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Ente

Lebensraum

Enten sind mittelgroße Wasservögel die mit den Gänsen verwandt sind und ein Leben am und auf dem Wasser bevorzugen. Mit Ausnahme der Antarktis sind Enten nahezu überall dort vertreten, wo sie Süßwassergewässer vorfinden – ob in der arktischen Tundra oder tropischen Regenwäldern. So sind Enten nicht nur in Europa, Asien und Nordamerika, sondern auch in der Arktis, Südamerika, Afrika und Australien anzutreffen. In den kälteren Regionen, wie etwa in Europa, Nordamerika und der Arktis unternehmen die Vögel im Herbst Wanderungen, um den Winter in wärmeren Regionen zu verbringen und im Frühling wieder in die gemäßigten Klimazonen zurückzukehren. Enten ernähren sich hauptsächlich von Wasserinsekten, Pflanzenteilen und Krebstieren. In städtischen Parks verzehren Enten sogar fast alles, was Ihnen die Menschen zuwerfen – ob altes Brot, Wurst oder Käse. Inwiefern das sinnvoll oder gut für die Enten ist, ist natürlich fraglich.

Mythologie

In vielen Kulturen spielt die Ente wichtige Rollen, meistens jedoch sind diese recht unauffällig oder nicht zentral. Manche Märchen berichten von Enten, die erst dann erscheinen, wenn es Ufer zu überqueren oder Jemanden vor dem Ertrinken zu retten gilt. Andere Überlieferungen wiederum lassen Enten in einem weniger guten Licht erscheinen, in welchem sich die Enten überhaupt um Andere kümmern, etwas tollpatschig sind und ihren Alltag gerne mit Klatsch und Trasch verbringen. So manche Comicfiguren vertreten auch heute noch diese Aufassung wie z.B. Donald Duck, Dagobert oder Darkwing Duck. Bei unseren Vorfahren stand die Ente eng mit der Frühlingsgöttin Ostara in Verbindung und symbolisierte (passend zur Jahreszeit) Wiedergeburt, Hoffnung und neues Leben.

Enten – Medizin

Watschelt, fliegt oder schwimmt die Ente in Ihren See oder Fluss des Lebens, dann kommt sie, um das emotionale Gleichgewicht wiederherzustellen.  Das Krafttier Ente hilft Ihnen Ihre Herzenskräfte wieder aufzuladen und schädliche Emotionen oder Fremdenergien von Anderen wie Wasser an ihrem Federkleid abperlen zu lassen. Der Lebensraum der Ente sind die Luft, das Wasser und manchmal auch die Erde. Die Ente als Krafttier kann Ihnen also auch dabei helfen, Botschaften aus der Geistigen Welt (Luft) in Ihren Träumen (Wasser) zu empfangen und richtig zu deuten (Erde). Sie hilft Ihnen jedoch auch dabei, sich selbst mehr zuzuhören und Ihre Lebensaufgabe besser zu verstehen. Das Krafttier Ente besitzt jedoch nicht nur ein sensibles, sondern auch beschützerisches und mütterliches Wesen, das Ihnen Zuneigung, emotionale Wärme und Geborgenheit schenkt. Die Ente als Krafttier sagt Ihnen aber auch, dass Sie lernen müssen, Mitgefühl und Verständnis für Andere zu haben, ohne dass das Leid der Anderen ständig Ihr Innerstes berührt und Ihre Herzenskraft aus dem Gleichgewicht bringt. Wahren Sie stets die nötige Distanz um Ihrer selbst willen. Das Krafftier Ente zeigt Ihnen gerne, wie Sie in sich selbst ruhen können, selbst wenn Sie auf dem See des Lebens schwimmen und dieser Wellen schlägt. Ihre clevere Devise dabei ist, sich äußerlich den Gegebenheiten anzupassen, sicher innerlich dafür jedoch nicht zu verbiegen. Lassen Sie sich von der Ente und Ihrer Lebensweise inspirieren, dann übertragen sich die spirituellen Fähigkeiten der Ente wie von selbst auf Sie. Manchmal machen Sie möglicherweise mehr aus den Dingen, als sie es sind oder haben Angst, nicht richtig wahr- oder ernst genommen zu werden. Das Krafttier Ente sagt Ihnen, dass Sie keine Befürchtungen haben müssen, wenn Sie in der Mitte Deines Herzens ruhen. Nehmen Sie die Dinge einfach wie sie sind und lassen Sie die Angst nicht Ihre Herzenskraft lähmen. Die Ente als Krafttier sagt: Haben Sie Vertrauen und trauen Sie sich Gefühle zuzulassen!

