Archiv des Autors: Medizinfrau

Zaunkönig

Lebensraum

Der Zaunkönig ist ein rundlicher kleiner rot-brauner Singvogel, der zur Gattung der Sperlinge gezählt wird und mit einer Körperlänge um die 10cm und einer Flügelspannweite von nur etwa 15cm der drittkleinste Vogel Europas ist. Damit ist der Zaunkönig nicht nur optisch, sondern auch biologisch gesehen eindeutig mit dem Spatz, der Meise und dem Rotkehlchen verwandt. Er ernährt sich ausschließlicher von tierischer Nahrung wie z.B. der Spinne und der Fliege, pickt mitunter aber auch Eier und Larven von Insekten wie z.B. die Raupe auf. Als – wenn auch seltener – Kulturfolger verschmäht der Zaunkönig allerdings auch Essensreste der Menschen wie etwa Brotkrümel nicht. Das Verbreitungsgebiet des Zaunkönigs erstreckt sich von Europa und Asien über Afrika und Nordamerika. Auch wenn der Zaunkönig einigermaßen „winterfest“ ist, beschränkt und verlagert sich sein Verbreitungsgebiet eher auf die Nordhalbkugel. In kälteren Regionen wie der Arktis und der Antarktis fehlt der Zaunkönig nahezu gänzlich – nicht zuletzt auch deshalb weil ihm dort auch die Nahrungsgrundlage fehlt (Insekten sterben bei Frost) .

Krafttier ZaunkönigMythologie

In der Mythologie kennt man den Zaunkönig aus vielen Märchen wie etwa der Gebrüder Grimm und Fabeln von Äsop, in welchem der Zaunkönig oftmals durch Schlauheit und eine List andere austrickst und daran sogar noch seinen Spaß daran hat. So nimmt der Zaunkönig einigen Orts die Rolle des Tricksters ein, wie der Fuchs in Deutschland oder der Kojote bei den Indianer Nordamerikas.

Sein Name geht übrigens auf die etwas irreführende griechische Bezeichnung „troglodyt“ zurück, die so viel wie „Höhlenbewohner“ bedeutet. Irreführend deshalb, weil Zaunkönige eigentlich keine Höhlen bewohnen. Die Märchen erklären seinen Namen weniger mit seiner griechischen Wortbdeutung, sondern vielmehr mit der Eigart des Zaunkönigs. Es heißt, dass der Zaunkönig schon so viele Tiere ausgetrickst habe, dass er Angst um sich haben muss. Aus diesem Grund lässt er sich nur noch selten blicken, hüpft nur noch unter, in und über den Zäunen herum, während er ganz keck immer wieder ruft „König bün ick!“ und dann ganz schnell wieder verschwindet. Der vermeintliche Königstitel des Zaunkönigs geht auf eine Fabel nach Äsop zurück. Dort wollten die Vögel eines Tages einen König wählen und veranstaltenen einen Wettflug. „Wer am höchsten fliegt, der soll unser König sein“ beschlossen die Vögel. Alle gaben ihr Bestes, aber am Höchsten flog eindeutig der Adler. Doch noch während der Adler in der Luft war hüpfte plötzlich der Zaunkönig aus seinem Gefieder hervor, flog über dem Adler und rief: „Ich bin der König!“. Seitdem gilt der Zaunkönig als Vogelkönig und lehrt diese Geschichte, dass Schlauheit und List über Größe und Stärke siegen können und man Schwäche mit Klugheit kompensieren kann.

Die altgermanische Bezeichnung „wrendo“ für den Zaunkönig, die so viel wie „Winterkönig“ bedeutet, geht auf den lebhaften Gesang im Winter zurück. Später wurde diese Bezeichnung durch das altdeutsche Wort „Schneekönig“ verdrängt, die sich allerdings bis heute gehalten hat. Daher stammt übrigens auch auch die Redewendung „sich freuen wie ein Schneekönig“. Je nach Region wird der Zaunkönig auch Backöfelchen, Mäusekönig, Meisenkönig, Schupkönig, Tannkönig Zaunsänger oder Zaunschnerz genannt.

