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Kuh

Lebensraum

Kühe sind große Säugetiere, die vom Auerochsen (dem Ur-Rind) abstammen und ausschließlich Pflanzenfresser sind. Als Kühe bezeichnet man umgangsspreichlich ausschließlich die weiblichen Rinder, nachdem sie das erste Mal gekalbt haben.Von den großen geschwungenen Hönern des Auerochsen sieht man bei einer Kuh nur noch wenig. Die Hörner der Hauskuh sind durch Züchtung viel kleiner geworden und teilweise vollständig verschwunden. Normerlweise können Kühe bis zu 20 Jahre alt werden, als Nutztier in der heutigen Landwirtschaft haben sie jedoch nur eine geringe Lebenserwartung von maximal 4 bis fünf Jahren – oftmals sogar noch viel weniger ( z.B. dann, wenn sie geschlachtet werden sollen).  Obwohl die Kuh vom Auerochsen abstammt, der usprünglich nur in Asien beheimatet war, so ist die Kuh als Nutztier mittlerweile weltweit verbreitet (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) und deshalb nicht nur in Asien, Europa und Nordamerika, sondern auch in Afrika, Südamerika und Australien anzutreffen. Kühe ernähren sie vorwiegend und urtümlich von frischem Gras, Kräutern und Heu – in der mordernen Landwirtschaft füttert man sie zusätzlich noch mit speziellem Kraftfutter, Silage und Futtermais.

Mythologie

In vielen Kulturen gilt die Kuh als Symbol für Fruchtbarkeit, Reichtum, Segen, Fülle und Wohlstand. Darüber hinaus ist sie mit der Zeit auch zu einem Symbol von Macht und Vermögen geworden. Nicht zuletzt deshalb, weil die Kuh den Menschen auch heute noch nahezu alles liefert, was sie zum Leben benötigen: sei es Fleisch oder Milch, aus der wir noch Butter, Joghurt und Käse herstellen. Vor der Entdeckung der Kuh als Fleisch- und Milchlieferant nutzten die Menschen sogar die Haut und das Fell für Kleidung, Decken und Zelte, die Knochen für Werkzeuge und vor allem die Hörner als Trinkgefäß. Sogar als Arbeitstier wurde sie sehr geschätzt. Aus diesem Grund assoziierten unsere Vorfahren die Germanen wohl auch die Rune „Fehu“ mit “Vieh” und “Wohlstand”. All dies erkannten schon viele Völker und Generationen vor uns, zu deren Zeit es noch keine richtige Landwirtschaft gab und man auf das angewiesen war, was, was man entweder hatte oder fand. Mit Sicherheit wird die Kuh deshalb vielerorts seit jeher hoch in Ehren gehalten und in vielen Mythologien erwähnt. Überall nimmt sie eine zentrale Rolle ein, in der sie entweder neues Leben erschafft, bestehendes Leben mit Ihren Hörnern schützt oder durch ein Opfer ernährt.

Im alten Persien soll eine Kuh namens Geush Urvan die UrMutter gewesen sein, aus deren Leib alles Leben hervorging und mit deren Blut seitdem alles Leben gesegnet ist. In Indien scheint die Kuh eine ähnliche Rolle einzunehmen, denn dort gilt die Kuh seit jeher als Heilig. Sie darf nicht verletzt oder getötet werden und gilt deshalb als „aghnya“, was „die Unantastbare“ bedeutet – denn das ist der Name der Kuh laut Sanskrit. Aus den Veden, den ältesten hindusitischen Schriften, geht ebenfalls hervor, dass es sich bei der Kuh um eine Art Göttin handelt, welche „Prthivi matar„, unsere Erde, verkörpert. Eine sogenannte „Wunschkuh“ namens Kamadhenu soll sogar Wünsche erfüllen können. Sogar in der ägyptischen Himmelsgöttin Nut hat sich die Kuh laut Mythologie manifestiert, denn im alten Ägypten galt Nut als Himmelskuh aus deren Euter die Milchstraße entstand. Auch die griechische Fruchtbarkeitsgöttin Damona und soll eine große Kuh sein, die auch als „göttlich ewig nährende Kuh“ bezeichnet wird. Der griechischen Erntegöttin Demeter musste man sogar Kühe opfern, um sie milde zu stimmen und in Ehren zu halten. Womöglich etablierte sich auch daraus die verbreitete Vorstellung, dass in einem Paradies „Milch und Honig“ fließen müssen, weil dies alles sei, was man zum Leben braucht. Im Volksmund bezeichnet man deshalb auch heute noch – in Anspielung auf die Heiligkeit der Kuh in Indien – Dinge, die einem sehr wertvoll sind und auf die man nicht verzichten will als „Heilige Kuh“.

