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Nilpferd

Lebensraum

Das Nilpferd – auch als Flusspferd bekannt – gehört zur Famile der Säugetiere und ist mit dem Elefant und dem Nashorn verwandt. Wissenschaftlich gesehen ist der Wal der nächste Verwandte des Nilpferdes. Darüber hinaus ist das Nilpferd nach dem Elefant das zweitschwerste auf dem Land lebende Säugetier. Es wiegt zwischen 1 und 4 Tonnen und hat eine Widerristhöhe von bis zu 1,65m. Von der Größe her ist es mit einem Pferd vergleichbar, vom Aussehen her könnte man meinen, dass es sich um ein riesiges Schwein handelt. Auch wenn es Flusspferd heißt und wie ein großes Schwein aussieht, so ist weder mit dem Pferd, noch mit dem Schwein verwandt. Die wohl bekanntesten und auffälligsten Merkmal des Nilpferdes sind sein großer Kopf und sein breites Maul. Ebenfalls auffällig sind die sehr kurzen aber kräftigen Beine, welche zum wuchtigen und schweren Körper verhältnismäßig kurz und unproportional ausfallen. Erstaunlicherweise ermöglichen es die kurzen Beine dem Nilpferd dennoch zu schwimmen und zu tauchen.  Seine Verbreitung beschränkt sich auf das südliche Afrika, wo es als Lebensraum die Sahara und tropischen Regenwald mit großen Gewässern bevorzugt.

Nilpferde sind nicht immer Einzelgänger, sondern können auch in großen Gruppen leben, die aus über 100 Tiere bestehen können. Ebenso wie das Nashorn und der Elefant ist das Nilpferd an und für sich ein scheues Tier, welche menschliche Nähe eher meidet als sucht. Geraten Nilpferde jedoch in Bedrängnis oder in Gefahr, dann wissen sich diese kräftigen Tiere auch zu verteidigen. Die den Nilpferden, als auch den Nashörnern oftmals nachgesagte Angriffslust ist nach wie vor nur ein Mythos, der keinesfalls der Wahrheit entspricht. Nilpferde greifen – wie alle anderen Tiere auch – nur an, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihre Jungen beschützen wollen. Sie sind je nach Art sowohl tag-, als auch nachtaktiv und hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten.

Mythologie

Die Bezeichnung „Nilpferd“ bekam das Flusspferd, weil bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts im Niltal beheimatet war, den Nil und Jordan als Lebensraum hatte und dort zuerst entdeckt wurde. Den Namen „Flusspferd“ bekam das Nilpferd später von Wissenschaftlern aufgrund seiner Affinität zu Flüssen als Lebensraum. Schon vor vielen tausend Jahren zierten unzählige Malereien von Nilpferden Höhlen und Felswände, wurde ihr Abbild in Knochen oder Steine geritzt und wurden sogar Tonfiguren in Form eines Nilpferdes modelliert. Seit jeher findet das Nilpferd als Kultobjekt und Symbol für Weiblichkeit und Fruchtbarkeit einen ganz besonderen Platz in den Herzen der Menschen. So gilt das Nilpferd vielerorts als Beschützer schwangerer und gebärender Frauen.