Zaunkönig – Medizin

Hüpft oder flattert der kleine Zaunkönig als Krafttier in ihr Leben, dann will er Sie daran erinnern dass man sein Selbstbewusstein nicht an anderen festmachen darf. Möglicherweise werden Sie von Ihrem Umfeld nur wenig wahrgenommen, weil Ihre Körpergröße etwas geringer ist oder Sie nicht dem Schönheitsideal entsprechen, dass die Medien präsentieren und die Gesellschaft sehen möchte. Das Krafttier Zaunkönig möchte Ihnen sagen, dass Sie sich von solchen Bildern und Gedanken losreißen sollten, damit Sie Ihr wahres Ich und Ihre wahre innere Schönheit endlich nach außen tragen können. Denn das Bild was uns die Medien vom perfekten Körper  zeigen entspricht weder der Wahrheit, noch der Realität. Schauen Sie sich um, dann entdecken Sie, das unterschiedliche Körper mit ganz ureigenen Gesichtern völlig normal sind. Blicken Sie in die Natur und schauen Sie, wie die Bäume wachsen – Manche wachsen (nach unserer Aufassung) krumm und schief wie die Eiche, Andere wachsen „gerade“ und erreichen eine stattliche Größe wie die Buche. Und selbst von Eiche zu Eiche und Buche zu Buche gibt es Unterscheide, also heben Sie Ihre Einzigartig hervor, anstatt sich dafür zu schämen! Der Zaunkönig als Krafttier kommt deshalb auch zu Ihnen, um Sie zu ermutigen. Möglicherweise sind Sie künstlerisch tätig und erhalten nicht die Ihnen gebührende Anerkennung. Das Krafttier Zaunkönig rät Ihnen, sich nicht vom Urteil der anderen abhängig zu machen. Gehen Sie Ihren Weg weiter, dann werden Bestätigung und Wertschätzung von ganz alleine kommen. Seien sie keck wie der Zaunkönig und sagen Sie sich selbst immer wieder „König bün ick“. Das zaubert Ihnen ein Lächeln auf die Lippen und stärkt Ihr Selbstwertgefühl.

Selbstwertgefühl und Selbstachtung sind weitere Themen, auf welches das Krafttier Zaunkönig aufmerksam macht. Nur wenn Sie sich selbst und Ihre Arbeit annerkennen und wertschätzen, sind Sie auch bereit für Anerkennung und Wertschätzung von außen. Denken Sie daran, dass Sie im Außen das Anziehen, was Sie im Inneren ausstrahlen. Seien Sie wie ein Zaunkönig: Klein, aber oho! Man wird Sie zunächst zwar unterschätzen, aber umso größer ist später die Anerkennung und Wertschätzung! Als König der Vögel sagt Ihnen das Krafttier Zaunkönig, dass es Zeit wird, sich in höhere Ebenen und Welten zu erheben und Ihre Seele zu beflügeln. Verlassen Sie das sichere Nest und entdecken Sie die Welt, damit die Welt Sie entdecken kann! Mit dem Zaunkönig als Krafttier gelingt es Ihnen als Zaunreiter durch die verschiedenen Welten zu reisen – vom tiefesten Punkt der Erde bis zu unbekannten Höhen des Himmels. Lassen Sie sich vom Zaunkönig führen, denn er führt Sie zu Harmonie und Einklang – mit sich selbst, der Natur und Ihrer Umwelt. So weist Sie der Zaunkönig als Krafttier darauf hin, dass Sie sich zwar gut verstecken können, aber auch oft kleiner machen, als Sie wirklich sind. Aus diesem Grund ist der Zaunkönig ein gutes Beispiel dafür, dass nicht die äußere Erscheinung, sondern die inneren Werte zählen, denn nur diese führen zu wahrer Größe.

Traumdeutung

In Bearbeitung.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 17. April, 2014, 11:04 Uhr

Widder

Lebensraum

Der Widder ist eine Art Wildschaf und gehört deshalb zur Familie der Schafe. Unter der Bezeichung „Widder“ versteht man für gewöhnlich Mufflons und Kreishornschafe, welche beide gedrehte, korkenzieherartige Hörner – das Markenzeichens der Widders – besitzen. Genau genommen ist „Widder“ also keine Tierart, sondern ein Begriff aus dem Volksmund, welche für Schafe mit gedrehten Hörnern verwendet wird. Darüber hinaus bezeichnet „Widder“ auch nur ein männliches Tier der Mufflons oder Kreishornschafe. Das weibliche Tier wird „Mutterschaf“ genannt. So ist der „Widder“ im Prinzip  vielmehr ein Symbolbild, das aus der abendländischen Astrologie abgeleitet wurde und sich an den besagten Tierarten anlehnt. Der Lebensraum der Mufflons lag ursprünglich in in Europa, während der Lebensraum der Kreishornschafe sich im Wesentlichen auf Asien konzentrierte. Durch Domestizierung und Nutztierhaltung sind die beiden Arten mittlerweile nahezu weltweit anzutreffen. Die meisten Mufflons, die auch Widder genannten werden, leben in Mischwäldern und teilweise felsigen Regionen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Gräsern, Kräutern und Blättern, fressen mitunter aber auch Samen und Beeren.

Mythologie

Im traditionellen Volksglauben gilt die korkenzieherartige Hornform des Widders als Sinnbild für Willenskraft und Durchsetzungsvermögen. In Ägypten kennt man die Götter Chnum und Amun als widderkopfartige Gottheiten. Chnum, Fruchtbarkeitsgott und Gatte der Heket, galt lange Zeit als Schöpfergott im alten Reich, etwas später (etwa um das 16. Jhd.) wurde dann Amun, der Wind- und Fruchtbarkeitsgott, zum Hauptgott der Ägypter. Seine Name bedeutet „der Verborgene“ und lehnt sich an sein bevorzugtes Element, den Wind an. Es heißt daher auch, dass Amun und Amaunet gemeinsam ihre Götter mit ihrem Schatten schützen. Schon bei den alten Ägypten war die Verbindung des widderkopfartigen Gottes Amun zu Sonne deutlich, denn Amun-Re gilt dieser seit jeher als Orakel- und Sonnengott. Amun-Re vereint in sich die Götter Re, Min und Amun und gilt damit auch als Sonnen-, Wind- und Fruchtbarkeitsgott. Als Herrscher des Lebens wurde der falkenkopfartige Gott im alten Ägypten deshalb auch als „König der Götter“ bezeichnet und sogar als Verkörperung der Sonne betrachtet. Ihm zu Ehren säumten daher auch liegende Widdersphingen auf Podesten die Wege oder Eingänge zu seinem Tempel.

