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Zaunkönig

Lebensraum

Der Zaunkönig ist ein rundlicher kleiner rot-brauner Singvogel, der zur Gattung der Sperlinge gezählt wird und mit einer Körperlänge um die 10cm und einer Flügelspannweite von nur etwa 15cm der drittkleinste Vogel Europas ist. Damit ist der Zaunkönig nicht nur optisch, sondern auch biologisch gesehen eindeutig mit dem Spatz, der Meise und dem Rotkehlchen verwandt. Er ernährt sich ausschließlicher von tierischer Nahrung wie z.B. der Spinne und der Fliege, pickt mitunter aber auch Eier und Larven von Insekten wie z.B. die Raupe auf. Als – wenn auch seltener – Kulturfolger verschmäht der Zaunkönig allerdings auch Essensreste der Menschen wie etwa Brotkrümel nicht. Das Verbreitungsgebiet des Zaunkönigs erstreckt sich von Europa und Asien über Afrika und Nordamerika. Auch wenn der Zaunkönig einigermaßen „winterfest“ ist, beschränkt und verlagert sich sein Verbreitungsgebiet eher auf die Nordhalbkugel. In kälteren Regionen wie der Arktis und der Antarktis fehlt der Zaunkönig nahezu gänzlich – nicht zuletzt auch deshalb weil ihm dort auch die Nahrungsgrundlage fehlt (Insekten sterben bei Frost) .

Krafttier ZaunkönigMythologie

In der Mythologie kennt man den Zaunkönig aus vielen Märchen wie etwa der Gebrüder Grimm und Fabeln von Äsop, in welchem der Zaunkönig oftmals durch Schlauheit und eine List andere austrickst und daran sogar noch seinen Spaß daran hat. So nimmt der Zaunkönig einigen Orts die Rolle des Tricksters ein, wie der Fuchs in Deutschland oder der Kojote bei den Indianer Nordamerikas.

Sein Name geht übrigens auf die etwas irreführende griechische Bezeichnung „troglodyt“ zurück, die so viel wie „Höhlenbewohner“ bedeutet. Irreführend deshalb, weil Zaunkönige eigentlich keine Höhlen bewohnen. Die Märchen erklären seinen Namen weniger mit seiner griechischen Wortbdeutung, sondern vielmehr mit der Eigart des Zaunkönigs. Es heißt, dass der Zaunkönig schon so viele Tiere ausgetrickst habe, dass er Angst um sich haben muss. Aus diesem Grund lässt er sich nur noch selten blicken, hüpft nur noch unter, in und über den Zäunen herum, während er ganz keck immer wieder ruft „König bün ick!“ und dann ganz schnell wieder verschwindet. Der vermeintliche Königstitel des Zaunkönigs geht auf eine Fabel nach Äsop zurück. Dort wollten die Vögel eines Tages einen König wählen und veranstaltenen einen Wettflug. „Wer am höchsten fliegt, der soll unser König sein“ beschlossen die Vögel. Alle gaben ihr Bestes, aber am Höchsten flog eindeutig der Adler. Doch noch während der Adler in der Luft war hüpfte plötzlich der Zaunkönig aus seinem Gefieder hervor, flog über dem Adler und rief: „Ich bin der König!“. Seitdem gilt der Zaunkönig als Vogelkönig und lehrt diese Geschichte, dass Schlauheit und List über Größe und Stärke siegen können und man Schwäche mit Klugheit kompensieren kann.

Die altgermanische Bezeichnung „wrendo“ für den Zaunkönig, die so viel wie „Winterkönig“ bedeutet, geht auf den lebhaften Gesang im Winter zurück. Später wurde diese Bezeichnung durch das altdeutsche Wort „Schneekönig“ verdrängt, die sich allerdings bis heute gehalten hat. Daher stammt übrigens auch auch die Redewendung „sich freuen wie ein Schneekönig“. Je nach Region wird der Zaunkönig auch Backöfelchen, Mäusekönig, Meisenkönig, Schupkönig, Tannkönig Zaunsänger oder Zaunschnerz genannt.

