Schlagwort-Archive: Sanftheit

Antilope

Lebensraum

Antilopen – auch als „Rehe der Savanne“ bekannt – gehören zur Famile der Säugetiere und leben in Afrika und Asien. Als Lebensraum bevorzugen Sie Savannen, Grasgelände und Steppen. Ihre wohl bekanntesten Merkmale sind ihr schlanker Körperbau und ihre gekrümmten oder geringelten Hörner. Antilopen sind hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten.

Mythologie

Bei einigen Völkern Südafrikas symbolisiert die Antilope den höchsten Schöpfer. Ihre Medizin wird seitjeher von Schamanen und Buschmännern geschätzt und in Ritualen angerufen. Da die Antilope unserem heimischen Reh sehr ähnlich ist, wird es auch das „Reh der Savanne“ genannt. Der Name „Antilope“ kommt aus dem Griechischen und bezeichnet ursprünglich ein Fabelwesen, das so flink sei, dass es kein Jäger – weder Mensch noch Tier – es verfolgen und erbeuten kann. Darüber hinaus sollen die Hörner dieses Fabelwesens so scharf wie Sägen sein, wodurch das Tier in der Lage sein soll, mit Hilfe seiner Hörner Bäume zu fällen. Interessanterweise hat das dieses fabelhafte Antilopenwesen in der mittelalterlichen Heraldik derart große Anerkennung bekommen, dass es als Wappentier diverse Siegel von bekannten englischen Königen zierte (wie z.B. Heinrich dem IV.).

Antilopen – Medizin

Wenn das Reh der Savanne Ihr Reich betritt, dann möchte es Sie an Ihre Schönheit, Sensibilität und Grazie erinnern. Es geht nicht darum, wie ein stolzer Hahn aufzutreten und anzugeben, sondern darum, dem Leben in Demut und dennoch selbstbewusst und mit einer gewissen Grazie entgegen zu treten. Weiterhin vermittelt das Krafttier Antilope Schnelligkeit, Entschlossenheit und Mut zum Handeln. Vertrauen Sie ihr, denn sie zeigt Ihnen, wie Sie trotz aller momentanen Probleme nicht den Anschluss an die Realität verlieren. Als flinke Fabelwesen macht es darauf aufmerksam schnell zu handeln und in brenzligen Situationen nicht zu zögern. Sobald es die Situation erfordert müssen Sie bereit sein und sobald Sie einen Impuls verspüren, müssen Sie handeln. Nur so schlagen Sie Ihren Feinden und Neidern ein Schnippchen. Als Hornträger macht das Krafttier Antilope jedoch auch auf Ihre Willenskraft aufmerksam, die momentan möglicherweise etwas eingebüßt hat oder gedämpft werden muss. Dies wird durch das gedrehte oder gekrümmte Horn der Antilope als Krafttier symbolisiert.

Auch wenn Ihnen die Antilope als Krafttier Grazie, Anmut und Schönheit verleiht, so werden Sie nicht umhinkommen, hin und wieder Ihre Hörner einzusetzen – sanft, aber bestimmt. Als schreckhaftes Tier, das auf eine gute Intuition und eine geschärfte Sinneswahrnehmung angewiesen ist, schenkt Ihnen auch das Krafttier Antilope die Fähigkeiten die Botschaften der Erde wahrzunehmen, dem Flüstern des Windes zu lauschen und das innere Feuer rechtzeitig zu erwecken. Gleichermaßen macht die Anitlope als Krafttier auf innere Schönheit und äußerliche Grazie aufmerksam. Es geht nicht darum der oder die Schönste zu sein, sondern darum Anmut, Liebe und Grazie als Eigenschaften im Herzen zu tragen und zu leben.

