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Seepferdchen

Lebensraum

Das Seepferdchen ist eine kleine Fischart, die als Stachelflosser mit dem Barsch verwandt ist. Vom Aussehen erinnert das Seepferdchen aber vielmehr an einen Wurm oder eine Raupe mit einem Pferdekopf, woher es übrigens auch seinen Namen hat. Den Seepferdchen fehlt die für Fische sonst typische breite Schwanzflosse und auch diese bewegen sie nicht nur horizontal, sondern auch vertikal – d.h. nach unten. Das ermöglicht ihnen absolute Präzision beim Schwimmen und ein schnelle Flucht vor Gefahren und Fressfeinden. Wird der Schwanz nicht gebraucht,  rollt er sich automatisch zusammen. Man nennt ihn deshalb auch Wickelschwanz. Zwei weitere Besonderheiten unterstreichen die Einzigartigkeit des Seepferdchens besonders. Zum Einen tragen nicht die Weibchen, sondern die Männchen den Nachwuchs aus (sie können bis zu 500 Eier in sich aufnehmen) und zum Anderen kann sich ein Seepferchen durch einen Farbwechsel wie ein Chamäleon rasch an die Umgebung anpassen – besonders beim berühmten Paarungstanz der Seepferdchen spielt der Farbwechsel eine große Rolle.

So erstrahlen Seepferdchen unter Wasser in vielen Formen und Farben, was die Unterscheidung einzelner Arten auch so schwierig macht. Zum Leben bevorzugt das Seepferdchen ausschließlich warme und salzhaltige Gewässer, weshalb man das Seepferdchen auch nur in tropischen und gemäßigten Meeren antrifft wie etwa im Schwarzen Meer, im Mittelmeer und dem Pazifik – sogar an den Küsten des Atlantik und Indischen Ozeans. Es fehlt daher in der Arktis, der Antarktis und manchen Teilen von Asien. Die meisten Arten finden sich in den Meeren vor Afrika,  Australien und Neuseeland. Der Speiseplan des Seepferdchens besteht hauptsächlich aus Wasserpflanzen, die es sich meistens mit seinem Schwanz einfach greift oder mit dessen Hilfe durch einen Klammergriff herauszieht. So dient der Schwanz nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als Greifarm zur Nahrungsbeschaffung. Darüber hinaus ernährt sich das Seepferdchen auch gerne von kleineren Krebstieren wie etwa dem Wasserfloh oder Schwebgarnelen.

Krafttier Seepferdchen

Mythologie

In der Antike war das Seepferdchen als Fabelwesen namens Hippocamp bekannt,  dessen Oberkörper dem eines Pferdes glich und dessen Unterkörper ab der Hüfte abwärts nur aus einer Schwanzflosse bestand. Das Wort Hippocamp setzt sich aus den griechischen Wörtern für Pferd (=Hippo) und Raupe (=Campos) zusammen. So bedeutet der wissenschaftliche Name „Hippocamp“, unter dem das Seepferdchen seit 1570 bekannt ist, nichts anderes als „Pferderaupe“. Viele Darstellungen aus Griechenland machen deutlich wie sehr dieses Fabelwesen einer Meerjungfrau ähnelt. Halb Pferd und halb Fisch soll es in der Mythologie ein Zug- und Reittier von verschiedenen Meeresgöttern gewesen sein. Die griechische Mythologie besagt, dass Seepferdchen sogar die Nachfahren der Pferde sein sollen, die Poseidons Wagen gezogen haben. In Walt Disneys Zeichtrickfilm „Arielle“ befindet sich sogar noch ein Überbleibsel diesen Glaubens. Dort wird der Wagen von Arielles Vater Triton, dem Herrscher des Meeres, von Seepferdchen durch das Wasser gezogen.

In der Heraldik ist das Seepferdchen kaum zu finden, in Deutschland gibt es aber tatsächlich ein Wappen, auf dem ein Seepferdchen abgebildet ist. Es ist das Wappen von der Gemeinde „Timmendorfer Strand“ aus dem Bundesland Schleswig Holstein. Dort ist das Seepferdchen gemeinsam mit einem Segelboot als gelbe Silhoutte auf blauem Hintergrund abgebildet. Daüber hinaus ist das Seepferdchen ein bekanntes Frühschwimmerabzeichen für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren – natülich mit entsprechender Abbildung.

