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Meerschweinchen

Lebensraum

Das Meerschweinchen ist ein Nagetier, das ursprünglich aus Südamerika stammt und dort auch weit verbreitet ist. Als domestiziertes Hausmeerschweinchen ist es mittlerweile sogar weltweit verbreitet (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) – ob in Asien, Europa, Afrika, Nordamerika oder Australien. So ist das Meerschweinchen als Nagetier zum Beispile mit dem Kaninchen, der Ratte und mit der Maus verwandt.

In seiner Heimat bevorzugt das Meerschweinchen flache Graslandschaften und Bergregionen, wo sie unterirdische Höhlen als Unterschlupf vorfinden oder selber bauen können. In unseren Breiten findet sich das Meerschweinchen (besonders bei Kindern) als beliebtes Haustier oftmals in Käfigen in der Wohnung, wo es nur kaum ausreichend Auslauf und die benötige Abwechslung vorfindet. Auch wenn Meerschweinchen hin und wieder von ihren Besitzern in der Wohnung oder im Garten laufen gelassen werden finden wir, dass Meerschweinchen in freier Wildbahn in der Natur und nicht in Käfigen in der Wohnung leben sollten. Als hauptsächlich tagaktives und teilweise auch sehr scheues und ängstliches Gruppentier besitzt das Meerschweinchen einen beachtlichen Geruchs- und Gehörsinn und vor allem ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, das besonders in Notsituation Zusammenhalt und Schutz in der Gruppe ermöglicht.

Mythologie

Der Name des Meerschweinchen setzt sich aus „Meer“ und „Schweinchen“ zusammen. Die Silbe „Meer“ entstand vermutlich durch den Schifftransport der Meerschweinchen von über das Meer, als die Spanier ein paar Tiere nach Europa brachten. Den Beinamen eines Schweins bekam das Meerschweinchen ganz offensichtilich durch seine sehr hohe und quietschenden Lautäußerungen, die einem Schwein ähneln. Auf Grund seiner Größe wurde dann noch der Diminutiv (die Verkleinerungsform) „-chen“ angehängt, wodurch das Meerschwein dann zum Meeerschweinchen wurde.

In seiner Heimat Südamerika dient das wild lebende Meerschweinchen bei vielen Andenvölkern als Opfertier und Nahrungsquelle. Als Opfertier wurde es häufig zu Fruchtbarkeitsritualen und Erntefesten geopfert, wenn man die Götter um gutes Wetter, reiche Ernte oder ein Kind bitten wollte, sowie um Unfruchtbarkeit oder Unlust zu heilen und die Virilität zu steigern. Schamanen jener indigenen Stämme benutzen das Meerschweinchen häufig als „Ersatzwesen“ für die Geister der Krankheit bei Heilungszeremonien und schamanischen Exktraktionen. Man zog die Krankheit aus dem Kranken heraus und übertrug sie auf das Meerschweinchen. Abschließend wurde das Meerschweinchen dann geopfert, um die Ahnen und Götter um Vergebung, Erlösung und Gesundheit zu bitten. So nahm das Meerschweinchen oft große Unnannehmlichkeiten auf sich um dem Großen Ganzen zu dienen. Daher schätze man die Fähigkeit, Kraft und Eigenschaft des Meerschweinchens, sich Größerem hinzugeben und sich dafür selbst zu opfern sehr, sodass die Andenvölker auch heute noch eine ganz besondere Verbindung zum Geist aller Meerschweinchen und den Meerschweinchen selbst haben.