Traumdeutung

Ebenso wie das heimische Reh ist die Antilope scheu und misstrauisch. Wenn das Reh der Savanne also in Ihren Träumen erscheint, möchte es Sie zu mehr Mut auffordern und davor warnen, immer klein beizugeben.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 24. Juli, 2013, 09:55 Uhr

Kaninchen

Lebensraum

Kaninchen sind zwar eine Gattung der Hasen, doch unterscheiden sie sich deutlich von diesen durch einen gedrungeneren Körperbau, größere Augen und kleine Ohren und Beine. Zum Leben bevorzugen Kaninchen Erdbauten und sandige Hügel am Waldrand und in Parkanlagen. Kaninchen sind fast überall auf der Welt anzutreffen, wo sie sandige Gebiete mit genug Büschen und Gräsern zum Verstecken und Fressen vorfinden.

Krafttier Kaninchen

Mythologie

Ägypten: Das Kaninchen galt im antiken Ägypten auf Grund seiner enormen Vermehrungsfähigkeit als Fruchtbarkeitssymbol und stand deshalb mit der Göttin Unut in Verbindung. Im antiken Griechenland wurden Kaninchen sogar der Liebesgöttin Aphrodite geopfert.

Sonstiges: Im christlichen Glauben symbolisiert das Kaninchen die reine Seele, die vor dem Teufel flieht, weil sie von ihm begehrt wird.

Kaninchen – Medizin

Wenn ein süßes Kaninchen als Krafttier in Ihr Leben hoppelt, dann kündigt es eine fruchtbare und glückliche Zeit an. Als Rudeltier macht Sie das Kaninchen darauf aufmerksam, die Ihnen zu Teil werdende Fülle mit Anderen zu teilen, denn nur geteilte Freude ist doppelte Freude. Suchen Sie die Nähe zu anderen Menschen, so wie auch das Kaninchen die Nähe zu seiner Artgenossen sucht, weil es von Natur aus kein Einzlgänger ist. Das Krafttier Kaninchen weist aber auch auf Unschuldigkeit und Sanftmut hin. Möglicherweise haben Sie schon lange das Gefühl, dass Sie zu gutmütig sind und ausgenutzt werden. Sie fühlen sich als Opfer, erleben nur Verluste und können sich nicht wehren.

Das Kaninchen als Krafttier kommt jetzt zu Ihnen, um sich aus der Opferrolle zu befreien und nicht länger ein Spielzeug für Andere zu sein. Mit Hilfe des Kaninchens als Krafttier können Sie nun einen Kurzsprint hinlegen, um Feinden und Schmarotzern zu entkommen und sich schnell in Ihren eigenen Bau, Ihr Zuhause, zurückzuziehen um neue Kräfte zu sammeln. Das Kaninchen als Krafttier hilft jedoch auch, den Boden für ihre Ideen, Vorhaben, Projekte und Wünsche vorzubereiten, damit diese fruchtbar sein können. Es sagt Ihnen, dass Sie das Leben in all seinen Facetten genießen, Ihre Lebensfreude wiederfinden und die Liebe neu entdecken sollen. Es gibt noch so Vieles zu sehen, zu entdecken und zu erfahren – bleiben Sie neugierig und folgen Sie dem Kaninchen, wenn Sie mehr von Ihrem Leben haben und mehr von der Welt sehen wollen. Legen Sie Ihre Angst ab und fassen Sie Vertrauen!

Traumdeutung

Wenn Sie von einem Kaninchen träumen, bedeutet das meist, dass Ihnen eine fruchtbare und glückliche Zeit bevorsteht. Sehen in Ihrem Traum ein oder mehrere Kaninchen ausgelassen spielen, so sollen auch Sie etwas lockerer werden, mehr spielen und Freude an Kindern haben.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 14. Februar, 2013, 13:03 Uhr

Katze

Lebensraum

Die Katze ist neben Hund und Vogel das weltweit beliebteste Haustier. Erstmals gezähmt wurde ein Katze vor ca. 5000 Jahren in Ägypten. Sie erwies sich als besonders nützlich gegen ungebetende Gäste wie Ratten, Mäuse und Schlangen, weshalb die Katze als einer der ältesten natürlichen Schädlingsbekämpfer im Haushalt gilt. Aus diesem Grund hielt man Katzen damals im alten Ägypten und auch auf dem Land. Mittlerweile sind Katzen nicht nur auf dem Land anzutreffen, sondern auch in der Stadt und auch nicht mehr ausschließlich aus praktischen Gründen, sondern auch aus Tierliebe.

