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Frosch

Lebensraum

Frösche sind Amphibien, die fast überall auf der Welt anzutreffen sind – von Europa über Nord- und Südamerika bis hin zu Australien, Japan und China. Sie bevorzugen ein Leben in der Nähe von süßwasserhaltigen Gewässern wie kleinen Seen, Teichen oder Tümpeln. Daher trifft man sie, als auch ihre Verwandten die Kröten, mitunter auch in Feuchtgebieten und Wäldern an. Im Gegensatz zu den Kröten jedoch sind Frösche meist viel kleiner, haben eine glatte Haut, Schwimmhäute und bevorzugen ein Leben am und im Wasser. Kröten sind größer und haben eine trockene fast schon lederartige Haut, die von Warzen übersäht ist. Kröten haben auch keine Schwimmhäute und sind auch nicht in der Nähe von süßhaltigen Gewässern anzutreffen, da sie sich an ein Leben auf dem Land angepasst haben.

Mythologie

Der Frosch ist nicht nur eng mit dem Element Wasser verbunden, sondern auch mit den Undinen – den Wesen des Wassers. Es heißt, dass, wer Kontakt zu den Wassegeistern aufnehmen wolle, zuerst den Frosch anrufen und ehren müsse. Der Frosch prüft daraufhin die Absichten desjenigen und lässt ihn nur mit den Wassergeistern reden, wenn seine Absichten selbstloser und ehrlicher Natur sind. Bei unseren Vorfahren den Kelten war der Frosch und seine Entwicklungsstadien ein weiteres Symbolbild der dreifaltigen Göttin und ihrer drei Gesichter (und damit auch der Entwicklungsstadien der Menschen): Kindheit – Erwachsenenalter – Alter ; Wachsen – Fruchtbarkeit – Vergehen. Der Frosch war bei den Kelten daher ein wichtiger Lehrmeister für alle Heiler, Seher und Priester.

Frosch – Medizin

Hüpft der Frosch in Ihr Leben, dann will er Sie zu mehr Flexibilität und Anpassungsfähigkeit auffordern. So wie auch der Frosch zu Lande und zu Wasser leben kann, so können auch Sie mit dem Frosch als Krafttier Ihre Gefühle in Einklang mit dem Verstand bringen und in mehreren Welten gleichzeitig leben – ohn sich in Einer zu verlieren. Als Symbol der ägyptischen Geburtsgöttin Heket macht er auf Themen wie Geburt, Fruchtbarkeit, Fülle, Reichtum aufmerksam. Als bekanntes Fruchtbarkeitssymbol möchte der Frosch als Krafttier jedoch auch Themen wie Liebe, Erotik, Sexualität und Seelenverwandtschaft näher beleuchten. Möglicherweise ist Ihre Liebeskraft blockiert oder Sie stecken gerade in einer Beziehungskrise.

Das Krafttier Frosch kommt genau dann zu Ihnen, wenn Sie Probleme mit der eigenen Sexualität haben, mit ihrem Körper nicht zufrieden sind oder Angst vor der Liebe haben. Er hilft Ihnen, sich zu öffnen, sich anzunehmen, wie Sie sind und Körper und Seele in Einklang miteinander zu bringen, damit Sie Liebe (er)leben können. Mit der Hilfe der Sprungkraft des Frosches können auch Sie von jetzt auf gleich den Sprung in eine neue Zukunft wagen. Das Krafttier Frosch steht Ihnen treu und hilfsbereit zur Seite, wenn Sie neue Dinge Wagen wollen und sich nicht zu springen trauen, weil Sie möglicherweise Angst vor den Risiken haben. Vertrauen Sie dem Frosch und seinen Qualitäten als Krafttier, dann kann er auch Ihnen zu einem spirituellen Dimensionsprung und einer Transformation verhelfen, die Ihr Leben grundlegend verändern wird. Das Krafttier Frosch rät Ihnen: Träumen Sie nicht länger Ihr Leben, sondern leben Sie endlich Ihre Träume!