Auch in Griechenland wurde der Widder hoch in Ehren gehalten. Dort und auch hierzulande gilt der Widder als Sternenbild und Tierkreiszeichen des abendländischen Horoskopes. Seine Existenz geht der Mythologie zu Folge auf die Vorgeschichte der Sage von Jason und dem goldenen Flies zurück. So bestimmte König Athamas eines Tages seinen Sohn Phrixos zu seinem Nachfolger. Der Stiefmutter Ino gefiel das gar nicht, denn lieber hätte sie ihren eigenen Sohn als Thronfolger gesehen. Und so versuchte sie aus Neid und Eifersucht heraus mit allen Mitteln die Inthronisierung von Phrixos zu verhindern. So sorgte sie z.B. für Missernten, indem sie die Saat verderben ließ. Sie erpresste schließlich König Athamas, dass eine Hungersnot nur abgewandt werden könne, wenn dieser seinen Sohn Phrixos opfern würde. Gerade als der verzweifelte König seinen Sohn auf dem Altar opfern wollte erschien am Himmel ein Widder mit goldenem Fell. Als dieser auf Phrixos zugerannt kam, nutzte dieser die Gelegenheit und sprang mit seiner Schwester sofort auf den Widder und flog mit ihm davon. Seine Schwester verlor auf der Reise leider den Halt und stürzte ins Meer, Phrixos aber war gerettet. Als der Widder Phrixos in Sicherheit gebracht hatte, bat ihn der Widder, ihn an seiner Statt zu opfern, was Phrixos dann auch tat. Zum Dank dafür wurde der Widder als Sternenbild in den Himmel versetzt und wird sein goldenes Fell – das auch als das goldene Flies bekannt ist – seit jeher an einem Heiligen Ort vom Kriegsgott Ares aufbewahrt und von einem Drachen bewacht. Seitdem stehen Widder und Drache deshalb auch für Schutz, Kampf und Siegeswillen und sind beide dem Element Feuer zugeordnet. Es verwundert daher nicht, dass der Widder auch mit dem römischen Kriegsgott Mars verbunden ist.

Im Horoskop ist der Widder den Monaten März und April, als auch dem Element Feuer zugeordnet. Auf Grund seines starken Willens und Durchsetzungsvermögens gilt er als Sinnbild für Kampf, Erfolg und Sieg.

Im Hinduismus reitet der Feuergott und Götterbote Agni auf einem Widder durch die Welten, um Gebete und Opferbitten den entsprechenden Gottheiten zu überbringen und die Menschen durch sein reinigendes Feuer von Kummer, Sorgen, schlechtem Karma und Lastern zu befreien. In der afrikanischen Mythologie gibt es einen widderartigen Gewitter- und Himmelsgott names So Xerviso, der mit dem Donner Zwiesprache hält. Man sagt, dass er stets mit eine Donnersteinaxt bewaffnet sei.

Sogar im Alten Testament ist die Rede von einem Widder. Als Abraham auf Gottes Bitte hin seinen erstgeborenen Sohn Isaak opfern soll, um seine Loyalität unter Beweis zu stellen, schreitet Gott im allerletzten Moment ein und schickt Abraham einen Widder, den er anstelle seines Sohnes opfern soll. So gilt der Widder seit langem in vielen Kulturen als beliebtes Opfertier, das sich zum Wohl der Gemeinschaft in den Dienst des Höchsten stellt.

Widder – Medizin

Springt der Widder in Ihr Leben, dann kündigt er eine Wende an und begünstigt Neuanfänge. Es kann gut sein, dass sich die Dinge nun sprunghaft verändern und neues Leben in tot geglaubte Idee, Wünsche, Vorstellungen und Pläne einkehrt. So wie auch der Widder dem Frühling zugeordnet ist, kann nun auch in Ihnen neues Leben erwachen. Seien Sie spontan und öffnen Sie sich der abwechslungsreichen und lebhaften Krafttiermedizin des Widders. Mit dem Widder als Krafttier gelingt es Ihnen jetzt große Hindernisse zu überwinden oder aus dem Weg zu räumen und sich mutig neuen Herausforderungen zu stellen. Wenn Sie Ihre aktuelle Lebensphase meistern oder zum Positiven wenden wollen, müssen Sie jetzt aktiv werden und Durchsetzungsvermögen beweisen. Seien Sie allerdings vorsichtig, bei wem oder was Sie mit dem Kopf durch die Wand wollen, denn Sie können damit auch geliebten oder befreundeten Menschen vor den Kopf stoßen. Seien Sie mutig und wagen Sie den Sprung ins Ungewisse, denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Das Krafttier Widder hilft Ihnen daher auch, wieder Ihre Kraft und Ihren Mut zu finden, damit Sie Selbstinitiative ergreifen können, anstatt die Dinge über sich ergehen zu lassen – denn das liegt absolut nicht in der Natur des Widders.