Mythologie

Ägypten: In Äpyten erwies sich die Katze nicht nur besonders nützlich in der Schädlingsbekämpfung, sondern galt auch als Sinnbild für Anmut und Schönheit, weshalb man sie hoch in Ehren hielt und zu einer Gottheit erklärte. Die katzenköpfigen Göttin namens Bastet ist seit jeher das Sinnbild für Schönheit und heilende Liebe und wacht über die Seelen der Toten. Aus diesem Grund zierten auch unzählige Katzen-Statuen die Eingänge von Tempeln.

Germanen: Es heißt, dass zwei Wildkatzen namens Bygul und Trjgul den Wagen von Freyja, der nordischen Göttin für Fruchtbarkeit & Liebe und der Anführerin der Walküren, durch den Götterhimmel ziehen.

Kelten: In einer walisischen Legende heißt es, dass einst eine große Wildkatze Britannien in Anngst und Schrecken versetzt haben soll, bis sie von Arthus und seinem Pflegebruder erlegt wurde.

Sonstiges: In weiteren mitteralterlichen Überlieferungen kommt die Katze leider ähnlich schlecht weg. Sie gilt entweder als Unglückbote oder Schutzgeist von schwarzen Hexen. Womöglich ist das auch der Grund weshalb die Katze in der keltischen Mythologie der Unterwelt zugeordnet ist und ihr die Fähigkeit zugesprochen wird, mit Toten und Geistern zu kommunzieren. Man betrachtete sie, ähnlich wie in Ägypten, als Wächterin über die Totenwelt.

Katzen – Medizin

Die Katze als Krafttier ist eine ausgezeichnete Seelenführerin und kann dank ihres 7. Sinnes auch Geistwesen aus der Anderswelt wahrnehmen. Mit Geschick und Eleganz passt sie sich jeder Situation an, ohne dabei untertänig zu sein. Bei allem was sie tut bleibt sie stets frei, eigenständig und selbstbewusst – und nichts Anderes will uns die Katze als Krafttier zeigen. Wo auch immer wir sind, sollten wir mit allen Sinnen wachsam durch das Leben gehen und die Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufgeben. Sie zeigt uns, wie wir auch in einer ungewohnten Umgebung zu jeder Zeit zu unserer Mitte zurückfinden und neue Kraft schöpfen können.

Wer einmal eine Katze einen Tag lang bei all ihrem Tun beobachtet hat und es ihr am Tag darauf gleich tat, wird wissen, weshalb Katzen-Medizin so wertvoll ist und Katzen in Ägypten heilig waren. Katzen sind aber auch ausgezeichnete Messgeräte, wenn es Erdstrahlen oder Wasseradern zu finden gilt. Sie bevorzugen Plätze, an denen Wasseradern, Erdstrahlen oder Currynetze zu finden sind. Sie haben die Fähigkeit negative Strahlungen und Schwingungen aufzuspüren und auch abzuleiten. Mit der Katze als Krafttier gelingt es uns, schlechte Stimmung abzufangen und nicht zu nah an uns herankommen zu lassen – ebenso hilft die Katzen-Medizin Verwünschungen, Flüche und andere negative Einflüsse an den Absender zurückzuschicken, sobald sie ausgesprochen werden. Die Katze als Krafttier ist demnach ein idealer Schutzgeist für schamanische oder magische Arbeiten.

Traumdeutung

Wenn wilde Katzen im Traum erscheinen wollen sie vor Streit mit den Nachbarn warnen. Wird man hingegen von einer Katze im Traum gebissen, deutet das auf falsche Freunde oder gefährliche Feinde hin. Taucht eine Katze in einem positiven Traumgeschehen auf, so symbolisiert sie damit eine zarte, stetig wachsende Liebe zu einem anderen Menschen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 4. Mai, 2012, 14:00 Uhr