Meerschweinchen – Medizin

Flitzt das Meerschweinchen als Krafttier in Ihr Leben oder fordert es durch intesives quieken Ihre Aufmerksamkeit, dann stehen Ihnen glücklicke und fruchtbare Zeiten bevor. Sein Erscheinen kündigt Heilung und Regeneration in Liebesangelegenheiten an und verbindet mit Mutter Erde. Als erdverbundes Wesen, dass an Land dicht über der Erde lebt und seinen Unterschlupf unter der Erde – und damit direkt in Mutter Erdes Schoß – hat kann das Meerschweinchen wohl am Besten Erdvebundenheit lehren und den Kontakt zu Erdgeistern wie Zwergen, Wichtel, Gnome und Trolle vermitteln. Wenn Sie das Meerschweinchen auffordert, ihm zu folgen, dann vertrauen Sie ihm und folgen Sie ihm durch das verschlungene Höhlensystem unter der Erde. Mit Hilfe des Meerschweinchens als Krafttier gelangen Sie nämich über verschlungene Pfade an geheime Orte und machen außergewöhnliche Entdeckungen. Möglicherweise stehen Sie bald einem Naturgeist gegenüber, finden die wahre Liebe oder einen Schatz, der Ihre Seele oder das innere Kind zum Strahlen und Leuchten bringt.

Gleichwohl fördert das Krafttier Meerschweinchen soziale Eigenschaften, schenkt uns Vertrauen, Geborgenheit und Freundschaft. Es zeigt uns, wie man sich zum Wohl der Gemeinschaft opfert und wie sie die ganze Gemeinschaft zum Wohl des Einzelnen einsetzt. Verbundheit und Treue sind damit auch zentrale Themen, auf welche das Krafttier Meerschweinchen aufmerksam machen möchte. Körperliche Nähe und  emotionale Wärme geben uns gegenseitig Kraft, Halt und Hoffnung. So zeigt das Meerschwinchen als Krafttier wie angenehem und hilfreich der Rückhalt in der Familie oder im Freundeskreis sein kann und dass Freundschaften auch gepflegt werden müssen. Das Krafttier Meerschweinchen symbolisiert somit die Kraft des Herzens, die Zartheit der Seele und die Unbefangheit des inneren Kindes.

So macht das verspielte und fröhliche Meerschweinchen darauf aufmerksam, sich selbst etwas zu gönnen, sich mit Kindern zu beschäftigen oder sogar selbst wieder zum Kind zu werden, um die Lebensfreude neu zu entdecken und Ihre Seele wieder in allen Farben erstrahlen zu lassen.

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Traumdeutung

Das Erscheinen eines Meerschweinches im Traum kündigt meist Fruchtbarkeit, Glück in der Liebe oder freudige Ereignisse an. Es steht eine Zeit der Gemeinschaftm des Zusammenhalts und der Treue an. Gleichwohl mach ein Meerschweinchen im Traum aber auch auf Verniedlichung und die Angst des Träumenende nicht ernst genommen zu werden hin. Möglicherweise werden Probleme und Gefühle unterdrückt und kleiner gemacht, als sie wirklich sind. So warnt ein Meerschweinchen im Traum auch davor, Menschen, Ereignisse und Gefühle abzuwerten oder klein zu machen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 17. Dezember, 2013, 12:55 Uhr

Seestern

Lebensraum

Der Seestern ist ein Gewebetier und gehört gemeinsam mit dem Seeigel zum Stamm der Stachelhäuter. So findet man Seesterne nicht nur im Antlantik und Pazifik, sondern auch im Indischen Ozean. Das heißt der Lebensraum der Seesterne erstreckt sich von Nordamerika über Südamerika und Afrika bis nach Europa, Asien und Australien.  Das wohl bekannteste Merkmal aller Seesterne sind ihre fünf Arme und ihre orange und braunviolette Farbe, die ihm das Aussehens eines Sterns verleihen, woher der Seestern auch seinen Namen hat. Es gibt aber auch Exemplare mit mit vier, sechs oder mehr Armen. Seesterne besitzen zwar keine Augen, dafür aber Saugnäpfe auf der Rückseite am Ende eines jeden Arms.

Krafttier SeesternMythologie

Über den Seestern selbst ist in der Mythologie leider nur wenig bekannt, doch schätzt man im Volksglauben nach wie vor sein sternförmiges Aussehen, das uns an die Sterne am Himmelszelt erinnert, die uns ebenfalls Hoffnung und uns Licht auf unserem Weg schenken.