Ist der Widder als Krafttier, dann werden Ihnen damit auch Neugierde, Kampfgeist und ein scharfer Verstand zu Teil. Mit dem Widder als Krafttier entdecken Sie neues, unbekanntes Terain und haben auch den Mut unkonventionelle Wege im Denken und Handeln zu beschreiten. Doch teilen Sie sich Ihre Kräfte gut ein, damit Sie auf Ihrem Weg zu Ziel nicht ausbrennnen. Das Krafttier Widder hilft Ihnen Entbehrungen, Fehlschläge und Widerstände nicht all zu sehr zu Herzen zu nehmen und nicht gleich aufzugeben. So schenkt Ihnen der Widder als Krafttier Optimisus, Lebenskraft und Durchhaltevermögen, damit Sie all ihre Ziele erreichen und Ihre Grenzen abstecken und verteidigen können. Der Widder sagt Ihnen: Träumen Sie nicht länger Ihr Leben, sondern leben Sie Ihre Träume!

Gleichwohl prüft der Widder Ihre Opferbereitschaft. Was sind Sie bereit für Ihr Ziel oder Ihren Wunsch zu opfern? Das Leben ist ein ewiges Geben und Nehmen und für jeden Tod gibt es ein Leben. Achten Sie jedoch auch darauf, dass Sie sich nicht ständig zum Opfer machen, indem Sie sich für alles verantwortlich machen (lassen). Denn die Krafttiermedizin des Widders kann sich ins Gegenteil verkehren und damit zur Opferhaltung, zu Sturheit und Egoismus, als auch zu Impulsivität und Unberechenbarkeit führen. Fühlen Sie die Kraft und den Tatendrang, aber bedenken Sie stets, dass aus großer Kraft auch eine ebenso große Verantwortung wächst.

Traumdeutung

Wenn ein Widder durch Ihre Träume springt, will er Sie auffordern endlich aktiv zu werden und Ihr Leben in die Hand zu nehmen. Gleichwohl kann das Auftauchens eines Widders im Traum auch daraufh hinweisen, dass Jemand in unserem unmittelbaren Umfeld unsere Aufmerksamkeit, Zuneigung oder Liebe mit Gewalt erzwingen und uns von ihm abhängig machen will. Bleiben Sie wachsam und packen Sie den Widder mit Mut und Verstand bei den Hörnern, um ihre Grenzen abzustecken und Anderen aufzuzeigen. Ein Widder im Traum kann aber auch auf innere Konflikte und Gefühlsblockaden beim Träumenden hinweisen. Möglicherweise tragen Sie eine große Wut und Zorn auf Jemanden oder etwas in sich und würden nur all zu gerne mit dem Kopf durch die Wand Amok laufen. Hier ist Vorsicht geboten, damit Se nicht in der Wand stecken bleiben oder sich in etwas verrennen.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 31. März, 2014, 12:15 Uhr

Raupe

Lebensraum

Als Raupe bezeichnet man für gewöhnlich ein Entwicklungsstadium von bestimmten Insekten wie Tag- und Nachtfaltern. So ist die Raupe zwar ein eigenständiges Insekt, in ihrer Entwicklung jedoch nicht auf den Schmetterling beschränkt. Genau genommen ist die Raupe bei vielen Falterarten fast ausschließlich eine Art Fresstadium, das so viel Nahrung wie nur möglich zu sich nimmt, da viele Arten kurz nach ihrer Verpuppung zum Schmetterling nichts mehr fressen, sich nur vermehren und danach sterben. Die Raupe ist damit als Teil einer Metamorphose anzusehen, bei dem die Raupe das Stadium einer Larve bei den Tag- oder Nachtfaltern verkörpert. Als kälteempfindliches Insekt kommt die Raupe hauptsächlich in gemäßigten und tropischen Klimazonen der Welt vor, weshalb die Raupe auch in der Arktis und Antarktis fehlt. Zum Leben und Wohnen bevorzugen sie hauptsächlich Bäume und größere Waldbestände, an die sie sich meist ohne Probleme optisch anpassen. So haben Raupen meist eine grüne oder braune Färbung – je nach dem an welche Umgebung sie sich anpassen müssen. Wärend der in Nadelwäldern lebende Kiefernschwärmer grün-braun gefärbt und mit gelben Flecken besetzt ist und damit im Laub oder auf Baumstüpfen nahzu unauffindbar ist, hat die Raupe des Lindenschwärmers eine durchgend grüne Färbung, weil er sich meist in Wiesen oder auf den grünen und saftigen Blättern von Laubbäumen aufhält.