Traumdeutung

Wenn Sie einen Frosch in Ihren Träumen entdecken, dann verheißt er Glück in der Liebe, einen finanziellen Erfolg und Transformation. Ein kranker oder toter Frosch im Traum warnt vor Krankheit und Verlust, weist aber auch auf abnehmende Liebeskraft und fehlende Liebe in einer Beziehung oder Freundschaft hin.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop gibt es den Froschklan, dem die Tierkreiszeichen Puma, Specht und Schlange zugeordnet sind. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 27. Januar, 2013, 12:00 Uhr

Katze

Lebensraum

Die Katze ist neben Hund und Vogel das weltweit beliebteste Haustier. Erstmals gezähmt wurde ein Katze vor ca. 5000 Jahren in Ägypten. Sie erwies sich als besonders nützlich gegen ungebetende Gäste wie Ratten, Mäuse und Schlangen, weshalb die Katze als einer der ältesten natürlichen Schädlingsbekämpfer im Haushalt gilt. Aus diesem Grund hielt man Katzen damals im alten Ägypten und auch auf dem Land. Mittlerweile sind Katzen nicht nur auf dem Land anzutreffen, sondern auch in der Stadt und auch nicht mehr ausschließlich aus praktischen Gründen, sondern auch aus Tierliebe.

Mythologie

Ägypten: In Äpyten erwies sich die Katze nicht nur besonders nützlich in der Schädlingsbekämpfung, sondern galt auch als Sinnbild für Anmut und Schönheit, weshalb man sie hoch in Ehren hielt und zu einer Gottheit erklärte. Die katzenköpfigen Göttin namens Bastet ist seit jeher das Sinnbild für Schönheit und heilende Liebe und wacht über die Seelen der Toten. Aus diesem Grund zierten auch unzählige Katzen-Statuen die Eingänge von Tempeln.

Germanen: Es heißt, dass zwei Wildkatzen namens Bygul und Trjgul den Wagen von Freyja, der nordischen Göttin für Fruchtbarkeit & Liebe und der Anführerin der Walküren, durch den Götterhimmel ziehen.

Kelten: In einer walisischen Legende heißt es, dass einst eine große Wildkatze Britannien in Anngst und Schrecken versetzt haben soll, bis sie von Arthus und seinem Pflegebruder erlegt wurde.

Sonstiges: In weiteren mitteralterlichen Überlieferungen kommt die Katze leider ähnlich schlecht weg. Sie gilt entweder als Unglückbote oder Schutzgeist von schwarzen Hexen. Womöglich ist das auch der Grund weshalb die Katze in der keltischen Mythologie der Unterwelt zugeordnet ist und ihr die Fähigkeit zugesprochen wird, mit Toten und Geistern zu kommunzieren. Man betrachtete sie, ähnlich wie in Ägypten, als Wächterin über die Totenwelt.

Katzen – Medizin

Die Katze als Krafttier ist eine ausgezeichnete Seelenführerin und kann dank ihres 7. Sinnes auch Geistwesen aus der Anderswelt wahrnehmen. Mit Geschick und Eleganz passt sie sich jeder Situation an, ohne dabei untertänig zu sein. Bei allem was sie tut bleibt sie stets frei, eigenständig und selbstbewusst – und nichts Anderes will uns die Katze als Krafttier zeigen. Wo auch immer wir sind, sollten wir mit allen Sinnen wachsam durch das Leben gehen und die Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufgeben. Sie zeigt uns, wie wir auch in einer ungewohnten Umgebung zu jeder Zeit zu unserer Mitte zurückfinden und neue Kraft schöpfen können.

Wer einmal eine Katze einen Tag lang bei all ihrem Tun beobachtet hat und es ihr am Tag darauf gleich tat, wird wissen, weshalb Katzen-Medizin so wertvoll ist und Katzen in Ägypten heilig waren. Katzen sind aber auch ausgezeichnete Messgeräte, wenn es Erdstrahlen oder Wasseradern zu finden gilt. Sie bevorzugen Plätze, an denen Wasseradern, Erdstrahlen oder Currynetze zu finden sind. Sie haben die Fähigkeit negative Strahlungen und Schwingungen aufzuspüren und auch abzuleiten. Mit der Katze als Krafttier gelingt es uns, schlechte Stimmung abzufangen und nicht zu nah an uns herankommen zu lassen – ebenso hilft die Katzen-Medizin Verwünschungen, Flüche und andere negative Einflüsse an den Absender zurückzuschicken, sobald sie ausgesprochen werden. Die Katze als Krafttier ist demnach ein idealer Schutzgeist für schamanische oder magische Arbeiten.

Traumdeutung

Wenn wilde Katzen im Traum erscheinen wollen sie vor Streit mit den Nachbarn warnen. Wird man hingegen von einer Katze im Traum gebissen, deutet das auf falsche Freunde oder gefährliche Feinde hin. Taucht eine Katze in einem positiven Traumgeschehen auf, so symbolisiert sie damit eine zarte, stetig wachsende Liebe zu einem anderen Menschen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 4. Mai, 2012, 14:00 Uhr