Seestern – Medizin

Schwimmt der Seestern als Krafttier in ihr Leben, dann ist es Zeit für Innenschau, Selbstvertrauen und Regeneration. Je nachdem in welcher Farbe und mit wie vielen Armen sich Ihnen der Seestern zeigt, hat er auch eine andere Boschaft mit einem speziellen Schwerpunkt für Sie. Diese können Sie jedoch nur allein erspüren. Der Seestern ist ein Wasser liebendes Tier, das im Meer Zuhause ist, weshalb Sie das Krafttier Seestern möchte, dass Sie sich jetzt mit Ihrer Gefühlswelt auseinandersetzen und begreifen, dass Sie Teil eines Großen Ganzen sind und nicht einfach nur einer kleiner, scheinbar unbedeutender Seestern. Sie sind ein Teil des UrMeeres, gemeinsam mit vielen anderen Wesen – ist das nicht wunderbar? Lernen Sie sich lautlos und gefühlvoll durch das UrMeer und die eigenen Tiefen zu bewegen, denn jede noch so kleine Erschütterung hat andere und womöglich noch größere Erschütterungen zur Folge, die nicht nur Ihnen, sondenr auch anderen Wesen schaden könnten. Wenn der Seestern Ihr Krafttier ist, möchte er aber nicht nur Ihr Selbstvertrauen stärken, sondern Ihnen auch zeigen, wie Sie sich auch mit geschlossenen Augen orientieren können – einfach  indem Sie sich langsam vorantasten und auf das hören, was Sie fühlen. Der Seestern macht es auch nicht anders, denn er hat keine Augen nur Saugnäpfe. So können Sie von ihm lernen, wie man sich an etwas oder Jemanden festhält ohne ihn zu sehen und an etwas glauben kann, dass Sie zwar nicht sehen, dafür aber fühlen/spüren können. Kaum ein anderes Wesen kann Sie „blindes Vertrauen“ besser lehren. Antoine de Saint-Exupéry, der Autor des Buches „Der kleine Prinz“, sagte einmal: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ So verhält es sich auch mit den Lehren und der Krafttiermedizin des Seesterns.

Nutzen Sie die reinigende Kraft des Salzwassers und lassen Sie das Krafttier Seestern Sie auf die Dinge und Wunden aufmerksam machen, die geheilt werden müssen – auch wenn es wehtut. Die Eigenschaft des Seestern, abgetrennte Körperteile nachwachsen zu lassen kommt auch Ihnen zu Gute. So symbolisiert das Krafttier Seestern auch Regeneration und schenkt Ihnen die Fähigkeit, sich wieder vollständig zu erholen – nicht nur körperlich, sondern auch geistig und seelisch. Gleichwohl sagt Ihnen diese Eigenschaft, dass nicht längst alles verloren ist, nur weil Verluste erlitten wurden. So repräsentiert das Krafttier Seestern auch Erlösung. Woran haben Sie sich zu lange festgesaugt? Was können oder wollen Sie nicht loslassen, obwohl Sie wissen, dass es Ihnen schadet? Mit diesen und ähnlichen Fragen will Sie der Seestern als Krafttier konfrontieren, damit Sie wieder zu sich selbst finden und sich weiterentwickeln.

Ebenso ist der Seestern aber auch ein Symbolbild für die Wanderungen mit den GeZeiten. Alles kommt und geht, denn alles was lebt ist (in) Bewegung. Stillstand und Starrsind bedeuten Tod. So lehrt Sie das Krafttier Seestern Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und gibt Ihnen die Kraft Loszulassen. Wenn Ihnen die GeZeiten über den Kopf wachsen oder Sie Schwierigkeiten haben, sich dem Strom und Ihrer Gefühlswelt hinzugeben, dann bitten Sie den Seestern um Hilfe, denn in Ihm haben Sie einen guten Führer, der Sie sicher durch die Tiefen des UrMeeres und den Wandel der GeZeiten bringt. Gleichwohl sagt man dem Seestern eine Verbindung zum Sternenvolk nach und dass er das Sternenwissen in sich trage. Sofern der Seestern Ihr Krafttier ist, können Sie den Seestern gerne danach fragen und ihn bitten, Sie darin einzuführen.

