Schlagwort-Archive: Fleiß

Hummel

Lebensraum

Hummeln sind tagaktive Insekten, die mit der Biene, der Wespe und der Hornisse verwandt sind und ursprünglich auf der Nordhalbkugel in Europa, Asien und Nordamerika beheimatet sind. Im südlichen Afrika und in ganz Australien fehlen sie allerdings gänzlich. Die bei uns heimische und wohl auch bekannteste Art ist die Gartenhummel, die sich hauptsächlich von Nektar und Pollen ernährt. Ihr Lebensraum konzentriert sich hauptsächlich auf Felder und Wegränder mit reichlich blühenden Kräutern und Blumen und kleine blühende wilde Baumstände. Als Kulturfolger ist die Hummel mittlerweile aber auch in Gärten, auf Wiesen, in Obstgärten und in Parkanlagen zu finden. Die auffälligsten Merkmale der Hummeln sind ihre beachtliche Größe, ihr runder Körperbau, ihr Pelz und das gestreifte – ja man kann fast schon sagen „getigerte“ – Farbmuster.

Mythologie

Ihre imposante Größe und das deutlich vernehmbare Brummen beim Fliegen waren den Menschen – besonders im Mittelalter – unheimlich. Aus diesem Grund sagte man der Hummel im Volksglauben wohl auch lange Zeit nach, dass sie eine Verköperung von verstorbenen oder astral reisenden Hexen und verurteilten Straftätern seien. Unterirdisch summende Hummeln wie z.B. die Erdhummel  sollen Boten der Toten oder sogar die Totengeister selbst gewesen sein, die auf der Erde nach dem recht sehen.

Wer nicht still sitzen kann, hyperaktiv oder all zu arbeitseifrig ist, dem wird häufig nachgesagt, dass er „Hummeln im Hintern“ habe. Dieses Sprichwort hat sich bis heute gehalten und wird oft im Zusammenhang von unruhigen und nervösen Menschen verwendet, die nicht zur Ruhe kommen, zu viel Arbeiten und im Grunde vor sich selbst weglaufen.

In der keltischen Vorstellung und dem irischen Volksglauben, sollen sich Glück und Reichtum bringende Kobolde in Hummeln verwandeln können. Manche Menschen haben deshalb Hummel in ihre Geldbörsen gelegt, um Geld anzuziehen und den Geldbesitz vor dem Versiegen zu schützen. In der traditionellen Wettervorhersage bedeutetet das Fliegen von Hummeln warmes, trockenes und sonniges Wetter, wenn die Hummeln jedoch  nicht ausfliegen, kündigen sie bevorstehenden Regen an. Tatsächlich spüren Hummeln wie auch Bienen und andere Insekten am Luftdruck und der Luftfeuchtigkeit wie sich das Wetter in den nächsten Stunden entwickeln wird und planen an Hand dessen ihre Rundflüge und Ausgänge.

Hummel – Medizin

Fliegt oder brummt die Hummel als Krafttier in Ihr Leben, so macht sie auf Themen wie Bewegung, neue Erkentnisse, Orientierung und Entfaltung aufmerksam. Als Ursymbol für Mutter Erde und die Natur fordert Sie das Krafttier Hummel dazu auf, sich mehr mit der inneren und der äußeren Natur auseinanderzusetzen und den Kontakt zu den Pflanzengeistern zu suchen. Hummeln sind wie auch die Biene von Grund auf fleißige Insekten, weshalb die Hummel als Krafttier auch auf Arbeit, Geschäftigkeit, Tüchtigkeit und Fleiß hinweist. Möglicherweise haben Sie zur Zeit viel zu tun oder geht es bei Ihnen zu wie im Bienenstock. Dann kommt das Krafttier Hummel zu Ihnen, um Ihnen Abstand zur Arbeit zu verschaffen und Sie auf eine kleine Auszeit aufmerksam zu machen – diese schadet (sofern sie sich im Rahmen hält) weder Ihnen, noch Ihrer Arbeit. Ähnlich wie die Bienen, helfen auch Hummeln bei der Bestäubung der Blüten, was die Hummel als Krafttier im gewissen Sinne auch zu einem Symbol für Fruchtbarkeit und Vielfalt macht. Ihre Fähigkeit fliegen zu können, trotz ihres eigentlich schweren Körpers, grenzt an ein Wunder. Denn eigentlich müsste die Hummel nach phsysikalischen Gesetzen eigentlich flugunfähig sein. So macht das Krafttier Hummel auch auf Geheimnisse und die Rätsel des Lebens, wie auch auf innere Visionen aufmerksam. Mit der Hummel als Krafttier gelingt es uns bisher scheinbar unmögliche Dinge in die Tat umzusetzen – entgegen jeglicher spirituellen und weltlichen Gesetze. Ihr kräftiger Körperbau macht aber auch auf Themen wie Kraft, innere Stärke und Ausdauer aufmerksam, die es sich anzueignen gilt, wenn die Hummel als Krafttier in Ihr Leben fliegt. Der Instinkt der Hummel und ihr gut ausgeprägter Orientierungssinn machen darauf aufmerksam, dass auch wir der inneren Stimme folgen und ihr vertrauen sollen – dann werden wir uns auch nicht mehr verIrren. So möchte das Krafttier Hummel, dass Sie sich fragen, welche Ziele Sie sich gesetzt haben, ob diese tatsächlich realistisch sind und in welchem Bereich Ihres Lebens es an Orientierung mangelt. Mit Hilfe der Hummel als Krafttier werden Sie Ihren Weg finden, auf dem richtigen Weg bleiben und innere Stärke entwickeln, so sie notwendig ist.