In Asien sind Seepferdchen mittlerweile vom Aussterben bedroht, da diese in der Tradionellen Chinesischen Medizin in Pulverform als Heilmittel und Aphrodisiakum gelten und als Solche leider nach wie vor außerst begehert sind. Als Zierfisch gehören sie mittlerweile aber auch zum umstrittenen Exotenhandel und haben mancherorts bittererweise schon Eingang in so manches Aquarium gefunden.

Seepferdchen – Medizin

Schwimmt das Seepferdchen als Krafttier in Ihr Leben, dann kommt es zu Ihnen, um Sie den Tanz und das Farbenspiel des Lebens zu lehren. Mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite können Sie mit Freude durchs Leben tanzen und die Veränderungen des Lebens als Tanzarten wahrnehmen, die es zu meisten gilt. So lehrt das Krafttier Seepferdchen, Taktgefühl und verleiht das Gespür für den richtigen Rhythmus, in dem es sich (fort-) zu bewegen gilt. Gleichermaßen symbolisiert das Seepferdchen als Krafttier Treue, Verbundenheit, Schutz und Liebe. Denken Sie immer daran: die kleinste Einheit der Welt sind zwei Menschen. Im Schutz und der Geborgenheit des Anderen kann man sich wohlfühlen, fallen lassen und sich sicher fühlen. Solche Gefühle kann man nicht kaufen und auch keine Versicherung der Welt kann uns dieses Gefühl geben. So lehrt Sie das Krafttier Seepferdchen den liebe- und respektvollen Umgang mit allen Kindern der Erde – ob Menschen, Tiere, Pflanzen, Bäume oder Steine – und hilft Ihnen bei der Suche nach dem (Tanz-) Partner fürs Leben.

In der verschlungenen Einheit der Seepferdchen beim Paarungstanz erkennen und finden wir die Harmonie und die Einheit nach der wir ein Leben lang suchen. Als Wassertier weist das Seepferdchen als Krafttier aber auch auf die Gefühlswelt hin. Es möchte, dass Sie sich auf seinen Rücken setzen und mit ihm gemeinsam das Meer erkunden und tiefen Gefühlen auf den Grund gehen. Betrachten Sie das Krafttier Seepferdchen wie Odins Pferd Sleipnir als schamanisches Reittier, das Sie auf eine Reise durch die WeltenMeere mitnehmen möchte. So steht es gleichermaßen für das Mystische, das Geheimnisvolle und das Verborgene. Es gibt so Vieles, was noch niemand im Meer zu sehen bekam, weil es im Schutz von Dunkelheit oder im Verborgenen liegt. Das Seepferdchen als Krafttier führt Sie genau dahin, damit Sie den Ozean des Lebens in seiner Ganzheit kennen lernen – denn zu diesem gehören nicht nur lustige Clownfische, zauberhafte Seesterne und wunderschöne Seepferdchen, sondern auch imposante Wale, freche Haie, stachelige Igel und brennende Quallen. Alles ist Teil des Ozeans und Teil von vielen Legenden, Märchen und Mythologien – auch Sie!

Das Seepferdchen hat die Eigenschaft, sich farblich an die Umgebung anzupassen und so macht auch das Krafttier Seepferdchen auf Themen wie Anpassung, Tarnung und Flexibilität aufmerksam. Manchmal ist es von Nöten sich schnell und geschickt an seine Umwelt anzupassen, um von ungebetenen Gästen, Feinden oder Peinigern nicht gefunden zu werden. Genau diese Fähigkeiten verleiht Ihnen das Seepferdchen, wenn es als Krafttier in Ihr Leben tritt. Gleichermaßen möchte es, dass Sie Ihr Weltbild überarbeiten. Es gibt Dinge, die nicht so sind, wie sie scheinen oder wie Sie sie festgestellt haben. Das beste Beispiel hierfür ist der Rollentausch der Geschlechter bei den Seepferdchen, wenn es um den Nachwuchs geht. Sie ahnen es sicher schon – genau darauf möchte auch das Seepferdchen als Kraftier aufmerksam machen. Nicht immer ist etwas ausschließlich „Frauensache“ oder ein „Männerding“. Oft helfen bei Problemen erfrischende Erkenntnisse des anderen Geschlechts durch dessen anderen Blickwinkel und anderes Empfinden weiter. Frauen sind nicht nur Erzieher und Hüter des Hauses und Männer nicht nur Arbeitstiere. Wollen Sie wirklich die Einheit mit Ihrem Partner, dann werden Sie wohl auch mit ihm irgendwann einmal tauschen müssen, denn: in der Einheit gibt es keine Trennung. Keine Trennung von Bett und Tisch, keine Trennung von Berufsbildern oder Arbeitsaufgaben. Jeder übernimmt einmal die Aufgaben des Anderen und Jeder ist mal der Kranke, der genesen muss und auch mal der gesunde Krankenpfleger, der sich um den Anderen kümmert und ihm von seiner Kraft gibt.

