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Seehund

Lebensraum

Die Heimat des Seehundes beschränkt sich auf die Nordhalbkugel, da sie nur dort die von ihnen bevorzugte Nahrung vorfinden. Darüber hinaus finden sie auch nur dort das so sehr geliebte Wattenmeer, auf dessen Sandbänken sie sich nur all zu gerne ausruhen. Am häufigsten ist der Seehund daher an der Nordseeküste anzutreffen, in der Ostsee ist er eher eine Seltenheit. Man findet den Seehund an allen Küsten der Nordsee, die trockenfallenden Sandbänken haben, auf denen er Schutz vor Feinden suchen kann. Er liebt jedoch auch geschützte Felsküsten, auf denen er sich genüsslich sonnen kann.

Krafttier Seehund

Mythologie

Germanen: Der Meeresriese Äegir, als auch der Schutzgott Heimdall sollen die Fähigkeit besitzen sich in Robben zu verwandeln, um das Geschehen auf und im Meer zu erkunden.

Kelten: Man sagt, dass Robben an Land kommen, ihr Fell ablegen und sich in Menschen verwandeln können. Eine Legende erzählt von einem Jäger, der einst am Strand spazieren ging und dort eine wunderschöne Frau traf. Beide verliebten sich ineinander und heirateten. Doch ihr Glück währte nur kurz, weil die Frau Sehnsucht nach dem Meer hatte. So ging sie zum Strand zurück, legte ihr Fell wieder an und schwamm zurück ins Meer. Einige Zeit später erlegte der Jäger auf eine seiner Jagden eine Robbe, von der er nicht wusste, dass diese seine Frau war. Solche Wesen nennt man in der schottischen Mythologie auch Selkies oder „Selchies“.

Andernorts sind die Selkies auch als Meerjungfrauen und Wassermänner bekannt. Für die keltischen Druiden steht der Seehund in unmittelbarer Verbindung mit den Tiefen der Seele, mit unstillbarer Sehnsucht und emotionaler Liebe.

Seehund – Medizin

Schwimmt oder robbt der Seehund in Ihr Leben, so möchte er Sie auf eine Reise in das eigene Urmeer und die Tiefen Ihrer Seele mitnehmen. Der Seehund als Krafttier führt Sie auf den Grund Ihres Seins, um Ihnen die wahren Ursachen für Ihre Gefühle zu zeigen. Möglicherweise entdecken Sie am Meeregrund einen verborgenen Schatz in Form einer verloren geglaubten Fähigkeit wie z.B. Liebe oder aber sie werden an eine unterdrückte Sehnsüchte und Wünsche erinnert, die nicht länger hingehalten sondern erfüllt werden wollen. Das Krafttier Seehund kommt jetzt zu Ihnen, um Ihnen einen Einblick in Ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu schenken und um Ihnen zu zeigen, wie Sie Ihre Träume verwirklichen können. Was wünschen Sie sich schon so lange, was ist Ihre größte Sehnsucht und welchen Traum wollen Sie verwirklichen? Der Seehund als Krafttier hilft Ihnen nicht nur, Ihre Gefühle zu ordnen und Träume zu verwirklichen, sondern er fordert Sie auch dazu auf Ihr Spiegelbild zu betrachten und bei Angelegenheiten tiefer unter die Wasseroberfläche zu schauen und sich nicht von den Wasserspiegelungen irritieren zu lassen. Das Krafttier Seehund möchte Sie aber auch (Ur-)Vertrauen lehren, insbesondere in sich selbst und das Leben. Machen Sie es dem Seehund nach und springen Sie mutig vom Fels ins Wasser – auch wenn Sie nicht sehen können, wie tief es ist. Sie werden sehen, wie wunderbar ruhig es unter Wasser ist, wie viel leichter Sie sich fühlen und wie viel schneller Sie sich fortbewegen können. Tauchen Sie gemeinsam mit dem Seehund ins Meer ein und erforschen Sie ihre Gefühlswelt. Seien Sie ohne Angst, denn mit dem Seehund als Krafttier können Sie schließlich auch schwimmen und unter Wasser atmen. So zeigt uns das Krafttier Seehund, wie wir unter den vielen Gefühlen, in denen wir manchmal zu ertrinken scheinen, noch Luft holen und schwimmen können ohne unterzugehen. Mit Hilfe des Seehundes können unsere Gefühle niemals Überhand nehmen. Achten Sie jetzt besonders auf Ihre Träume und Meditationserlebnisse – möglicherweise lässt Ihnen der Seehund als Krafttier gerade dort besondere Botschaften oder Zeichen zukommen.

