Archiv der Kategorie: Säugetiere

Stachelschwein

Lebensraum

Das Stachelschwein ist ein Nagetier, das sowohl in Asien und Nordamerika, als auch in Afrika heimisch ist, weshalb es auch in der Arktis, der Antarktis und manchen Teilen von Europa fehlt. Es bevorzugt tropisches bis subtropisches Klima, weshalb es zum Leben nicht nur Grassavannen, sondern auch Halbwüsten und Regenwälder benötigt. Das Stachelschwein ist als Nagetier übrigens mit dem Igel und dem Meerschweinchen verwandt. Ihr auffälligstes Erkennungsmerkmal ist ihr meist schwarz-weißes Haarkleid, mit langen Stacheln und Borsten. Bei den Stacheln handelt es sich interessanterweise eigentlich lediglich um stark entwickelte Haare. Schon auf den ersten Blick erkennt man viele Ähnlichkeiten zum heimischen Igel, der ebenfalls ein Stachelkleid besitzt und ein Leben in Bodennähe bevorzugt. Der Gesichtsausdruck ähnelt wiederum sehr dem eines großen Meerschweinchens und dem eines Bibers. Was die Behausung von Stachelschweinen angeht, so hat sich herausgestellt, dass sich einige Stachelschweine ihre Behausung selbst graben und Andere wiederum nicht mehr genutzte Bauten anderer Tiere oder Felsspalten bewohnen.

Mythologie

In der Mythologie des nordamerikanische Indianerstammes der Haida ist das Stachelschwein ein Geistwesen, das respektiert und geehrt wird. Sogar in der australischen Traumzeit-Legende von der großen Flut kommt das Stachelschwein gleichzeitig als Symbol für Krieg, wenn es seine Borsten sträubt, aber auch als Metapher für Waffenstillstand vor, wenn seine Stacheln flach am Körper anliegen. Ein indianisches Märchen aus Kanada erzählt von einem Stachelschwein und einem Biber, die sich gegenseitig bei der Überquerung eines Sees helfen. Während der Biber das Stachelschwein auf seinem Rücken ans andere Ufer trägt, weiß das Stachelschwein ein Zauberlied, das den See gefrieren lässt. So konnte das Stachelschwein im Gegenzug und als Dankeschön auch seinen Freund den Biber auf seinem Rücken von Ufer zu Ufer tragen. In der Mongolei gilt das Stachelschwein für einige indigene Stämme sogar als Totem und Ahne. So glauben die Dagur (indigener Stamm der inneren Mongolei), dass das Stachelschwein gemeinsam mit dem Fasan, dem Fuchs, der Schlange, der Spinne und dem Wiesel ein Schamane auf Seelenwanderung ist. So gilt das Stachelschwein in der Mongolei als spiritueller Führer und Lehrer, der aus Respekt nicht gejagt und gegessen wird.

Es ist davon auszugehen, dass das Stachelschwein ähnlich zu seinem Namen kam, wie das Meerschweinchen. Der Name des Stachelschwein setzt sich nämlich aus “Stachel” und “Schwein” zusammen. Die Silbe “Stachel” entstand mit großer Sicherheit durch das auffälligste und eindeutigste Erkennungsmerkmal der Stachelschweine: die langen Borsten, die umgangssprachlich auch als Stacheln bezeichnet werden. Den Beinamen eines Schweins bekam das Stachelschwein ganz offensichtlich durch seine ebenfalls sehr hohen und quietschenden – teilweise sogar grunzenden – Lautäußerungen, die einem Schwein ähneln.

In der Heraldik ist das Stachelschwein kaum zu finden, es gibt jedoch ein paar Wappen (u.a. sogar in Europa), auf denen ein oder mehrere Stachelschweine abgebildet sind. In Frankreich z.B. ziert die schwarze Silhouette Stachelschwein das blau-gelbe Wappen von der Gemeinde Ableiges und in Italien findet sich findet das Stachelschwein in diversen adligen Familienwappen – wie z.B. im norditalienisch-hochadeligen Geschlecht der Miniscalchi. Sogar auf dem Wappen der kanadischen Stadt Oromocto sind die Silhouetten zweier Stacheltiere abgebildet, sowie auch ein Stachelschwein das Wappen des erfolgreichen Fußballvereins “Asante Kotoko” aus Ghana (Westafrika) ziert.

