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Katze

Lebensraum

Die Katze ist neben Hund und Vogel das weltweit beliebteste Haustier. Erstmals gezähmt wurde ein Katze vor ca. 5000 Jahren in Ägypten. Sie erwies sich als besonders nützlich gegen ungebetende Gäste wie Ratten, Mäuse und Schlangen, weshalb die Katze als einer der ältesten natürlichen Schädlingsbekämpfer im Haushalt gilt. Aus diesem Grund hielt man Katzen damals im alten Ägypten und auch auf dem Land. Mittlerweile sind Katzen nicht nur auf dem Land anzutreffen, sondern auch in der Stadt und auch nicht mehr ausschließlich aus praktischen Gründen, sondern auch aus Tierliebe.

Mythologie

Ägypten: In Äpyten erwies sich die Katze nicht nur besonders nützlich in der Schädlingsbekämpfung, sondern galt auch als Sinnbild für Anmut und Schönheit, weshalb man sie hoch in Ehren hielt und zu einer Gottheit erklärte. Die katzenköpfigen Göttin namens Bastet ist seit jeher das Sinnbild für Schönheit und heilende Liebe und wacht über die Seelen der Toten. Aus diesem Grund zierten auch unzählige Katzen-Statuen die Eingänge von Tempeln.

Germanen: Es heißt, dass zwei Wildkatzen namens Bygul und Trjgul den Wagen von Freyja, der nordischen Göttin für Fruchtbarkeit & Liebe und der Anführerin der Walküren, durch den Götterhimmel ziehen.

Kelten: In einer walisischen Legende heißt es, dass einst eine große Wildkatze Britannien in Anngst und Schrecken versetzt haben soll, bis sie von Arthus und seinem Pflegebruder erlegt wurde.

Sonstiges: In weiteren mitteralterlichen Überlieferungen kommt die Katze leider ähnlich schlecht weg. Sie gilt entweder als Unglückbote oder Schutzgeist von schwarzen Hexen. Womöglich ist das auch der Grund weshalb die Katze in der keltischen Mythologie der Unterwelt zugeordnet ist und ihr die Fähigkeit zugesprochen wird, mit Toten und Geistern zu kommunzieren. Man betrachtete sie, ähnlich wie in Ägypten, als Wächterin über die Totenwelt.

Katzen – Medizin

Die Katze als Krafttier ist eine ausgezeichnete Seelenführerin und kann dank ihres 7. Sinnes auch Geistwesen aus der Anderswelt wahrnehmen. Mit Geschick und Eleganz passt sie sich jeder Situation an, ohne dabei untertänig zu sein. Bei allem was sie tut bleibt sie stets frei, eigenständig und selbstbewusst – und nichts Anderes will uns die Katze als Krafttier zeigen. Wo auch immer wir sind, sollten wir mit allen Sinnen wachsam durch das Leben gehen und die Freiheit niemals um der Sicherheit willen aufgeben. Sie zeigt uns, wie wir auch in einer ungewohnten Umgebung zu jeder Zeit zu unserer Mitte zurückfinden und neue Kraft schöpfen können.

Wer einmal eine Katze einen Tag lang bei all ihrem Tun beobachtet hat und es ihr am Tag darauf gleich tat, wird wissen, weshalb Katzen-Medizin so wertvoll ist und Katzen in Ägypten heilig waren. Katzen sind aber auch ausgezeichnete Messgeräte, wenn es Erdstrahlen oder Wasseradern zu finden gilt. Sie bevorzugen Plätze, an denen Wasseradern, Erdstrahlen oder Currynetze zu finden sind. Sie haben die Fähigkeit negative Strahlungen und Schwingungen aufzuspüren und auch abzuleiten. Mit der Katze als Krafttier gelingt es uns, schlechte Stimmung abzufangen und nicht zu nah an uns herankommen zu lassen – ebenso hilft die Katzen-Medizin Verwünschungen, Flüche und andere negative Einflüsse an den Absender zurückzuschicken, sobald sie ausgesprochen werden. Die Katze als Krafttier ist demnach ein idealer Schutzgeist für schamanische oder magische Arbeiten.

Traumdeutung

Wenn wilde Katzen im Traum erscheinen wollen sie vor Streit mit den Nachbarn warnen. Wird man hingegen von einer Katze im Traum gebissen, deutet das auf falsche Freunde oder gefährliche Feinde hin. Taucht eine Katze in einem positiven Traumgeschehen auf, so symbolisiert sie damit eine zarte, stetig wachsende Liebe zu einem anderen Menschen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 4. Mai, 2012, 14:00 Uhr

Storch

Lebensraum

Störche sind in vielen Teilen Afrikas, Asiens und Europas beheimatet, aber auch in Australien und Südamerika verbreitet. In Nordamerika hingegen bewohnen sie ausschließlich den äußeren Süden. Interessant ist, dass nur die wenigsten Arten in den gemäßigten Zonen leben (genaugenommen sind es nur drei) und die meisten Arten in den Tropen zu Hause sind.

Krafttier StorchMythologie

Wegen seines schwarz-weißen Federkleides gilt der Storch als Symbol für die Verbindung der Gegensätze von Männlichkeit und Weiblichkeit, Gut und Böse und Licht und Dunkelheit. Im Volksglauben heißt es, dass das Haus bald brennen würde, wenn sich der Storch nicht wieder in sein Nest niederließe. Man glaubte aber auch, dass es einen nassen Sommer geben würde, wenn der Storch im Frühjahr mit einem auffallend schmutzigen Fellkleid zurückkehre.

Da er sich hauptsächlich von Kriechtieren und anderen auf dem Boden lebenden Tieren ernährt, entstand im Mittelalter der Glaube, dass seine Beute verlorene oder verstorbene Seelen repräsentiere, welche er aufnimmt und weiterträgt. Seitdem nennt man ihn auch „Seelenträger“ und weiß seine Kraft in schamanischer Praxis bei Seelenrückholungen besonders zu schätzen.

Storch – Medizin

Wenn der Storch in Ihr Leben fliegt, kündigt er Zuwachs und Glück an. Das kann Nachwuchs sein oder eine neue Liebe. Aber es kann auch heißen, dass eine neue Freundschaft oder eine neue Geldquelle auf Sie wartet. Vielleicht denken Sie aber auch darüber nach, sich ein Haustier anzuschaffen. Jetzt wäre der optimale Zeitpunkt für die Erfüllung eines Wunsches, der Storch als Krafttier hilft Ihnen dabei. Andererseits warnt der Storch auch vor Überheblichkeit oder Unfruchtbarkeit in Folge einer seelischen Verletzung oder zu viel Druck bzw. Stress.

Traumdeutung

Wenn Ihnen der Storch im Traum erscheint verkündet er neue Ideen und Gefühle, für die Sie sich öffnen sollten. Des Weiteren symbolisiert er seelische Ausgeglichenheit und Zufriedenheit.

Sonstiges

Der Storch wird der Rune Othala zugeordnet, welche für Verwurzelung und familiären Zusammenhalt steht. Sie hilft, das eigene spirtuelle Erbe aufzuspüren und zu leben, schützt gleichzeitig aber auch die Privatsphäre und den Grundbesitz. Mit dem Storch als Krafttier löst sie Familenprobleme und fördert den Kontakt zu den Ahnen.

© Wiebke Haarkemper | 3. Juli, 2011, 15:00 Uhr