Traumdeutung

Wenn ein Seehund in Ihren Träumen erscheint, so weist er auf Gefühle wie Melancholie, Fernweh und unterdrückte Sehnsucht hin. Ein Seehund im Traum holt Gefühle aus den Tiefen des Unterbewusstseins an die Oberfläche und konfrontiert die Seele des Träumers mit tief sitzenden Ängsten oder nicht vollendeten Dingen. Ein sich auf einer Sandbank oder einem Felsen sonnender Seehund möchte auf die Vernachlässigung mancher Pflichten aufmerksam machen. Möglicherweise vergnügen Sie sich lieber und streben eher nach Spiel und Spaß, als Verantwortung zu nehmen. Es kann aber auch genau anders herum sein, dass Sie womöglich zu sehr am Ernst des Lebens hängen und deshalb mehr Freude und Leichtigkeit in Ihr leben bringen soll.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 29. Januar, 2013, 18:00 Uhr

Puma

Lebensraum

Der Puma ist eine Katzenart aus Nord- und Südamerika die auch als Silberlöwe, Berglöwe oder Kuguar bezeichnet wird. Der Name des Pumas ist der Sprache Quechua entlehnt, welche die Sprache der Menschen in der Andenregion Südamerikas darstellt. Sein Lebensraum umfasste ursprüglich ganz Nord-, Mittel- und Südamerika, doch sein Bestand hat durch ausgedehnte Jagden in kürzester Zeit enorm verringert. Heutzutage bleiben ihm nur wenige Rückzugsorte in der Nähe schwach besiedelter Gebiete, Naturschutzparks, den Rocky Mountains oder den Everglade-Sümpfen in Florida. Dabei bevorzugt er Wälder und große Grasflächen, ist aber auch in der Wüste, der Prärie und im Hochgebirge anzutreffen.

Mythologie

Südamerika: Die Inka glauben, dass das Leben aus drei Stadien und die Welt aus drei weiteren Welten besteht und haben symbolisch dafür das dreistufige Inka-Kreuz namens Chakana entworfen. In diesem Kreuz repräsentieren die Schlange, der Kondor und der Puma jeweils eines dieser Stadien oder eine der Welten, wobei der Puma für die Mittelwelt – die Erde – und die damit verbundenen Prinzipien „ich arbeite“ und „ich stehle nicht“ steht.

Puma – Medizin

Als starker Einzelkämpfer und geduldiger Einzelgänger macht er darauf aufmerksam, sich mehr vom Weltgeschehen zurückzuziehen, ohne es dabei ganz aus den Augen zu verlieren. Der Puma ist vielmehr der stille Beobachter, der auf den richtigen Zeitpunkt wartet und dann mit voller Kraft zuschlägt, wenn es keiner erwartet. So warnt der Puma als Krafttier jedoch ebenso davor, durch zu viel Abgrenzung zum Außenseiter zu werden oder sich bewusst zum Außenseite zu machen, um den weltlichen Pflichten zu entfliehen. Das Krafttier Puma weist Sie darauf hin, Ihr Herz nicht vollständig vor Allem und Jedem zu verschließen, sondern „Eingangskontrollen“ einzuführen, um zu prüfen, wer Ihnen zu Nahe kommen und ein Platz in Ihrem Herzen haben darf und wer nicht. Da sein Fell oftmals rötlich oder silbergrau schillert, wird er auch mit den Mondkräften in Verbindung gebracht und steht daher auch mit der Traumwelt, der Intuition, der Seele und der Anderswelt in enger Verbindung. Es heißt, dass er ein guter Seelenführer sei, der nicht nur geheime Wege kennt, sondern auch weiß, wie man sichere Umwege findet, falls ein unüberwindbares Hindernis auftauchen sollte. Der Puma als Krafttier macht jedoch ebenso auf Ausdauer und Geschicklichkeit, als auch auf Schnelligkeit, Sanftmut und Weisheit aufmerksam – und wie man alles in Einklang bringt und richtig für seine Vorhaben nutzen kann.