Zaunkönig – Medizin

Hüpft oder flattert der kleine Zaunkönig als Krafttier in ihr Leben, dann will er Sie daran erinnern dass man sein Selbstbewusstein nicht an anderen festmachen darf. Möglicherweise werden Sie von Ihrem Umfeld nur wenig wahrgenommen, weil Ihre Körpergröße etwas geringer ist oder Sie nicht dem Schönheitsideal entsprechen, dass die Medien präsentieren und die Gesellschaft sehen möchte. Das Krafttier Zaunkönig möchte Ihnen sagen, dass Sie sich von solchen Bildern und Gedanken losreißen sollten, damit Sie Ihr wahres Ich und Ihre wahre innere Schönheit endlich nach außen tragen können. Denn das Bild was uns die Medien vom perfekten Körper  zeigen entspricht weder der Wahrheit, noch der Realität. Schauen Sie sich um, dann entdecken Sie, das unterschiedliche Körper mit ganz ureigenen Gesichtern völlig normal sind. Blicken Sie in die Natur und schauen Sie, wie die Bäume wachsen – Manche wachsen (nach unserer Aufassung) krumm und schief wie die Eiche, Andere wachsen „gerade“ und erreichen eine stattliche Größe wie die Buche. Und selbst von Eiche zu Eiche und Buche zu Buche gibt es Unterscheide, also heben Sie Ihre Einzigartig hervor, anstatt sich dafür zu schämen! Der Zaunkönig als Krafttier kommt deshalb auch zu Ihnen, um Sie zu ermutigen. Möglicherweise sind Sie künstlerisch tätig und erhalten nicht die Ihnen gebührende Anerkennung. Das Krafttier Zaunkönig rät Ihnen, sich nicht vom Urteil der anderen abhängig zu machen. Gehen Sie Ihren Weg weiter, dann werden Bestätigung und Wertschätzung von ganz alleine kommen. Seien sie keck wie der Zaunkönig und sagen Sie sich selbst immer wieder „König bün ick“. Das zaubert Ihnen ein Lächeln auf die Lippen und stärkt Ihr Selbstwertgefühl.

Selbstwertgefühl und Selbstachtung sind weitere Themen, auf welches das Krafttier Zaunkönig aufmerksam macht. Nur wenn Sie sich selbst und Ihre Arbeit annerkennen und wertschätzen, sind Sie auch bereit für Anerkennung und Wertschätzung von außen. Denken Sie daran, dass Sie im Außen das Anziehen, was Sie im Inneren ausstrahlen. Seien Sie wie ein Zaunkönig: Klein, aber oho! Man wird Sie zunächst zwar unterschätzen, aber umso größer ist später die Anerkennung und Wertschätzung! Als König der Vögel sagt Ihnen das Krafttier Zaunkönig, dass es Zeit wird, sich in höhere Ebenen und Welten zu erheben und Ihre Seele zu beflügeln. Verlassen Sie das sichere Nest und entdecken Sie die Welt, damit die Welt Sie entdecken kann! Mit dem Zaunkönig als Krafttier gelingt es Ihnen als Zaunreiter durch die verschiedenen Welten zu reisen – vom tiefesten Punkt der Erde bis zu unbekannten Höhen des Himmels. Lassen Sie sich vom Zaunkönig führen, denn er führt Sie zu Harmonie und Einklang – mit sich selbst, der Natur und Ihrer Umwelt. So weist Sie der Zaunkönig als Krafttier darauf hin, dass Sie sich zwar gut verstecken können, aber auch oft kleiner machen, als Sie wirklich sind. Aus diesem Grund ist der Zaunkönig ein gutes Beispiel dafür, dass nicht die äußere Erscheinung, sondern die inneren Werte zählen, denn nur diese führen zu wahrer Größe.

