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Nashorn

Lebensraum

Das Nashorn – auch als Rhinozeross bekannt – gehört zur Famile der Säugetiere und ist mit dem Elefant und dem Nilpferd verwandt. Darüber hinaus gehört das Nashorn zu den letzten überlebenden Megaherbivornen, die vor ca. 40 Millionen Jahre lebten. Seine Verbreitung erstreckt sich über Asien bis hin zu Afrika, wo es als Lebensraum tropische Regenwälder in Westafrika und Indien, Savannen in Südafrika und Laubwälder und Dornbuschland in Asien bevorzugt. Nashörner sind nicht nur Einzelgänger, sondern auch an und für sich sehr scheue Tiere, welche menschliche Nähe er meiden als suchen. Geraten Nashörner jedoch in Bedrängnis oder in Gefahr, dann wissen sich diese kräfitgen Tiere auch zu verteidigen. Die den Nashörnern oftmals nachgesagte Angriffslust ist nach wie vor nur ein Mythos, der keinesfalls der Wahrheit entspricht. Nashörner greifen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihre Jungen beschützen wollen. Womöglich spielt dabei auch ihr schlechter Sehsinn eine Rolle, dafür ist ihr Gehör aber umso besser. Sie greifen allerdings nicht gezielt Menschen aus Lust an der Freude an – auch wenn man ihnen das bis heute nachsagt. Sie sind je nach Art tag-oder nachtaktiv und hauptsächlich Pflanzenfresser – d.h. ihr Speiseplan besteht hauptsächlich aus Gräsern, Blättern, Blüten, Knospen und Früchten. Obwohl es viele verschiedene Nashornarten gibt, so lässt sich an Hand eines einfachen Merkmales meistens leicht feststellen, ob ein Nashorn in Afrika oder Asien heimisch ist: die Anzahl der Hörner. Denn im Gegensatz zum indischen Nashorn besitzt das afrikanische Nashorn gleich zwei Hörner – ein Großes und ein Kleines.

Mythologie

Schon vor vielen tausend Jahren zierten unzählige Malereien von Nashörnern Höhlen und Felswände, wurde ihr Abbild in Knochen oder Steine geritzt und wurden sogar Tonfiguren in Form eines Nashorn modelliert. Seit jeher findet also das Nashorn samt unzähliger Kultobjekte einen ganz besonderen Platz in den Herzen der Menschen. Legenden zu Folge soll das aus der griechischen Mythologie bekannte Einhorn eine Kreuzung zwischen einem Nashorn und einem Pferd sein. Vorstellbar wäre, dass es sich bei der Kreuzung mit dem Nashorn um ein indisches Nashorn handelt, dass im dortigen Volksglauben auch als eine Art „Einhorn“ bezeichnet wird, weil es im Gegenteil zum afrikanischen Nashorn nur ein Horn auf der Nase trägt. Möglicherweise stammt daher auch seine umgangssprachliche Bezeichnung Rhinozeross (von „Ross“, der alten Bezeichnung für ein Pferd). Schließlich lautet sein lateinischer Name auch „Rhinoceros unicornis“, wo bei „unicornis“ aus dem Lateinischen kommt und im Englischen als „Unicorn“ bekannt ist – und das bedeutet übersetzt wiederum „Einhorn“.

Nashorn – Medizin

Trabt das Nashorn als Krafttier in Ihre Lebenskreise wird es Zeit für die Krafttiermedizin des Nashorns. Als kräftig gebautes und absolut erverbundenes Tier macht das Krafttier Nashorn auf Stabilität und Erdverbundenheit aufmerksam. Wie stabil ist Ihre aktuelle Lebenslage und sind sie genug im Boden verankert, damit Sie den Stürmen Lebens standhalten können? Sofern es Ihnen an Kraft, Stabilität oder Erdverbundheit mangelt, kommt das Nashorn als Krafttier zu Ihnen um Ihnen genau diese Qualitäten mit Ihnen zu teilen. Mit seinen kurzen und stämmigen Beinen ist das Nashorn auch kein geborener Langstreckenläufer, sondern vielmehr der geborene Sprinter. Wo trifft das in Ihrem Leben zu? Das Krafttier Nashorn sagt Ihnen, dass Sie auch mit kurzen Etappen ans Ziel kommen und sich auf Ihrem Weg nicht immer völig verausgaben müssen. Machen Sie eine Pause, halten Sie inne und ruhen Sie sich aus, damit Körper und Geist sich regenerieren können. Als Einzelgänger macht das Krafttier Nashorn auch auf Themen wie das Eremitendasein und den Gemeinschaftssinn hin. So möchte Sie das Nashorn als Krafttier dazu anregen, sich Gedanken über das Verhältnis von Einzelgängertum und Herdentrieb zu machen. Sind Sie momentan eher ein Einzelgänger und etwas eigenbrötlerisch oder lieben Sie Geselligkeit und finden schnell neue Freunde?

