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Chamäleon

Lebensraum

Chamäleons sind mittelgroße bis große Reptilien aus der Familie der Leguanartigen (zu denen unter anderem auch der Leguan gehört) mit einem hohen Rücken und einem kompakten Schädel. Ihr wohl bekanntesten und auffälligsten Merkmale sind ihre großen, unabhängig voneinander bewegbaren Augen mit einem stechenden und fast schon starrem Blick und ihre bewunderswerte Farbwechselfähigkeit, mit deren Hilfe sie sich in kürzester Zeit optisch an fast jede Umgebung anpassen können. Als Wärme liebende Reptilien sind Chamäleons fast ausschließlich in Afrika beheimatet, wo sie hauptsächlich Waldgebiete bevorzugen. Aber auch in Indien – dem westlichen Asien – sind Chamäleons anzutreffen. Chamäleons sind eigentlich eher tagaktive Busch- und Baumbewohner, aber es gibt auch Arten, welche Bodennähe bevorzugen. So kommt es, dass Chamäleons nicht nur Wälder sondern auch Wüstenoasen in der Sahara bewohnen und in Ausnahmefällen sogar auch felsige und kalte Regionen wie den Mount Kenia. Als beliebtes Haustier wird das Chamäleon – wie auch die Schlange und die Schildkröte – seit einiger Zeit auch in Gefangenschaft gehalten, woraufhin sich die Reptilienhaltung schnell zu einem beliebten Hobby für Menschen mit einem Faible für Exotik entwickelte. Die meisten Chamäleons sind Räuber und ernähren sich hauptsächlich von Insekten, aber auch von kleineren Vögeln und Artgenossen.

Mythologie

Auf Grund seiner enormen Anpassungsfähigkeit hat sich das Chamäleon auch im Sprachgebrauch als Redewendung für Menschen etabliert, die es verstehen, sich nahezu jeder Situation anzupassen ohne aufzufallen. Wer sich also bestens an seine Umgebung anpassen kann ist „wie ein Chamäleon“. Aber auch in der Psychologie ist ein sog. „Chamäleon-Effekt“ bekannt, bei dem sich Menschen unbewusst fremde Verhaltensweisen aneignen. Der Name „Chamäleon“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt soviel wie „Erdlöwe“, was eigentlich eine recht passende Umschreibung für jenes Reptil ist. In der Mythologie der indigenen Völker Afrikas nimmt das Chamäleon eine zentrale Rolle als Bote der Götter ein. Einer Legende nach, soll das Chamäleon die Ursache dafür sein, weswegen die Menschen nicht unsterblich sind. Es sollte einst den Menschen die Botschaft der Unsterblichkeit überbringen, aber da es zu langsam war und die Götter stattdessen eine Vogel beauftragten, dessen einzige Botschaft die Sterblichkeit war, glaubten die Menschen dem einige Zeit später eintreffenden Chamäleon kein Wort mehr über die Unsterblichkeit und wurden so sterblich. Bis heute sollen manchen Menschen indigener Stämme dies dem Chamäleon noch nicht verziehen haben, andere Stämme jedoch hatten Nachsicht und Mitleid mit dem Chamäleon und verziehen ihm, da es von Natur aus ein langsames Tier ist und es einfach nicht schneller gehen konnte. In der alten traditionellen Heilkunst mancher indigener Völker Afrikas soll das Chamäleon zur Diagnose von Krankheiten auf den Kopf des Patienten gesetzt worden sein. An Hand dessen Reaktion glaubte man dann die Krankheit und das Heilmittel bestimmen zu können. Bei manchen afrikanischen Stämmen gilt das Chamäleon aber auch als Unglücksbote – vor allem Frauen dürften das Chamäleon nicht ansehen, da sie sonst niemand heiraten würde.

