Krafttier Schwan - Engel der Lüfte

Lebensraum



Schwäne bevorzugen im Sommer arktische Regionen und ziehen im Winter in gemäßigte Klimazonen. Ihr tatsächliches und natürliches Verbreitungsgebiet beschränkt sich deshalb eher auf die Nordhalbkugel – auf der Südhalbkugel kommen hingegen nur drei Arten des Schwans vor und zwar auf Australien, Südamerika und Neuseeland (eine Art wurde jedoch bereits ausgerottet). Zum Leben bevorzugen Schwäne flache Seen und langsam fließende Flüsse – hin und wieder sogar auch Sümpfe. Wichtig ist, dass das Wasser immer ein Süßwassergewässer und vor allem nicht zu tief ist, damit der den Grund zum “Gründeln” (Nahrungsaufnahme der Schwäne am Boden des Gewässers) erreichbar ist.

Krafttier SchwanMythologie

Der Schwan gilt in vielen Kulturen als Sinnbild für Unschuld, Reinheit, Anmut, Liebe und Schönheit. Der Volksglaube besagt, dass sich Engel manchmal in einen Schwan verwandeln, um den Menschen nahe zu sein und Ihnen die Kraft des Lichtes oder sogar eine Botschaft vom Heiligen Geist selbst zu überbringen. Es verwundert daher nicht, dass man sie deshalb auch als “Engel der Lüfte” bezeichnet. Schwäne stehen demnach mit Lichtgottheiten in Verbindung und können in die Zukunft blicken. Daher etablierte sich allem Anschein nach auch der Ausdruck “es schwant mir”. So, wie Dämonen immer mit Fledermausflügeln abgebildet werden, so werden Engel generell mit Schwanenflügeln dargestellt. Auf Rügen ist die Symbolik des Schwans mit dem Storch vertauscht. Dort bringt der Schwan die Kinder und gilt der Storch als göttlicher Bote aus himmlischen Sphären.

Germanen: An der Wurzel des Weltenbaumes Yggdrasil befindet sich die Quellle von Urds Brunnen in welchem zwei Schwäne leben. Es heißt, dass Alles, was mit dem heiligen Wasser in Berührung kommt, rein und mit lichtvoller Energie durchflutet wird. Ebenfalls steht der Schwan mit Hel, dem Reich der Toten, in Verbindung. Er weist orientierungslosen oder in Seenot geratenen Schiffen – und manchmal sogar auch dem Toteschiff mit Seelen von Verstorbenen – den Weg.

Kelten: Für die Druiden sind Schwäne ein Sinnbild der Seele und oftmals Ziel von Verwandlungen, sowohl zur Strafe als auch zur Rache. Schwäne stehen aber auch mit dem irische Liebesgott und Schutzpatron der Liebenden in Verbindung. Er steht All jenen zur Seite, bei denen sich das Leben um die Musik dreht. Wie der Otter, so war auch der Schwan bei den Barden hoch angesehen, weil er ihre Inspiration für Lieder und Gedichte war.

Schwan – Medizin

Wenn der Schwan Ihre Lebenskreise betritt, dann möchte er für einen positiven Wandel sorgen. Er verhilft Ihnen zu neuer Schönheit, indem Sie das hässliche Entlein hinter sich lassen. Menschen mit dem Schwan als Krafttier sind besonders treu, loyal und aufrichtig. Es verletzt sie zutiefest, wenn sie belogen werden, da Ehrlichkeit das Wichtigste für sie ist. Das sind auch die Themen, auf welche der Schwan als Krafttier aufmerksam machen möchte. Er wirft Licht in alle verborgenen Ecken und Winkeln des Seins. Nichts bleibt ihm verborgen. Mit seiner lichtvollen Energie reinigt er Körper, Geist und Seele und verhilft zu einem neuen Lebensgefühl. Altes kann gehen, Neues entstehen und die Zukunft sich ohne Angst frei entwickeln. Der Schwan hilft Ihnen durch sein Auftauchen, Neuanfänge und Übergänge besser zu verstehen und anzunehmen. Veränderungen sind weder gut noch schlecht – sie sind das Zentrum des Lebens und manchmal auch der notwendige Übergang des Einen in das Andere. Auf der Suche nach sich selbst und der wahren Liebe haben Sie im Schwan den wohl besten Begleiter. Er hebt Ihren Blick und lässt Sie hinter die Kulissen schauen – jenseits der Sinnestäuschungen und fernab von Zweifeln und Angst. Mit dem Schwan können Sie aber auch Ihre Trauer oder Depressionen überwinden und sich unbeschwert in die Luft erheben. Lassen Sie Schweres hinter sich und die Leichtigkeit in Ihr Herz hinein – dann können auch Sie gemeinsam mit dem Schwan über den Wolken fliegen und den Lichtwesen nah sein.

Traumdeutung

Wenn man einen Schwan im Traum singen oder kreischen hört, verheißt er eine Todesnachricht. Wird man von ihm attackiert, deutet das auf eine herannahende Enttäuschung hin. Taucht der Schwan stattdessen in einem positiven Zusammenhang auf, so kündigt er einen glücklichen Wandel und bessere Zeiten an. Des Weiteren macht er auf die Anwesenheit und Unterstützung von Lichtwesen aufmerksam. Sie werden nun von guten Mächten beschützt und geführt.

Sonstiges

Nichts bekannt.