So wie auch der Elefant und das Nilpferd, so gilt auch das Nashorn im Volksmund als gutmütiger und gemütlicher Dickhäuter. Es macht damit nicht nur auf Gelassenheit, sondern auch auf Dick- oder Dünnhäutigkeit aufmerksam. Vielleicht ist es in Ihrer aktuellen Lebenslage angebracht, dickhäutig zu sein und seine Dünnhäutigkeit hinter sich zu lassen. Vielleicht aber waren Sie auch schon zu lange dickhäutig und damit vielleicht auch schon zu lange gefühlskalt, depressiv, aggressiv und unsensibel. Denn genau das kann passieren, wenn Sie sich zu lange hinter einer dicken Mauer, einem dicken Fell oder eine dicken Haut verstecken. Lassen Sie sich vom Krafttier Nashorn die Vor- und Nachteile der Einsamkeit und die Vor- und Nachteile eines Herdendaseins zeigen und entscheiden Sie dann selbst, welcher Weg im Moment der bessere für Sie ist. Als Millionen Jahre altes Tier, das fast schon seit Anbeginn der Zeit exisitert, kann man das Krafttier Nashorn auch als eine Art UrTier betrachten, das über das UrWissen und alte Weisheit verfügt. Im Wandel der Zeiten, wenn wir selbst keinen Halt mehr finden, sollten wir uns an das Nashorn wenden, das als Fels in der Brandung stets den GeZeiten trotzt und das sich nicht den Boden unter den Füßen wegziehen lässt. So ermöglicht Ihnen das Nashorn als Krafttier den Zugang zum uralten Wissen der Erde und den tiefen Zugang zu sich selbt. Das Horn des Nashorns symbolisiert seine Willenskraft, also schauen Sie genau, ob sich Ihnen ein Nashorn mit ein oder zwei Hörnern als Krafttier zeigt. Je mehr Hörner das Nashorn als Krafttier hat, desto mehr Willensstärke wird für die aktuelle Lebensphase und auch die Krafttiermedizin des Nashorns gebraucht. Obwohl das Nashorn schlecht sehen kann, so hört es dafür um ein Vielfaches besser. Deshalb macht Sie das Krafttier Nashorn auch darauf aufmerksam, sich nicht ausschließlich auf Ihren Sehsinn zu verlassen, sondern vielmehr Ihren momentan besonders gut ausgeprägten Gehörsinn zu nutzen. Im Übertragenen Sinne möchte Sie das Krafttier Nashorn dazu animieren, Ihre Augen zu schließen und mehr auf Ihre innere Stimme zu hören, damit Sie sich optisch nicht mehr von Kleinigkeiten und Nichtigkeiten ablenken lassen.

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Nashorns im Traum gilt als Symbol der Macht und Kraft. Je nach dem ob es verletzt, gesund, schüchtern oder aggressiv und aufdringlich ist, macht es entweder auf Minderwertigkeitsgefühle oder Geltungsdrang aufmerksam.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 13. Juli, 2013, 09:00 Uhr

Gepard

Lebensraum

Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt und hauptsächlich in Afrika beheimatet. Zum Leben bevorzugt er warmes und trockenenes Klima und große Savannen- und Steppengebiete, in denen er ausreichend Beutetiere wie z.B. dem Zebra, der Antilope und der Gazelle vorfindet. Die Leichtbauweise seines Körpers mit langen Beinen und einer schlanken, aerodynamischen Körperform ermöglicht dem Geparden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100km/h, die er zwar in wenigen Sekunden erreicht, jedoch nur kurze Zeit durchhält. Er ist also vielmehr der geborene Sprinter als ein Langstreckenläufer wie der Löwe oder Leopard.