Nilpferd – Medizin

Schreitet das Nilpferd als Krafttier in Ihr Leben und taucht ein Flusspferd in Ihrem Fluss des Lebens auf, so wird es Zeit für die Krafttiermedizin des Nilpferdes/Flusspferdes. Als kräftig gebautes Tier macht das Krafttier Nilpferd auf Stabilität aufmerksam, seine Liebe zum Wasser deutet auf Spiritualität, Mystik und die eigene Gefühlswelt hin. Seine weiblichen Rundungen machen das  Nilpferd vielen Stämmen Afrikas zu einem Symbol für  Weiblichkeit, Mutterschaft, Fruchbarkeit und Reinigung. So macht das Krafttier Nilpferd auf genau diese Themen aufmerksam und möchte Sie dazu anregen, sich selbst mehr mit Ihrer Gefühlswelt zu beschäftigen und Ihre Standhaftigkeit im Fluss des Lebens zu prüfen. Lassen Sie sich eher ziellos umhertreiben, schwimmen Sie gegen den Strom oder geben Sie sich eher entspannt und sicher dem Wasser hin und lassen sich mit dem Strom zum UrMeer der Gefühle treiben? Finden Sie es heraus, indem Sie sich mehr mit sich selbst, dem Element Wasser und dem Krafttier Nilfperd/Flusspferd beschäftigen. Als sowohl zu Lande, als auch zu Wasser lebendes Tier zeigt das Nilpferd als Krafttier wie man die Balance zwischen seinen Gefühlen und dem Verstand hält und sogar Beides miteinander in Einklang bringt. Gleichermaßen macht die Verbindung des Nilpferdes zum Wasser und der Erde auf fruchtbare und feuchte Erde hin, in welche ohne Bedenken Samen gesäht werden und gesäte Samen reichlich wachsen und gedeihen können. Insofern verkörpert das Flusspferd als Krafttier auch die Aspekte Schöpfung, Werden, Wachstum und Gedeihen. Vor allem aber symbolisiert so das Krafttier Nilpferd/Flusspferd die eigene Empfänglichkeit – und das in vielerlei Hinsicht. Wie offen sind Sie? Geben Sie sich dem Leben und der Liebe hin oder haben Sie Schwierigkeiten in Beides Vertrauen zu fassen?

So wie auch der Elefant und das Nashorn, so gilt auch das Nashorn im Volksmund als gutmütiger und gemütlicher Dickhäuter. Es macht damit nicht nur auf Gelassenheit, sondern auch auf Dick- oder Dünnhäutigkeit aufmerksam. Vielleicht ist es in Ihrer aktuellen Lebenslage angebracht, dickhäutig zu sein und seine Dünnhäutigkeit hinter sich zu lassen. Vielleicht aber waren Sie auch schon zu lange dickhäutig und damit vielleicht auch schon zu lange gefühlskalt, depressiv, aggressiv und unsensibel. Denn genau das kann passieren, wenn Sie sich zu lange hinter einer dicken Mauer, einem dicken Fell oder eine dicken Haut verstecken. Als Beschützer schwangerer und gebärender Frauen und Symbol für Weiblichkeit will das Krafttier Nilpferd/Flusspferd aber auch auf Liebe und Sexualität hinweisen. Nicht selten erscheint das Flusspferd als Krafttier besonders alleinerziehenden Müttern, schwangeren oder gebärenden Frauen oder Frauen mit Kinderwunsch. So weist das Krafttier Nilpferd/Flusspferd ebenso auf die Sehnsucht nacht tiefer Liebe, als auch auf die eigene weibliche UrKraft hin, die entdeckt und gelebt werden will.

Traumdeutung

Taucht ein Nilpferd im Fluss in Ihren Träumen auf, so macht es auf versteckte Größe und Qualitäten aufmerksam. Möglicherweise versucht der Träumende durch ein hinabtauchen in seine innere Welt seiner Kraft – und damit sich selbst – zu entfliehen. Als weibliches UrSymbol macht ein Nilpferd im Traum aber auch auf weibliche Themen und Qualitäten hin – entweder gilt es sich mit der inneren Frau zu beschäftigen und sie zu erwecken oder aber etwas Neues zu erschaffen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 16. Juli, 2013, 09:55 Uhr

Wal

Lebensraum

Wale sind die größten und ältesten lebenden Säugetiere, die in allen Meeren der Welt anzutreffen sind – ob im pazifischen Ozean (und damit auch in der Arktis, Nordamerika, Südamerika), indischen Ozean (und damit auch in Afrika, Asien, Australien und Teilen der Antarktis) oder dem antlantischen Ozean (und damit auch in Europa, Afrika und Teilen der Arktis). Die bekanntesten Vertreter aus der Walfamilie sind wahrscheinlich der Buckelwal, der Pottwal, der Orcawal, der Schwertwal und der Blauwal. Einige Walarten besitzen Barten und ernähren sich von Plankton, indem sie dieses filtrieren bzw. sieben – andere Walarten wiederum ernähren sich von kleinen Fischen, Krustentieren oder Tintenfischen. Deshalb unterscheidet man in der Biologie auch zwischen Bartenwalen und Zahnwalen.