Andere Raupen besitzen auffällige Warnfarben wie gelb, rot und blau, um Fressfeinde abzuwehren. Interessant ist aber auch, dass die Farbe der Raupe nichts mit dem späteren Aussehen des verpuppten Falters zu tun hat. Ihre Größe in Verbindung mit ihrem auffälliger segmentartiger Körperbau macht die Raupe unverwechselbar und leicht von den Larven anderer Insekten zu unterscheiden. Auf dem Rücken besitzen sie ein verhärtetes Nackenschild, das ihnen Schutz gegen äußere Einflüsse wie etwa Wind, Regen, Hagel und andere Insekten bietet – während der Bauch und die Brustseite, auf der sich die Raupen fortbewegen – meist weich und ungeschützt, dafür aber umso beweglicher ist. Ihre ganz ureigene Gangart ist ebenso unverwechselbar und einzigartig. Kriechend wie eine Schlange und robbend wie ein Seehund an Land bewegt sich die Raupe zwar langsam, aber dafür trittsicher vorwärts. Dadurch, dass sie beim Fotbewegen Segment für Segment bewegt kann die Raupe auch widrige Hindernisse überwinden und unwegsame Pfade einschlagen.

Krafttier Raupe

Mythologie

Im Hinduismus sind die Raupe und der Schmetterling eng mit dem Glauben der Reinkarnation verbunden. Es heißt dass Brahma, der Schöpfergott des Priestertums, von tiefer Ruhe erfüllt gewesen sein soll, als er die Verwandlung einer Raupe beobachtet hatte. Durch dieses Erlebnis war Brahma davon überzeugt, dass Vollkommenheit durch Wiedergeburt erlangt werden kann. Der römische Schriftsteller Plinius war der Auffassung, dass Raupen durch Tautropfen entstehen würden, die im Frühling auf die Blätter fallen. Die griechische Mythologie kennt die sog. Kampe, ein weibliches und raupenähnliches Ungeheuer, welches Kyklopen (einäugige Dämonen) und Hekatoncheiren (hundertarmige Riesen) in der Unterwelt bewachte bis Zeus diese während des Kampfes der Titanen erschlug.

Bereits im alten China wusste man die feinen und glänzenden Fäden des Kokons der Raupe zu schätzen. So kam es auch, dass man die Fäden der Kokons seit jeher für die Seidenproduktion nutzt und mittlerweile leider auch in Indien, Japan domestizierte Seidenspinner gezüchtet werden. Die aus den Fäden des Kokons gewonne Seide wird nicht nur zur Herstellung von Kleidung, sondern auch für Saiteninstrumente verwendet. Seide war einst ein wertvolle und begehrte Handelsware, die über die berühmte Seidenstraße von Asien nach Europa transportiert wurde. Die Seidenstraße hat ihren Namen übringes auch nicht von ungefähr, sondern vom Erzeugnis der Seide. Durch die regelmäßige, häufige und hauptsächliche Nutzung als Handelsweg für Seidenprodukte kam diese Straße eben zu ihrem Namen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin, als auch die Vitalpilzkunde kennt einen sog. Raupenpilz (Ophiocordyceps sinensis) und weiß diesen als Heilpilz zu schätzen. Seinen Namen trägt dieser Pilz natürlich genausowenig von ungefähr. Sein  schlankes, längliches und segmentartiges Aussehen, sowie seine bräunliche Färbung und seine geringe Größe erinnern sehr an eine Raupe – daher eben auch sein Name.

In der Literatur finden wir die Geschichte der Raupe „Nimmersatt“ des erfolgreichen amerikanischen Kinderbuchautors Eric Carle. Die Geschickte erzählt von der immer hungrigen Raupe „Nimmersatt“, die eine Woche lang viele verschiedene Lebensmittel frisst. Am Ende der Woche wird sie vom vielen Essen schließlich dick und fühlt sich schlecht. Dann findet sie ein grünes Blatt, das ihr saftiger, frischer und leckerer erscheint, als alles, was sie bisher gegesessen hat. Sie kann der Versuchung nicht widerstehen und frisst dieses Blatt – und stellt zu ihrem Erstaunen fest, dass es ihr danach viel besser geht. Dann wurde sie richtig satt und legte sich schlafen. Als sie wieder aufwacht, stellt sie fest, dass sie sich in einen wunderschönen Schmetterling verwandelt hat.

Gleichwohl finden wir in der Litaratur auch die Geschichte von der Raupe Valtentin und seinen Freunden. Sie erzählt von einer neugierigen und abentuerlustigen Raupe, welche die Welt erkunden möchte und auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist. Dabei begegnet die Raupe Valentin vielen anderen Insekten, die seine Hilfe benötigen. Da er sich als mutig und hilfsbereit erweist macht er sich auf seiner Reise viele Freunde, die ihm dabei helfen Gefahren zu überwinden und einen neuen Schlafplatz zu finden. Die Geschichte zeigt auf wunderbare Weise, dass auch eine noch so kleine und hilflos geglaubte Raupe große Wege zurücklegen, schwierige Hindernisse überwinden und anderen helfen kann.