Chamäleon – Medizin

Spaziert das Chamäleon als Krafttier in Ihr Leben, dann gilt es flexibel zu bleiben und sich den äußeren Umständen anzupassen. So wie sich auch das Chamäleon optisch an nahezu jede Umgebung anzupassen vermag, so verleiht Ihnen das Chamäleon auch als Krafttier die Fähigkeit mitten im Geschehen zu sein, aber ohne dass Sie bemerkt werden. Diese Fähigkeit kann ganz nützlich sein, wenn Jemanden beobachten oder sich selbst etwas zurückziehen und die Aufmerksamkeit von sich weg lenken möchte und sich den Blicken undfreundlicher Menschen entziehen möchte. So vermittelt Ihnen das Chamäleon nicht nur die Themen Tarnung und Anpassung, sondern auch Schutz und Veränderung. Manche Veränderungen sind schlichtweg notwendig, damit wir in einer veränderten Umgebung weiterleben können und nicht aussterben. Mit seinem Weitblick sagt Ihnen das Krafttier Chamäleon aber auch, dass Sie jetzt alles im Blick haben und jede noch so kleine Veränderung Ihrer Umgebung wahrnehmen. Dieser Rundumblick kann sehr nützlich sein, wenn es Feinde auszumachen oder Täuschungen zu entlarven gilt. Nichts und Niemand kann sich Ihrem prüfenden Blick entziehen, wenn das Chamäleon Ihr Krafttier ist. Nichts kann und wird Ihnen entgehen, wenn Sie wie ein Chamäleon in alle Richtungen gleichzeitig blicken. Mitunter kann das aber unangenehm für Ihre Mitmenschen werden, die sich eventuelle ständig beobachtet, ja fast schon verfolgt und bedrängt fühlen. Wenn Sie also von einer Seite nichts zu befürchten haben und sich auf dieser Seite wichtige Freunde, Verwandte oder die Familie befindet, dann lassen Sie Ihren starren und alles durchdringenden Blick woanders hinschweifen – und zwar dort, wo er auch gebraucht wird.

Die Farbwechselfähigkeit des Chamäleons weist Sie auf den Ausdruck Ihrer Gefühle hin, denn jede Farbe symbolisiert ein bestimmtes Gefühl. Schauen Sie sich selbst an und erkennen Sie die Farben, die Sie äußerlich tragen und innerlich mögen (und die Sie umgeben) – diese geben Ihnen Aufschluss über Ihre Gefühlswelt. Das Chamäleon ist aber auch ein geschickter Jäger und Kletterer, dessen schnellen und klebrigen klebrigen Zunge so leicht niemand entkommt und das sich mit seinen Füßen auch auf ein noch so schmalen Ast festhalten kann. Symbolisch gesehen, sagt Ihnen das Krafttier Chamäleon als Kletterer, dass Sie lernen müssen, auf schmalem Grat zu wandern und dabei das Gleichgewicht zu halten. Als Jäger zeigt es Ihnen, wie Sie sich Dinge einverleiben oder aneigenen können, Wünsche manifestieren und nur die Energien zu sich heranholen, die Ihnen auch gut bekommen. Bei all der beachtenswerten Anpassungsfähigkeit des Verwandlungskünstlers, sollten Sie acht geben, dass diese nicht Überhand nimmt, denn das könnte dazu führen, dass Sie sich am Ende selbst verlieren. Versuchen Sie nicht Jemand Anderes zu sein und eignen Sie sich nicht fremdes Verhalten an, nur um irgendwo hineinzupassen, wenn dieses Verhalten nicht auch irgendwo Ihr wahres Ich widerspiegelt. Übernehmen Sie nicht einfach Bemerkungen von anderen über sich selbst oder andere ohne diese geprüft zu haben. Die Langsamkeit des Chamäleons lädt Sie dazu ein, etwas vom Gas zu gehen und es in Ihrem leben etwas ruhiger angehen zu lassen – jedoch ohne zeit- und ziellos durch die Gegend zu trödeln. Vertrauen Sie sich dem Krafttier Chamäleon an, denn es wird Ihnen schon das richtige Verhältnis von langsam und schnell zeigen. Sie müssen nur vertrauen, beobachten und ausprobieren.

