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Meerschweinchen

Lebensraum

Das Meerschweinchen ist ein Nagetier, das ursprünglich aus Südamerika stammt und dort auch weit verbreitet ist. Als domestiziertes Hausmeerschweinchen ist es mittlerweile sogar weltweit verbreitet (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) – ob in Asien, Europa, Afrika, Nordamerika oder Australien. So ist das Meerschweinchen als Nagetier zum Beispile mit dem Kaninchen, der Ratte und mit der Maus verwandt.

In seiner Heimat bevorzugt das Meerschweinchen flache Graslandschaften und Bergregionen, wo sie unterirdische Höhlen als Unterschlupf vorfinden oder selber bauen können. In unseren Breiten findet sich das Meerschweinchen (besonders bei Kindern) als beliebtes Haustier oftmals in Käfigen in der Wohnung, wo es nur kaum ausreichend Auslauf und die benötige Abwechslung vorfindet. Auch wenn Meerschweinchen hin und wieder von ihren Besitzern in der Wohnung oder im Garten laufen gelassen werden finden wir, dass Meerschweinchen in freier Wildbahn in der Natur und nicht in Käfigen in der Wohnung leben sollten. Als hauptsächlich tagaktives und teilweise auch sehr scheues und ängstliches Gruppentier besitzt das Meerschweinchen einen beachtlichen Geruchs- und Gehörsinn und vor allem ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, das besonders in Notsituation Zusammenhalt und Schutz in der Gruppe ermöglicht.

Krafttier Meerschweinchen

Mythologie

Der Name des Meerschweinchen setzt sich aus „Meer“ und „Schweinchen“ zusammen. Die Silbe „Meer“ entstand vermutlich durch den Schifftransport der Meerschweinchen von über das Meer, als die Spanier ein paar Tiere nach Europa brachten. Den Beinamen eines Schweins bekam das Meerschweinchen ganz offensichtilich durch seine sehr hohe und quietschenden Lautäußerungen, die einem Schwein ähneln. Auf Grund seiner Größe wurde dann noch der Diminutiv (die Verkleinerungsform) „-chen“ angehängt, wodurch das Meerschwein dann zum Meeerschweinchen wurde.

In seiner Heimat Südamerika dient das wild lebende Meerschweinchen bei vielen Andenvölkern als Opfertier und Nahrungsquelle. Als Opfertier wurde es häufig zu Fruchtbarkeitsritualen und Erntefesten geopfert, wenn man die Götter um gutes Wetter, reiche Ernte oder ein Kind bitten wollte, sowie um Unfruchtbarkeit oder Unlust zu heilen und die Virilität zu steigern. Schamanen jener indigenen Stämme benutzen das Meerschweinchen häufig als „Ersatzwesen“ für die Geister der Krankheit bei Heilungszeremonien und schamanischen Exktraktionen. Man zog die Krankheit aus dem Kranken heraus und übertrug sie auf das Meerschweinchen. Abschließend wurde das Meerschweinchen dann geopfert, um die Ahnen und Götter um Vergebung, Erlösung und Gesundheit zu bitten. So nahm das Meerschweinchen oft große Unnannehmlichkeiten auf sich um dem Großen Ganzen zu dienen. Daher schätze man die Fähigkeit, Kraft und Eigenschaft des Meerschweinchens, sich Größerem hinzugeben und sich dafür selbst zu opfern sehr, sodass die Andenvölker auch heute noch eine ganz besondere Verbindung zum Geist aller Meerschweinchen und den Meerschweinchen selbst haben.

Meerschweinchen – Medizin

Flitzt das Meerschweinchen als Krafttier in Ihr Leben oder fordert es durch intesives quieken Ihre Aufmerksamkeit, dann stehen Ihnen glücklicke und fruchtbare Zeiten bevor. Sein Erscheinen kündigt Heilung und Regeneration in Liebesangelegenheiten an und verbindet mit Mutter Erde. Als erdverbundes Wesen, dass an Land dicht über der Erde lebt und seinen Unterschlupf unter der Erde – und damit direkt in Mutter Erdes Schoß – hat kann das Meerschweinchen wohl am Besten Erdvebundenheit lehren und den Kontakt zu Erdgeistern wie Zwergen, Wichtel, Gnome und Trolle vermitteln. Wenn Sie das Meerschweinchen auffordert, ihm zu folgen, dann vertrauen Sie ihm und folgen Sie ihm durch das verschlungene Höhlensystem unter der Erde. Mit Hilfe des Meerschweinchens als Krafttier gelangen Sie nämich über verschlungene Pfade an geheime Orte und machen außergewöhnliche Entdeckungen. Möglicherweise stehen Sie bald einem Naturgeist gegenüber, finden die wahre Liebe oder einen Schatz, der Ihre Seele oder das innere Kind zum Strahlen und Leuchten bringt.