Stachelschwein – Medizin

Tapst das Stachelschwein in Ihr Leben, dann will es auf Verletzungen und Ihre Verletzlichkeit aufmerksam machen. Vielleicht gibt es Jemanden in Ihrem Umfeld, der Sie ständig piesackt und von dem jedes Wort wie ein Stachel wirkt, der sich in Ihre dünne Haut bohrt. Das Krafttier Stachelschwein sagt Ihnen, dass Sie sich selbt jetzt eine andere, stärke Haut zulegen und sich selbst vielleicht sogar Stacheln zum reinen Selbstschutz wachsen lassen müssen, wenn Sie nicht länger von andere gepiesackt werden wollen. Vielleicht sind es aber auch Sie selbst, der mit den Jahren zu einem stacheligem Zeitgenosse wurde und andere unbewusst ständig mit seinen Stacheln verletzt. Als Krafttier macht das Stachelschwein deshalb auch auf seelische Verletzungen der Vergangenheit aufmerksam. Um die alten Wunden vor neuen äußeren Verletzungen zu schützen, haben Sie sich – wie auch das Stachelschwein – stärke Haare in Form von Stacheln wachsen lassen. Sie müssen zuerst lernen mit den Stacheln umzugehen, bevor Sie diese letzten Endes wieder zu normalen Haaren erweichen, die niemandem mehr weh tun. Denn eines ist sicher: mit Stacheln macht man sich keine Freunde und an oder mir den eigenen Stacheln wird man sich früher oder später sogar selbst verletzen.

So steht das Stachelschwein als Krafttier aber auch für missbrauchtes Vertrauen und für verlorene Unschuld. So manche liebenswürdige und gut aussehende Menschen kommen in Wirklichkeit im Stachelkleid daher, um andere zu verletzen. Gleichwohl lehrt das Krafttier Stachelschwein aber auch, dass man sich selbst mit allen Ecken und Kanten, Stacheln und Narben annehmen sollte, denn das Leben formt einen Jeden von uns. Wer Ecken und Kanten hat, der hat auch Profil und Narben zeichnet das Leben. All diese Dinge erzählen Geschichten, wenn wir bereit sind zuzuhören und wenn wir uns von Vorurteilen befreien. Tragen Sie Ihre einzigartiges Wesen mit allen Ecken und Kanten, Stacheln und Narben mit Stolz in die Welt, denn erst das macht Sie wirklich liebenswürdig und zu einer Persönlichkeit. Wecken Sie die kindliche Neugier in sich und entdecken Sie Ihre Verspieltheit. Man ist immer nur so alt, wie man sich fühlt und nie zu alt für Etwas! Folgen Sie dem Krafttier Stachelschwein auf den Pfaden der Unschuld und den Wegen des Vertrauens. Mit dem Stachelschwein als Krafttier steht Ihnen nicht nur ein guter Führer und Begleiter, sondern auch ein starker Beschützer zur Seite, der alle Feinde mit seinen Stacheln abwehrt, damit Sie in seinem Schutz Ihren Weg fortsetzen können.

Traumdeutung

Ein Stachelschwein im Traum kündigt schmerzhafte Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten an. So warnt es vor Streit und daraus resultierende Verletzungen, sowie die Ernte von Hohn und Spott. In Ihrem unmittelbaren Umfeld scheint es womöglich einen Menschen zu geben, der Sie ständig piesakt und dessen Worte sich wie schmerzhafte Stiche anfühlen. Als Traumsymbol kann das Stachelschwein aber auch darauf hindeuten, dass man sich aus Selbstschutz oft rauher und stacheliger gibt, als man wirklich ist und damit Anderen vor den Kopf stößt.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 3. Februar, 2014, 09:00 Uhr

Meerschweinchen

Lebensraum

Das Meerschweinchen ist ein Nagetier, das ursprünglich aus Südamerika stammt und dort auch weit verbreitet ist. Als domestiziertes Hausmeerschweinchen ist es mittlerweile sogar weltweit verbreitet (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) – ob in Asien, Europa, Afrika, Nordamerika oder Australien. So ist das Meerschweinchen als Nagetier zum Beispile mit dem Kaninchen, der Ratte und mit der Maus verwandt.

