Schlagwort-Archive: Durchhaltevermögen

Meerschweinchen

Lebensraum

Das Meerschweinchen ist ein Nagetier, das ursprünglich aus Südamerika stammt und dort auch weit verbreitet ist. Als domestiziertes Hausmeerschweinchen ist es mittlerweile sogar weltweit verbreitet (mit Ausnahme der Arktis und Antarktis) – ob in Asien, Europa, Afrika, Nordamerika oder Australien. So ist das Meerschweinchen als Nagetier zum Beispile mit dem Kaninchen, der Ratte und mit der Maus verwandt.

In seiner Heimat bevorzugt das Meerschweinchen flache Graslandschaften und Bergregionen, wo sie unterirdische Höhlen als Unterschlupf vorfinden oder selber bauen können. In unseren Breiten findet sich das Meerschweinchen (besonders bei Kindern) als beliebtes Haustier oftmals in Käfigen in der Wohnung, wo es nur kaum ausreichend Auslauf und die benötige Abwechslung vorfindet. Auch wenn Meerschweinchen hin und wieder von ihren Besitzern in der Wohnung oder im Garten laufen gelassen werden finden wir, dass Meerschweinchen in freier Wildbahn in der Natur und nicht in Käfigen in der Wohnung leben sollten. Als hauptsächlich tagaktives und teilweise auch sehr scheues und ängstliches Gruppentier besitzt das Meerschweinchen einen beachtlichen Geruchs- und Gehörsinn und vor allem ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten, das besonders in Notsituation Zusammenhalt und Schutz in der Gruppe ermöglicht.

Mythologie

Der Name des Meerschweinchen setzt sich aus „Meer“ und „Schweinchen“ zusammen. Die Silbe „Meer“ entstand vermutlich durch den Schifftransport der Meerschweinchen von über das Meer, als die Spanier ein paar Tiere nach Europa brachten. Den Beinamen eines Schweins bekam das Meerschweinchen ganz offensichtilich durch seine sehr hohe und quietschenden Lautäußerungen, die einem Schwein ähneln. Auf Grund seiner Größe wurde dann noch der Diminutiv (die Verkleinerungsform) „-chen“ angehängt, wodurch das Meerschwein dann zum Meeerschweinchen wurde.

In seiner Heimat Südamerika dient das wild lebende Meerschweinchen bei vielen Andenvölkern als Opfertier und Nahrungsquelle. Als Opfertier wurde es häufig zu Fruchtbarkeitsritualen und Erntefesten geopfert, wenn man die Götter um gutes Wetter, reiche Ernte oder ein Kind bitten wollte, sowie um Unfruchtbarkeit oder Unlust zu heilen und die Virilität zu steigern. Schamanen jener indigenen Stämme benutzen das Meerschweinchen häufig als „Ersatzwesen“ für die Geister der Krankheit bei Heilungszeremonien und schamanischen Exktraktionen. Man zog die Krankheit aus dem Kranken heraus und übertrug sie auf das Meerschweinchen. Abschließend wurde das Meerschweinchen dann geopfert, um die Ahnen und Götter um Vergebung, Erlösung und Gesundheit zu bitten. So nahm das Meerschweinchen oft große Unnannehmlichkeiten auf sich um dem Großen Ganzen zu dienen. Daher schätze man die Fähigkeit, Kraft und Eigenschaft des Meerschweinchens, sich Größerem hinzugeben und sich dafür selbst zu opfern sehr, sodass die Andenvölker auch heute noch eine ganz besondere Verbindung zum Geist aller Meerschweinchen und den Meerschweinchen selbst haben.