Traumdeutung

Eifrig herumschwirrende und brummende Hummeln im Traum, weisen auf Unkonzentriertheit und auf nicht ausgereifte Ideen hin. Möglicherweise steht der Träumende kurz davor, sich zu übernehmen, weil er sich überschätzt hat. Wenn Sie im Traum von einer Hummel belästigt werde, will diese Hummel vor übler Nachrede und Rufmord warnen. Sie sollten sich nur auf das Wesentliche konzentrieren und durch Ihre Taten überzeugen – damit die verleumderischen Aussagen über Sie unglaubwürdig und damit hinfällig werden und aus den Gedanken der Mitmenschen verschwinden.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 22. Juli, 2013, 09:55 Uhr

Ameise

Lebensraum

Ameisen sind kleine Insekten, die sich in sogenannten Staaten organisieren, welcher aus bis zu hundert oder Millionen von Arbeitern bestehen kann. Ihr altdeutscher Name âmeizâ bedeutet soviel wie „das emsige, arbeitsame Tier“. Ameisen sind weltweit in unterschiedlichen Arten verbreitet, 200 davon leben in Europa. Biologisch gesehen gehören Ameisen gemeinsam mit dem Schmetterling, dem „Ohrenkneifer“ und derm Skorpion zu den Gliederfüßern. Viele Ameisen sind Allesfresser und ernähren sich deshalb nicht nur von von pflanzlichem Material wie Blättern, Früchten, Pollen und Samen, sondern auch von verschiedenen Insekten, wie z.B. der Fliege, der Raupe, dem Schmetterling oder der Spinne. Ganz besonders beliebt bei den Ameisen ist jedoch die Ausscheidung der Läuse, die auch „Honigtau“ genannt wird. Im Gegenzug zu dieser Leckerei bewachen und beschützen Ameisen die Läuse vor Fressfeinden. Zu der wohl bekanntesten Allesfresser-Ameisenart gehört die Rote Waldameise, die in unseren Breiten sehr häufig in jeglichen Laub- und Nadelwäldern anzutreffen ist. Die in Deutschland am häufigsten vorkommende Schwarze Wegameise und ihre etwas hellere Vertreterin, die Gelbe Wiesenameise, gehören zu den Räubern und Aasfressern. Sie ernähren sich, wie es der Name schon sagt, zusätzlich von Kadavern, kleinen Säugetieren, Vögeln und sogar Schlangen. Ameisen wohnen in der Regel unter der Erde in sogenannten Erdbauten, Erdhügel oder Erdnestern. Mitunter bevorzugen sie auch feuchte Standorte unter Steinen.