Traumdeutung

Erscheint Ihnen im Traum ein Chamäleon, so ist dies meist eine Warnung dafür, dass Sie dabei sind sich selbst zu verlieren und Ihr wahres ich zu leugnen, nur weil Sie es anderen recht machen oder niemanden enttäuschen wollen. Auf lange Zeit geht dies nicht gut und deshalb sollten Sie sich eine andere Apassungs- und/oder Überlebensstrategie für Ihre aktuelle Lebensphase aussuchen. Ein Chamäleon im Traum kann aber auch Freunde hinweisen, die Ihnen nicht wirklich treu in Zeiten der Not zur Seite stehen. Sie sollten sich weniger auf solche Freunde, als vielmehr auf sich selbst verlassen, dass Sie Krisen auch alleine meistern werden – allein weil Sie eine besondere Anpassungsfähigkeit besitzen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 5. Juli, 2013, 09:00 Uhr

Jaguar

Lebensraum

Der Jaguar ist die größte wild lebende Katzenart in Mittel- und Südamerika. Während der Leopard ausschließlich in den Steppen und Dschungeln von Afrika und Asien zu Hause ist, bewohnt der Jaguar nur den amerikanischen Doppelkontinent – obwohl er mit dem Leopard verwandt ist. Als Lebensraum bevorzugt der Jaguar hauptsächlich tropischen Regenwald und die Nähe von Seen und Flüssen wie z.B. dem Amazonas. Aber auch Savannen, Halbwüsten und Sumfgebiete hat sich der Jaguar zu Eigen gemacht, weil er sehr anpassungsfähig ist, solange er ein warmes Klima vorfindet. Der Jaguar hat häufig ein großes Jagdgebiet von bis zu 100km², in dem er die verschiedensten Tiere erbeutet – wie z.B. den Hirsch, das Tapir und das Gürteltier.

Mythologie

Bei vielen indigenen Völkern genießt der Jaguar ein hohes Ansehen, ganz besonders bei den Azteken, Mayas und Tolteken aus Mittelamerika. Man sagt, dass er das alte Wissen hütet und die Energien des Mayakalenders bewacht. Während im nordamerikanischen Medizinrad der Bär dem Westen zugeordnet ist, so ist im südamerikanischen Medizinrad der Jaguar dem Westen zugeordenet. Dort verkörpert er die erneuernde Kraft und bewacht die vier Pfade der Welt. Die Maya verehrten den Jaguar als Gottheit, welcher der Herrscher über die Unterwelt ist. So wie in Afrika beim Leoparden dessen Felle als Symbol für Macht und Einfluss standen, so wurden auch Jaguarfelle meist nur von Personen mit hohem Ansehen getragen – wie z.B. von den Königen der Maya, den Adelsfamilien oder von den sog. Jaguarkriegern (obersten Kriegerkaste der Azteken). Viele Skulpturen, Steinfiguren und Zeichnungen wurden vom Jaguar angefertigt und wurden in Höhlen, Tempeln und an Heiligen Kraftorten gefunden. Auch heute noch erkennt man in Mittleramerika die einst hohe Verehrung des Jaguars – wie z.B. in Guyana, wo der Jaguar das Wappentier ist. Auf derer brasilianischen Banknote 50 Reais ist ein Jaguar zu sehen und 1968 war der Jaguar in Mexiko offiziell das Maskottchen für die Olympischen Sommerspiele. Nach dem Jaguar wurde sogar eine bekannte Autormarke bennant, welche nicht nur den Namen, sondern auch den Jaguar selbst als Kühlerfigur vorne auf der Motorhaube benutzt.