Mythologie

Seit jeher nimmt der Wal bei an der Küste oder auf Inseln lebenden Menschen eine besondere und vor allem eine zentrale Rolle ein. So gilt er vielerorts als „Weltenfisch“ und „Stützpfeiler des Unviersums“, der unmittelbar an der Schöpfung der Welt beteiligt ist – entweder weil er durch seine Größe eine Insel symbolisiert oder weil aus seinem Maul die Kontinente herauskamen. Es heißt sogar, dass es tatsächlich Seefahrer gegeben haben soll, die einen ruhenden Wal an der Oberfläche für ein Stück Land gehalten haben und dort versucht haben anzulegen. Walgesänge sollen laut Mythologie von den Sirenen (Fabelwesen aus der griechischen Mythologie) kommen, weshalb später auch die Annahme entstand, dass im Wal eine wunderschöne Frau wohnen soll, welche diese Töne erzeugt und das alte Wissen behütet. Diese Frau soll Legenden zu Folge die Seele des Wals sein. Viele Geschichten von Seefahrern und Indianern erzählen davon, wie Menschen verschluckt und geläutert wieder ausgespuckt werden (sogar die biblische Geschichte von Jonas und dem Wal). Jene, die sich auf Grund einer Visionssuche auf oder in das Meer begeben haben, sollen ebenfalls von einem Wal verschlungen worden und im Inneren des Wals zur Erkenntnis gekommen sein. Angeblich waren ihnen das Innere des Wals, die Stille und seine Gesänge eine gute Hilfe zum Rückzug und zur eigenen Besinnung. Womöglich sagt man ihm deshalb eine Verbindung zu versunkenen Kontinenten und Städten wie Atlantis und Lemuria nacht. Sein Erinnerungsvermögen und seine Erfahrung sollen einigen Mythologien zu Folge das aller Lebewesen übetreffen, weshalb die spirituelle Welt auch ihn dazu auserwählt haben soll, altes Wissen und alte Wege zu bewahren. Es heißt, dass der Wal die scheinbar verschwundenen Wege zu den versunkenen Kontinenten kennt und diese streng bewacht. Auf Grund der Tatsache, dass Wale die ältesten Tiere der Welt sind ( bis zu 50 Millionen Jahre), sollen sie das Wissen um die gesamte Weltgeschichte besitzen und unvorstellbar weise sein.

In dem fantastischen Tierfilm „Das Geheimnis der Wale” (Universum Film, 2009) mit Veronica Ferres heißt es am Ende: “Wale sind das Gedächtnis der Welt und die Hüter der Zeit.” Und es gibt nichts was man dem hinzufügen könnte.

Wal – Medizin

Taucht der Wal aus den Tiefen Ihres Ozeans zu Ihnen herauf oder nehmen Sie seinen Gesang wahr, so wird es Zeit in die Tiefen des Meeres abzutauchen und auf die Erfahrung und die Stärke des Wals zu vertrauen. Erreicht also der Wal als Krafttier Ihr Leben, wird es Zeit sich der heilenden und reinigenden Kraft des Wassers hinzugeben und Dingen auf den Grund zu gehen, anstatt immer nur auf deren Oberfläche zu blicken. Das Krafttier Wal nimmt Sie mit in die Tiefen des Seins, auf eine Reise durch die Weltgeschichte und Ihr eigenes Leben. Er führt Sie auf direktem Weg zum alten Wissen, das in Ihnen schlummert und für die aktuelle Lebensaufgabe dringend benötigt wird. Mit seiner Hilfe erlangen Sie das alte Wissen zurück und gelangen gleichzeitig zu neuer Weisheit. Folgen Sie dem Wal, erkunden Sie mit Ihm die Weiten des Meeres und lassen Sie sich den Ursprung allen Lebens zeigen, damit Sie das Leben verstehen und schätzen lernen. Kommt also der Wal als Krafttier in Ihr Leben sorgt er durch die Freigabe des alten Wissens und das Zeigen geheimer Wege für spirituelle und emotionale Entwicklung. Mit seiner Hilfe erlangen Sie das Urvertrauen zurück und können innere Verletzungen heilen. Möglicherweise wartet Ihr inneres Kind oder ein Seelenanteil von Ihnen schon lange darauf gesund und wieder integriert zu werden. Der Wal ist ein kraftvoller und zugleich sanftmütiger Seelenführer, der Sie durch die Weiten des Meeres am Ende zurück zu sich selbst führt. Darüber hinaus prüft er Ihre Intuition und inwieweit Sie dieser vertrauen. Wie steht es mit Ihrem Gemeinschaftssinn, Ihrer Teamfähigkeit und Hilfsbereitschaft? Sind Sie nur bereit zu geben wenn Sie etwas bekommen? All dies sind Fragen, mit denen Sie das Krafttier Wal konfrontieren möchte. Nehmen Sie sich die Zeit zur inneren Einkehr und lauschen Sie den Walgesängen. Wenden Sie sich der Musik und der Klangheilung zu, denn dort werden Sie weitere Impulse oder sogar Schlüssel zum Lösen der aktuellen Lebensaufgabe und Öffnen bisher verschlossener Türen finden.