Traumdeutung

In Bearbeitung.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 17. April, 2014, 11:04 Uhr

Maus

Lebensraum

Mäuse sind kleine nachtaktive Nagetiere, die überwiegend Bodenbewohner sind. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst Afrika, Europa und Asien. Als Kulturfolger und durch menschliche Hilfe sind Mäuse mittlerweile weltweit (also auch in Nordamerika, Südamerika und Australien) anzutreffen – mit Ausnahme der Arktis und Antarktis. Als Lebensraum bevorzugen Sie Wälder und Felder, in denen Sie wie der Maulwurf unter der Erde ein verzweigtes Höhlensystem anlegen können. Sie bevorzugen Höhlen, Felsspalten und andere dunkle Unterschlupfe, bei denen Sie sicher vor ihren natürlichen Feinden wie diversen Vögeln und Katzen sind und eine Nahrungsquelle in unmittelbarer Nähe vorfinden. Der Speiseplan der Maus ist recht abwechslungreich und reicht von Samen, Wurzeln, Blättern, Nüssen und Beeren bis hin zu Insekten und normalen Nahrungsmitteln wie Brot und Käse – je nach dem wo sie wohnen und was sie dort vorfinden.

Mythologie

Die Maus war damals und ist auch heute noch ein nicht unbedingt gern gesehener Gast, weil sie sich an Nahrungsvorräten zu schaffen macht. In Not- oder Kriegszeiten war das natürlich fatal, was ihren schlechten Ruf in vielen Redewenungen erklärt. Die alte Redewendung „arm wie eine Kirchenmaus“ wird seit jeher gerne im Zusammenhang mit Armut, Verlust oder Entbehrungen benutzt. Die Herkunft dieser Redewendung ist darauf zurückzuführen, dass Mäuse, die ihren Unterschlupf oder ihre Behausung in der Kirche hatten, wenig bis gar keine Nahrung vorfanden, da es dort auch keine gibt. Man sagt, dass sie dadurch leer ausgingen und deshalb werden sie als arm bezeichnet. Jemand der „mausgrau“ oder ein „graues Mäuschen“ ist, gilt als schüchtern, introvertiert und ängstlich. Diese Redewendung wird man oft im Zusammenhang von Menschen erwähnt, die mehr aus sich machen könnten, wenn sie nicht so bescheiden wären. Eine bekannte Fabel namens „Das Mäuschen und der Löwe“ von Aesop bringt die wahre Bedeutung der Maus ans Tageslicht und zeigt, dass die Maus nicht nur eine Plage, sondern auch ein Segen kann. In jeder Fabel wird davon berichtet, wie eine Maus einen im Netz gefangenen Löwen rettet, indem Sie die Fäden des Netzes einfach durchbeißst. Der Löwe hatte die Maus noch kurze Zeit davor verspottet und gemeint, dass eine kleine Maus nichts ausrichten oder bewirken könne. Diese Fabel zeigt wunderbar, dass klein sein nicht unbedingt schwach sein oder hilflos sein bedeutet. Womöglich entstand aus dieser Fabel auch die Redewendung „Da beißt die Maus keinen Faden ab“, was soviel bedeutet wie „das steht definitiv fest“, „daran ist nichts mehr zu rütteln“. Weil sie im Abfall wühlt und an den Wurzeln des Lebensbaumes nagen soll galt sich im Christentum als unsittlich und schädlich. Es verwundert daher nicht, dass man ihr auch heute noch im Volksmund eine Verbindung zum Teufel nachsagt – was natürlich nach wie vor ein Irrglaube ist.

Maus – Medizin

Huscht die Maus als Krafttier in Ihr Leben, so will sie auf Bescheidenheit und Sparsamkeit, aber auch auf Selbstbewusstsein und Kreativität aufmerksam machen. Möglicherweise fühlen Sie sich momentan kleiner als Sie wirklich sind oder haben vergessen, zu was sie wirklich fähig sind. Das Krafttier Maus kommt jetzt zu Ihnen, um Ihnen zu sagen, dass in Ihnen mehr steckt, als Sie denken und sie nicht länger das kleine, schüchterne graue Mäuschen mehr sein müssen. Auch Mäuse können stark, charmant, liebenswürdig und clever sein. Als Krafttier sagt Ihnen die Maus jedoch ebenso, dass es Zeit ist, sich etwas zurückzunehmen und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel  zu betrachten – und zwar nicht aus der Adlerperspektive, sondern aus der Mäuseperspektive. Die Maus hat eine unverkennbare Verbindung zur Erde und sieht die Dinge, die vor ihr liegen, klar und deutlich. Die Maus als Krafttier kommt meistens dann, wenn man den Blick für die nahestehenden Dinge oder Menschen verloren hat und kleine Dinge oder Ereignisse zu wenig wertschätzt. Die kleinen Ereignisse, die uns meistens nicht von Bedeutung erscheinen, sind oftmals ein wichtiges Bindeglied zum nächstgrößeren Ereignis. Ohne diese Verbindung wären Sie wahrscheinlich nie zu diesem Ereignis gelangt, also messen Sie den kleinen Dingen mehr Bedeutung zu.