Mythologie

Afrika: Bei den indigenen Völkern Afrikas schätzt man den Geparden seit jeher als weisen Lehrer und Führer, was die Jagd und das Überleben des Stammes angeht.. Aber auch in vielen anderen Kulturen ist der Gepard durch seine Schnelligkeit, seinen Anmut und seiner Sensibilität zu ein Symbol für erfahrene und umsichtige Jäger geworden. Man sagt, dass ein Gepardenfell seinem Träger dabei helfen soll, unsichtbar zu werden und  mit unvorstellbar hoher Geschwindigkeit durch die Welten und Dimensionen zu reisen.

Ägypten: Im alten Ägypten zähmte und dressierte man Geparden, damit sie dem Menschen beider Jagd helfen. Reiche Herrscher besaßen nicht selten Leoparden und Geparden als Haustiere und Symbol der Macht.

Sonstiges: Selbst heute noch findet man Assoziation des Geparden mit Jagd und Tarnung, wenn man sich die Namensgebung der Kampfpanzer ansieht. Denn bei der Bundeswehr beispielweise heißt ein sehr erfolgreiches und gut getarntes Modell „Gepard“.

Geparden- Medizin

Schnellt der Gepard als Krafttier durch Ihr Leben, dann ist die Zeit für Wandlung und einen Dimensionssprung gekommen. Der Gepard vermag in kürzester Zeit auf  Höchstgeschwindigkeit zu beschleunigen, weshalb Ihnen auch das Krafttier Gepard jetzt eine schnelle Aufassungsgabe schenkt, damit Sie keine Zeit mehr verlieren. So wie auch der Gepard nahezu lautlos und ungesehen an seine Beute heranschleicht, um dann blitzschnell zuzuschlagen, so vermag der Gepard als Krafttier auch Ihnen die Fähigkeit des blitzschnellen Handeln und Denkes zu schenken und Sie vor den Blicken unfreundlicher Augen zu schützen. Als furchtloser Jäger, der alles gibt um sein Ziel zu erreicht, fordert Sie der Gepard als Krafttier dazu auf, mehr Einsatz zu zeigen. Ganz nach dem motto: Wer etwas erreichen will sucht Wege, wer etwas nicht erreichen will sucht Gründe. Wenn Sie also etwas erreichen wollen, müssen Sie Wege finden und notfalls neue Wege anlegen oder neue Wege gehen. Mit Hilfer der Krafttiermedizin des Geparden erwacht auch in Ihnen der Jäger, der innerhalb kürzester Zeit seine Ziele zu erreichen vermag. Vom Gepard als Krafttiere lernen Sie Ziele zu erreichen, sich nahezu lautlos und ungesehen im fremden Terrain fortzubewegen und blitschnell sprinten zu können, wenn es die Situation es verlangt. Auf spiritueller Ebene verhilft Ihnen der Gepard als Krafttier zu einem Dimensionssprung und lässt sie in Lichtgeschwindigkeit durch die Zeiten und die Welt- und Lebensgeschichten reisen. Die Geparden-Medizin ist eine sehr rasante und sensible Medizin, die sich durch ihre Sanftheit auszeichnet. Sie sensibilisiert ihren Träger für die Umwelt, schärft alle Sinne und verhilft dem Träger in kurzer Zeit zu bahnbrechenden Erkenntnissen.

Traumdeutung

Wenn ein Gepard durch Ihre Träume streift, dann steht womöglich eine unerwartete Veränderung und Wandlung einer Situation an. Er versinnbildlicht aber auch den unterdrückten Sexualtrieb und sexuellen Jagdinsinkt. Insofern warnt ein Gepard im Traum vor einem Übermaß an ungelebten sexuellen Energien und Phantasie, die umgewandelt und freigesetzt werden wollen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 22. Juni, 2013, 12:45 Uhr

Wespe

Lebensraum

Wespen sind ursprünglich auf der Nordhalbkugel in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet, besiedeln aber Dank menschlicher Hilfe mittlerweile auch Südamerika und Australien. Die bei uns heimische und wohl auch bekannteste Art ist die Gemeine Wespe, die sich hauptsächlich von Nektar und Pflanzensäften ernährt.