In seiner Heimat bevorzugt das Meerschweinchen flache Graslandschaften und Bergregionen, wo sie unterirdische Höhlen als Unterschlupf vorfinden oder selber bauen können. In unseren Breiten findet sich das Meerschweinchen (besonders bei Kindern) als beliebtes Haustier oftmals in Käfigen in der Wohnung, wo es nur kaum ausreichend Auslauf und die benötige Abwechslung vorfindet. Auch wenn Meerschweinchen hin und wieder von ihren Besitzern in der Wohnung oder im Garten laufen gelassen werden finden wir, dass Meerschweinchen in freier Wildbahn in der Natur und nicht in Käfigen in der Wohnung leben sollten. Als hauptsächlich tagaktives und teilweise auch sehr scheues und ängstliches Gruppentier besitzt das Meerschweinchen einen beachtlichen Geruchs- und Gehörsinn und vor allem ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, das besonders in Notsituation Zusammenhalt und Schutz in der Gruppe ermöglicht.

https://www.schamanische-krafttiere.de/file/Tierstimmen/Meerschweinchen.mp3?_=1

Mythologie

Der Name des Meerschweinchen setzt sich aus “Meer” und “Schweinchen” zusammen. Die Silbe “Meer” entstand vermutlich durch den Schifftransport der Meerschweinchen von über das Meer, als die Spanier ein paar Tiere nach Europa brachten. Den Beinamen eines Schweins bekam das Meerschweinchen ganz offensichtilich durch seine sehr hohe und quietschenden Lautäußerungen, die einem Schwein ähneln. Auf Grund seiner Größe wurde dann noch der Diminutiv (die Verkleinerungsform) “-chen” angehängt, wodurch das Meerschwein dann zum Meeerschweinchen wurde.

In seiner Heimat Südamerika dient das wild lebende Meerschweinchen bei vielen Andenvölkern als Opfertier und Nahrungsquelle. Als Opfertier wurde es häufig zu Fruchtbarkeitsritualen und Erntefesten geopfert, wenn man die Götter um gutes Wetter, reiche Ernte oder ein Kind bitten wollte, sowie um Unfruchtbarkeit oder Unlust zu heilen und die Virilität zu steigern. Schamanen jener indigenen Stämme benutzen das Meerschweinchen häufig als “Ersatzwesen” für die Geister der Krankheit bei Heilungszeremonien und schamanischen Exktraktionen. Man zog die Krankheit aus dem Kranken heraus und übertrug sie auf das Meerschweinchen. Abschließend wurde das Meerschweinchen dann geopfert, um die Ahnen und Götter um Vergebung, Erlösung und Gesundheit zu bitten. So nahm das Meerschweinchen oft große Unnannehmlichkeiten auf sich um dem Großen Ganzen zu dienen. Daher schätze man die Fähigkeit, Kraft und Eigenschaft des Meerschweinchens, sich Größerem hinzugeben und sich dafür selbst zu opfern sehr, sodass die Andenvölker auch heute noch eine ganz besondere Verbindung zum Geist aller Meerschweinchen und den Meerschweinchen selbst haben.

Meerschweinchen – Medizin

Flitzt das Meerschweinchen als Krafttier in Ihr Leben oder fordert es durch intesives quieken Ihre Aufmerksamkeit, dann stehen Ihnen glücklicke und fruchtbare Zeiten bevor. Sein Erscheinen kündigt Heilung und Regeneration in Liebesangelegenheiten an und verbindet mit Mutter Erde. Als erdverbundes Wesen, dass an Land dicht über der Erde lebt und seinen Unterschlupf unter der Erde – und damit direkt in Mutter Erdes Schoß – hat kann das Meerschweinchen wohl am Besten Erdvebundenheit lehren und den Kontakt zu Erdgeistern wie Zwergen, Wichtel, Gnome und Trolle vermitteln. Wenn Sie das Meerschweinchen auffordert, ihm zu folgen, dann vertrauen Sie ihm und folgen Sie ihm durch das verschlungene Höhlensystem unter der Erde. Mit Hilfe des Meerschweinchens als Krafttier gelangen Sie nämich über verschlungene Pfade an geheime Orte und machen außergewöhnliche Entdeckungen. Möglicherweise stehen Sie bald einem Naturgeist gegenüber, finden die wahre Liebe oder einen Schatz, der Ihre Seele oder das innere Kind zum Strahlen und Leuchten bringt.