Achten Sie auf die Details und kommen Sie mit dem zu recht, was sie bereits haben. Lassen Sie dabei die Maus ihr Vorbild sein, denn obwohl sie klein zierlich und ängstlich ist, vermag sie große Dinge zu vollbringen. Trotz all dieser vermeintlichen Handicaps schafft sie es ihre Familie zu versorgen, Nahrung zu sammeln und mit sehr wenig glücklich zu sein. Sie ist clever und kreativ, weiß für jedes Problem eine Lösung – egal wie groß das Problem ist. Trennen Sie sich von Ihren Sorgen und Bedenken, die momentan an ihnen nagen, denn diese drehen sich in Wahrheit entweder nur um belanglose Nichtigkeiten oder Probleme, die größer erscheinen als sie es wirklich sind oder leichter zu lösen sind, als Sie es sich im Moment vorstellen können. Die Stärken der Maus sind Schnelligkeit, Improvisationsfähigkeit und die kleine Körpergröße, die ihr es ermöglicht  durch nahezu jedes Schlupfloch zu flüchten. Machen auch Sie sich diese Stärken zu eigen und sehen Sie sie nicht länger als Schwächen. Üben Sie sich in Bescheidenheit, Geduld und Großmut. Das Krafttier Maus überprüft jedoch nicht nur Ihre Agilität, sondern auch Ihren Familiensinn. Die Maus ist ein äußerst soziales Wesen, das in einer eingeschweißten Gemeinschaft lebt. Wie steht es mit Ihnen? Stellen Sie sich Ihren Ängsten, lassen Sie sie los und lassen Sie vor allem nicht länger zu, dass Ihre Ängste Ihren Träumen im Wege stehen! Gehen Sie ein paar Schritte auf Andere zu. Gehen sie wieder auf das Leben zu, anstatt sich vor ihm zu verstecken!

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Maus, dann deutet das auf Sorgen und Probleme hin, die Sie unterschwellig beschäfitgen. Etwas nagt an Ihnen, sowie auch Sie irgendwie an etwas zu beißen haben. Die Maus gilt als Traumbote des Unterbewussteins. Möglicherweise sorgen Sie sich viel zu viel, haben Gewissensbisse oder wollen sich lieber verstecken, als selbstbewusst aufzutreten. Die Maus als Traumsymbol sagt Ihnen, dass Sie sich nicht von Ihrer Angst lähmen lassen dürfen, sich nicht länger ohnmächtig und hilflos fühlen und nicht alle Probleme auf einmal lösen sollen. Beginnen Sie den Dingen, die Ihnen direkt zu Füßen liegen, den jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 30. Mai, 2013, 13:43 Uhr

Wespe

Lebensraum

Wespen sind ursprünglich auf der Nordhalbkugel in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet, besiedeln aber Dank menschlicher Hilfe mittlerweile auch Südamerika und Australien. Die bei uns heimische und wohl auch bekannteste Art ist die Gemeine Wespe, die sich hauptsächlich von Nektar und Pflanzensäften ernährt.

Krafttier WespeMythologie

In der griechischen Mythologie soll eine Wespe den auf Grund seiner Siege arrogant und hochmütig gewordenen Königssohn Bellerophon wieder zu Vernunft gebracht haben. Dies tat sie, indem sie das Pferd stach, auf dem Bellerophon saß, woraufhin das Pferd aufbäumte und seinen Reiter zu Boden warf. Bei dem Pferd handelte es sich um Pegasus, das seitdem auch als Sternenbild im Andromedanebel zu finden war.