Traumdeutung

Das Auftauen oder Blasen eines Wals im Traum weist auf eine Auseinandersetzung mit der eigenen Gefühlswelt hin. Sehen Sie im Traum hingenen einen Wal hinabtauchen, so will dieser, dass Sie ihm folgen, damit er Ihnen in der Tiefe die Antworten auf Ihre Fragen geben kann. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass der Wal sein altes Wissen mit Ihnen teilen und Sie an seiner Weisheit teilhaben lassen möchte. Wenn Sie dem Wal im Traum folgen gelangen Sie womöglich an geheime Orte und erlangen verborgenes Wissen – also lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen, wenn Sie vom Wal eingeladen werden.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 11. Juni, 2013, 13:55 Uhr

Phönix

Lebensraum

Der Phönix ist ein aus diversen Mythologien stammendes Fabelwesen und damit kein real existierendes Tier. Sein Lebensraum beschränkt sich deshalb auf die spirituelle Welt, in der er jedoch vielen Menschen auf der ganzen Welt erschienen ist.

Krafttier Phönix

Mythologie

Viele Mythen und Geschichten ranken sich um den legendären Feuervogel, manche davon wurden in der Zeit des Hellenismus bewusst von römischen und griechichen Autoren erfunden und verbreitet. Deshalb gestaltet sich die Suche nach dem wahren mythologischen Ursprung auch so schwierig.

Ägypten: Bei den Ägyptern war ein phönixähnliches Wesen bekannt, das man Benu nannte, was so viel wie „Der Wiedergeborene/Der neugeborene Sohn“ bedeutet. Benu hatte die Gestalt eines Reihers und soll nur alle paar hundert Jahre bei Sonnenaufgang erschienen, verbrannt und aus seiner Asche wieder als Vogeljunges auferstanden sein. Aus diesem Grund soll Benu auch ein Vogel des Sonnengottes Re gewesen sein und sich jeder im Sterben liegende sich gewünscht haben, wie Benu ohne Angst von dieser Welt zu gehen, um mit neuer Hoffnung im Jenseits wieder aufzuerstehen.

China: Sogar in einigen asiatischen Legenden ist von einem Mischwesen namens Feng die Rede, das den Kamm eines Fasans und die Federn eines Pfaus haben soll. Obwohl er als König der Vögel und Sonnensymbol gilt, so ist ihm entgegen des Phönix nicht die Fähigkeit der Auferstehung und Wiedergeburt zu Teil. Allerdings gehört er – gemeinsam mit dem Drachen und dem Tiger – zu den vier chinesischen Zauberwesen und Heiligen Wächtern, die Glück, Wohlstand und Schutz bringen sollen.

Griechenland: Es heißt, dass der Phönix bei der Entstehung der Welt auf dem Urhügel erschienen sein soll und seitdem auf Weidenbäumen wohnt. Aus diesem Grund wird der Phönix in der Sonnenstadt Heliopolis seitdem hoch in Ehren gehalten.

Nordamerika: In vielen indianischen Legenden wird ein Mischwesen namens Wakinyan erwähnt, was so viel wie „heilige Schwingen“ bedeutet. Im Sprachgebrauch ist dieses Wesen auch besser bekannt als Donnervogel, dem im Medizinrad und Indianischen Horoskop sogar ein eigener Klan zugeordnet ist – der sog. Donnervogel Clan, welcher das Element Feuer und die Jahreszeit Frühling repräsentiert.