Gleichwohl fördert das Krafttier Meerschweinchen soziale Eigenschaften, schenkt uns Vertrauen, Geborgenheit und Freundschaft. Es zeigt uns, wie man sich zum Wohl der Gemeinschaft opfert und wie sie die ganze Gemeinschaft zum Wohl des Einzelnen einsetzt. Verbundheit und Treue sind damit auch zentrale Themen, auf welche das Krafttier Meerschweinchen aufmerksam machen möchte. Körperliche Nähe und  emotionale Wärme geben uns gegenseitig Kraft, Halt und Hoffnung. So zeigt das Meerschwinchen als Krafttier wie angenehem und hilfreich der Rückhalt in der Familie oder im Freundeskreis sein kann und dass Freundschaften auch gepflegt werden müssen. Das Krafttier Meerschweinchen symbolisiert somit die Kraft des Herzens, die Zartheit der Seele und die Unbefangheit des inneren Kindes.

So macht das verspielte und fröhliche Meerschweinchen darauf aufmerksam, sich selbst etwas zu gönnen, sich mit Kindern zu beschäftigen oder sogar selbst wieder zum Kind zu werden, um die Lebensfreude neu zu entdecken und Ihre Seele wieder in allen Farben erstrahlen zu lassen.

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Traumdeutung

Das Erscheinen eines Meerschweinches im Traum kündigt meist Fruchtbarkeit, Glück in der Liebe oder freudige Ereignisse an. Es steht eine Zeit der Gemeinschaftm des Zusammenhalts und der Treue an. Gleichwohl mach ein Meerschweinchen im Traum aber auch auf Verniedlichung und die Angst des Träumenende nicht ernst genommen zu werden hin. Möglicherweise werden Probleme und Gefühle unterdrückt und kleiner gemacht, als sie wirklich sind. So warnt ein Meerschweinchen im Traum auch davor, Menschen, Ereignisse und Gefühle abzuwerten oder klein zu machen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Schwein

Lebensraum

Das gezähmte und vielmehr bekannte Hausschwein ist als domestizierte Form des Wildschweins mittlerweile weltweit vorzufinden – und damit nicht nur in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, sondern auch in Afrika und Australien. Schweine sind Herdentiere und bevorzugen Wiesen mit ausreichend Sand, Wasserstellen und Kuhlen zum Suhlen..

Krafttier Schwein

Mythologie

In vielen Kulturen wiez.B. Ägypten, Irland und Mexiko verehrte man den wilden Vorfahren des Schweins als Symbol für Unbesiegbarkeit und Kampfgeist. In Hawai steht das Schwein mit dem Kamapuaawaren, dem Gott der Liebe und des Krieges in Verbindung. Die germanische Kriegs- und Liebesgöttin Freyja hat sogar den Beinamen „Syr“, was übersetzt Sau bedeutet. So zeigt sich, dass das Schwein auch bei den Germanen hoch angesehen war und als ein Symbol für Kriegskunst und Liebe galt. Selbst die keltische Fruchtbarkeitsgöttin Ceridwen wird mit Schweinen in Verbindung gebracht. So soll die Muttergöttin oft die Gestalt eines Schweines angenommen haben, was auf den Aspekt der großen Muttersau hinweist. In der Überlieferung heißt es, die Schweinegöttin der Sterne und des Schwarzmondes sei immer und überall die gebärende und wiedergebärende Göttin des Schweine-Uterus. Die Sterne seien ihre Ferkel-Kinder, die sie morgens «verschlinge» und abends «gebäre»“.

Ähnliches weiß auch die Mytholgie der Jali in West-Neuguinea zu berichten. Laut dieser sollen Himmel und Erde, als auch Sonne und Mond aus dem UrSchwein geboren worden sein.

Im heimischen Volksglauben existiert sogar ein tradiionelles Schweine-Orakel, welches auch „Schweinestallhorchen“ genannt wird. So sollen ledige Frauen an Hand des Grunzen oder Quieken eines Schweines etwas über ihren zukünftigen Mann erfahren. Dafür mussten die Frauen einfach an die Stalltüre klopfen und auf die Antwort eines Schweins warten. Sofern ein ausgewachsenes Schwein grunzte, so war ein Witwer oder gesetzterer Herr als Bräutigam zu erwarten. Quiekte hingegen ein Ferkelchen, so wird es wahrscheinlich ein schöner jungern Mann. Wenn kein Schwein auf das Klopfen antwortete, hiess das, das man ein weiteres Jahr warten muss.