Der Seestern hat aber auch die Form eines Pentagramms, weshalb der Seestern als Krafttier auch für Schutz, Abwehr und Verteidigung steht. Die oberfläche eines Seesterns ist nicht glatt, sondern angerauht und mit ein paar Dornbüscheln und kleinen Säulen bedeckt, die einen hervorragenen Schutz gegen aufdringliche und ungebetene Gäste bieten.

Entdecken Sie das eigene innere Leuchten und die Farben Ihrer Seele, so wie auch die Seesterne bei Flut im Meer oder bei Ebbe am Strand wie kleine Edelsteine in vielen unterschiedlichen Farben leuchten oder glitzern. Geben Sie sich dem Krafttier Seestern und der Kraft des Wassers hin, wenn Sie wissen wollen, wie Sie Herr Ihrer Gefühle werden können oder wie Sie Ihre Träume und Visionen in die Wirklichkeit umsetzen wollen. Ihre Intuition und der Wille ihr Leben nicht nur zu träumen, sondern Träume auch zu leben, werden Ihnen auf dem Weg der Verwirklichung eine große Hilfe sein. Der Stern der Tiefe zeigt Ihnen daher wahrlich die Magie der Gefühle und den Zauber der Unterwasserwelt, wenn Sie ihm vertrauen.

Traumdeutung

Ein Seestern im Traum kündigt eine Zeit der Heilung und Regeneration an. Ebenso fordert das Träumen vom Seestern zu mehr Selbstbewusstsein auf und sich selbst in der Farbe des Seestern zu erkennen. Das Erscheinens eines Seesterns im Traum kann aber auch auf bevorstehende Etnscheidungen hinweisen, bei denen viele Möglichkeiten abgewogen werden müssen, wobei jeder Arm des Seesterns für eine Option steht. Ebenfalls kann ein Seestern im Traum darauf hindeuten, dass man sich an etwas festgesaugt hat und nicht loslassen will oder Jemand anderen wie ein Seestern mit den Saugnäpfen regelrecht aussaugt.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 29. Oktober, 2013, 09:55 Uhr

Zebra

Lebensraum

Zebras – auch als „Tigerpferde“ bekannt – gehören zur Famile der Säugetiere und stammen ursprünglich, obwohl sie zu den Pferden gezählten werden und ihnen auch immens ähneln,  von afrikanischen und asiatischen Wildeseln ab. Dennoch kann man sagen, dass Zebras die afrikanischen Wildpferde sind, die sowohl von der Widerrösthöhe und dem Gewicht einem Pony und kleinem Pferd gleichen. Das wohl bekannteste Merkmal des Zebras sind seine Streifen und sein Eselschwanz, der eigentlich nicht so ganz zum pferdeähnlichen Äußeren passt. Obwohl die verschiedenen Zebraarten auf den ersten Blick alle gleich aussehen, so lassen sie sich auf den zweiten Blick an Hand der Anzahl ihrer Streifen und die Art des Musters unterscheiden. Und obwohl man meinen mag, dass es in der afrikanischen Savanne keine schlechtere Tarnung geben kann, als ein schwarz-weiss gemustertes Fell, so erfüllen die Zebrastreifen dennoch ihren Zweck. Zum Einen flimmern sie in der Hitze und lassen dadurch das einzelne Tier mit der Umgebung verschmelzen und maches es damit für Raubtiere schwer erkennbar Zum Anderen lassen sich bei mehreren eng zusammenstehenden Zebras oder eine ganze Zebraherde die Umrisse der einzelnen Tiere nicht mehr erkennen, was die Raubtiere irritiert, weil sie nicht wissen, mit wie vielen Tieren sie es zu tun haben, wo das eine anfängt und das andere aufhört. Beheimatet waren die Zebras einst in ganz Afrika, durch ausgedehnte Jagden wurden sie jedoch leider im Norden Afrikas schon in der Antike ausgerottet. Man findet sie deshalb eher im südlichen und südwestlichen Afrika. Zebras sind hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten.