Gleichwohl fördert das Krafttier Meerschweinchen soziale Eigenschaften, schenkt uns Vertrauen, Geborgenheit und Freundschaft. Es zeigt uns, wie man sich zum Wohl der Gemeinschaft opfert und wie sie die ganze Gemeinschaft zum Wohl des Einzelnen einsetzt. Verbundheit und Treue sind damit auch zentrale Themen, auf welche das Krafttier Meerschweinchen aufmerksam machen möchte. Körperliche Nähe und  emotionale Wärme geben uns gegenseitig Kraft, Halt und Hoffnung. So zeigt das Meerschwinchen als Krafttier wie angenehem und hilfreich der Rückhalt in der Familie oder im Freundeskreis sein kann und dass Freundschaften auch gepflegt werden müssen. Das Krafttier Meerschweinchen symbolisiert somit die Kraft des Herzens, die Zartheit der Seele und die Unbefangheit des inneren Kindes.

So macht das verspielte und fröhliche Meerschweinchen darauf aufmerksam, sich selbst etwas zu gönnen, sich mit Kindern zu beschäftigen oder sogar selbst wieder zum Kind zu werden, um die Lebensfreude neu zu entdecken und Ihre Seele wieder in allen Farben erstrahlen zu lassen.

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Meerschweinches im Traum kündigt meist Fruchtbarkeit, Glück in der Liebe oder freudige Ereignisse an. Es steht eine Zeit der Gemeinschaftm des Zusammenhalts und der Treue an. Gleichwohl mach ein Meerschweinchen im Traum aber auch auf Verniedlichung und die Angst des Träumenende nicht ernst genommen zu werden hin. Möglicherweise werden Probleme und Gefühle unterdrückt und kleiner gemacht, als sie wirklich sind. So warnt ein Meerschweinchen im Traum auch davor, Menschen, Ereignisse und Gefühle abzuwerten oder klein zu machen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 17. Dezember, 2013, 12:55 Uhr

Schwein

Lebensraum

Das gezähmte und vielmehr bekannte Hausschwein ist als domestizierte Form des Wildschweins mittlerweile weltweit vorzufinden – und damit nicht nur in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, sondern auch in Afrika und Australien. Schweine sind Herdentiere und bevorzugen Wiesen mit ausreichend Sand, Wasserstellen und Kuhlen zum Suhlen..

https://www.schamanische-krafttiere.de/file/Tierstimmen/Schwein.mp3?_=2

Mythologie

In vielen Kulturen wie z.B. Ägypten, Irland und Mexiko verehrte man den wilden Vorfahren des Schweins als Symbol für Unbesiegbarkeit und Kampfgeist. In Hawai steht das Schwein mit dem Kamapuaawaren, dem Gott der Liebe und des Krieges in Verbindung. Die germanische Kriegs- und Liebesgöttin Freyja hat sogar den Beinamen “Syr”, was übersetzt Sau bedeutet. So zeigt sich, dass das Schwein auch bei den Germanen hoch angesehen war und als ein Symbol für Kriegskunst und Liebe galt. Selbst die keltische Fruchtbarkeitsgöttin Cerridwen wird mit Schweinen in Verbindung gebracht. So soll die Muttergöttin oft die Gestalt eines Schweines angenommen haben, was auf den Aspekt der großen Muttersau hinweist. In der Überlieferung heißt es, die Schweinegöttin der Sterne und des Schwarzmondes sei immer und überall die gebärende und wiedergebärende Göttin des Schweine-Uterus. Die Sterne seien ihre Ferkel-Kinder, die sie morgens «verschlinge» und abends «gebäre»”.

Ähnliches weiß auch die Mythologie der Jali in West-Neuguinea zu berichten. Laut dieser sollen Himmel und Erde, als auch Sonne und Mond aus dem UrSchwein geboren worden sein.

Im heimischen Volksglauben existiert sogar ein traditionelles Schweine-Orakel, welches auch “Schweinestallhorchen” genannt wird. So sollen ledige Frauen an Hand des Grunzen oder Quieken eines Schweines etwas über ihren zukünftigen Mann erfahren. Dafür mussten die Frauen einfach an die Stalltüre klopfen und auf die Antwort eines Schweins warten. Sofern ein ausgewachsenes Schwein grunzte, so war ein Witwer oder gesetzterer Herr als Bräutigam zu erwarten. Quiekte hingegen ein Ferkelchen, so wird es wahrscheinlich ein schöner junger Mann. Wenn kein Schwein auf das Klopfen antwortete, hieß das, das man ein weiteres Jahr warten muss.