Mythologie

In der griechischen Mythologie soll sich der Göttervater Zeus in eine Ameise verwandelt haben, um sich seiner angebeteten Klytoris nähern und seine sinnlich Lust befriedigen zu können. Eine europäisches Märchen erzählt von einer Ameise, die in einen Bach gefallen und schon am Ertrinken war, als sie sich im allerletzen Moment noch an einen Grashalm klammern konnte, der ihr von einer hilfsbereiten Taube hingehalten wurde. Als die Taube einige Zeit später in Not war, weil ein Jäger diese erschießen wollte half die Ameise wiederum der Taube als sie dem Jäger in den Fuß biss. So konnte die Taube davon fliegen und hatte sich die Ameise für ihre Rettung revanchiert. Auch die Bibel bestärkt den Fleiß und die Schlauheit der Ameise und, dass man sich an ihrem Fleiß ein Beispiel nehmen könne. Ameisen sind äußerst aktive Insekten, die immer irgendwo herumwuseln, weshalb sich wohl auch das Sprichwort „Ameisen im Hintern haben“ entwickelt hat. Jemand der „Ameisen im Hintern“ hat kann nicht ruhig sitzen, ist aufgeweckt und muss immer irgendetwas arbeiten. Weitere Redewendugen, die sich aus den Beobachtungen von Ameisen entwickelt und über die Jahre fest etabliert haben sind „Fleißig wie eine Ameise“ und „Hier geht es zu, wie auf einem Ameisenhaufen“. Tatsächlich hat man  herausgefunden, dass Ameisen sich gerne an Störzonen wie Wasseradern und Currynetzen aufhalten, welche die Erdstrahlen nur noch verstärken. Ameisen lieben jedoch ebenso Elektrosmog, weshalb sie auch Orte in der Nähe von Transformatoren, Stromleitungen, Sicherungskästen und Hochspannungmasten bevorzugen, dort häufig ihre Nester bauen und in Massen anzutreffen sind.

Ameisen – Medizin

Krabbelt die Ameise als Krafttier in Ihr Leben, will sie zu mehr Disziplin, Organisation und Fleiß aufrufen. Nur mit der richtigen Logistik werden sie alle Dinge unter einen Hut bekommen. Nehmen Sie sich ein Beispiel an der Ameise – sie ist loyal, stark und arbeitet kontinuierlich.  Niemand traut ihr zu, dass sie ein Vielfaches ihres Körpergewichtes tragen kann und gemeinsam mit ihren Artgenosse innerhalb kürzester Zeit ganze (Ameisen-) Berge versetzen kann. Das Krafttier Ameise sagt Ihnen also, dass nicht nur Sie selbst sich um ein Vielfaches unterschätzen, sondern Sie von Ihren Mitmenschen auch laufend um ein Vielfaches unterschätzt werden. Jetzt ist die Zeit um Allen – vor allem sich selbst – zu zeigen, was wirklich in Ihnen steckt. Übertreiben Sie es aber nicht, sondern gehen Sie ein Schritt nach dem Anderen, denn nur wenn sie kontinuierlich Ihren Weg gehen (Eile mit Weile), werden die das gewünschte Ziel auch erreichen. Darüber hinaus apelliert das Krafttier Ameise an Ihren Gemeinschaftssinn, den sie mehr fördern und fordern sollten. Seien Sie einfach ein bisschen weniger egoistisch und versuchen Sie als Teil der Gemeinschaft Ihren Platz zu finden und den anderen bei der Arbeit zu helfen – so wie auch die Anderen Ihnen bei der Arbeit helfen. Auf der anderen Seite steht die Ameise als Krafttier auch für Chaos, Zerstreuung und Verwirrung. Versuchen Sie nicht immer alles auf einmal zu wollen, sondern alles nach und nach zu erledigen. Rom ist schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden. Überprüfen Sie Ihren seelischen Zustand, denn das Auftauchen der Ameise als Krafttier kann womöglich darauf hinweisen, dass sich Ihre Seelenteile über die Jahre über eine breite Fläche verstreut haben. Fügen Sie die Seelenanteile wieder zusammen, damit Sie sich wieder „ganz“ fühlen können – bitten Sie notfalls die Ameise und Ihre Freunde um etwas Hilfe bei der Suche und dem Zusammentragen der verschiedenen Anteile Ihrer Persönlichkeit. Sie wird Ihnen sicher helfen, wenn Sie sie ehrlichen Herzens darum bitten und die Ameise in Zukunft mehr wertschätzen.

Traumdeutung

Wuseln Ameisen durch Ihre Träume verspricht es Glück und Erfolg bei der Arbeit. Sie sagen Ihnen aber auch, dass Sie nicht untätig sein dürfen, denn von nichts kommt nichts. Wenn Sie beständig arbeiten, werden Sie auch dafür entlohnt werden, doch geben Sie acht, dass Sie es nicht übertreiben, denn im Traum eifrig herumkrabbelnde Ameisen weisen auch auf Unruhe, Streß und Nevosität hin. Möglicherweise haben Sie sich zu viel vorgenommen oder Angst, die anstehenden Dinge nicht in der vorgegebenen Zeit zu schaffen und das Gefühl jetzt deshalb hetzen zu müssen.