Kuh – Medizin

Schreitet die Kuh als Krafttier gemächlich in Ihr Leben, kündigt sie eine fruchtbare, gesegnete und erfüllte Zukunft an. Als Krafttier verkörpert die Kuh nicht nur Fülle und Glück, sondern auch Weiblichkeit, Mütterlichkeit und Zuneigung. Wenn Ihnen all das bisher im Leben gefehlt hat, dann kommt das Krafttier Kuh jetzt zu Ihnen, um Ihnen all das zu geben und Sie für die bisherigen Entbehrungen zu entlohnen. Sehnen Sie sich nach menschlicher Nähe oder mehr Liebe und Zuneigung, dann hilft Ihnen die Kuh als Krafttier, die Kraft Ihres eigenen Herzens zu wecken und die Herzen der Anderen für Sie zu erwärmen. Wenn Sie sich einen beruflichen Aufschwung oder materielle Stabilität erhoffen, dann sagt Ihnen die Kuh als Krafttier, dass das Füllhorn schon bereit steht und in Kürze über Ihnen ausgeschüttet werden wird. Die Kuh weist auf Themen wie Familie, Liebe und Erfüllung hin, die jetzt besonders wichtige Rollen in Ihrem Leben einnehmen. Gleichermaßen warnt die Kuh als Muttergöttin jedoch auch auf übertriebene Mütterlichkeit, Opferhaltung, Naivität und Verbissenheit hin. Möglicherweise meinen Sie es mit Ihren Liebsten zu gut und merken nicht wie Sie diese mit Ihrer Liebe und Fürsorge erdrücken oder einengen. Vielleicht sind momentan in einer Sache auch betriebslind, Blind vor Liebe oder einfach zu naiv und damit wie auch im Volksmund „Blind wie eine Kuh“, weil Sie etwas einfach nicht sehen oder wahrhaben wollen. Die Kuh kommt als Krafttier zu Ihnen, um Sie darauf auenfmerksam zu machen, dass Sie sich nicht für dumm halten oder erklären lassen sollten, nur weil Sie die Dinge mit Ruhe und Gelassenheit angehen wollen. In der Hektik entdecken Sie wohl kaum Ihr schöpferisches Potenzial oder Fehler die sich eingeschlichen haben. Das Krafttier Kuh weist aber auch darauf hin, dass Sie sich möglicherweise in etwas verbissen haben, eine Sache nicht ruhen lassen können und stattdessen ständig wiederkäuen. Überlegen Sie, welche Sache das sein könnte, und ob man Fünfte nicht auch mal gerade sein lassen kann. Je mehr Gras über eine Sache wächst, desto schwieriger wird es später an sie heranzukommen und irgendwann vielleicht wird sie so zugewachsen sein, dass keiner mehr daran herankommt oder die Erde sie transformiert hat.