Allerdings hat das Schwein auch mit sehr vielen Vorurteilen zu kämpfen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass das Schwein schmutzig und unrein sei (letzteres wird sogar in der Bibel erwähnt), ist die Tatsache vielmehr die, dass es ein sehr reinliches und soziales Tier ist. Dennoch haben sich im Volksmund Ausdrücke wie “dreckig wie ein Schwein”, “eingesaut”, “versaut”, “die Sau rauslassen” und Beleidigungen wie “Saustall”, “Du Sau”, “Du Schwein”, “Du frisst wie ein Schwein” und “Du gehst wie  die Sau vom Trog” bis heute gehalten. Wenn man bedenkt, dass das tierische Schwein soviel sozialer und reiner als so manches menschliches Schwein ist, sollte das wirklich zu denken geben. So sollten wir vielmehr die wenigen guten Ausrufe über das Schwein wie z.B. “Schwein gehabt” und die Symbolik des “Glücksschweins” und den Aspekt der “großen Muttersau”  in unseren Herzen und unseren Gedanken behalten.

Schweine – Medizin

Wenn das Schwein als Krafttier in Ihr Leben läuft, kehren Glück, Wohlstand und Reichtum in Ihr Leben zurück. Das Krafttier Schwein verbindet mit Mutter Erde und verkörpert auch alle nährenden und liebenden Aspekte einer Mutter. So zeigt Ihnen das Krafttier Schwein, dass Sie sich voller Vertrauen in den Schoss von Mutter Erde fallen lassen und sich genüsslich in Ihrem Schoss wälzen können – wie ein Schwein im Schlamm. Genießen Sie das Leben, lieben Sie es und ehren Sie es. Genießen Sie die Mutterliebe, lieben Sie die Mutter und ehren Sie sie.

So prüft das Schwein als Krafttier auch die Liebesfähigkeit und ob Sie ihre Herz der Liebe öffnen können. Haben Sie sich von den Vorurteilen einschüchtern lassen und Ihr Herz verschlossen oder haben Sie sich nicht unterkriegen lassen und ist die Liebe in Ihnen nur noch stärker geworden? Das Krafttier Schwein will Ihnen sagen, dass Sie sich nicht einschüchtern lassen sollen und auch mal “die Sau rauslassen” und das Leben feiern dürfen – solange es nicht auf die Kosten anderer geht und sie es nicht übertreiben. Mann kann auch gesittet feiern und muss nicht immer alles exzessiv betreiben. Unabhängig davon fordert das Schwein als Krafttier dazu auf, sich näher mit den Themen Mutterschaft, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Geburt auseinanderzusetzen. Welches Verhältnis haben Sie zu Ihrer Mutter – welches Verhältnis haben Ihre Kinder zu Ihnen? Mit welchen Gedanken gehen Sie schwanger und welche Träume oder Wünsche möchten gerne geboren werden? Der mütterlich nährende Aspekt des Schwein erinnert Sie daran, was und wer sie wirklich nährt, unterstützt und beschützt. In wessen Schoss können Sie sich wirklich genüsslich fallen lassen und so sein, wie sie wirklich sind? Es gehört viel Mut dazu, sein wahres Wesen anderen zu offenbaren, aber es kostet noch mehr Mut, sich einzugestehen, bei wem das nicht möglich ist, obwohl man immer dachte, dass es dort möglich sei. Beenden Sie Beziehungen und Verhältnisse, bei denen Sie Geben und Nehmen nicht die Waage halten, bei denen Sie sich nicht fallen lassen und nicht auch mal “die Sau rauslassen” können. Wenn wir uns nicht bei unseren Freunden und Partnern fallen lassen können, wo dann?

Vertrauen Sie sich dem Krafttier Schwein an, dann führt es Sie zu fruchtbaren Wiesen und frischen Bächen, an denen Sie wieder kraft tanken und Ihren Durst stillen können. Lassen Sie sich in den Schoss von Mutter Erde fallen und suhlen Sie sich gemeinsam mit dem Schwein genüsslich im Schlamm – jetzt ist die Zeit des Glücks, der Wonne und Lebensfreude! Es warten Erfüllung, Wohlstand und Reichtum auf Sie, Sie müssen ihnen nur die Türe öffnen und sie in Ihr Leben hineinlassen.