Sonstiges

Im Medizinrad und Indianischen Horoskop gibt es den Seelenpfad der Stärke, dem die Ameise als Hüter und Lehrer zugeordnet ist. [Weiterlesen…]

© Wiebke Haarkemper | 15. Juni, 2013, 09:55 Uhr

Spatz

Lebensraum

Spatzen sind kleine grau-braune Singvögel, die zur Gattung der Sperlinge gezählt werden und sich hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung wie Samen, Blätter, Kräutern und Gräsern ernähren. Mitunter picken sie auch Knospen und Beeren und Essensreste der Menschen wie Brotkrümel auf. Ihre Jungen füttern Spatzen sogar mit Insekten. Als Kulturfolger sind Spatzen mittlerweile fast überall anzutreffen, jedoch beschränkt sich ihr Verbreitungsgebiet auf die Nordhalbkugel – sprich: Europa und Asien. In kälteren Regionen wie der Arktis und der Antarktis, als auch in daran anschließenden kühleren Regionen wie z.B. in Island, Skandinavien und Finnland fehlt der Spatz nahezu gänzlich. Die bei uns in Europa bekanntesten und zugleich heimischen Arten sind der Feldsperling under Haussperling, die im Volksmund auch „Spatz“ genannt werden.

Krafttier SpatzMythologie

Dagr, der germanische Gott des Tages, wird auf all seinen Reisen von einem Spatz begeleitet, der ihm – ähnlich wie Odins Raben Hugin und Munin – Neuigkeiten berichtet und Nachrichten überbringt. In Norwegen hängt man für die Spatzen an Weihnachten Futterknödel oder gebundenene Kornbüschel heraus, damit die Spatzen nicht hungern müssen und sich nicht an der Ernte und dem Wintervorrat der Menschen vergreifen. Man kann sagen, dass man dem Spatz gewissermaßen ein Opfer darbringt und indirekt ein Abkommen zwischen den Spatzen und Menschen angestrebt wird (in etwa: ich gebe Dir etwas zu Essen, aber nur, wenn Du mir mein Essen lässt). Im Christentum muss der Spatz für einen Vergleich herhalten, denn Jesus soll einst gesagt haben, dass sich Gott auch der Kleinsten annimmt und jeder Gläubige ins Himmelreich kommen kann, wenn er nur fromm genug – egal ob es sich dabei um einen Menschen oder einen unscheinbaren Spatz handelt.

Im Volksmund haben sich verschiedene Redewendungen und Ausdrücke wie z.B. „Spatz“ und „Mein Spätzchen“ entwickelt, die für geliebte Menschen verwendet werden. Weil der Spatz jedoch auch frech und mutig sein kann, wenn er Nahrung sammelt und dabei kenerlei Angst vor der unmittelbaren Nähe zu den Menschen zu haben scheint, gilt der Spatz im Volksglauben auch als hochmütiger kleiner Gauner. Da seine Beute jedoch meistens recht klein und kaum nennenswert ist, leitet sich wohl auch daraus das Sprichwort „Mit Kanonen auf Spatzen schießen“ ab, was andeutet, dass es sich nicht lohnt einen riesen Aufstand, wegen ein paar verlorener oder gestohlener Kleinigkeiten zu machen.

Das Sprichwort „Lieber ein Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach“ macht den Spatz jedoch wieder zu einem geschätzen Gast, der von Bescheidenheit und Kompromissfähigkeit erzählt. Lieber hat man wenig, als gar nichts. Den irrtümlichen Bezeichungen „Drecksspatz“ und „Spatzenhirn“, die sich bis heute gehalten haben, darf man nicht viel glauben schenken, da sie in keinster Weise der Wahrheit entsprechen. Weder ist der Spatz dreckig, noch kann man Intelligenz an der Körpergröße messen (was sich am Beispiel des Menschen am Besten veranschaulichen lässt.) Weshalb sich der Spatz im Dreck fühlt, hat den Hintergrund, dass es sich dadurch von Parasiten befreit – eigentlich also ein durchaus hygienisches Ritual und alles andere als „dreckig“.