Jaguar – Medizin

Wenn das Kraftier Jaguar in Ihr Leben tritt, dann will es Sie sicher durch den Dschungel des Lebens und die Traumwelt führen. Sehen Sie dem Jaguar tief in die Augen, sowie auch der Jaguar Sie mit seinem Blick durchdringt, dann werden Sie seine wohlwollenden Absichten und seine reine Seele erkennen. Die Augen des Jaguar führen in andere Welten, das wussten auch schon die indigenen Völker Mittel- und Südamerikas. Folgen Sie der Spur des Jaguars und folgen Sie ihm zu mystischen Kraftorten, Heiligen Quellen und magischen Tempeln, die tief im Dschungel verborgen liegen und die Sie ohne die Hilfe des Jaguar niemals gefunden hätten. Erweisen Sie dem Krafttier Jaguar Respekt und zollen Sie ihm Anerkennung dafür, dass er Sie an geheime und heilige Orte führt und Sie an dem alten Wissen teilhaben lässt. Der Jaguar als Krafttier erscheint nicht Jedem, denn er sucht sich seine Schützlinge und Lehrlinge sorgfältig aus. Nur wer seiner Meinung nach der alten Medizin und des alten Wissens würdig ist, begegnet dem Jaguar als Krafttier. Kommt das Krafttier Jaguar also zu Ihnen, dann überlegen Sie nicht lange, sondern folgen Sie ihm, ja springen Sie wenn nötig gemeinsam mit ihm in die verschiedenen Traumwelten, wenn er Ihnen vorausspringt. Der Pfad des Jaguars ist ein magischer Weg der Einweihung, der Sie in die Priesterschaft der Maya und gleichzeitig in die Kriegskunst der Azteken einführt. Mit Hilfe des Jaguars als Krafttier lernen Sie stark im Herzen und rein in der Seele zu dienen und zu kämpfen. Unterschätzen Sie nicht Ihre Herzenskraft und die Macht einer reinen Seele, denn wenn es einmal zum Kampf kommt, werden nur diese beiden Dinge entscheidend sein. Achten Sie auf ihre Träume und beobachten Sie, auf welche Traumpfade Sie das Krafttier Jaguar führt. Führt er Sie eher in die inneren oder eher in die äußeren Traumwelten und erweckt er eher das innere Wissen in Ihnen oder lässt er Sie eher am kosmischen Sternenwissen teilhaben? Als mächtiges Schamanentier und Meister der Rätsel gibt Ihnen der Jaguar als Krafttier Einblick in das Geheimnis von Leben und Tod, als auch einen Einblick in Ihre eigenen Lebensgeheimnisse. So erlangen Sie mehr Verständnis für die Dinge, die Ihnen wiederfahren sind, deren Gründe Sie bisher aber nie verstanden haben. Insofern steht das krafttier Jaguar auch für Klarheit, Wissen und Weisheit, die Ihnen zu Teil werden, wenn Sie sich der Krafttiermedizin des Jaguars anvertrauen und Ihren Träumen folgen.

Traumdeutung

Wenn ein Jaguar durch Ihre Träume schleicht, dann kündigt er Einweihung und den Aufbruch zu neuen Ufern an. Er macht Mut, den Sprung in ein neues Leben zu wagen, warnt aber auch vor Überheblichkeit und Rücksichtlosigkeit. Als Traumsymbol und Wildtier verkörpert der Jaguar ebenso exotische Schönheit, Wildheit und Eigensinnigkeit.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 26. Juni, 2013, 09:55 Uhr

Fuchs

Lebensraum

Füchse sind in vielen Regionen der Welt anzutreffen und haben sich an die jeweils dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen angepasst. So ist der Fuchs nicht nur in den gemäßigten Klimazonen Asiens und Europas beheimatet, sondern auch in polaren Regionen (wie z.B. der Polarfuchs).

Mythologie

Germanen: Alle rothaarigen Tiere waren Thor, dem germanischen Wettergott, auf Grund Ihrer Färbung heilig, denn sie trugen die rote Farbe seines Blitzes. Ebenfalls heißt es im deutschen Volksmund, dass der Fuchs hin und wieder verirrte Wanderer und Reisende wieder auf den rechten Weg zurück oder sicher ans Ziel führt.

Kelten: Bei den Kelten verkörperte der Fuchs Wildheit und Klugheit. Druiden wussten ihn deshalb in schwierigen Situationen als Diplomaten besonders zu schätzen.

Christentum: Wegen seines rötlichen Fells wurde der Fuchs schon früh von den Christen dämonisiert und als Tier angesehen, das eng mit dem Teufel in Verbindung steht. Daher – und auch weil er Tollwut überträgt – kommt auch die Bezeichnung „fuchsteufelswild“.

Finnland: Das Nordlicht wird auf Grund seiner Farben in Finnland „Feuer des Fuchses“ genannt. In einer Legende heißt es nämlich, dass einst der Fuchs (repo) das himmlische Feuer (tuli) gestohlen hat und seitdem mit einem brennendem Fuchsschwanz über das Firmament läuft.

