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Kaninchen

Lebensraum

Kaninchen sind zwar eine Gattung der Hasen, doch unterscheiden sie sich deutlich von diesen durch einen gedrungeneren Körperbau, größere Augen und kleine Ohren und Beine. Zum Leben bevorzugen Kaninchen Erdbauten und sandige Hügel am Waldrand und in Parkanlagen. Kaninchen sind fast überall auf der Welt anzutreffen, wo sie sandige Gebiete mit genug Büschen und Gräsern zum Verstecken und Fressen vorfinden.

Krafttier Kaninchen

Mythologie

Ägypten: Das Kaninchen galt im antiken Ägypten auf Grund seiner enormen Vermehrungsfähigkeit als Fruchtbarkeitssymbol und stand deshalb mit der Göttin Unut in Verbindung. Im antiken Griechenland wurden Kaninchen sogar der Liebesgöttin Aphrodite geopfert.

Sonstiges: Im christlichen Glauben symbolisiert das Kaninchen die reine Seele, die vor dem Teufel flieht, weil sie von ihm begehrt wird.

Kaninchen – Medizin

Wenn ein süßes Kaninchen als Krafttier in Ihr Leben hoppelt, dann kündigt es eine fruchtbare und glückliche Zeit an. Als Rudeltier macht Sie das Kaninchen darauf aufmerksam, die Ihnen zu Teil werdende Fülle mit Anderen zu teilen, denn nur geteilte Freude ist doppelte Freude. Suchen Sie die Nähe zu anderen Menschen, so wie auch das Kaninchen die Nähe zu seiner Artgenossen sucht, weil es von Natur aus kein Einzlgänger ist. Das Krafttier Kaninchen weist aber auch auf Unschuldigkeit und Sanftmut hin. Möglicherweise haben Sie schon lange das Gefühl, dass Sie zu gutmütig sind und ausgenutzt werden. Sie fühlen sich als Opfer, erleben nur Verluste und können sich nicht wehren.

Das Kaninchen als Krafttier kommt jetzt zu Ihnen, um sich aus der Opferrolle zu befreien und nicht länger ein Spielzeug für Andere zu sein. Mit Hilfe des Kaninchens als Krafttier können Sie nun einen Kurzsprint hinlegen, um Feinden und Schmarotzern zu entkommen und sich schnell in Ihren eigenen Bau, Ihr Zuhause, zurückzuziehen um neue Kräfte zu sammeln. Das Kaninchen als Krafttier hilft jedoch auch, den Boden für ihre Ideen, Vorhaben, Projekte und Wünsche vorzubereiten, damit diese fruchtbar sein können. Es sagt Ihnen, dass Sie das Leben in all seinen Facetten genießen, Ihre Lebensfreude wiederfinden und die Liebe neu entdecken sollen. Es gibt noch so Vieles zu sehen, zu entdecken und zu erfahren – bleiben Sie neugierig und folgen Sie dem Kaninchen, wenn Sie mehr von Ihrem Leben haben und mehr von der Welt sehen wollen. Legen Sie Ihre Angst ab und fassen Sie Vertrauen!

Traumdeutung

Wenn Sie von einem Kaninchen träumen, bedeutet das meist, dass Ihnen eine fruchtbare und glückliche Zeit bevorsteht. Sehen in Ihrem Traum ein oder mehrere Kaninchen ausgelassen spielen, so sollen auch Sie etwas lockerer werden, mehr spielen und Freude an Kindern haben.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 14. Februar, 2013, 13:03 Uhr

Puma

Lebensraum

Der Puma ist eine Katzenart aus Nord- und Südamerika die auch als Silberlöwe, Berglöwe oder Kuguar bezeichnet wird. Der Name des Pumas ist der Sprache Quechua entlehnt, welche die Sprache der Menschen in der Andenregion Südamerikas darstellt. Sein Lebensraum umfasste ursprüglich ganz Nord-, Mittel- und Südamerika, doch sein Bestand hat durch ausgedehnte Jagden in kürzester Zeit enorm verringert. Heutzutage bleiben ihm nur wenige Rückzugsorte in der Nähe schwach besiedelter Gebiete, Naturschutzparks, den Rocky Mountains oder den Everglade-Sümpfen in Florida. Dabei bevorzugt er Wälder und große Grasflächen, ist aber auch in der Wüste, der Prärie und im Hochgebirge anzutreffen.

Mythologie

Südamerika: Die Inka glauben, dass das Leben aus drei Stadien und die Welt aus drei weiteren Welten besteht und haben symbolisch dafür das dreistufige Inka-Kreuz namens Chakana entworfen. In diesem Kreuz repräsentieren die Schlange, der Kondor und der Puma jeweils eines dieser Stadien oder eine der Welten, wobei der Puma für die Mittelwelt – die Erde – und die damit verbundenen Prinzipien „ich arbeite“ und „ich stehle nicht“ steht.

Puma – Medizin

Als starker Einzelkämpfer und geduldiger Einzelgänger macht er darauf aufmerksam, sich mehr vom Weltgeschehen zurückzuziehen, ohne es dabei ganz aus den Augen zu verlieren. Der Puma ist vielmehr der stille Beobachter, der auf den richtigen Zeitpunkt wartet und dann mit voller Kraft zuschlägt, wenn es keiner erwartet. So warnt der Puma als Krafttier jedoch ebenso davor, durch zu viel Abgrenzung zum Außenseiter zu werden oder sich bewusst zum Außenseite zu machen, um den weltlichen Pflichten zu entfliehen. Das Krafttier Puma weist Sie darauf hin, Ihr Herz nicht vollständig vor Allem und Jedem zu verschließen, sondern „Eingangskontrollen“ einzuführen, um zu prüfen, wer Ihnen zu Nahe kommen und ein Platz in Ihrem Herzen haben darf und wer nicht. Da sein Fell oftmals rötlich oder silbergrau schillert, wird er auch mit den Mondkräften in Verbindung gebracht und steht daher auch mit der Traumwelt, der Intuition, der Seele und der Anderswelt in enger Verbindung. Es heißt, dass er ein guter Seelenführer sei, der nicht nur geheime Wege kennt, sondern auch weiß, wie man sichere Umwege findet, falls ein unüberwindbares Hindernis auftauchen sollte. Der Puma als Krafttier macht jedoch ebenso auf Ausdauer und Geschicklichkeit, als auch auf Schnelligkeit, Sanftmut und Weisheit aufmerksam – und wie man alles in Einklang bringt und richtig für seine Vorhaben nutzen kann.

Traumdeutung

Wenn ein Puma in Ihre Träume springt, dann macht der auf den inneren Jäger und Kämpfer aufmerksam. Er symbolisiert Wildheit und Eigenheit und kommt zu Ihnen, wenn es Ihr Revier abzustecken und gegen unerwünschte Eindringlinge zu verteidigen gilt.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop ist der Puma gemeinsam mit dem Wolf der „Zeit der großen Winde“ (19.02. bis 20.03.) zugeordnet. Puma-Menschen gelten als sensibel, aufmerksam, klug und intuitiv, sind mitunter jedoch auch launisch, aggressiv und misstrauisch. Sie haben oftmals eine geschärfte Sinneswahrnehmung (besonders der Seh-, und Geruchssinn) und bekommen mehr mit, als sie durchblicken lassen. Das führt oftmals dazu, dass sich Andere in ihrer Nähe ständig beobachtet, kontrolliert oder belehrt fühlen. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 10. Dezember, 2012, 14:00 Uhr