Krafttier WespeMythologie

In der griechischen Mythologie soll eine Wespe den auf Grund seiner Siege arrogant und hochmütig gewordenen Königssohn Bellerophon wieder zu Vernunft gebracht haben. Dies tat sie, indem sie das Pferd stach, auf dem Bellerophon saß, woraufhin das Pferd aufbäumte und seinen Reiter zu Boden warf. Bei dem Pferd handelte es sich um Pegasus, das seitdem auch als Sternenbild im Andromedanebel zu finden war.

Wespen – Medizin

Fliegt oder summt die Wespe als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie auf Themen wie Selbstbewusstsein, Egozentrik, Agressivität, Opposition, Rebellion und Willenskraft aufmerksam. Das Krafttier Wespe macht aber auch deutlich, dass Ihr Leben momentan viel zu sehr von Hektik und Streß bestimmt ist und Sie sher gereizt sind. Es genügt der kleinste Anlass, damit Sie emotional explodieren, aus der Haut fahren und den Stachel ausfahren. Das Krafttier Wespe kommt zu Ihnen, um Sie darauf aufmerksam zu machen, dass es den Stachel sinnvoll zu nutzen gilt. Entgegen der weitläufigen Meinung stirbt eine Wespe nicht, sobald sie zugestochen kann, denn sie kann mehrfach zustechen – ganz im Gegensatz zur Biene, die nach dem Stechen stirbt, weil sie mit dem mit Widerhaken besetzten Stachel auch sich selbst innerlich auseinanderreißt. Das ist auch der Grund weshalb Bienenstiche oftmals mehr wehtun, als Wespenstiche. Insofern macht die Wespe als Krafttier auf unterdrückte Aggressionen und nicht kontollierbare Wutausbrüche hin, denen Sie sich widmen sollten. Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Wespe und stechen Sie nicht prophylaktisch zu, sondern wirklich nur, wenn Sie angegriffen werden und sich in unmittelbarer Gefahr befinden.

Die wenigsten Wespen sind von Natur aus aggressiv und haben es auf den Menschen abgesehen. Es ist vielmehr so, dass die Menschen durch ihr hektisches herumfuchteln der Wespe den Krieg erklären, woraufhin diese sich natürlich zu verteidigen weiß. Das Bild der Wespe als aggressives Insekt, das gerne angreift entspricht also nicht den Tatsachen. Gleichermaßen macht Sie die Wespe so aber auf die Themen Hektik und Streß aufmerksam. Sie will, dass Sie sich fragen, warum Sie sich selbst überhaupt so einen Streß machen und ob man ein paar Dinge nicht tatsächlich ruhiger und entspannter angehen könnte. Die Fähigkeit der Wespe im Ernstfall zuzustechen sagt Ihnen, dass Sie keine Angst haben brauchen, weil Sie sich im Ernstfall durchaus zu verteidigen wissen und alles andere als unbewaffnet und hilflos sind. Durch diese Überlegenheit macht das Krafttier Wespe aber auch auf Egoismus, Arroganz und Machtmissbrauch aufmerksam. Möglicherweise sind Sie momentan zu selbstbezogen und genießen es, Macht über Andere zu haben. Die Wespe als Krafttier kommt dann zu Ihnen, um Sie das richtige Verhältnis von Macht und Demut, Herrschaft und Unterordnung zu lehren. Auch eine Wespe ist ein Teil eines großen Ganzen und dient zusammen mit anderen der Königin und erhält so den Staat aufrecht.

Traumdeutung

Träumen Sie von einer Wespe, dann bedeutet das, dass Ihr Leben von zu viel Hektik und Streß geprägt ist. Erscheinen Ihnen im Traum stechende Wespen oder werden Sie sogar von einer Wespe gestochen, dann bedeutet das aus tiefenpsychologischer Sicht, dass Sie – bewusst oder unbewusst – momentan zu aggressiv, neidisch oder egozentrisch sind und sich so die meisten Probleme selbst schaffen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 28. April, 2013, 13:05 Uhr

Löwe

Lebensraum

Der Löwe ist eine große, kräftige und wild lebende Katzenart und sowohl in Afrika, als auch in Asien beheimatet. In der letzten Eiszeit kam er sogar in Peru, Alaska und Sibirien vor. Zum Leben bevorzugt er ein trockenes und warmes Klima und große Savannen und Steppengebiete (häufig auch Trockenwäldern und Halbwüsten), in denen er sich ein ausreichend großes Jagdrevier anlegen kann. So trifft man den Löwen nicht nur in Afrika, sondern auch im südöstlichen Europa, in Vorderasien und Indien an.