So gilt der Phönix in vielen Kulturen als universelles Symbol der Auferstehung, Regeneration und Unsterblichkeit, da sein Werden und Vergehen wie ein ewiger Kreislauf ist, der nie zu enden scheint. Sogar bei den Christen steht der Phönix smybolisch für Jesus und seine Auferstehung.

Auch im heutigen Volksglauben findet sich in der Redewendung „Wie ein Pönix aus der Asche“ die zentrale Bedeutung des Phönix für Etwas wieder, das einst verloren galt und doch noch zu neuem Leben erwacht.

Phönix – Medizin

Wenn der Phönix als Krafttier auftaucht, dann bringt er das Feuer der Reinigung in Ihr Leben. Es wird Zeit, dass Sie sich von allem Ballast trennen und der Vergangenenheit nicht all zu lange nachschauen, sondern diese loslassen und mit Freude in die Zukunft blicken. Das Krafttier Phönix hilft Ihnen bei der Transformation, damit Sie Schmerz, falsche Abhängikeiten, Angst und schlechte Erfahrungen hinter sich lassen können. Alles was Sie traurig, krank oder ängstlich macht wird nun vom Phönix in das Feuer der Reinigung gegeben. Was vergehen soll, das verbrennt und was bestehen soll, das verbrennt nicht oder steht wieder auf. Legen Sie alles in dieses Feuer, was Sie loslassen oder auf Wahrheit und Beständigkeit überprüfen wollen – das Feuer wird ans Licht bringen, was das Tageslicht nicht vermag. Haben Sie sich dem Feuer der Reinigung und dem Krafttier Phönix vollkommen hingegeben, werden Sie schon bald merken, wie befreiend und erfrischend die feurige Krafttiermedizin des sagenumwobenen Feuervogels ist.

Sind Sie erst einmal durch das Feuer gegangen, können Sie mit neuer Kraft daraus hervorgehen und sich mit neuem Mut in die Lüfte schwingen. Mit Hilfe des Phönix als Krafttier gehen Sie nach dieser außergewöhlichen Transformation strahlender, stärker und fröhlicher hervor, als je zuvor nach einem Wandel. Auch wenn das Verbrennen des Alten manchmals (sehr) schmerzhaft sein kann, doch es wird umso schmerzhafter, je mehr Sie sich am Alten festhalten/klammern und den Wandel nicht zulassen oder die Dinge nicht loslassen wollen. Der Phönix steht Ihnen mit all seiner Macht zur Seite, jedoch müssen Sie dafür bereit sein, mit ihm durchs Feuer zu gehen. Wer etwas gewinnen will, muss etwas opfern und wer geboren wird, wird auch sterben. Der Phönix als krafttier nimmt ihnen deshalb auch die Angst vor dem Sterben und die Angst vor dem Nichts im Jenseits. Haben Sie diese Ängste erst einmal abgelegt, so sind Sie bestens gerüstet, um schwierige Aufgaben zu meistern ohne zu verzweifeln oder aufzugeben. Ein bekanntes Zitat von Johann Wolfgang-Goethe bringt die Krafttiermedizin des Phönix auf den Punkt: „Und solang du dies nicht hast, dieses Stirb und Werde, bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde.“

Traumdeutung

Das Auftauchen eines Phönix im Traum kündigt eine Wandlung in Ihrem Leben an, welche ein Opfer erfordert, aber grundlegend positiver Natur ist und Sie glücklicher machen wird.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 8. April, 2013, 13:00 Uhr

Waschbär

Lebensraum

Der Waschbär ist ein dämmerungs- und nachtaktives Säugetier, der hauptsächlich in Nord- und Mittelamerika beheimatet ist. Als Neozoon (eine Tierart, die sich durch den Menschen in Europa angesiedelt hat) ist der Waschbär mittlerweile auch in Deutschland anzutreffen. Seine Verwandtschaft mit den Kleinbären ist dem putzigen und cleveren Tierchen zwar kaum anzusehen, doch bei genauerer Betrachtung erkennt man die vielen Merkmale und Gemeinsamkeiten, welche die Familie der Kleinbären ausmachen. Der Waschbär ist ein anpassungsfähiger Allesfresser, der gewässerreiche Laub- und Mischwäldern bevorzugt und mitunter sogar auch in Bergwäldern, Salzwiesen und auch der Stadt anzutreffen ist. In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere hunderttausend Waschbären, die in in unseren Laub- und Mischwäldern leben und jagen – und ihre Population wächst stetig.