Traumdeutung

Das Erscheinen einer Ente im Traum ist grundsätzliches ein positives Zeichen, das Glück, Erfolg und Wohlstand verheißt. Eine schwimmende Ente symbolisiert Vertrauen in den Fluss des Lebens, eine fliegende Ente verkündet den Beginn einer emotionalen Winterzeit, eine watschelnde Ente warnt vor Schwierigkeiten, die Ihr Fortkommen behindern können. Sehen Sie im Traum Enteneier oder schlüpfende Küken, dann stehen auch berufliche und private Vorhaben vor einem positiven Durchbruch oder einer angenehmen Vollendung.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 19. Mai, 2013, 12:38 Uhr

Schaf

Lebensraum

Wilde Schafe kommen heute nur noch in Asien, Nordamerika und wenigen Teilen Europas vor. Das gezähmte und vielmehr bekannte Hausschaaf ist weltweit vorzufinden und damit sogar auch in Afrika und Australien. Schafe sind Herdentiere und bevorzugen weite Graslandschaften mit mäßigem Bewuchs und wenig Baumbestand.

Krafttier Schaf

Mythologie

In vielen Kulturen waren Lamm und Schaf neben Ziegen die häufigsten Opfertiere, die man opferte, um Gott, Götter oder Herrscher milde zu stimmen, begnadet und gesegnet zu werden (und damit nicht länger in Ungnade zu fallen). Man dachte aber auch, dass man sich durch ein Opfer des unschuldigsten aller Tiere von Sünden, gebrochenen Tabus oder anderen Freveltaten reinigen und von der Schuld befreien könne. So wurde das Schaf beispielsweise im Christentum ein traditionelles Opfertier für Alle, die sich bei Gott für ihr Fehlverhalten, Verstöße gegen die 10 gebote und andere begangene Greueltaten entschuldigen und um Vergebung bitten wollten.

Schaf – Medizin

Wenn das Schaf als Krafttier in Ihr Leben kommt, will es Sie an die Kraft der Träume erinnern und auf Sanftmut und Erneuerung aufmerksam machen. Möglicherweise erfodert Ihre aktuelle Lebensphase ein Opfer, damit Sie weiterkommen und ein Ziel erreichen können. Vielleicht sehen Sie sich selbst aber auch zu oft als Opfer und es wird Zeit, dass Sie diese Rolle endlich ablegen, aus dem alten Kreis heraus- und in einen neuen Kreis hineintreten. Als scheues, aber durchaus soziales und sanftmütiges Herdentier macht das Krafttier Schaf auf Gemeinschaftssinn, ehrliche Liebe und friedliche Absichten aufmerksam. Sie werden von Allem etwas benötigen, wenn Sie sich selbst finden, Ihren persönlichen Herzensweg gehen und in eine erfolgreiche Zukunft gehen wollen. So wie auch das Schaf ein Teil eines größeren Gruppenverbandes ist, so sind auch Sie nicht alleine, sondern Teil einer Gemeinschaft. Achten Sie daher genau auf Ihre Gedanken und Handlungen, denn sie wirken sich auf die Gemeinschaft und Ihre Familie aus (und umgekehrt). Geben Sie sich der wohlwollenden Tiermedizin des Schafes als Krafttier einfach hin, wenn Sie die Einfachheit des Lebens erfahren wollen.

Gestatten Sie sich selbst, Ihre Seele baumeln zu lassen und genüsslich und entspannt in der Sonne zu liegen. Erlauben Sie es sich, mit Ihren Freunden, Ihrer Familie oder Ihrem Lebenspartner näher zusammenzurücken, zu kuscheln und sich in Ihrer Gemeinschaft geborgen und sicher zu fühlen. Doch seien auf der Hut, dass sich Ihnen kein Wolf im Schafspelz nähert, während Sie gerade nicht aufpassen. Kommt das Krafttier Schaf zu Ihnen, dann stehen ebenso Themen wie Naivität, Existenzangst, Schutzlosigkeit und Herdentrieb an der Tagesordnung. Seien Sie nicht zu gutgläubig, denn ansonten werden Sie ausgenutzt. Haben Sie Angst oder fühlen Sie sich alleine, dann suchen Sie die Nähe zur Gemeinschaft, aber achten Sie auch darauf, dass Sie sich nicht irgendeiner Gemeinschaft nähern, sondern einer Gemeinschaft, die Sie auch tatsächlich schützt und stärkt. Das Schaf als Krafttier sagt Ihnen aber auch, dass Sie Ihren Herdentrieb prüfen sollten. Möglicherweise fühlen Sie sich bevormundet und müssen ständig das machen, was andere wollen. Nicht immer ist es richtig, was die Masse denkt und tut und manchmal muss man sich auch gegen die Masse wenden und das tun,w as man selbst für richtig hält.