Meerschweinchen – Medizin

Flitzt das Meerschweinchen als Krafttier in Ihr Leben oder fordert es durch intesives quieken Ihre Aufmerksamkeit, dann stehen Ihnen glücklicke und fruchtbare Zeiten bevor. Sein Erscheinen kündigt Heilung und Regeneration in Liebesangelegenheiten an und verbindet mit Mutter Erde. Als erdverbundes Wesen, dass an Land dicht über der Erde lebt und seinen Unterschlupf unter der Erde – und damit direkt in Mutter Erdes Schoß – hat kann das Meerschweinchen wohl am Besten Erdvebundenheit lehren und den Kontakt zu Erdgeistern wie Zwergen, Wichtel, Gnome und Trolle vermitteln. Wenn Sie das Meerschweinchen auffordert, ihm zu folgen, dann vertrauen Sie ihm und folgen Sie ihm durch das verschlungene Höhlensystem unter der Erde. Mit Hilfe des Meerschweinchens als Krafttier gelangen Sie nämich über verschlungene Pfade an geheime Orte und machen außergewöhnliche Entdeckungen. Möglicherweise stehen Sie bald einem Naturgeist gegenüber, finden die wahre Liebe oder einen Schatz, der Ihre Seele oder das innere Kind zum Strahlen und Leuchten bringt.

Gleichwohl fördert das Krafttier Meerschweinchen soziale Eigenschaften, schenkt uns Vertrauen, Geborgenheit und Freundschaft. Es zeigt uns, wie man sich zum Wohl der Gemeinschaft opfert und wie sie die ganze Gemeinschaft zum Wohl des Einzelnen einsetzt. Verbundheit und Treue sind damit auch zentrale Themen, auf welche das Krafttier Meerschweinchen aufmerksam machen möchte. Körperliche Nähe und  emotionale Wärme geben uns gegenseitig Kraft, Halt und Hoffnung. So zeigt das Meerschwinchen als Krafttier wie angenehem und hilfreich der Rückhalt in der Familie oder im Freundeskreis sein kann und dass Freundschaften auch gepflegt werden müssen. Das Krafttier Meerschweinchen symbolisiert somit die Kraft des Herzens, die Zartheit der Seele und die Unbefangheit des inneren Kindes.

So macht das verspielte und fröhliche Meerschweinchen darauf aufmerksam, sich selbst etwas zu gönnen, sich mit Kindern zu beschäftigen oder sogar selbst wieder zum Kind zu werden, um die Lebensfreude neu zu entdecken und Ihre Seele wieder in allen Farben erstrahlen zu lassen.

180x150_Small-Rectangle_(freier Werbeplatz)

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Meerschweinches im Traum kündigt meist Fruchtbarkeit, Glück in der Liebe oder freudige Ereignisse an. Es steht eine Zeit der Gemeinschaftm des Zusammenhalts und der Treue an. Gleichwohl mach ein Meerschweinchen im Traum aber auch auf Verniedlichung und die Angst des Träumenende nicht ernst genommen zu werden hin. Möglicherweise werden Probleme und Gefühle unterdrückt und kleiner gemacht, als sie wirklich sind. So warnt ein Meerschweinchen im Traum auch davor, Menschen, Ereignisse und Gefühle abzuwerten oder klein zu machen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 17. Dezember, 2013, 12:55 Uhr

Kamel

Lebensraum

Kamele sind  mit dem Lama als auch dem Alpaka verwandt und hauptsächlich in Asien beheimatet, aber auch in den Wüsten im Norden von Afrika anzutreffen. Es bevorzugt warme Temperaturen, trockenes Klima und karge Landschaften – was das Kamel natürlich zu einem idealen Wüstenbewohner macht.

Mythologie

In vielen arabischen Kulturen genießt das Kamel ein hohes Ansehen und symbolisiert Ausdauer, Gelassenheit und Ruhe. Auf Grund seiner besonderen Fähigkeit, eine große Menge Wasser (bis zu 100 Liter) auf einmal trinken und lange Zeit in seinen Höckern speichern zu können, ist das Kamel ein ideales Lastentier, wenn es Wüsten zu durchqueren oder lange Strecken zurückzulegen gilt. Die zusätzliche Eigenschaft des Kamels, darüber hinaus große Lasten aufzunehmen und über weite Entfernungen oder  unwegsames Geläde tragen zu können, verschaffte ihm den Namen „Wüstenschiff“. Kaum ein anderes Tier ist unter solch harten Bedingungen derart belastbar, bescheiden und ausdauernd. Kamele waren deshalb besonders in der Vergangenheit sehr wertvoll und ein Symbol der Anerkennung und Macht, weshalb man sie an große Herrscher, die man vereehrte, verschenkte. In der Bibel heißt es, dass der Pharao Abraham ein Kamel geschenkt haben, Joseph auf einem Kamel mit einer Karawane nach Ägpyten gereist und die drei Weisen aus dem Morgenland ebenfalls auf Kamelen geritten sein sollen.