Krafttier Waschbär

Mythologie

In der germanischen, als auch in der keltischen Mythologie wird der Waschbär nicht erwähnt, da er sich erst im 19. und 20. Jahrhundert in Europa mit Hilfe der Menschen angesiedelt hat. In der Mythologie einiger Indianerstämme Nordamerikas wird der Waschbär hingegen oft erwähnt und nimmt dort auch eine wichtige Rolle ein. Als Symbol für Dualität und die Verbindung zwischen den Welten, erinnert er immer an die zwei Seiten einer Medaillie. Sein schwarz-weißes Fellkleid steht für Licht und Dunkelheit, das Männliche und das Weibliche, aber auch für die irdische Welt und die nicht sichtbare Anderswelt. Zur Erinnerung an dieses Dualitätsprinzip trugen manche Indianer während einer Zeremonie eine schwarz-weiße Gesichtsbemalung – jedoch um den Geist des Waschbären zu ehren, mit ihm Eins zu werden und seine Fähigkeiten zu erlangen.

Einigen indianischen Legenden zu Folge, soll der Waschbär sogar in der Lage sein, den Wolf und den Koyoten als „Trickster“ zu überbieten. Der Waschbär ist also durchaus in der Lage, den Wolf und den Koyoten auszutricksen und hat deshalb wohl den größten Ruf eines tierischen Gauners, den man nur haben kann.

Sein Name geht auf ein Wort aus der Algonkin-Sprache und der Legende von Pocahontas zurück. Der Häuptling Powhatan und seine Tochter Pocahontas sollen dem Waschbären bei ihrer ersten Begegnung ein indianisches Synonym gegeben haben, das in unserer Sprache „der mit seinen Händen reibt, schrubbt und kratzt“ bedeutet. Die Azteken gaben ihm die Bezeichnung „Mapachitel“, was soviel wie „der alles in die Hände nimmt“ bedeutet und bei den Dakota und Sioux Indianern war der Waschbär als „weeka tegelega“, der „Magier mit dem bemalten Gesicht“ bekannt.

Waschbär – Medizin

Auf Grund seines bestens ausgeprägten Tastsinnes schreibt man dem Waschbären als Krafttier die Fähigkeit des Hell- und Klarfühlens zu. Er weiß um so manche Dinge, ohne sie zu sehen und ist deshalb in keinster Weise benachteiligt. Der Waschbär als Krafttier zeigt, wie man Vertrauen fassen kann, ohne zu sehen und wie man Glauben kann ohne zu wissen. Das Krafttier Waschbär möchte uns also sagen, dass wir nicht immer alles sehen müssen, um es zu verstehen, und das wir mit was wir bereits in den Händen halten, zufrieden sein sollen. Als flinker und geschickter Jäger erbeutet und stiehlt er so Manches, das man ihm nicht zutraut. Wenn also ein Waschbär in Ihr Leben huscht, dann möchte er Ihnen einige Tricks und Tips zeigen, wie sie doch an Ziele kommen, die Sie wahrscheinlich schon aufgegeben hatten. Sind Sie in einer verzwickten Situation, dann ist der Waschbär neben dem Wiesel wohl der Beste Helfer in der Not, denn er findet durch List und Geschick fast immer einen Weg aus aussichtslos erscheinenden Situationen.

Traumdeutung

Wenn Sie von einem Waschbär geträumt haben, dann möchte der Waschbär als Traumsymbol vor falschen Freunden warnen, die den Träumer hinters Licht führen wollen. Begegnen Sie im Traum einem freundlichen Waschbären, der etwas in seinen Pfoten hält, so kann dies ein Hinweis darauf sein, dass Sie bald ein Geschenk erhalten werden.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop gibt es den Seelenpfad der Reinigung, dem der Waschbär als Hüter und Lehrer zugeordnet ist. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 26. Januar, 2013, 13:00 Uhr