Traumdeutung

Ein Schaf im Traum weist meistens auf leichte Beeinflussbarkeit und Naivität des Träumenden hin. Möglicherweise ist man zu gutgläubig und wird ausgenutzt. Darüber hinaus weist das Erscheinen eines Schafes im Traum auf den Wunsch nach innere Frieden und Liebe hin. Träumt man von einer Schafherde kündigt das eine gewinnbringende und erfolgreiche Zeit an. Darüber hinaus verkünden auf der Weide stehende Schafe im Traum Glück, Gesundheit und Arbeit. Kranke oder struppige Tiere warnen vor dem Scheitern eines Vorhabens und verheißen einen finanziellen Engpass, den man nur mit Sparsamkeit, Fleiß und Geduld besiegen kann.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 8. März, 2013, 13:00 Uhr

Kaninchen

Lebensraum

Kaninchen sind zwar eine Gattung der Hasen, doch unterscheiden sie sich deutlich von diesen durch einen gedrungeneren Körperbau, größere Augen und kleine Ohren und Beine. Zum Leben bevorzugen Kaninchen Erdbauten und sandige Hügel am Waldrand und in Parkanlagen. Kaninchen sind fast überall auf der Welt anzutreffen, wo sie sandige Gebiete mit genug Büschen und Gräsern zum Verstecken und Fressen vorfinden.

Krafttier Kaninchen

Mythologie

Ägypten: Das Kaninchen galt im antiken Ägypten auf Grund seiner enormen Vermehrungsfähigkeit als Fruchtbarkeitssymbol und stand deshalb mit der Göttin Unut in Verbindung. Im antiken Griechenland wurden Kaninchen sogar der Liebesgöttin Aphrodite geopfert.

Sonstiges: Im christlichen Glauben symbolisiert das Kaninchen die reine Seele, die vor dem Teufel flieht, weil sie von ihm begehrt wird.

Kaninchen – Medizin

Wenn ein süßes Kaninchen als Krafttier in Ihr Leben hoppelt, dann kündigt es eine fruchtbare und glückliche Zeit an. Als Rudeltier macht Sie das Kaninchen darauf aufmerksam, die Ihnen zu Teil werdende Fülle mit Anderen zu teilen, denn nur geteilte Freude ist doppelte Freude. Suchen Sie die Nähe zu anderen Menschen, so wie auch das Kaninchen die Nähe zu seiner Artgenossen sucht, weil es von Natur aus kein Einzlgänger ist. Das Krafttier Kaninchen weist aber auch auf Unschuldigkeit und Sanftmut hin. Möglicherweise haben Sie schon lange das Gefühl, dass Sie zu gutmütig sind und ausgenutzt werden. Sie fühlen sich als Opfer, erleben nur Verluste und können sich nicht wehren.

Das Kaninchen als Krafttier kommt jetzt zu Ihnen, um sich aus der Opferrolle zu befreien und nicht länger ein Spielzeug für Andere zu sein. Mit Hilfe des Kaninchens als Krafttier können Sie nun einen Kurzsprint hinlegen, um Feinden und Schmarotzern zu entkommen und sich schnell in Ihren eigenen Bau, Ihr Zuhause, zurückzuziehen um neue Kräfte zu sammeln. Das Kaninchen als Krafttier hilft jedoch auch, den Boden für ihre Ideen, Vorhaben, Projekte und Wünsche vorzubereiten, damit diese fruchtbar sein können. Es sagt Ihnen, dass Sie das Leben in all seinen Facetten genießen, Ihre Lebensfreude wiederfinden und die Liebe neu entdecken sollen. Es gibt noch so Vieles zu sehen, zu entdecken und zu erfahren – bleiben Sie neugierig und folgen Sie dem Kaninchen, wenn Sie mehr von Ihrem Leben haben und mehr von der Welt sehen wollen. Legen Sie Ihre Angst ab und fassen Sie Vertrauen!