Traumdeutung

Ein Schwein im Traum macht auf die eigene Lebenseinstellung aufmerksam. Je nach dem wie sich Ihnen das Schwein zeigt, macht es auch auf die entsprechenden Aspekte aufmerksam. Beobachten Sie, ob das  Schwein in Ihrem Traum gierig, schlau, unsauber, oder penibel ist. Bekommen Sie einfach nicht genug und schlingen alles herunter, soviel Sie nur kriegen können? Sieht es in Ihnen selbst oder in Ihren Wohnräumen aus “wie im Saustall”? Wenn ja, dann will Ihnen ein Schwein im Traum sagen, dass Sie bescheidener werden und Ihr inneres oder äußeres Chaos in Ordnung bringen sollten.

Gleichermaßen ist das Schwein aber auch ein Bote des Glücks. So kündigt ein Schwein im Traum fruchtbare und erfolgreiche Zeiten an und dass man die Dinge doch noch zum Guten wenden kann – ganz im Sinne von “Schwein gehabt”. Ebenso macht es auf das Thema Liebe aufmerksam und wie Sie dazu stehen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 26. November, 2013, 11:02 Uhr

Steinbock

Lebensraum

Der Steinbock (ein weiblicher Steinbock wird Steingeiß genannt) ist eine Ziegenart, die in Europa und (Klein-)Asien beheimatet ist. Als Lebensraum bevorzugt der Steinbock hauptsächlich felsige Regionen, hohe Gebirge und Wälder kurz vor der Baum- und Eisgrenze. In unseren Breiten ist der Steinbock im gesamten Alpenraum und sogar auch in Teilen des Balkans und der Karpaten anzutreffen. Die meisten Steinböcke Europas jedoch bewohnen die Alpen in der Schweiz und Italien.Sein wohl bekanntestes und eindeutigstes Merkmal sind seine Hornlänge, die bis zu 1m betragen kann, und die nur leicht gebogene, fast schon sichelartige und von einem einzigartigen Muster geprägte Hornform – wobei anzumerken ist, dass die Hörner der Steingeiße oftmals nur kurz und wenig gebogen sind.

Mythologie

Im traditionellen Volksglauben der Bervölker gilt die sichelförmige Hornform des Steinbocks als magisches Schutzsymbol, welches vor Dämonen und dem Tod schützen soll. Wem ein Steinbock beim Wandern in den Bergen oder beim Aufstieg auf einen solchen erscheint, dessen Vorhaben steht unter einem guten Stern, da er fortan den Steinbock als Schutzgeist zur Seite hat. Dieser soll den Menschen, denen er begegnet laut Volksglauben vor Unfällen schützen und ihn wieder sicher zurück ins Tal führen. Ebenfalls zu schätzen, wusste man die imposanten und starken Hörner, welche dem Steinbock eine außergewöhnliche Lebenskraft verleihen und ein langes Leben schenken sollten. Gleichwohl sah man in den langen Hörnern der Steinböcke ein Symbol für Virilität und Fruchtbarkeit. In der Volksmedizin werden deshalb auch heute noch verschiedene Körperteile – darunter auch das Gehörn – als traditionelles Heilmitteln gegen verschiedene Gebrechen geschätzt. Bis heute gibt es sog. “Steinbockapotheken”, die solche oder ähnliche Heilmittel vertreiben.

Im Volksglauben hat sich durch Beobachtungen zugetragen, dass der Steinbock ein Meister schwieriger Entscheidungen ist, die unter harten Umständen schnell und sicher getroffen werden müssen, um Leben zu retten – sei es das eigene oder das Leben anderer. So gilt der Steinbock als erfahrener Alpenbewohner, der hoch hinaus kann, aber auch weiß, wann es Zeit ist aus den luftigen Höhen herabzusteigen, um nicht tief zu fallen (was seinen Tod bedeuten könnte) oder zu verhungern (beispielsweise in den Wintermonaten). Weiterhin gilt der Steinbock als Wetterprophet, an dessen Verhalten man herannahendes Wetter oder Unwetter erkennen können soll.