Traumdeutung

Das Auftauchen einer Kuh im Traum kann viele unterschiedliche Bedeutungen haben. Sehen Sie eine Kuh auf einer üppigen Wiese friedlich grasen, deutet das auf eine glückliche Lebensphase oder ein erfülltes Leben hin. Je muskulöser oder fetter eine Kuh im Traum erscheint, desto positiver soll ihre Bedeutung sein. Dürre Kühe hingegen soll auf Mängel, Krankheiten und schlechte Zeiten hinweisen. Wenn Sie im Traum beobachten, wie eine Kuh gemolken wird, warnt dieses Traumsymbol davor, dass Sie derzeit möglicherweise schamlos ausgenutzt und von Anderen wie dieses Kuh gemolken werden. Legen Sie aber im Traum selbst Hand an und melken eine Kuh, kündigt das Glück, Erfüllung und Reichtum in Ihrem Leben an.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 4. Juni, 2013, 13:26 Uhr

Einhorn

Lebensraum

Das Einhorn taucht zwar gelegentlich auch in den Mythologien außereuropäischer Kulturen auf, jedoch in etwas abgewandelter Form. Die bekannteste Form des Einhorn entstammt allerdings keltischen Legenden. Dennoch ist und war das Einhorn nie ein in der Realität existierendes Tier, weshalb sein Lebensraum sich nach wie vor ausschließlich die Anderswelt, als auch auf die Fantasie und der Vorstellung der Menschen beschränkt. Seine Bekannheit jedoch erstreckt sich weltweit und da die spirituelle Welt keine Grenzen kennt, zeigt sich das Einhorn auch Menschen auf der ganzen Welt.

Mythologie

Im Volksglauben gilt das spiralförmig gewundene Horn als Sinnbild der himmlischen Urkraft, der Entwicklung, der Wandlung und des Aufstiegs.

In der keltischen Mythologie hütet das Einhorn die weiblichen Mysterien und verkörpert den jungfräulichen Aspekt der dreifaltigen Göttin. Darüber hinaus wird ihm eine Verbindung zur geheimnisvollen und sagenumwobenen Insel Avalon, dem Apfelbaum und auch der Liebesfrucht (dem Apfel) selbst nachgesagt.

In vielen germanischen und keltischen Legenden stehen Einhorn und Drache für das Gute und das Böse, die gleich stark sind und sich einen ewigen Kampf liefern. Laut der christlichen Vorstellung soll das Einhorn in der Schoß der Jungfrau Maria gesprungen sein. Dadurch ist es ein Symbol für Christus und damit entspricht das Einhorn auch dem heute in der Esoterik bekannten Christusbewustsein.

Je nach Kultur und Religion erscheint das Einhorn in verschiedenen Formen. So ähnelt das Einhorn auf manchen Abbildungen einem Pferd (Europa), einer Antilope (Ägypten) und sogar einem Rind (China), auf anderen Abbildungen wiederum hat es zusätzlich noch einen Löwenschwanz und Ziegenbart. Die häufigste und bekannteste Darstellung des Einhorns beruht auf die keltischen Vorstellungen und bezieht sich auf ein weißes Pferd mit einem gedrehten Horn.

Einhorn – Medizin

Taucht das Einhorn als Krafttier auf, so prüft es die Reinheit des Herzens und die Fähigkeit des Dienens in Demut. Wie auch das Krafttier Pegasus, so steht auch das Einhorn eng mit den oberen Welten und deren Bewohnern in Verbindung. Wer mit dem Einhorn Kontakt aufnimmt wird es meistens im Wald finden, wo es gut versteckt ist und nur selten in Erscheinung tritt. Wenn man es in schamanischen Reisen, Träumen oder Meditationen zu sehen bekommt, so sieht man es meistens an klaren Gewässern wie kleinen Seen oder Teichen trinken und sofort wieder im Dickkicht verschwinden. Nicht selten halten sich auch Elben in seiner Nähe auf, die darauf acht geben, dass dem Einhorn nichts geschieht und dass es verborgen bleibt – so wie auch das Einhorn dasselbe für die Elben tut. Das Krafttier Einhorn kommt nicht zu jedem und wählt sich seinen Schützling sorgfältig aus. Nur Menschen mit guten Absichten und einer reinen Seele können es sehen und seine Sprache verstehen, für alle Anderen bleibt das Einhorn unsichtbar und stumm. Denn der Legende nach kann es nur von einem jungfräulichen Mädchen eingefangen werden. Das bedeutet, dass die Grundessenz des Einhornwesens (und auch Ihres eigenen Wesens) nicht mit physischen-materiellen Mitteln, sondern nur durch unschuldige Empfänglichkeit eingefangen werden kann.