Traumdeutung

In Bearbeitung.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 14. Januar, 2014, 14:50 Uhr

Spinne

Lebensraum

Mit Ausnahme der Arktis und Antarktis kommen Spinnen in nahezu allen Regionen und Klimazonen der Welt vor. Hauptsächlich bevorzugen sie Wälder, Felder und die Nähe von Gewässern zum Leben, weil sie dort am ehesten Insekten vorfinden, welche ihre Nahrung darstellen – aber auch in den Bergen und Wüsten haben sich Spinnentiere angesiedelt. Sogar in den Wohnbereichen der Menschen sind sie zu finden, wenn sie dort dunkle Ecken vorfinden, in denen sie ungestört hausen können oder offene Fenster vorfinden, vor die sie ihre Netze spinnen können, um Insekten einzufangen.

Krafttier SpinneMythologie

In vielen Kulturen gilt die Spinne als Schicksalgöttin, welche die Fäden des Lebens eines Jeden wortwörtlich in ihren Händen – oder besser gesagt: Beinen – hält und mit der Kunst der Weberei assoziiert wird.

Germanen: Bei unseren Vorfahren kommt der Spinne genau eine solche Rolle zu, denn dort wurde sie mit den Nornen (=Schicksalsweberinnen) in Verbindung gebracht. Die Spinne soll ein Symbol für die Macht aller drei Nornen sein und auch ihre Kräfte vereinen. So schrieb man der Spinne ebenfalls die Fähigkeit zu, Einfluss auf das Schicksal zu haben und das Leben der Menschen mit Anderen zu verknüpfen. So gilt sie bei den Germanen wie auch die Nornen als Schicksalweberin, welche nicht nur Lebensnetze miteinander verbindet, sondern auch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Griechenland: Arachne ist eine verwandelte Frau, die einen menschlichen Oberkörper, jedoch die Beine einer Spinne besitzt. Sie war eine begnadete Künstlerin und Weberin, was Athene, der Göttin des Kampfes und der Weisheit, ein Dorn im Auge war. Einer Legende nach, soll sich Arachne mit Athene einen Wettstreit geliefert haben, in welchem sich beide in der Webkunst gegenseitig übertreffen wollten. Arachne gewann schließlich den Wettstreit und aus Wut, Neid und Eifersucht zerriss Athene den Wandteppich von Arachne und schlug mit ihren Wandschiffchen auf Arachne ein. Aus Angst vor Athenes Zorn und Rache erhängte sich Arachne. Athene jedoch ließ ihre Konkurrentin nicht einfach sterben, sondern löste den Strick etwas und sprühte Arachne mit dem gifitgen Eisenhut an, woraufhin sich der Strick in ein Spinnennetz und Arachne sich in eine Spinne verwandelte. Darüber hinaus verdammte Athene Arachne und ihre Nachkommen dazu, in alle Ewigkeit Netze zu weben und an den Fäden zu hängen. Auch heute noch spiegelt sich dieser Mythos in der griechischen Sprache wieder, denn Arachne ist das griechische Wort für „Spinne“.

Kelten: Wie auch bei den Germanen, so galt das Netz als Symbolbild für das alles Leben, das miteinander verbunden ist. unsere Vorfahren wussten also damals schon, woran wir uns heute erst wider erinnern: zwischen allem was ist, besteht eine Verbindung, der man sich bewusst sein muss.

Nordamerika: Bei den Hopi ist die Spinne Kokyang Wuuti die Urgroßmutter aller Wesen und nimmt in der Schöpfungsgeschichte eine zentrale Rolle ein. Der Usprung des Traumfängers geht auf die Spinne Iktumi zurück, welche einem Lakota-Ältesten auf einem Hügel in einer Vision erschien. Dort erklärte sie ihm die Verbundheit allen Lebens und zeigte ihm ihr Netz als Symboldbild zum besseren Verständnis. Sie betonte, dass das Netz im Grunde ein vollkommener Kreis ist, aber ein Loch im Zentrum hat. Das Netz soll alle guten Ideen, Gedanken, Vorhaben und Träume einfangen und festhalten. Alles Schädliche hingegen wird durch Loch verschwinden. Seitdem nutzen die Lakota-Indianer den Traumfänger als religiöses Objekt um ihre Träume zu sieben und große Visionen einzufangen. Die Navajos sagen hingegen, dass Ihnen eine Spinnenfrau und ein Spinnenmann das Weben beigebracht haben soll.