Spatzen – Medizin

Hüpft oder flattert der kleine Spatz als Krafttier in ihr Leben, dann will er Sie vor Gerede, voreiligen Schlüssen und übertriebenen Handlungen warnen. Möglicherweise machen Sie mehr aus einer Sache als wirklich ist oder wollen gleich große Geschütze auffahren, weil Sie mitbekommen haben, dass über Sie geredet wird. Lassen Sie die Leute reden und nehmen Sie das Geschwätz gelassen. Es ist nicht mehr, als das übliche Spatzenkonzert im Park an einem sonnigen Morgen, wo sich die Spatzen um das Futter streiten und hinterher wieder Ruhe geben. Sie können nie alles richtigstellen und wer sie wirklich kennt und mag, der gibt Nichts auf das Gerede und nimmt Sie so, wie sie sind. Wenn Sie erst einmal anfangen, Dinge richtigzustellen, dann haben Sie bald nichts Anders mehr zu tun, weil es immer etwas gibt, das falsch verstanden oder erzählt wurde. Das Krafttier Spatz kann jedoch auch auf den gegenteiligen Fall hinweisen, bei dem Sie angefangen haben über Jemanden hinter dessen Rücken zu reden oder beim nachbarschaftlichen Klatsch & Tratsch einfach mitgeredet zu haben ohne nachzudenken. Sie sollten vorsichtiger mit Ihren Äußerungen sein, da sie bei keinem wirklich sicher sind.

Der Spatz als Krafttier sagt Ihnen, dass sie womöglich kurz davor stehen Intimitäten, Geheimnisse oder private Dinge auszuplaudern, die nicht für fremde Ohren bestimmt sind. Falls Ihnen doch ein paar unangenehme Dinge über die Zunge kommen und sie das Gefühl haben, dass es schon zu spät ist, zügeln Sie sich einfach beim nächsten Mal besser. Was geschehen ist, können Sie nicht ändern, wohl aber haben Sie Einfluss auf das zukünftige Geschehen. Gehen Sie in sich und prüfen Sie, ob Sie es wirklich nötig haben durch tolle Erzählungen im Mittelpunkt zu stehen und ob Sie wirklich so viel zu sagen haben. Manchmal ist weniger mehr und genau das will Ihnen auch der Spatz als Krafttier sagen. Halten Sie sich zurück und reden Sie nicht all zu viel, damit Ihre Worte dann, wenn Sie einmal etwas sagen, mehr Bedeutung und Kraft haben. Verlieren Sie nicht das Vertrauen und spielen Sie auch nciht mit dem Vertrauen Anderer. Wenn Sie Jemand darum bittet, etwas für sich zu behalten, dann tun Sie es auch, sonst wird das Krafttier Spatz dafür sorgen, dass sie am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn etwas unerwünscht herumerzählt wird und in genau jene Ohren kommt, denen man das eigentlich vorenthalten wollte – aus welchen Gründen auch immer. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

Traumdeutung

Träumen Sie von fligenden Spatzen oder sehen im Traum einen Spatz, dann kündigt dieser Geschäftigkeit und Arbeit an. Möglicherweise haben Sie gerade viel zu tun und wünschen sich weniger Arbeit oder aber mehr Ruhe und weniger Hektik bei der Arbeit. Andererseits weisen Spatzen im Traum auch auf Klatsch & Tratsch in Ihrem unmittelbaren privaten oder beruflichen Umfeld hin, dem Sie nicht all zu viel Bedeutung beimessen sollten. Ein Spatz im Traum warnt aber auch davor Geheimnisse auszuplaudern.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 2. Juni, 2013, 09:00 Uhr

Biene

Lebensraum

Bienen kommen in nahezu allen Regionen der Welt vor, die ein warmes oder gemäßigtes Klima haben und wo die Bienen genügend Blumen, Bäume oder Gräser zum Bestäuben und Nektar sammeln vorfinden.

