich in Bescheidenheit, Geduld und Großmut. Das Krafttier Maus überprüft jedoch nicht nur Ihre Agilität, sondern auch Ihren Familiensinn. Die Maus ist ein äußerst soziales Wesen, das in einer eingeschweißten Gemeinschaft lebt. Wie steht es mit Ihnen? Stellen Sie sich Ihren Ängsten, lassen Sie sie los und lassen Sie vor allem nicht länger zu, dass Ihre Ängste Ihren Träumen im Wege stehen! Gehen Sie ein paar Schritte auf Andere zu. Gehen sie wieder auf das Leben zu, anstatt sich vor ihm zu verstecken!

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Maus, dann deutet das auf Sorgen und Probleme hin, die Sie unterschwellig beschäfitgen. Etwas nagt an Ihnen, sowie auch Sie irgendwie an etwas zu beißen haben. Die Maus gilt als Traumbote des Unterbewussteins. Möglicherweise sorgen Sie sich viel zu viel, haben Gewissensbisse oder wollen sich lieber verstecken, als selbstbewusst aufzutreten. Die Maus als Traumsymbol sagt Ihnen, dass Sie sich nicht von Ihrer Angst lähmen lassen dürfen, sich nicht länger ohnmächtig und hilflos fühlen und nicht alle Probleme auf einmal lösen sollen. Beginnen Sie den Dingen, die Ihnen direkt zu Füßen liegen, den jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Sonstiges

Nichts bekannt.