Wespen – Medizin

Fliegt oder summt die Wespe als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie auf Themen wie Selbstbewusstsein, Egozentrik, Agressivität, Opposition, Rebellion und Willenskraft aufmerksam. Das Krafttier Wespe macht aber auch deutlich, dass Ihr Leben momentan viel zu sehr von Hektik und Streß bestimmt ist und Sie sher gereizt sind. Es genügt der kleinste Anlass, damit Sie emotional explodieren, aus der Haut fahren und den Stachel ausfahren. Das Krafttier Wespe kommt zu Ihnen, um Sie darauf aufmerksam zu machen, dass es den Stachel sinnvoll zu nutzen gilt. Entgegen der weitläufigen Meinung stirbt eine Wespe nicht, sobald sie zugestochen kann, denn sie kann mehrfach zustechen – ganz im Gegensatz zur Biene, die nach dem Stechen stirbt, weil sie mit dem mit Widerhaken besetzten Stachel auch sich selbst innerlich auseinanderreißt. Das ist auch der Grund weshalb Bienenstiche oftmals mehr wehtun, als Wespenstiche. Insofern macht die Wespe als Krafttier auf unterdrückte Aggressionen und nicht kontollierbare Wutausbrüche hin, denen Sie sich widmen sollten. Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Wespe und stechen Sie nicht prophylaktisch zu, sondern wirklich nur, wenn Sie angegriffen werden und sich in unmittelbarer Gefahr befinden.

Die wenigsten Wespen sind von Natur aus aggressiv und haben es auf den Menschen abgesehen. Es ist vielmehr so, dass die Menschen durch ihr hektisches herumfuchteln der Wespe den Krieg erklären, woraufhin diese sich natürlich zu verteidigen weiß. Das Bild der Wespe als aggressives Insekt, das gerne angreift entspricht also nicht den Tatsachen. Gleichermaßen macht Sie die Wespe so aber auf die Themen Hektik und Streß aufmerksam. Sie will, dass Sie sich fragen, warum Sie sich selbst überhaupt so einen Streß machen und ob man ein paar Dinge nicht tatsächlich ruhiger und entspannter angehen könnte. Die Fähigkeit der Wespe im Ernstfall zuzustechen sagt Ihnen, dass Sie keine Angst haben brauchen, weil Sie sich im Ernstfall durchaus zu verteidigen wissen und alles andere als unbewaffnet und hilflos sind. Durch diese Überlegenheit macht das Krafttier Wespe aber auch auf Egoismus, Arroganz und Machtmissbrauch aufmerksam. Möglicherweise sind Sie momentan zu selbstbezogen und genießen es, Macht über Andere zu haben. Die Wespe als Krafttier kommt dann zu Ihnen, um Sie das richtige Verhältnis von Macht und Demut, Herrschaft und Unterordnung zu lehren. Auch eine Wespe ist ein Teil eines großen Ganzen und dient zusammen mit anderen der Königin und erhält so den Staat aufrecht.

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Wespe, dann bedeutet das, dass Ihr Leben von zu viel Hektik und Streß geprägt ist. Erscheinen Ihnen im Traum stechende Wespen oder werden Sie sogar von einer Wespe gestochen, dann bedeutet das aus tiefenpsychologischer Sicht, dass Sie – bewusst oder unbewusst – momentan zu aggressiv, neidisch oder egozentrisch sind und sich so die meisten Probleme selbst schaffen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 28. April, 2013, 13:05 Uhr

Löwe

Lebensraum

Der Löwe ist eine große, kräftige und wild lebende Katzenart und sowohl in Afrika, als auch in Asien beheimatet. In der letzten Eiszeit kam er sogar in Peru, Alaska und Sibirien vor. Zum Leben bevorzugt er ein trockenes und warmes Klima und große Savannen und Steppengebiete (häufig auch Trockenwäldern und Halbwüsten), in denen er sich ein ausreichend großes Jagdrevier anlegen kann. So trifft man den Löwen nicht nur in Afrika, sondern auch im südöstlichen Europa, in Vorderasien und Indien an.