Mythologie

Viele naturreligiöse Kulturen erkannten, dass die Biene ein sehr fleißiges Tier ist, das in einer organisierten Gemeinschaft mit einer gut strukturierten Hierarchie und gut durchdachten Logistik lebt. In der Vorstellung unserer Vorfahren, den Kelten und Germanen, kamen alle Insekten aus der Welt der Sonne und waren unmittelbar mit ihr verbunden. Sie galten in unseren Breiten deshalb als Lichtwesen, die aus der lichtvollen Welt des Geistes kommen und den Menschen Fröhlichkeit und Freude am Feiern von Festen bringen. Betrachtet man die Bienen an herrlichen Sonnentagen bei Ihrer Arbeit, so wird deutlich, weshalb man mancherort Bienen im Volksmund auch als Sonnentänzer bezeichnet und Bienen Tiere sind, die auch tatsächlich mit der Sonne tanzen – so wie auch Kevin Costner mit dem Wolf getanzt hat.

 

Bienen – Medizin

Fliegt die Biene in Ihr Leben oder fordert sie durch intensives Herumschwirren um Sie herum oder lautstarkes Summen Ihre Aufmerksamkeit, ist es Zeit für die Krafttiermedizin der Biene. Die Biene ist ein fleißiges Tierchen, das in einer perfekt organisierten Gemeinschaft lebt. Jeder hat seine Aufgabe, alles seinen Platz. Nichts geschieht zufällig, alles hat seinen Grund. Und das ist auch das, worauf Sie das Krafttier Biene aufmerksam machen möchte: Die aktuellen Umstände sind kein Zufall und die momentane Lebenssituation kann nur mit Fleiß und einer gewissen Ordnung gelöst werden. Die Biene als Krafttier hilft Ihnen die richtige Reihenfolge für alle anstehenden Dinge zu entwickeln und genug Disziplin aufzubringen, um Ihre Arbeiten sorgfältig und vollständig zu bewerkstelligen. Vielleicht geht es in Ihrem Leben aber zur Zeit auch wie im Bienenstock zu, sodass man denken könnte, es herrsche das totale Chaos. In Wahrheit jedoch verbirgt sich hinter dem Chaos eine durchdachte Struktur und Logistik. Wie heißt es so schön? Nur das Genie überblickt das Chaos! Die Biene als Krafttier macht Sie deshalb auf die Struktur des Chaos aufmerksam und dass das vermeintliche Chaos gar keines ist, sondern einfach nur ein reger Betrieb mit einem planmäßigem Ablauf und einem festen Ziel, Sinn und Zweck.

Das Krafttier Biene hilft Ihnen auf der Arbeit den Überblick zu bewahren und Ordnung in das vermeintliche Chaos zu bringen. Sie fördert Fleiß, Disziplin und den Gemeinschaftssinn, denn alles was Sie tun, tun Sie nicht nur für sich, sondern auch für die Gemeinschaft und das Gemeinwohl. Kurzum: Was Sie geben, das kommt der Gemeinschaft zu Gute. Was Sie der Gemeinschaft nicht geben und ihr damit entziehen, das fehlt der Gemeinschaft und wirkt sich auch nachhaltig negativ und destruktiv auf das Gemeinwohl aus, das letzten Ende wiederum auch Sie betrifft. Ebenso bewahrt Sie die Biente auch vor Perfektionismus, Idealismus, Verausgabung und zu viel Arbeitseifer bzw. Arbeitswut. Auch wenn Sie fleißig sind, sollten Sie es nicht übertreiben, sondern auch an sich selbst denken. Es bringt weder Ihnen, noch anderen Etwas, wenn Sie irgendwann ausgebrannt sind und als Arbeitskraft ausfallen. Genießen Sie Ihre Arbeit und den Lohn, den Sie dafür erhalten, denn das Krafttier Biene sorgt dafür, dass Beides angemessen sein und im Verhältnis zueinandern stehen wird.

Traumdeutung

Ein im Traum auftauchende Biene macht auf rege Aktivität und Produktivität im Lebens des Träumenden aufmerksam. Wahrscheinlich arbeitet der Träumende momentan sehr viel oder lernt sehr fleißig. Die Biene im Traum ist ein gutes Zeichen dafür, dass Ordnung im Leben herrscht, der Träumende die Gesellschaft anderer Menschen schätzt und sich nur in der Gemeinschaft wohlfühlt. Aggressive Bienen im Traum können ein Hinweis auf Konflikte oder Spannungen zwischen dem Träumenden und den Menschen in seinem unmittelbaren Umfeld hinweisen. Der Träumende könnte dann Probleme haben, seinen Platz in der Gemeinschaft wiederzufinden und eine Situation erschaffen, die schädlich und unkontrollierbar für ihn wird.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 24. April, 2013, 12:00 Uhr