Allerdings hat das Schwein auch mit sehr vielen Vorurteilen zu kämpfen. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass das Schwein schmutzig und unrein sei (letzteres wird sogar in der Bibel erwähnt), ist die Tatsache vielmehr die, dass es ein sehr reinliches und soziales Tier ist. Dennoch haben sich im Volksmund Ausdrücke wie „dreckig wie ein Schwein“, „eingesaut“, „versaut“, „die Sau rauslassen“ und Beleidigungen wie „Saustall“, „Du Sau“, „Du Schwein“, „Du frisst wie ein Schwein“ und „Du gehst wie  die Sau vom Trog“ bis heute gehalten. Wenn man bedenkt, dass das tierische Schwein soviel sozialer und reiner als so manches menschliches Schwein ist, sollte das wirklich zu denken geben. So sollten wir vielmehr die wenigen guten Ausrufe über das Schwein wie z.B. „Schwein gehabt“ und die Symbolik des „Glücksschweins“ und den Aspekt der „großen Muttersau“  in unseren Herzen und unseren Gedanken behalten.

Schweine – Medizin

Wenn das Schwein als Krafttier in Ihr Leben läuft, kehren Glück, Wohlstand und Reichtum in Ihr Leben zurück. Das Krafttier Schwein verbindet mit Mutter Erde und verkörpert auch alle nährenden und liebenden Aspekte einer Mutter. So zeigt Ihnen das Krafttier Schwein, dass Sie sich voller Vertrauen in den Schoß von Mutter Erde fallen lassen und sich genüsslich in Ihrem Schoß wälzen können – wie ein Schwein im Schlamm. Genießen Sie das Leben, lieben Sie es und ehren Sie es. Genießen Sie die Mutterliebe, lieben Sie die Mutter und ehren Sie sie.

So prüft das Schwein als Krafttier auch die Liebesfähigkeit und ob Sie ihre Herz der Liebe öffnen können. Haben Sie sich von den Vorurteilen einschüchtern lassen und Ihr Herz verschlossen oder haben Sie sich nicht unterkriegen lassen und ist die Liebe in Ihnen nur noch stärker geworden? Das Krafttier Schwein will Ihnen sagen, dass Sie sich nicht einschüchtern lassen sollen und auch mal „die Sau rauslassen“ und das Leben feiern dürfen – solange es nicht auf die Kosten anderer geht und sie es nicht übertreiben. Mann kann auch gesittet feiern und muss nicht immer alles exzessiv betreiben. Unabhängig davon fordert das Schwein als Krafttier dazu auf, sich näher mit den Themen Mutterschaft, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Geburt auseinanderzusetzen. Welches Verhältnis haben Sie zu Ihrer Mutter – welches Verhältnis haben Ihre Kinder zu Ihnen? Mit welchen Gedanken gehen Sie schwanger und welche Träume oder Wünsche möchten gerne geboren werden? Der mütterlich nährende Aspekt des Schwein erinnert Sie daran, was und wer sie wirklich nährt, unterstützt und beschützt. In wessen Schoß können Sie sich wirklich genüsslich fallen lassen und so sein, wie sie wirklich sind? Es gehört viel Mut dazu, sein wahres Wesen anderen zu offenbaren, aber es kostet noch mehr Mut, sich einzugestehen, bei wem das nicht möglich ist, obwohl man immer dachte, dass es dort möglich sei. Beenden Sie Beziehungen und Verhältnisse, bei denen Sie Geben und Nehmen nicht die Waage haltne, bei denen Sie sich nicht fallen lassen und nicht auch mal „die Sau rauslassen“ können. Wenn wir uns nicht bei unseren Freunden und Partnern fallen lassen können, wo dann?

Vertrauen Sie sich dem Krafttier Schwein an, dann führt es Sie zu fruchtbaren Wiesen und frischen Bächen, an denen Sie wieder kraft tanken und Ihren Durst stillen können. Lassen Sie sich in den Schoß von Mutter Erde fallen und suhlen Sie sich gemeinsam mit dem Schwein genüsslich im Schlamm – jetzt ist die Zeit des Glücks, der Wonne und Lebensfreude! Es warten Erfüllung, Wohlstand und Reichtum auf Sie, Sie müssen ihnen nur die Türe öffnen und sie in Ihr Leben hineinlassen.