Traumdeutung

Wenn Sie von einem Kaninchen träumen, bedeutet das meist, dass Ihnen eine fruchtbare und glückliche Zeit bevorsteht. Sehen in Ihrem Traum ein oder mehrere Kaninchen ausgelassen spielen, so sollen auch Sie etwas lockerer werden, mehr spielen und Freude an Kindern haben.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 14. Februar, 2013, 13:03 Uhr

Waschbär

Lebensraum

Der Waschbär ist ein dämmerungs- und nachtaktives Säugetier, der hauptsächlich in Nord- und Mittelamerika beheimatet ist. Als Neozoon (eine Tierart, die sich durch den Menschen in Europa angesiedelt hat) ist der Waschbär mittlerweile auch in Deutschland anzutreffen. Seine Verwandtschaft mit den Kleinbären ist dem putzigen und cleveren Tierchen zwar kaum anzusehen, doch bei genauerer Betrachtung erkennt man die vielen Merkmale und Gemeinsamkeiten, welche die Familie der Kleinbären ausmachen. Der Waschbär ist ein anpassungsfähiger Allesfresser, der gewässerreiche Laub- und Mischwäldern bevorzugt und mitunter sogar auch in Bergwäldern, Salzwiesen und auch der Stadt anzutreffen ist. In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere hunderttausend Waschbären, die in in unseren Laub- und Mischwäldern leben und jagen – und ihre Population wächst stetig.

Krafttier Waschbär

Mythologie

In der germanischen, als auch in der keltischen Mythologie wird der Waschbär nicht erwähnt, da er sich erst im 19. und 20. Jahrhundert in Europa mit Hilfe der Menschen angesiedelt hat. In der Mythologie einiger Indianerstämme Nordamerikas wird der Waschbär hingegen oft erwähnt und nimmt dort auch eine wichtige Rolle ein. Als Symbol für Dualität und die Verbindung zwischen den Welten, erinnert er immer an die zwei Seiten einer Medaillie. Sein schwarz-weißes Fellkleid steht für Licht und Dunkelheit, das Männliche und das Weibliche, aber auch für die irdische Welt und die nicht sichtbare Anderswelt. Zur Erinnerung an dieses Dualitätsprinzip trugen manche Indianer während einer Zeremonie eine schwarz-weiße Gesichtsbemalung – jedoch um den Geist des Waschbären zu ehren, mit ihm Eins zu werden und seine Fähigkeiten zu erlangen.

Einigen indianischen Legenden zu Folge, soll der Waschbär sogar in der Lage sein, den Wolf und den Koyoten als „Trickster“ zu überbieten. Der Waschbär ist also durchaus in der Lage, den Wolf und den Koyoten auszutricksen und hat deshalb wohl den größten Ruf eines tierischen Gauners, den man nur haben kann.

Sein Name geht auf ein Wort aus der Algonkin-Sprache und der Legende von Pocahontas zurück. Der Häuptling Powhatan und seine Tochter Pocahontas sollen dem Waschbären bei ihrer ersten Begegnung ein indianisches Synonym gegeben haben, das in unserer Sprache „der mit seinen Händen reibt, schrubbt und kratzt“ bedeutet. Die Azteken gaben ihm die Bezeichnung „Mapachitel“, was soviel wie „der alles in die Hände nimmt“ bedeutet und bei den Dakota und Sioux Indianern war der Waschbär als „weeka tegelega“, der „Magier mit dem bemalten Gesicht“ bekannt.

Waschbär – Medizin

Auf Grund seines bestens ausgeprägten Tastsinnes schreibt man dem Waschbären als Krafttier die Fähigkeit des Hell- und Klarfühlens zu. Er weiß um so manche Dinge, ohne sie zu sehen und ist deshalb in keinster Weise benachteiligt. Der Waschbär als Krafttier zeigt, wie man Vertrauen fassen kann, ohne zu sehen und wie man Glauben kann ohne zu wissen. Das Krafttier Waschbär möchte uns also sagen, dass wir nicht immer alles sehen müssen, um es zu verstehen, und das wir mit was wir bereits in den Händen halten, zufrieden sein sollen. Als flinker und geschickter Jäger erbeutet und stiehlt er so Manches, das man ihm nicht zutraut. Wenn also ein Waschbär in Ihr Leben huscht, dann möchte er Ihnen einige Tricks und Tips zeigen, wie sie doch an Ziele kommen, die Sie wahrscheinlich schon aufgegeben hatten. Sind Sie in einer verzwickten Situation, dann ist der Waschbär neben dem Wiesel wohl der Beste Helfer in der Not, denn er findet durch List und Geschick fast immer einen Weg aus aussichtslos erscheinenden Situationen.

Traumdeutung

Wenn Sie von einem Waschbär geträumt haben, dann möchte der Waschbär als Traumsymbol vor falschen Freunden warnen, die den Träumer hinters Licht führen wollen. Begegnen Sie im Traum einem freundlichen Waschbären, der etwas in seinen Pfoten hält, so kann dies ein Hinweis darauf sein, dass Sie bald ein Geschenk erhalten werden.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop gibt es den Seelenpfad der Reinigung, dem der Waschbär als Hüter und Lehrer zugeordnet ist. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 26. Januar, 2013, 13:00 Uhr