Krafttier Zebra

Mythologie

Die Bezeichnung „Tigerpferd“ bekam das Zebra im Laufe der Zeit auf Grund seines schwarz-weißen Streifenmusters. Manche afrikanische Stämme glauben, dass die Streifen eine Botschaft der Götter sind und eine gute Ernte ankündigen. Aus diesem Grund wurde das Zebra in schamanischen Zeremonien als Symbol für Ernte und Glück verehrt. Manche Menschen sollen sich sogar gewünscht haben eine Zebra zu sein, damit sie ein gutes Leben und viel Glück ernten können.

Zebra – Medizin

Trabt oder schnaubt das Zebra als Krafttier in Ihr Leben, dann möchte Sie das Zebra auf die Vereinigung von Gegensätzen und die Harmonisierung von Polaritäten aufmerksam machen. Die schwarz-weißen Streifen des Zebras sollen sie an die zwei Seiten jeglicher Dinge erinnern – ob hell und dunkel, Gut und Böse, männlich und weiblich, Leben oder Tod. Möglicherweise haben Sie die Dinge bisher zu einseitig betrachtet und sich zu sehr von Ihrem schwarz-weiß Denken beeinflussen lassen. Wenn  Sie die Probleme und Hindernisse Ihrer aktuellen Lebensphase meistern wollen, müssen Sie nicht nur Farbe – und damit Position – bekennen, sondern auch in bunten Farben denken. Die aktuelle Situation erfordert eine unkonventionelle Herangehensweise und möglicherweise auch, dass Sie über Ihren eigenen Schatten springen. Das Krafttier Zebra kommt aber zu Ihnen, wenn sich in Ihrem Leben zur Zeit die Extreme häufen, Sie ständig mit Gegensätzen konfontiert werden oder Sie zu etwas Stellung beziehen und sich entscheiden müssen. Manchmal muss man es einfach und schlicht halten, wenn man eine wichtige Entscheidung treffen möchte – dann hilft das schwarz-weiß Denken. Es kommt aber auch vor, dass man Kompromisse schließen muss und weder ja, noch nein sagen kann. In diesem Fall muss eine geschickte Lösung her, die für alle Beteiligten zufriedenstellend ist – und genau dabei hilft Ihnen das Zebra, wenn Sie es um Rat bitten. So wie auch das Zebra friedlich in der Steppe stehen kann und seiner Herde vertraut, so können auch Sie von ihm lernen, inneren Frieden zu finden und sich der Gemeinschaft, Ihrer Familie oder Ihren Freunden anzuvertrauen und sich dort fallen zu lassen. Aber auch die Ungezähmtheit und Freiheit des wilden Zebras kann Ihnen ein Vorbild sein. In welchem Bereich Ihres Lebens bedarf es der natürlichen Verwilderung, weil zu Vieles künstlich erzwungen wurde? So möchte das Zebra als Krafttier nicht nur auf Ihre eigene Wildheit und Freiheit aufmerksam machen, sondern es stößt Sie auch bewusst auf kontroverse oder extreme Themen, damit Sie sich damit auseinandersetzen – denn jetzt sind Sie auch bereit dafür, Gegensätze zu erkennen und zu vereinen. Mit dem Krafttier Zebra ergründen wir die Geheimnisse des Lebens, den Sinn von Polaritäten und erkennen die grundlegende Einfachheit der Dinge, obwohl sie uns zunächst bunt und vielfältig erscheinen.