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Traumdeutung

Ein Schwein im Traum macht auf die eigene Lebenseinstellung aufmerksam. Je nach dem wie sich Ihnen das Schwein zeigt, macht es auch auf die entsprechenden Aspekte aufmerksam. Beobachten Sie, ob das  Schwein in Ihrem Traum gierig, schlau, unsauber, oder penibel ist. Bekommen Sie einfach nicht genug und schlingen alles herunter, soviel Sie nur kriegen können? Sieht es in Ihnen selbst oder in Ihren Wohnräumen aus „wie im Saustall“? Wenn ja, dann will Ihnen ein Schwein im Traum sagen, dass Sie bescheidener werden und Ihr inneres oder äußeres Chaos in Ordnung bringen sollten.

Gleichermaßen ist das Schwein aber auch ein Bote des Glücks. So kündigt ein Schwein im Traum fruchtbare und erfolgreiche Zeiten an und dass man die Dinge doch noch zum Guten wenden kann – gan im Sinne von „Schwein gehabt“. Ebenso macht es auf das Thema Liebe aufmerksam und wie Sie dazu stehen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Fasan

Lebensraum

Der Fasan ist ein Hühnervogel mit einem farbenprächtigen Gefieder und langen Schwanzfedern, der mit dem Pfau verwandt ist und ursprünglich aus Asien stammt. Mittlerweile ist der Fasan durch menschliche Hilfe auch in Europa und Nordamerika anzutreffen. Während der Fasanenhahn ein buntes Federkleid trägt, sehen Fasanenhennen eher unauffällig aus und haben eine bräunliche Tarnfärnung. Fasane – ob männlich oder weiblich – werden zwar leider auch zu Jagdzwecken gehalten, sind mittlerweile wie Pfauen aber auch beliebte Ziervögel. Und als dieser lebt nicht nur der Pfau, sondern auch der Fasan mittlerweile in vielen Tierparks, Gärten und Zoos, in seiner Heimat bevorzugt er jedoch eine halboffene Landschaft mit genügend Unterschlupfmöglichkeiten – wie z.B. hohes Gras, Gebüsch oder kleine Wälder. Er ist jedoch ebenso in Feuchtgebieten mit Schilfbestand anzutreffen, sofern er dort Sträucher zum Verstecken vorfindet.

Krafttier Fasan

Mythologie

In seinem Heimatland Asien spielt der Fasan in vielen Märchen, Erzählungen und Legenden eine bedeutende Rolle. Auf Grund seines Gefieders steht der Fasan vielerorts für Schönheit, Vielfältigkeit und Eitelkeit. In China ist er zusätzlich ein Symbol für Glück, Licht und Wohlstand. In Japan sagt man ihm Fruchtbarkeit, Reichtum und Tugendhaftigkeit nach. Der heimischen Volksglauben besagt, dass wenn nicht zu Anfang des 12. Monats der Ruf des Fasans zu hören ist, eine große Flut oder ein heftiges Unwetter bevorstehe. Wenn sein Ruf nicht bis zur Monatsmitte erklungen ist, so sollen die Frauen unsittlich werden und als Fasanengeister fremde Männer verführen. In der chinesischen Mythologie ist ein neunköpfiger Fasan sogar einer der drei Begleiter von „Nüwa,“ der  Schöpfungsgöttin der Menschen. Sogar der „Fenghuang“, ein chinesisches Fabelwesen, das dem Phönix ähnelt, besitzt einen Fasanenkopf.

Fasanen – Medizin

Wenn der Fasan als Krafttier Deine Lebenskreise betritt, dann möchte er Dich mit seinem schönen Federkleid auf die Vielfalt des Lebens und die schönen Dinge in Ihrem Leben aufmerksam machen, die gerade um Sie herum passieren. Gleichermaßen erinnert der Fasan als Krafttier daran, nicht länger das graue Mauerblümchen zu sein, sondern aus sich herauszugehen und die innere Schönheit nach Außen zu tragen. Im Gegensatz zum Pfau geht es dabei nicht darum, die Schönheit zur Schau zu stellen, sondern die Farben der Seele leuchten zu lassen, damit Andere erkennen können, wie bunt und schön Sie wirklich sind. In der freien Natur sind Fasane eher die geborenen Läufer als Flieger, weshalb sie auch sehr schnell laufen können. Dabei legen sie nicht selten große Strecken zurück. Dafür können sie sich, wenn es die Situation verlangt, aber auch blitzschnell senkrecht in die Lüfte erheben. Im übertragenen Sinne bedeutet das, dass Ihnen mit dem Krafttier Fasan an Ihrer Seite nun ebenso die Fähigkeit zu Teil wird eine große Strecke auf Ihrem Lebensweg zurückzulegen, wodurch Sie Ihrem Lebensziel oder – traum deutlich näher kommen.