Mythologie

In vielen Kulturen gilt der Löwe wegen der goldenen Farbe seines Fells, seiner üppigen Mähne und seiner kräftigen Figur als Sonnen-, Macht- und Männlichkeitssymbol. Aus diesem Grund wurden auch viele afrikanische oder asiatische Herrscher in Löwengestalt oder mit einem Löwen abgebildet.

Afrika: Die Kraft und der Kampfgeist des Löwen fanden zudem so viel Anerkennung, dass man sogar die ägyptischen Kriegs- und Sonnengöttin Sekhmet mit einem Löwenkopf darstellte. Sekhmet wurde laut Mythologie aus dem Auge der Sonne geboren und gilt seit jeher als Tochter der Sonne. Darüber hinaus ist Sekhmet die Schwester und das helle und aggressive Gegenstück zu ihrer dunklen aber zahmen Schwester Bastet, der bekannten Katzen- und Fruchtbarkeitsgöttin. An manchen Eingängen sitzen zwei Löwen Rücken an Rücken und symbolisieren Vergangenheit & Zukunft, Sonnenaufgang & Sonnenuntergang.

Asien: In der asiatischen Kultur wird der Löwe als Wächter und Beschützer angesehen, der Dämonen und andere böse Geister vertreiben soll, weshalb der Löwe – wie auch der Drache – auch heute noch als Statue vor so manchen Ahnenschreinen und Eingängen (z.B. chinesische Restaurants) steht bzw. sitzt. Darüberhinaus gilt der Löwe im Buddhismus als Hüter der kosmischen Gesetze und sogar Buddha selbst sitzt auf vielen Abbildungen auf einem Löwenthron.

Sonstiges: Im Christentum gilt der Löwe als Statussymbol und Zeichen der Macht. Er soll Königtum, Ansehen und Wachsamkeit verkörpern, weshalb er auch als typische Königstier galt. So manche Wappen wurden und werden vom Löwen geziert, um Macht & Stärke zu demonstrieren. Im Kinderfilm „Der König der Löwen“ spielen Löwen die Hauptrolle, die ihre Kraft entdecken und am Ende ihre Macht und Stärke zum Wohle aller einsetzen – und damit die Essens der Krafttiermedizin wunderbar zusammenfassen: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“.

Löwen – Medizin

Schreitet der Löwe mit erhabenen Schritten in Ihr Leben, so möchte er Ihre innere Kraft erwecken, Ihr Selbstbewusstsein stärken und neuen Mut für neue Taten schenken. Er zeigt Ihnen, wie Sie frei und unabhängig Ihren Weg gehen können, ohne dabei in die Fußstapfen eines Anderen zu treten oder sich von Anderen Ihren Weg bestimmen zu lassen. Insofern macht der Löwe als Krafttier auch auf Unabhängigkeit und Selbstbeherrschung aufmerksam. Nur wenn wir innerlich zentriert sind, können wir unsere geballte Kraft auch gezielt – und vor allem auch effektiv – einsetzen. Wer den Löwen als Krafttier an seiner Seite hat, hat einen guten Lehrer gefunden, der einem bei Selbstverwirklichung, Selbstständigkeit und Herrschaft hilft. Wer Kraft hat, trägt große Verantwortung und wer große Verantwortung trägt, muss sich selbst beherrschen und sein Rudel – für das er die Verantwortung trägt – verteidigen können. So bedeutet das Krafttier Löwe auch Kampfgeist, Siegeswille, Weisheit und Tapferkeit. Kommt der Löwe als Krafttier in Ihr Leben, will er Sie in die Kunst des Herrschens, das Geheimnis der Macht und die Kraft der Verantwortung einweihen.

Traumdeutung

Erscheint ein Löwe im Traum, so erinnert er an die schlummernde Kraft des Träumenden, die es erwecken und zum Wohle Aller einzusetzen gilt. Ein Löwe im Traum warnt aber auch vor Machtmissbrauch, falschem Stolz und Selbstverherrlichung. Gleichermaßen kann ein Löwe im Traum aber auch auf Autoritätsprobleme aufmerksam machen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 16. April, 2013, 13:37 Uhr