Krafttier Fuchs

Lebensraum

Füchse sind in vielen Regionen der Welt anzutreffen und haben sich an die jeweils dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen angepasst. So ist der Fuchs nicht nur in den gemäßigten Klimazonen Asiens und Europas beheimatet, sondern auch in polaren Regionen (wie z.B. der Polarfuchs).

Krafttier Fuchs

Mythologie

Germanen: Alle rothaarigen Tiere waren Thor, dem germanischen Wettergott, auf Grund Ihrer Färbung heilig, denn sie trugen die rote Farbe seines Blitzes. Ebenfalls heißt es im deutschen Volksmund, dass der Fuchs hin und wieder verirrte Wanderer und Reisende wieder auf den rechten Weg zurück oder sicher ans Ziel führt.

Kelten: Bei den Kelten verkörperte der Fuchs Wildheit und Klugheit. Druiden wussten ihn deshalb in schwierigen Situationen als Diplomaten besonders zu schätzen.

Christentum: Wegen seines rötlichen Fells wurde der Fuchs schon früh von den Christen dämonisiert und als Tier angesehen, das eng mit dem Teufel in Verbindung steht. Daher – und auch weil er Tollwut übeträgt – kommt auch die Bezeichnung „fuchsteufelswild“.

Finnland: Das Nordlicht wird auf Grund seiner Farben in Finnland „Feuer des Fuchses“ genannt. In einer Legende heißt es nämlich, dass einst der Fuchs (repo) das himmliche Feuer (tuli) gestohlen hat und seitdem mit einem brennendem Fuchsschwanz über das Firmament läuft.

Japan: Im japanischen Volksglauben gelten Füchse (Kitsune) als Verwandlungskünstler und besitzen magische Zauberkräfte, welche mit den Jahren zu nehmen. Mit zunehmendem Alter eines Fuchses wächst aber nicht nur seine Macht, sondern auch die Anzahl seiner Schweife. Auf der höchsten zu erreichenden Magiestufe stehen neunschwänzige Füchse. Diese werden als unsterblich und nahezu unbesiegbar angesehen. Füchse können sich aber auch in Menschen verwandeln oder Besitz von deren Geist ergreifen. Sie werden deshalb auch mit Exozismus und Bessenheit in Verbindung gebracht. Frauen sollen besonders anfällig für die Zauber der Füchse sein, sowie sich diese auch in schöne Frauen verwandeln können, um wohlhabende Männer zu verführen und sie um den Verstand zu bringen.

Korea: In jenen Breitengraden kommt der Fuchs leider wenig gut weg und wird als ein dämonisches und durch und durch böses Wesen bezeichnet. Kumiho, der neunschwänzige Fuchs Koreas, verführt Menschen, nutzt sie schamlos aus und saugt ihnen ihre ganze Energie ab. Abschließend tötet er sein Opfer und genießt den Tötungsakt in ekstaseähnlichem Zustand.

Fuchs – Medizin

Wenn der Fuchs in Ihr Leben schleicht, dann hilft er Ihnen anstehende Probleme mit Schläue und Geschick zu lösen und den Ruf Ihrer Seele zu erhören. Er führt Sie auf dem alten Pfad zurück zu den Ahnen, aber auch zu Ihrem persönlichen Seelenpfad. Seien Sie vorsichtig, wem Sie vertrauen und sorgen Sie immer dafür, dass Sie mit sich selbst im Reinen und in Ihrer Mitte (zentriert) sind. Dann können Sie Angriffe nicht nur gut abwehren, sondern auch selbst zum Sprung ansetzen und angreifen. Entdecken Sie Ihre eigene Wildheit und lernen Sie mit dieser gewonnenen Kraft umzugehen. vorsichtig, wenn die Sache, um die es geht, zu riskant ist, um entdeckt zu werden.

Traumdeutung

Wenn der Fuchs in Ihren Träumen erscheint, sollten man sich Gedanken über die gesetzten Ziele machen. Fragen Sie sich, ob das anvisiertes Ziel noch den eigenen Vorstellungen entspricht und ob der Weg dahin derselbe bleiben soll. Schlagen Sie den Weg nur ein, wenn Sie ihn aus ganzem Herzen bejahen und auch verantworten können. Der Fuchs hilft Ihnen den richtigen Mittelweg zu finden, wenn man nicht mehr weiter weiß. Siegt man im Traum gegen einen Fuchs, dann ist man mit sich im Reinen und kann Angriffen gut standhalten. Allerdings warnt Sie der Fuchs im Traum auch vor Falschheit und Täuschung in Ihrem unmittelbarem Umfeld. Möglicherweise werden Sie gerade hintergangen. Seien misstrauisch und vorsichtig, wenn die Sache, um die es geht, zu riskant ist, um entdeckt zu werden.

Sonstiges

Der Fuchs ist mit der Rune Dagaz verbunden, welche für die unterschiedlichen Tageszeiten und Polaritäten steht. Mit dem Fuchs als Krafttier hilft sie, das Denken in Einklang mit dem Handeln zu bringen und auf natürliche Wechselwirkungen und Widersprüche aufmerksam zu machen.