Gleichwohl schenkt Ihnen das Krafttier Fasan das nötige Geschick, im Notfall rasch die Flucht anzutreten. So schenkt der Fasan als Krafttier nicht nur Schönheit und Ausdauer, sondern auch Kraft und Fruchtbarkeit. Wo der Fasan lebt, soll die Erde fruchtbar sein, heißt es es in so manchem Volksglauben. So bringt er Wohlstand, Glück und Reichtum zu Ihnen, wenn sich der Fasan als Krafttier bei Ihnen niederlässt. Sowohl auf der materiellen, als auch auf der spirituellen Ebene wird Ihnen jetzt großer Segen zu Teil. Alle Projekte, Ideen, Visionen und Vorhaben erhalten jetzt die notwendige Unterstützung, um verwirklicht und in die Tat umgesetzt zu werden. Seine Liebe zur Bodennähe weist auf Bodenständigkeit, Tatkraft und Geduld hin. Er erhebt sich nur in die Lüfte, wenn es die Situation erfordert – nicht früher und auch nicht später, obwohl er es könnte. Für Sie bedeutet das, dass Sie daran denken sollten, nicht immer abhauen, flüchten oder wegfliegen zu wolllen. Bleiben Sie doch einfach am Boden und schätzen Sie die Situation ersteinmal richtig ein, bevor Sie die Flucht aus dem Alltag oder der Realität antreten.

Traumdeutung

Als Traumsymbol steht der Fasan für Glück, Erfolg, Wohlstand und Lebensfreude. Wenn also ein Fasan durch Ihre Träume stolziert, weist das auf Glücksgefühle und eine gute seelische Verfassung hin. Je nach dem wie der Fasan erscheint und welches Federkleid er trägt, weist er auf den eigenen Gesundheitszustand hin. Jagd und erlegt man einen Fasan, so steht Anerkennung bevor. Ihnen wird bald entweder eine besondere Ehre zu Teil werden oder Sie erhalten ein besonderes Privileg. Gleichwohl bedeutet es ein gutes Vorankommen im Beruf. Sehen in Ihrem Traum einen Fasan hingegen balzen, kündigt das Glück in der Liebe an.

Sonstiges

Nichts bekannt.

Ziege

Lebensraum

Die Ziege ist ein Säugetier aus der Familie der Hornträger, das (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) als Nutztier mittlerweit weltweit verbreitet ist – ob in Asien, Europa, Afrika, Nordamerika, Südamerika oder Australien. Damit ist die Ziege mit dem Steinbock, dem Schaf, der Kuh und dem Büffel verwandt. Ursprünglich stammt die Ziege jedoch aus Gebirgsregionen von Europa, Asien und Afrika, wo sie auch heute noch wild anzutreffen ist. In unseren Breiten findet sich die Ziege jedoch nicht nur als Wildtier in alpinen Regionen, sondern auch als Nutztier auf diversen Bauernhöfen. Ihre Haltung lohnt sich nicht nur deshalb, weil die Ziege anspruchslos ist, sondern auch, weil sie schmackhafte und gesunde Milch abgibt, aus der auch heute noch Käse hergestellt wird. Auf ihrem Speisplan stehen hauptsächlich frisches Gras und leckere Kräuter, die sie auch gerne einmal mitsamt den Wurzeln herausrupft und Ziegenherden deshalb nicht selten eine kleine Spur der Verwüstung hinterlassen. Als Wiederkäuer lässt sich die Ziege Zeit beim Verdauen und ihre Hörner setzt die Ziege nur zur Verteidigung ein – z.B. wenn es ihre Jungen zu beschützen gilt. Die Böcke hingegen machen vielmehr zur Paarungszeit Gebrauch von ihren Hörnern, wenn sie um das Paarungsvorrecht kämpfen.

Krafttier Ziege

Mythologie

Im Volksmund kennen wir die – wenn auch etwas herablassende – Redewendungen „Zicke“, „Meckerliese“ und „alte Ziege“, die allesamt Menschen bezeichnen, die sich mit Nichts zufrieden geben, an allem Möglichem herumnörgeln und immer alles Ausdiskutieren müssen. Die Eigensinnigkeit der Ziege hat jedoch ebenso Eingang in den Volksmund gefunden. So kommt der Spruch „störrisch wie eine Ziege“ nicht von ungefähr, sondern von der beobachteten Eigensinnigkeit bei den Ziegen. Weitere bekannte Sprichwörer sind „den Bock zum Gärter machen“ und „Sündenbock“.