Traumdeutung

Träumen Sie von einem Zebra, haben Sie womöglich Entscheidungsschwierigkeiten und Probleme Ihren Geist von Vorurteilen frei zu machen. Es weist Sie auf ein schwarz-weiß Denken hin, dass Sie entweder überwinden oder erlangen müssen, damit das aktuelle Problem lösen können. Ein Zebra im Traum möchte Sie aber auch daran erinnern, dass Gegensätze dennoch dicht beieinanderliegen – auch wenn sie zunächst weit entfern oder unüberwindbar erscheinen. So bedeutet das Zebra im Traum, dass nicht verzweifeln und die Dinge stattdessen von zwei Seiten betrachten sollen. Es gibt immer mehrere Gründe, warum etwas geschieht und auf Regen folgt auch wieder Sonnenschein.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 18. Juli, 2013, 09:55 Uhr

Papagei

Lebensraum

Papageien sind mittelgroße bis große Vögel aus der Familie der Papageien (zu denen unter anderem auch der Kakadu gehört) mit einem kräftigen Schnabel, einem ausgeprägten Kletterfuß und einem auffällig bunten Gefieder. Mit Ausnahme der Arktis und Antarktis, sowie Europa sind Papageien nahezu weltweit anzutreffen und haben sich an die unterschiedlichsten Lebensräume angepasst – darunter befinden sich z.B.tropische Regenwälder, Meeresküsten und Felsinseln. So trifft man den Papagei nicht nur in Südamerika und Afrika, sondern auch in Australien und im südöstlichenlichen Asien an. Der tagaktive Papagei lebt hauptsächlich und ursprünglich in den Baumwipfeln und brütet in Baumhöhlen. Als beliebtes Haustier wird der Papagei aber seit einiger Zeit auch in Gefangenschaft gehalten, woraufhin sich die Papageienhaltung schnell zu einem beliebten Hobby entwickelte und zu einer Art Statussymbol wurde. Die meisten Papageien sind eher Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Wurzeln, Blättern, Blüten, Früchten und Samen, mitunter sogar auch auch von Insekten und deren Larven, sofern sie als Beilage auf Blättern, Wurzeln oder Früchten zu finden sind.

Krafttier PapageiMythologie

Bei vielen Naturvölkern, wo der Papagei heimisch ist, gilt er in den Märchen und Erzählungen als weiser und gewitzter Rat- und Zeichengeber. Seine Federn dienen bei schamanischen Zeremonien und Stammesriten zur Verzierung von Kultobjekten und als Schmuck zur Erinnerung an die spirituelle Kraft des Papageis. Sogar zur Dekoration von Waffen, Ferderhauben und – kronen werden die Papageifedern von indigenen Völkern verwandt. In Indien gilt der Papagei nicht zuletzt wegen seiner Schönheit als Sinnbild der freien Liebe und Hüter der Tugenden. Vor einiger Zeit glaubte man in Europa und Indien sogar, dass das Fleisch des Papageien Gelbsucht und Lungenkrankheiten zu heilen vermag. Doch nicht nur Im Volksglauben, der Mythologie und der Literatur, sondern auch in der Kunst hat der Papagei Eingang gefunden. So findet man seine Abbildungen nicht nur auf Steinmosaiken und Wappen, sondern mittlerweile auch in Comics, als Briefmarke und als beliebtes Postkartenmotiv.

Die Hopi-Indianer haben sogar einen Klan nach dem Papagei benannt – den sog. „Papageienklan“, welcher der Ursprung aller anderen Klans ist (sozusagen die UrMutter). Somit erkennt man auch hier eine Assoziation des Papageien mit Weiblichkeit und den weiblichen Qualitäten wie Mütterlichkeit, Fürsorge, Liebe und Fruchtbarkeit. Eine indianische Legende berichtet davon, wie sich ein älteres Ehepaar in den Dschungel begibt, um eine Medizin der Fruchtbarkeit für Ihen Stamm zu finden, damit er nicht ausstirbt. Am Ende werden sie auch fündig und vom Geist aller Vogelstämme zu Papageieneiern geführt, die ihr Stamm essen soll, damit sie sich vermehren. Es heißt, dass der Papagei all die Heilkräfte jener Farben besitzt, die sein Gefieder zieren und seine  Farben die Nuancen der Seele widerspiegeln.