Sonstiges: Eine ähnliche Bedeutung der Spinne als Lehrerin für die Webkunst findet sich auch in asiatischen Kulturen. Überhaupt geht man davon aus, dass die Menschen das Spinnen und Weben von der Spinne abgeschaut haben sollen und die Webkunst in Asien perfektioniert wurde, weshalb auch heute noch Teppiche und Wandteppiche aus Asien in aller Welt hoch geschätzt und teuer gehandelt werden.

Spinnen – Medizin

Krabbelt die Spinne lautlos als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie auf schicksalshafte Verbindungen und dunkle Ecken der Seele aufmerksam. Sie steht aber auch für die Verbindung zu den Ahnen, Verstorbenen und Wesen aus anderen Leben. Das Krafttier Spinne hilft ihnen, schicksalshafte Verbindungen zu erkennen und zu verstehen, dass es keinen Zufall gibt. Alles hat seinen Sinn, seinen Platz und seine Verbindung zu einem selbst. Nur wenn wir uns der Verbindung zu allen Wesen bewusst werden, können wir unseren eigenen Platz im Leben finden und verstehen. Mit dem Krafttier Spinne gelingt es Ihnen jedoch auch, sich aus unliebsamen Verstrickungen, Verbindungen oder Fallen zu lösen. So weiht Sie die Spinne als Krafttier in die Webkunst des Schicksals ein und zeigt Ihnen, wann es Fäden zu weben und wann es sie auszubessern oder zu zerschneiden gilt. Erkennen Sie, dass Sie Teil eines großen Ganzen sind und gemeinsam mit Anderen das Netz des Lebens weben und erhalten müssen. Haben Sie sich anderweitig in einem Netz verfangen, kommt die Spinne zu Ihnen, um Sie zu befreien und in die Freiheit zu führen – allerdings unter der Bedingung, dass Sie Mut beweisen und sich den einst gewebten Fäden der Vergangenheit stellen. Auf Grund der Kraft, auch unter widrigsten Bedingungen neue Netze zu weben, steht die Spinne als Krafttier in unmittelbarer Verbindung mit Weiblichkeit und Schöpferkraft, denn oftmals webt die Spinne im Verborgenen oder in der Dunkelheit – so wie auch das Leben im Verborgenen wächst und aus der Dunkelheit im Bauch von Mutter Erde geboren wird. Insofern ist das Krafttier Spinne eng mit den weiblichen Mysterien, der Illusion und den universellen Gesetzen verbunden. Wer also die Netze der Illusion zerreißen, die weibliche UrKraft oder den Kreislauf des Lebens verstehen will, sollte die Spinne aufsuchen. In vielen Kulturen gilt die Spinne nicht nur als begabte Weberin, sondern auch als Todesbote, weil die Weibchen bei manchen Spinnenarten die Männchen nach dem Akt töten und fressen. Die Kraft der Spinne ist also eine ähnliche UrKraft wie die des Drachen die erschaffen, aber auch zerstören kann.

Traumdeutung

Eine im Traum auftauchende Spinne weist auf lähmende Ängste oder Sorgen hin. Möglicherweise fühlt sich der Träumende in seiner aktuellen Lebenssituation wie ein kleines hilfloses Insekt, das im Netz der Spinne gefangen und ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Eine Spinne im Traum kann aber auch auf die Vergangenheit oder Wesen aus der Anderswelt aufmerksam machen, welche die Gegenwart blockieren und den Träumenden daran hindern, seine volle Kraft und sein ganzes Potenzial zu entfalten.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 10. April, 2013, 14:00 Uhr

Habicht

Lebensraum

Habichte sind mittelgroße Greifvögel, die in arktischen bis subtropischen Zonen der Holarktis leben. Man trifft sie daher nicht nur in Europa, Nordamerika, Kanada, Alaska und Russland an, sondern auch in Finnland, Skandinavien, Nordafrika, Spanien und Griechenland. Sie bevorzugen Wälder der gemäßigten und der mediterranen Zonen und sind daher auch in Nadelwäldern der Taiga und des Gebirges vorzufinden. In Deutschland ist der Habicht überall anzutreffen, wo er geschlossene Waldgebiete und offene Kulturlandschaften zum Jagen vorfindet. Das wohl markantestes Merkmale der Habichte ist ihre auffällige, gebänderte Zeichnung auf der Brust, deren Farbe und Kontrast je nach Alter varriert.