Mythologie

In vielen Kulturen gilt der Löwe wegen der goldenen Farbe seines Fells, seiner üppigen Mähne und seiner kräftigen Figur als Sonnen-, Macht- und Männlichkeitssymbol. Aus diesem Grund wurden auch viele afrikanische oder asiatische Herrscher in Löwengestalt oder mit einem Löwen abgebildet.

Afrika: Die Kraft und der Kampfgeist des Löwen fanden zudem so viel Anerkennung, dass man sogar die ägyptischen Kriegs- und Sonnengöttin Sekhmet mit einem Löwenkopf darstellte. Sekhmet wurde laut Mythologie aus dem Auge der Sonne geboren und gilt seit jeher als Tochter der Sonne. Darüber hinaus ist Sekhmet die Schwester und das helle und aggressive Gegenstück zu ihrer dunklen aber zahmen Schwester Bastet, der bekannten Katzen- und Fruchtbarkeitsgöttin. An manchen Eingängen sitzen zwei Löwen Rücken an Rücken und symbolisieren Vergangenheit & Zukunft, Sonnenaufgang & Sonnenuntergang.

Asien: In der asiatischen Kultur wird der Löwe als Wächter und Beschützer angesehen, der Dämonen und andere böse Geister vertreiben soll, weshalb der Löwe – wie auch der Drache – auch heute noch als Statue vor so manchen Ahnenschreinen und Eingängen (z.B. chinesische Restaurants) steht bzw. sitzt. Darüberhinaus gilt der Löwe im Buddhismus als Hüter der kosmischen Gesetze und sogar Buddha selbst sitzt auf vielen Abbildungen auf einem Löwenthron.

Sonstiges: Im Christentum gilt der Löwe als Statussymbol und Zeichen der Macht. Er soll Königtum, Ansehen und Wachsamkeit verkörpern, weshalb er auch als typische Königstier galt. So manche Wappen wurden und werden vom Löwen geziert, um Macht & Stärke zu demonstrieren. Im Kinderfilm „Der König der Löwen“ spielen Löwen die Hauptrolle, die ihre Kraft entdecken und am Ende ihre Macht und Stärke zum Wohle aller einsetzen – und damit die Essens der Krafttiermedizin wunderbar zusammenfassen: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“.

Löwen – Medizin

Schreitet der Löwe mit erhabenen Schritten in Ihr Leben, so möchte er Ihre innere Kraft erwecken, Ihr Selbstbewusstsein stärken und neuen Mut für neue Taten schenken. Er zeigt Ihnen, wie Sie frei und unabhängig Ihren Weg gehen können, ohne dabei in die Fußstapfen eines Anderen zu treten oder sich von Anderen Ihren Weg bestimmen zu lassen. Insofern macht der Löwe als Krafttier auch auf Unabhängigkeit und Selbstbeherrschung aufmerksam. Nur wenn wir innerlich zentriert sind, können wir unsere geballte Kraft auch gezielt – und vor allem auch effektiv – einsetzen. Wer den Löwen als Krafttier an seiner Seite hat, hat einen guten Lehrer gefunden, der einem bei Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit und Herrschaft hilft. Wer Kraft hat, trägt große Verantwortung und wer große Verantwortung trägt, muss sich selbst beherrschen und sein Rudel – für das er die Verantwortung trägt – verteidigen können. So bedeutet das Krafttier Löwe auch Kampfgeist, Siegeswille, Weisheit und Tapferkeit. Kommt der Löwe als Krafttier in Ihr Leben, will er Sie in die Kunst des Herrschens, das Geheimnis der Macht und die Kraft der Verantwortung einweihen.

Traumdeutung

Erscheint ein Löwe im Traum, so erinnert er an die schlummernde Kraft des Träumenden, die es erwecken und zum Wohle Aller einzusetzen gilt. Ein Löwe im Traum warnt aber auch vor Machtmissbrauch, falschem Stolz und Selbstverherrlichung. Gleichermaßen kann ein Löwe im Traum aber auch auf Autoritätsprobleme aufmerksam machen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 16. April, 2013, 13:37 Uhr