Das Einhorn als Krafttier kommt meistens dann ins eigene Leben, wenn eine Einweihung bevorsteht. Nicht selten fordert das Krafttier Einhorn seinen Schützling dazu auf, ihm zu folgen und bedingungslos zu vertrauen – auch wenn der Weg unheimlich, bedrochlich oder gefährlich erscheinen mag. Denn oft führt uns das Einhorn durch einen dunklen, dicht bewachsenen Wald oder durch ein karges Gebirge, um unser Vertrauen und unseren Mut zu prüfen. Wer bestanden hat wird mehr als belohnt, denn das Ziel ist meistens die ganze Mühe wert gewesen: Man sagt, dass Einhörner nur Menschen mit reinem Herzen zu den Göttern und ihren Tempeln führen, die ohnehin nur wenige Ausgewählte zu sehen bekommen. Darüber hinaus zeigt Ihnen das Einhorn als Krafttier verborgene Schätze – sei es in Ihnen selbst, in der spirituellen oder materiellen Welt. Das Einhorn ist zwar ein sanftes und liebevolles Wesen, doch seine Krafttiermedizin und seine Magie sind gerade deshalb besonders stark. Wenn es darauf ankommt, weiß das Einhorn sich und seinen Schützling durchaus vor Dämonen und bösen Drachen zu verteidigen – so, wie es auch aus der Mythologie bekannt ist. Das Einhorn ist das reinste Wesen und zeigt Ihnen, wie auch Sie sich spirituell und emotional reinigen und schützen können, um das Göttliche in Ihnen zu wecken und mit den oberen Wesen in unmittelbare Verbindung zu treten. Wem es das Einhorn erlaubt sein Horn zu berühren, der sollte dieses Angebot demütig und dankbar annehmen, denn einen besseren Vertrauensbeweis gibt es nicht – zudem besitzt das Horn des Einhorns magische Kräfte, die Wunden sofort und narbenfrei verheilen lassen und umgehend von Besetzungen oder negativen Energien befreien können sollen.

Traumdeutung

Erscheint Ihnen im Traum ein Einhorn, so macht es auf Unschuld, Jungfräulichkeit und kindliche Naivität aufmerksam. Es kündigt aber auch den Kontakt zu Lichtwesen an und von den Lichtwesen bevorstehende Botschaften. Wer ein Einhorn im Traum berühren oder reiten darf, dem wird Heilung und Reinigung auf höchster Ebene zu Teil.

Sonstiges

Das Einhorn ist ein Fabelwesen aus der europäischen Mythologie und ein Mischwesen, das den Körper eines weißen Pferdes und das Horn einer Ziege besitzt. Es existiert ausschließlich in der spirituellen Welt und nichtalltäglichen Wirklichkeit.

© Wiebke Haarkemper | 7. April, 2013, 13:00 Uhr

Schaf

Lebensraum

Wilde Schafe kommen heute nur noch in Asien, Nordamerika und wenigen Teilen Europas vor. Das gezähmte und vielmehr bekannte Hausschaaf ist weltweit vorzufinden und damit sogar auch in Afrika und Australien. Schafe sind Herdentiere und bevorzugen weite Graslandschaften mit mäßigem Bewuchs und wenig Baumbestand.