So kommt die Bezeichnung des Sündenbocks ebenfalls nicht von ungefähr, sondern von den alten Traditionen anderer Kulturen, bei denen die Ziege als Opfertier galt. Laut dem christlichen Glauben wurden zum Beispiel einst alle Sünden bei einem Ritual symbolisch auf einen einzigen Ziegenbock geladen, der daraufhin geopfert wurde – wodurch die Sünden dann aus der Welt geschaffen und vergeben waren. Die Bibel selbst bezeichnet Ungläubige als Ziegen, weshalb das Opfern des Ziegenbocks auch zugleich ein Symbol für das Gericht Gottes war, dass die Ungläubigen und damit Anhänger Satans hinrichtet.

Der Grund, warum augerechnet eine Ziege geopfert wurden hatte ganz einfache Gründe: Zum Einen galt die Ziege auf Grund ihrer gespaltenen Hufe laut Bibel ohnehin als unreines und nicht essbares Tier – was sollte man also sonst mit der Ziege anstellen – zum Anderen sind Ziegen seit jeher dafür bekannt, Wiesen und alle darauf wachsenden Pflanzen zu zertrampeln, zu fressen und sogar mitsamt den Wurzeln herauszureißen, womit sie – einmal freigelassen – eine echte Plage darstellten und Landschaft verwüsteten, anstatt sie zu pflegen.

So wurde der Ziegenbock nicht nur zum Sündenbock, sondern auch zum Teufelstier. Auf nahzu allen Abbildungen findet sich der Teufel mit Ziegenhörnern, Ziegenbeinen oder Ziegenhufen. Auch Dämonen  wie Sukkubus und Inkubus werden durch eine Ziege bzw. einen Ziegenbock dargestellt, wo sie den Menschen Alpträume bescheren und ihnen dort sexuell nachstellen. Womöglich kommt daher auch die abwertende Bezeichnung „geiler Bock“ für sexsüchtige Männer.

Der Aberglaube im Mittelalter brachte Böcke ind Verbindung mit Hexen. Laut diesem sollen die Hexen nicht nur Besen, sondern auch Böcke als Reittier genutzt haben, um am Nachthimmel ihr Unwesen zu treiben. Abbildungen aus dem späten Mittelalter zeigen deshalb häufig Hexen, die auf Böcken in der Luft fliegen. Andere Abbildungen zeigen sogar, wie auf dem Bock sitzende Hexen sein Hinterteil küssen. So sollten all diese Abbildungen die enge Verbindung zwischen den Hexen und dem Teufel in Form einer Bocksgestalt hervorheben, wodurch der Ziegenbock wie auch die schwarze Katze und der Igel zum Hexentier wurde. In der Neuzeit exisitieren sogar noch Überbleibsel dieses alten Aberglaubens, wenn auch abgewandelt. Sowohl bei den Wiccas, einer neopaganen Bewegung, als auch bei den Satanisten wird der einst von den Tempelrittern verehrte Götze namens Baphomet in Bocksgestalt abgebildet und spielt im Glauben eine zentrale Rolle. Auch das im Neopaganismus bekannte Baphomet-Pentagramm, bei der in der Mitte eines umgedrehten Pentagramms der Ziegenkopf von Baphomet zu sehen ist, findet in diesem Aberglauben seinen Ursprung. Dieses Symbol wird sowohl von Satanisten, als auch von Wiccas als Amulett genutzt.