Krafttier Habicht

Mythologie

Germanen: Es heißt, dass ein Habicht, dessen Name Vedrfölnir ist, auf dem Kopf des Adlers Orn sitzt. Abbildungen zeigen, dass er genau zwischen den Augen des Adlers sitzt und damit das dritten Auge des Adlers symbolisiert. Gemeinsam beobachten Sie das Weltgeschehen, wobei dem Habicht die Rolle eines eines wachsamen Boten und Wetterpropheten zukommt.

Habicht – Medizin

Hans Edmund Wolters sagte einst: „Der Habicht hat Federn wie Seide, Krallen wie Stahl und Augen wie Feuer. Diese Weisheit beschreibt die Botschaft des Habichts als Krafttier wohl am Besten, denn als Bote des germanischen Lichtgottes Baldr steht er in direkter Verbindung mit der Sonne, dem Licht und damit auch dem Element Feuer. Wenn also der Habicht als Krafttiere seine Kreise über Ihrem Leben zieht, möchte er Sie zu mehr Wachsamkeit ermahnen und Ihnen zu mehr Durchblick verhelfen. Machen Sie es wie der Habicht und bleiben Sie geschmeidig, bei all Ihren Vorhaben – jedoch ohne sich dauerhaft zu verbiegen. Wenn sich Ihnen eine günstige Gelegenheit bietet, dann warten Sie nicht zu lange und denken Sie nicht all zu lange nach, sonst könnte Ihnen die Beute entwischen. Das Krafttier Habicht rät Ihnen jedoch ebenso etwas Wichtiges in Ihrem Leben nicht loszulassen, bevor es nicht im sicheren Nest ist. So wie der Habicht eine monogame Ehe führt, so sagt Ihnen der Habicht auch als Krafttier, dass Sie mehr Treue und Verbundenheit Ihrem Partner gegenüber entwickeln sollten, wenn Sie ihn nicht verlierne möchten. Als flinger Jäger schenkt Ihnen der Habicht als Krafttier die Fähigkeit, Kräfte schnell zu mobilisieren, überraschend und unerwartet zu reagieren.

Zu viel Habicht-Energie kann jedoch auch dazu führen, dass Sie unrhuig, ungeduldig und kopflastig werden. Dann besteht die Gefahr, dass Sie mehr mit dem Kopf, als mit dem Herzen denken und sich in eine Sache verbeißen. Der Habicht als Krafttier zeigt Ihnen, wie Sie ihr hitziges Temperament zügeln und ihre aufgewühlte Gefühlswelt besänftigen können. Bitten Sie dazu einfach den Habicht um seine Medizin und fliegen Sie mit ihm lautlos durch die Lüfte. Mit seiner Hilfe lernen Sie auch mal stillzuhalten, auch wenn sie noch so neugierig, nervös oder wütend sind. Das krafttier Habicht zeigt Ihnen mit Freude, wie Sie diese Gefühle ansammeln, bündeln und zum richtigen Zeitpunkt einsetzen. Nur auf diesem Weg verdoppelt sich ihre Kraft, die Sie für ihre Ziele und Vorhaben einsetzen können, um erfolgreich zu sein.

Traumdeutung

Ein Habicht im Traum warnt meist vor Gefahren und kündigt mitunter auch Untreue an. Wenn Sie einen Habicht jagen sehen, kann das ein Hinweis auf einen unvorhergesehenen und plötzlichen Verlust hinweisen, wenn Sie im Traum sehen, wie der Habicht seine erlegte Beute frisst bedeutet das, dass Feinde darauf warten, dass Sie einen Fehler machen, um dann kurzer Hand über sie herzufallen oder Sie womöglich zu bestehlen. Taucht ein Habicht in einem positiven Traumzusammenhang auf, so verkündet er beruflichen Erfolg.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop ist der Habicht gemeinsam mit dem Falken und Bussard dem “Mond der knospenden Bäume” (20.03. bis 19.04.) zugeordnet. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 30. Januar, 2013, 13:00 Uhr

Gans

Lebensraum

Der Lebensraum der Gänse erstreckt sich von der Arktis, wo sie Brüten, über Mitteleuropa bis hin nach Nordamerika – also über all dort, wo ein gemäßigtes oder polares Klima herrscht und sie genügend große Süßwassergewässer mit vielen Büschen, Sträuchern und Gräsern vorfinden.