Kamel – Medizin

Schreitet das Kamel gemächlich und gelassen durch Ihre Lebenskreise, dann will es Sie auf Ausdauer, Beharrlichkeit und Belastbarkeit aufmerksam machen. Möglicherweise sind Sie bei Etwas kurz davor aufzugeben oder umzukehren. Das Krafttier Kamel kommt jetzt deshalb zu Ihnen, um Ihnen Mut zuzusprechen und neue Kraft zu schenken, damit Sie auch den Rest des Weges schaffen. Ihre momentane Situation erscheint Ihnen womöglich wie eine irrsinnig lange Durstrecke, an deren Anfang Sie sich nicht mehr erinner können, weil er schon so lange her ist, und deren Ende Sie nicht sehen können, weil das Ziel so weit entfernt ist. Das Kamel als Krafttier schenkt Ihnen neue Kraft, füllt Ihren Energiespeicher wieder vollständig auf und begleitet Sie bis zum Ende des Durststrecke. Falls Sie sich schon zu sehr verausgabt haben, nimmt Ihnen das Kamel auch gerne Lasten ab oder trägt Sie ein Stück des Weges, denn es will, dass Sie Ihr Ziel unter allen Umständen erreichen. Mit dem Krafttier Kamel an Ihrer Seite wird die zu überwindende Durststrecke zwar nicht kürzer, aber erträglicher, weil Sie nicht mehr allein seinind, sondern einen Coach an ihrer Seite haben, der Sie immer wieder aufbaut. Das Kamel als Krafttier schenkt Ihnen die nötige Gelassenheit und Ruhe, damit Sie sich nicht von Ihrem Weg abbringen lassen und es schenkt Ihnen Durchhaltevermögen und Ausdauer, damit Sie all Ihre Ziele erreichen – egal wie lange oder beschwerlich der Weg bis dahin ist. Schreitet das Kamel als Krafttier in Ihr Leben, will es Sie also auf Ihrem Weg bestärken, auch wenn Sie das Gefühl haben, das sich gerade alles gegen Sie zu richten scheint. Mit Hilfe des Kamels als Krafttier lassen Sie sich auch nicht von Trugbildern, Täuschungen oder Fata Morganas beirren und können sämtliche Täuschungen als Solche entlarven. Als Lastentier zeigt Ihnen das Kamel aber auch, dass man sich nicht überladen darf und gut vorbereitet sollte, wenn man eine lange Wegstrecke ohne Zwischenstops vor sich hat. Man unterschätzt die Länge des Weges schnell, wenn man ihn anfangs euphorisch, forsch und siegessicher beschreitet. Lassen Sie es also von Anfang bis Ende lieber ruhig angehen und teilen Sie sich Ihre Kraft gut ein, dann kommen Sie auch ohne größere Probleme sicher ans Ziel.

Traumdeutung

Das Erscheinen eines Kamels im Traum macht auf die aktuelle Lebenssituation des Träumenden aufmerksam, die wahrscheinlich sehr von Bescheidenheit und Durchhaltevermögen geprägt ist. Der Träumende befindet sich wahrscheinlich nicht nur emotional, sondern auch materiell auf einer langen Durststrecke und hat das Gefühl nur langsam voranzukommen. Ein Kamel im Traum macht aber auch auf psychische oder physische Belastungen aufmerksam, die nicht alleine getragen werden sollten. Gleichermaßen bedeutet ein Kamel im Traum, dass man nach harter Arbeit und einer  langen Durststrecke belohnt werden wird und der Lohn die ganzen Anstrengungen wett macht.

© Wiebke Haarkemper | 30. April, 2013, 11:35 Uhr