Traumdeutung

Wenn ein Puma in Ihre Träume springt, dann macht der auf den inneren Jäger und Kämpfer aufmerksam. Er symbolisiert Wildheit und Eigenheit und kommt zu Ihnen, wenn es Ihr Revier abzustecken und gegen unerwünschte Eindringlinge zu verteidigen gilt.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop ist der Puma gemeinsam mit dem Wolf der „Zeit der großen Winde“ (19.02. bis 20.03.) zugeordnet. Puma-Menschen gelten als sensibel, aufmerksam, klug und intuitiv, sind mitunter jedoch auch launisch, aggressiv und misstrauisch. Sie haben oftmals eine geschärfte Sinneswahrnehmung (besonders der Seh-, und Geruchssinn) und bekommen mehr mit, als sie durchblicken lassen. Das führt oftmals dazu, dass sich Andere in ihrer Nähe ständig beobachtet, kontrolliert oder belehrt fühlen. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 10. Dezember, 2012, 14:00 Uhr

Salamander

Lebensraum

Salamander bevorzugen feuchte Laubwälder in Europa, Afrika und Nordamerika. Obwohl der Salamander wie auch der Molch zu den Amphibien gezählt werden, unterscheiden sich die Beiden Familien in ihrer Anpassung. Salamander sind stärker an das Landleben angepasst und Molche verbringen ihr Leben größtenteils im Wasser. So kommen Molche zum Laichen an Land und gehen Salamander zur Eiablage ins Wasser.

Mythologie

Bei den Germanen und Kelten galt das Krafttier Feuersalamander als Begleiter der Seelen – sowohl von den Lebenden, als auch von den Toten – in die Untere Welt. Da der Salamander in der alltäglich Wirklichkeit tatsächlich dunkle und feuchte Orte liebt und sich bei Gefahr sofort in solche Erdlöcher zurückzieht, kam es womöglich auch zu der Vorstellung des Salamanders als Begleiter in die Untere Welt. Die Erdlöcher interpretierten die Germanen und Kelten ähnlich wie Höhlen als Eingang in die Untere Welt.

Salamander – Medizin

Der Salamander kommt als Krafttier in unser Leben, um uns an das eigene innere Feuer und unsere Träume zu erinnern. Mit dem Salamander als Krafttier wird die eigene Schöpferkraft aktiviert, durch welche Träume verwirklicht werden können. Der Salamander als Krafttier öffnet aber ebenso den Zugang in die Traumwelt, durch den man mehr über den Ursprung und die wahre Bedeutung seiner Träume erfährt. Als Amphibien-Tier zeigt uns der Salamander, wie wir uns gleichermaßen der Erde und dem Wasser anpassen, um mit dem Wandel der Zeit zu gehen und zu überleben. Im übertragenen Sine heißt das, dass uns der Salamander als Krafttier zeigt, wie wir den Verstand (Element Erde) mit unseren Gefühlen (Element Wasser) in Einklang bringen und durch diese Vebrindung neues Erschaffen (Element Feuer). Denn das haben alle Salamander gemein: Durch Tatkraft, Durchsetzungsvermögen und Liebe zum Detail Dinge zu erschaffen oder unterstützen. Darüber hinaus ist der Salamander – insbes. der Feuersalamander – eines der 4 Elementarwesen aus dem Naturreich und der Hüter des Feuers. Sein Element ist das Feuer, seine Fähigkeiten Schöpferkraft, Wärme und die Reinigung durch das Feuer.

Traumdeutung

Taucht der Salamander im Traum auf, so kommt er meist als Retter, um in brenzligen Situation oder hitzigen Auseinandersetzungen für Abkühlung zu sorgen. Schließlich ist er der Hüter des Feuers und hat nicht nur die Macht, es zu entflammen, sondern auch es wieder zum glimmen zu bringen. Nicht umsonst vereint er in seinem Lebensraum Erde und Wasser miteinander – die besten Erste-Hilfe-Löschmittel, falls mal was anbrennen sollte. Durch seine reinigende Kraft des Feuers kommt der Salamander im Traum aber ebenfalls zum Träumenden, um ihn von Altlasten und falschen Schuldgefühlen zu befreien. Gleichermaßen vermag er im Träumenden aber auch das Feuer der Liebe und Leidenschaft für eine Person oder Sache zu entfachen. Plant der Träumende in der Wirklichkeit ein Projekt, so hilft der Salamander, es bestmöglichst und erfolgversprechend in die Tat umzusetzen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 16. September, 2012, 13:00 Uhr