In der Heraldik ist die Raupe zwar nicht zu  finden, dafür aber als Fahrzeug in der Forst- und Landwirtschaft, der Bauindustrie und dem Militär. Als Raupe versteht man in dieser Hinsicht nämlich für gewöhnlich große Kettenfahrzeuge, die keine Reifen, sondern Gleisketten haben, welche die Last gleichmäßig verteilen und es so der Raupe ermöglichen, sich auf unebenem oder weichen Untergrund wie Waldboden, Sand, Kies oder anderem steinigen und leicht hügeligem Gelände sicher und schnell bewegen zu können – wie auch die echte Raupe, von dem das Fahrzeug seinen Namen hat.

Raupen – Medizin

Kriecht  die Raupe als Krafttier in Ihr Leben, dann wird es Zeit sich auf das Wesentliche zu besinnen und zu erkennen, dass man auch mit kleinen Schritten ans Ziel kommt – vielleicht nicht unbedingt schneller, dafür aber sicherer. Obwohl die Raupe zunächst winzig und bedeutungslos wirkt, wohnt in ihr dafür eine umso größere spirituelle Medizin. Als Teil einer Metamorphose zeigt uns das Krafttier Raupe, dass wir in unserer Entwicklung noch mitten drin – quasi noch „in den Kinderschuhen“ – stecken. Zunächst ist da das Ei, aus dem die Larve in Form der Raupe schlüpft. Im übertragenen Sinne bedeutet das, das gewissen Vorhaben, Ideen und Vorstellungen gerade erst geschlüpft sind und sich erst noch entwickeln müssen, bevor man darüber urteilen oder eine Ernte einfahren kann. Ihr segmentartiger Körperbau und ihre ureigene und nur für Raupen typische Fortbewegungsweise unterstützt diese Symbolik. Es ist jetzt nicht die Zeit für große Dinge und große Schritte, sondern die Zeit kleine Abschnitte mit kleinen Schritten zu meistern. Es ist ein langer und sicher auch beschwerlicher Weg bis zum Ziel und daher ist die Raupe als Krafttier auch ein Symbol für Zielstrebigkeit. Ihre Fähigkeit auch widrige Hindernisse zu überwinden und unwegsame Pfade einzuschlagen zeigt, dass auch Sie in Ihrer aktuelle Lebensphase gemeinsam mit der Raupe als Krafttier jedes noch so unüberwindbar geglaubte Hindernis meistern und jeden noch so weichen Boden begehen können, ohne einzusinken oder auszurutschen.

Das Krafttier Raupe stärkt Ihnen in jedem  Fall den Rücken – auch wortwörtlich – und schützt Sie gegen äußere Einflüsse, damit Sie Ihren Weg unbeirrt fortsetzen können. Gleichermaßen sorgt das Krafttier Raupe dafür, dass ihr Herz weich und ihr Körper beweglich bleibt, damit Sie agil genug sind, um sich fortzubewegen. All dies lässt erkennen, dass die Raupe nicht für Zielstrebigkeit, sondern auch für Geduld und Willensstärke steht, denn von ihr können wir lernen, dass man nicht aufgeben, sondern geduldig sein, an sich selbst glauben und sein Ziel nicht aus den Augen verlieren darf, wenn man es jemals erreichen möchte. Während das Ei für den Anfang (unsere Pläne) und der Schmetterling das Ziel (das Ergebinis)  ist, so steht die Raupe genau dazwischen. Sie ist der Übergang vom Kind zum Erwachsenen. Gleichwohl repräsentiert die Raupe eine Art Arbeitsstadium, in dem es nur ums Fressen und Wachsen gilt. Im übertragenen Sinne bedeutet das, dass das Krafttier Raupe darauf aufmerksam macht, dass das Krafttier Raupe mit Arbeit, Fleiß und Beständigkeit in Verbindung steht. Es die Zeit der Arbeit, nicht die Zeit der Ernte. Nach dieser Zeit kommt die Zeit der Ruhe und der Besinnung in Form eine Kokons (die Entwicklung), in welchem wir uns auf die Verpuppung vorbereiten. Ist unsere Zeit gekommen, wird es Zeit sich selbst zu erkennen und sein wahres Wesen nach Außen zu tragen. Erst nach der Ruhephase erkennen wir uns als Schmetterling wieder und können die Ernte einfahren, für die wir als Raupe so hart gearbeitet haben. Ebenso zeigt die Raupe, dass man nicht vorschnell urteilen sollte. Eine Weisheit von Erich G. Wickenburg bringt es auf den Punkt: „Wer eine Raupe zertritt, hat einen Schmetterling getötet.“