Krafttier Schaf

Mythologie

In vielen Kulturen waren Lamm und Schaf neben Ziegen die häufigsten Opfertiere, die man opferte, um Gott, Götter oder Herrscher milde zu stimmen, begnadet und gesegnet zu werden (und damit nicht länger in Ungnade zu fallen). Man dachte aber auch, dass man sich durch ein Opfer des unschuldigsten aller Tiere von Sünden, gebrochenen Tabus oder anderen Freveltaten reinigen und von der Schuld befreien könne. So wurde das Schaf beispielsweise im Christentum ein traditionelles Opfertier für Alle, die sich bei Gott für ihr Fehlverhalten, Verstöße gegen die 10 gebote und andere begangene Greueltaten entschuldigen und um Vergebung bitten wollten.

Schaf – Medizin

Wenn das Schaf als Krafttier in Ihr Leben kommt, will es Sie an die Kraft der Träume erinnern und auf Sanftmut und Erneuerung aufmerksam machen. Möglicherweise erfodert Ihre aktuelle Lebensphase ein Opfer, damit Sie weiterkommen und ein Ziel erreichen können. Vielleicht sehen Sie sich selbst aber auch zu oft als Opfer und es wird Zeit, dass Sie diese Rolle endlich ablegen, aus dem alten Kreis heraus- und in einen neuen Kreis hineintreten. Als scheues, aber durchaus soziales und sanftmütiges Herdentier macht das Krafttier Schaf auf Gemeinschaftssinn, ehrliche Liebe und friedliche Absichten aufmerksam. Sie werden von Allem etwas benötigen, wenn Sie sich selbst finden, Ihren persönlichen Herzensweg gehen und in eine erfolgreiche Zukunft gehen wollen. So wie auch das Schaf ein Teil eines größeren Gruppenverbandes ist, so sind auch Sie nicht alleine, sondern Teil einer Gemeinschaft. Achten Sie daher genau auf Ihre Gedanken und Handlungen, denn sie wirken sich auf die Gemeinschaft und Ihre Familie aus (und umgekehrt). Geben Sie sich der wohlwollenden Tiermedizin des Schafes als Krafttier einfach hin, wenn Sie die Einfachheit des Lebens erfahren wollen.

Gestatten Sie sich selbst, Ihre Seele baumeln zu lassen und genüsslich und entspannt in der Sonne zu liegen. Erlauben Sie es sich, mit Ihren Freunden, Ihrer Familie oder Ihrem Lebenspartner näher zusammenzurücken, zu kuscheln und sich in Ihrer Gemeinschaft geborgen und sicher zu fühlen. Doch seien auf der Hut, dass sich Ihnen kein Wolf im Schafspelz nähert, während Sie gerade nicht aufpassen. Kommt das Krafttier Schaf zu Ihnen, dann stehen ebenso Themen wie Naivität, Existenzangst, Schutzlosigkeit und Herdentrieb an der Tagesordnung. Seien Sie nicht zu gutgläubig, denn ansonten werden Sie ausgenutzt. Haben Sie Angst oder fühlen Sie sich alleine, dann suchen Sie die Nähe zur Gemeinschaft, aber achten Sie auch darauf, dass Sie sich nicht irgendeiner Gemeinschaft nähern, sondern einer Gemeinschaft, die Sie auch tatsächlich schützt und stärkt. Das Schaf als Krafttier sagt Ihnen aber auch, dass Sie Ihren Herdentrieb prüfen sollten. Möglicherweise fühlen Sie sich bevormundet und müssen ständig das machen, was andere wollen. Nicht immer ist es richtig, was die Masse denkt und tut und manchmal muss man sich auch gegen die Masse wenden und das tun,w as man selbst für richtig hält.