Japan: Im japanischen Volksglauben gelten Füchse (Kitsune) als Verwandlungskünstler und besitzen magische Zauberkräfte, welche mit den Jahren zu nehmen. Mit zunehmendem Alter eines Fuchses wächst aber nicht nur seine Macht, sondern auch die Anzahl seiner Schweife. Auf der höchsten zu erreichenden Magiestufe stehen neunschwänzige Füchse. Diese werden als unsterblich und nahezu unbesiegbar angesehen. Füchse können sich aber auch in Menschen verwandeln oder Besitz von deren Geist ergreifen. Sie werden deshalb auch mit Exorzismus und Besessenheit in Verbindung gebracht. Frauen sollen besonders anfällig für die Zauber der Füchse sein, sowie sich diese auch in schöne Frauen verwandeln können, um wohlhabende Männer zu verführen und sie um den Verstand zu bringen.

Korea: In jenen Breitengraden kommt der Fuchs leider wenig gut weg und wird als ein dämonisches und durch und durch böses Wesen bezeichnet. Kumiho, der neunschwänzige Fuchs Koreas, verführt Menschen, nutzt sie schamlos aus und saugt ihnen ihre ganze Energie ab. Abschließend tötet er sein Opfer und genießt den Tötungsakt in ekstaseähnlichen Zustand.

Fuchs – Medizin

Wenn der Fuchs in Ihr Leben schleicht, dann hilft er Ihnen anstehende Probleme mit Schläue und Geschick zu lösen. Der Fuchs gilt als listig, schlau, intelligent und scharfsinnig. Es gilt jetzt unser Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten und für alle möglichen und unmöglichen Lösungswege offen zu sein. Alles kann, nichts muss heißt hier die Devise. Wenn es nicht so geht, dann geht es anders. Der Fuchs findet immer seinen Weg. Er vermeidet den Kampf wenn er kann, doch hat er keine Wahl weil er mit dem Rücken zur Wand steht, wird er mit Hilfe des Kriegsgottes Tyr seinen Gegner schmerzhaft in die Schranken weisen. Das Krafttier Fuchs warnt uns davor den falschen Menschen zu vertrauen und genau zu prüfen, wem wir unser Vertrauen schenken. Haben wir uns im übertragenen Sinne verlaufen und unser (Lebens-) Ziel aus den Augen verloren kommt der Fuchs als Krafttier jetzt zu uns, um uns wieder auf den rechten Weg zurückzuführen. Und er hilft uns dabei uns auf unseren Jagden lautlos anzuschleichen und wenn nötig perfekt zu tarnen trotz des scheinbar recht auffälligen roten Fells.

Der Fuchs ist aber auch recht verspielt und neckt sehr gerne. Er ist ein Trickster wie der Kojote und damit quasi der europäische geistige Verwandte des neckischen Kojoten. Jetzt ist es Zeit Probleme spielerisch anzugehen, damit sie uns nicht zu last werden und und die Lösungen leicht fallen. Lassen Sie sich vom Krafttier Fuchs begleiten, führen und neue Energie schenken, er  kennt alle Tricks, die Quelle der Kraft und lehrt die Kunst des lautlosen Kampfes.

Traumdeutung

Wenn der Fuchs in Ihren Träumen erscheint, sollten man sich Gedanken über die gesetzten Ziele machen. Fragen Sie sich, ob das anvisiertes Ziel noch den eigenen Vorstellungen entspricht und ob der Weg dahin derselbe bleiben soll. Schlagen Sie den Weg nur ein, wenn Sie ihn aus ganzem Herzen bejahen und auch verantworten können. Der Fuchs hilft Ihnen den richtigen Mittelweg zu finden, wenn man nicht mehr weiter weiß. Siegt man im Traum gegen einen Fuchs, dann ist man mit sich im Reinen und kann Angriffen gut standhalten. Allerdings warnt Sie der Fuchs im Traum auch vor Falschheit und Täuschung in Ihrem unmittelbarem Umfeld. Möglicherweise werden Sie gerade hintergangen. Seien misstrauisch und vorsichtig, wenn die Sache, um die es geht, zu riskant ist, um entdeckt zu werden.

Sonstiges

Der Fuchs ist mit der Rune Dagaz verbunden, welche für die unterschiedlichen Tageszeiten und Polaritäten steht. Mit dem Fuchs als Krafttier hilft sie, das Denken in Einklang mit dem Handeln zu bringen und auf natürliche Wechselwirkungen und Widersprüche aufmerksam zu machen.

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2011, 14:00 Uhr