Das Krafttier Raupe erinnert uns daran, dass wir uns auf dem Weg selbst fragen müssen, ob der Weg, den wir gehen immernoch der Weg ist, den wir gehen wollen und ob sich die Dinge so entwickeln, wie wir es vor dem Schlüpfen geplant hatten. Nicht immer läuft alles nach Plan, daher ist es nicht wichtig, wie wir uns einmal die Dinge ausgemalt haben, sondern wie sie nun wirklich sind. Das Krafttier Raupe holt uns damit – im wahrsten Sinne des Wortes – zurück auf den Boden der Tatsachen. Gleichwohl möchte sie darauf aufmerksam machen, was genau wir in der Arbeitsphase „zu uns nehmen“. Denn all dies wird unsere Entwicklung prägen und unsere Art der späteren Verpuppung bestimmen. Erst die gesammelten Erfahrungen und die daraus resultierende Reife lässt uns später zum Tag- oder Nachtfalter werden. Die Zeit der Arbeit kommt mit der Raupe als Krafttier in Ihr Leben, die Zeit der Wandlung steht kurz bevor – arbeiten sie  jetzt gut, gewissenhaft und gründlich, damit die spätere Verwandlung umso einfach und schöner werden kann. Geben Sie jedem tag die Chance der Schönste in Ihrem Leben zu werden und erledigen Sie anfallende Arbeiten immer sofort, damit Ihnen neue Arbeiten nicht zu viel werden.

Traumdeutung

Krabbelt die Raupe durch Ihre  Träume, dann weist sie darauf hin, dass Sie zur Zeit eine Veränderung durch machen und sich mitten in einem Prozess befinden. Das Erscheinen eine Raupe oder einer sich verpuppenden Raupe im Kokon kann auf die Angst hinweisen, wie sich Dinge am Ende enteickeln werden und ob sich manche Vorhaben oder Menschen am Ende auf eine unangenehme Art und Weise „entpuppen“ werden. Eine Raupe im Traum macht uns aber auch auf unentdecktes oder ungefördertes Potenzial aufmerksam, das entfaltet, gelebt und weiterwentickelt werden will, damit wir unsere Seelenfrieden und unsere Berufung finden können.

Buchempfehlungen

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© Wiebke Haarkemper | 27. Februar, 2014, 11:09 Uhr

Stachelschwein

Lebensraum

Das Stachelschwein ist ein Nagetier, das sowohl in Asien und Nordamerika, als auch in Afrika heimisch ist, weshalb es auch in der Arktis, der Antarktis und manchen Teilen von Europa fehlt. Es bevorzugt tropisches bis subtropisches Klima, weshalb es zum Leben nicht nur Grassavannen, sondern auch Halbwüsten und Regenwälder benötigt. Das Stachelschwein ist als Nagetier übrigens mit dem Igel und der dem Meerschweinchen verwandt. Ihr auffälligstes Erkennungsmerkmal ist ihr meist schwarz-weißes Haarkleid, mit langen Stacheln und Borsten. Bei den Stacheln handelt es sich interessanterweise eigentlich lediglich um stark entwickelte Haare. Schon auf den ersten Blick erkennt man viele Ähnlichkeiten zum heimischen Igel, der ebenfalls ein Stachelkleid besitzt und ein Leben in Bodennähe bevorzugt. Der Gesichtsausdruck ähnelt wiederum sehr dem eines großen Meerschweinchens und dem eines Bibers. Was die Behausung von Stachelschweinen angeht, so hat sich herausgestellt, dass sich einige Stachelschweine ihre Behausung selbst graben und Andere wiederum nicht mehr genutze Bauten anderer Tiere oder Felsspalten bewohnen.

Krafttier Stachelschwein

Mythologie

In der Mythologie des nordamerikanische Indianerstammes der Haida ist das Stachelschwein ein Geistwesen, das respektiert und geehrt wird. Sogar in der australischen Traumzeit-Legende von der großen Flut kommt das Stachelschwein gleichzeitig als Symbol für Krieg, wenn es seine Borsten sträubt, aber auch als Metapher für Waffenstillstand vor, wenn seine Stacheln flach am Körper anliegen. Ein indianisches Märchen aus Kanda erzählt von einem Stachelschwein und einem Biber, die sich gegenseitig bei der Überquerung eines Sees helfen. Während der Biber das Stachelschwein auf seinem Rücken ans andere Ufer trägt, weiß das Stachelschwein ein Zauberlied, das den See gefrieren lässt. So konnte das Stachelschwein im Gegenzug und als Dankeschön auch seinen Freund den Biber auf seinem Rücken von Ufer zu Ufer tragen. In der Mongolei gilt das Stachelschwein für einige indigene Stämme sogar als Totem und Ahne. So glauben die Dagur (indigener Stamm der inneren Mongolei), dass das Stachelschwein gemeinsam mit dem Fasan, dem Fuchs, der Schlange, der Spinne und dem Wiesel ein Schamane auf Seelenwanderung ist. So gilt das Stachelschwein in der Mongolei als spiritueller Führer und Lehrer, der aus Respekt nicht gejagt und gegessen wird.