Mythologie

Germanen: Es heißt, dass sich Zauberinnen nicht nur in Katzen oder Wölfe, sondern auch gerne in Gänse verwandelten, weil sie so unscheinbar und harmlos wirken. Niemand würde je vermuten, dass ein magisches Wesen in der Gans steckt.

Kelten: Da die Gänse stets wachsam sind, um Ihre Familie zu verteidigen, ist dem keltischen Glauben nach die Gans eines der besten Krafttiere für Eltern, durch die sie lernen können, ihre elterlichen Gefühle und Pflichten wahrzunehmen und zu stärken. Die Gans ist aber auch ein Tier der dreifaltigen Göttin Ceridwen. Je nach Farbe des Gefieders repräsentiert die Gans verschiedene Aspekte der Göttin. Ist das Gefieder hell, steht sie für den Aspekt der Jungfrau, ist es bunt, dann ist es ein Symbol für Mutterschaft – das dunkle Federkleid hingegen ist ein Symbol für das Alter.

Gans – Medizin

Die Gans ist neben dem Schwan eines der symbolträchtigsten Tiere, welche Reinheit repräsentieren und eng mit den oberen Welten verbunden sind. Die Gans als Krafttier steht für die weibliche Kraft der Schöpfung und weist den Weg der Seele. Die Themen, worauf die Gans jedoch am Meisten aufmerksam machen möchte sind Treue und Zuverlässigkeit. Gänse haben innerhalb der Gruppenverbände ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten und halten ihren Lebenspartnern meist lebenslang die Treue. Wenn die Gans also in Ihre Lebenskreise watschelt, dann wird es Zeit den aktuellen Beziehungsstatus zu überprüfen. Wie stehen Sie aktuell zu Ihrem Lebenspartner, Ihrer Familie und was erhält die Verbindung aufrecht? Halten Sie die Verbindung aus Liebe, wird sie lange halten – wenn Sie Beziehungen allerdings als Nutzungsverhältnis betrachten, werden all diese Beziehungen keine Zukunft und keinen dauerhaften Bestand haben. Die Gans möchte aber auch, dass Sie sich fragen, welche Zwänge und Ängste Ihren Lebensweg blockieren. Lösen Sie sich von so Vielen, wie Sie nur können, damit Sie wieder auf Ihren Weg zurückkehren und sich frei entfalten können. Bleiben Sie wachsam indem Sie Ihr Bewusstsein trainieren. Seien Sie sich jeder Sache vollkommen bewusst, aber passen Sie auf, dass Sie die Balance halten. Es besteht die Gefahr, dass Sie sich opfern obwohl das nicht von Nöten oder gewollt ist. Achten Sie jetzt besonders darauf, nicht in eine Opferhaltung zu verfallen und sich für Alles verantwortlich zu machen. Lösen Sie sich von Schuldgefühlen und Schuldzuweisungen, damit Sie nicht in einen Teufelskreis kommen. Die Gans wird Ihnen dabei helfen, wenn Sie sie ehrlichen Herzens darum bitten.

Traumdeutung

Taucht die Gans in Ihren Träumen auf, kann das verschiedene Bedeutungen haben. Hören oder sehen Sie schnatternde Gänse gilt das Warnung, dass man hinter Ihrem Rücken über Sie redet. Schnatternde Gänse sind ein Symbol für Klatsch, üble Nachrede und Rufmord in Ihrem näheren Umfeld. Fliegende, als auch auf dem Wasser schwimmende oder auf einer Wiese gehende Gänse kündigen Erfolg und Gewinn an. Tote Gänse hingegen bedeuten einen Verlust.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop ist die Gans der „Zeit der Erderneuerung“ (22.12. bis 19.01.) zugeordnet. Gans-Menschen gelten als ehrgeizig, zuverlässig und entschlossen. Sie erreichen mit Ruhe und Geduld oftmals das, was sie wollten – oft genug steht ihnen dabei aber auch ihre eigene Sturheit im Weg. Sie sehnen sich ebenso nach Treue, wie nach einer langfristigen Beziehung, was zur Folge hat, dass ihre Ansprüche an Freunde, Familienmitglieder und Lebenspartner sehr hoch sind. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2011, 12:00 Uhr