In dem Märchen „Der Wolf und die sieben Geißlein“ der Gebrüder Grimm kennen wir die Ziege als fürsorgliche Mutter, die ihre Kinder aus dem Bauch des Wolfs befreit, der zuvor ihre Kinder fraß. Mit einer List und der Hilfe eines ihrer Kinder, das nicht gefressen wurde, weil es sich rechtzeitig vor dem Wolf versteckt hatte, gelingt es ihr schließlich die Kinder zu befreien und den Bauch des Wolfes stattdessen mit Steinen zu füllen. Am Ende wacht der Wolf auf, torkelt ein paar Schritte und fällt in der Brunnen. Symbolisch gesehen geht es hier auch um die Mutter als „Sündebock“, die Schuld auf sich geladen hatte, weil sie ihre Kinder alleine ließ und welche deshalb in Not gerieten. Andererseits zeigt die Geschichte auch Paralellen zum Märchen der Frau Holle, wo zwei Mädchen in den Brunnen fallen und das faule Mädchen mit Pech anstatt mit Gold bestraft wird. Vom Prinzip her aber, scheint das Märchen der „Sieben Geißlein“ an die griechische Mythologie und die Geburt von Zeus, dem obersten aller Götter, zu erinnern. Dennoch kommt die Ziege selbst im Großen und Ganzen besser weg, als ihr männliches Gegenstück und wurde in vielen nordischen Märchen zum Muttersymbol. So verkörpert sie zum Beispiel mit „goldenen Hörnern und strotzendem Euter“ den gütigen, spendenden Mutteraspekt im norwegischen Märchen „Die Insel Udroest“ (von BeitBd. I, S. 98).

China:
In China gilt die Ziege als Symbol für Fülle und Lebensnergie, weshalb auch häufig eine entsprechende Figur in manchen Wohnungen zur Raumenergetisierung aufgestellt wird. Laut Feng-Shui lehre, soll eine Rattenfigur Reichtum anziehen und Frieden verbreiten. Doch nicht nur in der chinesischen Feng-Shui Lehre, sondern auch im chinesischen Horoskop hat die Ziege Eingang gefunden. So ist die Ziege als Tierkreiszeichen den Jahren 1919, 1931, 1943, 1955, 1967, 1979, 1991 und 2003 zugeordnet und sind Menschen, die im Jahr der Ziege geboren wurden für Ihre Eigensinnigkeit, Liebenswürdigkeit und Kreativität bekannt.

Germanen:
Der Donnergott Thor/Donar soll vor seinen Streitwagen Ziegenböcke gespannt haben, die ihm zusätzlich Kraft und Willensstärke gaben. Darüber hinaus sollten die Ziegenböcke auch seine Virilität betonen.

Griechenland:
In der griechischen Mythologie wird Pan, der Gott der Natur und des Waldes, als Mischwesen mit einem menschlichen Oberkörper, Hörnern auf dem Kopf und dem Unterkörper eines Ziegenbocks dargestellt. Es heißt, dass Pan ein Hirtengott ist, um dessen Beistand häufig die Hirten baten, wenn sie mit ihrer Herde  durch das Land zogen. Er soll Musik, Tanz und Fröhlichkeit lieben, weshalb er auch muszierend dargestellt wird. Die Bezeichnung der Panflöte geht ebenfalls auf den griechischen Hirtengott zurück. Dieser soll einst aus Liebe zur einer Nymphe jener nachgestellt haben, woraufhin diese vor ihm floh. Am Ende verwandelte sich die Nymphe an einem Flussufer in ein Schilfrohr, um sich vor Pan zu verstecken. Dieser aber ließ sich nicht täuschen und umarmte das Schilf, während der Wind vorwurfsvoll aber melodisch durch das Schilfrohr heulte. Pan liebte die Nymphe als auch den Klang des Schilfrohres so sehr, dass er beide nicht mehr gehen ließ und aus dem Schilfrohr die bekannte Hirtenflöte baute, die er fortan immer bei sich trug.

Die Satyrn, Anhänger des Dionysos (dem griechischen Gott des Weines, der Freude, der Fruchtbarkeit und der Ekstase), genossen ebenso wie dieser Frauen und guten Wein. So genossen die Satyrn auch große Freiheiten und waren bekannt für ihre sexuellen Eskapaden. Dass sie der Wollust, einer der sieben Todsünden, zum Opfer fielen, störte sie nicht, denn sie lebten einfach in den Tag hinein, genossen das Leben mit allem was es zu bieten hatte. Vom Aussehen her ähneln sie Pan, da auch die Satyrn ein ziegenähnliches Aussehen haben. So ist es nicht verwunderlich, dass die Ziege durch Pan und die Satyrn auch zu einem Symbol der Begierde, Fruchtbarkeit und Vitalität wurde.

Indien:
Im Hinduismus soll der vedische Feuergott Agni laut Überlieferungen auf einem Ziegenbock reiten, was dem Agni als Feuergott zusätzlich Lebenskraft und Viralität schenkt.