Es ist davon auszugehen, dass das Stachelschwein ähnlich zu seinem Namen kamm, wie das Meerschweinchen. Der Name des Stachelschwein setzt sich nämlich aus “Stachel” und “Schwein” zusammen. Die Silbe “Stachel” entstand mit großer Sicherheit durch das auffälligste und eindeutigste Erkennungsmerkmal der Stachelschweine: die langen Borsten, die umgangssprachlich auch als Stacheln bezeichnet werden. Den Beinamen eines Schweins bekam das Stachelschwein ganz offensichtilich durch seine ebenfalls sehr hohen und quietschenden – teilweise sogar grunzenden – Lautäußerungen, die einem Schwein ähneln.

In der Heraldik ist das Stachelschwein kaum zu finden, es gibt jedoch ein paar Wappen (u.a. sogar in Europa), auf denen ein oder mehrere Stachelschweine abgebildet sind. In Frankreich z.B. ziert die schwarze Silhoutte Stachelschwein das blau-gelbe Wappen von der Gemeinde Ableiges und in Italien findet sich findet das Stachelschein in diversen aldigen Familienwappen – wie z.B. im norditalienisch-hochadeligen Geschlecht der Miniscalchi. Sogar auf dem Wappen der kanadischen Stadt Oromocto sind die Silhouetten zweier Stacheltiere abgebildet, sowie auch ein Stachelschwein das Wappen des erfolgreichen Fußballvereins „Asante Kotoko“ aus Ghana (Westafrika) ziert.

Stachelschwein – Medizin

Tapst das Stachelschwein in Ihr Leben, dann will es auf Verletzungen und Ihre Verletzlichkeit aufmerksam machen. Vielleicht gibt es Jemanden in Ihrem Umfeld, der Sie ständig piesakt und von dem jedes Wort wie ein Stachel wirkt, der sich in Ihre dünne Haut bohrt. Das Krafttier Stachelschwein sagt Ihnen, dass Sie sich selbt jetzt eine andere, stärke Haut zulegen und sich selbst vielleicht sogar Stacheln zum reinen Selbstschutz wachsen lassen müssen, wenn Sie nicht länger von andere gepiesakt werden wollen. Vielleicht sind es aber auch Sie selbst, der mit den Jahren zu einem stacheligem Zeitgenosse wurde und andere unbewusst ständig mit seinen Stacheln verletzt. Als Krafttier macht das Stachelschwein deshalb auch auf seelische Verletzungen der Vergangenheit aufmerksam. Um die alten Wunden vor neuen äußeren Verletzungen zu schützen, haben Sie sich – wie auch das Stachelschwein – stärke Haare in Form von Stacheln wachsen lassen. Sie müssen zuerst lernen mit den Stacheln umzugehen, bevor Sie diese letzten Endes wieder zu normalen Haaren erweichen, die niemandem mehr weh tun. Denn eines ist sicher: mit Stacheln macht man sich keine Freunde und an oder mir den eigenen Stacheln wird man sich früher oder später sogar selbst verletzen.

So steht das Stachelschwein als Krafttier aber auch für missbrauchtes Vertrauen und für verlorene Unschuld. So manche liebenswürdige und gutaussehende Menschen kommen in Wirklichkeit im Stachelkleid daher, um andere zu verletzen. Gleichwohl lehrt das Krafttier Stachelschwein aber auch, dass man sich selbst mit allen Ecken und Kanten, Stacheln und Narben annehmen sollte, denn das Leben formt einen Jeden von uns. Wer Ecken und Kanten hat, der hat auch Profil und Narben zeichnet das Leben. All diese Dinge erzählen Geschichten, wenn wir bereit sind zuzuhören und wenn wir uns von Vorurteilen befreien. Tragen Sie Ihre einzigartiges Wesen mit allen Ecken und Kanten, Stacheln und Narben mit Stolz in die Welt, denn erst das macht Sie wirklich liebenswürdig und zu einer Persönlichkeit. Wecken Sie die kindliche Neugier in sich und entdecken Sie Ihre Verspieltheit. Man ist immer nur so alt, wie man sich fühlt und nie zu alt für Etwas! Folgen Sie dem Krafttier Stachelschwein auf den Pfaden der Unschuld und den Wegen des Vertrauens. Mit dem Stachelschwein als Krafttier steht Ihnen nicht nur ein guter Führer und Begleiter, sondern auch ein starker Beschützer zur Seite, der alle Feinde mit seinen Stacheln abwehrt, damit Sie in seinem Schutz Ihren Weg fortsetzen können.

Traumdeutung

Ein Stachelschwein im Traum kündigt schmerzhafte Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten an. So warnt es vor Streit und daraus resultierende Verletzungen, sowie die Ernte von Hohn und Spott. In Ihrem unmittelbaren Umfeld scheint es womöglich einen Menschen zu geben, der Sie ständig piesakt und dessen Worte sich wie schmerzhafte Stiche anfühlen. Als Traumsymbol kann das Stachelschwein aber auch darauf hindeuten, dass man sich aus Selbstschutz oft rauher und stacheliger gibt, als man wirklich ist und damit Anderen vor den Kopf stößt.

Sonstiges

Nichts bekannt.

© Wiebke Haarkemper | 3. Februar, 2014, 09:00 Uhr