Papageien – Medizin

Fliegt, schreit oder krächzt ein Papapagei in der letzten Zeit besonders häufig oder intensiv, um Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, dann wird es womöglich Zeit für den Papagei als Krafttier und seine Krafttiermedizin. Sein regenbogenfarbenes Gefieder macht auf Schönheit, Vielfalt und Kreativität aufmerksam und fordert Sie dazu auf das Leben facettenreicher zu sehen und vor allem mehr Farbe in Ihr Leben zu bringen. Alles was trist und grau oder nur schwarz und weiß ist, will farbig werden. Die Redseligkeit und Nachahmungsfähigkeit des Papageis macht aber auch auf Kommunikation, Redseligkeit und Tratsch aufmerksam. Möglicherweise ist Kommunikation momentan ohnehin ein zentrales Thema bei Ihnen, weshalb Sie darauf achten sollten, nicht wie ein Wasserfall zu plappern, das letzte Wort zu haben oder über andere herzuziehen. Der Papagei ist jedoch ebenso ein intelligentes und humorvolles Krafttier, dass Sie dazu ermuntern möchte, mehr Freude am Leben zu haben und die Schönheit in allen Dingen zu erkennen. Erkennen Sie die Schönheit in sich selbst, in anderen, in der Welt und in jedem Wesen, das auf dieser Erde weilt. Papageien sind von Natur aus kommunikative Vögel, weshalb Ihnen das Krafttier Papagei auch bei der Kommunikation mit anderen Wesen aus anderen Welten behilflich ist. So ist es Ihnen möglich, sich nicht nur mit Ihrer Umwelt in der alltäglichen Wirklichkeit, sondern auch mit Ihrer Umwelt aus der nichtalltäglichen Wirklichkeit auseinanderzusetzen.

Weil der Papagei aber auch gerne nachahmt, will Sie der Papagei als Krafttier auch vor Nachahmung warnen. Entweder werden Sie in Versuchung geführt etwas nachzuahmen, oder es gibt Jemanden in Ihrem unmittelbaren Umfeld, der Sie (oder Ihre Ideen) nachahmt und kopiert. Gleichermaßen sollten Sie nicht alles ohne nachzudenken weitererzählen, was Ihnen so alles erzählt wird, sondern die Behauptungen erst auf ihren Wahrheitsgehalt untersuchen. Sie haben es doch gar nicht nötig, Jemand anderen nachzumachen oder etwas den anderen nachzumachen – Sie haben sicher genug eigene Ideen, die genausogut zum Erfolg führen (wenn nicht sogar besser). Als Schamanentier südamerikanischer und indischer Völker will das Krafttier Papagei aber auch auf die Farben der Seele aufmerksam machen und dass die Seele sich ausdrücken möchte. So ist es nicht verwunderlich, dass Menschen, dem der Papagei als Krafttier erscheint, oftmals wie ein Paradiesvogel aus der Menge herausstechen, kreativ, neugierig und erfinderisch sind und Farben, Kunst und Literatur lieben. Der Papagei als Krafttier bringt also nicht nur Schönheit, sondern auch Originalität und Kunnst in Ihrem Leben, damit es facettenreicher wird – so wie ein schöner Regenbogen nach einem leichten Sommerregen.

Traumdeutung

Krächzt oder fliegt ein Papagei in Ihrem Traum, dann will er dazu ermahnen, zu hinterfragen und zu kritisieren, anstatt alles hinzunehmen oder nachzuahmen. Er will, dass Sie sich fragen wo es Ihrem Leben an Einzigartikei mangelt und wo Sie über andere Klatsch & Tratsch verbreiten. Gleichermaßen warnt der Papagei im Traum aber auch vor Geder über Sie und Bloßstlelung in Ihrem unmittelbaren Umfeld.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2013, 12:00 Uhr