Griechenland:

Wie auch die Ziege und die Gemse, so ist auch der Steinbock eng mit dem Gott Pan verbunden, der gerne die Gestalt von Horn- und Hufträgern wie diversen Böcken annahm. Laut einer Sage soll Pan der Götterwelt geholfen haben gegen die Titanengöttin Rhea und das Meeresungeheuer Typhon zu kämpfen. Am Ende soll er sogar Zeus, den Göttervater selbst, gerettet und geheilt haben, woraufhin ihn dieser zum Dank  als Sternbild im Himmel verewigte. Seitdem ist der Steinbock am Himmelszelt zu sehen und dem Abendländischen Horoskop als Tierkreiszeichen bekannt. In Horoskop ist der Steinbock den Monaten Dezember und Januar, als auch dem Element Erde zugeordnet. Auf Grund seiner inneren Stärke und Gelassenheit gilt er als Sinnbild für Beharrlichkeit und Stabilität.

Steinbock – Medizin

Springt der Steinbock in Ihr Leben, dann fordert er Sie auf, sich Ihrer Umgebung mehr bewusst zu werden und den vor Ihnen liegenden steinigen und steilen Weg als Herausforderung zu betrachten. Es mag auf den ersten Blick unmöglich erscheinen sich in der Gebirgswelt zurechtzufinden, geschweige denn einen begehbaren Weg zu finden, aber so ist das nunmal in luftigen Höhen und wenn man Gott und dem Himmel nahe sein möchte. Wer hoch hinaus will, muss auch mit den extremen Bedingungen an der Bergspitze zurechtkommen. So zeigt Ihnen das Krafttier Steinbock, womit Sie rechnen müssen, wenn Sie hoch hinaus wollen, aber auch wie Sie sicher wieder zurück ins Tal finden, wenn Sie sich verschätzt haben und lieber wieder den sichereren Weg gehen wollen – auch wenn dieser mehr Zeit erfordert. In unserem Leben werden wir ständig mit Herausforderungen und Entscheidungen konfrontiert, die wir meistern müssen. Mal führt uns eine Entscheidung sicher durch die Berge, die sich neben uns auftürmen, ein anderes Mal führt uns eine Entscheidung mit großer Kraftanstrengung hoch hinaus, damit wir von oben einen Überblick erhalten. Beides wechselt sich  regelmäßig ab. Der Steinbock als Krafttier hilft uns in Ruhe und Gelassenheit jede noch so notwendige, wichtige Entscheidung zu treffen und selbst unter Zeitdruck richtig und souverän zu handeln.

Besteigen Sie mit dem Steinbock als Krafttier ruhig den Fels der Entscheidung und den Berg der Schwierigkeiten, damit Sie über sich selbst hinauswachsen können. Folgen Sie dem Steinbock in die luftigen Höhen, erklimmen und bezwingen Sie den Berg, der vor Ihnen liegt und finden Sie Ihren eigenen Weg nach oben. Haben Sie das geschafft, werden Sie mit einem Blick in eine andere Welt belohnt und eine andere Sicht der Dinge erfahren. Das was Ihnen einst wichtig war, ist nun nichtig und klein, während das, was Sie für Unmöglich hielten, nun genau unter Ihren Füßen liegt – weil Sie es gewagt haben, die Herausforderungen als Chancen zu betrachten.

Getreut dem Sprichwort: “Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.”

Folgen Sie dem Steinbock aber auch hinab, wenn die Zeit dafür gekommen ist, denn man kann nicht immer oben sein. Wer sich selbst etwas Gutes tun möchte, muss hin und wieder auch mal absteigen. Das Krafttier Steinbock sagt Ihnen wann und zeigt Ihnen wie – vertrauen Sie ihm.

Traumdeutung

Wenn ein Steinbock oder eine Steingeiß durch Ihre Träume springt, so deutet dies auf den Wunsch nach Erfolg hin. Sie haben ein hohes Ziel im Auge, wollen hoch hinaus oder sich selbst einfach beweisen, dass Sie den Berg bezwingen können – welcher auch immer das sein mag. Gleichermaßen weist ein Steinbock im Traum auf Ehrgeiz und einen hohen Gerechtigkeitssinn hin – möglicherweise stehen Sie momentan auf dem Fels der Entscheidung und wollen edel und gerecht sein. Bedenken Sie, dass Sie es nicht immer allen recht machen können und das Gerechtigkeit im Auge des Betrachters liegt. Ein verletzter Steinbock im Traum macht auf den Verlust der Ehre oder der Lebenskraft aufmerksam. Sehen Sie hingegen einen vitalen Steinbock, der selbstsicher und kraftvoll durch das Gelände springt, deutet das darauf hin, dass Sie momentan vor Lebenskraft nur so strotzen und Sie nicht übermütig werden sollten.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 5. November, 2013, 11:03 Uhr