Traumdeutung

Ein Schaf im Traum weist meistens auf leichte Beeinflussbarkeit und Naivität des Träumenden hin. Möglicherweise ist man zu gutgläubig und wird ausgenutzt. Darüber hinaus weist das Erscheinen eines Schafes im Traum auf den Wunsch nach innere Frieden und Liebe hin. Träumt man von einer Schafherde kündigt das eine gewinnbringende und erfolgreiche Zeit an. Darüber hinaus verkünden auf der Weide stehende Schafe im Traum Glück, Gesundheit und Arbeit. Kranke oder struppige Tiere warnen vor dem Scheitern eines Vorhabens und verheißen einen finanziellen Engpass, den man nur mit Sparsamkeit, Fleiß und Geduld besiegen kann.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 8. März, 2013, 13:00 Uhr

Esel

Lebensraum

Der Esel ist eine domestizierte Pferdeart, die in vielen Teilen der Welt teilweise wild vorkommt und teilweise als Haus- und Nutztier gehalten wird. In freier Wildbahn vorkommende Esel bevorzugen karge Landschaften mit trockenem Klima, wie z.B. Wüsten und Gebirge in Asien und Afrika.

Krafttier Esel

Mythologie

Im Volksmund werden Esel seit jeher als dumm und faul bezeichnet, wenn Sie mal ihre fünf Minuten haben und nicht so wollen, wie die Menschen. Aus diesem Grund haben sich wohl auch die Ausdrücke „fauler Esel“ und „dumm wie ein Esel“ etabliert. Tatsächlich sind Esel jedoch alles ander als dumm und faul – sie haben einfach nur einen eigenen Kopf, mit dem man nur umzugehen wissen muss. Sie sind also nicht anders wie so manche Menschen, die auch ihren eigenen Kopf haben und hin und wieder mit dem Kopf durch die Wand wollen. Das ist nicht unbedingt ein Fehlverhalten, sondern nur eine Eigenart der Persönlichkeit und ein eigenwilliger Charakterzug.

Esel – Medizin

Trottet der Esel in Ihr Leben, dann möchte er Sie zu mehr Genügsamkeit auffordern. Möglicherweise hetzen Sie zu schnell durch Ihr Leben oder von einem Termin zum Anderen und bekommen gar nicht mit, dass sie gar nicht mehr richtig leben, sondern nur noch gelebt werden. Offenbart sich Ihnen also der Esel als Krafttier, möchte er, dass sie Ihr Tempo verlangsamen und sich Zeit nehmen. In der Hektik passieren viele Fehler, die in der Ruhe nicht passiert wären, also versuchen Sie sich nun mehr Zeit für die Dinge zu nehmen, die sonst unter den Tisch fallen. Das Geheimnis der Esel-Medizin liegt in der Eile mit Weile. Nehmen Sie sich Zeit für eine Pause und um einen kleinen Augenblick zu verweilen oder Zeit mit Ihrem Partner und Ihren Freunden zu verbingen – wer weiß, vieleicht haben Sie nie wieder die Möglichkeit dazu, verpassen womöglich ein tolles Erlebnis, eine wunderbare Freundschaft, eine neue Herzensdame oder einen neuen Herzensmann. Achten Sie jedoch darauf, nicht faul, träge oder stur zu werden, denn wie Sie nicht acht geben, kann sich die Esel-Medizin schnell ins Gegenteil verkehren und derartige Charakterzüge hervorbringen.

Traumdeutung

Ein Esel im Traum kann auf geistige und körperliche Trägheit und Faulheit hinweisen, die man überwinden sollte, um seine Probleme lösen zu können. Wenn Sie von einem Esel träumen, der Lasten trägt, bedeutet dies, dass schon bald auch Ihnen die Last von den Schultern genommen werdem wird und sich ein Problem klärt, das Sie schon lange bedrückt. Sehen Sie im Traum hingengen einen sturen und bockigen Esel, der nicht gerittten oder weitergehen will kann das auf einen bevorstehenden Streit in der Familie hindeuten.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 6. Februar, 2013, 13:00 Uhr