Ziegen – Medizin

Springt die Ziege als Krafttier in Dein Leben, kündigen sich sprunghafte, aber fruchtbare Zeiten an. Als Krafttier verbindet die Ziege mit der Natur und dem Kräuterwissen, zumal auch ihre weltliche Vertreterin genau weiß, wo sie schmackhafte und heilende Pflanzen zum Fressen vorfindet. Mit ihren Hörnern repräsentiert das Krafttier Ziege Willenskraft, Durchsetzungsvermögen und Wohlstand (Füllhorn), es sagt Ihnen aber auch, dass Sie es nicht übertreiben sollen – man muss nicht immer mit dem Kopf durch die Wand. Die der Ziege nachgesagte Sturheit und Eigensinnigkeit können auch so ihre Vorteile haben, denn manchmal können so Wege entdeckt werden, die vorher keiner gesehen hat oder es tun sich Möglichkeiten auf, die vorher undenkbar waren. Manchmal muss man einfach stur bleiben und seine Sache durchziehen, wenn man sich dieser absolut sicher ist. Aber übertreiben sie es nicht, sonst ecken sie überall an und schaffen sich neue Probleme in ihrem Umfeld. Stoßen Sie vor allem aber Ihren Liebsten nicht vor dem Kopf, das könnte böse enden.

Ein meckernde Ziege als Krafttier sagt Ihnen, dass Sie an sich selbst und anderen möglicherweise viel zu viel meckern, herumnörgeln und kritisieren. Sie sollten unbedingt Fünfte mal gerade sein lassen, wenn sich Sie nicht als „Meckerliese“ oder „meckernde Ziege“ abgestempelt werden wollen. Andererseits liegt in der Meckerei der Ziege auch eine positive Kraft die, wenn sie richtig eingesetzt wird, Großes bewirken kann. So kann ständiges Hinterfragen dazu führen, Dinge aufzudecken, die sonst verborgen bleiben würden. Wenn man in die richtige Richtung fragt und auch nicht vor sich selbst halt macht, kann es äußerst interessant und erkenntnisreich sein. Mitunter kann so eine Änderung der Lebensweise herbeigeführt werden, die schon dringens notwendig war. Wenn Sie also etwas ändern möchten, aber nicht wissen was, dann fragen Sie die Ziege und lassen Sie sich mit ihr auf eine Diskussion ein – auch wenn diese sehr ausdauernd werden könnte.

Eigensinnigkeit muss nicht zwangsweise bedeuten, dass Ihnen die anderen egal sind, denn es heißt meist nur, dass Sie Ihren eigenen Weg gehen und Ihre eigenen Erfahrungen sammeln wollen und die Anderen auf diese Weise bitten, sie alleine und in Ruhe zu lassen. Insofern macht das Krafttier Ziege auf Abgrenzung aufmerksam. Ein Ziegenbock als Krafttier hingegen macht auf Virilität, sexuelle Begierde und Opferhaltung aufmerksam. Wo haben Sie das Gefühl ständig der Sündenbock zu sein?  Warum verspüren Sie sexuelle Lust oder Unlust und verbirgt sich dahinter in Wirklichkeit nicht die Sehnsucht nach tiefer und bedingungsloser Liebe? Gehen Sie in sich und klären Sie gemeinsam mit dem Ziegenbock diese zentralen Fragen.

Die Ziegel als Krafttier hat viele positive Eigeschaften, wie z.B. Fürsorge, Geborgenheit und Wärme, sie hat aber auch negative Seiten. Übertreiben Sie es mit der Krafttiermedizin der Ziege neigen Sie schnell dazu zickig, bockig, halsstarrig und stur zu sein. Letzendlich sind Sie mit sich selbst und der Welt einfach nur noch unzufreiden und meckern ständig herum – ohne Sinn und Zweck. Gleichermaßen kann ein Mißbrauch der Krafttiermedizin der Ziege zu unkontrollierbar sexuellen Trieben und Perversion führen. Bleiben Sie also immer im Gleichgewicht und setzten Sie die Krafttiermedizin der Ziege behutsam ein.

Traumdeutung

Eine Ziege im Traum macht auf Ausdauer und Genügsamkeit, aber auch auf Sturheit und Opferhaltung aufmerksam. Springende oder hüpfende Ziegen im Traumgeschehen warnen den Träumenden vor Leichtisinnigkeit und Übermut. Meckernde Ziegen wiederum symbolisieren die Unzufriedenheit des Träumers mit sich selbst, seinen Freunden oder den Lebensumständen. Ein Ziegenbock im Traum macht auf unterdrückte sexuelle Triebe aufmerksam und warnt davor, zum „geilen Bock“ zu werden. Eine im Traum geopferte Ziege symbolisiert den Sündenbock, von dem der Träumende das Gefühl hat dieser ständig zu sein.

Sonstiges

Nichts bekannt.